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Dienstag, 28. Februar 2017

[Winterküche] Apfel-Birnen Crumble

Wie ihr bestimmt an meinen letzten Blog-Artikeln gemerkt habt, passiert momentan ganz viel bei mir und ich beschäftige mich seit Beginn des Jahres wieder ganz viel mit Ernährung, Sport und Dingen, die mir gut tun. Neben persönlicheren Artikel rund um die Sache mit dem Abnehmen und den neuen #MontagsMotivation Beiträgen sollen dabei aber natürlich auch gutes Essen und leckere Rezepte nicht zu kurz kommen. 

Deshalb probiere ich momentan wieder viel Neues aus, suche nach gesünderen Alternativen und schaue natürlich auch bei anderen Bloggern vorbei, um mir Anregungen und Tipps rund um eine gesündere, zuckerreduzierte Ernährung zu holen. Insbesondere bei der lieben Hannah vom Blog Projekt: Gesund leben finde ich immer wieder viele Informationen rund um das Thema Zucker und alternativen Süßungsmitteln. Da ich gerne neue Produkte ausprobiere und beim letzten Einkauf nun auch bei uns endlich Kokosblütenzucker einziehen durfte, habe ich diesen direkt mal in ein saisonal- und regionales Rezept verarbeitet: Apfel-Birnen Crumble mit Zimt - Soulfood pur!


Soulfood, Crumble, Winterküche
Apfel-Birnen Crumble

3 große Äpfel
3-4 reife Birnen

75g Dinkelmehl
60g Kokosblütenzucker
75g kernige Haferflocken
75g weiche Butter
ganz viel Zimt 😋

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Birnen und Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Das kleingeschnittene Obst mischen und in eine Auflaufform geben.

Mehl, Zucker, Zimt, Haferflocken und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit einander vermengen. Ich hab hierzu einfach die Hände genommen, ihr könnt natürlich auch die Knethaken des Mixers benutzen. Alles gut vermischen, so dass Streusel entstehen. Die fertigen Streusel über die Apfel-Birnen-Mischung geben und leicht andrücken.

Den Crumble auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für ca. 45 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind und am besten noch warm genießen.



Apfel-Birnen Streusel, Crumble

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 18. Dezember 2016

[Herbstküche] Kürbis Hummus

Einen schönen vierten Advent wünsche ich euch. Ein allerletztes Herbst- und Kürbisrezept möchte ich noch mit euch teilen, bevor Weihnachten Einzug halten darf und ich mich in den Urlaub verabschiede. Aber noch ist ja nicht so weit und - Advent hin oder her - noch haben wir Herbst! Und Herbst ist Kürbis-Zeit. So!
Außerdem wollte ich, bevor das Jahr der Hülsenfrüchte zu Ende geht, noch ein-zwei Rezepte für mein Blog-Event verbloggen, um dieses gebührend zu beenden. Hier findet ihr alle Infos und weitere Rezepte von mir und anderen Bloggern. Ich würde mich freuen, auch ein Rezept von dir zu erhalten. 


Dienstag, 6. Dezember 2016

[Herbstküche] Kürbis Quiche mit Hack und Obst

Mürbeteig und ich - das ist auch eher eine Hass-Liebe, weswegen es nicht allzu oft Tartes, Quiche und Co. mit einem klassischen Mürbeteig-Boden bei uns gibt. Wenn ich mir aber schon mal die Mühe mache, eine Quiche zu machen, dann bitte auch richtig! Und so kam es, dass letzte Woche meine Planung für eine herbstliche Quiche mit Hackfleisch und Kürbis etwas aus dem Ruder lief und zusätzlich auch noch Nüsse, Birne und Apfel den Weg in die randvolle Form fanden. Was ein Festschmaus und definitiv die Mühe wert!


Kürbis Quiche mit Hackfleisch, Nüssen und Obst

 125g Mehl
1 Ei
65g Butter
 etwas Salz
1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 650g)
1 kleine rote Zwiebel
400g gemischtes Hackfleisch
1 kleiner Apfel
1 kleine Birne
2 EL gemahlene Nüsse
 

150ml Sahne
1 Ei
Salz
Pfeffer
frische Kräuter  


Für den Mürbeteig das Mehl in eine Rührschüssel sieben. Die kalte Butter in kleinen Flöckchen zum Mehl geben und mit den Fingern beides miteinander vermengen. Das Ei hinzugeben und alle Zutaten zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Kürbis waschen (und ggf. schälen, wenn ihr euch für eine Kürbissorte mit nicht essbarer Schale entscheidet) vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Es sollten jetzt ca. 400-450g Kürbisfleisch übrig sein. Die Kürbisviertel in ca. daumendicke Scheiben schneiden und dann in kleine, mundgerechte Stücke würfeln. 

Apfel und Birne ebenfalls waschen, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, fein hacken und mit etwas Öl in der Pfanne andünsten. Die Kürbiswürfel zu erst dazu geben und für einige Minuten andünsten; dann das Hackfleisch dazu geben und alles zusammen anbraten bis das Hack gut durch ist. 

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und kreisrund formen. Eine Quicheform (am besten eine mit herausnehmbarem Boden) einfetten, mit dem Teig gleichmäßig auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Nun die gemahlenen Nüsse auf dem Teigboden verteilen, dann den Boden mit den Apfel- und Birnenscheiben auslegen. 

Die Hackfleisch-Kürbis-Pfanne auf die Obstspalten geben und gleichmäßig verteilen. Sahne und Eier in ein Gefäß geben und verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern kräftig würzen und über die Quiche-Füllung geben. Nun die Quiche auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für ca. 55-60 Minuten backen. Falls die Quiche zu dunkel wird, kann man die Form nach der Hälfte der Backzeit mit etwas Backpapier abdecken.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 29. November 2016

[Herbstküche] Kürbis-Hack-Pfanne

Ein paar Rezepte aus meiner Herbstküche habe ich noch für euch, bevor wir uns voll und ganz der Advents- und Weihnachtszeit widmen können. Gerade die Vorweihnachtszeit kann es schon mal stressig werden, denn Jahresabschluss, Weihnachtsfeiern und Vorbereitungen für die Festtage stehen an, obwohl Advent doch eigentlich Ruhe und Besinnlichkeit bedeuten sollte. Ich finde, da sollte es wenigstens beim Kochen des Abendessens schnell gehen, um mehr Zeit für liebe Menschen und Kekse backen zu haben. 😜


Deshalb kann man dieses Rezept auch auf zwei verschiedene Arten zu bereiten: Entweder ganz vorbildlich mit frischen Zutaten und alles selbst gemacht, oder die Ruckizucki-10-Minuten-Variante mit Tiefkühl-Kürbis, der in Stücke geschnitten und vorgegart daher kommt, und Fertig-Soße aus dem Supermarkt. Das schmeckt genauso gut, ist dann allerdings nicht mehr laktosefrei. Probiert einfach beide Varianten mal aus und entscheidet selbst. 😊


Kürbis-Hack-Pfanne

1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 650g)
oder 450g TK-Kürbis (Hokkaido oder Butternut)

1 kleine rote Zwiebel
400g gemischtes Hackfleisch

2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten in Stücken
100ml Reis Sahne
Salz
Pfeffer
frische Kräuter 
oder alternativ 400g Tomaten-Sahne Soße (z.B. von Cucina (Aldi Süd)) 

Für die "alles selbst gemacht" Variante, den Kürbis waschen (und ggf. schälen, wenn ihr euch für eine Kürbissorte mit nicht essbarer Schale entscheidet) vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Es sollten jetzt ca. 400-450g Kürbisfleisch übrig sein. Die Kürbisviertel in ca. daumendicke Scheiben schneiden und dann in kleine, mundgerechte Stücke würfeln. 

Die Zwiebel schälen, fein hacken und mit etwas Öl in der Pfanne andünsten. Die Kürbiswürfel zu erst dazu geben und für einige Minuten andünsten; dann das Hackfleisch dazu geben und alles zusammen anbraten bis das Hack gut durch ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann Tomatenmark dazu geben und unterrühren.
Die Tomaten mit dem Stabmixer zerkleinern und in die Pfanne geben. Zuletzt noch die (Reis-)Sahne und frische Kräuter dazu geben, alles gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen bis das Kürbisfleisch schön zart ist.

Bei der "Ruckzuck"-Variante sparen wir uns das Kürbis schälen und zerkleinern und gehen direkt dazu über, die Zwiebelstücke zusammen mit dem Hackfleisch in der Pfanne anzubraten. In dieser Variante kommt erst das Hackfleisch in die Pfanne, dann erst die tiefgefrorenen Kürbisstücke. Statt Tomatenmark, zerkleinerten Tomaten, Sahne und Gewürze hinzuzugeben, wird nur noch die fertige Tomaten-Sahne-Sauce hinzugegeben und alle Zutaten köcheln für 3-4 Minuten. Und schon ist alles fertig!


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Dienstag, 15. November 2016

[Herbstküche] saftiger Kürbiskuchen | glutenfrei + laktosefrei

Erinnert ihr euch noch an die Bratapfel Muffins, die ich zu Beginn des Jahre verbloggt habe? Mensch, waren die lecker. Neben dem Rezept gab es auch ein kleines Gewinnspiel, bei dem ich euch nach euren Rezept-Wünschen für meinen Blog gefragt hatte. Eine Leserin hat sich einen klassischen Thanksgiving Kürbiskuchen gewünscht und das habe ich natürlich nicht vergessen.
Traditionell wird Thanksgiving in den USA am letzten Donnerstag im November zelebriert, während wir in Europa im Oktober oder November das Erntedankfest feiern. So oder so: voilà - hier kommt mein Rezept für einen herbstlichen Kürbiskuchen, den ich mir gut auf einer Kaffeetafel zum Erntedankfest vorstellen kann. Ob es sich allerdings um einen "klassischen" Thanksgiving Kürbiskuchen handelt, kann ich nicht beurteilen, aber soviel kann ich euch verraten: Es schmeckt köstlich!

Ursprünglich war es mein Plan, einfach mein Rezept für meinen Rübli-Kuchen als Basis zu nehmen und an Stelle von geraspelten Möhren mein selbstgemachtes Kürbispüree zu verwenden, aber als ich mir die Zutatenliste noch einmal genauer ansah, dachte ich: Das muss auch etwas gesünder gehen. Insbesondere den Zuckeranteil wollte ich reduzieren und auch das sogenannte Auszugsmehl (z.B. das Weizenmehl Typ 405) nach Möglichkeit ersetzen. Das Experiment ist geglückt und der Kuchen nicht nur sehr lecker, sondern auch ein bißchen gesünder geworden. 
 
Der Kuchen ist super saftig und köstlich geworden und man sieht ihm gar nicht an, dass er glutenfrei, laktosefrei und ohne Zucker daher kommt. Hach, ich bin ganz verliebt in diesen Kuchen und selig, dass mein Experiment ohne Industriezucker (Haushaltszucker), ohne Weizenmehl, ohne Butter und ohne Milch, dafür mit ganz viel Liebe und Kürbis geglückt ist. Kuchen kann auch ohne Weizenmehl und Zucker himmlich gut schmecken - probiert es einfach mal aus.


Kürbiskuchen

140g Kastanienmehl*
100g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Prise Spekulatiusgewürz
1 TL Zimt
etwas gemahlene Vanille
 50g Kokosöl
 125g Reissirup  
300g Kürbispüree**
2 Eier

*Kastanienmehl hat einen sehr eigenen, intensiven Geschmack. Wer noch nicht damit gebacken hat oder den Geschmack nicht mag, sollte entweder das Kastanienmehl mit einer anderen Mehlsorte (z.B. Dinkelmehl) mischen oder vollständig ersetzen. 
** Wie ihr Kürbispüree ganz schnell und einfach selbst herstellen könnt, habe ich euch bereits hier gezeigt.

Vorbereitend den Backofen auf 170° Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und die Gewürze in eine Rührschüssel geben und vermischen. Die Eier trennen; das Eigelb zu den trockenen Zutaten in die Rührschüssel geben.

Das Kokosöl schmelzen (entweder das Glas einfach auf die Heizung stellen oder die entsprechende Menge in der Mikrowelle oder auf dem Herd erhitzen bis das Kokosöl flüssig ist) und zusammen mit dem Reissirup und dem Kürbispüree ebenfalls in die Rührschüssel geben. Alle Zutaten zu einem Teig verrühren; zuletzt den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.

Die Form einfetten und den Teig einfüllen. Ich benutzte eine quadratische Form (20x20cm), aber in einer kleinen Springform mit 18cm Durchmesser geht es bestimmt auch. Den Teig auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 30 Minuten backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Dienstag, 8. November 2016

[Herbstküche] Kürbis Püree + Brotaufstrich

Weiter geht es mit der Herbstküche! Wie ihr auf dem Saisonkalender für November sehen könnt, sind wir essenstechnisch nun wirklich im Herbst angekommen und vor allem der Kürbis ist überall sehr präsent. Da ich aber nun nicht jeden Tag Kürbissuppe essen kann, hab ich mir etwas Neues überlegt, um mir die sonnig gelbe Kürbispracht auf den Teller zu holen. Das Auge isst schließlich mit und beim teilweise sehr grauen und sehr nassem November Wetter kann ich dieses farbliche Highlight wirklich gut gebrauchen.

Apropos farbliches Highlight: Erinnert ihr euch noch an die Rote Beete-Kokos Suppe von letztem Jahr? Die Farbe war auch der Knaller! Bei einem Blick auf den Saisonkalender hab ich auch Lust, in den kommenden Wochen und Monaten noch mehr in Richtung Herbst- und Winterküche mit Roter Beete, Rotkohl und Rosenkohl zu machen, aber heute soll noch einmal mein geliebter Kürbis im Mittelpunkt stehen. 

Kürbis Püree [vegan]

ganz viel Kürbis 
(entweder Hokkaido oder Butternut oder verschiedene Sorten gemischt)

Zunächst den Kürbis waschen und ggf. schälen (abhängig von der Kürbis Sorte), entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel könnt entweder in einem Topf mit Wasser oder einer beschichteten Pfanne mit etwas Butter auf kleiner Flamme oder auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech im auf ca. 175°C vorgeheizten Backofen garen. Hauptsache der Kürbis ist nach dem Garen schön weich.

Ich hab mich für die Variante aus der Pfanne entschieden und die Kürbiswürfel für ca. 12 Minuten auf kleiner Flamme und natürlich unter Umrühren garen lassen. Danach habe ich das Kürbisfleisch in einen hohen Becher umgefüllt und mit dem Stabmixer püriert - fertig!

Da ich das Kürbis Püree sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen nutzen wollte, habe ich es ganz natur belassen und ohne Gewürze püriert. Das fertige Kürbis Püree habe ich dann in kleine Gläser mit Schraubdeckel umgefüllt und im Glas auskühlen lassen. Im Kühlschrank sollte es sich so einige Tage halten.
 

Kürbis Brotaufstrich

150g Kürbis Püree
75g Frischkäse
Pfeffer
Salz
Paprikagewürz
Kurkurma
frische Petersilie und weitere Kräuter nach Belieben
etwas Zitronensaft

Kürbis Püree und Frischkäse in eine Schüssel oder ein hohes Gefäß geben und gut miteinander vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Kurkurma abschmecken. Frische Petersilie (und gerne auch weitere Kräuter ganz nach Belieben) fein hacken und unterrühren. Zum Schluss mit etwas Zitronensaft abschmecken. Das gibt dem Ganzen nicht nur eine frische Note, sondern verlängert auch die Haltbarkeit ein wenig.
In ein Glas mit Schraubverschluss umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Schmeckt wunderbar auf frischem Brot (ich kann euch Oma's Nußbrot nur ans Herz legen!) oder mit Rohkost.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 25. Oktober 2016

[Herbstküche] Quark-Törtchen mit Pflaumen

Vor einigen Tagen wurden in Berlin die Food Blog Awards 2016 vergeben und ich habe mich sehr gefreut, zu hören, dass die liebe Kathrin von Fleurcoquet den zweiten Platz in der Kategorie "Bester Blog Nachhaltigkeit" gewonnen hat. Kathrins Blog gehört zu meinen Lieblingsblogs und ich freue mich immer, wenn es neue "Ackermomente", Berichte über ihre thematischen Dinner oder eben neue Rezepte gibt. 
Im August postete sie ein Rezept für beerigen Quarkauflauf und ich wusste sofort: Den mach ich im Herbst mal mit Pflaumen. Nun ist der Herbst da und ich habe mich daran gemacht, aus dem Quarkauflauf kleine Frischkäse-Joghurt-Küchlein mit Pflaumen zu machen, denn wie das so oft bei mir ist: Wenn ich Lust habe zu backen, fehlt die ein oder andere Zutat und es muss ein wenig improvisiert werden. Kein Quark im Haus, aber Frischkäse und Joghurt? Das klappt auch sehr gut. Ich bin also etwas vom Originalrezept abgewichen und habe auch eine andere Form gewählt (um sie mitnehmen zu können), aber lecker war es trotzdem...



Quark-Törtchen mit Pflaumen
ergibt 16 Mini Kuchen / Muffins

3 Eier
70g brauner Zucker
300g Frischkäse
200g Naturjoghurt
1 TL Backpulver
50g Gries
4 Pflaumen

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß in einem hohen Gefäß (z.B. einem Messbecher) zu Eischnee schlagen. In einer Schüssel das Eigelb mit Zucker, Frischkäse, Joghurt, Backpulver und Gries zu einem Teig verrühren. 

Die Plaumen waschen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die klein geschnittenen Pflaumen unter den Teig rühren; anschließend vorsichtig den Eischnee unterheben. Nun den Teig in Muffin- oder kleine Kuchenformen oder eine Auflaufform umfüllen und für ca. 25 Minuten im Backofen backen lassen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Mittwoch, 28. September 2016

[Herbstküche] Chili con Carne

Heute ist mein 30. Geburtstag und natürlich gibt es heute Abend eine kleine Feier mit Kölsch, Mett-Igel und anderen Köstlichkeiten. Damit auch wirklich alle satt werden, haben der Herr Bär und ich in den letzten Tagen schon viel eingekauft und vorbereitet. Unter anderem wird es einen riesigen Topf Kürbissuppe, eine große Käseplatte, frischen Salat, zwei verschiedene Kuchen und ein köstliches Chili con Carne geben.

Zur Feier des Tages möchte ich direkt mal mein Rezept für Chili con Carne mit euch teilen und gleichzeitig die Herbstküche einläuten. Freut euch also in den nächsten Wochen auf noch mehr herbstliche Rezepte und schaut euch auch mal im Archiv um, denn dort findet ihr schon jede Menge Rezepte mit Kürbis, Zwetschgen und Co. - heute fällt aber erst einmal der Startschuss mit meinem ganz simplen, aber so leckerem Chili.




Chili con carne

1 rote Zwiebel
500g Hackfleisch
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
500ml passierte Tomaten
1 Dose Tomaten in Stücken
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Chili
Petersilie
etwas Öl für die Pfanne 
ggf. 100ml Reis Creme Cuisine

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Fett in der Pfanne glasig anbraten. Das Hackfleisch dazu geben und durch braten. In der Zwischenzeit Mais und Kidneybohnen in ein Küchensieb geben, gut abspülen und erst einmal bei Seite stellen.
Zwiebel und Hackfleisch in einen Topf geben, die Tomaten in Stücken und die passierten Tomaten dazu geben und bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili nach Belieben mild oder etwas schärfer würzen und zum Schluss Mais und Bohnen dazu geben. 

Alles für ca. 15 Minuten bei gelegentlichem Rühren auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nochmals abschmecken und vor dem Servieren mit frischer Petersilie garnieren.

Wer das Chili nicht ganz so scharf, sondern eher mild und cremig mag, kann noch 100ml Reis Creme Cuisine (ich koche sehr gerne damit und kaufe sie immer bei dm) dazu geben.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Sonntag, 10. Januar 2016

[vegan] Butternut-Süßkartoffel Suppe

Ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, mein Essen während der Arbeitswoche etwas besser zu planen. Work-Life-Balance und so. Soll in meinem Fall heißen: Wenn wir abends zusammen kochen, gibts mittags nur eine Kleinigkeit, quasi Tupperdose statt Kantinen-Gericht. Sehr gerne esse ich dann mittags Müsli (z.B. mit Quinoa), Joghurt mit Blaubeeren oder Salat. Das kann man alles wunderbar vorbereiten und in der Tupperdose mitnehmen. 
Leider habe ich keine Möglichkeit, im Büro Essen aufzuwärmen, warum ich nur Essen mitnehmen kann, das auch kalt schmeckt; Suppen fallen somit schon mal flach, dabei kann man Suppen und Eintöpfe so wunderbar vorbereiten, einfrieren und bei Bedarf wieder aufwärmen. 
Wenn wir Suppe kochen, dann meistens direkt den großen Kessel voll. Dann lohnt sich die ganze Schnippel-Arbeit wenigstens und man hat einige Tage etwas davon. Insbesondere bei saisonalem Gemüse, wie Kürbis, muss man vorausplanen, vorkochen und für schlechte Zeiten (wenn es keinen Kürbis mehr gibt) vorsorgen! Aber es muss ja nicht immer die klassische Hokkaido-Kürbissuppe sein... Was Kürbis betrifft, bin ich sehr experimentierfreudig und so entstand diese Butternut-Süßkartoffel Suppe.


Butternut-Süßkartoffel Suppe

1 Gemüsezwiebel 
Öl zum Anbraten
1 Butternut Kürbis, ca. 1kg (ca. 750g geschält und entkernt)
500g Süßkartoffel
2 Möhren
ca. 1,5l-2l Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Paprika Pulver
frische Petersilie
Kürbiskerne

Den Kürbis, die Süßkartoffel und Möhren schälen und würfeln. Die Zwiebel ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Kürbis- und Süßkartoffelstücke dazu geben und kurz bei mittlerer Temperatur mitandünsten. Aufpassen, dass nichts anbrennt. 

Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, dann mit so viel Gemüsebrühe ablöschen bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Alle Zutaten gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ca. 25-30 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.
Wenn das Gemüse weich ist, den Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab pürieren. Nochmals mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver abschmecken und mit frischer Petersilie würzen. Topf noch mal auf den Herd stellen und auf kleiner Flamme unter Rühren weiter erwärmen. Nach Belieben so viel Brühe (oder trockenen Weißwein) hinzugeben, bis die Konsistenz der Suppe dem jeweiligen Geschmack entspricht.

Loss et üch schmecke!

Mehr Kürbis-Rezepte findet ihr übrigens hier. Die Kürbis-Saison geht noch bis in den Frühling.

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 15. November 2015

[vegan] Rote Beete-Kokos Suppe

Nachdem ich heute festgestellt habe, wie wenig Suppen-Rezepte es auf Little Tiger erst gibt, habe ich beschlossen, dass dies schleunigst geändert werden muss. Zum Glück ist der Sommer vorbei und wir steuern gradewegs auf die Suppen- und Eintopf Saison zu, so dass ich davon ausgehen, dass ihr nichts dagegen habt, wenn es in den nächsten Wochen (und jetzt direkt zweimal hintereinander) Suppen-Rezepte für euch gibt.

Den Anfang macht eine Rote-Beete-Kokos Suppe, die zugleich mein allererstes Rote Beete Rezept ist. Die Farbe ist schon mal der Knaller, oder? Farblich also schon mal 1a! Das Auge isst schließlich mit, aber auch geschmacklich bin ich sehr zufrieden. Die Kombination von Roter Beete und Kokos war für mich genau das richtige. Und wer weiß: Vielleicht gibt es diesen Winter ja noch mehr Rote Beete Gerichte von mir…


Rote Beete-Kokos Suppe

1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Chili Schote
ca. 2 EL Sonnenblumenöl
500g Rote Beete (gekocht + vakuumiert)
400ml Kokosmilch
bis zu 200ml Wasser
Salz
Pfeffer
Thymian

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden, anschließend die Rote Beete aus der Verpackung nehmen, kurz abspülen und würfeln. Da Rote Beete sehr abfärbt, habe ich sicherheitshalber Einmalhandschuhe angezogen und ein Plastikschneidebrett verwendet.

Das Öl einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Die Rote Beete dazu geben und unter Wenden kurz mit andünsten. Anschließend mit Kokosmilch und 100ml ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und für circa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
 
Dann den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Nochmals mit Gewürzen abschmecken und ggf. noch etwas Wasser dazu geben, falls die Konsistenz noch zu dickflüssig ist. Mit frischem Thymian garnieren und servieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 26. Oktober 2015

Eulen Muffins

[Werbung] Eigentlich hatte ich diesen Beitrag als kleines Halloween-Special geplant. Ich habe zwar eigentlich mit Halloween nichts am Hut, aber während unseres Urlaubs in den USA habe ich so viele Ideen für Dekoration und Essen rund ums Thema Halloween bekommen, dass ich dachte: Ach, dieses Jahr könnte ich doch ein paar süße Kleinigkeiten für euch verbloggen. Geplant hatte ich giftgrüne Eulen-Muffins, monstermäßige dekorierte Äpfel, Gespenster aus Bananen und grünes Poporn.

Soweit meine Planung, aber manchmal kommt es eben anders als man denkt. Leider ging bei der Vorbereitungen einiges schief: erst brannte mir die Kovertüre an, dann klebten die fertigen Gespenster-Bananen aneinander und ließen sich nur mit Gewalt und Verlust der Kovertüre von einander trennen. Das war dann leider das Aus für die Gespenster. Beim Schnitzen und Dekorieren der Monster-Äpfel fehlte mir schlicht und ergreifend die Geduld und beim grünen Popcorn waren irgendwie Popcorn-Mais und Matcha-Pulver unauffindbar. Ihr seht also, auch in meiner Küche geht einiges schief!

Was mein Halloween Special betrifft, so sollte einfach nicht sein. Immerhin habe ich die Eulen-Muffins fertig gestellt, auch wenn sie leider nicht giftgrün geworden sind (zu wenig Matcha!). Geschmeckt haben sie trotzdem sehr gut und ich möchte euch das Rezept nicht vorenthalten.

Eulen Muffins

150g Butter
2 Eier
150g Zucker
200g Magerquark
250g Mehl
2 TL Backpulver
 (Matcha Pulver zum grün färben)

125g Kuvertüre oder Schokolade
1 Packung Oreo-Kekse
kleine Smarties

Vorbereitend den Backofen auf 160° Umluft (oder ca. 180° Ober-/Unterhitze) vorheizen lassen und ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

Eier, Zucker und Magerquark in eine Rührschüssel geben und einige Minuten cremig rühren. In der Zwischenzeit die Butter im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Butter ebenfalls in die Rührschüssel geben und untermischen. Zuletzt Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben; gegebenenfalls 2-4g Matcha Pulver zum grün färben des Teiges dazu geben. 

Alle Zutaten zügig miteinander vermengen und gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen. Die Muffins anschließend auf der mittleren Schiene im heißen Ofen für 20-25 Minuten backen
 (Stäbchenprobe machen). Sobald die Muffins fertig gebacken sind, erst etwas abkühlen lassen, dann erst die Muffins aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Die Kuvertüre/ Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit einem Pinsel auf den Muffins verteilen. Die Oreo Kekse vorsichtig trennen. Jeweils zwei Keksehälften mit weißer Creme mittig auf dem Muffin platzieren und leicht in die noch weiche Kuvertüre drücken. Zwei Smarties mit je einem Tropfen geschmolzener Schokolade versehen und dann mit der Schokoladen-Seite auf die weiße Creme-Fläche der Oreos kleben. Einen weiteren Smartie als Schnabel zwischen den Augen in die weiche Kuvertüre drücken. Die schwarzen Kekshälften vorsichtig durch schneiden und als Augenbrauen oberhalb der Augen in der Kuvertüre fest kleben. 
Die Muffins kühl stellen und die Kuvertüre vollständig erkalten und fest werden lassen, bevor die Muffins gegessen werden können.


So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis meine Eulen Muffins noch nicht, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und zum Glück konnte ich Lindt als Kooperationspartner für meine herbstliche Eulen Deko gewinnen. Gemeinsam mit Lindt darf ich zwei Eulenfamilien bestehend aus einer Pralinen-Box, zwei Eulen-Hohlfiguren aus Schokolade, eine Eulen Metalldose und einer eulenförmigen Schachtel mit Schoko-Kugeln an euch verlosen.


[Die Verlosung ist bereits beendet.]

Was du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen? 
  • Hinterlass bis Samstag, den 31.10.2015, einen Kommentar mit deinen Deko-Tipps oder Rezeptideen für den Herbst.
  • Bitte hinterlass eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst.
  • Das Gewinnspiel endet am 31.Oktober 2015 um 24:00, danach werden die beiden Gewinner per Los ermittelt.
  • Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Durch deine Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an meinen Sponsor Lindt weitergebe. Der Gewinn wird direkt von Lindt versandt.
Vielen Dank an Lindt, die mir die Pakete aus dem aktuellen Herbst-Eulen-Programm kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 21. September 2015

Hallo Herbst! - Endlich ist wieder Kürbis-Zeit

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist der Herbst meine liebste Jahreszeit und ich freue mich sehr, dass er nun endlich da ist. Endlich gibt es wieder Kastanien, endlich gibt es wieder Kürbis! Wie sehr haben wir uns auf den Beginn der Kürbiszeit gefreut und die erste Hokkaido-Suppe genossen. 

Auf dem Blog von Frl. Moonstruck sah ich dann vergangene Woche, dass sie noch einmal alle Kürbis-Rezepte aus ihrem Archiv hevorgeholt hatte, und dachte: Hey, das ist eine super Idee! Das mache ich auch. Und so klickte ich mich durch mein Blog-Archiv des letzten Jahres - und schwupps, hier kommt meine kleine, aber feine Sammlung an Kürbis-Rezepten. Einfach auf die Bildunterschrift klicken und schon gelangt ihr zum Rezept.

gefüllter Kürbis mit Kartoffeln und Hack


herbstliches Ofengemüse mit veganem Zaziki


Kürbissuppe
 
Brownie mit Kürbis-Spalten


Lasagne mit Pute und Kürbis


Auch wenn Kürbissuppe unser Favorit bleiben wird, so bin ich selbst gespannt, welche neuen Ideen und Rezepte in diesem Jahre dazu kommen werden. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 15. September 2015

Apfel-Birnen Streuselkuchen

Hurra, der Herbst ist da und verwöhnt uns mit frischen Äpfeln und Birnen aus heimischen Anbaugebieten. Keine Frage also, dass ich zur Zeit ganz viel Birne, Apfel, Zwetschgen und Co. esse. Entweder roh oder weiterverarbeitet - hach, es gibt so viele schöne Rezepte für die Herbstküche!

Meine Kollegen freuen sich immer, wenn ich meine neusten Kreation - insbesondere Kuchen - mitbringe, und ich freue mich über direktes Feedback und weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Streusel zum Beispiel. Wenn ich etwas so gar nicht kann, dann ist es Streusel für Kuchen herstellen. Egal welches Rezept ich zu Rate ziehe, ich bekomme es einfach nicht hin. Wie ihr auf den Bildern zu diesem Rezept sehen könnt, hat es auch bei diesem Blechkuchen nicht funktioniert und meine "Streusel" erinnern eher an Riemchen als an klassische Streusel. Aber was soll's! Geschmeckt hat der Kuchen dennoch vorzüglich.

Apfel-Birnen Streuselkuchen vom Blech

200g saure Sahne
170g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
375g Mehl
3 Birnen
3 Äpfel

100g Butter
150g Zucker
ca. 275g Mehl
1 Eigelb

Ein Backblech mit Alufolie auslegen und den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Das Obst waschen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. 

Für den Teig die saure Sahne mit dem Zucker in einer Rührschüssel verrühren. Nach und nach die Eier dazu geben. Backpulver und Mehl in die Schüssel sieben und alle Zutaten gut miteinander vermixern. Den Teig auf das Backblech geben und glatt streichen. Die Apfel- und Birnenstreifen abwechselnd in Bahnen auf dem Teig verteilen. Das Obst sehr eng legen und leicht andrücken.

Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl und ein Eigelb in eine Schüssel geben. Die Zutaten mit den Händen zu einem bröseligen Teig verkneten und die entstandenen Streusel über dem Obstbelag verteilen, so dass dieser gut bedeckt ist. Den Blechkuchen für ca. 30 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 8. September 2015

Zwetschgen-Kuchen

Der Herbst hält Einzug, das erste Laub sammelt sich auf den Straßen und Wegen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf diese Jahreszeit - auch aus kulinarischer Sicht! Denn nun ist die Zeit für Kürbis, Rote Beete und Zwetschgen! Eben richtiges Soulfood, wenn die Tage wieder kürzer und regnerischer werden.
Als ich vor einigen Wochen dieses tolle Rezept bei Rehlein backt gelesen habe, war klar: Das probiere ich sowohl mit Nektarinen (wie im Original Rezept), aber auch mit Zwetschgen aus. Schön saisonal und regional. Es geht zwar eigentlich nichts über Zwetschgen-Kuchen vom Blech (schön mit Hefeteig-Boden, mhhhh!), aber warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Ein Rührteig ist schnell gemacht und durch das Obst bleibt er auch schön saftig und frisch. Mit Apfel habe ich diesen Kuchen übrigens auch schon gemacht und bin nach wie vor sehr begeistert vom Grundrezept; ein echter Allrounder eben.


Zwetschgen-Kuchen
(für eine 18er-Springform)

50g zimmerwarme Butter
50g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
2 EL Joghurt
150g Dinkelmehl
1/2 Pck. Weinstein-Backpulver
10-12 Zwetschgen

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und die Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend Butter, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer cremig rühren. Die Eier und den Joghurt dazu geben und kurz unterrühren. Dann erst Mehl und Backpulver mischen, in die Rührschüssel sieben und noch mal alles Zutaten für einige Minuten mixern. Den Großteil der Zwetschgen-Stücke (gut 3/4) unter den Teig heben.

Eine Springform einfetten und bemehlen. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Zum Schluss die restlichen Zwetschgen-Stücke auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Den Kuchen auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen nach dem Backen für einige Minuten in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig erkalten lassen (z.B. auf einem Rost).

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 27. November 2014

gefüllter Kürbis

Die Tage werden immer kürzer und auch wenn erst am 22. Dezember Winteranfang ist, so möchte ich mich bereits heute von der Herbstküche verabschieden. Und wie könnte ich das besser tun als - für dieses Jahr zum letzten Mal - mit einem leckeren Kürbis-Rezept?
Jetzt denkt ihr bestimmt: "Schon wieder Kürbis? Muss das sein?" - Es muss! Denn für mich gehört Kürbis ebenso sehr zum Herbst wie raschelndes Laub unter den Füßen und stürmische Winde. Daher kann es nie genug Gerichte mit Kürbis geben und man entdeckt zum Glück ja immer mal wieder etwas Neues. 

Für das Rezept für den gefüllten Kürbis habe ich mich von Sandras Rezept auf ihrem Blog Liebe geht durch den Magen inspirieren lassen und für meine Zwecke abgewandelt, denn Sauerkraut (wie im Originalrezept von Sandra) ist so gar nicht meins. Statt Kraut und Schinken kamen bei mir Hackfleisch und Kartoffeln in den Kürbis. Sehr lecker!


Gefüllter Kürbis

zwei kleine Hokkaido Kürbisse
500g Hackfleisch
zwei große Kartoffeln
eine große Zwiebel
200g saure Sahne
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Muskat
Paparikapulver (scharf)
Petersilie

Die Kürbisse gut waschen, anschließend die Deckel abschneiden und bei Seite legen. Die Kerne und das faserige Innere aus dem Kürbis rausschneiden bzw. mit einem Löffel aushöhlen. Den Backofen auf 160°C Grad (Umluft) vorheizen lassen.

Zwiebel und Kartoffel schälen und fein würfeln. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Hackfleisch dazu geben und gut durchbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
Die Kartoffelwürfel ebenfalls mit in die Pfanne geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Flamme mitdünsten. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Den Herd abstellen und die saure Sahne in die Kartoffel-Hackfleisch-Mischung geben. Alles gut miteinander vermengen und anschließend mit Muskat, Paprika und Petersilie abschmecken. Gegebenenfalls nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Die Füllung am besten mit einer Schöpfkelle aus der Pfanne heben, damit die überschüssige Flüssigkeit in der Pfanne verbleibt, und in den ausgehöhlten Kürbis geben. Mit einem Löffel im Kürbis verteilen und etwas andrücken. Zum Schluss den abgeschnittenen Deckel wieder auf den Kürbis setzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kürbisse darauf platzieren. Für ca. 60 Minuten im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene garen bis der Kürbis weich ist.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 21. November 2014

Lasagne mit Kürbis und Pute

Als ich letztens im Rewe an der Kasse stand und wartete, fiel mein Blick auf die neue Ausgabe der "meine Familie & ich". Thema des Hefts 11/2014 war "Lasagne - mal ganz raffiniert" und auf dem Titelbild prangte eine Kürbis-Lasagne "Vitello". Es war um mich geschehen! Dieses Bild sah so lecker aus, dass ich die Zeitschrift mitnehmen und das Rezept zu Hause direkt ausprobieren musste. 
Da ich nicht so ein großer Fan von Kalbfleisch bin, habe ich das Rezept für meine Zwecke abgewandelt. 
Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns!
 

Lasagne mit Kürbis und Pute

600g dünne Putenschnitzel
1kg Hokkaido oder Bishofsmütze Kürbis
300g grüne Lasagne-Blätter ohne Vorkochen
200g geriebener Mozzarella
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Petersilie

für die Béchamel Sauce:
150g Butter
150g Mehl
350ml Milch

Den Kürbis gut waschen, achteln und dann von den Kernen und dem faserigen Inneren säubern. Die Stücke in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. 

Die Putenschnitzel unter fließendem Wasser kurz abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin kurz von beiden Seiten scharf anbraten, damit sich die Poren schließen und das Fleisch saftig bleibt. Nach dem Anbraten das Fleisch aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

Jetzt die Kürbisspalten in die heiße Pfanne geben und unter Wenden für einige Minuten andünsten, damit der Kürbis schon mal erhitzt und weich wird. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180°C Umluft vorheizen lassen. 

Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Mit einem Schneebesen rühren und das Mehl langsam hinzufügen. Das Mehl etwas anschwitzen lassen, bevor unter ständigem Rühren die Milch langsam dazu gegossen wird. Solange rühren bis sich eine schöne, homogene Flüssigkeit ohne Klümpchen gebildet hat. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. 

Eine Auflaufform einfetten und mit Lasagneblättern auslegen. Anschließend Fleisch, Kürbis und Soße darüber schichten. Solange wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Soße bestehen; zum Schluss mit Mozzarella bestreuen und im Backofen für 35 Minuten backen.

 Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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