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Freitag, 25. August 2017

[vegan] Porridge mit Aprikosen

Ein Porridge Rezept im August? Nun ja, wenn das Thermometer morgens grade mal 10 Grad anzeigt und die Temperaturen auch gegen Mittag nicht höher als 16 Grad klettern, darf es auch im Sommer schon mal Porridge zum Frühstück sein. Außerdem stehen momentan viele sportliche Events an und da eignet sich ein leicht bekömmliches, lange satt machendes und energiespendendes Frühstück am sogenannten Race Day einfach am besten.

Um dem ganzen noch eine extra Portion Eiweiß zu verleihen, eignen sich getrocknete Aprikosen und Feigen besonders gut, enthalten sie doch mehr als dreimal soviel Protein wie frische Früchte. Wer dennoch in den Sommermonaten nicht auf frisches Obst im Frühstück verzichten möchte, ist mit Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeere (diese haben übrigens grade auch Saison) gut beraten. Wer es exotischer mag, der greift am besten zu Avocado, Banane oder Ananas.

Ich habe mich dieses Mal für frische Aprikosen entschieden, da ich die Saison ausnutzen möchte - und weil es auf Fotos besser aussieht 😉 Denn sind wir mal ehrlich: Haferbrei mit ordentlich Zimt oder meiner eigenen Porridge Gewürzmischung sieht nicht gerade hübsch aus. Übrigens kann man durch Unterschied zwischen getrockneten und frischen Aprikosen auch durch ein paar Mandeln wett machen. Probiert's einfach mal aus.


Porridge mit Aprikosen

60g Haferflocken
300ml Mandelmilch
3-4 Aprikosen
1 TL Porridge Gewürzmischung

Die Mandelmilch in einem Topf aufkochen lassen, dann erst die Haferflocken einrühren. Unter wiederholtem Rühren die Haferflocken für ca. 10 Minuten köcheln lassen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Den Topf vom Herd nehmen und das Porridge noch für ein paar Minuten bis zur gewünschten Konsistenz andicken lassen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen in kleine Stücke oder schmale Streifen schneiden. Ich schneide meist eine Aprikose sehr klein und rühre die Stückchen unter das Porridge; die andere Aprikose nutze ich in Scheiben geschnitten zur Dekoration. 

Das fertige Porridge in eine Schüssel füllen, Aprikosen unterrühren oder darauf verteilen und nach Belieben noch etwas Gewürzmischung oder klassischer Weise einfach nur eine Prise Salz hinzugeben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Sonntag, 13. August 2017

[vegan] Quinoa-Spinat Suppe + Moringa Dip

[Werbung] Wenn bei uns der Fernseher eingeschaltet wird, dann meist nur für die Nachrichten oder um Serien auf DVD oder über Netflix zu schauen, denn das reguläre Fernsehprogramm ist doch etwas - nun ja – durchwachsen. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es dann doch ein paar Programme gibt, die ich gerne anschaue: Geschickt eingefädelt, Ewige Helden, Schrankalarm und nicht zu vergessen: Die Höhle der Löwen. Anfang September startet die vierte Staffel und ich bin jetzt schon gespannt, welche Start-Up Unternehmen dieses Mal ihre Ideen den Investoren vorstellen.

Als ich vor kurzem von der erst 2016 in Bocholt gegründeten Familienmanufaktur GrünHochZwei eine E-Mail bekam, ob ich nicht ein oder zwei Produkte von ihnen testen möchte, musste ich direkt an eben diese Sendung denken und fragte mich kurz, ob die beiden Gründer wohl dort auch vorgesprochen haben? 😉
Ein paar Klicks über die Homepage überzeugten mich von den Superfood-Produkten mit hochqualitativen Nährstoffen aus ökologischem Bio-Anbau. Auch den passenden Slogan („Was sich damals bei den beiden Gründercousins in der Schule schon angedeutet hat, haben wir jetzt in einem Geschäftsmodell umgesetzt. Bio können wir, Chemie nicht!“) fand ich sehr sympathisch und suchte mir aus dem Produktangebot zwei Artikel aus, um diese auf Herz und Nieren zu testen. 

Neben meinen eigenen Rezepten, wie der gefülltenAubergine mit Quinoa, dem grünen Smoothie (nun mit Moringa gepimpt) oder meinem heißgeliebtem Superfood Frühstück, die ich noch mal mit den Produkten von GrünHochZwei kochte, suchte ich mir aus der Rezeptdatenbank der Jungs noch zwei neue Rezepte zum Ausprobieren und Testen heraus. Natürlich zwei grüne Rezepte, schließlich sind es Produkte von GrünHochZwei. 😜



Freitag, 9. Juni 2017

Obst- und Gemüsenudeln | Kichererbsen-Karotten-Kuchen

Low-Carb Gerichte mit Gemüsenudeln sind bereits seit Jahren in aller Munde und insbesondere Zucchini-Spaghetti (auch Zoodles genannt) sind der Trend schlechthin - da erzähle ich euch sicher nichts Neues. Obwohl ich Zucchini, Möhren, Gurke und Co. sehr gerne mag, als Nudelersatz kam es bei uns bisher noch nicht auf den Tisch. Zeit, dies zu ändern und Neues auszuprobieren.

Da kam mir das Buch Obst- & Gemüsenudeln gerade recht, denn wer will schon immer nur Zucchini-Nudeln essen? Zucchini haben schließlich nur im Sommer Saison und auf Dauer auch etwas langweilig. Zoé Armbruster arbeitet in ihrem Kochbuch nämlich auch mit Birne, Rote Beete, Rettich, Butternutkürbis und Pastinake, so dass man für jede Jahreszeit das passende Rezept findet. 

Das Buch teilt sich ganz klassisch in drei Teile: Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Im ersten Teil finden sich sieben Rezepte für Salat, Kartoffelpuffer und Frühlingsrollen. Den meisten Platz wird den sechszehn Hauptgerichten eingeräumt. Hier finden sich neben klassichen Zucchinispaghetti auch Suppen, Gerichte mit Fisch, Risotto und Burger - natürlich alles mit Obst- und Gemüsespiralen kombiniert. Den Abschluss bieten sieben Dessert-Ideen, bei denen mich vor allem Milchreis mit Birne und Lavendel oder das Holunder-Birneneis am Stil angesprochen haben.

 Vorgestellt: Obst- und Gemüsenudeln, von Zoé Armbruster, ISBN-13: 978-3-8094-3689-8

Mittwoch, 29. März 2017

[Grundrezept] selbst gemachte Gemüsebrühe

Heute möchte ich gerne ein einfaches Grundrezept für leckere Gemüsebrühe mit euch teilen. Auf die Idee haben mich sowohl Luna vom Blog L'elegant Country Life mit ihrem Rezept für gekörnte Gemüsebrühe, als auch Sigrid vom Blog Madam Rote Rübe mit ihrem Rezept für eingesalzenes Suppengrün für Gemüsebrühe gebracht.

Wir benutzen dieses Grundrezept sehr gerne als Basis für alle möglichen Suppen und Eintöpfe (da darf das gekochte Gemüse wie auf den Rezept-Fotos zu sehen auch gerne drin bleiben), genießen sie aber auch oft pur oder mit Einlage wie Brühwürstchen oder Maultaschen.


Grundrezept: Gemüsebrühe

2 Möhren
250g Knollensellerie 
1 Stange Lauch
1 große Zwiebel
ein Bund frische Petersilie

etwas Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer 
1,5L Wasser

Die Möhren, Sellerie und Lauch putzen und in grobe Stücke oder Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse für einige Minuten unter Wenden darin andünsten. Mit Wasser ablöschen und zum Kochen bringen. 

Nun mit Salz, Pfeffer und grob gehackter Petersilie würzen und für eine dreiviertel Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Brühe sollte sich nun um gut ein Drittel reduziert haben und kann durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgegossen werden.

So schnell habt ihr eine leckere und gesunde Gemüsebrühe - garantiert ohne Zusätze oder Geschmacksverstärker. In Schraubgläsern luftdicht verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Brühe für einige Tage; ihr könnt sie aber auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 22. März 2017

Gewürzmischung für Porridge

Ich bin ein echter Spätzünder, was Porridge anbelangt. Das mag damit zusammen hängen, dass ich bislang immer den falschen Porridge gegessen habe, dessen Farbe und Geschmack nicht gerade Appetit anregend waren. Das änderte sich erst, als ich von meiner Tante zum Geburtstag ein Paket zimtigen Apfel-Porridge von 3 Bears geschenkt bekam. Im ersten Moment beim Auspacken dachte ich mir nur: "Oh man. Porridge. Ausgerechnet Porridge!", dabei meinte sie es nur gut und war extra in die Kölner Innenstadt zur Gertrude No. 20 gefahren, um etwas Besonderes für mich zu besorgen. 

Nun ja, nachdem die Packung dann drei Monate lang bei uns in der Küche herum stand und hübsch aussah, der Herr Bär schon anfing zu meckern, wann ich das denn endlich mal essen oder weg räumen würde, und ich mich wieder vermehrt mit dem Thema Abnehmen beschäftigte, fasste ich mir Ende Januar endlich ein Herz und probierte es aus. Und siehe da: Porridge kann richtig lecker schmecken und macht lange satt. Seit dieser Erkenntnis habe ich mir ziemlich häufig morgens Porridge mit Mandelmilch angerührt, in Tupper gepackt und genüsslich auf der Arbeit gefrühstückt, was natürlich zur Folge hatte, dass die Packung ziemlich schnell leer war.

Nachschub zu besorgen wäre gar nicht das Problem, aber auf Dauer doch recht kostspielig. So kam mir dann die Idee, mir eine eigene Gewürzmischung für Porridge zusammen zu stellen und diese dann morgens auf meine mit Mandelmilch angerührten zarten Haferflocken zu geben. Das schmeckt anders - besser! -, denn ich mische genau die Gewürze zusammen, die ich mag und die für mich die perfekte Gewürzmischung ergeben. 

Gewürzmischung für Porridge

Dienstag, 27. Dezember 2016

[vegan] Rote Linsen Suppe

Heute ist ein aufregender Tag, denn es heißt Abschied nehmen. Abschied vom diesjährigen Weihnachten, Abschied vom Jahr der Hülsenfrüchte und mein Abschied in den Urlaub, denn heute geht es endlich wieder nach Neuseeland. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf freue, selbst wenn ich es mit den Worten der lieben Mandy von Go Girl! Run! sage: "Wir fliegen zurück. Wir fliegen nach Hause. Wir fliegen nach Neuseeland!" - Besser kann man es nicht in Worte fassen!

Aber zurück ins hier und jetzt: Ich hoffe, ihr habt Weihnachten gut überstanden und hatte schöne Feiertage im Kreise lieber Menschen. Da es scheinbar zur weihnachtlichen Tradition dazu gehört, zu viel und zu mächtig zu essen, dachte ich mir, ich verblogge heute vor meiner Abreise eine Suppe für euch. Sie ist wunderbar wärmend an kalten Wintertagen und passt zudem zu meinem Blogevent Das Jahr der Hülsenfrüchte, das ich mit diesem Gericht abschließen werde. Natürlich könnt ihr gerne noch eure Rezepte in die große Sammlung mit einfügen und euch durch die eingetragenen Rezepte klicken. 

Rote Linsen Suppe

1 Zwiebel
1 Kartoffel
1 Möhre
250g rote Linsen
1l Wasser 
200ml Tomatensaft
120g Kürbis-Püree
Salz
Pfeffer
Chili
frische Minze
frische Petersilie

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Öl im Topf andünsten. Kartoffel und Möhre ebenfalls schälen, in mundgerechte Stück schneiden und zu den Zwiebeln in den Topf geben. Das Gemüse kurz bei mittlerer Hitze andünsten lassen. Die roten Linsen dazu geben, das Wasser dazu gießen und für 30 Minuten köcheln lassen. 

Bereits während die Suppe köchelt mit etwas Salz und Pfeffer würzen, damit der Pfeffer seine Schärfe entfalten kann. Nach der Garzeit die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, dann Tomatensaft und Kürbis-Püree unterrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Chili und die fein gehackten Kräuter dazu geben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 18. Dezember 2016

[Herbstküche] Kürbis Hummus

Einen schönen vierten Advent wünsche ich euch. Ein allerletztes Herbst- und Kürbisrezept möchte ich noch mit euch teilen, bevor Weihnachten Einzug halten darf und ich mich in den Urlaub verabschiede. Aber noch ist ja nicht so weit und - Advent hin oder her - noch haben wir Herbst! Und Herbst ist Kürbis-Zeit. So!
Außerdem wollte ich, bevor das Jahr der Hülsenfrüchte zu Ende geht, noch ein-zwei Rezepte für mein Blog-Event verbloggen, um dieses gebührend zu beenden. Hier findet ihr alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 


Dienstag, 8. November 2016

[Herbstküche] Kürbis Püree + Brotaufstrich

Weiter geht es mit der Herbstküche! Wie ihr auf dem Saisonkalender für November sehen könnt, sind wir essenstechnisch nun wirklich im Herbst angekommen und vor allem der Kürbis ist überall sehr präsent. Da ich aber nun nicht jeden Tag Kürbissuppe essen kann, hab ich mir etwas Neues überlegt, um mir die sonnig gelbe Kürbispracht auf den Teller zu holen. Das Auge isst schließlich mit und beim teilweise sehr grauen und sehr nassem November Wetter kann ich dieses farbliche Highlight wirklich gut gebrauchen.

Apropos farbliches Highlight: Erinnert ihr euch noch an die Rote Beete-Kokos Suppe von letztem Jahr? Die Farbe war auch der Knaller! Bei einem Blick auf den Saisonkalender hab ich auch Lust, in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr in Richtung Herbst- und Winterküche mit Roter Beete, Rotkohl und Rosenkohl zu machen, aber heute soll noch einmal mein geliebter Kürbis im Mittelpunkt stehen. 

Kürbis Püree [vegan]

ganz viel Kürbis 
(entweder Hokkaido oder Butternut oder verschiedene Sorten gemischt)

Zunächst den Kürbis waschen und ggf. schälen (abhängig von der Kürbis Sorte), entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel könnt entweder in einem Topf mit Wasser oder einer beschichteten Pfanne mit etwas Butter auf kleiner Flamme oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im auf ca. 175°C vorgeheizten Backofen garen. Hauptsache der Kürbis ist nach dem Garen schön weich.

Ich hab mich für die Variante aus der Pfanne entschieden und die Kürbiswürfel für ca. 12 Minuten auf kleiner Flamme und natürlich unter Umrühren garen lassen. Danach habe ich das Kürbisfleisch in einen hohen Becher umgefüllt und mit dem Stabmixer püriert - fertig!

Da ich das Kürbis Püree sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen nutzen wollte, habe ich es ganz natur belassen und ohne Gewürze püriert. Das fertige Kürbis Püree habe ich dann in kleine Gläser mit Schraubdeckel umgefüllt und im Glas auskühlen lassen. Im Kühlschrank sollte es sich so einige Tage halten.
 

Kürbis Brotaufstrich

150g Kürbis Püree
75g Frischkäse
Pfeffer
Salz
Paprikagewürz
Kurkurma
frische Petersilie und weitere Kräuter nach Belieben
etwas Zitronensaft

Kürbis Püree und Frischkäse in eine Schüssel oder ein hohes Gefäß geben und gut miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Kurkurma abschmecken. Frische Petersilie (und gerne auch weitere Kräuter ganz nach Belieben) fein hacken und unterrühren. Zum Schluss mit etwas Zitronensaft abschmecken. Das gibt dem Ganzen nicht nur eine frische Note, sondern verlängert auch die Haltbarkeit ein wenig.
In ein Glas mit Schraubverschluss umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Schmeckt wunderbar auf frischem Brot (ich kann euch Oma's Nußbrot nur ans Herz legen!) oder mit Rohkost.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 24. August 2016

[vegan] Bananen Eis

Erwähnte ich bereits, dass ich Bananen liebe? Bananen gehen einfach immer, egal ob im Kuchen, als Shake oder pur. Der glutenfreie Bananen-Cheesecake nach Cynthia Barcomi war mir zwar nicht 100%ig gelungen und auch zu aufwendig, um mal eben einen Kuchen zu machen, aber zum Glück gibt es noch so viele Alternativen zu Kuchen. Eis zum Beispiel! Und da der Sommer uns ja noch einmal eine Woche mit tollem Wetter und heißen Temperaturen beschert, krame ich eben noch schnell mein Rezept für easy-peasy Bananen Eis Rezept hervor, das mit nur einer einzigen Zutat und ganz ohne Eismaschine auskommt.

Bananen Eis

Bananen
ggf. Streusel oder Soße

Je reifer die Bananen sind, desto süßer schmeckt das Eis später. Um das Eis zu produzieren, braucht ihr nur ein paar Bananen, einen Gefrierbeutel und einen Pürierstab. Man kann das Eis sehr gut vorbereiten und trotzdem immer frisch machen, wenn man spontan Lust auf Eis hat.

Die Bananen schälen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und so in einen Gefrierbeutel legen, dass sie sich möglichst wenig überlappen. Die Bananenscheiben im Eisfach vollständig gefrieren lassen (das hat bei mir ca. vier Stunden gedauert). 

Wenn ihr Lust auf Eis habt, nehmt ihr eine Portion gefrorene Bananen aus dem Eisfach, füllt die Bananenscheiben in ein hohes Gefäß um und püriert diese mit dem Mixstab gut durch. Je nachdem wie viel Power eurer Pürierstab hat - oder eben nicht hat -, lasst die Bananen etwas antauen, dann geht es leichter. 

Durch das Pürieren werden die Bananen schön sämig und haben für mich die perfekte Eis-Konsistenz, ohne dass weitere Zutaten wie Zucker oder Sahne notwendig wären. Außerdem ist das Eis schnell gemacht, weswegen bei uns immer ein kleiner Vorrat an gefrorenen Bananenscheiben im Eisfach liegt.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 15. August 2016

Pimp my soup! - Fladenbrot, Croûtons & Dip ∣ Verlosung

[Werbung] Als ich vor einigen Wochen die Anfrage von LittleLunch bekam, ob ich nicht Lust auf eine Kooperation hätte, muss ich nicht lange überlegen und sagte gleich zu. Wer jetzt glaubt, ich sei leicht zu haben, der irrt sich gewaltig. Ich nehme noch lange nicht jede Anfrage an, die ich bekommen, aber wenn mir ein Produkt und das Konzept dahinter gefallen, warum nicht? Nach ein paar Emails war alles geklärt und kurz darauf brachte der Postbote auch schon ein großes Paket. Essen auf Räden sozusagen. 😉


Die Suppen zu testen: kein Problem! Darüber auf einem Foodblog schreiben: Schwierig. Meine Zusage habe ich schließlich gegeben, nachdem ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie mein Beitrag darüber aussehen würde, denn für mich war klar, dass dies keine reine Produktvorstellung werden soll. Nein, vielmehr möchte ich euch zeigen, dass man auch einem Fertig-Produkt, wie Suppen im Glas von LittleLunch, eine individuelle Note geben kann. Sie sozusagen ein bißchen pimpt. 
Ich habe mir hierzu drei Suppen vorgenommen, sie probiert und mir anschließend etwas überlegt, das ich gerne noch dabei gehabt hätte. Heraus gekommen sind schließlich: selbstgebackenes Fladenbrot, knusprige Kräuter-Croûtons und ein milder Dip für besonders würzige Suppen. 

Tomatensuppe mit Kräuter-Croutons
Little China Suppe mit mildem Dip






















Dienstag, 19. Juli 2016

fruchtiger Sommer-Salat mit Walnüssen

Hot town, summer in the city sang schon einst Joe Cocker und hier ist er nun: Sommer in Köln. Diese wenigen Tage, an denen der Himmel blau und die Luft klar ist, man sich keine Gedanken darüber macht, was man anzieht, und die Abende wunderbar lang sind. Solche Tage verbringt man am besten am Badesee und die Abende im Open Air oder Biergarten - die Küche kann dann getrost kalt bleiben. 
Apropos kalte Küche: Da wir quasi unterm Dach wohnen und es in der Wohnung genau so warm ist wie draußen, kommen aufwendige Gerichte oder Ofengerichte an solchen Tagen nicht in Frage und so gibt es viel Wassermelone, Eis und Salat. Da Blattsalate oft so schnell welk werden, lasse ich diese im Sommer gerne weg und probiere stattdessen neue Kombinationen aus. Das schöne an Salat ist ja: Es gibt so viele Varianten und jeder kann sich seinen Salat nach eigenem Geschmack zusammen stellen.


fruchtiger Sommer-Salat mit Walnüssen

4 Strauchtomaten
1 Salatgurke
1 rote Paprika
1 orange Paprika
2 Möhren
1 Dose Mais
2 Birnen
2 Plattpfirsiche

1 handvoll Walnusskerne
Essig & Öl nach Wahl, z.B. Mango Essig und Walnuss Öl
Pfeffer & Salz
frische Kräuter

Tomaten, Gurke, Paprika, Birne und Pfirsich waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Salatschüssel geben. Die Möhren schälen, je nach Geschmack in dünne Scheiben oder Stifte schneiden und ebenfalls in die Salatschüssel geben. Den Mais abgießen, abspülen und untermischen. 

Ein paar Walnusskerne klein hacken und unter den Salat mischen. Aus Essig und Öl eine Salatsoße ganz nach dem eigenen Geschmack anrühren und mit Gewürzen und frischen Kräutern abschmecken.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 16. Mai 2016

[vegan] Rote Linsen-Süßkartoffel Dal

Im Rahmen meines Blogevents rund um die Hülsenfrüchte probiere ich zurzeit viel Neues aus. Dieses Mal: ein indisch inspiriertes Dal (auch Dhal geschrieben). Als Dal bezeichnet man ein Gericht in der indischen und pakistanischen Küche, dessen Hauptbestandteil Hülsenfrüchte sind. Logisch, dass ich dieses Jahr mindestens ein Dal-Gericht kochen und verbloggen musste, wo wir doch das Jahr der Hülsenfrüchte haben. Durch die individuelle Mischung von Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Erbsen ergeben sich unendlich viele Varianten eines Dals, so dass es sicherlich nicht bei diesem einen bleiben wird. 
Für mein erstes Dal habe ich mich für eine Kreation mit roten Linsen und Süßkartoffeln entschieden, da ich die Kombination von beidem bei meinen roten Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße so lecker fand. Noch ein paar Kichererbsen und jede Menge Gewürze dazu... mhhh, köstlich!

Rote Linsen-Süßkartoffel Dal

150g rote Linsen
1 Glas Kichererbsen (350g)
150g Süßkartoffel 
1 kleine rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe 
2 EL Sonnenblumenöl
2 TL Tomatenmark 
1-2 Tl Zitronensaft
500 ml Gemüsefond
 
grobes Meersalz
bunter Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
1/2 Tl Kurkuma
1 kleiner Bund Petersilie

Vorbereitend die roten Linsen in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser gut abspülen und bei Seite stellen. Die Kichererbsen abgießen, kurz abspülen und ggf. noch von der Haut befreien. Die Süßkartoffel, sowie Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

2 EL Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig anbraten. Anschließend die roten Linsen, Süßkartoffel-Stücke und Kichererbsen dazu geben und für 1-2 Minuten mitdünsten. Das Tomatenmark und Zitronensaft unterrühren und mit Gemüsefond ablöschen. Unter gelegentlichem Rühren das Gemüse zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 12 Minuten garen. 
Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Cumin abschmecken. Die Petersilie grob hacken und unter das fertig Dal unterheben. 

 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 8. Mai 2016

[vegan] Frühstücks Smoothie

Da ich überhaupt kein Morgenmensch bin, muss für mich morgens alles schnell gehen. Frühstück fällt daher unter der Woche eigentlich immer aus oder es ist schnell vorbereitet und für unterwegs geeignet. Overnight-Oats und Smoothies bieten sich da für mich an. Das eine bereitet man am Vorabend vor und muss morgens nur noch eingepackt werden, das andere muss morgens nur in den Smoothie-Mixer geschmissen werden und kurz püriert werden. Da ich Fruchtsmoothies auf leeren Magen nicht so gut vertrage und ein Smoothie als Frühstücks-Ersatz auch nahrhaft sein soll, habe ich mir einen Frühstücksmoothie zusammen gestellt.


Frühstücks Smoothie 

1 Banane
ca. 40g Cashews
2 EL Haferflocken
2 TL Kokosmus 
300 ml Mandelmilch
ggf. 1 TL Cacao Bust Pulver  
ggf. etwas Wasser

Die Banane schälen, in Stücke schneiden und zusammen mit allen anderen Zutaten in einen Smoothie-Maker, Standmixer oder Messbecher geben und gut durchpürieren. Je nach Vorliebe ggf. noch etwas Wasser dazu geben, wenn der Smoothie zu dickflüssig ist.

Das "Cacao Bust Pulver" von der Marke Veganz habe ich bei unserem dm entdeckt und wollte es einfach mal ausprobieren (kann man natürlich aber auch weg lassen). Es besteht aus Bananen-, Kakao-, Maca-, Baobap-, Guarana- und Ingwer-Pulver und Reishiextrakt. Durch das Guarana enthält das Pulver natürliches Koffein, außerdem schmeckt die Mischung schokoladig. Da ich keinen Kaffee mag, ist es für mich eine gute Alternative, um mit ein wenig Koffein noch besser in den Tag zu starten.

 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 3. Mai 2016

[vegan] Buchweizen-Paprika Salat


April, April, der weiß nicht was er will.
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann schneit's auch wieder zwischendrein.
April, April, der weiß nicht was er will.

Dieses Jahr machte der April seinem berühmten Aprilwetter alle Ehre. Sonnenschein und milde 20°C wechselten sich schon bald mit eisigen Hagelschauern ab. Nichtsdestotrotz wollten der Herr Bär und ich es uns nicht nehmen lassen, vergangenen Samstag auf unserem Mini-Balkon mit unserem Mini-Kugelgrill und allem was dazu gehört anzugrillen. 
Neben Fleisch, Brot und Dip soll es natürlich auch noch einen Salat geben. Da ich die Woche über leider nicht so viel Zeit für Vorbereitungen hatte, gab es einen ruckizucki Buchweizen-Paprika-Salat, für den ich nur noch die Paprika am Freitag frisch auf dem Markt einkaufen musste. 
Inspiriert hat mich zu diesem Salat übrigens ein Rezept von Veronika, deren Kochbuch "Gesund kochen ist Liebe" ich für mich entdeckt habe und durch das ich mich gerade durch koche und backe. Habt ihr Interesse an einer Kochbuchvorstellung? Ein weiteres Rezept daraus will ich euch auf jeden Fall noch zeigen, aber wie schaut es mit dem Buch selber aus?

Mittwoch, 27. April 2016

[vegan] Müsli-Kekse

Erwähnte ich schon, dass ich unter der Woche eigentlich nie frühstücke? Ja, ich weiß: Frühstücken ist ganz wichtig und bringt den Körper in Schwung. Nun ja, mich nicht! Ich verschwende morgens nur ungern Zeit, sprich: Sobald der Wecker klingelt, stehe ich auf, mache mich fertig und verlasse das Haus. Morgens muss alles schnell gehen. Nicht gehetzt, aber effizient. Für Gespräche oder Frühstück ist da keine Zeit, außerdem mag ich direkt nach dem Aufstehen weder reden noch etwas essen! 
Je nach Tagesform und Hungergefühl gibt es dann etwas späte im Büro ein kleines Frühstück. Entweder in Form von vorbereitetem Frühstück to go (z.B. einem Smoothie oder Overnight Oats), einer Banane oder manchmal auch einem Keks. Wie gesagt: tagesformabhängig. 
Damit das Keks-Frühstück wenigstens halbwegs gesund ausfällt, versuche ich die Kekse zumindest selbst zu backen, denn dann weiß man, was drin ist und kann die Größe selbst portionieren. Generell liebe ich Kekse und Cookies, denn sie sind perfekt für unterwegs und als süße Kleinigkeit für zwischendurch geeignet.




Donnerstag, 21. April 2016

Zeit für Paprika: Gefüllte Minipaprika mit Erbsen-Minz-Mus

Mitte März erreichte mich eine sehr nette Einladung zu einem Koch-Event rund um die Paprika. Da ich Paprika liebe und so ein Event zudem auch immer eine gute Gelegenheit ist, andere Blogger zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen, nahm ich die Einladung in die Kochschule am Rheinauhafen gerne an. Gemeinsam mit Bastian Wittmann (Chefkoch im Alohachérie, dem größten, veganen Restaurants Hamburgs) und unterstützt von der EU-Kampagne Zeit für Paprika zauberten wir ein super leckeres, veganes 3-Gänge-Menü. 
Außerdem erfuhren wir noch viel Wissenswertes die Paprika und ihren Anbau in Europa. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine rote Paprika mehr Vitamin C enthält als eine Orange? Oder das es auch lila und weiße Paprika gibt? Noch mehr Infos, sowie leckere Rezepte findet ihr auf der Homepage Zeit für Paprika.

Ich hab euch noch gar nicht verraten, aus welchen Gerichten unser 3-Gänge Menü bestand - und dabei war alles so lecker, dass ich es einfach mit euch teilen muss! Zur Vorspeise gab es eine Triologie von der Paprika, gefolgt von Involtini von der gestreiften Paprika gefüllt mit Cashewricotta und grünem Spargel, Rosmarinkartoffeln und Balsamicojus und einem geeisten Paprika-Erdmandelmilch-Smoothie mit Sauerklee zum Nachtisch. Da mir die gefüllten Minipaprika (Teil der Vorspeise) so gut geschmeckt haben, habe ich sie gleich noch mal nach eingekocht und möchte das Rezept heute mit euch teilen.
 

Mittwoch, 6. April 2016

[vegan] rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

[Werbung] Vor einiger Zeit habe ich euch bereits hier von meinem kleinen Missgeschickt erzählt, als ich ein fertig geschriebenes Rezept löschte statt es zu veröffentlichen. Ein Klick daneben, ein kleines Missgeschick, sowas passiert... und ist trotzdem unheimlich ärgerlich und demotivierend. Seit es passiert ist, hadere ich mich mit, es endlich anzupacken und den Beitrag endlich neu zu schreiben. 

Andererseits: Die Fotos sind klasse und das Rezept richtig lecker, aber mir fehlte es einfach an Motivation und Antrieb. Aber jetzt hab ich mich endlich hingesetzt (während die Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe auf dem Herd köchelte) und dachte: So, jetzt setzt du dich an den Laptop und schreibst es endlich auf! Der Frühling naht - Zeit für Frühjahrsputz a la Little Tiger. Sprich: ich befreie mich von solchen "Alt-Lasten", die mir seit Monaten durch den Kopf geistern und mache Platz für Neues.
Mein Kopf wird also wieder freier und ihr kommt endlich in den Genuss dieses genialen, super leckeren und schnell gemachten Rezepts. Eine klassische Win-Win-Situation, oder?



rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

rote Linsen Nudeln*
1 rote Zwiebel
1 Süßkartoffel (ca. 350-400g)
500ml passierte Tomaten
Pfeffer
Salz
Paprikapulver
Basilikum
frische Petersilie
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Währendessen die Süßkartoffel schälen, mit Hilfe einer Küchenreibe in feine Streifen reiben. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumenöl in einem Topf glasig anbraten. Die geriebene Süßkartoffel dazu geben und kurz mitandünsten, dann mit passierten Tomaten ablöschen und auf kleiner Flamme für 12-15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die rote Linsen Nudeln ins kochende Wasser geben und unter gelegentlichem Umrühren bissfest garen. Wenn die Nudeln die gewünschte Konsistenz haben, diese abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Die Tomaten-Süßkartoffel-Soße vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Basilikum würzen, anschließend mit dem Stabmixer gut durch pürieren. Die frische Petersilie fein hacken und zum Garnieren über die fertige Soße geben.
Ich habe extra ein paar rohe Nudeln bei Seite gestellt, um euch mit diesem Foto zu zeigen, welche Farbe die rote-Linsen Nudeln vor dem Kochen haben. Leider verlieren sie beim Kochen ihre leuchtende Farbe, aber geschmacklich sind sie 1a! Ich würde sie mit Vollkornnudeln vergleichen: schön bissfest und mit einem interessanten, leicht nussigem Eigengeschmack. 

Vielen Dank an dieser Stelle an Snack Fit / Five Mills*, die mir die Nudeln kostenfrei zum Probieren zur Verfügung gestellt haben.

Da die Nudeln aus roten Linsen hergestellt werden, eignet sich dieses Rezept außerdem hervorragend für mein Blog-Event: Das Jahr der Hülsenfrüchte. Für alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern klickt einfach auf den Banner. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 

http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 24. März 2016

[vegan] Hummus

Wenn ich an Ostern denke, dann fallen mir nicht nur Osterhasen, Küken und bunte Eier ein. Ostern ist schließlich der wichtigste Festtag der Christen und Mittelpunkt des Kirchenjahres. Das Osterfest erinnert hierbei sowohl Jesu Tod am Kreuz als auch an das Pessachfest und den Auszug aus Ägypten. 
Früher als ich noch in der Jugend unserer Kirchengemeinde aktiv war, haben wir uns immer Gründonnerstag getroffen, um gemeinsam zu kochen, zu essen und uns an der Pessachfest zu erinnern. Getreu der jüdischen Tradition gab es ungesäuertes Brot, bittere Kräuter, Lammfleisch und Hummus (anstatt des Charossets). Seitdem gehört Hummus für mich zu Ostern - und auch sonst zum Essen - einfach dazu und ich möchte mein Rezept gerne mit euch teilen.


Hummus

1 Glas Kichererbsen (220g Abtropfgewicht) 
100g Tahin
2 Knoblauchzehen
1-2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 EL kaltes Wasser
Pfeffer
Salz
Paprikapulver rosenscharf
frische Petersilie

Die Kichererbsen in ein Sieb geben und kurz mit klarem Wasser abspülen. Anschließend - in mühsamer Kleinarbeit - die Haut entfernen und die gepulten Kichererbsen in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Man kann die Haut auch mitessen, ich persönlich mag es aber lieber, wenn die Kichererbsen gepult sind.

Die Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und gemeinsam mit Tahin, Olivenöl, Zitronensaft und Wasser zu den Kichererbsen geben. Anschließend mit Pfeffer, Salz, scharfem Paprikapulver und frischer Petersilie würzen und mit dem Stabmixer gut durch pürieren.

Vor dem Servieren noch einmal Abschmecken und mit frischer Petersilie garnieren. Hummus lässt sich wunderbar in einer luftdichten Dose im Kühlschrank für einige Tage aufbewahren.


Dieses Rezept passt nicht nur wunderbar zu meinem eigenen Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte", sondern auch zur "Let's cook together - Über den Tellerrand geschaut"-Aktion von Ina. Schaut doch mal bei Ina vorbei und lasst euch dort von multikulturellen Rezepten inspirieren. 
Alles Infos und die Link-Sammlung zu meiner Mitmach-Aktion rund um die Hülsenfrüchte findet ihr (wie immer), wenn ihr auf den Banner klickt.
http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 1. März 2016

Himbeer-Vanille Mini-Gugl

[Werbung] Machen wir uns nicht vor: Auch wenn es schon die ersten Tulpen zu kaufen gibt und der März nun endlich da ist, haben wir noch Winter! Regen, Sonne, Schnee, Windböen, tief stehende Sonne, Kopfschmerz-Wetter... kurz gesagt: "Mir reicht's jetzt mit diesen verrückten Winter. Ich brauche Frühling!"
Das schrieb meine liebe Blogger-Freundin Nicole vor einigen Tagen auf ihrem Blog und ich kann ihr nur beipflichten. Dieser Ausspruch brachte mir auf den Gedanken: Wie wäre es mit Frühling auf dem Teller und Winter in der Tasse? Etwas fruchtig-frisches zum Naschen, das den Frühling einleitet, und ein heißes Getränk, das noch nach Winter, Weihnachten und Schnee schmeckt?
Wie sich heraus stellte, eine wundervolle Mischung Kombination für einen kalten, aber sonnigen Samstagnachmittag im Februar.


Himbeer-Vanille Mini-Gugl

110g Margarine
75g Zucker
120g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL gemahlene Vanille
125g Frischkäse
125g frische Himbeeren

Vorbereitend den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Vanille dazu geben und unterrühren. Wenn ihr keine gemahlene Vanille zur Verfügung habt, könnt ihr auch eine Vanille-Schote auskratzen, kleinschneiden und in einem Mörser selbst mahlen. 
 Zuletzt noch Frischkäse und Himbeeren mit einem Teigschaber unterheben. Die Mini-Gugl Backform mit Back-Trennspray einsprühen und den Teig gleichmäßig auf die zwölf Gugl-Formen verteilen. Kleiner Tipp: Gebt den Teig in einen Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel geht alternativ auch) und schneidet die untere Spitze ab. So lässt sich der Teig viel einfacher in die Gugl-Förmchen einfüllen.
Die Gugl auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für 25-30 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen und dann heraus lösen.

Für den Wintergenuss aus der Tasse Mandelmilch in einen Topf geben und langsam erhitzen. Einen Teelöffel Spekulatius-Gewürzmischung (diese besteht aus Zimt, Ingwer, Koriander, Muskat, Nelke, Kardamom, Pfeffer, Anis und Fenchel und schmeckt wunderbar nach Weihnachten und Winter) und ggf. etwas Honig dazu geben und in der Milch auflösen. In eine Tasse umfüllen und zusammen mit den Himbeer-Vanille Gugl genießen. 


An dieser Stelle herzlichen Dank an Hagen Grote, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 13. Februar 2016

Pfirsich-Kiwi Smoothie

Wie bereits beim Mini-Rezept für frischen Orangensaft erwähnt, ernähre ich mich nicht nur von saisonalem und regionalem Obst und Gemüse, sondern auch ich esse sehr gerne exotische Früchte, wie Banane, Mango, Kiwi und Passionsfrucht. Dabei versuche ich darauf zu achten, von wo die Früchte nach Deutschland importiert werden und lange Transport-Wege zu vermeiden. Gerade bei Kiwis, die auch in Europa (u.a. Italien, Griechenland oder Frankreich) angebaut werden, frage ich nach dem Herkunftsland; sie müssen ja nicht unbedingt aus Chile oder Neuseeland importiert sein. 

Die Kiwis für meinen Smoothie stammen aus Italien und ich habe sie, ebenso wie die Orangen und Zitrone aus Spanien, bei uns auf dem Wochenmarkt gekauft. Einzig der Pfirisch hat zur Zeit wahrlich keine Saison mehr, denn diese geht nur von Juli bis September. Aus diesem Grund habe ich aber bereits im Sommer vorgesorgt und mir einen kleinen Früchte-Vorrat im Tiefkühlfach angelegt. Das Obst einfach klein geschnitten in Gefrierbeutel geben, luftdicht verschließen, bis zum Winter einfrieren und bei Bedarf die gewünschte Menge Pfirsch-Würfel mit in den Mixer geben. Das hat zum einen den Vorteil, dass ich auch im Januar Pfirsich in meinem Smoothie genießen kann, zum anderen ist der Smoothie auch schön gekühlt und erfrischend.



Pfirsich-Kiwi Smoothie

1 Banane
1 Zitrone
2 Orangen
2 Plattpfirsiche
2 gelbe Kiwi 


Die Früchte schälen, in kleine Stücke schneiden (dann hat der Mixer es etwas leichter) und in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Gefrorene Früchte, wie die Pfirsiche, sollte man am besten zuvor etwas antauen lassen. 100ml kaltes Wasser hinzugeben und alle Zutaten mit dem Stabmixer gut durch pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Fertig! 

Da ich keinen Standmixer/ Blender besitze, mixe ich meine Smoothies mit dem Stabmixer oder manchmal auch mit meinem Smoothie-Maker, wenn ich den Smoothie direkt mitnehmen möchte. Das funktioniert wunderbar, wer aber einen Standmixer o.ä. mit mehr Power besitzt, sollte natürlich besser diesen benutzen.

Was ist euer liebster Smoothie? Welchen Mixer nutzt ihr? Ich freu mich auf eure Rezepte und Tipps.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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