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Freitag, 9. Dezember 2016

Links with Love [Alternative Weihnachtsgeschenke]

Es wird Zeit, mal über das Thema "Die Wa(h)re Weihnacht" zu sprechen, denn dieses Jahr fällt mir ganz besonders auf, was ein Hype um Weihnachtsgeschenke gemacht wird - allein schon, wenn man die Fernsehwerbung sieht: erst Black Friday hier und da, Geiz ist Geil gilt nach wie vor, und jedes Produkt wird als das ideale Weihnachtsgeschenk angepriesen, egal ob Schmuck, Küchenmaschine oder Fußpflege-Utensil. 😳 Furchtbar! 

Vielleicht liegt es ja aber auch an mir, dass ich es dieses Jahr ganz besonders schlimm finde, wie kommerziell Weihnachten doch ist. Umso schöner finde ich es, dass meine Lieben und ich schon vor einigen Jahren beschlossen haben, dass wir uns - wenn überhaupt - nur eine Kleinigkeit für ca. 10€ schenken. Etwas mit Bedeutung oder Tradition. Eine kleine Aufmerksamkeit unterm Tannenbaum. 

Aber was schenkt man jemandem, der alles hat? Womit macht man jemandem eine kleine Freude, der sich keine Geschenke zu Weihnachten wünscht? Und wie kann ich dazu betragen aus der Ware Weihnacht wieder die wahre Weihnacht zu machen? 
Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und eine kleine Auswahl an alternativen Geschenk-Ideen (nicht nur zu Weihnachten) zusammen gestellt. 


Bereits zu meinem Geburtstag in diesem Jahr habe ich meinen Gästen gesagt: Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr statt mir ein Geschenk mitzubringen etwas Geld an für meine Aktion "#NikaSchwimmt - Schwimmen für den guten Zweck" an das Kölner Projekt 4 Pfoten für Sie spenden würdet. Viele meiner Freunde hatten bereits sowieso schon gespendet, aber zum Geburtstag kamen dann noch mal zwei neue Spenden dazu! 😍 
PS: Es darf übrigens immer noch gespendet werden. 😉

Ebenfalls eine gute Sache, die ich selbst auch praktiziere, sind Mini-Kredite über Kiva (eine non-profit Organisation), mit denen man Menschen auf der ganzen Welt helfen kann, sich selbst zu helfen. Eine wirklich tolle Sache! 👍 Bei Kiva könnt ihr Gutscheinkarten erwerben und verschenken - nicht nur an Weihnachten!
Ich habe beispielsweise Irshad aus Pakistan $50 geliehen, damit sie Nutztiere wie Ziegen und Schafe kaufen kann. Weitere $25 habe ich an Samar aus dem Libanon geliehen, damit sie die Schulgebühren und Bücher für ihren Neffen bezahlen kann. Von beiden Frauen bekomme ich regelmäßig und pünktlich mein Geld in kleinen Raten zurück gezahlt, das ich dann wieder für einen neuen Kredit nutzen kann oder mir von Kiva auszahlen lassen kann.

Ein Klassiker unter den alternativen Weihnachtsgeschenken ist das Jahreslos der Aktion Mensch und darf hier natürlich auch nicht fehlen! Den Verein Aktion Mensch e.V. gibt es bereits seit 1964 und hat sich seit seiner Gründung zur größten Förderorganisation im sozialen Bereich und Soziallotterie Deutschlands entwickelt.

Hast du schon mal eine Ziege oder einen Esel verschenkt? Nein? Dann wird es höchste Zeit bei Oxfam Unverpackt vorbei zu schauen und ein tolles Geschenk für die, die es wirklich brauchen, auszusuchen. Neben Huhn, Schwein, Esel und Ziege gibt es noch weitere heldenhafte Geschenke: Schulbücher, eine sichere Geburt oder Trinkwasser für 50 Menschen und vieles, vieles mehr.
Wenn man hier kein passendes Geschenk findet, dann weiß ich es auch nicht... 🐐🐷🐓

Wer etwas Hübsches zum Auspacken sucht, dem kann ich die tollen Produkte von ein paar Blogger-Kollegen nur ans Herz legen. Bei Stefanie von Katz & Tinte gibt es zum Beispiel einen tollen Kalender für 2017. Die Prints von Kirsten, die mir sowohl das Logo als auch die Dankeschön-Postkarten für mein Projekt #NikaSchwimmt entworfen hat, sind auch ein wunderbares Geschenk. Ihr bekommt Kirstens Prints (und natürlich noch jede Menge andere) bei artboxONE.  


Aber das schönste Geschenk ist doch immer noch gemeinsame Zeit, oder? Wie wäre es mit einem gemeinsamen Wochenende irgendwo am Meer? Oder Konzertkarten für die Lieblingsband deines Herzensmenschen? Auch über eine Einladung zu einer Seilbahnfahrt und einen Spaziergang durch die Flora würde ich persönlich mich schon sehr freuen! Wie man Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit besonders schön in Szene setzen und bewahren kann, zeigen euch Rebekka und Jenny von RheinHerztElbe mit ihrer wunderschönen DIY-Idee für Polaroid Bilderrahmen. Sind die nicht klasse?

Wusstet ihr übrigens, dass ihr beim online Geschenke shoppen die DKMS unterstützen könnt? Schaut mal hier vorbei und helft mit, Blutkrebs zu besiegen!

In diesem Sinne: Leeven Jross us Kölle und weiterhin eine schöne Adventszeit!

Donnerstag, 24. Dezember 2015

geröstete Maronen | Weihnachtsgrüße

Heute am Heiligabend möchte ich es mir nicht nehmen lassen, euch schöne Feiertage zu wünschen. Die Adventszeit ist heute zu Ende, alle Türchen am Adventskalender sind geöffnet und das Warten auf den Heiligabend hat ein Ende. Advent heißt Ankunft und üblicherweise verbindet man mit dem Warten auf die Ankunft viele Traditionen. Adventskranz und -kalender, Weihnachtsmärkte, Tannenduft und Kerzenschein, Besinnlichkeit und zur Ruhe kommen. Mit der Besinnlichkeit und dem zur Ruhe kommen hat es leider in diesem Jahr bei mir nicht funktioniert. Und auch die Weihnachtsmarkt-Besuche kann ich an einer Hand abzählen.

Auch meine geliebten Maronen habe ich dieses Jahr nur ein einziges Mal auf dem Weihnachtsmarkt gegessen, so dass ich in diesem Jahr mal wieder selbst geröstete Maronen im Backofen gemacht habe. Das Rezept dafür ist denkbar simpel: Einfach die Maronen (mit einem Teppichmesser oder ähnlichem) kreuzförmig einschneiden, auf ein Backblech legen und im Backofen bei 180-200°C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten rösten, bis sich die Schalen an den eingeritzten Ecken nach außen biegen. Wichtig ist hierbei, dass der Schnitt tief und ruhig über die gesamte Seite der Marone geht, so lässt es sich besser (noch heiß!) schälen




Und mit diesem Mini-Rezept verabschiede ich mich nun auch in die Weihnachts-Pause und wünsche ich euch schöne Feiertage und ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben.
Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 29. November 2015

Advents Deko

Einen schönen 1. Advent wünsche ich euch. Heute möchte ich euch unsere Adventsdeko und unseren diesjährigen "Adventskranz" zeigen. Unser Adventskranz kommt aber gar nicht in Form eines Kranzes daher, sondern besteht aus vier schönen grünen Kerzen (passend zur Wohnzimmer-Tapete) und vier Tannenzapfen, die ich mit goldene Sprühfarbe bearbeitet habe, damit auch ein wenig Glitzer in die Wohnung kommt.
Wir mögen es eher schlicht und natürlich, weswegen wir dezent und mit Naturmaterialen wie eben Tannenzapfen die Wohnung dekorieren. Zusätzlich habe ich noch ein paar kleine Fimo-Figuren gemacht und ebenfalls gold angesprüht.




Die Idee, aus Fimo mit Hilfe von Keks-Ausstechern hübsche (Geschenk-)Anhänger zu basteln, habe ich vor ein paar Tagen auf einem anderen Blog gesehen und musste es sofort nachbasteln! Leider weiß ich nicht mehr, auf welchem Blog das war und kann daher nicht dorthin verlinken. Falls sich jemand angesprochen fühlt, oder es weiß, wo möge er sich doch bitte bei mir melden! :-)

Ihr braucht nur etwas Fimo (ich habe weißes Fimo soft genommen) und Plätzchenausstecher dafür. Einfach das Fimo in den Händen warm kneten, wie Teig ausrollen und mit den Förmchen ausstechen. Anschließend die fertigen Figuren für 30 Minuten im 110°Grad heißen Backofen trocknen, damit sie fest werden. Wer mag, macht vorher noch ein kleines Loch hinein, dann kann man es als Geschenk- oder Tannenbaumanhänger verwenden.



Weil ich Kerzenlicht so gerne mag (es sieht nicht nur schön aus, sondern heizt auch das Wohnzimmer schön an), haben wir außerdem ein sternförmiges Holztablett mit verschiedenen Teelichtern und einem grünen Holzhirsch aufgestellt und im Wohnzimmer noch weitere Tannenzapfen und Fimofigürchen aufgestellt.

Und wie sieht euer Adventskranz bzw. eure Adventsdeko in diesem Jahr aus?
Wer noch auf der Suche nach Anregungen ist, findet noch mehr Ideen zu selbstgerechten Adventskränzen bei Carmen.

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 21. Dezember 2014

4. Advent: Öl als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk

Jetzt sind es nur noch wenige Tage bis Weihnachten und ich bin fleißig am Verpacken, Verzieren und Verschicken. Habt ihr schon alle Geschenke zusammen? Falls euch noch eine Kleinigkeit fehlt, dann habe ich hier eine super Idee für ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk:
 
Knoblauch-Öl

10-15 Knoblauchzehen
250ml Sonnenblumenöl
1 Glas mit Schraubverschluss (z.B. ein Honigglas), 400ml

Die Knoblauchzehen schälen und vierteln. Anschließend in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Sonnenblumenöl auffüllen. Mit dem Pürierstab gut durch pürieren, dann in das Glas mit Schraubverschluss umfüllen.
Das Öl im Kühlschrank 1-2 Tage ziehen lassen. Mit einem Etikett verzieren und verschenken.

Das Knoblauch-Öl ist, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird, circa 4-6 Wochen haltbar.   


***


Chili-Öl 

10-15 Chilischoten
250ml Sonnenblumenöl
1 Glas mit Schraubverschluss (z.B. ein Honigglas), 400ml

Die Chilischoten waschen, längs aufschneiden und vom Strunk befreien. Die Kerne aus den Schoten heraus trennen und kurz beiseite stellen. 

Die Chilis in der Mitte durchschneiden, in ein höhes Rührgefäß geben und mit Öl auffüllen. Mit dem Pürierstab gut durchpürieren, anschließend die Kerne wieder dazu geben und mit einem Löffel umrühren. Die Kerne sollten ganz bleiben, da sonst das Öl bitter wir.
Das Öl im Kühlschrank 1 Woche ziehen lassen. Mit einem Etikett verzieren und verschenken.
 
Das Chili-Öl ist, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird, circa 1 Jahr haltbar.

***

Falls ihr kein passendes, leeres Glas zu Hause habt, könnt ihr diese auch online bestellen, z.B. bei Gläser und Flaschen oder (hier habe ich meine her) beim Imkereibedarf Eichler.
Die beiden Rezepte habe ich im Rahmen eines Kochkurses in der Düsseldorfer Kochschule bekommen und für sehr lecker befunden.




Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 14. Dezember 2014

3. Advent: Kuchen Backmischung im Glas

Einen schönen dritten Adventssonntag wünsche ich euch. Ich hoffe, ihr genießt die Adventszeit in vollen Zügen - über die Hälfte ist schon rum und mit großen Schritten geht es auf Heiligabend zu. Nur noch zehn Mal schlafen, dann ist Weihnachten. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht! 

Habt ihr denn schon alle Geschenke zusammen? Ich schon und so kommt es auch, dass der Herr Bär und ich dieses Wochenende ganz entspannt Pärchen-Zeit im Bergischen Land verbracht haben. Für alle, die noch auf der Suche nach einer Kleinigkeit sind, habe ich heute noch eine Idee für euch. 

 Backmischung im Glas

75g Dinkelmehl
75g Weizenmehl
1 1/2 TL Backpulver
50g Backkakao
75g gemahlene Mandeln
60g gehackte Walnüsse
100g brauner Zucker
100g weißer Zucker
Mini Smarties (separat)

Etikett / Anhänger für das Rezept
1 Einmachglas (750ml Fassungsvermögen)



Das Einmachglas sollte sauber und trocken sein. Am besten stellt ihr das Glas auf ein Schneidebrett oder einen anderen unempfindlichen Untergrund, da ihr zwischendurch immer mal wieder mit dem Glas klopfen und rütteln müsst, damit sich die einzelnen Schichten gut verdichten. 



Nacheinander füllt ihr die oben aufgeführten Zutaten schichtweise in das Glas. Wichtig ist, jede Schicht gut zu verdichten. Entweder durch klopfen und rütteln, oder indem ihr mit einem Kölsch-Glas die Schicht vorsichtig andrückt. Das Glas sollte zum Schluss bis zum Rand gefüllt sein, damit die einzelnen Schichten sich beim Transport nicht vermischen.

Als letzte Schicht kommt der Zucker, denn falls das Glas bereits voll ist, lasst ihr den restlichen Zucker einfach weg.
Das Glas gut verschließen und mit einem Etikett oder Anhänger verzieren. Wer möchte kann noch ein Päckchen Smarties oder andere Deko-Kleinigkeiten mit ein wenig Geschenkband am Glas befestigen. Bei meinem Prototypen habe ich die Smarties als eigene Schicht eingebaut, beim Backen dann aber festgestellt, dass diese im Teig schmelzen und sich als Deko viel besser machen würden.

Eine kleine Anleitung für den Beschenkten solltet ihr auf jeden Fall dazu packen. Darauf sollte unbedingt folgendes stehen:
  • 150g Butter und 2 Eier werden noch zusätzlich für den Kuchen benötigt.
  • Alle trockenen Zutaten aus dem Glas und die Eier in eine Rührschüssel geben. 
  • Die Butter sollte Zimmertemperatur haben und in kleinen Stücken zu den anderen Zutaten gegeben werden.
  • Eine Springform (mit 28cm Durchmesser) einfetten und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  • Die Zutaten in der Rührschüssel mit dem Mixer für 3-5 Minuten zu einem glatten Teig verrühren und anschließend in die Form geben.
  • Auf der mittleren Schiene für ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen); anschließend auskühlen lassen und mit Smarties verzieren. 

Viel Spaß beim Verschenken!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 7. Dezember 2014

2. Advent: beschwipste Mandeln

Anfang November hat die Küchenchaotin Mia auf ihrem Blog ein Rezept für gebrannte Mandeln gepostet und mich damit total in Weihnachtsstimmung versetzt. Zum Glück eröffnete bei uns der erste Weihnachtsmarkt (der zugleich mein Lieblingsweihnachtsmarkt ist) bereits schon am 21.11., so dass ich gar nicht mehr so lange darauf warten musste, den Duft von Tanne, Glühwein und gebrannten Mandeln beim abendlichen Weihnachtsmarktbesuch zu riechen. 

Lust auf gebrannte Mandeln hatte ich trotzdem schon im November und da es zu dieser Zeit noch keine zu kaufen gab, habe ich mir das Rezept der Küchenchaotin schnell noch mal durchgelesen, Mandeln gekauft und meine ganz eigenen - beschwipsten - Mandeln hergestellt. 
So lecker! Und ein tolles Mitbringsel für Freunde und Familie.

beschwipste Mandeln

200g ganze Mandeln (mit Schale)
100g brauner Zucker
2 Päckchen Vanillin Zucker
75ml Baileys
25ml kaltes Wasser
1 glattgestrichener TL Zimt

Vorbereitend ein Blatt Backpapier auf einem Backblech oder auf einem großem Holzbrett auslegen. Eine beschichte Pfanne erhitzen. 
Den braunen Zucker, Vanillin Zucker und Zimt in die Pfanne geben und mit einem Holzkochlöffel vermischen. Baileys und Wasser dazu geben, und unter Rühren aufkochen lassen.

Die Mandeln in die Pfanne geben und unter Rühren so lange weiter köcheln lassen bis die Flüssigkeit verkocht ist und die Zucker-Baileys-Masse an den Mandeln kleben bleibt. 
Die Mandeln auf das Backpapier geben und mit einem Löffel so auf dem Papier verteilen, dass sie nicht mehr aneinander kleben.
Nach dem Abkühlen habe ich die Mandeln in kleinen Cellophantüten verpackt und verschenkt. 

Kleine Anmerkung: Ich habe mich bewusst für braunen Zucker entschieden, da ich auch noch alkoholfreie Mandeln (Wasser statt Baileys und mit normaler Zucker) produziert habe und man die beiden Sorten so gut von einander unterscheiden konnte.
Wer möchte kann natürlich auch eine andere Sorte Likör (z.B. Amaretto) verwenden. Oder den Likör weglassen und die Menge an Flüssigkeit einfach durch Wasser ersetzen, falls auch Kinder in den Genuss der Mandeln kommen sollen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
Nika

Freitag, 5. Dezember 2014

Schoko-Mandel-Splitter

Schokoladige Mandelsplitter gehören für mich zur Weihnachtszeit wie Tannenbaum und Kerzen, so dass eine Ladung dieser Nascherei letztes Wochenende direkt mal produziert wurde.
Außerdem hat mich die liebe Alexandra (auch als Schokoladen-Fee bekannt) eingeladen, an ihrem Dezember-Special "Kennst du schon...?" teilzunehmen und meinen Blog auf ihrer Seite vorzustellen. Da soll ein schokoladiges Rezept, das zudem noch zum Advent passt, nicht fehlen. Mein Mandel-Splitter Rezept ist sehr schokoladig und ganz simpel, und passt somit zur Schokoladen-Fee.



Schoko-Mandel-Splitter


200g Mandeln (gestiftelt)
200g Zartbitterkuvertüre

Wer mag kann die Mandelstifte für 10-15 Minuten im heißen Backofen (Umluft 150°C) rösten. 
 
Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Wenn die Kuvertüre vollständig geschmolzen ist, werden die Mandelstifte unter gerührt, so dass alles mit Schokolade bedeckt ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Hilfe eines Teelöffels kleine Mandelhäufchen (mundgerechte Größe) darauf geben. Bei uns waren es ca. 35 Stück. 
Die Mandelsplitter müssen gut auskühlen und aushärten, bevor sie gegessen werden können. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 30. November 2014

1. Advent: Dinkel-Zimt Kekse

Einen schönen 1. Advents wünsche ich euch. Seid ihr schon in vor-weihnachtlicher Stimmung? In diesem Jahr ist die Zeit so schnell vergangen, dass ich mir für die Adventszeit vorgenommen habe, es etwas ruhiger angehen zu lassen und die Tage bis Weihnachten zu genießen.
Auch für den Blog habe ich mir für die vier Adventssonntage jeweils eine Kleinigkeit überlegt, die nicht nur thematisch zu Weihnachten passt, sondern euch auch kleine Inspirationen für weihnachtliche Mitbringsel geben soll. Wie wäre es zum Beispiel mit Dinkel-Zimt Keksen? Und zu gewinnen gibt es heute auch noch etwas!


Dinkel-Zimt-Kekse

140g Dinkelmehl
40g Puderzucker
1 Messerspitze Backpulver
65g kalte Butter
1 Ei
1/2 TL Zimt

Mehl, Puderzucker und Backpulver in eine Rührschüssel sieben. Ei und Zimt hinzugeben. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dann ebenfalls in die Schüssel geben.
Alle Zutaten mit einander vermengen und gründlich zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig noch mal gut durchkneten und anschließend ca. 1cm dick ausrollen. 
Den Keksstempel in den Teig drücken und so einzelne Plätzchen formen. Der Stempel sollte gut angedrückt werden, damit die Schrift nach dem Backen gut lesbar ist, allerdings sollte natürlich noch Teig zwischen Stempel und Arbeitsfläche vorhanden sein. Also nicht ganz durchdrücken. :)

Die gestempelten Plätzchen am Rand entlang vorsichtig ausschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 160°C Umluft auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten goldbraun backen. Nach dem Auskühlen kann man die Kekse natürlich noch nach Belieben verzieren.

 





















Loss et üch schmecke!
     
Leeven Jross us Kölle.

Montag, 24. November 2014

selbstgestaltete Adventskalender

Dieses Jahr bin ich richtig in vorweihnachtlicher Stimmung. Das Wetter ist der Knaller (ich mag diese kalten, aber trockenen Tage mit viel Sonne), die Weihnachtsmärkte haben eröffnet und ich habe viele schöne Ideen für selbstgemachte Adventskalender und winterliche Deko auf verschiedenen Blogs entdeckt. 

Ich selbst bin etwas eigen, was Einrichtung, Deko und selbstgebastelte Geschenke (erhalten) angeht. Das macht es meinen Mitmenschen nicht unbedingt einfach, mich zu beschenken. Auf der anderen Seite verschenke ich aber unheimlich gerne Krams und Kleinigkeiten, von denen ich überzeugt bin, dass sie dem Beschenkten gefallen werden. In 99% der Fälle klappt das auch, und so bin ich guter Dinge, dass meine beiden selbstgemachten Adventskalender auch in diesem Jahr großen Anklang finden werden.

Bereits am 11.11., als wir hier in Köln gerade die neue Karnevals Session einläuteten, verbloggte Katja von Maedchenmitherz. einen Teeadventskalender mit Herz. Diese Idee hat es mir sofort angetan und ich beschloss, meiner Schwester (die genauso eine Tee-Tante ist wie ich) in diesem Jahr eben so einen Tee-Adventskalender zu machen. Leider besitze ich keine Nähmaschine (und bin auch sehr unbegabt, was die Bedienung einer solchen angeht), so dass mein Tee-Adventskalender nicht ganz so hübsch wie der von Katja geworden ist. Viel Herz steckt trotzdem drin und ich bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Für meine 24 Türchen habe ich im Teeladen um die Ecke ein Paket Teefilter (Größe L) und verschiedene lose Teesorten in kleinen Mengen besorgt. Die Klebezahlen habe ich im DaWanda Shop von CuteLove & Head-Beat gefunden. Statt einfacher Zahlen sind es kleine Rechenaufgaben. Sind die nicht super?

Mit Hilfe unserer Küchenwaage habe ich die Teefilter mit den verschiedenen Teesorten befüllt (so dass ein Beutel für eine kleine Kanne ausreicht), die Laschen der Teefilter umgestülpt und anschließend die Aufkleber auf der Vorderseite der Filter befestigt. Diese können ganz einfach wieder abgelöst werden, bevor der Tee in die Kanne kommt. 


Der Freund bekommt - wie in jedem Jahr - einen Adventskalender mit Fotos von uns zusammen oder mir alleine, die die schönsten Erinnerungen des vergangenen Jahres zeigen. Puh, es war gar nicht so einfach, mich auf 36 Bilder zu beschränken, aber mehr passen in das Fotoalbum leider nicht rein. 
Nachdem die Fotos ausgesucht waren, habe ich sie ausgedruckt, 24 weiße Umschläge besorgt und schöne Adventskalenderzahlen zum Ausdrucken gesucht. Auch hierzu findet man im Web eine riesige Auswahl. Ich habe mich schlussendlich für diese entschieden. 

Die ausgeschnittenen Zahlen habe ich mit Deko-Klebeband (oder auch "masking tape" genannt), das ich letztens irgendwann mal bei Tchibo entdeckt hatte, auf den Umschlägen befestigt. Bevor ich die Fotos auf die Umschläge verteilt habe, habe ich zunächste alle Umschläge einmal gelocht, damit ich sie anschließend auf einer Schnur aufziehen konnte. Fotos rein, Umschläge zu kleben, alles auffädeln und aufhängen. Fertig!
Uns gefällts und an Heiligabend, wenn das letzte Türchen geöffnet wurde, werde ich dann alle Fotos wieder in ein neues Fotosalbum kleben und noch ein wenig beschriften und dekorieren.



Wie sieht es bei euch aus? Verschenkt ihr auch Adventskalender in diesem Jahr?

Leeven Jross us Kölle.
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