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Sonntag, 13. August 2017

[vegan] Quinoa-Spinat Suppe + Moringa Dip

[Werbung] Wenn bei uns der Fernseher eingeschaltet wird, dann meist nur für die Nachrichten oder um Serien auf DVD oder über Netflix zu schauen, denn das reguläre Fernsehprogramm ist doch etwas - nun ja – durchwachsen. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es dann doch ein paar Programme gibt, die ich gerne anschaue: Geschickt eingefädelt, Ewige Helden, Schrankalarm und nicht zu vergessen: Die Höhle der Löwen. Anfang September startet die vierte Staffel und ich bin jetzt schon gespannt, welche Start-Up Unternehmen dieses Mal ihre Ideen den Investoren vorstellen.

Als ich vor kurzem von der erst 2016 in Bocholt gegründeten Familienmanufaktur GrünHochZwei eine E-Mail bekam, ob ich nicht ein oder zwei Produkte von ihnen testen möchte, musste ich direkt an eben diese Sendung denken und fragte mich kurz, ob die beiden Gründer wohl dort auch vorgesprochen haben? 😉
Ein paar Klicks über die Homepage überzeugten mich von den Superfood-Produkten mit hochqualitativen Nährstoffen aus ökologischem Bio-Anbau. Auch den passenden Slogan („Was sich damals bei den beiden Gründercousins in der Schule schon angedeutet hat, haben wir jetzt in einem Geschäftsmodell umgesetzt. Bio können wir, Chemie nicht!“) fand ich sehr sympathisch und suchte mir aus dem Produktangebot zwei Artikel aus, um diese auf Herz und Nieren zu testen. 

Neben meinen eigenen Rezepten, wie der gefülltenAubergine mit Quinoa, dem grünen Smoothie (nun mit Moringa gepimpt) oder meinem heißgeliebtem Superfood Frühstück, die ich noch mal mit den Produkten von GrünHochZwei kochte, suchte ich mir aus der Rezeptdatenbank der Jungs noch zwei neue Rezepte zum Ausprobieren und Testen heraus. Natürlich zwei grüne Rezepte, schließlich sind es Produkte von GrünHochZwei. 😜



Sonntag, 18. Dezember 2016

[Herbstküche] Kürbis Hummus

Einen schönen vierten Advent wünsche ich euch. Ein allerletztes Herbst- und Kürbisrezept möchte ich noch mit euch teilen, bevor Weihnachten Einzug halten darf und ich mich in den Urlaub verabschiede. Aber noch ist ja nicht so weit und - Advent hin oder her - noch haben wir Herbst! Und Herbst ist Kürbis-Zeit. So!
Außerdem wollte ich, bevor das Jahr der Hülsenfrüchte zu Ende geht, noch ein-zwei Rezepte für mein Blog-Event verbloggen, um dieses gebührend zu beenden. Hier findet ihr alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 


Dienstag, 8. November 2016

[Herbstküche] Kürbis Püree + Brotaufstrich

Weiter geht es mit der Herbstküche! Wie ihr auf dem Saisonkalender für November sehen könnt, sind wir essenstechnisch nun wirklich im Herbst angekommen und vor allem der Kürbis ist überall sehr präsent. Da ich aber nun nicht jeden Tag Kürbissuppe essen kann, hab ich mir etwas Neues überlegt, um mir die sonnig gelbe Kürbispracht auf den Teller zu holen. Das Auge isst schließlich mit und beim teilweise sehr grauen und sehr nassem November Wetter kann ich dieses farbliche Highlight wirklich gut gebrauchen.

Apropos farbliches Highlight: Erinnert ihr euch noch an die Rote Beete-Kokos Suppe von letztem Jahr? Die Farbe war auch der Knaller! Bei einem Blick auf den Saisonkalender hab ich auch Lust, in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr in Richtung Herbst- und Winterküche mit Roter Beete, Rotkohl und Rosenkohl zu machen, aber heute soll noch einmal mein geliebter Kürbis im Mittelpunkt stehen. 

Kürbis Püree [vegan]

ganz viel Kürbis 
(entweder Hokkaido oder Butternut oder verschiedene Sorten gemischt)

Zunächst den Kürbis waschen und ggf. schälen (abhängig von der Kürbis Sorte), entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel könnt entweder in einem Topf mit Wasser oder einer beschichteten Pfanne mit etwas Butter auf kleiner Flamme oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im auf ca. 175°C vorgeheizten Backofen garen. Hauptsache der Kürbis ist nach dem Garen schön weich.

Ich hab mich für die Variante aus der Pfanne entschieden und die Kürbiswürfel für ca. 12 Minuten auf kleiner Flamme und natürlich unter Umrühren garen lassen. Danach habe ich das Kürbisfleisch in einen hohen Becher umgefüllt und mit dem Stabmixer püriert - fertig!

Da ich das Kürbis Püree sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen nutzen wollte, habe ich es ganz natur belassen und ohne Gewürze püriert. Das fertige Kürbis Püree habe ich dann in kleine Gläser mit Schraubdeckel umgefüllt und im Glas auskühlen lassen. Im Kühlschrank sollte es sich so einige Tage halten.
 

Kürbis Brotaufstrich

150g Kürbis Püree
75g Frischkäse
Pfeffer
Salz
Paprikagewürz
Kurkurma
frische Petersilie und weitere Kräuter nach Belieben
etwas Zitronensaft

Kürbis Püree und Frischkäse in eine Schüssel oder ein hohes Gefäß geben und gut miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Kurkurma abschmecken. Frische Petersilie (und gerne auch weitere Kräuter ganz nach Belieben) fein hacken und unterrühren. Zum Schluss mit etwas Zitronensaft abschmecken. Das gibt dem Ganzen nicht nur eine frische Note, sondern verlängert auch die Haltbarkeit ein wenig.
In ein Glas mit Schraubverschluss umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Schmeckt wunderbar auf frischem Brot (ich kann euch Oma's Nußbrot nur ans Herz legen!) oder mit Rohkost.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 15. August 2016

Pimp my soup! - Fladenbrot, Croûtons & Dip ∣ Verlosung

[Werbung] Als ich vor einigen Wochen die Anfrage von LittleLunch bekam, ob ich nicht Lust auf eine Kooperation hätte, muss ich nicht lange überlegen und sagte gleich zu. Wer jetzt glaubt, ich sei leicht zu haben, der irrt sich gewaltig. Ich nehme noch lange nicht jede Anfrage an, die ich bekommen, aber wenn mir ein Produkt und das Konzept dahinter gefallen, warum nicht? Nach ein paar Emails war alles geklärt und kurz darauf brachte der Postbote auch schon ein großes Paket. Essen auf Räden sozusagen. 😉


Die Suppen zu testen: kein Problem! Darüber auf einem Foodblog schreiben: Schwierig. Meine Zusage habe ich schließlich gegeben, nachdem ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie mein Beitrag darüber aussehen würde, denn für mich war klar, dass dies keine reine Produktvorstellung werden soll. Nein, vielmehr möchte ich euch zeigen, dass man auch einem Fertig-Produkt, wie Suppen im Glas von LittleLunch, eine individuelle Note geben kann. Sie sozusagen ein bißchen pimpt. 
Ich habe mir hierzu drei Suppen vorgenommen, sie probiert und mir anschließend etwas überlegt, das ich gerne noch dabei gehabt hätte. Heraus gekommen sind schließlich: selbstgebackenes Fladenbrot, knusprige Kräuter-Croûtons und ein milder Dip für besonders würzige Suppen. 

Tomatensuppe mit Kräuter-Croutons
Little China Suppe mit mildem Dip






















Donnerstag, 21. April 2016

Zeit für Paprika: Gefüllte Minipaprika mit Erbsen-Minz-Mus

Mitte März erreichte mich eine sehr nette Einladung zu einem Koch-Event rund um die Paprika. Da ich Paprika liebe und so ein Event zudem auch immer eine gute Gelegenheit ist, andere Blogger zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen, nahm ich die Einladung in die Kochschule am Rheinauhafen gerne an. Gemeinsam mit Bastian Wittmann (Chefkoch im Alohachérie, dem größten, veganen Restaurants Hamburgs) und unterstützt von der EU-Kampagne Zeit für Paprika zauberten wir ein super leckeres, veganes 3-Gänge-Menü. 
Außerdem erfuhren wir noch viel Wissenswertes die Paprika und ihren Anbau in Europa. Wusstet ihr zum Beispiel, dass eine rote Paprika mehr Vitamin C enthält als eine Orange? Oder das es auch lila und weiße Paprika gibt? Noch mehr Infos, sowie leckere Rezepte findet ihr auf der Homepage Zeit für Paprika.

Ich hab euch noch gar nicht verraten, aus welchen Gerichten unser 3-Gänge Menü bestand - und dabei war alles so lecker, dass ich es einfach mit euch teilen muss! Zur Vorspeise gab es eine Triologie von der Paprika, gefolgt von Involtini von der gestreiften Paprika gefüllt mit Cashewricotta und grünem Spargel, Rosmarinkartoffeln und Balsamicojus und einem geeisten Paprika-Erdmandelmilch-Smoothie mit Sauerklee zum Nachtisch. Da mir die gefüllten Minipaprika (Teil der Vorspeise) so gut geschmeckt haben, habe ich sie gleich noch mal nach eingekocht und möchte das Rezept heute mit euch teilen.
 

Donnerstag, 24. März 2016

[vegan] Hummus

Wenn ich an Ostern denke, dann fallen mir nicht nur Osterhasen, Küken und bunte Eier ein. Ostern ist schließlich der wichtigste Festtag der Christen und Mittelpunkt des Kirchenjahres. Das Osterfest erinnert hierbei sowohl Jesu Tod am Kreuz als auch an das Pessachfest und den Auszug aus Ägypten. 
Früher als ich noch in der Jugend unserer Kirchengemeinde aktiv war, haben wir uns immer Gründonnerstag getroffen, um gemeinsam zu kochen, zu essen und uns an der Pessachfest zu erinnern. Getreu der jüdischen Tradition gab es ungesäuertes Brot, bittere Kräuter, Lammfleisch und Hummus (anstatt des Charossets). Seitdem gehört Hummus für mich zu Ostern - und auch sonst zum Essen - einfach dazu und ich möchte mein Rezept gerne mit euch teilen.


Hummus

1 Glas Kichererbsen (220g Abtropfgewicht) 
100g Tahin
2 Knoblauchzehen
1-2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 EL kaltes Wasser
Pfeffer
Salz
Paprikapulver rosenscharf
frische Petersilie

Die Kichererbsen in ein Sieb geben und kurz mit klarem Wasser abspülen. Anschließend - in mühsamer Kleinarbeit - die Haut entfernen und die gepulten Kichererbsen in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Man kann die Haut auch mitessen, ich persönlich mag es aber lieber, wenn die Kichererbsen gepult sind.

Die Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und gemeinsam mit Tahin, Olivenöl, Zitronensaft und Wasser zu den Kichererbsen geben. Anschließend mit Pfeffer, Salz, scharfem Paprikapulver und frischer Petersilie würzen und mit dem Stabmixer gut durch pürieren.

Vor dem Servieren noch einmal Abschmecken und mit frischer Petersilie garnieren. Hummus lässt sich wunderbar in einer luftdichten Dose im Kühlschrank für einige Tage aufbewahren.


Dieses Rezept passt nicht nur wunderbar zu meinem eigenen Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte", sondern auch zur "Let's cook together - Über den Tellerrand geschaut"-Aktion von Ina. Schaut doch mal bei Ina vorbei und lasst euch dort von multikulturellen Rezepten inspirieren. 
Alles Infos und die Link-Sammlung zu meiner Mitmach-Aktion rund um die Hülsenfrüchte findet ihr (wie immer), wenn ihr auf den Banner klickt.
http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 10. März 2016

[Blog-Event] Das Jahr der Hülsenfrüchte: rote Linsen Dip


Ihr Lieben, ich bin sehr, sehr stolz, heute meine erste eigene Blog-Mitmach-Aktion bekannt zu geben. Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum "Jahr der Hülsenfrüchte" ernannt und ich finde, dies ist eine wunderbare Gelegenheit, den Fokus auf Erbsen, Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Co. zu legen.
In meinem Archiv finden sich bereits einige Rezepte wie klassische Linsensuppe, ein Kichererbsen Pesto, mein heißgeliebter Bulgur-Salat mit Kichererbsen und Bohnen und Süßkartoffel-Kichererbsen Curry aus dem Wok, aber für die nächsten Wochen und Monate habe ich extra einige neue Rezepte vorbereitet, bei denen Hülsenfrüchte die Hauptrolle spielen.

Habt ihr Lust drauf? Seid ihr dabei?

Ich hab so viele Ideen für Rezepte im Kopf, die ich unbedingt kochen oder backen möchte, und weiß jetzt schon: Das wird ein wundervolles Jahr und ein tolles Event. Dieses Rezept für roten Linsen Dip / Brotaufstrich ist sowohl Auftakt als auch die Sammelstelle für alle Rezepte, die wir in 2016 mit Hülsenfrüchten kreieren, kochen, ausprobieren, verbloggen, backen, schon immer mal machen, weiterempfehlen und aufschreiben wollen. 
Ich bin sehr gespannt auf eure Rezepte und würde mich freuen, wenn ihr anderen von meiner Aktion erzählen würdet, so dass noch mehr Rezepte zusammen kommen! 
Aber nun erst einmal Bühne frei für mein erstes Rezept: auf die Hülsenfrüchte, fertig los!

rote Linsen Dip

1 kleine rote Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
2 El Sonnenblumenöl 
100 g rote Linsen 
250-270 ml Gemüsebrühe

100g cremiger Frischkäse
ca. 7-8 Blätter frische Minze 
2-3 Stiele Petersilie
grobes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer 
Paprikapulver (rosenscharf)
1/2 TL Kurkurma
1 El Limettensaft
1 TL Feigen-Essig

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumenöl in einer tiefen Pfanne glasig anbraten. Die roten Linsen abwiegen und ebenfalls in die Pfanne geben. Unter Rühren kurz mitanbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Zutaten auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 12-15 Minuten garen lassen bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist.

Anschließend die Linsen auf einen Teller oder in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Frischkäse in ein hohes Gefäß (z.B. einen Messbecher) geben, die Minze und Petersilie fein hacken und zum Frischkäse geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kurkurma würzen. Limettensaft, Essig und die Linsen dazu geben und alles mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse pürieren. 
[x] skip videoDie Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und mit 2 EL Sonnenblumen-Öl in einer tiefen Pfanne glasig anbraten. Die roten Linsen abwiegen und ebenfalls in die Pfanne geben. Unter Rühren kurz mitanbraten, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Zutaten auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren 12-15 Minuten garen lassen bis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen ist. Anschließend die Linsen auf einen Teller oder in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Frischkäse in ein hohes Gefäß (z.B. einen Meßbecher) geben, die Minze und Petersilie fein hacken und zum Frischkäse geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kurkurma würzen. Limettensaft, Essig und die Linsen dazu geben und alles mit dem Stabmixer zu einer cremigen Maße pürieren.


Loss et üch schmecke!

Jetzt seid ihr gefragt! 
Verbloggt eure liebsten Rezepten mit Hülsenfrüchten und teilt euren Link mit mir. Die Liste ist bis zum 31.12.2016 geöffnet und ihr habt die Möglichkeit, euren Blogpost oder auch mehrere Blogposts auf dieser Seite zu verlinken. Alle Rezepte aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, sind erlaubt.

Wie könnt ihr euch eintragen? 
  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!

Ich habe extra für das Event diesen Banner erstellt, der natürlich auch alle weiteren Hülsenfrüchte-Rezepte von mir in diesem Jahr zieren wird, und würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Banner ebenfalls auf euren Blogs in den Beitrag zum Hülsenfrüchte-Event einfügt und auf diesen Beitrag (mit der Link-Sammlung) verlinkt. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern eure Leser erfahren ebenfalls von diesem Event und machen vielleicht auch mit. 
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu diesem Beitrag auf Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen wird. Dieser Backlink könnte sich also im Banner verstecken oder ihr fügt ihn separat ein.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Kochen und Backen mit Hülsenfrüchten! Ich freue mich schon sehr auf eure wunderbaren Rezepte!




Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 26. August 2015

[vegan] Nektarinen-Tomaten-Chutney

[Werbung] Nachdem der Sommer letzte Woche bei uns eine kleine Pause eingelegt hat (15°C und drei Tage Regen), ist es anschließend noch mal freundlicher und sommerlicher geworden. Blauer Himmel, Sonne, 27°C und eine leichte Brise. So könnte es meiner Meinung nach noch etwas länger bleiben. Wir haben die schönen Spätsommer-Tage für kleine Fahrradtouren, ausgiebiges Abendessen auf dem Balkon und einen Grillabend mit Freunden genutzt. Fürs Grillen steht uns zwar nur ein Mini-Kugelgrill zur Verfügung, aber für das Grillgut von vier Personen reicht die Kohle zum Glück immer aus. Es geht doch nichts über Grillen mit Holzkohle!

Natürlich dürfen auch die Beilagen nicht fehlen. Salat, Brot, Saucen und Kräuterbutter sind ein Muss. Da wir dieses Mal für das Besorgen von Brot, Kräuterbutter und Saucen zuständig waren, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, zumindest eine Komponente selbst herzustellen. Kräuterbutter ist schnell selbstgemacht, klar, aber irgendwie nichts Besonderes und die gekaufte Butter (ihr wisst bestimmt, welche Marke ich meine) schmeckt ebenso gut. Also habe ich im Internet nach eine exotischen Alternative gesucht und bin bei den Küchengöttern auf ein Rezept für "Spätsommer-Chutney" gestoßen, das ich nach meinem Geschmack abgewandelt habe. Mhhh, super fruchtig und sommerlich. Ein schöner Dip, der mit Brot oder Geflügel vorzüglich schmeckt.


Nektarinen-Tomaten-Chutney

2 Nektarinen
250g gelbe Kirschtomaten
100g getrocknete Aprikosen
1 Schalotte
150g Zucker
150ml Weißweinessig
1 Chili Schote

Die Nektarinen und die Chili-Schote waschen, vierteln und entkernen. Die Kirschtomaten ebenfalls waschen und vierteln; die Schalotte schälen und fein würfen. Die Nektarine und die Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf geben, den Zucker und den Essig dazu geben und alles mit einander verrühren. 
Den Topf auf den Herd stellen die Zutaten unter gelegentlichem Umrühren zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und das Chutney für 30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
Nach der Kochzeit das Chutney etwas abkühlen lassen. Wer mag kann mit dem Pürierstab die großen Stücke noch etwas verkleinern (so habe ich es gemacht). Das fertige Chutney in Gläser mit Schraubverschluss umfüllen und bis zum Verzehr (oder Verschenken) kühl und dunkel lagern.




Zu einem gelungenden Grill-Abend gehören neben Grillgut und Beilagen natürlich auch Getränke. Als Bionade bei mir anfragte, ob ich nicht Lust hätte, die verschiedenen Sorten zu testen und für meinen Sommer-Star 2015 abzustimmen, musste ich nicht lange überlegen! Ich sagte gerne zu und ein paar Tage später erreichte mich ein dunkelblauer Karton mit insgesamt 12 Flaschen Bionade. Für unseren Grill-Abend waren wir also bestens versorgt und ich war mir sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein würde.

Zur Auswahl standen die Sorten Kräuter, Zitrone-Bergamotte, Litschi, Ingwer-Orange und Holunder. Seitdem ich vor einigen Jahren das erste Mal Bionade probiert habe, ist Holunder ganz klar mein Favorit, so dass ich mir als erstes eine rote Flasche sicherte. Erst mal auf vertrautem Terrain beginnen und sich dann langsam zu den für mich exotischen Sorten vor-testen - so meine Devise.
 

Hach, eine eiskalte Bionade Holunder ist schon was Feines. Und erinnert mich immer an die kleinen Kinos in Köln, wo ich mir meist eine Flasche Holunder gönne. Auf Holunder folgte Litschi. Mhhh, nicht schlecht, aber nicht so meins. Und Kräuter? Mal was ganz anderes und eher herb als süß, aber mir etwas zu stark. 
Als nächstes probierte ich Ingwer-Orange. Nun ja, was soll ich sagen? Ich mag einfach keinen Ingwer, auch wenn die Knolle noch so gesund ist. Zu guter Letzt probierte ich noch Zitrone-Bergamotte - und war begeistert! Scheinbar ist diese Sorte bisher komplett an mir vorbei gezogen, hat sich aber im Test zu meiner Lieblings-Sommer-Sorte entwickelt. Holunder passt für mich eher zum Herbst und Winter.


 
[Kooperation mit Bionade // Die Verlosung ist bereits beendet.]
Und was ist deine Lieblingssorte? Verrate es mir und gewinne mit etwas Glück einen von zwei Kartons á 12 Flaschen Bionade mit deinen Lieblingssorten.  

Was du dafür tun musst? 
  • Hinterlass bis Sonntag (30.08.2015) einen Kommentar, in dem du mir deine Lieblingssorte abstimmst nennst.
  • Bitte hinterlass eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst.
  • Das Gewinnspiel endet am 30. August 2015 um 24:00, danach werden die beiden Gewinner per Los ermittelt.
  • Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Durch deine Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an meinen Sponsor Bionade weitergebe.

Hier sind noch einmal alle 5 Kandidaten: Kräuter, Litschi, Holunder, Inger-Orange und Zitrone-Bergamotte.


Vielen Dank an das Team von Bionade, die mir ihre Produkte kostenlos zum Test und für die Verlosung zur Verfügung gestellt haben.

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 4. Februar 2015

[vegan] Kichererbsen-Pesto

Vor einigen Tagen rief Die Küchenchaotin Mia zum #Pestostorm Blog Event auf, im Rahmen dessen die Foodblogger Gemeinschaft aufgerufen ist, leckere Pesto Rezepte zu verbloggen und auf Mias Blog zu sammeln. Was ein "Pestostorm" überhaupt ist und wie es dazu kam, hat Mia auf ihrem Blog wunderbar erklärt. Stefanie von schön & fein hat einen tollen Banner für dieses Event gemalt, den ich euch genauso wenig vorenthalten möchte, wie mein Rezept für meine allererste Pesto-Kreation.

 
Kichererbsen-Pesto
1 Glas vorgegarte Kichererbsen (215g Abtropfgewicht)
50g Walnüsse gehackt
6 TL Sesampaste / Tahin
1 Zitrone
1 handvoll frische Basilikumblätter
10 EL Olivenöl
Pfeffer
Meersalz
2 kleine Knoblauchzehen
ggf. etwas Wasser


Die Kichererbsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser gut abbrausen. Zwar sind die Kichererbsen schon vorgegart und wir sparen dadurch ziemlich viel Zeit, allerdings müssen die Kichererbsen noch geschält werden. Jede einzelne. Das ist zwar aufwändig, aber ich finde, es lohnt sich allemal, weil die Gerichte dann feiner, samtiger schmecken. 

Ich klemme mir immer eine Erbse zwischen Daumen und Zeigefinger, übe etwas Druck aus und dann flutscht die Erbse meist schon aus der Schale. Falls das nicht funktionieren sollte, kann man die Schale am spitzen Ende auch aufreissen. Die geschälten Erbsen sind ganz glatt und haben eine dunklere Farbe als die ungeschälten. 
Das klingt jetzt nach Sisyphos Arbeit, aber es geht dann doch schneller als man denkt und irgendwie hat es auch etwas Meditatives.

Wenn die Kichererbsen geschält sind, gibt man sie zusammen mit den Walnüssen, den Basilikumblättern, der Sesampaste und den Knoblauchzehen in ein hohes Gefäß. Die Zitrone darüber auspressen und alle Zutaten mit dem Stabmixer gut pürieren. Nach und nach Olivenöl dazu geben und mit Meersalz und Pfeffer würzen. Je nach dem wie ihr euer Pesto mögt und wofür ihr es verwenden wollt, müsst ihr noch mehr Flüssigkeit (Öl oder Wasser) hinzu geben.



Das Pesto schmeckt sehr gut als Brotaufstrich, aber auch zu Vollkornnudeln.

Dieses Rezept möchte ich gerne zur Sammlung auf Tierfreitag hinzufügen, denn diese Homepage  dient der Sammlung von rein pflanzlichen Rezepten, die ohne jegliche Ersatzprodukte oder Imitate zubereitet werden.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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