Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

[Kochbuch] "Schnelle asiatische Küche" von Les Huynh

Nun ist es schon über zwei Jahre her, dass ich mit meiner kleinen Schwester in Vietnam im Urlaub war und jede Menge Abenteuer - Stichwort: Zugfahrt! - erlebt habe. Hach, was war das schön da! Und heiß. Und lecker! Die asiatische Küche ist schon etwas Feines, weswegen wir damals in Hoi An auch einen Kochkurs besucht haben. Habt ihr schon mal einen Kochkurs im Ausland gemacht? Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

Seitdem haben einige asiatische Zutaten, wie Soja-, Fisch- und Austernsauce, Reispapier und Woknudeln sowie ein Wok in unsere Küche Einzug gehalten. Dass ich bis vor Kurzem noch kein asiatisches Kochbuch besaß, konnte ich selbst kaum glauben. Ein Glück, dass wir nun die "Schnelle asiatische Küche" im Kochbuch-Regal stehen haben und darauf zurück greifen können.
Das Buch ist in drei Themengebiete gegliedert: Asia- Suppen, Asia- Salat, Asia-Pfannen. Nach einem kurzen Vorwort, das zum Improvisieren und Ausprobieren bzw. zum Abwandeln der im Buch enthaltenen Rezepte ermutigt, geht es direkt los. Wer das Vorwort aufmerksam liest, der wird feststellen, dass in allen Rezepten mit Nudeln gekocht wird. Dadurch wirkt das Kochbuch auf den ersten Blick vielleicht sehr Nudel lastig, aber aus meiner Sicht ist es trotzdem sehr abwechslungsreich, denn es gibt so viele verschiedene Sorten von Nudeln. Außerdem haben mich viele Gerichte an das Essen, das wir in den Straßenküchen und Restaurants Vietnams genossen haben, erinnert. Damals war ich nämlich auch ganz überrascht, dass fast alle Gerichte in Vietnam mit Nudeln statt mit Reis zubereitet werden.

Ein erster Blick auf die Zutaten-Liste ließ mich erstmal schlucken, weil diese sehr lang sind. Beim zweiten Hinschauen merkte ich aber schnell, dass sehr viel mit Basis-Zutaten wie helle und dunkle Sojasauce oder Reiswein gekocht wird und sich die Zutaten auch innerhalb eines Rezepts wiederholen (z.B. Sojasauce für die Marinade und für die Sauce). Alle Zutaten konnte ich problemlos bei uns im Supermarkt (Rewe) einkaufen, aber in Köln verfügen wir ja auch über einige Asia-Märkte, in denen man die Produkte etwas günstiger bekommt.

Vorgestellt: Schnelle asiatische Küche, von Les Huynh, ISBN-13: 978-3-8094-3498-6 {Bassermann Verlag} 


Mittwoch, 6. April 2016

[vegan] rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

[Werbung] Vor einiger Zeit habe ich euch bereits hier von meinem kleinen Missgeschickt erzählt, als ich ein fertig geschriebenes Rezept löschte statt es zu veröffentlichen. Ein Klick daneben, ein kleines Missgeschick, sowas passiert... und ist trotzdem unheimlich ärgerlich und demotivierend. Seit es passiert ist, hadere ich mich mit, es endlich anzupacken und den Beitrag endlich neu zu schreiben. 

Andererseits: Die Fotos sind klasse und das Rezept richtig lecker, aber mir fehlte es einfach an Motivation und Antrieb. Aber jetzt hab ich mich endlich hingesetzt (während die Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe auf dem Herd köchelte) und dachte: So, jetzt setzt du dich an den Laptop und schreibst es endlich auf! Der Frühling naht - Zeit für Frühjahrsputz a la Little Tiger. Sprich: ich befreie mich von solchen "Alt-Lasten", die mir seit Monaten durch den Kopf geistern und mache Platz für Neues.
Mein Kopf wird also wieder freier und ihr kommt endlich in den Genuss dieses genialen, super leckeren und schnell gemachten Rezepts. Eine klassische Win-Win-Situation, oder?



rote Linsen Nudeln mit Süßkartoffelsoße

rote Linsen Nudeln*
1 rote Zwiebel
1 Süßkartoffel (ca. 350-400g)
500ml passierte Tomaten
Pfeffer
Salz
Paprikapulver
Basilikum
frische Petersilie
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Währendessen die Süßkartoffel schälen, mit Hilfe einer Küchenreibe in feine Streifen reiben. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumenöl in einem Topf glasig anbraten. Die geriebene Süßkartoffel dazu geben und kurz mitandünsten, dann mit passierten Tomaten ablöschen und auf kleiner Flamme für 12-15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die rote Linsen Nudeln ins kochende Wasser geben und unter gelegentlichem Umrühren bissfest garen. Wenn die Nudeln die gewünschte Konsistenz haben, diese abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Die Tomaten-Süßkartoffel-Soße vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Basilikum würzen, anschließend mit dem Stabmixer gut durch pürieren. Die frische Petersilie fein hacken und zum Garnieren über die fertige Soße geben.
Ich habe extra ein paar rohe Nudeln bei Seite gestellt, um euch mit diesem Foto zu zeigen, welche Farbe die rote-Linsen Nudeln vor dem Kochen haben. Leider verlieren sie beim Kochen ihre leuchtende Farbe, aber geschmacklich sind sie 1a! Ich würde sie mit Vollkornnudeln vergleichen: schön bissfest und mit einem interessanten, leicht nussigem Eigengeschmack. 

Vielen Dank an dieser Stelle an Snack Fit / Five Mills*, die mir die Nudeln kostenfrei zum Probieren zur Verfügung gestellt haben.

Da die Nudeln aus roten Linsen hergestellt werden, eignet sich dieses Rezept außerdem hervorragend für mein Blog-Event: Das Jahr der Hülsenfrüchte. Für alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern klickt einfach auf den Banner. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 

http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 8. Juli 2015

Spaghetti Carbonara

In den vergangenen zwei Wochen habe ich mich quasi von Wassermelone, Salat und Rohkost ernährt. Mir war es einfach viel zu warm, um den Herd oder den Backofen anzuschmeissen. Wir hatten auch so über 30°C Grad in der Wohnung und ohne Ventilator war es nicht auszuhalten.
Jetzt, wo es etwas abgekühlt ist und das Thermometer noch nicht einmal 25°C anzeigt, habe ich richtig Lust zu kochen und mächtig Hunger auf Pasta. Salat, Melone und Co. sind schön und gut (nicht nur an heißen Tagen), aber nach temperatur-bedingter Abstinenz darf auch mal wieder richtiges Soulfood auf den Tisch, wenn es draußen gewittert und hagelt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem echten Klassiker der italienischen Küche? Spaghetti Carbonara! Zum ersten Mal selbst gemacht und irre lecker.



Spaghetti Carbonara

250g Spaghetti
1 EL Butter
1/2 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100g Speckwürfel
50ml Sahne
2 frische Eier
50g geriebener Käse (z.B. Parmesan)
Pfeffer
frische Petersilie

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Spaghetti darin nach Packungsanweisung bissfest garen. Ich habe z.B. Vollkorn Spaghetti benutzt; diese brauchen üblicherweise etwas länger zum Garen. 
 Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne die Butter verlassen und Knoblauch, Zwiebel und Speck darin kurz anbraten. Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen oder den Herd ausschalten (wir haben einen Gasherd).

In einer Schüssel oder einem Messbesser die Sahne mit den Eiern und dem geriebenen Käse verquirlen und mit Pfeffer und Petersilie würzen. Dann die Sahne-Ei-Mischung in die noch warme Pfanne gießen und mit dem Speck mischen. Die Spaghetti abgießen und sofort in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut mit einander vermengen und direkt servieren. Wer möchte streut noch etwas Parmesan über die Nudeln. 


Dies ist mein Beitrag zum Blog Event "Auf die Nudel, fertig, Pasta!" von Sia. Mehr Infos findet ihr auf ihrem Blog:
http://siasoulfood.blogspot.de/2015/06/auf-die-nudel-fertig-pasta-das-pasta.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 23. Juni 2015

Makkaroni Auflauf mit Hackbällchen

Meine Tante ist eine leidenschaftliche Hobby-Köchin. Wir freuen uns immer, wenn wir zum Essen eingeladen werden und besonders an Geburtstagen fährt sie ein Buffet auf, als würden mindest doppelt so viele Gäste erwartet werden. Ein netter Nebeneffekt, denn meist bleibt soviel übrig, dass wir am Ende des Besuchs mit Tupperdosen und Auflaufformen beladen den Heimweg antreten und uns keine Gedanken darüber machen müssen, was wir am nächsten Tag kochen.
Beim letzten Mal gab es einen super leckeren Makkaroni Auflauf mit Hackbällchen - da ich sogar der Herr Bär zweimal zum Buffet gegangen. Ehrensache, dass ich direkt mal nach dem Rezept gefragt habe und dass es diesen Auflauf jetzt öfter mal bei uns gibt.


Makkaroni Auflauf mit Hackbällchen

500g Makkaroni
500g Hackfleisch
1 Brötchen
1 Ei
1 Dose Tomaten in Stücken
250g Mozzarella
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Oregano
Basilikum
Olivenöl 
100g geriebener Käse (z.B. Parmesan)
30g Butter

Vorbereitend das Brötchen in Wasser einweichen lassen und die Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Makkaroni je nach Länge in ca. 5cm lange Stücke brechen und in Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen und dann abgießen. 

Für die Tomatensoße etwas Öl in einen Topf geben und die restlichen Zwiebeln darin andünsten. Die Tomaten samt dem Tomatensaft hinzufügen, dann mit Salz. Pfeffer, Oregano und Basilikum würzen. Auf kleiner Flamme circa 15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen Hack mit der Hälfte der Zwiebeln und dem Knoblauch in eine Schüssel geben. Das eingeweichte Brötchen gut ausdrücken und zum Hack dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, und alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Daraus Bällchen formen und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von allen Seiten anbraten.

Eine große Auflaufform einfetten, den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und den Backofen auf 200° C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen. Abwechselnd Nudeln, Käsewürfel, gebratene Fleischbällchen und Tomatensoße in die Form schichten. Abschließend mit geriebenen Käse bestreuen und kleine Butterflöckchen auf den Käse setzen. Im heißen Ofen für ca. 45 Minuten backen.  

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 10. April 2015

Spaghetti Eugenio

Juhu, der Frühling ist endlich da! Heute konnte ich das erste Mal das Haus ohne Jacke verlassen - ein Zeichen für mich, dass es endlich wärmer wird, die Bäume und Blumen wieder blühen, und die Vögel aus dem Süden zurück kommen. Auch wenn das Wetter vielleicht noch unbeständig ist und in ein paar Tagen wieder ganz anders aussehen kann, so freue ich mich über die Sonnenstrahlen, den blauen Himmel und die frische Luft. 

Auch in der Küche tut sich zur Zeit einiges. Neue Kochbücher sind eingezogen (dazu bald mehr), das Gemüsefach ist wieder reichhaltiger mit frischen Lebensmitteln bestückt und die Gerichte werden wieder leichter und frühlingshafter. Wie eben dieses leckere Nudelgericht: Spahetti Eugenio.
Warum es so heißt, kann ich euch leider gar nicht sagen, denn es wurde mir vor einigen Jahren bei einem Besuch in der Schweiz von der 80jährigen Gastgeberin aufgeschrieben und mitgegeben. Vor einigen Tagen habe ich es zwischen meinen Kochbüchern wieder gefunden und direkt noch mal gekocht. Ich hoffe, euch schmeckt es genau so gut wie mir.



Spaghetti Eugenio

500g Spaghetti
4 große Fleischtomaten
200g frische Champignons
1 1/2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250g Schmand
400g Kalb- oder Hähnchenfleisch
Salz
Pfeffer
Oregano
frische Petersilie

Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest garen. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in 1 EL Olivenöl 3-4 Minuten braten, dann aus der Pfanne nehmen und kurz bei Seite stellen.
Zwiebel und Tomaten schälen und in kleine Würfel schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden; anschließend sofort unter die Tomaten mischen. 

Knoblauch schälen, durch eine Knoblauchpresse drücken und mit ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben. Zwiebeln, Tomaten und Champignons dazu geben und circa 5 Minuten dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, dann den Schmand dazu geben und weitere 3 Minuten kochen lassen. 

Das Fleisch wieder zufügen und langsam für einige Minuten erwärmen (nicht mehr kochen). Nudeln abgießen und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut mit einander vermengen und vor dem Anrichten frischer Petersilie zugeben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 13. März 2015

[vegan] Soja Bolognese

Ich muss ja zugeben: Vegane Ernährung wäre nichts für mich. Dafür esse ich einfach zu gerne Fleisch, Eier und Milch(-produkte). Nichtsdestotrotz bin ich offen für neues, ohne jedem Trend direkt folgen zu müssen, und probiere sehr gerne vegetarische oder vegane Rezepte aus. Ich überrasche meine Mitmenschen auch schon mal gerne, wenn ich ihnen nach dem Verzehr erzähle, dass sie gerade etwas veganes gegessen haben.
Vegane Bolognese ist - genau wie die veganen Schoko-Muffins (das Rezept findet ihr hier) - ein klassischer Fall von "man schmeckt gar nicht, dass es vegan ist". Es muss nicht immer Fleisch sein, aber ob Soja für mich eine dauerhafte Alternative ist? Ich weiß es noch nicht. Probieren geht über studieren - und so stellen wir fest: Die vegane Bolognese mit Soja hat uns sehr gut geschmeckt, aber die Bolognese mit Hackfleisch wird unser Favorit bleiben.

 


Soja Bolognese

180g Soja Schnetzel
1/2 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose Tomate in Stücken
1 Möhre
100ml Gemüsebrühe
1 EL Sonnenblumenkerne
Salz
Pfeffer
Petersilie
Sonnenblumen-Öl zum Anbraten

Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein schneiden und in etwas Sonnenblumen-Öl andünsten. Soja Schnetzel dazu geben und für 4-5 Minuten anbraten. In der Zwischenzeit die Möhre schälen, längs vierteln und in kleine Stücke schneiden.
Möhre, Tomaten und Gemüsebrühe in die Pfanne geben, alle Zutaten gut verrühren und für einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie würzen. Wer mag kann noch einen Esslöffel Sonnenblumenkerne dazu geben. Als Beilage eignen sich Vollkorn Nudeln sehr gut.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 16. Februar 2015

Ungarisches Paprikagulasch

Fastelovend zosamme! 

Nä, wat simmer widder jeck hügg. Hätt ehr och ald nohm Rusemondagszoch em WDR oder sugar op dä Stroß geluurt? 

Rosenmontag ist in Köln immer noch ein Feiertag. Manch zugezogenes Unternehmen mag das zwar etwas anders sehen, aber wer an Rosenmontag arbeitet, der ist selbst Schuld. Rosenmontag ist für den Kölner wahrscheinlich noch wichtiger als Weihnachten. Da geht man raus auf die Straße, guckt den Rosenmontagszug, freut sich über Kamelle und ruft von Herzen "Kölle Alaaf!". So ist das bei uns im Rheinland eben. 
Traditionell wird bei uns an Karneval außerdem ein großer Kessel Gulasch gekocht, damit man was Warmes zu essen hat, wenn man vom Zoch nach Hause kommt. Gulaschsuppe und Kartoffel-Gulasch sind ebenfalls nicht zu verachten, aber das Paprika-Gulasch wird immer mein Favorit bleiben.


Ungarisches Paprikagulasch
1kg Rindergulasch
4 Paprika
2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
700ml Rinderfond
100ml Rotwein*
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Soßenbinder für dunkle Soßen
Öl oder Butter zum Anbraten

Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein würfeln. Paprika putzen und in Stücke schneiden.
Das Fett zum Anbraten in einen Topf oder Bräter geben und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten.
Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und im Bratenfett glasig anbraten. 
Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und Tomatenmark unterrühren.
Mit Rinderfond und Rotwein ablöschen und auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Umrühren zugedeckt für 90 Minuten schmoren lassen.
Nach 60 Minuten dürfen die Paprikastücke auch in den Topf. Gut unterrühren, dann weiter schmoren lassen.
Am Ende der Garzeit den dunklen Soßenbinder langsam einstreuen und gut unterrühren. Das Gulasch sollte köcheln, damit die Soße gebunden wird.
Vor dem Servieren noch mal mit Salz, Pfeffer, Paprika und ggf. etwas Petersilie abschmecken. Passt wunderbar zu Kartoffeln oder Nudeln.

* Wie immer gilt: Man kann den Wein natürlich auch weg lassen und durch Rinderfond ersetzen. Wir sind vor einiger Zeit auf den Geschmack gekommen, mit Wein zu kochen, es schmeckt aber auch ohne wunderbar.


 



















Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Nudelauflauf mit Maronen

Juhu, es ist Weihnachtsmarkt Saison und am liebsten besuche ich den kleinen Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum. Etwas abseits vom Trubel in der Altstadt ist dieser Weihnachtsmarkt für uns in den letzten Jahren eine wahre Perle geworden, denn er ist zwar auch gut besucht, aber man hat immer noch genügend Platz zum Atmen und zum Schauen an den Buden. 
Neben den Zelten der Kunsthandwerker gibt es natürlich auch meine Lieblingsbude: der Maronen-Stand. Ich liebe Maronen, auch wenn ich mir jedes Jahr aufs Neue beim Schälen die Finger verbrenne. 
Um die Zeit, bis die Weihnachtsmärkte öffen, zu überbrücken, habe ich bereits im Oktober ein wenig nach Rezepten mit Maronen gesucht und bin schließlich bei der "Brigitte" fündig geworden.

Vorgegarte und vakuumierte Maronen findet ihr übrigens in eurem Supermarkt in der Gemüseabteilung.

 Nudelauflauf mit Maronen

350g Nudeln
2 Dosen Tomaten (gehackt)
1 Paket Maronen (vakuumiert) 
 1 Zwiebel
Tomatenmark 
150ml Rotwein
200g geriebenen Käse
Öl oder Butter zum Anbraten
1 Bund frische Petersilie
Pfeffer
Salz
Paprika (edelsüß und scharf)

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Petersilie abspülen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Öl oder Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Das Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten. 

Die Dosentomaten und den Rotwein dazugeben; die Soße aufkochen lassen. Gelegentlich umrühren und mit Salz, Pfeffer, Petersilie und beiderlei Paprikapulver nach Belieben würzen.
Die Soße sollte mindestens 20 Minuten köcheln, damit der (meiste) Alkohol im Wein verkocht. Wer keinen Rotwein mag oder auf Alkohol verzichten möchte, kann stattdessen Tomatensaft oder Brühe verwenden.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Umluft (oder 200°C Ober-Unterhitze) vorheizen. 

Die Maronen aus der Packung nehmen, kurz abwaschen und halbieren. 
Nudeln nach Packungsanweisung bis kurz vor Ende (etwa 2 Minuten) kochen, abgießen und kurz abtropfen lassen. 
Kleiner Tipp: Ein wenig Olivenöl mit ins kochende Wasser geben, damit die Nudeln später nicht aneinander kleben.

Jetzt die Nudeln, die Maronen und eine handvoll Käse zur Tomatensoße hinzufügen, gut mischen und nochmals mit den Gewürzen abschmecken. Die Nudelmischung in eine Auflaufform geben und mit dem restlichen Käse bestreuen. 

Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Auflaufform hinein stellen und etwa 20 Minuten knusprig überbacken. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
Nika

Freitag, 21. November 2014

Lasagne mit Kürbis und Pute

Als ich letztens im Rewe an der Kasse stand und wartete, fiel mein Blick auf die neue Ausgabe der "meine Familie & ich". Thema des Hefts 11/2014 war "Lasagne - mal ganz raffiniert" und auf dem Titelbild prangte eine Kürbis-Lasagne "Vitello". Es war um mich geschehen! Dieses Bild sah so lecker aus, dass ich die Zeitschrift mitnehmen und das Rezept zu Hause direkt ausprobieren musste. 
Da ich nicht so ein großer Fan von Kalbfleisch bin, habe ich das Rezept für meine Zwecke abgewandelt. 
Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns!
 

Lasagne mit Kürbis und Pute

600g dünne Putenschnitzel
1kg Hokkaido oder Bishofsmütze Kürbis
300g grüne Lasagne-Blätter ohne Vorkochen
200g geriebener Mozzarella
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Petersilie

für die Béchamel Sauce:
150g Butter
150g Mehl
350ml Milch

Den Kürbis gut waschen, achteln und dann von den Kernen und dem faserigen Inneren säubern. Die Stücke in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. 

Die Putenschnitzel unter fließendem Wasser kurz abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin kurz von beiden Seiten scharf anbraten, damit sich die Poren schließen und das Fleisch saftig bleibt. Nach dem Anbraten das Fleisch aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

Jetzt die Kürbisspalten in die heiße Pfanne geben und unter Wenden für einige Minuten andünsten, damit der Kürbis schon mal erhitzt und weich wird. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180°C Umluft vorheizen lassen. 

Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Mit einem Schneebesen rühren und das Mehl langsam hinzufügen. Das Mehl etwas anschwitzen lassen, bevor unter ständigem Rühren die Milch langsam dazu gegossen wird. Solange rühren bis sich eine schöne, homogene Flüssigkeit ohne Klümpchen gebildet hat. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. 

Eine Auflaufform einfetten und mit Lasagneblättern auslegen. Anschließend Fleisch, Kürbis und Soße darüber schichten. Solange wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Soße bestehen; zum Schluss mit Mozzarella bestreuen und im Backofen für 35 Minuten backen.

 Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Lasagne mit Béchamel-Sauce

Am Sonntag gab es nach langer Zeit endlich mal wieder Lasagne bei uns. Natürlich selbst gemacht! Ich liebe Lasagne in allen Variationen, aber die klassische Lasagne mit Hackfleisch- und Bechamel-Soßen ist unser geheimer Favorit.
Das Rezept haben wir vor Jahren mal in einem Pasta-Kochbuch entdeckt und stetig nach unserem Geschmack weiter entwickelt. Und was soll ich euch sagen? Die Lasagne, die wir am Sonntag gezaubert haben, war die allerbeste bisher! Aus diesem Grund teile ich das Rezept natürlich gerne mit euch.


klassische Lasagne mit Béchamel-Sauce

1 Paket Lasagne-Platten
500g Hackfleisch
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300ml Brühe
100ml Rotwein (kann auch durch Brühe ersetzt werden)
2 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüss
Petersilie
1 Paket Mozzarella (200g)
Öl oder Butter zum Anbraten

für die Béchamel-Sauce
1 EL Mehl
2 EL Butter
300ml Milch (auf Zimmertemperatur)




Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Je nach Vorliebe etwas Öl oder Butter in eine tiefe Pfanne geben und die Zwiebeln und Knoblauch kurz andünsten. Hackfleisch dazu geben und von allen Seiten scharf anbraten.
Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Petersilie würzen; Tomatenmark dazu geben und gut vermischen.

Anschließend mit Rotwein und Brühe ablöschen und einige Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Die Soße sollte mindestens 20 Minuten köcheln, damit der (meiste) Alkohol im Wein verkocht. Wer keinen Rotwein mag oder auf Alkohol verzichten möchte, kann stattdessen Tomatensaft oder Brühe verwenden.

In der Zwischenzeit die Béchamel-Sauce vorbereiten. Hierfür die Butter in einem kleinen Topf zerlassen.
Mehl in die heiße Butter streuen und mit einem Schneebesen gut verrühren und anschwitzen lassen.
Milch langsam unterrühren bis sich eine einheitliche Masse gebildet hat.
Bei Béchamel ist Rühren wirklich das A und O, damit es eine schöne, cremige Sauce gibt und sich keine Mehl-Klümpchen bilden.

Den Boden der Auflaufform mit Lasagne-Platten auslegen.
Eine Lage Hackfleisch-Soße auf die Platten geben; anschließend eine dünne Schichte Béchamel darauf geben.
Im Wechsel Lasagne-Platten, Hackfleisch-Soße und Béchamel auf einander schichten, bis alle Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schichte sollte aus Béchamel bestehen.
Nun noch den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf die Lasagne geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 190°C (Umluft) ca. 35 Minuten goldbraun backen.





Noch ein Hinweis: Ich koche immer us d'r Lamäng. Aus diesem Grund fällt es mir schwer, auf das Gramm genaue Mengenangaben zu machen. Das Grundrezept gelingt mit den oben genannten Angaben auf jeden Fall. Nach Belieben solltet ihr aber variieren, z.B. den Rotwein ersetzen oder die doppelte Menge Béchamel nehmen. 


Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.
BLOG DESIGN BY BELLA LULU INK