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Montag, 15. August 2016

Pimp my soup! - Fladenbrot, Croûtons & Dip ∣ Verlosung

[Werbung] Als ich vor einigen Wochen die Anfrage von LittleLunch bekam, ob ich nicht Lust auf eine Kooperation hätte, muss ich nicht lange überlegen und sagte gleich zu. Wer jetzt glaubt, ich sei leicht zu haben, der irrt sich gewaltig. Ich nehme noch lange nicht jede Anfrage an, die ich bekommen, aber wenn mir ein Produkt und das Konzept dahinter gefallen, warum nicht? Nach ein paar Emails war alles geklärt und kurz darauf brachte der Postbote auch schon ein großes Paket. Essen auf Räden sozusagen. 😉


Die Suppen zu testen: kein Problem! Darüber auf einem Foodblog schreiben: Schwierig. Meine Zusage habe ich schließlich gegeben, nachdem ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie mein Beitrag darüber aussehen würde, denn für mich war klar, dass dies keine reine Produktvorstellung werden soll. Nein, vielmehr möchte ich euch zeigen, dass man auch einem Fertig-Produkt, wie Suppen im Glas von LittleLunch, eine individuelle Note geben kann. Sie sozusagen ein bißchen pimpt. 
Ich habe mir hierzu drei Suppen vorgenommen, sie probiert und mir anschließend etwas überlegt, das ich gerne noch dabei gehabt hätte. Heraus gekommen sind schließlich: selbstgebackenes Fladenbrot, knusprige Kräuter-Croûtons und ein milder Dip für besonders würzige Suppen. 

Tomatensuppe mit Kräuter-Croutons
Little China Suppe mit mildem Dip






















Mittwoch, 6. April 2016

[vegan] rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

[Werbung] Vor einiger Zeit habe ich euch bereits hier von meinem kleinen Missgeschickt erzählt, als ich ein fertig geschriebenes Rezept löschte statt es zu veröffentlichen. Ein Klick daneben, ein kleines Missgeschick, sowas passiert... und ist trotzdem unheimlich ärgerlich und demotivierend. Seit es passiert ist, hadere ich mich mit, es endlich anzupacken und den Beitrag endlich neu zu schreiben. 

Andererseits: Die Fotos sind klasse und das Rezept richtig lecker, aber mir fehlte es einfach an Motivation und Antrieb. Aber jetzt hab ich mich endlich hingesetzt (während die Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe auf dem Herd köchelte) und dachte: So, jetzt setzt du dich an den Laptop und schreibst es endlich auf! Der Frühling naht - Zeit für Frühjahrsputz a la Little Tiger. Sprich: ich befreie mich von solchen "Alt-Lasten", die mir seit Monaten durch den Kopf geistern und mache Platz für Neues.
Mein Kopf wird also wieder freier und ihr kommt endlich in den Genuss dieses genialen, super leckeren und schnell gemachten Rezepts. Eine klassische Win-Win-Situation, oder?



rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

rote Linsen Nudeln*
1 rote Zwiebel
1 Süßkartoffel (ca. 350-400g)
500ml passierte Tomaten
Pfeffer
Salz
Paprikapulver
Basilikum
frische Petersilie
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Währendessen die Süßkartoffel schälen, mit Hilfe einer Küchenreibe in feine Streifen reiben. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumenöl in einem Topf glasig anbraten. Die geriebene Süßkartoffel dazu geben und kurz mitandünsten, dann mit passierten Tomaten ablöschen und auf kleiner Flamme für 12-15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die rote Linsen Nudeln ins kochende Wasser geben und unter gelegentlichem Umrühren bissfest garen. Wenn die Nudeln die gewünschte Konsistenz haben, diese abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Die Tomaten-Süßkartoffel-Soße vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Basilikum würzen, anschließend mit dem Stabmixer gut durch pürieren. Die frische Petersilie fein hacken und zum Garnieren über die fertige Soße geben.
Ich habe extra ein paar rohe Nudeln bei Seite gestellt, um euch mit diesem Foto zu zeigen, welche Farbe die rote-Linsen Nudeln vor dem Kochen haben. Leider verlieren sie beim Kochen ihre leuchtende Farbe, aber geschmacklich sind sie 1a! Ich würde sie mit Vollkornnudeln vergleichen: schön bissfest und mit einem interessanten, leicht nussigem Eigengeschmack. 

Vielen Dank an dieser Stelle an Snack Fit / Five Mills*, die mir die Nudeln kostenfrei zum Probieren zur Verfügung gestellt haben.

Da die Nudeln aus roten Linsen hergestellt werden, eignet sich dieses Rezept außerdem hervorragend für mein Blog-Event: Das Jahr der Hülsenfrüchte. Für alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern klickt einfach auf den Banner. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 

http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 1. März 2016

Himbeer-Vanille Mini-Gugl

[Werbung] Machen wir uns nicht vor: Auch wenn es schon die ersten Tulpen zu kaufen gibt und der März nun endlich da ist, haben wir noch Winter! Regen, Sonne, Schnee, Windböen, tief stehende Sonne, Kopfschmerz-Wetter... kurz gesagt: "Mir reicht's jetzt mit diesen verrückten Winter. Ich brauche Frühling!"
Das schrieb meine liebe Blogger-Freundin Nicole vor einigen Tagen auf ihrem Blog und ich kann ihr nur beipflichten. Dieser Ausspruch brachte mir auf den Gedanken: Wie wäre es mit Frühling auf dem Teller und Winter in der Tasse? Etwas fruchtig-frisches zum Naschen, das den Frühling einleitet, und ein heißes Getränk, das noch nach Winter, Weihnachten und Schnee schmeckt?
Wie sich heraus stellte, eine wundervolle Mischung Kombination für einen kalten, aber sonnigen Samstagnachmittag im Februar.


Himbeer-Vanille Mini-Gugl

110g Margarine
75g Zucker
120g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL gemahlene Vanille
125g Frischkäse
125g frische Himbeeren

Vorbereitend den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Vanille dazu geben und unterrühren. Wenn ihr keine gemahlene Vanille zur Verfügung habt, könnt ihr auch eine Vanille-Schote auskratzen, kleinschneiden und in einem Mörser selbst mahlen. 
 Zuletzt noch Frischkäse und Himbeeren mit einem Teigschaber unterheben. Die Mini-Gugl Backform mit Back-Trennspray einsprühen und den Teig gleichmäßig auf die zwölf Gugl-Formen verteilen. Kleiner Tipp: Gebt den Teig in einen Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel geht alternativ auch) und schneidet die untere Spitze ab. So lässt sich der Teig viel einfacher in die Gugl-Förmchen einfüllen.
Die Gugl auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für 25-30 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen und dann heraus lösen.

Für den Wintergenuss aus der Tasse Mandelmilch in einen Topf geben und langsam erhitzen. Einen Teelöffel Spekulatius-Gewürzmischung (diese besteht aus Zimt, Ingwer, Koriander, Muskat, Nelke, Kardamom, Pfeffer, Anis und Fenchel und schmeckt wunderbar nach Weihnachten und Winter) und ggf. etwas Honig dazu geben und in der Milch auflösen. In eine Tasse umfüllen und zusammen mit den Himbeer-Vanille Gugl genießen. 


An dieser Stelle herzlichen Dank an Hagen Grote, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 15. Februar 2016

Bratapfel Muffins [+ Verlosung]

 
[Werbung] Vor einiger Zeit wurde ich eingeladen, die Simply Yummi App zu testen. Simpy Yummi? Das klang schon mal lecker, aber ich hatte bislang noch nie von dieser App gehört. Generell kannte ich bis dato keine Apps mit Backrezepten. Aber warum eigentlich nicht, gibt es doch für alles mögliche heutzutage eine App fürs Smartphone. 
Ich hüpfte also direkt mal in den App Store und lud mir die Simply Yummi App runter. Mir fiel neben dem hübschen Logo direkt positiv auf, dass die App vollkommen kostenlos ist, da sie von Bosch präsentiert/ gesponsert wird.Auch der erste Eindruck von der App selbst fiel sehr positiv auf: übersichtlich und ansprechend gestaltet. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und schön bebildert. 


Zur Zeit beinhaltet die App 51 Rezepte, aufgeteilt auf sechs Kategorien: Brownies & Bars, Cookies & Sweets, Torten, Tartes & Pies, Kuchen, Muffins & Cupcakes - da ist für jeden Geschmack und sowohl für Anfänger als auch für Profis etwas dabei. Ergänzt wird die App zudem noch durch einen Bereich mit Backtipp Videos. Hier findet man zum Beispiel Tipps zur Stäbchenprobe, zum Eiweiß steif schlagen oder zur Verarbeitung von Gelantine.

Die Rezepte sind mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung mit Text und Bildern gestaltet, außerdem gibt es zu sehr vielen Rezepten auch ein Video mit den einzelnen Schritten. Sehr praktisch fand ich hierbei, dass die Videos nach einem kurzen Teil automatisch anhalten, so dass man den beschriebenen Schritt erst einmal in Ruhe ausführen kann, ohne Sorge zu haben, bereits den nächsten Schritt zu verpassen.
Bei jedem Rezept steht außerdem dabei, wie viel Zeit und welche Utensilien benötigt werden, sowie die Nährwerte pro Stück. Außerdem lässt sich die Stückanzahl - und somit die Menge der Zutaten - ganz einfach ändern, falls man bspw. nur 6 statt 12 Muffins machen möchte.

Mein Fazit: Mir persönlich gefällt die Idee und Umsetzung der App sehr gut. Die vielen Bilder und Videos, sowie die sehr gute Usability der gesamten App haben mich überzeugt und ich möchte gerne noch mehr Rezepte, zum Beispiel Pumpkin Bars, Double Chocolate Cookies und den Orangen-Himbeer-Kastenkuchen, ausprobieren. Dennoch wird die App Kochbücher und -Zeitschriften nicht ersetzen, sondern ist für mich ein zusätzliche Quelle für Rezepte. 

Die App findet ihr zum kostenlosen Download im App Store und bei Google Play. Für alle, die wie ich neben der tollen App auch weiterhin gerne Kochzeitschriften lesen, darf ich zudem in Kooperation mit falkemedia ein Jahresabo für das Sweet Paul Magazin verlosen! So kommt ihr in den Genuss von App und Magazin - super, oder?






















Nun möchte ich euch aber erst einmal das Rezept vorstellen, dass ich mit Hilfe der App gebacken habe. Da die Auswahl recht groß ist, habe ich lange hin und her überlegt, welches Rezept ich ausprobieren sollte. Spontan sprachen mich die "Handpies mit Pfirsichfüllung" aus der Kategorie Cookies & Sweets an, doch ich fand, dass sie doch zu sehr meinen Mürbeteig-Kirschtalern ähnelten. Schlussendlich habe ich mich für die Apfel-Zimtmuffins entschieden, da ich fand, dass diese wunderbares Soulfood für verregnete Wintertage sind. 

Natürlich konnte ich es mal wieder nicht lassen, das Rezept doch ein klein wenig nach meinem Geschmack zu verändern und in Bratapfel Muffins umzutaufen, denn ich finde sie schmecken und duften wie Bratäpfel aus dem Ofen. Ich schreibe euch bei der Zutatenliste in Klammern dahinter, was ich genau verändert habe. Wer liebe das Original-Rezept einmal ausprobieren möchte, findet es natürlich in der App.


Bratapfel Muffins 

2 Äpfel
100g Butter
50g Rohrrohzucker (statt 75g weißer Zucker)
1 Päckchen Burbon Vanillezucker (zusätzlich)
200g Naturjoghurt (statt 90g Joghurt + 90ml Apfelsaft)
1 Ei
225g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt (statt 1/2 TL)

eine handvoll gehackte Walnüsse (zusätzlich)

Vorbereited den Backofen auf 180° Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Muffinblech entweder einfetten oder mit Papierförmchen bestücken. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden; die Walnusskerne grob hacken.
Butter, Zucker, Burbon Vanille Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Anschließend das Ei und den Joghurt hinzufügen und unterrühren. Zuletzt Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben und alles gut mit einander verrühren. 

Die Apfelstücke und Walnüsse unter den Teig heben und den Teig auf die zwölf Mulden des Muffinblechs füllen. Die Muffins für 20-25 Minuten auf der unteren Schiene des Backofens backen (Stäbchenprobe machen). Nach der Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen und die Muffins in der Form etwas abkühlen lassen. Dann erst aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.


[Verlosung beendet]

Was du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen? Hinterlass bis Montag, den 22.02.2016, einen Kommentar und verrate mir, was für ein Rezept du gerne mal hier auf meinem Blog lesen würdest.

Das Gewinnspiel endet am 22. Februar 2016 um 24:00, danach wird der Gewinner von mir per Los ermittelt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Durch deine Teilnahme an dieser Verlosung erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an falkemedia weitergebe. 

Herzlichen Dank an meinen Kooperationspartner falkemedia für die Zusammenarbeit.

Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Hähnchen Tajine mit Winter-Gemüse

[Werbung] In wenigen Tagen ist schon Heiligabend und ihr habt sicherlich alle schon Pläne, was es an den Feiertagen zu essen geben soll. Klassiker wie Raclette, Fondue, Festtagsbraten oder auch Kartoffelsalat mit Würstchen kommen sicherlich in vielen Haushalten auf den Tisch. Und Silvester? Das gleiche noch mal in grün? Vielleicht habe ich ja eine Alternative für euch. 

Als ich vor einiger Zeit von Hagen Grote angeschrieben und gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, einige Produkte zu testen und ein Rezept damit zu entwickeln, habe ich sofort zugesagt. Zugegeben: Ich hatte bis dato noch nie von Hagen Grote gehört und war erst einmal etwas überfordert von der Vielfalt des Angebotes, aber je länger ich mich durch Rezepte, Küchengeräte und Lebensmittel klickte, desto konkreter wurde meine Idee für ein winterliches Gericht mit Festtags-Essen-Potential. Vielleicht nicht unbedingt für Weihnachten, aber Silvester... warum eigentlich nicht?

Neben den Zutaten für mein Gericht, fand ich auch direkt das nötige Equipment in Form einer klassischen Tajine im Angebot von Hagen Grote. Eine Tajine ist ein aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit spitzen Deckel, das üblicherweise in der nordafrikanischen Küche verwendet wird. Der Begriff Tajine bezeichnet aber gleichzeitig auch das Gericht selbst, das in einer Tajine gekocht wurde.



Hähnchen Tajine mit Winter-Gemüse 

4 Hähnchen Schenkel
1 große, rote Zwiebel
1 EL Ras-el-Hanout (marokkanische Gewürzmischung)
2 EL Olivenöl
 200ml Gemüse-Fond
100ml Wasser
 
winterliches Gemüse, zum Beispiel:
Pastinaken
Fenchel
Ur-Möhren
Süßkartoffeln

Die Zwiebel schälen und in grobe Ringe schneiden. Die Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und zusammen mit dem Olivenöl, Zwiebeln und Ras-el-Hanout Gewürzen in einer Schüssel vermischen und für einige Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. (Das geht natürlich auch wunderbar über Nacht)

In der Zwischenzeit das Gemüse schälen/ putzen und in mundgerechte Stücke schneiden und in die Tajine schichten. Zutaten, die eine längere Garzeit benötigen, sollten dabei mittig platziert werden. Die eingelegten Hähnchenschenkel zusammen mit den Zwiebeln und Gewürzen in eine Pfanne geben und kurz anbraten. Zwischenzeitlich den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen.

Da dies mein erstes Gericht war, das ich in einer Tajine zubereitete, war ich noch etwas zöglich, was die Verwendung eben diese betraf und entschied mich daher dafür, die Hähnchen-Schenkel in der Pfanne (statt in der Tajine) anzubraten.

Die Hähnchen-Schenkel nach dem Anbraten auf das Gemüse legen. Gemüse-Fond und Wasser über Fleisch und Gemüse gießen. Die Tajine schließen und auf einem Rost auf die untere Schiene des Backofens stellen. Kaltes Wasser in die Mulde im Deckel geben und die Tajine für 70 Minuten bei 210° Grad Ober-/ Unterhitze garen. 



Ich war etwas nervös, was die Garzeit und die Zubereitung generell betraf, aber das Ergebnis konnte sich für das erste Mal sehen lassen! Das Fleisch war butterzart und ließ sich ganz leicht vom Knochen lösen. Mhhh, und das Gemüse war so unglaublich lecker; außerdem roch die ganze Wohnung nach den Gewürzen... Das wird es mit Sicherheit wieder bei uns geben! Außerdem habe ich vor, noch viele weitere Rezepte mit der Tajine zu probieren. 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Hagen Grote, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 6. Dezember 2015

was lesen!? - "Freunde fürs Lieben" von Felicitas Pommerening [+ Verlosung]

[Verlosung in Kooperation mit der Autorin] Der November zeigt sich momentan von seiner besten Seite: frostig kalt mit Aussicht auf Schnee. Wenn es bereits am Nachmittag dunkel wird und der Regen gegen die Fenster prasselt, mag ich mich am liebsten mit den Katzen auf die Couch mümmeln, Kerzen anmachen, etwas Warmes trinken und ganz viel lesen. Und wisst ihr was? Abends und am Wochenende mach ich das dann auch.

Nachdem ich Rubinrot ausgelesen hatte, wollte ich erst etwas anderes lesen, bevor ich die übrigen beiden Bücher der Triologie von Kerstin Gier lese. Meine Wahl fiel recht schnell auf "Freunde fürs Lieben" von Felicitas Pommerening, das ich bereits vor einer kleinen Weile zugeschickt bekommen hatte. Als kleines Schmankerl darf ich außerdem ein Exemplar an einen von euch verlosen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin Felicitas Pommerening, die mir zwei Examplare ihres Buches kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.


Um was gehts?
 
Marie und Fin sind beste Freunde. Schon seit der Grundschule. Bei Fin kann Marie sich ausheulen, wenn mal wieder einer ihrer Beziehungsversuche missglückt ist. Und bei Marie kann Fin er selbst sein, und muss sich nicht für seinen Freiheitsdrang rechtfertigen. Sie könnten sich nie ineinander verlieben, und das macht die Freundschaft so perfekt. Doch eines Tages macht Fin einen unglaublichen Vorschlag: Er möchte ein Kind haben, ohne sein Single-Leben aufzugeben. Und das am liebsten mit Marie. Sie fällt aus allen Wolken. Eine absurde Idee! Oder könnte das ungewöhnliche Modell vielleicht doch funktionieren?
 

Neben der sehr treffenden Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken des Buches, gibt es außerdem auch einen tollen Buchtrailer, den ich nicht nur sehr gelungen finde, sondern auch eine klasse Idee der Autorin, um ihr Buch vorzustellen. 

Was denke ich über das Buch? 

Die Geschichte von Marie und Fin hat mir gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr lustig und macht Lust, weiter zu lesen. Obwohl man aufgrund der Buchbeschreibung bereits weiß, was Fins Wunsch und Plan ist, so wird die Geschichte nicht langweilig. Man will ja schließlich wissen, was Marie von seiner Idee hält!
Zudem mochte ich den Schreibstil und die Charaktere (nicht nur Fin und Marie) sehr gerne, so dass zügig voran kam. Nichtsdestotrotz empfand ich die Geschichte zum Ende hin als etwas schleppend und sehr wendungsreich. Für meinen Geschmack, ein paar Wendungen zu viel. Trotzdem haben mir die Geschichte als Ganzes und insbesondere das Ende gut gefallen.
 
Vorgestellt: Freunde fürs Lieben, von Felicitas Pommerening, ISBN 978-3833309984


[Verlosung - beendet -]

Falls du jetzt Lust bekommen hast, das Buch "Freunde fürs Lieben" selbst einmal zu lesen, dann hinterlass bis Sonntag, den 13.12.2015, einen Kommentar mit eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst. Das Gewinnspiel endet am 13. Dezember 2015 um 24:00, danach wird der Gewinner per Los ermittelt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
 
Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 9. November 2015

[vegan] Radieschen Suppe

[Werbung] Hattet ihr auch so gutes Wetter am Wochenende? Bei uns zeigte das Thermometer knapp über 20°C im Schatten an - und das im November! Und doch merkt man sonst deutlich: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken (zumindest nachts), der Winter klopft zaghaft an die Tür. Jetzt ist die Zeit, um sich mit einer großen Tasse Tee, dicken Kuschelsocken und einem guten Buch auf die Couch zurück zu ziehen. Jetzt ist die Zeit um Marmeladen und Kompott  einzukochen, Früchte zu trocknen, Eintöpfe zu kochen und Nüsse zu knacken. 

Wie ihr auf dem Saisonkalender für November sehen könnt, stehen nun ganz andere Obst und Gemüsesorten auf dem Speiseplan. Besonders für Suppen-Liebhaber ist jetzt die richtige Zeit, um mal etwas Neues auszuprobieren. Ich habe mir fest vorgenommen, in diesem Herbst und Winter ganz viele neue Gemüsesorten auszuprobieren, unter anderem Radieschen und Rote Beete. Da ich diesen noch recht skeptisch gegenüber stehe, habe ich mir gedacht, ich nähere mich dem ganzen Thema mal in der Suppen-Variante. Experiment geglückt! Ihr könnt euch also schon mal auf eine Rote Beete Suppe, eine neue Variante von Kürbissuppe und eine Rotkohl-Suppe freuen, aber den Anfang macht heute mein Radieschen-Experiment:


Radieschen Suppe

500g Radieschen
300g Kartoffeln
1 rote Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
400ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
frisches Schnittlauch

Die Radieschen waschen, die Blätter abschneiden und in dünne Stifte schneiden. Die Kartoffeln und Zwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Kartoffeln und Radieschen dazu geben und kurz mitandünsten.  Ruhig jetzt schon mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Alle Zutaten gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ca. 25 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Nach der Garzeit etwas abkühlen lassen, dann mit dem Pürierstab zu einer cremigen Suppe pürieren. Nochmals abschmecken, mit etwas frischem Schnittlauch anrichten und servieren. 
Die Suppe schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut. Also einfach das, was übrig bleibt, über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Mikrowelle kurz erwärmen.


Dieses Rezept ist in Kooperation mit Tchibo entstanden. Im Text findet ihr die Links zu Tchibos Lieblingsstücken, die ich während der Zubereitung meiner Suppe testen durfte und die mich überzeugt haben.
 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 3. November 2015

Mürbeteig-Kirschtaler

[Werbung] Bei uns im Team hat es sich so eingebürgert, dass man landestypische Süßigkeiten aus dem Urlaub mitbringt. Wir mümmeln halt eben gerne und am liebsten gemeinsam. Das Leckerste, was bisher mitgebracht wurde, war italienisches Mürbeteig Gebäck mit Kirschfüllung. Ein echter Klassiker und sehr landestypisch wie ich lernen durfte - und soooo lecker! Kein Wunder also, dass dieses Mitbringsel ratzfatz aufgegessen war und da niemand von uns geplant hat, sobald noch mal nach Italien in Urlaub zu fahren, habe ich mich der Aufgabe verschrieben, diese Mürbeteig-Kirsch-Köstlichkeiten nachzubacken.

Hoch motiviert wollte ich mich also ans Backen machen, aber ein Blick in unseren Vorratsschrank dämpfte meinen Enthusiasmus ganz gewaltig, denn eine Großfamilie Mehlmilben hatte es sich dort bequem gemacht! Also hieß es wegschmeißen und Schränke auswaschen statt backen. Ihr könnt euch vorstellen, wie meine Laune an diesem Tag war, denn nicht genug, dass ich nicht backen konnte, nein, ich musste auch noch jede Menge Lebensmittel wegwerfen und das finde ich richtig doof. Die Anfrage, die mich ein paar Tage später von Tchibo erreichte, ob ich nicht ein paar ihrer Produkte testen wollte, kam mir gerade recht. Denn seitdem bewahren wir Mehl, Zucker, Nüsse und andere Vorräte luftdicht und Milben-sicher in Portionierdosen auf. Problem gelöst und endlich kann wieder gebacken werden, ohne Angst zu haben, dass wieder Milben im Mehl zu finden sind.



Kirschtaler

250g Kirschen (frisch oder aus dem Glas)
25-50g Puderzucker
1-2 TL Speisestärke

250g Dinkelmehl (Typ 603)
125g kalte Butter
70g Zucker
1 Päckchen Burbon Vanille Zucker
1 Ei

Für die Kirsch-Füllung die Kirschen waschen und entsteinen, falls dies erforderlicher ist. Kirschen aus dem Glas einfach in ein Sieb geben und kurz abtropfen lassen. Mit einem Messer vierteln, ggf. mit etwas Wasser in einen kleinen Topf geben und auf kleiner Flamme erhitzen, damit die Früchte weich werden. Mit dem Pürierstab die Früchte pürieren, dann mit Puderzucker und Speisestärke mischen und aufkochen lassen bis eine zähflüssige, marmeladige Masse entsteht. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Für den Teig Mehl, Zucker, Vanillezucker und ein Ei in eine Rührschüssel geben. Kalte Butter direkt aus dem Kühlschrank nehmen und in kleine Flöckchen geschnitten zu den anderen Zutaten geben. Mit einem Messer grob durch die Zutaten hacken und auf diese Weise miteinander vermengen. Anschließend mit den Händen vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine Kugel formen, etwas platt drücken und in Frischhaltefolie einwickeln.
Den Teig so eingewickelt in den Kühlschrank legen und für mindestens eine Stunde durch kühlen lassen. 

Den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder einem runden Ausstechet ca. 7cm große Kreise ausstechen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180° Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Backblech mit einer Dauerbackmatte auslegen.

Die Hälfte der Kreise auf dem Backblech verteilen, jeweils ca. 1 TL der Kirschfüllung in die Mitte geben und einen zweiten Teigkreis als Deckel darüber leben. Mit dem Stil eines Teelöffels ringsherum den Rand etwas andrücken, so dass die beiden übereinander liegenden Teigkreise verbunden sind und die Füllung nicht auslaufen.
[Kleine Randbemerkung: Das hat bei mir mal besser und mal schlechter funktioniert, je nachdem wie viel Kirschfüllung ich in die Mitte des unteren Kreises gegeben hatte. Also keine Panik, wenn etwas von den Kirschen heraus gedrückt wird beim Verschließen der Teig-Taler. Übung macht ja bekanntlich den Meister.]

Zuletzt die verschlossenen Teigtaler oben kreuzförmig einritzen und ab den Ofen damit. Für ca. 22-25 Minuten goldbraun backen. 


Dieses Rezept ist in Kooperation mit Tchibo entstanden. Im Text findet ihr die Links zu Tchibos Lieblingsstücken, die ich fürs Backen meiner Kirschtaler testen durfte und die mich überzeugt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 26. Oktober 2015

Eulen Muffins

[Werbung] Eigentlich hatte ich diesen Beitrag als kleines Halloween-Special geplant. Ich habe zwar eigentlich mit Halloween nichts am Hut, aber während unseres Urlaubs in den USA habe ich so viele Ideen für Dekoration und Essen rund ums Thema Halloween bekommen, dass ich dachte: Ach, dieses Jahr könnte ich doch ein paar süße Kleinigkeiten für euch verbloggen. Geplant hatte ich giftgrüne Eulen-Muffins, monstermäßige dekorierte Äpfel, Gespenster aus Bananen und grünes Poporn.

Soweit meine Planung, aber manchmal kommt es eben anders als man denkt. Leider ging bei der Vorbereitungen einiges schief: erst brannte mir die Kovertüre an, dann klebten die fertigen Gespenster-Bananen aneinander und ließen sich nur mit Gewalt und Verlust der Kovertüre von einander trennen. Das war dann leider das Aus für die Gespenster. Beim Schnitzen und Dekorieren der Monster-Äpfel fehlte mir schlicht und ergreifend die Geduld und beim grünen Popcorn waren irgendwie Popcorn-Mais und Matcha-Pulver unauffindbar. Ihr seht also, auch in meiner Küche geht einiges schief!

Was mein Halloween Special betrifft, so sollte einfach nicht sein. Immerhin habe ich die Eulen-Muffins fertig gestellt, auch wenn sie leider nicht giftgrün geworden sind (zu wenig Matcha!). Geschmeckt haben sie trotzdem sehr gut und ich möchte euch das Rezept nicht vorenthalten.

Eulen Muffins

150g Butter
2 Eier
150g Zucker
200g Magerquark
250g Mehl
2 TL Backpulver
 (Matcha Pulver zum grün färben)

125g Kuvertüre oder Schokolade
1 Packung Oreo-Kekse
kleine Smarties

Vorbereitend den Backofen auf 160° Umluft (oder ca. 180° Ober-/Unterhitze) vorheizen lassen und ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

Eier, Zucker und Magerquark in eine Rührschüssel geben und einige Minuten cremig rühren. In der Zwischenzeit die Butter im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Butter ebenfalls in die Rührschüssel geben und untermischen. Zuletzt Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben; gegebenenfalls 2-4g Matcha Pulver zum grün färben des Teiges dazu geben. 

Alle Zutaten zügig miteinander vermengen und gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen. Die Muffins anschließend auf der mittleren Schiene im heißen Ofen für 20-25 Minuten backen
 (Stäbchenprobe machen). Sobald die Muffins fertig gebacken sind, erst etwas abkühlen lassen, dann erst die Muffins aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Die Kuvertüre/ Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit einem Pinsel auf den Muffins verteilen. Die Oreo Kekse vorsichtig trennen. Jeweils zwei Keksehälften mit weißer Creme mittig auf dem Muffin platzieren und leicht in die noch weiche Kuvertüre drücken. Zwei Smarties mit je einem Tropfen geschmolzener Schokolade versehen und dann mit der Schokoladen-Seite auf die weiße Creme-Fläche der Oreos kleben. Einen weiteren Smartie als Schnabel zwischen den Augen in die weiche Kuvertüre drücken. Die schwarzen Kekshälften vorsichtig durch schneiden und als Augenbrauen oberhalb der Augen in der Kuvertüre fest kleben. 
Die Muffins kühl stellen und die Kuvertüre vollständig erkalten und fest werden lassen, bevor die Muffins gegessen werden können.


So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis meine Eulen Muffins noch nicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und zum Glück konnte ich Lindt als Kooperationspartner für meine herbstliche Eulen Deko gewinnen. Gemeinsam mit Lindt darf ich zwei Eulenfamilien bestehend aus einer Pralinen-Box, zwei Eulen-Hohlfiguren aus Schokolade, eine Eulen Metalldose und einer eulenförmigen Schachtel mit Schoko-Kugeln an euch verlosen.


[Die Verlosung ist bereits beendet.]

Was du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen? 
  • Hinterlass bis Samstag, den 31.10.2015, einen Kommentar mit deinen Deko-Tipps oder Rezeptideen für den Herbst.
  • Bitte hinterlass eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst.
  • Das Gewinnspiel endet am 31.Oktober 2015 um 24:00, danach werden die beiden Gewinner per Los ermittelt.
  • Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Durch deine Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an meinen Sponsor Lindt weitergebe. Der Gewinn wird direkt von Lindt versandt.
Vielen Dank an Lindt, die mir die Pakete aus dem aktuellen Herbst-Eulen-Programm kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 26. August 2015

[vegan] Nektarinen-Tomaten-Chutney

[Werbung] Nachdem der Sommer letzte Woche bei uns eine kleine Pause eingelegt hat (15°C und drei Tage Regen), ist es anschließend noch mal freundlicher und sommerlicher geworden. Blauer Himmel, Sonne, 27°C und eine leichte Brise. So könnte es meiner Meinung nach noch etwas länger bleiben. Wir haben die schönen Spätsommer-Tage für kleine Fahrradtouren, ausgiebiges Abendessen auf dem Balkon und einen Grillabend mit Freunden genutzt. Fürs Grillen steht uns zwar nur ein Mini-Kugelgrill zur Verfügung, aber für das Grillgut von vier Personen reicht die Kohle zum Glück immer aus. Es geht doch nichts über Grillen mit Holzkohle!

Natürlich dürfen auch die Beilagen nicht fehlen. Salat, Brot, Saucen und Kräuterbutter sind ein Muss. Da wir dieses Mal für das Besorgen von Brot, Kräuterbutter und Saucen zuständig waren, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, zumindest eine Komponente selbst herzustellen. Kräuterbutter ist schnell selbstgemacht, klar, aber irgendwie nichts Besonderes und die gekaufte Butter (ihr wisst bestimmt, welche Marke ich meine) schmeckt ebenso gut. Also habe ich im Internet nach eine exotischen Alternative gesucht und bin bei den Küchengöttern auf ein Rezept für "Spätsommer-Chutney" gestoßen, das ich nach meinem Geschmack abgewandelt habe. Mhhh, super fruchtig und sommerlich. Ein schöner Dip, der mit Brot oder Geflügel vorzüglich schmeckt.


Nektarinen-Tomaten-Chutney

2 Nektarinen
250g gelbe Kirschtomaten
100g getrocknete Aprikosen
1 Schalotte
150g Zucker
150ml Weißweinessig
1 Chili Schote

Die Nektarinen und die Chili-Schote waschen, vierteln und entkernen. Die Kirschtomaten ebenfalls waschen und vierteln; die Schalotte schälen und fein würfen. Die Nektarine und die Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf geben, den Zucker und den Essig dazu geben und alles mit einander verrühren. 
Den Topf auf den Herd stellen die Zutaten unter gelegentlichem Umrühren zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und das Chutney für 30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
Nach der Kochzeit das Chutney etwas abkühlen lassen. Wer mag kann mit dem Pürierstab die großen Stücke noch etwas verkleinern (so habe ich es gemacht). Das fertige Chutney in Gläser mit Schraubverschluss umfüllen und bis zum Verzehr (oder Verschenken) kühl und dunkel lagern.




Zu einem gelungenden Grill-Abend gehören neben Grillgut und Beilagen natürlich auch Getränke. Als Bionade bei mir anfragte, ob ich nicht Lust hätte, die verschiedenen Sorten zu testen und für meinen Sommer-Star 2015 abzustimmen, musste ich nicht lange überlegen! Ich sagte gerne zu und ein paar Tage später erreichte mich ein dunkelblauer Karton mit insgesamt 12 Flaschen Bionade. Für unseren Grill-Abend waren wir also bestens versorgt und ich war mir sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein würde.

Zur Auswahl standen die Sorten Kräuter, Zitrone-Bergamotte, Litschi, Ingwer-Orange und Holunder. Seitdem ich vor einigen Jahren das erste Mal Bionade probiert habe, ist Holunder ganz klar mein Favorit, so dass ich mir als erstes eine rote Flasche sicherte. Erst mal auf vertrautem Terrain beginnen und sich dann langsam zu den für mich exotischen Sorten vor-testen - so meine Devise.
 

Hach, eine eiskalte Bionade Holunder ist schon was Feines. Und erinnert mich immer an die kleinen Kinos in Köln, wo ich mir meist eine Flasche Holunder gönne. Auf Holunder folgte Litschi. Mhhh, nicht schlecht, aber nicht so meins. Und Kräuter? Mal was ganz anderes und eher herb als süß, aber mir etwas zu stark. 
Als nächstes probierte ich Ingwer-Orange. Nun ja, was soll ich sagen? Ich mag einfach keinen Ingwer, auch wenn die Knolle noch so gesund ist. Zu guter Letzt probierte ich noch Zitrone-Bergamotte - und war begeistert! Scheinbar ist diese Sorte bisher komplett an mir vorbei gezogen, hat sich aber im Test zu meiner Lieblings-Sommer-Sorte entwickelt. Holunder passt für mich eher zum Herbst und Winter.


 
[Kooperation mit Bionade // Die Verlosung ist bereits beendet.]
Und was ist deine Lieblingssorte? Verrate es mir und gewinne mit etwas Glück einen von zwei Kartons á 12 Flaschen Bionade mit deinen Lieblingssorten.  

Was du dafür tun musst? 
  • Hinterlass bis Sonntag (30.08.2015) einen Kommentar, in dem du mir deine Lieblingssorte abstimmst nennst.
  • Bitte hinterlass eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst.
  • Das Gewinnspiel endet am 30. August 2015 um 24:00, danach werden die beiden Gewinner per Los ermittelt.
  • Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Durch deine Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an meinen Sponsor Bionade weitergebe.

Hier sind noch einmal alle 5 Kandidaten: Kräuter, Litschi, Holunder, Inger-Orange und Zitrone-Bergamotte.


Vielen Dank an das Team von Bionade, die mir ihre Produkte kostenlos zum Test und für die Verlosung zur Verfügung gestellt haben.

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 20. Juli 2015

Matcha-Joghurt-Eis

[Werbung] Letzte Woche hatte ich euch ja hier schon erzählt, dass ich echt ein Spätzünder bin was Trends und Super-Foods betrifft. Aber ich habe mir jetzt Unterstützung gesucht und teste, rühre, koche und schlemme mich fleißig durch verschiedene "Trend"-Lebensmittel, die nicht nur super angesagt, sondern auch super gesund sein sollen. Mein erstes Test-Objekt: Matcha.

Matcha ist ein Grüntee aus Japan, der zu sehr feinem Pulver gemahlen wird. Genutzt wird das Pulver natürlich für die Zubereitung von Tee, aber man kann Matcha auch als Zutat in Backwaren, Smoothies oder eben Eiscreme verwenden. Ich habe mich für Letzteres entschieden, um Matcha zu testen, denn während es zum Backen viel zu warm war, so war ein kaltes Eis eine willkommene Abkühlung. Ich habe mich für ein Matcha-Joghurt-Eis entschieden, damit die intensiv grüne Farbe des Pulvers auch in der fertigen Eiscreme schön zur Geltung kommt.


Matcha-Joghurt-Eis

500g Naturjoghurt
100g Sahne
40g Zucker
1 Päckchen Burbon-Vanielle Zucker
2 EL Limettensaft
3g Matcha*
2 Eiweiß

Ein Sieb mit einem sauberen Küchenhandtuch auslegen und den Naturjoghurt in das Sieb geben. Eine Schüssel unter das Sieb stellen und den Joghurt mehrere Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank abtropfen lassen. Das ausgefangene Wasser wegkippen und den Joghurt vom Handtuch in die Schüssel umfüllen.

In einem zweiten Gefäß, z.B. einem Messbecher, die Sahne mit dem Zucker, einem Päckchen Burbon-Vanille Zucker, Limettensaft und Matcha gut verrühren bis sich alle Zutaten in der Flüssigkeit aufgelöst haben. Dann die Mischung zum Joghurt dazu geben und unterrühren. Zum Schluss zwei Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und unter die Joghurt-Masse heben.

Die fertige Creme entweder in die Eismaschine geben und nach Anleitung gefrieren lassen, oder in eine flache Form (z.B. Tupper-Dose, leere Eiscreme Behälter, mit Backpapier ausgelegte Kastenform) geben und für mindestens 4 Stunden im Gefrierfach durch kühlen lassen. Alle 30 Minuten mit einer Gabel durchrühren, damit das Eis schön cremig wird und sich keine Eiskristalle im Eis bilden. Vor dem Servieren ca. 10 Minuten im Kühlschrank antauen lassen.






















Mein Fazit: Mal was anderes! Das Eis ist zwar nicht optimal-mega-cremig geworden, ließ sich aber nach einer kurzen Antau-Zeit gut mit dem Eisportionierer in Kugeln formen. Geschmacklich sehr lecker! Mal was ganz anderes, aber definitiv empfehlenswert für alle, denen Joghurt-Eis zu langweilig ist und die auch mal eine neue Sorte ausprobieren wollen. Der Grüntee-Geschmack des Matchas kam sehr gut zur Geltung (vor allem im Nachgang), wobei ich gestehen muss, dass ich beim Zusammenrühren der Zutaten schon mal probiert hab, um zu testen, wie viel Gramm Matcha ich in meinem Eis verwenden möchte. Für mich sind 3g auf 500g Joghurt genau die richtige Menge, so dass es frisch und lecker nach grünem Tee (und etwas nach Kiwi) schmeckt.

 *Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Emcur.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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