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Freitag, 25. August 2017

[vegan] Porridge mit Aprikosen

Ein Porridge Rezept im August? Nun ja, wenn das Thermometer morgens grade mal 10 Grad anzeigt und die Temperaturen auch gegen Mittag nicht höher als 16 Grad klettern, darf es auch im Sommer schon mal Porridge zum Frühstück sein. Außerdem stehen momentan viele sportliche Events an und da eignet sich ein leicht bekömmliches, lange satt machendes und energiespendendes Frühstück am sogenannten Race Day einfach am besten.

Um dem ganzen noch eine extra Portion Eiweiß zu verleihen, eignen sich getrocknete Aprikosen und Feigen besonders gut, enthalten sie doch mehr als dreimal soviel Protein wie frische Früchte. Wer dennoch in den Sommermonaten nicht auf frisches Obst im Frühstück verzichten möchte, ist mit Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeere (diese haben übrigens grade auch Saison) gut beraten. Wer es exotischer mag, der greift am besten zu Avocado, Banane oder Ananas.

Ich habe mich dieses Mal für frische Aprikosen entschieden, da ich die Saison ausnutzen möchte - und weil es auf Fotos besser aussieht 😉 Denn sind wir mal ehrlich: Haferbrei mit ordentlich Zimt oder meiner eigenen Porridge Gewürzmischung sieht nicht gerade hübsch aus. Übrigens kann man durch Unterschied zwischen getrockneten und frischen Aprikosen auch durch ein paar Mandeln wett machen. Probiert's einfach mal aus.


Porridge mit Aprikosen

60g Haferflocken
300ml Mandelmilch
3-4 Aprikosen
1 TL Porridge Gewürzmischung

Die Mandelmilch in einem Topf aufkochen lassen, dann erst die Haferflocken einrühren. Unter wiederholtem Rühren die Haferflocken für ca. 10 Minuten köcheln lassen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Den Topf vom Herd nehmen und das Porridge noch für ein paar Minuten bis zur gewünschten Konsistenz andicken lassen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen in kleine Stücke oder schmale Streifen schneiden. Ich schneide meist eine Aprikose sehr klein und rühre die Stückchen unter das Porridge; die andere Aprikose nutze ich in Scheiben geschnitten zur Dekoration. 

Das fertige Porridge in eine Schüssel füllen, Aprikosen unterrühren oder darauf verteilen und nach Belieben noch etwas Gewürzmischung oder klassischer Weise einfach nur eine Prise Salz hinzugeben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Mittwoch, 22. März 2017

Gewürzmischung für Porridge

Ich bin ein echter Spätzünder, was Porridge anbelangt. Das mag damit zusammen hängen, dass ich bislang immer den falschen Porridge gegessen habe, dessen Farbe und Geschmack nicht gerade Appetit anregend waren. Das änderte sich erst, als ich von meiner Tante zum Geburtstag ein Paket zimtigen Apfel-Porridge von 3 Bears geschenkt bekam. Im ersten Moment beim Auspacken dachte ich mir nur: "Oh man. Porridge. Ausgerechnet Porridge!", dabei meinte sie es nur gut und war extra in die Kölner Innenstadt zur Gertrude No. 20 gefahren, um etwas Besonderes für mich zu besorgen. 

Nun ja, nachdem die Packung dann drei Monate lang bei uns in der Küche herum stand und hübsch aussah, der Herr Bär schon anfing zu meckern, wann ich das denn endlich mal essen oder weg räumen würde, und ich mich wieder vermehrt mit dem Thema Abnehmen beschäftigte, fasste ich mir Ende Januar endlich ein Herz und probierte es aus. Und siehe da: Porridge kann richtig lecker schmecken und macht lange satt. Seit dieser Erkenntnis habe ich mir ziemlich häufig morgens Porridge mit Mandelmilch angerührt, in Tupper gepackt und genüsslich auf der Arbeit gefrühstückt, was natürlich zur Folge hatte, dass die Packung ziemlich schnell leer war.

Nachschub zu besorgen wäre gar nicht das Problem, aber auf Dauer doch recht kostspielig. So kam mir dann die Idee, mir eine eigene Gewürzmischung für Porridge zusammen zu stellen und diese dann morgens auf meine mit Mandelmilch angerührten zarten Haferflocken zu geben. Das schmeckt anders - besser! -, denn ich mische genau die Gewürze zusammen, die ich mag und die für mich die perfekte Gewürzmischung ergeben. 

Gewürzmischung für Porridge

Freitag, 17. Juni 2016

Quark-Nuss Stangen

Die Tage stellte ich auf Twitter die Frage, ob nicht ein oder mehrere nette Blogger-Kollegen Lust hätten, mich während meines Urlaubs im September zu vertreten. Zwar werden wir in unserem Ferienhäuschen in Holland eine Internetverbindung haben, aber zwei Wochen lang mal nicht an den Blog denken zu müssen, ist doch auch mal schön - vor allem, wenn man mit dem Liebsten im Urlaub ist und das Meer vor der Nase hat.

Dankenswerterweise meldeten sich gleich drei Freiwillige, unter anderem die liebe Daniela. Auf Daniela's Foodblog schaue ich sehr gerne vorbei, denn dort finde ich immer wieder leckere, meist saisonale Rezepte, die ohne viel Schnickschnack auskommen und trotzdem super lecker aussehen und schmecken. Woher ich das weiß? Na, ich probiere viele Rezepte von Daniela aus. Meine Version eines Rezepts, das ich schon mehrfach nachgebacken habe, möchte ich euch heute vorstellen. Das Original-Rezept findet ihr hier noch mal.

Quark-Nuss Stangen
für 16-18 Stangen

350g Dinkelmehl (Typ 603)
50g Kastanienmehl (oder gemahlene Haselnüsse) 
1/2 Würfel frische Hefe
1 Prise Salz
125ml Milch
80g Honig
50ml Sonnenblumenöl
2 Eier

250g Magerquark
1 gehäufter TL Vanillezucker
50g gemahlene Haselnüsse

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe hinein bröseln, eine Prise Salz drüber streuen und Sonnenblumenöl, Milch, Eier und Honig dazu geben. Alle Zutaten mit den Knethacken des Mixers auf langsamer Stufe mehrere Minuten durch kneten bis sich ein zäher Teig gebildet hat. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (z.B. auf der Fußbodenheizung) stellen und den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Den Teig nochmal kurz durch kneten und auf bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Quark, Vanillezucker und gemahlene Haselnüsse in eine Schüssel geben, miteinander vermengen und auf den ausgerollten Teig streichen. Den Teig einmal in der Mitte zusammen klappen und in 16-18 Streifen streichen. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die einzelnen Teigstreifen an den Enden nehmen, gegeneinander drehen und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen. Die Teigstangen noch einmal für 15 Minuten gehen lassen. In den Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen lassen. Die Stangen auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 10-12 Minuten goldbraun backen. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Mohn-Pfannkuchen mit Rhabarber-Kompott

Als ich neulich auf dem Foodblog Day in Düsseldorf war und wir beim Workshop von Alpro nach einem Gericht aus der Kindheit gefragt wurden, kamen mir direkt unzählige Erinnerungen in mir hoch. Graubrot mit Leberwurst. Papas selbstgemachte Reibekuchen. Kartoffel-Spinat-Spiegelei. Sonntagsbraten mit Rotkohl und Knödeln. Tomatensalat. Kartoffelpüree mit Fischstäbchen. Und natürlich Apfel-Pfannkuchen.

Ich habe Apfel-Pfannkuchen mit Puderzucker immer geliebt und gefühlt gab es sie mindestens einmal pro Woche bei uns zu Hause. Mittlerweile gibt es sie nur noch selten; manchmal als Schoko-Pancakes zum Frühstück oder klassisch mit Äpfeln. Pfannkuchen müssen für mich einfach süß sein, auch wenn mein Grundrezept ohne Zucker auskommt und man es wunderbar auch für herzhafte Varianten verwenden könnte. 


Mohn-Pfannkuchen mit Rhabarber Kompott

 200g Mehl
2 Eier
100g weiche Butter
200ml Milch
1 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Zimt
2 EL gemahlener Mohn (ca. 15g)
etwas Sprudelwasser

350g Rhabarber (geputzt ca. 280g)
50ml Traubensaft
15g Puddingpulver oder Maisstärke

Zunächst den Pfannkuchenteig vorbereiten. Hierfür alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig muss nun für einige Minuten quellen und in der Zwischenzeit kann man das Rhabarber Kompott vorbereiten. 

Vorbereitend den Rhabarber putzen, von den äußeren Fäden befreien und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Diese gemeinsam mit dem Traubensaft (oder Wasser) in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren bei schwacher Hitze solange köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist und eine cremige Konsistenz angenommen hat. Das hat bei mir knapp 10 Minuten gedauert, je nach Herdart und Temperatur kann es aber auch ein paar Minuten länger dauern. 
Die Temperatur erhöhen und das Kompott mit etwas (Speise-)Stärke oder Vanille-Puddingpulver abbinden. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und das Kompott etwas auskühlen lassen. 
Den Tipp mit dem Puddingpulver habe ich von meiner Oma. Er gibt dem Kompott noch mal einen etwas süßeren Geschmack. Da ich säuerlichen Rhabarber aber sehr gerne mag, habe ich stattdessen Maisstärke verwendet.

Den Pfannkuchenteig noch einmal mit dem Mixer gut durchrühren und anschließend in der Pfanne ausbacken. Die fertigen Pfannkuchen mit lauwarmen Rhabarberkompott genießen. 
Bei mir hat der Teig für 15 kleine Pfannkuchen (etwa Handteller groß) gereicht, ihr könnt aber natürlich auch große Pfannkuchen (der Teig sollte für 5-6 Pfannkuchen reichen) machen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle. 

Samstag, 16. Januar 2016

[Oma's Rezept] frischer Orangensaft

Was ihre Gesundheit angeht, so schwört meine Oma auf ein tägliches Glas frisch gepressten Orangensaft. Insbesondere zu dieser Jahreszeit, in der es auf dem Saisonkalender bezüglich frischem Obst eher mau aussieht, sind Zitrusfrüchte die besten Vitamin Lieferanten. Als ich vergangenen Freitag auf dem Markt eine Kiste mit Press-Orangen sah, musste ich gleich an meine Oma denken und habe großzügig eingekauft. 

Die Orangen und Zitrone stammen übrigens aus Spanien, die Grapefruit aus Zypern. Nach Möglichkeit solltet ihr beim Einkauf darauf achten, woher das Obst stammt und eher zu Früchten aus Europa statt aus Übersee greifen. Das erspart nicht nur dem Obst den langen Transportweg, sondern ist auch klimafreundlicher, da bei langen Transportwegen mehr CO² freigesetzt wird.


frischer Orangensaft

8 Press-Orangen
1 Zitrone
1 Grapefruit

Die Früchte halbieren und mit einer Zitruspresse auspressen. Nach Belieben mit oder ohne das Fruchtfleisch auf Gläser aufteilen und genießen. Die angegebene Menge an Früchten reicht für ca. 500-550ml Saft (je nach Größe der Früchte) und ist ein super Start in den Tag.

Zur Saft Herstellung sollte man am besten sogenannte Press-Orangen verwenden. Diese sind etwas kleiner als Ess-Orangen (z.B. Navel Orangen), enthalten weniger Fruchtfleisch, dafür aber einen höheren Saftanteil. Bei der Grapefruit solltet ihr drauf achten, dass die Frucht schön schwer ist. Das deutet auf einen hohen Saftanteil hin. Die Früchte kann man wunderbar im Kühlschrank lagern, da bleiben sie einige Wochen schön frisch und außerdem hat der Saft nach dem Pressen direkt die richtige, kühle Temperatur.


Weitere Rezepte meiner Oma findet ihr hier: Oma's Nuß-Brot und Oma's Erdbeer Marmelade. Beide Rezepte kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Zusammen mit dem frischen Orangensaft ist es für mich das perfekte Frühstück.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 28. September 2015

[vegan] Superfood-Frühstück mit Quinoa, Chia und Cranberry

Seit Wochen freue ich mich darauf, euch dieses Rezept zu präsentieren, denn es super gesund, passt wunderbar zum Herbst und ist so unfassbar lecker! Außerdem ist es mal wieder eine meiner experimentellen Kreationen, ein Frühstücks-Rezept (das gab es bisher in dieser Form ja auch noch nicht auf Little Tiger) und ich liebe die Fotos. Ihr merkt: ich bin ganz aus dem Häuschen, was dieses Rezept betrifft, und hoffe so sehr, dass ihr mein super Quinoa Frühstück auch so toll und lecker findet wie ich.

Ja, ich weiß, Quinoa ist zur Zeit super hip und in, aber da müsst ihr jetzt durch, denn ich bin auf den Geschmack gekommen. Nach meinen ersten Versuchen mit Quninoa als herzhaftes Gericht (zur Erinnerung: gefüllte Aubergine mit Quinoa), wollte ich auch mal eine süße Variante ausprobieren und - tadaaa! - heraus kam eine Schüssel Frühstücks-Glück und ein neues Lieblingsrezept.


Qunioa Frühstück
(für 2 Portionen)

100g weißer Quinoa
300ml Mandeldrink ungesüßt
2 TL Agaven-Dicksaft
50g Cranberries
1 handvoll Walnuss-Kerne
1 TL Chia Samen
1 EL Kakao-Nibs
1-2 Birnen 

Den Quinoa in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gut abbrausen, um die Bitterstoffe abzuspülen. Anschließend den Quinoa zusammen mit der ungesüßten Mandelmilch in einen kleinen Topf geben und für 18-20 Minuten köcheln lassen bis die meiste Flüssigkeit verkocht ist bzw. vom Quinoa aufgesogen wurde. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

In der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und die Birnen waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den aufgequollenen Quinoa mit der restlichen Mandelmilch in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Mit Agavendicksaft süßen und anschließend mit Chia, Kakao-Nibs, Birnen-Stückchen, Cranberries und Walnusskernen garnieren. 

Schmeckt sowohl noch lauwarm als auch kalt sehr gut und macht lange satt. Natürlich könnt ihr die Zugaben zum Quinoa nach eurem individuellen Geschmack variieren, z.B. eine andere Nuss- oder Obstsorte wählen.




Loss et üch schmecke!



Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 24. Juli 2015

Pancakes mit Schokotropfen

Das Wochenende steht vor der Tür und das heißt: ausgiebig frühstücken! Eigentlich frühstücke ich nie. Dafür habe ich unter der Woche keine Zeit bzw. schlafe lieber so lange wie es nur geht, mache mich schnell fertig und verlasse dann direkt das Haus. Am Wochenende, wenn wir nichts vor haben und ausschlafen können, gehen wir allerdings gerne mal außerhalb frühstücken und futtern uns durch das reichhaltige Frühstücksbuffet. Letztes Wochenende wurde ich allerdings etwas enttäuscht, denn die Pancakes glichen eher Krapfen. Oder so etwas ähnlichem. Wir konnten es nicht so genau identifizieren. Also keine Pancakes.

Aber ich hatte noch grob in Erinnerung, dass ich vor einiger Zeit auf dem Blog von Ann-Kathrin (Penne im Topf) ein Rezept für leckere Pancakes mit Schokotropfen gelesen hatte. Um die Enttäuschung über die nicht identifizierbaren Pancakes auf dem Frühstücksbuffet etwas abzumildern, habe ich mich selbst mal an den Pancakes versucht. Das Ergebnis: super leckere und fluffige Pancakes! Genauso wie wir sie gerne mögen und ein echter Seelenschmeichler für faule Sonntage. Die gibts jetzt öfter bei uns.


Pancakes mit Schokotropfen

200ml Buttermilch
1 Ei
20g Butter
125g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
25g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
75g Schokotropfen

In einer Schüssel Buttermilch und das Ei mit einem Schneebesen verquirlen. Butter in einem Topf auf kleiner Flamme schmelzen lassen und anschließend abkühlen lassen. Mehl und Backpulver in eine weitere Schüssel sieben. Salz, Zucker und Vanillinzucker hinzufügen und vermischen. Anschließend die Butter und die Buttermilch zu den trockenen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die Schokotropfen unterrühren und den Teig für 10 Minuten ruhen lassen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und mit einem Stück Küchenrolle auf dem Pfannenboden verteilen. Für jeden Pancake 1-2 EL Teig in die Pfanne geben und auf kleiner Flamme backen lassen. Sobald der Teig an der Unterseite fest ist, den Pancake wenden und auch von der anderen Seite backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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