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Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Herbstküche] Shepherd's Pie mit Kürbis

18.200 Kilometer Luftlinie - soweit ist Auckland von Frankfurt entfernt und der Rückflug kann sich schon mal wie eine kleine Ewigkeit anfühlen. Nicht nur, weil man tatsächlich ganz schön lange unterwegs ist (in meinem Fall waren es circa 27 Stunden reine Flug- und Umsteigezeit) und zwölf Zeitzonen durchfliegt, sondern auch weil man mit so vielen Eindrücken, Erinnerungen, Bildern und freudiger Erwartung auf zu Hause erfüllt ist.

So ging es mir Anfang des Jahres als ich mich nach drei wunderschönen, erfüllten Wochen auf die Heimreise macht. Ich habe mein Herz an Neuseeland verloren und das Heimweh nach Neuseeland macht mir oft das Herz schwer. Als ich vor acht Jahren das erste Mal Wellington und die Südinsel Neuseelands im Rahmen von Work&Travel bereist und ein paar Wochen auf einer Schaffarm gearbeitet habe, habe ich mich Hals über Kopf in dieses Land mit seiner unglaublichen Natur und Weite verliebt. 

Dies war nun meine dritte Reise ans andere Ende der Welt und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden. Bis es wieder soweit ist und ich mich das nächste Mal auf den Weg einmal um die Welt mache, schaue ich Fotos an, schwelge in Erinnerungen und koche mir die Gerichte, die ich damals dort oft gegessen habe. Warmen Obst-Crumble mit Eis zum Beispiel oder eben Shepherd's Pie mit Kürbis, den ich euch heute vorstellen möchte.



Shepherd's Pie mit Kürbis

etwas Sonnenblumenöl
1 kleine Gemüsezwiebel
2 EL Tomatenmark
500g Hackfleisch

 500ml Rinderbrühe
300g Kürbis (TK-Ware in Würfeln)
 Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Petersilie

 1kg Kartoffeln
etwas Butter
etwas Milch
Muskat


Eine tiefe Pfanne erhitzen und etwas Öl hinein geben. Die Zwiebel schälen, in klein würfeln und zusammen mit dem Tomatenmark in der Pfanne anbraten. Das Hackfleisch hinzugeben und gut durchbraten. Das Fleisch in der Pfanne mit Rinderbrühe ablöschen, anschließend die Kürbis-Würfel hinzugeben und alles auf kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für 30 Minuten köcheln lassen. Mit Pfeffer, Paprika und Petersilie würzen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser kalt aufsetzen. Sobald das Wasser kocht, die Kartoffeln für 15-20 Minuten (je nach Größe und Sorte) gar kochen. Anschließend abgießen und zusammen mit etwas Butter, Milch und Muskatnuss zu Kartoffelpüree stampfen. 

Den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorheizen lassen. Hackfleisch und Soße in eine Auflaufform geben und mit Kartoffelpüree bedecken. Wer mag, kann das Kartoffelpüree noch mit einer Gabel durchkämmen und etwas auflockern. Den Pie für 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens backen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 23. Januar 2017

[Oma's Rezept] klassische Kartoffelsuppe

Pünktlich zum Wochenbeginn und meine Rückkehr in den Arbeitsalltag möchte ich mich auch bei euch offiziell aus dem Urlaub zurück melden. Die verganenen Wochen und die Reise nach Neuseeland waren Balsam für die Seele und es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder voll und ganz zu Hause angekommen bin und mich an die etwas anderen Temperaturen hier gewöhnt habe. Auch werde ich mir in den nächsten Wochen Gedanken dazu machen, wie es mit Little Tiger in 2017 weiter geht und wie ich mein Blog in Zukunft gestalten möchte. 

Wie schon in meinem Silvester-Beitrag Be the change | Vorsätze für das neue Jahr erzählte, habe ich mir für das neue Jahr einiges vorgenommen - und das bedeutet nun mal auch, dass ich meine Prioritäten neu ordnen und vielleicht nicht ganz so häufig und regelmäßig wie in den vergangenen zwei Jahren bloggen werden.

Heute habe ich aber erst einmal ein neues Rezept für euch dabei. Eins, das mir sehr am Herzen liegt, denn es stammt aus einem echten Familien-Erbstück: dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Oma. Diese schlichte Kartoffelsuppe, die ein typisches Nachkriegs-Essen ist, habe ich an Weihnachten für meine Familie gekocht und wir waren alle begeistert. Gute, deftige Hausmannskost at its best!

Dienstag, 29. November 2016

[Herbstküche] Kürbis-Hack-Pfanne

Ein paar Rezepte aus meiner Herbstküche habe ich noch für euch, bevor wir uns voll und ganz der Advents- und Weihnachtszeit widmen können. Gerade die Vorweihnachtszeit kann es schon mal stressig werden, denn Jahresabschluss, Weihnachtsfeiern und Vorbereitungen für die Festtage stehen an, obwohl Advent doch eigentlich Ruhe und Besinnlichkeit bedeuten sollte. Ich finde, da sollte es wenigstens beim Kochen des Abendessens schnell gehen, um mehr Zeit für liebe Menschen und Kekse backen zu haben. 😜


Deshalb kann man dieses Rezept auch auf zwei verschiedene Arten zu bereiten: Entweder ganz vorbildlich mit frischen Zutaten und alles selbst gemacht, oder die Ruckizucki-10-Minuten-Variante mit Tiefkühl-Kürbis, der in Stücke geschnitten und vorgegart daher kommt, und Fertig-Soße aus dem Supermarkt. Das schmeckt genauso gut, ist dann allerdings nicht mehr laktosefrei. Probiert einfach beide Varianten mal aus und entscheidet selbst. 😊


Kürbis-Hack-Pfanne

1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 650g)
oder 450g TK-Kürbis (Hokkaido oder Butternut)

1 kleine rote Zwiebel
400g gemischtes Hackfleisch

2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten in Stücken
100ml Reis Sahne
Salz
Pfeffer
frische Kräuter 
oder alternativ 400g Tomaten-Sahne Soße (z.B. von Cucina (Aldi Süd)) 

Für die "alles selbst gemacht" Variante, den Kürbis waschen (und ggf. schälen, wenn ihr euch für eine Kürbissorte mit nicht essbarer Schale entscheidet) vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Es sollten jetzt ca. 400-450g Kürbisfleisch übrig sein. Die Kürbisviertel in ca. daumendicke Scheiben schneiden und dann in kleine, mundgerechte Stücke würfeln. 

Die Zwiebel schälen, fein hacken und mit etwas Öl in der Pfanne andünsten. Die Kürbiswürfel zu erst dazu geben und für einige Minuten andünsten; dann das Hackfleisch dazu geben und alles zusammen anbraten bis das Hack gut durch ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann Tomatenmark dazu geben und unterrühren.
Die Tomaten mit dem Stabmixer zerkleinern und in die Pfanne geben. Zuletzt noch die (Reis-)Sahne und frische Kräuter dazu geben, alles gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen bis das Kürbisfleisch schön zart ist.

Bei der "Ruckzuck"-Variante sparen wir uns das Kürbis schälen und zerkleinern und gehen direkt dazu über, die Zwiebelstücke zusammen mit dem Hackfleisch in der Pfanne anzubraten. In dieser Variante kommt erst das Hackfleisch in die Pfanne, dann erst die tiefgefrorenen Kürbisstücke. Statt Tomatenmark, zerkleinerten Tomaten, Sahne und Gewürze hinzuzugeben, wird nur noch die fertige Tomaten-Sahne-Sauce hinzugegeben und alle Zutaten köcheln für 3-4 Minuten. Und schon ist alles fertig!


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Sonntag, 25. September 2016

[low carb] Putenbrust mit Brokkoli und Frischkäse

Wer mir bei Facebook und Instagram (auch auf meinem privaten Zweitaccount) folgt, wird sicherlich mitbekommen haben, dass sich meine sportlichen Aktivitäten zurzeit vom Schwimmen aufs Indoor-Cycling und Laufen verlagert haben.  Ich mache mir außerdem Gedanken, wie mein Projekt #NikaSchwimmt ab jetzt weiter gehen wird. Sobald meine Gedanken dazu ausgereift sind, lasse ich es euch wissen.

In der Zwischenzeit möchte ich euch mit neuen Rezepten versorgen, denn Sport und Essen, das gehört natürlich zusammen. Vor allem, wenn man wie ich nicht nur fitter werden, sondern auch abnehmen möchte. Und schon fragt man sich: Was soll es zu essen geben? 
Wenn ich vom Sport komme, dann muss das mit dem Essen danach am besten schnell gehen. Oder gut vorzubereiten sein. Und am besten nicht so fettig oder mit vielen Kohlenhydraten, ich war ja schließlich grade beim Sport! Aber lecker muss es sein und schnell gehen. 

Eins dieser Rezepte, die ich sehr gerne für nach dem Sport vorbereite, ist ein Pfannengericht bestehend aus Putenfleisch, Brokkoli und Frischkäse. Ein paar Zwiebeln, Gewürze und Kräuter dabei und schon ist es in circa 15 Minuten fertig. Genau die Zeit, die ich vom Sportstudio nach Hause oder nach dem Laufen zum Duschen brauche, so dass das Essen meist schon auf dem Tisch steht, wenn ich fertig bin. Danke an dieser Stelle an meinen Herrn Bär für die Unterstützung bei meinem Sportprogramm und natürlich fürs Kochen. 😘




Putenbrust mit Brokkoli und Frischkäse

1/4 rote Zwiebel
400g Putenbrustfilet
1 kleiner Brokkoli
200g Frischkäse
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Petersilie

Den Brokkoli vom Strunk abschneiden und in kleine Röschen teilen. Den Brokkoli in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen bis der Brokkoli bedeckt ist; etwas Salz ins Wasser geben und aufkochen lassen. Den Brokkoli nach Belieben bissfest oder etwas weicher garen. 

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer Pfanne glasig anbraten. Das Putenbrustfilet ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten. Einige Minuten garen, dann mit Salz, Pfeffer, Paprika und Petersilie würzen. 

Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen bzw. beim Gasherd einfach die Flamme ausschalten und den Frischkäse unterrühren. Zuletzt den Brokkoli abgießen, wenn er gar ist, und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut miteinander verrühren und nochmals abschmecken - fertig!



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 21. April 2016

Zeit für Paprika: Gefüllte Minipaprika mit Erbsen-Minz-Mus

Mitte März erreichte mich eine sehr nette Einladung zu einem Koch-Event rund um die Paprika. Da ich Paprika liebe und so ein Event zudem auch immer eine gute Gelegenheit ist, andere Blogger zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen, nahm ich die Einladung in die Kochschule am Rheinauhafen gerne an. Gemeinsam mit Bastian Wittmann (Chefkoch im Alohachérie, dem größten, veganen Restaurants Hamburgs) und unterstützt von der EU-Kampagne Zeit für Paprika zauberten wir ein super leckeres, veganes 3-Gänge-Menü. 
Außerdem erfuhren wir noch viel Wissenswertes die Paprika und ihren Anbau in Europa. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine rote Paprika mehr Vitamin C enthält als eine Orange? Oder das es auch lila und weiße Paprika gibt? Noch mehr Infos, sowie leckere Rezepte findet ihr auf der Homepage Zeit für Paprika.

Ich hab euch noch gar nicht verraten, aus welchen Gerichten unser 3-Gänge Menü bestand - und dabei war alles so lecker, dass ich es einfach mit euch teilen muss! Zur Vorspeise gab es eine Triologie von der Paprika, gefolgt von Involtini von der gestreiften Paprika gefüllt mit Cashewricotta und grünem Spargel, Rosmarinkartoffeln und Balsamicojus und einem geeisten Paprika-Erdmandelmilch-Smoothie mit Sauerklee zum Nachtisch. Da mir die gefüllten Minipaprika (Teil der Vorspeise) so gut geschmeckt haben, habe ich sie gleich noch mal nach eingekocht und möchte das Rezept heute mit euch teilen.
 

Sonntag, 10. April 2016

mexikanischer Schichtsalat

Vor ein paar Jahren habe ich auf einer Party zum ersten Mal mexikanischen Schichtsalat (auch Nachos-Salat genannt) gegessen und habe mir direkt das Rezept geben lassen! Zuvor kannte ich Schichtsalat nur in der "klassischen" Variante mit Sellerie, Apfel, Schinken, Lauch, Mais, Ananas, Eien, Salatcreme/ Mayonnaise und Käse, die mir meist zu mächtig war. In der mexikanischen Variante ist zwar auch viel los, aber allein schon durch die Verwendung von Schmand bzw. Crème Fraiche doch um einiges leichter als die Variante mit Mayonnaise.

Mit der Zeit habe ich meine eigene, Lieblings-Variante entwickelt und seitdem gibt es kaum eine Feier bei uns, bei der ich nicht mindestens eine große Schüssel davon nach meinem Rezept mache und meist ist diese Schüssel als erste geleert. Die vegetarische Variante (Hackfleisch wird durch eine Schichte Tomaten und Paprika ersetzt) schmeckt übrigens genauso gut und ist besonders im Sommer sehr schön frisch.



Montag, 21. März 2016

Möhren-Muffins à la Posthase

Und weiter geht die Oster-Sause! Dass ich ein riesiger Janosch Fan bin, wisst ihr ja bereits. Es wird euch daher nicht wundern, dass ich auch ein Janosch Backbuch besitze. ;o) Sowas ist nicht nur etwas für Kinder, sondern eben auch für kleine Tiger wie mich. Habt ihr noch Lust, auf ein letztes Oster-Rezept von mir? Ich hoffe es, denn dieses Rezept für Möhren-Muffins à la Posthase aus meinem Janosch-Backbuch ist so lecker, das ich es unbedingt mit euch teilen möchte. Außerdem musste ich die Gelegenheit ergreifen, euch ein Rezept aus diesem Buch vorzustellen.

Möhren Muffins à la Posthase
(aus Die geniale Janosch-Bäckerei)

150g Dinkelmehl
4 EL Haferflocken
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
3 EL gehackte Nüsse
100g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
125g Möhren, geraspelt
100g flüssige Butter
1 großes Ei
6 EL Milch

Vorbereitend den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Mehl, Haferflocken, Zimt, Backpulver, Nüsse und Zucker in eine Rührschüssel geben und diese trockenen Zutaten mit einander vermischen.

Die Möhren fein raspeln und in eine zweite Schüssel geben. Butter, Ei und Milch mit den Möhren vermengen. Die trockenen Zutaten nun in die Schüssel mit den Möhren geben und alle Zutaten zu einem Teig vermischen. Den Teig auf die zwölf Mulden des Muffinblechs verteilen und auf der mittleren Schiene der heißen Backofens für 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
Nach der Backzeit die Muffins erst einige Minuten in der Form auskühlen lassen, dann die Muffins aus der Form lösen und auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.

Hättet ihr Interesse an einer Vorstellung des Backbuchs? Ich finde es sehr schön - besonders die typischen Janosch Illustrationen und die abwechslungsreichen Rezepte.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 10. Februar 2016

[vegan] Bulgur Salat mit Kichererbsen und Bohnen


Erinnert ihr euch noch an das "Koch die Tüte ohne Tüte"-Event an dem ich im vergangenen Juni teilgenommen habe? Ich hatte damals eine Blumenkohl-Brokkoli Suppe gekocht - ganz ohne Tütchen - und mich gewundert, dass in der Tüten-Suppe nur 4% Brokkoli und 2% Blumenkohl enthalten sind. Und der Rest? Tja, das sind unter anderem Palmöl, Weizenmehl, Glukose, Fruktose, Milcheiweiss, Gewürze und Aromen. Also nichts für vegan lebenden Menschen oder Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, dabei kann man Gemüsesuppen so einfach selbst kochen und auf eventuelle Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen rücksicht nehmen.

Apropos selber kochen: Anfang letzter Woche ertappte ich mich in der Mittagspause mal wieder selbst dabei, wie ich zu einem fertig abgepacktem Bulgur-Salat griff. Die Zutaten-Liste war recht kurz und lies sich soweit ganz gut: 57% Bulgur, jeweils 9% Kichererbsen und Kidney-Bohnen. Sprich der Produktname setzt sich aus 75% der Zutaten zusammen (und nicht nur 6% wie bei der Tüten-Suppe). Immerhin.

Trotzdem dachte ich mir beim Essen so: Das kannst du doch eigentlich selbst machen und dann als Mittagessen mit ins Büro nehmen. Das ist zum einen kostengünstiger, zum anderen weiß man eben ganz genau was drin ist und kann nach seinem Geschmack würzen. Die Kombination der Grundzutaten Bulgur, Kichererbsen und Bohnen hat mir schon sehr gut geschmeckt, weswegen ich dies so für mein Rezept übernommen habe; bei der Würzung habe ich es dann jedoch etwas weniger scharf gemacht als der fertige Salat aus dem Supermarkt.


Bulgur Salat mit Kichererbsen und Bohnen 

150g Bulgur
300ml Wasser
225g Kichererbsen
225g Kidneybohnen

1 kleine Zwiebel
3-4 EL Tomatenmark
2 EL Feigenessig
2 EL Sonnenblumen Öl
2 TL Zitronensaft
bis zu 6 EL Wasser

Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Petersilie 
1 Prise Zucker

Den Bulgur in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser bedecken. Den Topf auf den Herd stellen und die Flüssigkeit kurz aufkochen lassen, anschließend den Bulgur für circa 10 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Den Bulgur in eine Schüssel umfüllen, mit einer Gabel auflockern und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Kidneybohnen und Kichererbsen abspülen (die Kichererbsen müssen ggf. noch von der Haut befreit werden) und zum Bulgur dazu geben. Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und in ein Gefäß, z.B. einen Meßbecher, geben. 

Essig, Öl, Wasser, Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben und alles gut mit einaneinder verquirrlen. Petersilie, Salz und Pfeffer dazu geben, außerdem mit Paprika und einer Prise Zucker abschmecken und dann zum Bulgur geben Alle Zutaten gut mit einander vermischen und lauwarm oder kalt servieren.


Und natürlich möchte ich mit diesem Rezept auch auf mein Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte" aufmerksam machen. Schaut vorbei und teilt euer Rezept mit mir:
http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 2. Februar 2016

Süßkartoffel Chips

Als ich vor einigen Wochen ein Bild von meinen Süßkartoffelchips (meinen ersten, selbstgemachten Chips überhaupt!) auf Twitter teilte, wurde ich direkt nach dem Rezept gefragt. Das fand ich sehr schön, denn es ist auch eine Art von Bestätigung für mich, dass das, was ich hier auf Little Tiger veranstalte, gut ist. Wer freut sich nicht, über so positive Rückmeldung? Daher an dieser Stelle auch an euch ein ganz großes Dankeschön fürs Lesen, Kommentieren, Folgen, Liken, Teilen. Schön, dass ihr da seid!
Und wie versprochen kommt nun auch endlich das Mini-Rezept für Süßkartoffel-Chips.


Süßkartoffel Chips

1 Süßkartoffel
2 EL Oliven Öl
Salz
Pfeffer
Paprika rosenscharf
Thymian
Oregano

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffel schälen und anschließend in dünne Scheiben schneiden. Da die Scheiben idealerweise die gleiche Dicke haben sollten, benutzt man hierfür am besten einen Hobel oder einen Scheibenschneider.

Die Scheiben in eine Schüssel geben, Öl und Gewürze dazu geben, und gut miteinander vermischen. Bei der Auswahl des Öls und der Gewürze könnt ihr euch natürlich frei austoben und ganz nach eurem persönlichen Geschmack würzen.

Die gewürzten Süßkartoffel-Scheiben auf das Backpapier geben. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die einzelnen Scheiben sich nicht gegenseitig überlappen, sondern frei und einzeln liegen, damit sie im Ofen schön knusprig werden können (ggf. ein zweites Blech nutzen). Das Blech auf die mittlere Schiene des heißen Ofens geben und die Scheiben für 25-30 Minuten backen bis sie knusprig und leicht gebräunt sind. 
Nach der Hälfte der Backzeit wenden; hierfür am besten zwei kleine Kuchengabeln benutzen. So hat das Wenden bei mir wunderbar geklappt.

Habt ihr auch schon mal Chips selbst hergestellt? Kartoffel, Wirsing oder etwas ganz anderes?

Loss et üch schmecke!

Leven Jross us Kölle.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Spinat-Ziegenkäse Muffins

Gestern ist mir echt was Blödes passiert. Ich wollte ein neues Rezept online stellen, doch statt auf "Veröffentlichen" zu klicken, habe ich irgendwie den falschen Knopf erwischt und den gesamten Beitrag gelöscht. Alles futsch!
Ihr könnt euch vorstellen, wie ich erst fassungslos den Bildschirm meines Laptops anstarrte und dann leicht panisch zu googlen begann, wie ich diese ziemlich dumme Aktion wieder rückgängig machen könnte. Leider vergebens: der Beitrag ist entgültig gelöscht, der Text in den Weiten des Internets verschollen. 

Aber sehen wir mal das Positive an der Sache: Immerhin habe ich die Bilder zum Rezept noch auf dem Laptop gespeichert, so dass ich in den nächsten Tagen den Beitrag rekonstruieren kann. Da das aber nicht so hoppla-hopp von heute auf morgen geht (Bloggen ist eben doch zeitintensiver als man denkt), habe ich flugs ein Ersatz-Rezept aus meinem Entwürfe-Ordner hervor gekramt. Dieses Rezept für herzhafte Muffins wollte ich euch sowieso schon seit Längerem zeigen, wieso also nicht heute? Lecker ist es auf jeden Fall und das andere, verloren gegangene Rezept schreibe ich dann nochmal neu auf.




Spinat-Ziegenkäse Muffins

 300g TK-Blattspinat
3 Eier
250ml Milch
150ml Oliven-Öl
470g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
125ml grünes Pesto
150g Ziegen Frischkäse

Den Blattspinat auftauen lassen und in einem Sieb abtropfen lassen. Sobald der Spinat aufgetaut ist, den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Eier, Milch und Oliven-Öl in einem anderen Gefäß mit einander vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Alle Zutaten mit einem Löffel oder Spatel glatt rühren, dann den abgetropften Spinat dazu geben und unterrühren. Zuletzt noch Pesto und den Ziegenfrischkäse unter die Masse heben.

Den Teig in die Muffinförmchen füllen und im heißen Backofen für 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Nach dem Backen die Muffins für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, erst dann die Muffins heraus heben und noch lauwarm genießen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 10. Januar 2016

[vegan] Butternut-Süßkartoffel Suppe

Ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, mein Essen während der Arbeitswoche etwas besser zu planen. Work-Life-Balance und so. Soll in meinem Fall heißen: Wenn wir abends zusammen kochen, gibts mittags nur eine Kleinigkeit, quasi Tupperdose statt Kantinen-Gericht. Sehr gerne esse ich dann mittags Müsli (z.B. mit Quinoa), Joghurt mit Blaubeeren oder Salat. Das kann man alles wunderbar vorbereiten und in der Tupperdose mitnehmen. 
Leider habe ich keine Möglichkeit, im Büro Essen aufzuwärmen, warum ich nur Essen mitnehmen kann, das auch kalt schmeckt; Suppen fallen somit schon mal flach, dabei kann man Suppen und Eintöpfe so wunderbar vorbereiten, einfrieren und bei Bedarf wieder aufwärmen. 
Wenn wir Suppe kochen, dann meistens direkt den großen Kessel voll. Dann lohnt sich die ganze Schnippel-Arbeit wenigstens und man hat einige Tage etwas davon. Insbesondere bei saisonalem Gemüse, wie Kürbis, muss man vorausplanen, vorkochen und für schlechte Zeiten (wenn es keinen Kürbis mehr gibt) vorsorgen! Aber es muss ja nicht immer die klassische Hokkaido-Kürbissuppe sein... Was Kürbis betrifft, bin ich sehr experimentierfreudig und so entstand diese Butternut-Süßkartoffel Suppe.


Butternut-Süßkartoffel Suppe

1 Gemüsezwiebel 
Öl zum Anbraten
1 Butternut Kürbis, ca. 1kg (ca. 750g geschält und entkernt)
500g Süßkartoffel
2 Möhren
ca. 1,5l-2l Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Paprika Pulver
frische Petersilie
Kürbiskerne

Den Kürbis, die Süßkartoffel und Möhren schälen und würfeln. Die Zwiebel ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Kürbis- und Süßkartoffelstücke dazu geben und kurz bei mittlerer Temperatur mitandünsten. Aufpassen, dass nichts anbrennt. 

Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, dann mit so viel Gemüsebrühe ablöschen bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Alle Zutaten gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ca. 25-30 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.
Wenn das Gemüse weich ist, den Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab pürieren. Nochmals mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver abschmecken und mit frischer Petersilie würzen. Topf noch mal auf den Herd stellen und auf kleiner Flamme unter Rühren weiter erwärmen. Nach Belieben so viel Brühe (oder trockenen Weißwein) hinzugeben, bis die Konsistenz der Suppe dem jeweiligen Geschmack entspricht.

Loss et üch schmecke!

Mehr Kürbis-Rezepte findet ihr übrigens hier. Die Kürbis-Saison geht noch bis in den Frühling.

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Hähnchen Tajine mit Winter-Gemüse

[Werbung] In wenigen Tagen ist schon Heiligabend und ihr habt sicherlich alle schon Pläne, was es an den Feiertagen zu essen geben soll. Klassiker wie Raclette, Fondue, Festtagsbraten oder auch Kartoffelsalat mit Würstchen kommen sicherlich in vielen Haushalten auf den Tisch. Und Silvester? Das gleiche noch mal in grün? Vielleicht habe ich ja eine Alternative für euch. 

Als ich vor einiger Zeit von Hagen Grote angeschrieben und gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, einige Produkte zu testen und ein Rezept damit zu entwickeln, habe ich sofort zugesagt. Zugegeben: Ich hatte bis dato noch nie von Hagen Grote gehört und war erst einmal etwas überfordert von der Vielfalt des Angebotes, aber je länger ich mich durch Rezepte, Küchengeräte und Lebensmittel klickte, desto konkreter wurde meine Idee für ein winterliches Gericht mit Festtags-Essen-Potential. Vielleicht nicht unbedingt für Weihnachten, aber Silvester... warum eigentlich nicht?

Neben den Zutaten für mein Gericht, fand ich auch direkt das nötige Equipment in Form einer klassischen Tajine im Angebot von Hagen Grote. Eine Tajine ist ein aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit spitzen Deckel, das üblicherweise in der nordafrikanischen Küche verwendet wird. Der Begriff Tajine bezeichnet aber gleichzeitig auch das Gericht selbst, das in einer Tajine gekocht wurde.



Hähnchen Tajine mit Winter-Gemüse 

4 Hähnchen Schenkel
1 große, rote Zwiebel
1 EL Ras-el-Hanout (marokkanische Gewürzmischung)
2 EL Olivenöl
 200ml Gemüse-Fond
100ml Wasser
 
winterliches Gemüse, zum Beispiel:
Pastinaken
Fenchel
Ur-Möhren
Süßkartoffeln

Die Zwiebel schälen und in grobe Ringe schneiden. Die Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und zusammen mit dem Olivenöl, Zwiebeln und Ras-el-Hanout Gewürzen in einer Schüssel vermischen und für einige Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. (Das geht natürlich auch wunderbar über Nacht)

In der Zwischenzeit das Gemüse schälen/ putzen und in mundgerechte Stücke schneiden und in die Tajine schichten. Zutaten, die eine längere Garzeit benötigen, sollten dabei mittig platziert werden. Die eingelegten Hähnchenschenkel zusammen mit den Zwiebeln und Gewürzen in eine Pfanne geben und kurz anbraten. Zwischenzeitlich den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen.

Da dies mein erstes Gericht war, das ich in einer Tajine zubereitete, war ich noch etwas zöglich, was die Verwendung eben diese betraf und entschied mich daher dafür, die Hähnchen-Schenkel in der Pfanne (statt in der Tajine) anzubraten.

Die Hähnchen-Schenkel nach dem Anbraten auf das Gemüse legen. Gemüse-Fond und Wasser über Fleisch und Gemüse gießen. Die Tajine schließen und auf einem Rost auf die untere Schiene des Backofens stellen. Kaltes Wasser in die Mulde im Deckel geben und die Tajine für 70 Minuten bei 210° Grad Ober-/ Unterhitze garen. 



Ich war etwas nervös, was die Garzeit und die Zubereitung generell betraf, aber das Ergebnis konnte sich für das erste Mal sehen lassen! Das Fleisch war butterzart und ließ sich ganz leicht vom Knochen lösen. Mhhh, und das Gemüse war so unglaublich lecker; außerdem roch die ganze Wohnung nach den Gewürzen... Das wird es mit Sicherheit wieder bei uns geben! Außerdem habe ich vor, noch viele weitere Rezepte mit der Tajine zu probieren. 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Hagen Grote, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 15. November 2015

[vegan] Rote Beete-Kokos Suppe

Nachdem ich heute festgestellt habe, wie wenig Suppen-Rezepte es auf Little Tiger erst gibt, habe ich beschlossen, dass dies schleunigst geändert werden muss. Zum Glück ist der Sommer vorbei und wir steuern gradewegs auf die Suppen- und Eintopf Saison zu, so dass ich davon ausgehen, dass ihr nichts dagegen habt, wenn es in den nächsten Wochen (und jetzt direkt zweimal hintereinander) Suppen-Rezepte für euch gibt.

Den Anfang macht eine Rote-Beete-Kokos Suppe, die zugleich mein allererstes Rote Beete Rezept ist. Die Farbe ist schon mal der Knaller, oder? Farblich also schon mal 1a! Das Auge isst schließlich mit, aber auch geschmacklich bin ich sehr zufrieden. Die Kombination von Roter Beete und Kokos war für mich genau das richtige. Und wer weiß: Vielleicht gibt es diesen Winter ja noch mehr Rote Beete Gerichte von mir…


Rote Beete-Kokos Suppe

1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Chili Schote
ca. 2 EL Sonnenblumenöl
500g Rote Beete (gekocht + vakuumiert)
400ml Kokosmilch
bis zu 200ml Wasser
Salz
Pfeffer
Thymian

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden, anschließend die Rote Beete aus der Verpackung nehmen, kurz abspülen und würfeln. Da Rote Beete sehr abfärbt, habe ich sicherheitshalber Einmalhandschuhe angezogen und ein Plastikschneidebrett verwendet.

Das Öl einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Die Rote Beete dazu geben und unter Wenden kurz mit andünsten. Anschließend mit Kokosmilch und 100ml ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und für circa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
 
Dann den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Nochmals mit Gewürzen abschmecken und ggf. noch etwas Wasser dazu geben, falls die Konsistenz noch zu dickflüssig ist. Mit frischem Thymian garnieren und servieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 9. November 2015

[vegan] Radieschen Suppe

[Werbung] Hattet ihr auch so gutes Wetter am Wochenende? Bei uns zeigte das Thermometer knapp über 20°C im Schatten an - und das im November! Und doch merkt man sonst deutlich: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken (zumindest nachts), der Winter klopft zaghaft an die Tür. Jetzt ist die Zeit, um sich mit einer großen Tasse Tee, dicken Kuschelsocken und einem guten Buch auf die Couch zurück zu ziehen. Jetzt ist die Zeit um Marmeladen und Kompott  einzukochen, Früchte zu trocknen, Eintöpfe zu kochen und Nüsse zu knacken. 

Wie ihr auf dem Saisonkalender für November sehen könnt, stehen nun ganz andere Obst und Gemüsesorten auf dem Speiseplan. Besonders für Suppen-Liebhaber ist jetzt die richtige Zeit, um mal etwas Neues auszuprobieren. Ich habe mir fest vorgenommen, in diesem Herbst und Winter ganz viele neue Gemüsesorten auszuprobieren, unter anderem Radieschen und Rote Beete. Da ich diesen noch recht skeptisch gegenüber stehe, habe ich mir gedacht, ich nähere mich dem ganzen Thema mal in der Suppen-Variante. Experiment geglückt! Ihr könnt euch also schon mal auf eine Rote Beete Suppe, eine neue Variante von Kürbissuppe und eine Rotkohl-Suppe freuen, aber den Anfang macht heute mein Radieschen-Experiment:


Radieschen Suppe

500g Radieschen
300g Kartoffeln
1 rote Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
400ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
frisches Schnittlauch

Die Radieschen waschen, die Blätter abschneiden und in dünne Stifte schneiden. Die Kartoffeln und Zwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Kartoffeln und Radieschen dazu geben und kurz mitandünsten.  Ruhig jetzt schon mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Alle Zutaten gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ca. 25 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Nach der Garzeit etwas abkühlen lassen, dann mit dem Pürierstab zu einer cremigen Suppe pürieren. Nochmals abschmecken, mit etwas frischem Schnittlauch anrichten und servieren. 
Die Suppe schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut. Also einfach das, was übrig bleibt, über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Mikrowelle kurz erwärmen.


Dieses Rezept ist in Kooperation mit Tchibo entstanden. Im Text findet ihr die Links zu Tchibos Lieblingsstücken, die ich während der Zubereitung meiner Suppe testen durfte und die mich überzeugt haben.
 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 23. Oktober 2015

[Wok] Reisnudeln mit Brokkoli und Spinat

Als ich Anfang der Woche auf meiner Facebook-Seite die Frage stellte, welches von zwei Rezepten ihr gerne als nächstes auf dem Blog lesen würdet, lautete die Antwort ganz eindeutig: Brokkoli! Euer Wunsch ist mir natürlich Befehl und deshalb gibt es heute (endlich mal wieder) ein Wok Rezept für euch.
Auf diesem Weg auch noch einmal vielen Dank für eure Antworten. Da es mir wichtig ist, eure Meinung zu hören und zu wissen, was ihr gerne auf Little Tiger lesen möchtet, war dies sehr hilfreich für mich. 

Bevor wir nun bald Brokkoli und Spinat ganz vom Saisonkalender verabschieden müssen (noch gibt es trotz der niedrigen Temperaturen frische Produkte aus der Region), hier noch schnell mein Reisnudel Gericht aus frischen Produkten. Natürlich kann man dieses Gericht das ganze Jahr über auch mit tiefgekühlten Produkten kochen, aber frisch schmeckt es irgendwie doch am besten, oder?


Reisbandnudeln mit Brokkoli und Spinat

400g Reisbandnudeln
400g Putenbrustfilet
2 kleine Zwiebeln
Knoblauch (nach Belieben) 
etwas Öl zum Anbraten
1 Brokkoli
2 handvoll frischer Spinat
1 Dose Kokosmilch 
Salz
weißer Pfeffer
Sojasoße (nach Belieben)

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Reisnudeln darin nach Packungsanweisung garen. In der Zwischenzeit das Putenfilet und den Spinat kurz unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel (und ggf. den Knoblauch) schälen und in feine Würfel schneiden.

Das Öl im Wok (oder einer tiefen Pfanne) erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Das klein geschnittene Fleisch dazu geben und unter häufigem Wenden durchbraten. Anschließend mit Kokosmilch ablöschen, den Spinat dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und für einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, so dass sich die Kokosmilch etwas reduziert.

In der Zwischenzeit den Brokkoli in kleine Röschen schneiden, zusammen mit ca. 4 EL Wasser in eine kleine, mikrowellen geeignete Schüssel geben und für 5 Minuten in der Mikrowelle bissfest garen. Alternativ kann man den Brokkoli natürlich auch in einem kleinen Topf mit Salzwasser für 5-7 Minuten kochen lassen. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und in den Wok geben.

Zuletzt die Nudeln abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und zu den übrigen Zutaten in den Wok geben. Alle Zutaten noch einmal mit einander vermengen und mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Sojasoße abschmecken.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 21. September 2015

Hallo Herbst! - Endlich ist wieder Kürbis-Zeit

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist der Herbst meine liebste Jahreszeit und ich freue mich sehr, dass er nun endlich da ist. Endlich gibt es wieder Kastanien, endlich gibt es wieder Kürbis! Wie sehr haben wir uns auf den Beginn der Kürbiszeit gefreut und die erste Hokkaido-Suppe genossen. 

Auf dem Blog von Frl. Moonstruck sah ich dann vergangene Woche, dass sie noch einmal alle Kürbis-Rezepte aus ihrem Archiv hevorgeholt hatte, und dachte: Hey, das ist eine super Idee! Das mache ich auch. Und so klickte ich mich durch mein Blog-Archiv des letzten Jahres - und schwupps, hier kommt meine kleine, aber feine Sammlung an Kürbis-Rezepten. Einfach auf die Bildunterschrift klicken und schon gelangt ihr zum Rezept.

gefüllter Kürbis mit Kartoffeln und Hack


herbstliches Ofengemüse mit veganem Zaziki


Kürbissuppe
 
Brownie mit Kürbis-Spalten


Lasagne mit Pute und Kürbis


Auch wenn Kürbissuppe unser Favorit bleiben wird, so bin ich selbst gespannt, welche neuen Ideen und Rezepte in diesem Jahre dazu kommen werden. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 23. August 2015

Zucchini-Haselnuss Muffins

Zum Abschluss meine Zucchini Woche habe ich Muffin Rezept für euch, denn Muffins müssen nicht immer süß sein. Das Rezept habe ich bereits vor einigen Monaten im Rahmen der Geburtstagsfeier meiner Schwester ausprobiert; dort sind auch die Fotos entstanden als wir gerade das Buffet fertig aufgebaut hatten. Es sind also eher Schnappschüsse von ein wenig verknautscht aussehenden Zucchini-Haselnuss Muffins, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Die Muffins waren eine schöne Bereicherung zum Buffet im handlichen Finger-Food-Häppchen Format.

Da dies der letzte Teil meiner kleinen Themenreihe rund um die Zucchini ist, möchte ich euch gerne noch mal die übrigen Rezepte verlinken:

Zucchinisuppe mit Birne 
Auberginen Zucchini Kuchen 
Zucchini Lasagne

Außerdem möchte ich dieses Rezept auch gerne beim Knusper Sommer, einer Aktion auf dem Blog  Knusperstübchen, einreichen:
http://knusperstuebchen.net/2015/06/21/knuspersommer2015/

Lasst es euch schmecken und falls ihr eins meiner Rezepte nachkocht/ -backt, würde ich mich sehr über eine Nachricht (vielleicht sogar mit Bild) freuen, ganz egal ob hier auf dem Blog in den Kommentaren oder auf Facebook, Instagram oder Twitter. Nun kommt aber endlich das Rezept!


Zucchini-Haselnuss Muffins

250g Zucchini
200g Dinkelmehl
1/2 Päckchen Backpulver
75g gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
Pfeffer
80ml Sonnenblumenöl
2 Eier
350g Naturjoghurt

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.
Die Zucchini waschen, das untere Ende abschneiden und die Zucchini dann mit einer Gemüsereibe fein raspeln, bis nur noch das obere Ende übrig ist. Die Zucchini-Raspel in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit Joghurt, Eier und Öl in eine Rührschüssel geben und glatt rühren. Die abgetropften Zucchini-Raspel noch einmal ausdrücken, ebenfalls in die Rührschüssel geben und unterrühren. Dann erst Mehl und Backpulver in die Rührschüssel sieben, und die gemahlenen Hasenüsse, Salz und Pfeffer dazu geben. Alle Zutaten noch einmal kurz vermischen und dann den Teig in die Papierförmchen füllen.
Auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die fertigen Muffins kurz in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchenrost stellen und vollständig erkalten lassen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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