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Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Herbstküche] Shepherd's Pie mit Kürbis

18.200 Kilometer Luftlinie - soweit ist Auckland von Frankfurt entfernt und der Rückflug kann sich schon mal wie eine kleine Ewigkeit anfühlen. Nicht nur, weil man tatsächlich ganz schön lange unterwegs ist (in meinem Fall waren es circa 27 Stunden reine Flug- und Umsteigezeit) und zwölf Zeitzonen durchfliegt, sondern auch weil man mit so vielen Eindrücken, Erinnerungen, Bildern und freudiger Erwartung auf zu Hause erfüllt ist.

So ging es mir Anfang des Jahres als ich mich nach drei wunderschönen, erfüllten Wochen auf die Heimreise macht. Ich habe mein Herz an Neuseeland verloren und das Heimweh nach Neuseeland macht mir oft das Herz schwer. Als ich vor acht Jahren das erste Mal Wellington und die Südinsel Neuseelands im Rahmen von Work&Travel bereist und ein paar Wochen auf einer Schaffarm gearbeitet habe, habe ich mich Hals über Kopf in dieses Land mit seiner unglaublichen Natur und Weite verliebt. 

Dies war nun meine dritte Reise ans andere Ende der Welt und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden. Bis es wieder soweit ist und ich mich das nächste Mal auf den Weg einmal um die Welt mache, schaue ich Fotos an, schwelge in Erinnerungen und koche mir die Gerichte, die ich damals dort oft gegessen habe. Warmen Obst-Crumble mit Eis zum Beispiel oder eben Shepherd's Pie mit Kürbis, den ich euch heute vorstellen möchte.



Shepherd's Pie mit Kürbis

etwas Sonnenblumenöl
1 kleine Gemüsezwiebel
2 EL Tomatenmark
500g Hackfleisch

 500ml Rinderbrühe
300g Kürbis (TK-Ware in Würfeln)
 Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Petersilie

 1kg Kartoffeln
etwas Butter
etwas Milch
Muskat


Eine tiefe Pfanne erhitzen und etwas Öl hinein geben. Die Zwiebel schälen, in klein würfeln und zusammen mit dem Tomatenmark in der Pfanne anbraten. Das Hackfleisch hinzugeben und gut durchbraten. Das Fleisch in der Pfanne mit Rinderbrühe ablöschen, anschließend die Kürbis-Würfel hinzugeben und alles auf kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für 30 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer, Paprika und Petersilie würzen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser kalt aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, die Kartoffeln für 15-20 Minuten (je nach Größe und Sorte) gar kochen. Anschließend abgießen und zusammen mit etwas Butter, Milch und Muskatnuss zu Kartoffelpüree stampfen. 

Den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorheizen lassen. Hackfleisch und Soße in eine Auflaufform geben und mit Kartoffelpüree bedecken. Wer mag, kann das Kartoffelpüree noch mit einer Gabel durchkämmen und etwas auflockern. Den Pie für 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens backen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 25. September 2017

Schoko-Brezel-Cupcakes

Als mich Nicola im April 2015 anschrieb und zum Kölner Blogger-Stammtisch einlud, war ich ganz schön aufgeregt, da mein Blog doch grade mal ein halbes Jahr alt war und ansonsten bestimmt nur alte Hasen da sein würden. Meine Nervosität legte sich sehr schnell und ich lernte an diesem Abend viele tolle Blogs und super nette Bloggerfreunde aus Köln kennen. Bereits einen Monat später traf ich mich wieder mit Nicola, aber dieses Mal direkt bei ihr zu Hause zum gemeinsamen Backen. Cupcakes sollten es werden - absolutes Neuland für mich! 

Nachdem wir mit saisonal wunderbar passenden Rhabarber-Baiser-Cupcakes begonnen hatten, wagten wir uns am späten Nachmittag dann auch noch an ein Rezept von Dreierlei Liebelei, das wir gerne nachbacken wollten: Schoko-Brezel-Cupcakes mit Erdnussbutter und Karamell. Allein der Name dieser Köstlichkeiten war schon eine Verheißung, aber dann noch Nadine's Bilder dazu? Uns lief bereits bei den Vorbereitungen das Wasser im Mund zusammen!

Unser gemeinsames Backen war ein voller Erfolg und das Rezept für die Rhabarber-Baiser-Cupcakes veröffentlichte ich auch schon kurz darauf auf meinem Blog (bevor die Rhabarber Saison sich schon wieder dem Ende zuneigte), aber das Rezept und die Bilder unserer Schoko-Brezel-Cupcakes verstaubten etwas auf meiner Festplatte, während ich auf den richtigen Moment wartete, um diese endlich zu veröffentlichen. Heute soll es nun endlich so weit sein, denn für welche Jahreszeit eignen sich diese schokoladig-salzigen Schmuckstücke besser als für den Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man wieder mehr Zeit und Muße fürs Backen hat?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und genießen!


Schoko-Brezel-Cupcakes mit Erdnussbutter

Für die Ganache:
240g dunkle Schokolade
200g Sahne
ca. 70g weiche Erdnussbutter

Für den Teig:
130 g dunkle Schokolade
170 g Butter
zwei Eier
70 g Zucker
ein Teelöffel Vanillezucker
50g Salzbrezeln (im Mixer zermahlen) + ein paar für die Deko
ein Esslöffel Mehl
eine Prise Salz  

Zunächst die Ganache für die Cupcakes vorbereiten, da diese für mindestens vier Stunden im Kühlschrank durch kühlen muss. Dafür die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine Rührschüssel geben. Die Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Die heiße Sahne über die Schokoladenstückchen schütten, zwei bis drei Minuten warten und dann mit einem Löffel umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Für den Teig die dunkle Schokolade in Stücke brechen, zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und für mindestens fünf Minuten mit dem Mixer hell, cremig und schaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen.

Die Schokoladen-Butter-Masse zu den aufgeschlagenen Eiern geben, dann die zermahlenen Brezeln, Mehl und eine Prise Salz bereits miteinander verrührt ebenfalls unter den Teig mischen. Den Teig gleichmäßig auf 12 Muffin-Förmchen verteilen und im heißen Backofen für etwa 18 Minuten backen (Holzstäbchentest!) und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Die Ganache aus dem Külschrank nehmen und mit dem Handrührgerät aufschlagen. Dann die weiche Erdnussbutter einrühren, bis eine spritzfähige Masse entsteht und diese mit einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Die fertigen Cupcakes mit einigen Salzbrezeln verzieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 19. September 2017

Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen

Die Erntesaison für Erbsen aus heimischem Anbau neigt sich langsam dem Ende zu, aber wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich viel zu faul bin, frische Erbsen zu kaufen und aus den Schoten heraus zu pulen. Stattdessen greifen wir immer auf tiefgekühlte Erbsen zurück, denn das spart viel Zeit und ist bequemer.

Wie es damals zu diesem Rezept kam, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Wahrscheinlich musste es mal wieder schnell gehen und da sind eben "Fertigprodukte" wie TK-Erbsen und Gnocchi aus dem Kühlregal in den Einkaufskorb gewandert. Nach ein paar Experimenten bezüglich der Menge(nverhältnisse) und ob nun Schmand oder saure Sahne besser ist, haben wir mittlerweile unser perfektes Rezept für Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen gefunden und kochen es immer wieder gerne.



Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen

500g Gnocchi (aus dem Kühlregal)
500g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
ca. 250g TK-Erbsen
150g Schmand

Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Petersilie

Vorbereitend in einem Topf ca. 3l Wasser zum Kochen bringenn und das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. 

Etwas Fett in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Fleisch zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten. Einige Minuten unter Wenden garen, dann mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. 

Sobald das Wasser kocht, etwas Salz ins Wasser einrühren und die Gnocchi hineingeben. In der Zwischenzeit Erbsen und Schmand in die Pfanne geben, unterrühren und kurz mitgaren lassen. 

Sobald die Gnocchi nach ca. 3-4 Minuten an die Oberfläche steigen, sind sie fertig und können entweder in ein Sieb abgegossen werden oder mit einem Schaumlöffel heraus genommen werden. 
Die Gnocchi nun ebenfalls in die Pfanne geben, den Herd ausschalten, alle Zutaten gut miteinander verrühren und mit Petersilie abschmecken.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 17. August 2017

[Oma's Rezept] Milchreis mit Zimt + Zucker

Wenn man im August statt lauen Sommerabenden mit Kerzen und Wein auf dem Balkon verregnete Wochenenden mit Teelichtern und heißem Tee auf der Couch verbringt, habe ich wirklich das Gefühl, der Herbst sei schon da. Das beudetet dann für mich: Zeit für Soulfood und neue Folgen meiner Lieblingsserie.

Gutes kann in solchen Momenten so einfach sein und eine Schüssel voll Milchreis, wie meine Oma ihn gemacht hat, das pure Glück bedeuten. Denn den besten Milchreis und Pudding gab es immer bei meiner Oma, die solche Desserts stets in den kleinen Iittala Glasschälchen mit dem Tröpfchen Design servierte. Leider hab ich selbst keins dieser Schüsselchen, aber das Rezept für den Milchreis musste trotzdem unbedingt auf dem Blog verewigt werden.



Milchreis mit Zimt + Zucker 

125g Mochi Reis
350ml Milch
75ml Sahne
Zimt
Zucker

Milchreis selbst zu kochen, benötigt etwas Zeit und Geduld, aber es lohnt sich. Einfach Mochi Reis (auch bekannt als süßer Reis) abwiegen und zusammen mit Milch und einem kleinen Teil Sahne in einem Milchtopf aufkochen lassen. Den Milchreis solange auf sehr kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für circa 40 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen hat. In eine Schale umfüllen, mit Zimt + Zucker bestreuen und am besten lauwarm genießen.

Laut meiner Oma verhindern sowohl der Schuss Sahne als auch die Verwendung eines Milchtopfs (die haben einen dickeren Boden als normale Töpfe) das Anbrennen - und es schmeckt direkt aus dem Topf einfach am besten.

Weitere Rezepte meiner Oma, wie ihr Nuß-Brot oder die Kartoffelsuppe, findet ihr über diesen Link.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 2. Mai 2017

selbstgemachte Vanille Sauce

Wenn es um Desserts geht, bin ich etwas pingelig und stehe sowohl Sahne als auch Saucen kritisch gegenüber - und das nicht erst seit mich die Sache mit dem Abnehmen beschäftigt. Es ist mehr der Geschmack, der mir bei Fertigprodukten oft nicht zusagt und mir das eigentlich Dessert oder Stück Kuchen versaut

Als wir während der kalten Jahreszeit aber öfter Mal Bratapfel gemacht haben, durfte Vanille Sauce irgendwie nicht fehlen. Was also tun? Die Antwort ist denkbar einfach: Vanille Sauce selber machen. Ich habe also ein wenig recherchiert, Tipps und Tricks durch gelesen, Koch-Videos angeschaut und schluss endlich fest gestellt: Es ist eigentlich kein Hexenwerk, man braucht nur etwas Geduld und frische Eier.

Selbstgemachte Vanille Sauce ist etwas Feines! Nicht nur zu Bratapfel, sondern auch zu Kuchen, Schokopudding und anderen Köstlichkeiten. Also traut euch ruhig mal, eine Dessert Sauce selbst zu machen. Es lohnt sich.

selbstgemachte Vanille Sauce

Vanille Sauce

500ml Milch
1 Vanilleschote
3-4 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
2 Eier

Die Milch in einen Topf geben und langsam erhitzen. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark mit dem Messerrücken heraus kratzen und in die Milch geben. Unter Rühren die Milch kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Vanillezucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Die Zucker-Eier-Masse langsam in die noch warme Milch geben und unter ständigem Rühren zu einer zähflüssigen Sauce andicken lassen. Sollte die Milch zu kalt werden, könnt ihr sie nochmal vorsichtig und auf kleiner Flamme erhitzen. Aber aufgepasst: Die Masse darf nicht heißer als ca. 75°C werden, da sonst die Eier gerinnen.


Vanille Soße selber machen

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 28. Februar 2017

[Winterküche] Apfel-Birnen Crumble

Wie ihr bestimmt an meinen letzten Blog-Artikeln gemerkt habt, passiert momentan ganz viel bei mir und ich beschäftige mich seit Beginn des Jahres wieder ganz viel mit Ernährung, Sport und Dingen, die mir gut tun. Neben persönlicheren Artikel rund um die Sache mit dem Abnehmen und den neuen #MontagsMotivation Beiträgen sollen dabei aber natürlich auch gutes Essen und leckere Rezepte nicht zu kurz kommen. 

Deshalb probiere ich momentan wieder viel Neues aus, suche nach gesünderen Alternativen und schaue natürlich auch bei anderen Bloggern vorbei, um mir Anregungen und Tipps rund um eine gesündere, zuckerreduzierte Ernährung zu holen. Insbesondere bei der lieben Hannah vom Blog Projekt: Gesund leben finde ich immer wieder viele Informationen rund um das Thema Zucker und alternativen Süßungsmitteln. Da ich gerne neue Produkte ausprobiere und beim letzten Einkauf nun auch bei uns endlich Kokosblütenzucker einziehen durfte, habe ich diesen direkt mal in ein saisonal- und regionales Rezept verarbeitet: Apfel-Birnen Crumble mit Zimt - Soulfood pur!


Soulfood, Crumble, Winterküche
Apfel-Birnen Crumble

3 große Äpfel
3-4 reife Birnen

75g Dinkelmehl
60g Kokosblütenzucker
75g kernige Haferflocken
75g weiche Butter
ganz viel Zimt 😋

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Birnen und Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Das kleingeschnittene Obst mischen und in eine Auflaufform geben.

Mehl, Zucker, Zimt, Haferflocken und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit einander vermengen. Ich hab hierzu einfach die Hände genommen, ihr könnt natürlich auch die Knethaken des Mixers benutzen. Alles gut vermischen, so dass Streusel entstehen. Die fertigen Streusel über die Apfel-Birnen-Mischung geben und leicht andrücken.

Den Crumble auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für ca. 45 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind und am besten noch warm genießen.



Apfel-Birnen Streusel, Crumble

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 11. Februar 2017

[Winterküche] Suppen für die kalte Jahreszeit

Wie ihr sicher schon gemerkt habe, halte ich noch Winterschlaf und das Bloggen fällt mir momentan schwer. Seit meiner Rückkehr aus Neuseeland, habe ich noch mehr das Gefühl, zwischen den Jahreszeiten festzuhängen. Natürlich war mir klar, dass uns in Deutschland nicht der Frühling erwarten würde, aber auf etwas wärmere Temperaturen hätte ich mich trotzdem gefreut. Als ich allerdings heute Morgen aus dem Fenster sah und feststellte, dass es heute Nacht geschneit hat, dachte ich: Okay, wir haben wirklich Winter!

Winter ist für mich absolute Soulfood-Zeit. Da darf es schon mal öfter gute Hausmannskost mit Rotkohl und Roularden, Pasta in allen Variationen oder eben wärmende Suppen sein. Ich liebe Suppen! Nichts wärmt einen mehr von Innen auf als eine gute, heiße Suppe. Meine liebsten Suppen-Rezepte der letzten zwei Jahre habe ich euch noch einmal zusammen getragen, damit ihr gut und gesund durch die kalten Tage kommt.

vegan Suppe Soulfood

Diese rote Linsen Suppe habe ich Ende Dezember als Abschluss für mein Blog-Event Das Jahr der Hülsenfrüchte verbloggt und sie ist eine meiner Lieblingssuppen. Schnell zubereitet, wunderbar wärmend und zudem sehr eiweißreich. Ein Klassiker und außerdem wunderbar wandelbar.

Für die Kürbis-Liebhaber unter euch, habe ich natürlich auch jede Menge Suppen für euch: zunächst natürlich eine klassische Kürbissuppe mit Hokaido und eine Butternut-Süßkartoffel Suppe. Auch sehr lecker sind Süßkartoffel-Topinambur-Eintopf und Topinambur-Suppe - ein echter Winter-Klassiker.

Soulfood

Erinnert ihr euch noch an das Chili con carne, das ich im Herbst verbloggt habe? Für mich ebenfalls ein richtiges Soulfood, das ohne viel Schnickschnack daher kommt und doch von jedem ein klein bißchen anders gekocht wird. Egal ob in großen Mengen für eine Feier oder nur ein kleiner Topf mit scharfen Gewürzen, um sich zu wärmen: Chili geht im Herbst und Winter einfach immer.

Aber auch für mich ganz neue Kreationen haben in den letzten zwei Jahren den Weg in unsere Küche und auf meinen Blog gefunden. Die Rote Beete Kokos Suppe zum Beispiel. Für viele von euch gehört Rote Beete vielleicht standardmäßig auf den Speiseplan, bei uns ist genau das Gegenteil der Fall. Rote Beete und ich? Niemals! dachte ich immer, aber in Form einer Suppe oder auch als Carpaccio kommt es ab und an auf den Tisch.

Hausmannskost wie bei Oma

Und dann gibt es natürlich noch die Suppen aus der Kategorie "Familien-Rezepte", die sich auf dem Blog finden. Dazu gehören die klassische Linsensuppe mit Würstchen und Speck, wie mein Vater sie immer machte, und natürlich die Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe, die wir schon als Kinder geliebt haben und die ich bis heute sehr gerne koche.

Das Rezept für die Kartoffelsuppe, die ihr auf dem Bild sehen könnt, stammt von meiner Oma und ist ein richtiges Nachkriegszeit-Essen, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. Die Kartoffelsuppe ist schnell gemacht und lässt sich mit frischen Kräutern und Gewürzen noch nach Belieben verfeinern. Warum nicht auch mal etwas Lachs dazu servieren? Oder frisches Brot? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

In diesem Sinne: Loss et üch schmecke! und kommt gesund durch den Winter.


Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 27. Dezember 2016

[vegan] Rote Linsen Suppe

Heute ist ein aufregender Tag, denn es heißt Abschied nehmen. Abschied vom diesjährigen Weihnachten, Abschied vom Jahr der Hülsenfrüchte und mein Abschied in den Urlaub, denn heute geht es endlich wieder nach Neuseeland. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue, selbst wenn ich es mit den Worten der lieben Mandy von Go Girl! Run! sage: "Wir fliegen zurück. Wir fliegen nach Hause. Wir fliegen nach Neuseeland!" - Besser kann man es nicht in Worte fassen!

Aber zurück ins hier und jetzt: Ich hoffe, ihr habt Weihnachten gut überstanden und hatte schöne Feiertage im Kreise lieber Menschen. Da es scheinbar zur weihnachtlichen Tradition dazu gehört, zu viel und zu mächtig zu essen, dachte ich mir, ich verblogge heute vor meiner Abreise eine Suppe für euch. Sie ist wunderbar wärmend an kalten Wintertagen und passt zudem zu meinem Blogevent Das Jahr der Hülsenfrüchte, das ich mit diesem Gericht abschließen werde. Natürlich könnt ihr gerne noch eure Rezepte in die große Sammlung mit einfügen und euch durch die eingetragenen Rezepte klicken. 

Rote Linsen Suppe

1 Zwiebel
1 Kartoffel
1 Möhre
250g rote Linsen
1l Wasser 
200ml Tomatensaft
120g Kürbis-Püree
Salz
Pfeffer
Chili
frische Minze
frische Petersilie

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Öl im Topf andünsten. Kartoffel und Möhre ebenfalls schälen, in mundgerechte Stück schneiden und zu den Zwiebeln in den Topf geben. Das Gemüse kurz bei mittlerer Hitze andünsten lassen. Die roten Linsen dazu geben, das Wasser dazu gießen und für 30 Minuten köcheln lassen. 

Bereits während die Suppe köchelt mit etwas Salz und Pfeffer würzen, damit der Pfeffer seine Schärfe entfalten kann. Nach der Garzeit die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, dann Tomatensaft und Kürbis-Püree unterrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Chili und die fein gehackten Kräuter dazu geben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 28. September 2016

[Herbstküche] Chili con Carne

Heute ist mein 30. Geburtstag und natürlich gibt es heute Abend eine kleine Feier mit Kölsch, Mett-Igel und anderen Köstlichkeiten. Damit auch wirklich alle satt werden, haben der Herr Bär und ich in den letzten Tagen schon viel eingekauft und vorbereitet. Unter anderem wird es einen riesigen Topf Kürbissuppe, eine große Käseplatte, frischen Salat, zwei verschiedene Kuchen und ein köstliches Chili con Carne geben.

Zur Feier des Tages möchte ich direkt mal mein Rezept für Chili con Carne mit euch teilen und gleichzeitig die Herbstküche einläuten. Freut euch also in den nächsten Wochen auf noch mehr herbstliche Rezepte und schaut euch auch mal im Archiv um, denn dort findet ihr schon jede Menge Rezepte mit Kürbis, Zwetschgen und Co. - heute fällt aber erst einmal der Startschuss mit meinem ganz simplen, aber so leckerem Chili.




Chili con carne

1 rote Zwiebel
500g Hackfleisch
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
500ml passierte Tomaten
1 Dose Tomaten in Stücken
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Chili
Petersilie
etwas Öl für die Pfanne 
ggf. 100ml Reis Creme Cuisine

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Fett in der Pfanne glasig anbraten. Das Hackfleisch dazu geben und durch braten. In der Zwischenzeit Mais und Kidneybohnen in ein Küchensieb geben, gut abspülen und erst einmal bei Seite stellen.
Zwiebel und Hackfleisch in einen Topf geben, die Tomaten in Stücken und die passierten Tomaten dazu geben und bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili nach Belieben mild oder etwas schärfer würzen und zum Schluss Mais und Bohnen dazu geben. 

Alles für ca. 15 Minuten bei gelegentlichem Rühren auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nochmals abschmecken und vor dem Servieren mit frischer Petersilie garnieren.

Wer das Chili nicht ganz so scharf, sondern eher mild und cremig mag, kann noch 100ml Reis Creme Cuisine (ich koche sehr gerne damit und kaufe sie immer bei dm) dazu geben.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Mittwoch, 3. August 2016

Kartoffelsalat mit Bohnen und Speck

Wir haben einen neuen Grill und natürlich muss dieser nun ausführlich getestet werden. Es ist wieder ein kleiner Kugelgrill, aber im Vergleich zu unserem bisherigen Holzkohlegrill handelt es sich dieses Mal um einen Gas-Grill. Klein, aber oho! Und sehr praktisch, wenn man wie wir auf einem kleinen Balkon grillt und die Nachbarn nicht belästigen möchte. Obwohl ich das Grillen mit Kohle ja eigentlich am liebsten mag, qualmt es doch ganz schön und man riecht anschließend selbst wie geräuchert. Aber nun haben wir ja den neuen und freuen uns, dass er weder qualmt noch ewige Vorbereitungszeit braucht. So hat man mehr Zeit für andere Dinge. Beilagen zum Beispiel. 

Was ist eure liebste Beilage beim Grillen? Soßen und Brot sind bei uns ein Muss, aber auch Salat darf nicht fehlen. Egal ob Couscous-, Tomaten- oder bunter Salat, ein Salat muss sein. Folienkartoffeln direkt aus der Glut sind auch gern genommen, aber da dies bei unserem Gasgrill nun leider nicht mehr geht, musste eine Alternative her: Kartoffelsalat. Im Kochbuch "Bauernmarkt & Biokiste" entdeckte ich dieses Rezept für Kartoffelsalat mit Bohnen und Speck und fand es gleich sehr ansprechend, da man diesen Salat gut vorbereiten kann und er ohne Mayonnaise auskommt (das mag ich beim Kartoffelsalat nämlich gar nicht) - den gibt es jetzt öfter bei uns! Natürlich könnt ihr den Speck auch weglassen, wenn ihr lieber eine vegetarische Variante zubereiten möchtet.


Kartoffelsalat mit Bohnen und Speck

600g Kartoffeln
ca. 1kg Bohnen (ergibt 300g gepalt)
1 EL Butter
50g Speckwürfel
2 Schalotten
2EL Weißweinessig
5 EL Traubenkernöl
Salz
Pfeffer
eine Prise Zucker
ein Spritzer Zitronensaft (ca. 1 TL) 
Schnittlauch
Petersilie

Die Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und kalt aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, etwas Salz ins Wasser geben und die Kartoffeln auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten garen. Die Kartoffeln abgießen und etwas abkühlen lassen. 

In der Zwischenzeit die Bohnen aus den Hülsen lösen und in kochendem Salzwasser 3-4 Minuten garen. Die Schalotten schälen, fein würfeln und zusammen mit den Speckwürfeln in etwas Butter in einem kleinen Topf glasig anbraten. Den Topf vom Herd nehmen und Essig, Öl, Salz und Pfeffer dazu geben. Mit einer Prise Zucker, Schnittlauch, Petersilie und etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Kartoffeln pellen, in Scheiben schneiden und zusammen mit den Bohnen in eine Schüssel geben. Die Marinade über die Kartoffeln gießen, alles vorsichtig vermischen und für ein paar Minuten durch ziehen lassen. Lauwarm oder kalt genießen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 30. April 2016

Orangen-Lassi

Bei uns im Veedel (für alle nicht Kölner: "Veedel" ist das kölsche Wort für Stadtteil) gibt es ein ganz tolles, indisches Restaurant, in dem meine Kollegin und ich sehr gerne die Mittagspause verbringen. Das Lokal ist zwar sehr, sehr klein, aber das Essen ist fantastisch und die Inhaber unglaublich freundlich, so dass wir immer wieder gerne dort hingehen. Jedes Mal werfen wir einen Blick in die Speisekarte, obwohl wir doch wieder das gleiche wie eh und je essen werden. In 99% der Fällen fällt meine Wahl auf Chicken Korma und Vollkorn-Naan, aber es gehört zum Ritual irgendwie dazu, doch noch mal in die Karte zu schauen, ob man nicht doch etwas Neues entdeckt.
Und tatsächlich bestellte ich letztens ganz verwegen statt Chicken Korma mal Tandoori Chicken (auch sehr zu empfehen) und einen Mango Lassi. Mhhh, köstlich! Aber da ich nicht immer zum Inder gehen kann, wenn ich Lust auf einen Lassi habe, habe ich mir kurzerhand selbst einen Lassi zusammen gestellt. Schmeckt wunderbar und versüßt mir den Start ins Wochenende.


Orangen-Lassi

Saft von 4 Pressorangen (ca. 250ml)
250ml Milch
250g Naturjoghurt
eine Prise Zimt

Die Orangen auspressen und zusammen mit Milch, Joghurt und (nach Belieben) mit einer Prise Zimt in ein hohes Gefäß, z.B. einen Meßbecher geben, und gut verrühren. In Gläser umfüllen, ggf. noch 1-2 Eiswürfel dazu geben und genießen.
 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 24. April 2016

Rhabarber-Birnen Crumble

Erinnert ihr euch noch an mein Rezept für Apfel-Birnen-Streusel von letztem Herbst? Schrieb ich vor einigen Monaten noch, dass mir Streusel so gar nicht und nie gelingen, so sieht es heute ganz anders aus! Ich habe das für mich perfekte Streusel-Rezept kreiert und bin so glücklich, dass es schöne Streusel geworden sind, die zudem auch sehr lecker sind. Vielleicht nenne ich sie "Vier-Viertel-Streusel", weil vier Zutaten zu jeweils gleichen Anteilen zusammen gefügt werden. 

Hach, dieser Crumble ist so wunderbar wandelbar. Wer keinen Rhabarber oder keine Birnen mag, nimmt stattdessen einfach sein Lieblingsobst. Auch bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder bestimmten Ernährungsformen ist Abhilfe ganz einfach, wie bei den Streuseln zum Beispiel. Für mich müssen Streusel mit Butter gemacht werden, richtige Butter-Streusel eben. Wer die Laktose in der Butter nicht verträgt oder sich vegan ernährt, kann die Butter durch Margarine ersetzen; bei einer Glutenunverträglichkeit würde ich Teffmehl (erhältlich im Bio-Supermarkt oder Reformhaus) statt des Dinkelmehls verwenden.


Montag, 15. Februar 2016

Bratapfel Muffins [+ Verlosung]

 
[Werbung] Vor einiger Zeit wurde ich eingeladen, die Simply Yummi App zu testen. Simpy Yummi? Das klang schon mal lecker, aber ich hatte bislang noch nie von dieser App gehört. Generell kannte ich bis dato keine Apps mit Backrezepten. Aber warum eigentlich nicht, gibt es doch für alles mögliche heutzutage eine App fürs Smartphone. 
Ich hüpfte also direkt mal in den App Store und lud mir die Simply Yummi App runter. Mir fiel neben dem hübschen Logo direkt positiv auf, dass die App vollkommen kostenlos ist, da sie von Bosch präsentiert/ gesponsert wird.Auch der erste Eindruck von der App selbst fiel sehr positiv auf: übersichtlich und ansprechend gestaltet. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und schön bebildert. 


Zur Zeit beinhaltet die App 51 Rezepte, aufgeteilt auf sechs Kategorien: Brownies & Bars, Cookies & Sweets, Torten, Tartes & Pies, Kuchen, Muffins & Cupcakes - da ist für jeden Geschmack und sowohl für Anfänger als auch für Profis etwas dabei. Ergänzt wird die App zudem noch durch einen Bereich mit Backtipp Videos. Hier findet man zum Beispiel Tipps zur Stäbchenprobe, zum Eiweiß steif schlagen oder zur Verarbeitung von Gelantine.

Die Rezepte sind mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung mit Text und Bildern gestaltet, außerdem gibt es zu sehr vielen Rezepten auch ein Video mit den einzelnen Schritten. Sehr praktisch fand ich hierbei, dass die Videos nach einem kurzen Teil automatisch anhalten, so dass man den beschriebenen Schritt erst einmal in Ruhe ausführen kann, ohne Sorge zu haben, bereits den nächsten Schritt zu verpassen.
Bei jedem Rezept steht außerdem dabei, wie viel Zeit und welche Utensilien benötigt werden, sowie die Nährwerte pro Stück. Außerdem lässt sich die Stückanzahl - und somit die Menge der Zutaten - ganz einfach ändern, falls man bspw. nur 6 statt 12 Muffins machen möchte.

Mein Fazit: Mir persönlich gefällt die Idee und Umsetzung der App sehr gut. Die vielen Bilder und Videos, sowie die sehr gute Usability der gesamten App haben mich überzeugt und ich möchte gerne noch mehr Rezepte, zum Beispiel Pumpkin Bars, Double Chocolate Cookies und den Orangen-Himbeer-Kastenkuchen, ausprobieren. Dennoch wird die App Kochbücher und -Zeitschriften nicht ersetzen, sondern ist für mich ein zusätzliche Quelle für Rezepte. 

Die App findet ihr zum kostenlosen Download im App Store und bei Google Play. Für alle, die wie ich neben der tollen App auch weiterhin gerne Kochzeitschriften lesen, darf ich zudem in Kooperation mit falkemedia ein Jahresabo für das Sweet Paul Magazin verlosen! So kommt ihr in den Genuss von App und Magazin - super, oder?






















Nun möchte ich euch aber erst einmal das Rezept vorstellen, dass ich mit Hilfe der App gebacken habe. Da die Auswahl recht groß ist, habe ich lange hin und her überlegt, welches Rezept ich ausprobieren sollte. Spontan sprachen mich die "Handpies mit Pfirsichfüllung" aus der Kategorie Cookies & Sweets an, doch ich fand, dass sie doch zu sehr meinen Mürbeteig-Kirschtalern ähnelten. Schlussendlich habe ich mich für die Apfel-Zimtmuffins entschieden, da ich fand, dass diese wunderbares Soulfood für verregnete Wintertage sind. 

Natürlich konnte ich es mal wieder nicht lassen, das Rezept doch ein klein wenig nach meinem Geschmack zu verändern und in Bratapfel Muffins umzutaufen, denn ich finde sie schmecken und duften wie Bratäpfel aus dem Ofen. Ich schreibe euch bei der Zutatenliste in Klammern dahinter, was ich genau verändert habe. Wer liebe das Original-Rezept einmal ausprobieren möchte, findet es natürlich in der App.


Bratapfel Muffins 

2 Äpfel
100g Butter
50g Rohrrohzucker (statt 75g weißer Zucker)
1 Päckchen Burbon Vanillezucker (zusätzlich)
200g Naturjoghurt (statt 90g Joghurt + 90ml Apfelsaft)
1 Ei
225g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt (statt 1/2 TL)

eine handvoll gehackte Walnüsse (zusätzlich)

Vorbereited den Backofen auf 180° Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Muffinblech entweder einfetten oder mit Papierförmchen bestücken. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden; die Walnusskerne grob hacken.
Butter, Zucker, Burbon Vanille Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Anschließend das Ei und den Joghurt hinzufügen und unterrühren. Zuletzt Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben und alles gut mit einander verrühren. 

Die Apfelstücke und Walnüsse unter den Teig heben und den Teig auf die zwölf Mulden des Muffinblechs füllen. Die Muffins für 20-25 Minuten auf der unteren Schiene des Backofens backen (Stäbchenprobe machen). Nach der Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen und die Muffins in der Form etwas abkühlen lassen. Dann erst aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.


[Verlosung beendet]

Was du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen? Hinterlass bis Montag, den 22.02.2016, einen Kommentar und verrate mir, was für ein Rezept du gerne mal hier auf meinem Blog lesen würdest.

Das Gewinnspiel endet am 22. Februar 2016 um 24:00, danach wird der Gewinner von mir per Los ermittelt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Durch deine Teilnahme an dieser Verlosung erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an falkemedia weitergebe. 

Herzlichen Dank an meinen Kooperationspartner falkemedia für die Zusammenarbeit.

Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 14. Juli 2015

Cranberry-Brötchen [Gastbeitrag von StreifenLiebe]

Ich freue mich sehr, dass ich heute bei diesem grauen Herbstwetter (im Juli!) die liebe Nicole von Streifenliebe bei mir zu Gast habe. Netterweise hat sie ein ganz tolles Rezept für Cranberry-Brötchen mitgebracht, das meine Laune schlagartig verbessert hat. Sehen die Brötchen nicht zum Anbeißen aus? Auch der Blick auf die Zutatenliste ist ein Grund zur Freunde: nur wenig Zutaten, Dinkelmehl ♥ und natürlich Cranberries! Was will man mehr? Kein Wunder, dass Nicole diese Goldstücken den Beinamen Sonntagsglück gegeben hat.
Vielen Dank, Nicole, für deinen Gastbeitrag und das leckere Rezept. Das gibt es jetzt öfter.

 ♥ ♥ ♥
 

Als Nika mich fragte, ob ich für Little Tiger einen Gastpost schreiben möchte, war ich sofort begeistert, denn ich mag Little Tiger und Nika sehr gerne. Gleich ratterte es in meinem Kopf: Über was schreibe ich bloß?! Die Frage ließ mich den ganzen Tag nicht mehr los und jede Idee, die ich hatte, schien mir nach wenigen Minuten doch nicht die richtige zu sein.

Doch dann kam mir der Zufall bzw. mein Mann zu Hilfe (ohne es zu wissen): Es war Sonntag, wir beide fühlten uns total mümmelig und faul, sodass ich spontan entschloss, Sport sausen zu lassen und stattdessen lieber ausgiebig zu frühstücken. Und statt Waffeln (das Standardwochenendfrühstück) wünschte sich mein Mann Cranberrybrötchen; die sind fix gemacht (was perfekt zur faulen mümmeligen Stimmung passte) und schmecken herrlich leicht. Als wir es uns mit den warmen, duftenden Brötchen, Cappuccino und Lieblingsdecke gemütlich machten (pures Sonntagsglück), dachte ich mir: Das ist es! Mein Gastpost wird ein Rezept. Und hier ist es nun: Mein Rezept für herrlich leichte und schnell gemachte Cranberrybrötchen.


Rezept für 6 Cranberry-Brötchen

300 gr Dinkelmehl (Typ 630)
250 gr Magerquark
50 gr getrocknete Cranberries
1 Tütchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 EL Backpulver
1 Ei
Etwas Milch zum Bestreichen

Kleiner Hinweis: Die Cranberrybrötchen erhalten durch die getrockneten Cranberries eine leichte Süße. Wem das nicht süß genug ist, der kann entweder gesüßte getrocknete Cranberries verwenden oder noch Zucker hinzufügen (Menge nach Belieben). 

Zubereitung
1) Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).
2) Mehl, Salz, Backpulver und Vanillinzucker mischen.
3) Übrige Zutaten hinzufügen und mit dem Händen zu einem festen Teig kneten.
4) Teig zu sechs kleinen Brötchen formen und auf das mit Backpapier belegte Backblech legen. Die kleinen Brötchen großzügig mit Milch bestreichen.
5) Brötchen auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 20 Minuten backen (sie sollten leicht braun sein). Hinweis: Die Backzeit hängt von Eurem Ofen ab.
6) Brötchen aus dem Ofen holen, auf dem Rost etwas abkühlen lassen
7) Pures Sonntagsglück genießen (am besten noch lauwarm).

Die Brötchen lassen sich auch super einfrieren. Aus dem Tiefkühlfach geholt und kurz im Ofen aufgewärmt (bei 150 Grad ca. 15 Minuten) schmecken sie wie frisch gebacken.


 ♥ ♥ ♥

Vielen lieben Dank, Nicole, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Gastbeitrag zu verfassen. Wenn ihr noch mehr von Nicole lesen wollt, dann hüpft doch mal rüber auf ihren Blog StreifenLiebe

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Spaghetti Carbonara

In den vergangenen zwei Wochen habe ich mich quasi von Wassermelone, Salat und Rohkost ernährt. Mir war es einfach viel zu warm, um den Herd oder den Backofen anzuschmeissen. Wir hatten auch so über 30°C Grad in der Wohnung und ohne Ventilator war es nicht auszuhalten.
Jetzt, wo es etwas abgekühlt ist und das Thermometer noch nicht einmal 25°C anzeigt, habe ich richtig Lust zu kochen und mächtig Hunger auf Pasta. Salat, Melone und Co. sind schön und gut (nicht nur an heißen Tagen), aber nach temperatur-bedingter Abstinenz darf auch mal wieder richtiges Soulfood auf den Tisch, wenn es draußen gewittert und hagelt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem echten Klassiker der italienischen Küche? Spaghetti Carbonara! Zum ersten Mal selbst gemacht und irre lecker.



Spaghetti Carbonara

250g Spaghetti
1 EL Butter
1/2 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100g Speckwürfel
50ml Sahne
2 frische Eier
50g geriebener Käse (z.B. Parmesan)
Pfeffer
frische Petersilie

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Spaghetti darin nach Packungsanweisung bissfest garen. Ich habe z.B. Vollkorn Spaghetti benutzt; diese brauchen üblicherweise etwas länger zum Garen. 
 Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne die Butter verlassen und Knoblauch, Zwiebel und Speck darin kurz anbraten. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen oder den Herd ausschalten (wir haben einen Gasherd).

In einer Schüssel oder einem Messbesser die Sahne mit den Eiern und dem geriebenen Käse verquirlen und mit Pfeffer und Petersilie würzen. Dann die Sahne-Ei-Mischung in die noch warme Pfanne gießen und mit dem Speck mischen. Die Spaghetti abgießen und sofort in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut mit einander vermengen und direkt servieren. Wer möchte streut noch etwas Parmesan über die Nudeln. 


Dies ist mein Beitrag zum Blog Event "Auf die Nudel, fertig, Pasta!" von Sia. Mehr Infos findet ihr auf ihrem Blog:
http://siasoulfood.blogspot.de/2015/06/auf-die-nudel-fertig-pasta-das-pasta.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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