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Montag, 25. September 2017

Schoko-Brezel-Cupcakes

Als mich Nicola im April 2015 anschrieb und zum Kölner Blogger-Stammtisch einlud, war ich ganz schön aufgeregt, da mein Blog doch grade mal ein halbes Jahr alt war und ansonsten bestimmt nur alte Hasen da sein würden. Meine Nervosität legte sich sehr schnell und ich lernte an diesem Abend viele tolle Blogs und super nette Bloggerfreunde aus Köln kennen. Bereits einen Monat später traf ich mich wieder mit Nicola, aber dieses Mal direkt bei ihr zu Hause zum gemeinsamen Backen. Cupcakes sollten es werden - absolutes Neuland für mich! 

Nachdem wir mit saisonal wunderbar passenden Rhabarber-Baiser-Cupcakes begonnen hatten, wagten wir uns am späten Nachmittag dann auch noch an ein Rezept von Dreierlei Liebelei, das wir gerne nachbacken wollten: Schoko-Brezel-Cupcakes mit Erdnussbutter und Karamell. Allein der Name dieser Köstlichkeiten war schon eine Verheißung, aber dann noch Nadine's Bilder dazu? Uns lief bereits bei den Vorbereitungen das Wasser im Mund zusammen!

Unser gemeinsames Backen war ein voller Erfolg und das Rezept für die Rhabarber-Baiser-Cupcakes veröffentlichte ich auch schon kurz darauf auf meinem Blog (bevor die Rhabarber Saison sich schon wieder dem Ende zuneigte), aber das Rezept und die Bilder unserer Schoko-Brezel-Cupcakes verstaubten etwas auf meiner Festplatte, während ich auf den richtigen Moment wartete, um diese endlich zu veröffentlichen. Heute soll es nun endlich so weit sein, denn für welche Jahreszeit eignen sich diese schokoladig-salzigen Schmuckstücke besser als für den Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man wieder mehr Zeit und Muße fürs Backen hat?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und genießen!


Schoko-Brezel-Cupcakes mit Erdnussbutter

Für die Ganache:
240g dunkle Schokolade
200g Sahne
ca. 70g weiche Erdnussbutter

Für den Teig:
130 g dunkle Schokolade
170 g Butter
zwei Eier
70 g Zucker
ein Teelöffel Vanillezucker
50g Salzbrezeln (im Mixer zermahlen) + ein paar für die Deko
ein Esslöffel Mehl
eine Prise Salz  

Zunächst die Ganache für die Cupcakes vorbereiten, da diese für mindestens vier Stunden im Kühlschrank durch kühlen muss. Dafür die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine Rührschüssel geben. Die Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Die heiße Sahne über die Schokoladenstückchen schütten, zwei bis drei Minuten warten und dann mit einem Löffel umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Für den Teig die dunkle Schokolade in Stücke brechen, zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und für mindestens fünf Minuten mit dem Mixer hell, cremig und schaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen.

Die Schokoladen-Butter-Masse zu den aufgeschlagenen Eiern geben, dann die zermahlenen Brezeln, Mehl und eine Prise Salz bereits miteinander verrührt ebenfalls unter den Teig mischen. Den Teig gleichmäßig auf 12 Muffin-Förmchen verteilen und im heißen Backofen für etwa 18 Minuten backen (Holzstäbchentest!) und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Die Ganache aus dem Külschrank nehmen und mit dem Handrührgerät aufschlagen. Dann die weiche Erdnussbutter einrühren, bis eine spritzfähige Masse entsteht und diese mit einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Die fertigen Cupcakes mit einigen Salzbrezeln verzieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 25. August 2017

[vegan] Porridge mit Aprikosen

Ein Porridge Rezept im August? Nun ja, wenn das Thermometer morgens grade mal 10 Grad anzeigt und die Temperaturen auch gegen Mittag nicht höher als 16 Grad klettern, darf es auch im Sommer schon mal Porridge zum Frühstück sein. Außerdem stehen momentan viele sportliche Events an und da eignet sich ein leicht bekömmliches, lange satt machendes und energiespendendes Frühstück am sogenannten Race Day einfach am besten.

Um dem ganzen noch eine extra Portion Eiweiß zu verleihen, eignen sich getrocknete Aprikosen und Feigen besonders gut, enthalten sie doch mehr als dreimal soviel Protein wie frische Früchte. Wer dennoch in den Sommermonaten nicht auf frisches Obst im Frühstück verzichten möchte, ist mit Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeere (diese haben übrigens grade auch Saison) gut beraten. Wer es exotischer mag, der greift am besten zu Avocado, Banane oder Ananas.

Ich habe mich dieses Mal für frische Aprikosen entschieden, da ich die Saison ausnutzen möchte - und weil es auf Fotos besser aussieht 😉 Denn sind wir mal ehrlich: Haferbrei mit ordentlich Zimt oder meiner eigenen Porridge Gewürzmischung sieht nicht gerade hübsch aus. Übrigens kann man durch Unterschied zwischen getrockneten und frischen Aprikosen auch durch ein paar Mandeln wett machen. Probiert's einfach mal aus.


Porridge mit Aprikosen

60g Haferflocken
300ml Mandelmilch
3-4 Aprikosen
1 TL Porridge Gewürzmischung

Die Mandelmilch in einem Topf aufkochen lassen, dann erst die Haferflocken einrühren. Unter wiederholtem Rühren die Haferflocken für ca. 10 Minuten köcheln lassen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Den Topf vom Herd nehmen und das Porridge noch für ein paar Minuten bis zur gewünschten Konsistenz andicken lassen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen in kleine Stücke oder schmale Streifen schneiden. Ich schneide meist eine Aprikose sehr klein und rühre die Stückchen unter das Porridge; die andere Aprikose nutze ich in Scheiben geschnitten zur Dekoration. 

Das fertige Porridge in eine Schüssel füllen, Aprikosen unterrühren oder darauf verteilen und nach Belieben noch etwas Gewürzmischung oder klassischer Weise einfach nur eine Prise Salz hinzugeben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 17. August 2017

[Oma's Rezept] Milchreis mit Zimt + Zucker

Wenn man im August statt lauen Sommerabenden mit Kerzen und Wein auf dem Balkon verregnete Wochenenden mit Teelichtern und heißem Tee auf der Couch verbringt, habe ich wirklich das Gefühl, der Herbst sei schon da. Das beudetet dann für mich: Zeit für Soulfood und neue Folgen meiner Lieblingsserie.

Gutes kann in solchen Momenten so einfach sein und eine Schüssel voll Milchreis, wie meine Oma ihn gemacht hat, das pure Glück bedeuten. Denn den besten Milchreis und Pudding gab es immer bei meiner Oma, die solche Desserts stets in den kleinen Iittala Glasschälchen mit dem Tröpfchen Design servierte. Leider hab ich selbst keins dieser Schüsselchen, aber das Rezept für den Milchreis musste trotzdem unbedingt auf dem Blog verewigt werden.



Milchreis mit Zimt + Zucker 

125g Mochi Reis
350ml Milch
75ml Sahne
Zimt
Zucker

Milchreis selbst zu kochen, benötigt etwas Zeit und Geduld, aber es lohnt sich. Einfach Mochi Reis (auch bekannt als süßer Reis) abwiegen und zusammen mit Milch und einem kleinen Teil Sahne in einem Milchtopf aufkochen lassen. Den Milchreis solange auf sehr kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für circa 40 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen hat. In eine Schale umfüllen, mit Zimt + Zucker bestreuen und am besten lauwarm genießen.

Laut meiner Oma verhindern sowohl der Schuss Sahne als auch die Verwendung eines Milchtopfs (die haben einen dickeren Boden als normale Töpfe) das Anbrennen - und es schmeckt direkt aus dem Topf einfach am besten.

Weitere Rezepte meiner Oma, wie ihr Nuß-Brot oder die Kartoffelsuppe, findet ihr über diesen Link.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 13. August 2017

[vegan] Quinoa-Spinat Suppe + Moringa Dip

[Werbung] Wenn bei uns der Fernseher eingeschaltet wird, dann meist nur für die Nachrichten oder um Serien auf DVD oder über Netflix zu schauen, denn das reguläre Fernsehprogramm ist doch etwas - nun ja – durchwachsen. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es dann doch ein paar Programme gibt, die ich gerne anschaue: Geschickt eingefädelt, Ewige Helden, Schrankalarm und nicht zu vergessen: Die Höhle der Löwen. Anfang September startet die vierte Staffel und ich bin jetzt schon gespannt, welche Start-Up Unternehmen dieses Mal ihre Ideen den Investoren vorstellen.

Als ich vor kurzem von der erst 2016 in Bocholt gegründeten Familienmanufaktur GrünHochZwei eine E-Mail bekam, ob ich nicht ein oder zwei Produkte von ihnen testen möchte, musste ich direkt an eben diese Sendung denken und fragte mich kurz, ob die beiden Gründer wohl dort auch vorgesprochen haben? 😉
Ein paar Klicks über die Homepage überzeugten mich von den Superfood-Produkten mit hochqualitativen Nährstoffen aus ökologischem Bio-Anbau. Auch den passenden Slogan („Was sich damals bei den beiden Gründercousins in der Schule schon angedeutet hat, haben wir jetzt in einem Geschäftsmodell umgesetzt. Bio können wir, Chemie nicht!“) fand ich sehr sympathisch und suchte mir aus dem Produktangebot zwei Artikel aus, um diese auf Herz und Nieren zu testen. 

Neben meinen eigenen Rezepten, wie der gefülltenAubergine mit Quinoa, dem grünen Smoothie (nun mit Moringa gepimpt) oder meinem heißgeliebtem Superfood Frühstück, die ich noch mal mit den Produkten von GrünHochZwei kochte, suchte ich mir aus der Rezeptdatenbank der Jungs noch zwei neue Rezepte zum Ausprobieren und Testen heraus. Natürlich zwei grüne Rezepte, schließlich sind es Produkte von GrünHochZwei. 😜



Freitag, 9. Juni 2017

Obst- und Gemüsenudeln | Kichererbsen-Karotten-Kuchen

Low-Carb Gerichte mit Gemüsenudeln sind bereits seit Jahren in aller Munde und insbesondere Zucchini-Spaghetti (auch Zoodles genannt) sind der Trend schlechthin - da erzähle ich euch sicher nichts Neues. Obwohl ich Zucchini, Möhren, Gurke und Co. sehr gerne mag, als Nudelersatz kam es bei uns bisher noch nicht auf den Tisch. Zeit, dies zu ändern und Neues auszuprobieren.

Da kam mir das Buch Obst- & Gemüsenudeln gerade recht, denn wer will schon immer nur Zucchini-Nudeln essen? Zucchini haben schließlich nur im Sommer Saison und auf Dauer auch etwas langweilig. Zoé Armbruster arbeitet in ihrem Kochbuch nämlich auch mit Birne, Rote Beete, Rettich, Butternutkürbis und Pastinake, so dass man für jede Jahreszeit das passende Rezept findet. 

Das Buch teilt sich ganz klassisch in drei Teile: Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Im ersten Teil finden sich sieben Rezepte für Salat, Kartoffelpuffer und Frühlingsrollen. Den meisten Platz wird den sechszehn Hauptgerichten eingeräumt. Hier finden sich neben klassichen Zucchinispaghetti auch Suppen, Gerichte mit Fisch, Risotto und Burger - natürlich alles mit Obst- und Gemüsespiralen kombiniert. Den Abschluss bieten sieben Dessert-Ideen, bei denen mich vor allem Milchreis mit Birne und Lavendel oder das Holunder-Birneneis am Stil angesprochen haben.

 Vorgestellt: Obst- und Gemüsenudeln, von Zoé Armbruster, ISBN-13: 978-3-8094-3689-8

Dienstag, 2. Mai 2017

selbstgemachte Vanille Sauce

Wenn es um Desserts geht, bin ich etwas pingelig und stehe sowohl Sahne als auch Saucen kritisch gegenüber - und das nicht erst seit mich die Sache mit dem Abnehmen beschäftigt. Es ist mehr der Geschmack, der mir bei Fertigprodukten oft nicht zusagt und mir das eigentlich Dessert oder Stück Kuchen versaut

Als wir während der kalten Jahreszeit aber öfter Mal Bratapfel gemacht haben, durfte Vanille Sauce irgendwie nicht fehlen. Was also tun? Die Antwort ist denkbar einfach: Vanille Sauce selber machen. Ich habe also ein wenig recherchiert, Tipps und Tricks durch gelesen, Koch-Videos angeschaut und schluss endlich fest gestellt: Es ist eigentlich kein Hexenwerk, man braucht nur etwas Geduld und frische Eier.

Selbstgemachte Vanille Sauce ist etwas Feines! Nicht nur zu Bratapfel, sondern auch zu Kuchen, Schokopudding und anderen Köstlichkeiten. Also traut euch ruhig mal, eine Dessert Sauce selbst zu machen. Es lohnt sich.

selbstgemachte Vanille Sauce

Vanille Sauce

500ml Milch
1 Vanilleschote
3-4 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
2 Eier

Die Milch in einen Topf geben und langsam erhitzen. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark mit dem Messerrücken heraus kratzen und in die Milch geben. Unter Rühren die Milch kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Vanillezucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Die Zucker-Eier-Masse langsam in die noch warme Milch geben und unter ständigem Rühren zu einer zähflüssigen Sauce andicken lassen. Sollte die Milch zu kalt werden, könnt ihr sie nochmal vorsichtig und auf kleiner Flamme erhitzen. Aber aufgepasst: Die Masse darf nicht heißer als ca. 75°C werden, da sonst die Eier gerinnen.


Vanille Soße selber machen

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 12. April 2017

Vanille Häschen aus Quark-Öl Teig

Plätzchen ausstechen macht man nur an Weihnachten? Blödsinn! Das geht zu Ostern genau so gut, dachte ich mir. Man braucht nur ein paar hübsche Ausstecher (ich habe unseren Hasen-Ausstecher verwendet), einen schnell zusammen gerührten Quark-Öl-Teig und schon kann es ans Ausstechen und verzieren gehen.

Wenn ihr mich fragt, dann sind die kleinen Hasen eine schöne Ergänzung zum klassischen Oster-Lamm auf der Kaffee-Tafel am Ostersonntag und eignen sich hübsch verpackt als kleines Mitbringsel. Außerdem schmecken sie so wunderbar nach Vanille und Frühling. 


Vanille Häschen aus Quark-Öl-Teig 

250g Magerquark
75ml Milch, 1,5 % Fett
3 EL Sonnenblumenöl
3 EL flüssiger Honig oder Reissirup
 1 Ei (Größe M)
1 Prise Salz 

400g Dinkelmehl (Typ 630)
1 Päckchen Weinstein- Backpulver
2 gestrichene TL gemahlene Vanille

etwas Mehl für die Arbeitsplatte
Kovertüre, Streusel oder Zuckerguss zum Verzieren 

Quark-Öl Teig ist eine wunderbare Alternative zum klassischen Hefeteig, schnell angerührt und auch für Backanfänger geling sicher. Hierzu Quark, Milch, Öl, Honig, Ei und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren.

Mehl abwiegen und mit Backpulver und Vanille mischen. Erst dann die trockenen Zutaten in einem Schwung zur Quark-Öl Masse geben und mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Backofen in der Zwischenzeit schon mal auf 160°C Umluft vorheizen lassen und zwei Backbleche mit Backpapier oder einer Backmatte auslegen. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf dünn ausrollen. Mit den Ausstechförmchen Kekse ausstechen, mit etwas Abstand zueinander auf die vorbereiteten Backbleche legen.

Die Kekse vorgeheizten Backofen für bei 160°C Umluft für 12 Minuten backen bis die Kekse leicht gebräunt, aber noch fluffig sind. Nach dem Abkühlen können die Kekse nach Belieben mit Schokolade, Zuckerguss oder Streuseln verziert werden.

  Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 29. März 2017

[Grundrezept] selbst gemachte Gemüsebrühe

Heute möchte ich gerne ein einfaches Grundrezept für leckere Gemüsebrühe mit euch teilen. Auf die Idee haben mich sowohl Luna vom Blog L'elegant Country Life mit ihrem Rezept für gekörnte Gemüsebrühe, als auch Sigrid vom Blog Madam Rote Rübe mit ihrem Rezept für eingesalzenes Suppengrün für Gemüsebrühe gebracht.

Wir benutzen dieses Grundrezept sehr gerne als Basis für alle möglichen Suppen und Eintöpfe (da darf das gekochte Gemüse wie auf den Rezept-Fotos zu sehen auch gerne drin bleiben), genießen sie aber auch oft pur oder mit Einlage wie Brühwürstchen oder Maultaschen.


Grundrezept: Gemüsebrühe

2 Möhren
250g Knollensellerie 
1 Stange Lauch
1 große Zwiebel
ein Bund frische Petersilie

etwas Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer 
1,5L Wasser

Die Möhren, Sellerie und Lauch putzen und in grobe Stücke oder Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse für einige Minuten unter Wenden darin andünsten. Mit Wasser ablöschen und zum Kochen bringen. 

Nun mit Salz, Pfeffer und grob gehackter Petersilie würzen und für eine dreiviertel Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Brühe sollte sich nun um gut ein Drittel reduziert haben und kann durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgegossen werden.

So schnell habt ihr eine leckere und gesunde Gemüsebrühe - garantiert ohne Zusätze oder Geschmacksverstärker. In Schraubgläsern luftdicht verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Brühe für einige Tage; ihr könnt sie aber auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 22. März 2017

Gewürzmischung für Porridge

Ich bin ein echter Spätzünder, was Porridge anbelangt. Das mag damit zusammen hängen, dass ich bislang immer den falschen Porridge gegessen habe, dessen Farbe und Geschmack nicht gerade Appetit anregend waren. Das änderte sich erst, als ich von meiner Tante zum Geburtstag ein Paket zimtigen Apfel-Porridge von 3 Bears geschenkt bekam. Im ersten Moment beim Auspacken dachte ich mir nur: "Oh man. Porridge. Ausgerechnet Porridge!", dabei meinte sie es nur gut und war extra in die Kölner Innenstadt zur Gertrude No. 20 gefahren, um etwas Besonderes für mich zu besorgen. 

Nun ja, nachdem die Packung dann drei Monate lang bei uns in der Küche herum stand und hübsch aussah, der Herr Bär schon anfing zu meckern, wann ich das denn endlich mal essen oder weg räumen würde, und ich mich wieder vermehrt mit dem Thema Abnehmen beschäftigte, fasste ich mir Ende Januar endlich ein Herz und probierte es aus. Und siehe da: Porridge kann richtig lecker schmecken und macht lange satt. Seit dieser Erkenntnis habe ich mir ziemlich häufig morgens Porridge mit Mandelmilch angerührt, in Tupper gepackt und genüsslich auf der Arbeit gefrühstückt, was natürlich zur Folge hatte, dass die Packung ziemlich schnell leer war.

Nachschub zu besorgen wäre gar nicht das Problem, aber auf Dauer doch recht kostspielig. So kam mir dann die Idee, mir eine eigene Gewürzmischung für Porridge zusammen zu stellen und diese dann morgens auf meine mit Mandelmilch angerührten zarten Haferflocken zu geben. Das schmeckt anders - besser! -, denn ich mische genau die Gewürze zusammen, die ich mag und die für mich die perfekte Gewürzmischung ergeben. 

Gewürzmischung für Porridge

Samstag, 18. März 2017

Low-Carb Walnussbrot

Eine Sache, die ich an meinem Job besonders mag, sind meine Kollegen. Eine Grundvoraussetzung, finde ich, wenn man durchschnittlich 8 Stunden am Tag miteinander im Büro verbringt und so einiges von den anderen mitbekommt. Natürlich wissen meine Kollegen auch, dass ich weiter abnehmen möchte und seit Januar wieder mit WeightWatchers mein Essen plane und kontrolliere. 

Für meine Kollegen ist es normal, dass ich mittags nicht mit in die Kantine gehe, sondern entweder Essen dabei habe oder mir Salat oder Joghurt besorge. Neben lieben Worten, wie sehr man mir die bisherige Abnahme von 20kg ansieht, unterstützen mich meine Kollegen aber auch, indem sie mit mir zusammen die Mittagspause mit einem Spaziergang verbringen oder mir gesunde und kalorierenarme Rezepte mitbringen. 

Wie dieses Rezept für Low-Carb Walnussbrot. Meine Kollegin hatte an der Supermarkt-Kasse ein Heft von essen&trinken "Low Carb Spezial" entdeckt und es direkt mal für uns eingepackt. Da waren echt leckere Gerichte dabei, die noch darauf warten, ausprobiert zu werden. Und da mich die Brotaufstriche am meisten ansprachen, dachte ich mir, ich fang direkt mal mit Brot und Aufstrich an und habe dieses Low-Carb Walnussbrot gebacken. Sehr lecker - sagt auch der Herr Bär.


Low-Carb Walnussbrot

100g Walnusskerne
50g geschrotete Leinsaat
50g Weizenkleie
50g Kichererbsenmehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
2 Eier
250g Magerquark

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Umluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen lassen. Die Walnüsse grob hacken und die Hälfte der Nüsse mit Leinsaat, Weizenkleie, Kichererbsenmehl, Salz und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und bei Seite stellen. 
Eier und Quark in eine zweite Schüssel geben und glatt rühren. Dann erst die trockenen Zutaten dazu geben, unterrühren und für 10 Minuten quellen lassen. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf geben und mit feuchten Händen zu einem Brotlaib formen. Die restlichen Walnusskerne darüber streuen und das Brot dann im heißen Backofen für 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und vor dem Schneiden vollständig abkühlen lassen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Dienstag, 28. Februar 2017

[Winterküche] Apfel-Birnen Crumble

Wie ihr bestimmt an meinen letzten Blog-Artikeln gemerkt habt, passiert momentan ganz viel bei mir und ich beschäftige mich seit Beginn des Jahres wieder ganz viel mit Ernährung, Sport und Dingen, die mir gut tun. Neben persönlicheren Artikel rund um die Sache mit dem Abnehmen und den neuen #MontagsMotivation Beiträgen sollen dabei aber natürlich auch gutes Essen und leckere Rezepte nicht zu kurz kommen. 

Deshalb probiere ich momentan wieder viel Neues aus, suche nach gesünderen Alternativen und schaue natürlich auch bei anderen Bloggern vorbei, um mir Anregungen und Tipps rund um eine gesündere, zuckerreduzierte Ernährung zu holen. Insbesondere bei der lieben Hannah vom Blog Projekt: Gesund leben finde ich immer wieder viele Informationen rund um das Thema Zucker und alternativen Süßungsmitteln. Da ich gerne neue Produkte ausprobiere und beim letzten Einkauf nun auch bei uns endlich Kokosblütenzucker einziehen durfte, habe ich diesen direkt mal in ein saisonal- und regionales Rezept verarbeitet: Apfel-Birnen Crumble mit Zimt - Soulfood pur!


Soulfood, Crumble, Winterküche
Apfel-Birnen Crumble

3 große Äpfel
3-4 reife Birnen

75g Dinkelmehl
60g Kokosblütenzucker
75g kernige Haferflocken
75g weiche Butter
ganz viel Zimt 😋

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Birnen und Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Das kleingeschnittene Obst mischen und in eine Auflaufform geben.

Mehl, Zucker, Zimt, Haferflocken und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit einander vermengen. Ich hab hierzu einfach die Hände genommen, ihr könnt natürlich auch die Knethaken des Mixers benutzen. Alles gut vermischen, so dass Streusel entstehen. Die fertigen Streusel über die Apfel-Birnen-Mischung geben und leicht andrücken.

Den Crumble auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für ca. 45 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind und am besten noch warm genießen.



Apfel-Birnen Streusel, Crumble

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 30. Januar 2017

[Winterbäckerei] Hausfreunde

Seit anderthalb Wochen bin ich nun wieder zurück aus Neuseeland und musste direkt mal feststellen: Der Winter ist da und es ist ganz schön kalt in Köln. Da hilft nur eins: Backen! 😁 
Eins unserer liebsten Keks-Rezepte nennt sich Hausfreunde. Wo dieser Name herkommt, kann ich euch leider nicht sagen, aber eins weiß ich: Sie schmecken köstlich. Nüsse, Rosinen und Schokolade - eine wunderbare Kombination, zudem sind Hausfreunde ein sehr schnelles Rezept und Anfänger geeignet. Einfach alles zusammen rühren, gleich große Laibe formen und dann ab in den Backofen.



Montag, 23. Januar 2017

[Oma's Rezept] klassische Kartoffelsuppe

Pünktlich zum Wochenbeginn und meine Rückkehr in den Arbeitsalltag möchte ich mich auch bei euch offiziell aus dem Urlaub zurück melden. Die verganenen Wochen und die Reise nach Neuseeland waren Balsam für die Seele und es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder voll und ganz zu Hause angekommen bin und mich an die etwas anderen Temperaturen hier gewöhnt habe. Auch werde ich mir in den nächsten Wochen Gedanken dazu machen, wie es mit Little Tiger in 2017 weiter geht und wie ich mein Blog in Zukunft gestalten möchte. 

Wie schon in meinem Silvester-Beitrag Be the change | Vorsätze für das neue Jahr erzählte, habe ich mir für das neue Jahr einiges vorgenommen - und das bedeutet nun mal auch, dass ich meine Prioritäten neu ordnen und vielleicht nicht ganz so häufig und regelmäßig wie in den vergangenen zwei Jahren bloggen werden.

Heute habe ich aber erst einmal ein neues Rezept für euch dabei. Eins, das mir sehr am Herzen liegt, denn es stammt aus einem echten Familien-Erbstück: dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Oma. Diese schlichte Kartoffelsuppe, die ein typisches Nachkriegs-Essen ist, habe ich an Weihnachten für meine Familie gekocht und wir waren alle begeistert. Gute, deftige Hausmannskost at its best!

Dienstag, 17. Januar 2017

Apfel-Nuss-Cupcake | Gastbeitrag von Meine Torteria

Heute habe ich meine liebe Blogger-Freundin Anja von Meine Torteria zu Gast, während wir noch in Neuseeland sind (ich hoffe, ihr folgt mir alle auf Instagram und Facebook, wo es viele Fotos zu sehen gibt!). Zwar geht unsere Reise langsam zu Ende und wir haben unseren letzten Stop Christchurch bereits erreicht, aber bevor es auf den langen Rückflug nach Deutschland geht, brauche ich eine Stärkung. Da kommen mir die Cupcakes von Anja grade recht! Sehen die nicht gut aus?


Mittwoch, 11. Januar 2017

Pinker Smoothie | Superfoods im Glas

"And it was all yellow" summe ich vor mich hin, während ich diesen Blogpost schreibe, denn müsste ich ein Lied auswählen, dann wäre es mit Sicherheit "Yellow" von Coldplay. Warum? Weil ich einen total coolen zweifarbigen Smoothie machen wollte - unten gelb, oben pink - aber dieser Versuch so richtig daneben ging und fast nur gelb zu sehen war. Tja, manchmal kommt es eben anders als man denkt.

Die Idee zu den zweifarbigen Smoothies habe ich übrigens von Hannah Frey. Als ich im April an einen Workshop zum Thema Clean Eating von ihr besuchte, war eines der Gerichte, die wir in Kleingruppen kochen bzw. mixen sollten, ein bunter Smoothie: Unten grün, oben pink. Sah auf dem Rezept und Hannahs Bildern auch total toll aus, klappte leider bei meiner Gruppe nicht so ganz und die Schichten vermischten sich. Macht ja nix, dachte ich mir. Das probierst du irgendwann nochmal in Ruhe zu Hause aus. Gesagt, getan. 

Leider wieder nix mit zwei gleich hohen, hübsch getrennten Schichten, stattdessen ein Glas voll gelber Bananen-Milch mit einem pinken etwas in der Mitte. Nachdem ich irgendwann aufhören konnte, über dieses wenig ansehnliche Gebräu zu lachen und schnell ein paar Fotos geschossen hatte, hab ich den Smoothie kurzerhand nochmal komplett umgerührt. Voilà! Ein pinker Smoothie war geboren. Ich persönlich finde, das sieht viel hübscher aus und das Auge trinkt schließlich mit, oder?


Dienstag, 27. Dezember 2016

[vegan] Rote Linsen Suppe

Heute ist ein aufregender Tag, denn es heißt Abschied nehmen. Abschied vom diesjährigen Weihnachten, Abschied vom Jahr der Hülsenfrüchte und mein Abschied in den Urlaub, denn heute geht es endlich wieder nach Neuseeland. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue, selbst wenn ich es mit den Worten der lieben Mandy von Go Girl! Run! sage: "Wir fliegen zurück. Wir fliegen nach Hause. Wir fliegen nach Neuseeland!" - Besser kann man es nicht in Worte fassen!

Aber zurück ins hier und jetzt: Ich hoffe, ihr habt Weihnachten gut überstanden und hatte schöne Feiertage im Kreise lieber Menschen. Da es scheinbar zur weihnachtlichen Tradition dazu gehört, zu viel und zu mächtig zu essen, dachte ich mir, ich verblogge heute vor meiner Abreise eine Suppe für euch. Sie ist wunderbar wärmend an kalten Wintertagen und passt zudem zu meinem Blogevent Das Jahr der Hülsenfrüchte, das ich mit diesem Gericht abschließen werde. Natürlich könnt ihr gerne noch eure Rezepte in die große Sammlung mit einfügen und euch durch die eingetragenen Rezepte klicken. 

Rote Linsen Suppe

1 Zwiebel
1 Kartoffel
1 Möhre
250g rote Linsen
1l Wasser 
200ml Tomatensaft
120g Kürbis-Püree
Salz
Pfeffer
Chili
frische Minze
frische Petersilie

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Öl im Topf andünsten. Kartoffel und Möhre ebenfalls schälen, in mundgerechte Stück schneiden und zu den Zwiebeln in den Topf geben. Das Gemüse kurz bei mittlerer Hitze andünsten lassen. Die roten Linsen dazu geben, das Wasser dazu gießen und für 30 Minuten köcheln lassen. 

Bereits während die Suppe köchelt mit etwas Salz und Pfeffer würzen, damit der Pfeffer seine Schärfe entfalten kann. Nach der Garzeit die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, dann Tomatensaft und Kürbis-Püree unterrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Chili und die fein gehackten Kräuter dazu geben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Bananen-Avocado Streifen

Seid ihr noch auf der Suche nach einem Dessert für die Weihnachtstage oder die Silvesterfeier? Dann hätte ich da vielleicht genau das Richtige für euch: Bananen-Avocado Streifen aus dem Buch Törtchen&Tartelettes von Matthias Ludwigs, dem Mitinhaber von TörtchenTörtchen in Köln. Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein kleines Highlight und die Mühe in jedem Fall wert.

Bereits vor einigen Monaten ging das Buch von Matthias "on tour" und Foodblogger wurden aufgefordert, jeweils ein Rezept aus dem Buch nachzubacken, mit eigenen Tipps und Tricks zu versehen, Fotos von sich mit dem fertigen Törtchen zu machen und das Buch wieder auf die Reise zu schicken.  

Als das Buch schließlich Anfang Dezember seinen Stop bei mir einlegte, war eben dieses Rezept für mich ausgewählt worden und ich stellte mich der Herausforderung. Auch wenn mich die lange Rezeptliste, die vielen einzelnen Komponenten und meine noch unbestimmte Beziehung zu Avocados anfangs etwas hemmte, machte ich mich ans Werk und wurde mit diesen kleinen Köstlichkeiten belohnt.


Bananen-Avocado Streifen
für 10 Törtchen

Sonntag, 18. Dezember 2016

[Herbstküche] Kürbis Hummus

Einen schönen vierten Advent wünsche ich euch. Ein allerletztes Herbst- und Kürbisrezept möchte ich noch mit euch teilen, bevor Weihnachten Einzug halten darf und ich mich in den Urlaub verabschiede. Aber noch ist ja nicht so weit und - Advent hin oder her - noch haben wir Herbst! Und Herbst ist Kürbis-Zeit. So!
Außerdem wollte ich, bevor das Jahr der Hülsenfrüchte zu Ende geht, noch ein-zwei Rezepte für mein Blog-Event verbloggen, um dieses gebührend zu beenden. Hier findet ihr alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 


Dienstag, 15. November 2016

[Herbstküche] saftiger Kürbiskuchen | glutenfrei + laktosefrei

Erinnert ihr euch noch an die Bratapfel Muffins, die ich zu Beginn des Jahre verbloggt habe? Mensch, waren die lecker. Neben dem Rezept gab es auch ein kleines Gewinnspiel, bei dem ich euch nach euren Rezept-Wünschen für meinen Blog gefragt hatte. Eine Leserin hat sich einen klassischen Thanksgiving Kürbiskuchen gewünscht und das habe ich natürlich nicht vergessen.
Traditionell wird Thanksgiving in den USA am letzten Donnerstag im November zelebriert, während wir in Europa im Oktober oder November das Erntedankfest feiern. So oder so: voilà - hier kommt mein Rezept für einen herbstlichen Kürbiskuchen, den ich mir gut auf einer Kaffeetafel zum Erntedankfest vorstellen kann. Ob es sich allerdings um einen "klassischen" Thanksgiving Kürbiskuchen handelt, kann ich nicht beurteilen, aber soviel kann ich euch verraten: Es schmeckt köstlich!

Ursprünglich war es mein Plan, einfach mein Rezept für meinen Rübli-Kuchen als Basis zu nehmen und an Stelle von geraspelten Möhren mein selbstgemachtes Kürbispüree zu verwenden, aber als ich mir die Zutatenliste noch einmal genauer ansah, dachte ich: Das muss auch etwas gesünder gehen. Insbesondere den Zuckeranteil wollte ich reduzieren und auch das sogenannte Auszugsmehl (z.B. das Weizenmehl Typ 405) nach Möglichkeit ersetzen. Das Experiment ist geglückt und der Kuchen nicht nur sehr lecker, sondern auch ein bißchen gesünder geworden. 
 
Der Kuchen ist super saftig und köstlich geworden und man sieht ihm gar nicht an, dass er glutenfrei, laktosefrei und ohne Zucker daher kommt. Hach, ich bin ganz verliebt in diesen Kuchen und selig, dass mein Experiment ohne Industriezucker (Haushaltszucker), ohne Weizenmehl, ohne Butter und ohne Milch, dafür mit ganz viel Liebe und Kürbis geglückt ist. Kuchen kann auch ohne Weizenmehl und Zucker himmlich gut schmecken - probiert es einfach mal aus.


Kürbiskuchen

140g Kastanienmehl*
100g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Prise Spekulatiusgewürz
1 TL Zimt
etwas gemahlene Vanille
 50g Kokosöl
 125g Reissirup  
300g Kürbispüree**
2 Eier

*Kastanienmehl hat einen sehr eigenen, intensiven Geschmack. Wer noch nicht damit gebacken hat oder den Geschmack nicht mag, sollte entweder das Kastanienmehl mit einer anderen Mehlsorte (z.B. Dinkelmehl) mischen oder vollständig ersetzen. 
** Wie ihr Kürbispüree ganz schnell und einfach selbst herstellen könnt, habe ich euch bereits hier gezeigt.

Vorbereitend den Backofen auf 170° Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und die Gewürze in eine Rührschüssel geben und vermischen. Die Eier trennen; das Eigelb zu den trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben.

Das Kokosöl schmelzen (entweder das Glas einfach auf die Heizung stellen oder die entsprechende Menge in der Mikrowelle oder auf dem Herd erhitzen bis das Kokosöl flüssig ist) und zusammen mit dem Reissirup und dem Kürbispüree ebenfalls in die Rührschüssel geben. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren; zuletzt den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.

Die Form einfetten und den Teig einfüllen. Ich benutzte eine quadratische Form (20x20cm), aber in einer kleinen Springform mit 18cm Durchmesser geht es bestimmt auch. Den Teig auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 30 Minuten backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle
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