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Dienstag, 27. Dezember 2016

[vegan] Rote Linsen Suppe

Heute ist ein aufregender Tag, denn es heißt Abschied nehmen. Abschied vom diesjährigen Weihnachten, Abschied vom Jahr der Hülsenfrüchte und mein Abschied in den Urlaub, denn heute geht es endlich wieder nach Neuseeland. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue, selbst wenn ich es mit den Worten der lieben Mandy von Go Girl! Run! sage: "Wir fliegen zurück. Wir fliegen nach Hause. Wir fliegen nach Neuseeland!" - Besser kann man es nicht in Worte fassen!

Aber zurück ins hier und jetzt: Ich hoffe, ihr habt Weihnachten gut überstanden und hatte schöne Feiertage im Kreise lieber Menschen. Da es scheinbar zur weihnachtlichen Tradition dazu gehört, zu viel und zu mächtig zu essen, dachte ich mir, ich verblogge heute vor meiner Abreise eine Suppe für euch. Sie ist wunderbar wärmend an kalten Wintertagen und passt zudem zu meinem Blogevent Das Jahr der Hülsenfrüchte, das ich mit diesem Gericht abschließen werde. Natürlich könnt ihr gerne noch eure Rezepte in die große Sammlung mit einfügen und euch durch die eingetragenen Rezepte klicken. 

Rote Linsen Suppe

1 Zwiebel
1 Kartoffel
1 Möhre
250g rote Linsen
1l Wasser 
200ml Tomatensaft
120g Kürbis-Püree
Salz
Pfeffer
Chili
frische Minze
frische Petersilie

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Öl im Topf andünsten. Kartoffel und Möhre ebenfalls schälen, in mundgerechte Stück schneiden und zu den Zwiebeln in den Topf geben. Das Gemüse kurz bei mittlerer Hitze andünsten lassen. Die roten Linsen dazu geben, das Wasser dazu gießen und für 30 Minuten köcheln lassen. 

Bereits während die Suppe köchelt mit etwas Salz und Pfeffer würzen, damit der Pfeffer seine Schärfe entfalten kann. Nach der Garzeit die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, dann Tomatensaft und Kürbis-Püree unterrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Chili und die fein gehackten Kräuter dazu geben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 18. Dezember 2016

[Herbstküche] Kürbis Hummus

Einen schönen vierten Advent wünsche ich euch. Ein allerletztes Herbst- und Kürbisrezept möchte ich noch mit euch teilen, bevor Weihnachten Einzug halten darf und ich mich in den Urlaub verabschiede. Aber noch ist ja nicht so weit und - Advent hin oder her - noch haben wir Herbst! Und Herbst ist Kürbis-Zeit. So!
Außerdem wollte ich, bevor das Jahr der Hülsenfrüchte zu Ende geht, noch ein-zwei Rezepte für mein Blog-Event verbloggen, um dieses gebührend zu beenden. Hier findet ihr alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 


Mittwoch, 28. September 2016

[Herbstküche] Chili con Carne

Heute ist mein 30. Geburtstag und natürlich gibt es heute Abend eine kleine Feier mit Kölsch, Mett-Igel und anderen Köstlichkeiten. Damit auch wirklich alle satt werden, haben der Herr Bär und ich in den letzten Tagen schon viel eingekauft und vorbereitet. Unter anderem wird es einen riesigen Topf Kürbissuppe, eine große Käseplatte, frischen Salat, zwei verschiedene Kuchen und ein köstliches Chili con Carne geben.

Zur Feier des Tages möchte ich direkt mal mein Rezept für Chili con Carne mit euch teilen und gleichzeitig die Herbstküche einläuten. Freut euch also in den nächsten Wochen auf noch mehr herbstliche Rezepte und schaut euch auch mal im Archiv um, denn dort findet ihr schon jede Menge Rezepte mit Kürbis, Zwetschgen und Co. - heute fällt aber erst einmal der Startschuss mit meinem ganz simplen, aber so leckerem Chili.




Chili con carne

1 rote Zwiebel
500g Hackfleisch
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
500ml passierte Tomaten
1 Dose Tomaten in Stücken
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Chili
Petersilie
etwas Öl für die Pfanne 
ggf. 100ml Reis Creme Cuisine

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Fett in der Pfanne glasig anbraten. Das Hackfleisch dazu geben und durch braten. In der Zwischenzeit Mais und Kidneybohnen in ein Küchensieb geben, gut abspülen und erst einmal bei Seite stellen.
Zwiebel und Hackfleisch in einen Topf geben, die Tomaten in Stücken und die passierten Tomaten dazu geben und bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili nach Belieben mild oder etwas schärfer würzen und zum Schluss Mais und Bohnen dazu geben. 

Alles für ca. 15 Minuten bei gelegentlichem Rühren auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nochmals abschmecken und vor dem Servieren mit frischer Petersilie garnieren.

Wer das Chili nicht ganz so scharf, sondern eher mild und cremig mag, kann noch 100ml Reis Creme Cuisine (ich koche sehr gerne damit und kaufe sie immer bei dm) dazu geben.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Montag, 16. Mai 2016

[vegan] Rote Linsen-Süßkartoffel Dal

Im Rahmen meines Blogevents rund um die Hülsenfrüchte probiere ich zurzeit viel Neues aus. Dieses Mal: ein indisch inspiriertes Dal (auch Dhal geschrieben). Als Dal bezeichnet man ein Gericht in der indischen und pakistanischen Küche, dessen Hauptbestandteil Hülsenfrüchte sind. Logisch, dass ich dieses Jahr mindestens ein Dal-Gericht kochen und verbloggen musste, wo wir doch das Jahr der Hülsenfrüchte haben. Durch die individuelle Mischung von Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Erbsen ergeben sich unendlich viele Varianten eines Dals, so dass es sicherlich nicht bei diesem einen bleiben wird. 
Für mein erstes Dal habe ich mich für eine Kreation mit roten Linsen und Süßkartoffeln entschieden, da ich die Kombination von beidem bei meinen roten Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße so lecker fand. Noch ein paar Kichererbsen und jede Menge Gewürze dazu... mhhh, köstlich!

Rote Linsen-Süßkartoffel Dal

150g rote Linsen
1 Glas Kichererbsen (350g)
150g Süßkartoffel 
1 kleine rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe 
2 EL Sonnenblumenöl
2 TL Tomatenmark 
1-2 Tl Zitronensaft
500 ml Gemüsefond
 
grobes Meersalz
bunter Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
1/2 Tl Kurkuma
1 kleiner Bund Petersilie

Vorbereitend die roten Linsen in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser gut abspülen und bei Seite stellen. Die Kichererbsen abgießen, kurz abspülen und ggf. noch von der Haut befreien. Die Süßkartoffel, sowie Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

2 EL Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig anbraten. Anschließend die roten Linsen, Süßkartoffel-Stücke und Kichererbsen dazu geben und für 1-2 Minuten mitdünsten. Das Tomatenmark und Zitronensaft unterrühren und mit Gemüsefond ablöschen. Unter gelegentlichem Rühren das Gemüse zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 12 Minuten garen. 
Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Cumin abschmecken. Die Petersilie grob hacken und unter das fertig Dal unterheben. 

 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 10. April 2016

mexikanischer Schichtsalat

Vor ein paar Jahren habe ich auf einer Party zum ersten Mal mexikanischen Schichtsalat (auch Nachos-Salat genannt) gegessen und habe mir direkt das Rezept geben lassen! Zuvor kannte ich Schichtsalat nur in der "klassischen" Variante mit Sellerie, Apfel, Schinken, Lauch, Mais, Ananas, Eien, Salatcreme/ Mayonnaise und Käse, die mir meist zu mächtig war. In der mexikanischen Variante ist zwar auch viel los, aber allein schon durch die Verwendung von Schmand bzw. Crème Fraiche doch um einiges leichter als die Variante mit Mayonnaise.

Mit der Zeit habe ich meine eigene, Lieblings-Variante entwickelt und seitdem gibt es kaum eine Feier bei uns, bei der ich nicht mindestens eine große Schüssel davon nach meinem Rezept mache und meist ist diese Schüssel als erste geleert. Die vegetarische Variante (Hackfleisch wird durch eine Schichte Tomaten und Paprika ersetzt) schmeckt übrigens genauso gut und ist besonders im Sommer sehr schön frisch.



Mittwoch, 6. April 2016

[vegan] rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

[Werbung] Vor einiger Zeit habe ich euch bereits hier von meinem kleinen Missgeschickt erzählt, als ich ein fertig geschriebenes Rezept löschte statt es zu veröffentlichen. Ein Klick daneben, ein kleines Missgeschick, sowas passiert... und ist trotzdem unheimlich ärgerlich und demotivierend. Seit es passiert ist, hadere ich mich mit, es endlich anzupacken und den Beitrag endlich neu zu schreiben. 

Andererseits: Die Fotos sind klasse und das Rezept richtig lecker, aber mir fehlte es einfach an Motivation und Antrieb. Aber jetzt hab ich mich endlich hingesetzt (während die Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe auf dem Herd köchelte) und dachte: So, jetzt setzt du dich an den Laptop und schreibst es endlich auf! Der Frühling naht - Zeit für Frühjahrsputz a la Little Tiger. Sprich: ich befreie mich von solchen "Alt-Lasten", die mir seit Monaten durch den Kopf geistern und mache Platz für Neues.
Mein Kopf wird also wieder freier und ihr kommt endlich in den Genuss dieses genialen, super leckeren und schnell gemachten Rezepts. Eine klassische Win-Win-Situation, oder?



rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

rote Linsen Nudeln*
1 rote Zwiebel
1 Süßkartoffel (ca. 350-400g)
500ml passierte Tomaten
Pfeffer
Salz
Paprikapulver
Basilikum
frische Petersilie
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Währendessen die Süßkartoffel schälen, mit Hilfe einer Küchenreibe in feine Streifen reiben. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumenöl in einem Topf glasig anbraten. Die geriebene Süßkartoffel dazu geben und kurz mitandünsten, dann mit passierten Tomaten ablöschen und auf kleiner Flamme für 12-15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die rote Linsen Nudeln ins kochende Wasser geben und unter gelegentlichem Umrühren bissfest garen. Wenn die Nudeln die gewünschte Konsistenz haben, diese abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Die Tomaten-Süßkartoffel-Soße vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Basilikum würzen, anschließend mit dem Stabmixer gut durch pürieren. Die frische Petersilie fein hacken und zum Garnieren über die fertige Soße geben.
Ich habe extra ein paar rohe Nudeln bei Seite gestellt, um euch mit diesem Foto zu zeigen, welche Farbe die rote-Linsen Nudeln vor dem Kochen haben. Leider verlieren sie beim Kochen ihre leuchtende Farbe, aber geschmacklich sind sie 1a! Ich würde sie mit Vollkornnudeln vergleichen: schön bissfest und mit einem interessanten, leicht nussigem Eigengeschmack. 

Vielen Dank an dieser Stelle an Snack Fit / Five Mills*, die mir die Nudeln kostenfrei zum Probieren zur Verfügung gestellt haben.

Da die Nudeln aus roten Linsen hergestellt werden, eignet sich dieses Rezept außerdem hervorragend für mein Blog-Event: Das Jahr der Hülsenfrüchte. Für alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern klickt einfach auf den Banner. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 

http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 24. März 2016

[vegan] Hummus

Wenn ich an Ostern denke, dann fallen mir nicht nur Osterhasen, Küken und bunte Eier ein. Ostern ist schließlich der wichtigste Festtag der Christen und Mittelpunkt des Kirchenjahres. Das Osterfest erinnert hierbei sowohl Jesu Tod am Kreuz als auch an das Pessachfest und den Auszug aus Ägypten. 
Früher als ich noch in der Jugend unserer Kirchengemeinde aktiv war, haben wir uns immer Gründonnerstag getroffen, um gemeinsam zu kochen, zu essen und uns an der Pessachfest zu erinnern. Getreu der jüdischen Tradition gab es ungesäuertes Brot, bittere Kräuter, Lammfleisch und Hummus (anstatt des Charossets). Seitdem gehört Hummus für mich zu Ostern - und auch sonst zum Essen - einfach dazu und ich möchte mein Rezept gerne mit euch teilen.


Hummus

1 Glas Kichererbsen (220g Abtropfgewicht) 
100g Tahin
2 Knoblauchzehen
1-2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 EL kaltes Wasser
Pfeffer
Salz
Paprikapulver rosenscharf
frische Petersilie

Die Kichererbsen in ein Sieb geben und kurz mit klarem Wasser abspülen. Anschließend - in mühsamer Kleinarbeit - die Haut entfernen und die gepulten Kichererbsen in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Man kann die Haut auch mitessen, ich persönlich mag es aber lieber, wenn die Kichererbsen gepult sind.

Die Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und gemeinsam mit Tahin, Olivenöl, Zitronensaft und Wasser zu den Kichererbsen geben. Anschließend mit Pfeffer, Salz, scharfem Paprikapulver und frischer Petersilie würzen und mit dem Stabmixer gut durch pürieren.

Vor dem Servieren noch einmal Abschmecken und mit frischer Petersilie garnieren. Hummus lässt sich wunderbar in einer luftdichten Dose im Kühlschrank für einige Tage aufbewahren.


Dieses Rezept passt nicht nur wunderbar zu meinem eigenen Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte", sondern auch zur "Let's cook together - Über den Tellerrand geschaut"-Aktion von Ina. Schaut doch mal bei Ina vorbei und lasst euch dort von multikulturellen Rezepten inspirieren. 
Alles Infos und die Link-Sammlung zu meiner Mitmach-Aktion rund um die Hülsenfrüchte findet ihr (wie immer), wenn ihr auf den Banner klickt.
http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 10. März 2016

[Blog-Event] Das Jahr der Hülsenfrüchte: rote Linsen Dip


Ihr Lieben, ich bin sehr, sehr stolz, heute meine erste eigene Blog-Mitmach-Aktion bekannt zu geben. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum "Jahr der Hülsenfrüchte" ernannt und ich finde, dies ist eine wunderbare Gelegenheit, den Fokus auf Erbsen, Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Co. zu legen.
In meinem Archiv finden sich bereits einige Rezepte wie klassische Linsensuppe, ein Kichererbsen Pesto, mein heißgeliebter Bulgur-Salat mit Kichererbsen und Bohnen und Süßkartoffel-Kichererbsen Curry aus dem Wok, aber für die nächsten Wochen und Monate habe ich extra einige neue Rezepte vorbereitet, bei denen Hülsenfrüchte die Hauptrolle spielen.

Habt ihr Lust drauf? Seid ihr dabei?

Ich hab so viele Ideen für Rezepte im Kopf, die ich unbedingt kochen oder backen möchte, und weiß jetzt schon: Das wird ein wundervolles Jahr und ein tolles Event. Dieses Rezept für roten Linsen Dip / Brotaufstrich ist sowohl Auftakt als auch die Sammelstelle für alle Rezepte, die wir in 2016 mit Hülsenfrüchten kreieren, kochen, ausprobieren, verbloggen, backen, schon immer mal machen, weiterempfehlen und aufschreiben wollen. 
Ich bin sehr gespannt auf eure Rezepte und würde mich freuen, wenn ihr anderen von meiner Aktion erzählen würdet, so dass noch mehr Rezepte zusammen kommen! 
Aber nun erst einmal Bühne frei für mein erstes Rezept: auf die Hülsenfrüchte, fertig los!

rote Linsen Dip

1 kleine rote Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
2 El Sonnenblumenöl 
100 g rote Linsen 
250-270 ml Gemüsebrühe

100g cremiger Frischkäse
ca. 7-8 Blätter frische Minze 
2-3 Stiele Petersilie
grobes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer 
Paprikapulver (rosenscharf)
1/2 TL Kurkurma
1 El Limettensaft
1 TL Feigen-Essig

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumenöl in einer tiefen Pfanne glasig anbraten. Die roten Linsen abwiegen und ebenfalls in die Pfanne geben. Unter Rühren kurz mitanbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Zutaten auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 12-15 Minuten garen lassen bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist.

Anschließend die Linsen auf einen Teller oder in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Frischkäse in ein hohes Gefäß (z.B. einen Messbecher) geben, die Minze und Petersilie fein hacken und zum Frischkäse geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kurkurma würzen. Limettensaft, Essig und die Linsen dazu geben und alles mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse pürieren. 
[x] skip videoDie Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumen-Öl in einer tiefen Pfanne glasig anbraten. Die roten Linsen abwiegen und ebenfalls in die Pfanne geben. Unter Rühren kurz mitanbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Zutaten auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 12-15 Minuten garen lassen bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist. Anschließend die Linsen auf einen Teller oder in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Frischkäse in ein hohes Gefäß (z.B. einen Meßbecher) geben, die Minze und Petersilie fein hacken und zum Frischkäse geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kurkurma würzen. Limettensaft, Essig und die Linsen dazu geben und alles mit dem Stabmixer zu einer cremigen Maße pürieren.


Loss et üch schmecke!

Jetzt seid ihr gefragt! 
Verbloggt eure liebsten Rezepten mit Hülsenfrüchten und teilt euren Link mit mir. Die Liste ist bis zum 31.12.2016 geöffnet und ihr habt die Möglichkeit, euren Blogpost oder auch mehrere Blogposts auf dieser Seite zu verlinken. Alle Rezepte aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, sind erlaubt.

Wie könnt ihr euch eintragen? 
  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!

Ich habe extra für das Event diesen Banner erstellt, der natürlich auch alle weiteren Hülsenfrüchte-Rezepte von mir in diesem Jahr zieren wird, und würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Banner ebenfalls auf euren Blogs in den Beitrag zum Hülsenfrüchte-Event einfügt und auf diesen Beitrag (mit der Link-Sammlung) verlinkt. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern eure Leser erfahren ebenfalls von diesem Event und machen vielleicht auch mit. 
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu diesem Beitrag auf Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen wird. Dieser Backlink könnte sich also im Banner verstecken oder ihr fügt ihn separat ein.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Kochen und Backen mit Hülsenfrüchten! Ich freue mich schon sehr auf eure wunderbaren Rezepte!




Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 10. Februar 2016

[vegan] Bulgur Salat mit Kichererbsen und Bohnen


Erinnert ihr euch noch an das "Koch die Tüte ohne Tüte"-Event an dem ich im vergangenen Juni teilgenommen habe? Ich hatte damals eine Blumenkohl-Brokkoli Suppe gekocht - ganz ohne Tütchen - und mich gewundert, dass in der Tüten-Suppe nur 4% Brokkoli und 2% Blumenkohl enthalten sind. Und der Rest? Tja, das sind unter anderem Palmöl, Weizenmehl, Glukose, Fruktose, Milcheiweiss, Gewürze und Aromen. Also nichts für vegan lebenden Menschen oder Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, dabei kann man Gemüsesuppen so einfach selbst kochen und auf eventuelle Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen rücksicht nehmen.

Apropos selber kochen: Anfang letzter Woche ertappte ich mich in der Mittagspause mal wieder selbst dabei, wie ich zu einem fertig abgepacktem Bulgur-Salat griff. Die Zutaten-Liste war recht kurz und lies sich soweit ganz gut: 57% Bulgur, jeweils 9% Kichererbsen und Kidney-Bohnen. Sprich der Produktname setzt sich aus 75% der Zutaten zusammen (und nicht nur 6% wie bei der Tüten-Suppe). Immerhin.

Trotzdem dachte ich mir beim Essen so: Das kannst du doch eigentlich selbst machen und dann als Mittagessen mit ins Büro nehmen. Das ist zum einen kostengünstiger, zum anderen weiß man eben ganz genau was drin ist und kann nach seinem Geschmack würzen. Die Kombination der Grundzutaten Bulgur, Kichererbsen und Bohnen hat mir schon sehr gut geschmeckt, weswegen ich dies so für mein Rezept übernommen habe; bei der Würzung habe ich es dann jedoch etwas weniger scharf gemacht als der fertige Salat aus dem Supermarkt.


Bulgur Salat mit Kichererbsen und Bohnen 

150g Bulgur
300ml Wasser
225g Kichererbsen
225g Kidneybohnen

1 kleine Zwiebel
3-4 EL Tomatenmark
2 EL Feigenessig
2 EL Sonnenblumen Öl
2 TL Zitronensaft
bis zu 6 EL Wasser

Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Petersilie 
1 Prise Zucker

Den Bulgur in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser bedecken. Den Topf auf den Herd stellen und die Flüssigkeit kurz aufkochen lassen, anschließend den Bulgur für circa 10 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Den Bulgur in eine Schüssel umfüllen, mit einer Gabel auflockern und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Kidneybohnen und Kichererbsen abspülen (die Kichererbsen müssen ggf. noch von der Haut befreit werden) und zum Bulgur dazu geben. Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und in ein Gefäß, z.B. einen Meßbecher, geben. 

Essig, Öl, Wasser, Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben und alles gut mit einaneinder verquirrlen. Petersilie, Salz und Pfeffer dazu geben, außerdem mit Paprika und einer Prise Zucker abschmecken und dann zum Bulgur geben Alle Zutaten gut mit einander vermischen und lauwarm oder kalt servieren.


Und natürlich möchte ich mit diesem Rezept auch auf mein Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte" aufmerksam machen. Schaut vorbei und teilt euer Rezept mit mir:
http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 21. März 2015

[Wok] Kichererbsen-Süßkartoffel-Spinat

In meinem Vietnam-Urlaub letzten Sommer habe ich die asiatische Küche noch mal ganz neu für mich entdeckt, und so kam es, dass ich nicht nur unbedingt einen Wok haben wollte, sondern auch viel mehr Lebensmittel aus dieser Küche gekauft habe. Seit wir unserem Wok haben, probiere ich ständig neue Sachen aus und entdecke Zutaten für mich, mit denen ich bisher nicht gekocht habe oder die ich nicht möchte. 
Kokosmilch mochte ich zum Beispiel bisher nur in Cocktails, aber nicht frisch aus der aufgeschlagenen Kokosnuss (das hat sich in Vietnam noch einmal bestätigt). In der asiatischen Küche ist Kokosmilch ein fester Bestandteil und ich nutze sie bei Curry-Gerichten aus dem Wok anstatt von Sahne. Schmeckt super lecker, ist gesund und weckt Urlaubserinnerungen.

Kichererbsen mag ich sowieso total gerne, aber was mit ihnen kochen, wenn es mal kein Hummus oder Pesto werden soll? Im Wok wird sich schon eine Lösung finden. Auf dem Markt entdecke ich den ersten deutschen Spinat der Saison, nahm außerdem noch eine große Süßkartoffel mit und fertig war die Planung fürs Abendessen.  

Dieses Rezept möchte ich gerne zur Sammlung auf Tierfreitag hinzufügen, denn diese Homepage  dient der Sammlung von rein pflanzlichen Rezepten, die ohne jegliche Ersatzprodukte oder Imitate zubereitet werden.




Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry

200g Süßkartoffel
1 Glas Kicherbsen
100g frischer Babyspinat
1 Dose Kokosmilch
1 Bund Lauchzwiebeln
1 EL Sesamöl
Salz
Pfeffer 
Reis

Die Süßkartoffel und die Frühlingszwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Kichererbsen abgießen, gründlich abspülen und ggf. schälen. Das Schälen ist zwar eine kleine Sisyphos-Arbeit, aber ich mag es lieber, wenn die Kichererbsen geschält sind und so einen samitigeren Geschmack bekommen. Den Spinat putzen, von den Strünken befreien und in kleine Stücke zupfen.

Ein Eßlöffel Sesamöl im Wok erhitzen und die Frühlingszwiebeln darin glasig andünsten. Das Gemüse dazu geben und unter Rühren kurz andünsten. Mit Kokosmilch ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und für ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. In der Zwischenzeit Reis nach Packungsanweisung kochen. Den Reis sobald er gar ist, abgießen und zu den anderen Zutaten in den Wok geben. Alles miteinander verrühren und noch mal abschmecken.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 1. März 2015

Linsensuppe

Ich bin ein Kind der Achziger und ziemlich froh darüber. Verglichen mit den Gegebenheiten heutzutage, ging es uns damals richtig gut. Unsere Mutter war Hausfrau, wir sind erst mit 3 Jahren in den Kindergarten gekommen (und waren dort auch nur vormittags) und haben gefühlt im Sommer jeden Nachmittag von 15-18 Uhr auf dem Spielplatz verbracht. Zweimal die Woche war Markt, mittags wurde frisch gekocht und abends gab es Abendbrot. Herrlich!

Mit Essen verbinde ich heute noch viele Kindheitserinnerungen. So auch mit Suppen und Eintöpfen, denn samstags gab es immer Suppe zum Mittagessen. Leider habe ich mir die alten Familienrezepte von meinem Vater nicht aufschreiben lassen, aber ich habe als Kind oft genug zugeguckt und geholfen, so dass ich die Rezepte aus der Erinnerung nachkoche und mich anschließend total freue, wenn es wie damals schmeckt.
Momentan vermisse ich meinen Vater sehr. Eine Portion Linsensuppe aus dem alten, roten Suppenteller hilft da ein bißchen. Deshalb auch dieses Bild ohne viel Schnickschnack, dafür mit einer großen Portion Kindheitserinnerung.

Linsensuppe

250g Tellerlinsen
1 Zwiebel
Öl zum Anbraten
1 Bund Suppengrün (Möhre, Sellerie, Lauch)
100g Speck
1 Mettwurst / Pfefferbeisser
3 Kartoffeln
2 Bockwürstchen
Wasser
Salz
Pfeffer
Petersilie
Thymian


Die Tellerlinsen in einen Topf geben, mit ausreichend Wasser bedecken (ca. 1 Liter) und für 45 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit das Suppengrün putzen, die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Speck und Würstchen ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Linsen nach der Garzeit abgießen und kurz mit fließendem Wasser abbrausen. Etwas Öl in den Topf geben und Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Suppengrün und Speck dazu geben und für einige Minuten auf kleiner Flamme mit anschwitzen. 
Anschließend die Linsen, die Kartoffel und die Würstchen in den Topf geben, mit ca. 1 Liter Wasser auffüllen und gut umrühren. Die Suppe für mindestens 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.Mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Thymian würzen. 
Wer mag, kann seine Portion zusätzlich mit Essig würzen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 4. Februar 2015

[vegan] Kichererbsen-Pesto

Vor einigen Tagen rief Die Küchenchaotin Mia zum #Pestostorm Blog Event auf, im Rahmen dessen die Foodblogger Gemeinschaft aufgerufen ist, leckere Pesto Rezepte zu verbloggen und auf Mias Blog zu sammeln. Was ein "Pestostorm" überhaupt ist und wie es dazu kam, hat Mia auf ihrem Blog wunderbar erklärt. Stefanie von schön & fein hat einen tollen Banner für dieses Event gemalt, den ich euch genauso wenig vorenthalten möchte, wie mein Rezept für meine allererste Pesto-Kreation.

 
Kichererbsen-Pesto
1 Glas vorgegarte Kichererbsen (215g Abtropfgewicht)
50g Walnüsse gehackt
6 TL Sesampaste / Tahin
1 Zitrone
1 handvoll frische Basilikumblätter
10 EL Olivenöl
Pfeffer
Meersalz
2 kleine Knoblauchzehen
ggf. etwas Wasser


Die Kichererbsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser gut abbrausen. Zwar sind die Kichererbsen schon vorgegart und wir sparen dadurch ziemlich viel Zeit, allerdings müssen die Kichererbsen noch geschält werden. Jede einzelne. Das ist zwar aufwändig, aber ich finde, es lohnt sich allemal, weil die Gerichte dann feiner, samtiger schmecken. 

Ich klemme mir immer eine Erbse zwischen Daumen und Zeigefinger, übe etwas Druck aus und dann flutscht die Erbse meist schon aus der Schale. Falls das nicht funktionieren sollte, kann man die Schale am spitzen Ende auch aufreissen. Die geschälten Erbsen sind ganz glatt und haben eine dunklere Farbe als die ungeschälten. 
Das klingt jetzt nach Sisyphos Arbeit, aber es geht dann doch schneller als man denkt und irgendwie hat es auch etwas Meditatives.

Wenn die Kichererbsen geschält sind, gibt man sie zusammen mit den Walnüssen, den Basilikumblättern, der Sesampaste und den Knoblauchzehen in ein hohes Gefäß. Die Zitrone darüber auspressen und alle Zutaten mit dem Stabmixer gut pürieren. Nach und nach Olivenöl dazu geben und mit Meersalz und Pfeffer würzen. Je nach dem wie ihr euer Pesto mögt und wofür ihr es verwenden wollt, müsst ihr noch mehr Flüssigkeit (Öl oder Wasser) hinzu geben.



Das Pesto schmeckt sehr gut als Brotaufstrich, aber auch zu Vollkornnudeln.

Dieses Rezept möchte ich gerne zur Sammlung auf Tierfreitag hinzufügen, denn diese Homepage  dient der Sammlung von rein pflanzlichen Rezepten, die ohne jegliche Ersatzprodukte oder Imitate zubereitet werden.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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