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Mittwoch, 11. Januar 2017

Pinker Smoothie | Superfoods im Glas

"And it was all yellow" summe ich vor mich hin, während ich diesen Blogpost schreibe, denn müsste ich ein Lied auswählen, dann wäre es mit Sicherheit "Yellow" von Coldplay. Warum? Weil ich einen total coolen zweifarbigen Smoothie machen wollte - unten gelb, oben pink - aber dieser Versuch so richtig daneben ging und fast nur gelb zu sehen war. Tja, manchmal kommt es eben anders als man denkt.

Die Idee zu den zweifarbigen Smoothies habe ich übrigens von Hannah Frey. Als ich im April an einen Workshop zum Thema Clean Eating von ihr besuchte, war eines der Gerichte, die wir in Kleingruppen kochen bzw. mixen sollten, ein bunter Smoothie: Unten grün, oben pink. Sah auf dem Rezept und Hannahs Bildern auch total toll aus, klappte leider bei meiner Gruppe nicht so ganz und die Schichten vermischten sich. Macht ja nix, dachte ich mir. Das probierst du irgendwann nochmal in Ruhe zu Hause aus. Gesagt, getan. 

Leider wieder nix mit zwei gleich hohen, hübsch getrennten Schichten, stattdessen ein Glas voll gelber Bananen-Milch mit einem pinken etwas in der Mitte. Nachdem ich irgendwann aufhören konnte, über dieses wenig ansehnliche Gebräu zu lachen und schnell ein paar Fotos geschossen hatte, hab ich den Smoothie kurzerhand nochmal komplett umgerührt. Voilà! Ein pinker Smoothie war geboren. Ich persönlich finde, das sieht viel hübscher aus und das Auge trinkt schließlich mit, oder?


Sonntag, 8. Mai 2016

[vegan] Frühstücks Smoothie

Da ich überhaupt kein Morgenmensch bin, muss für mich morgens alles schnell gehen. Frühstück fällt daher unter der Woche eigentlich immer aus oder es ist schnell vorbereitet und für unterwegs geeignet. Overnight-Oats und Smoothies bieten sich da für mich an. Das eine bereitet man am Vorabend vor und muss morgens nur noch eingepackt werden, das andere muss morgens nur in den Smoothie-Mixer geschmissen werden und kurz püriert werden. Da ich Fruchtsmoothies auf leeren Magen nicht so gut vertrage und ein Smoothie als Frühstücks-Ersatz auch nahrhaft sein soll, habe ich mir einen Frühstücksmoothie zusammen gestellt.


Frühstücks Smoothie 

1 Banane
ca. 40g Cashews
2 EL Haferflocken
2 TL Kokosmus 
300 ml Mandelmilch
ggf. 1 TL Cacao Bust Pulver  
ggf. etwas Wasser

Die Banane schälen, in Stücke schneiden und zusammen mit allen anderen Zutaten in einen Smoothie-Maker, Standmixer oder Messbecher geben und gut durchpürieren. Je nach Vorliebe ggf. noch etwas Wasser dazu geben, wenn der Smoothie zu dickflüssig ist.

Das "Cacao Bust Pulver" von der Marke Veganz habe ich bei unserem dm entdeckt und wollte es einfach mal ausprobieren (kann man natürlich aber auch weg lassen). Es besteht aus Bananen-, Kakao-, Maca-, Baobap-, Guarana- und Ingwer-Pulver und Reishiextrakt. Durch das Guarana enthält das Pulver natürliches Koffein, außerdem schmeckt die Mischung schokoladig. Da ich keinen Kaffee mag, ist es für mich eine gute Alternative, um mit ein wenig Koffein noch besser in den Tag zu starten.

 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 30. April 2016

Orangen-Lassi

Bei uns im Veedel (für alle nicht Kölner: "Veedel" ist das kölsche Wort für Stadtteil) gibt es ein ganz tolles, indisches Restaurant, in dem meine Kollegin und ich sehr gerne die Mittagspause verbringen. Das Lokal ist zwar sehr, sehr klein, aber das Essen ist fantastisch und die Inhaber unglaublich freundlich, so dass wir immer wieder gerne dort hingehen. Jedes Mal werfen wir einen Blick in die Speisekarte, obwohl wir doch wieder das gleiche wie eh und je essen werden. In 99% der Fällen fällt meine Wahl auf Chicken Korma und Vollkorn-Naan, aber es gehört zum Ritual irgendwie dazu, doch noch mal in die Karte zu schauen, ob man nicht doch etwas Neues entdeckt.
Und tatsächlich bestellte ich letztens ganz verwegen statt Chicken Korma mal Tandoori Chicken (auch sehr zu empfehen) und einen Mango Lassi. Mhhh, köstlich! Aber da ich nicht immer zum Inder gehen kann, wenn ich Lust auf einen Lassi habe, habe ich mir kurzerhand selbst einen Lassi zusammen gestellt. Schmeckt wunderbar und versüßt mir den Start ins Wochenende.


Orangen-Lassi

Saft von 4 Pressorangen (ca. 250ml)
250ml Milch
250g Naturjoghurt
eine Prise Zimt

Die Orangen auspressen und zusammen mit Milch, Joghurt und (nach Belieben) mit einer Prise Zimt in ein hohes Gefäß, z.B. einen Meßbecher geben, und gut verrühren. In Gläser umfüllen, ggf. noch 1-2 Eiswürfel dazu geben und genießen.
 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 14. März 2016

Joghurt Orangen Smoothie

Ich freue mich riesig, dass mein Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte" so gut angelaufen und die ersten Rezepte bereits in die große Link-Sammlung eingefügt wurden. Damit hätte ich ehrlich gesagt so bald gar nicht gerechnet und freue mich daher noch mehr über diese Überraschung - und natürlich auf die Rezepte, die da noch kommen. 

Apropos Rezepte: Eigentlich soll es sich in den nächsten zwei Wochen hier auf dem Blog ja vorangig um kulinarische Ideen zum Oster-Fest, aber bei dem wunderschönen Sonnenschein heute morgen, dachte ich mir, wir starten mit einem sonnengelben, gute-Laune-Smoothie in die neue Woche. Immerhin passt der Smoothie farblich zum Rübli-Kuchen vom Wochenende und in den nächsten Tagen kommen dann auch noch mehr Ideen und Rezepte passend zu Ostern.

Joghurt Orangen Smoothie

125g Naturjoghurt
2 Blutorangen
2 Pressorangen
Prise Zimt

Den Joghurt in ein hohes Gefäß geben. Die Orangen halbieren und mit einer Zitruspresse auspressen. Nach Belieben mit oder ohne das Fruchtfleisch zum Joghurt geben und mit einer Prise Zimt würzen. Alles entweder mit einem Löffel oder einem Stabmixer gut miteinander vermischen. Die angegebene Menge reicht für ca. 400-450ml Smoothie (je nach Größe der Früchte).


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 1. März 2016

Himbeer-Vanille Mini-Gugl

[Werbung] Machen wir uns nicht vor: Auch wenn es schon die ersten Tulpen zu kaufen gibt und der März nun endlich da ist, haben wir noch Winter! Regen, Sonne, Schnee, Windböen, tief stehende Sonne, Kopfschmerz-Wetter... kurz gesagt: "Mir reicht's jetzt mit diesen verrückten Winter. Ich brauche Frühling!"
Das schrieb meine liebe Blogger-Freundin Nicole vor einigen Tagen auf ihrem Blog und ich kann ihr nur beipflichten. Dieser Ausspruch brachte mir auf den Gedanken: Wie wäre es mit Frühling auf dem Teller und Winter in der Tasse? Etwas fruchtig-frisches zum Naschen, das den Frühling einleitet, und ein heißes Getränk, das noch nach Winter, Weihnachten und Schnee schmeckt?
Wie sich heraus stellte, eine wundervolle Mischung Kombination für einen kalten, aber sonnigen Samstagnachmittag im Februar.


Himbeer-Vanille Mini-Gugl

110g Margarine
75g Zucker
120g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL gemahlene Vanille
125g Frischkäse
125g frische Himbeeren

Vorbereitend den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Vanille dazu geben und unterrühren. Wenn ihr keine gemahlene Vanille zur Verfügung habt, könnt ihr auch eine Vanille-Schote auskratzen, kleinschneiden und in einem Mörser selbst mahlen. 
 Zuletzt noch Frischkäse und Himbeeren mit einem Teigschaber unterheben. Die Mini-Gugl Backform mit Back-Trennspray einsprühen und den Teig gleichmäßig auf die zwölf Gugl-Formen verteilen. Kleiner Tipp: Gebt den Teig in einen Spritzbeutel (ein Gefrierbeutel geht alternativ auch) und schneidet die untere Spitze ab. So lässt sich der Teig viel einfacher in die Gugl-Förmchen einfüllen.
Die Gugl auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für 25-30 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen und dann heraus lösen.

Für den Wintergenuss aus der Tasse Mandelmilch in einen Topf geben und langsam erhitzen. Einen Teelöffel Spekulatius-Gewürzmischung (diese besteht aus Zimt, Ingwer, Koriander, Muskat, Nelke, Kardamom, Pfeffer, Anis und Fenchel und schmeckt wunderbar nach Weihnachten und Winter) und ggf. etwas Honig dazu geben und in der Milch auflösen. In eine Tasse umfüllen und zusammen mit den Himbeer-Vanille Gugl genießen. 


An dieser Stelle herzlichen Dank an Hagen Grote, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 13. Februar 2016

Pfirsich-Kiwi Smoothie

Wie bereits beim Mini-Rezept für frischen Orangensaft erwähnt, ernähre ich mich nicht nur von saisonalem und regionalem Obst und Gemüse, sondern auch ich esse sehr gerne exotische Früchte, wie Banane, Mango, Kiwi und Passionsfrucht. Dabei versuche ich darauf zu achten, von wo die Früchte nach Deutschland importiert werden und lange Transport-Wege zu vermeiden. Gerade bei Kiwis, die auch in Europa (u.a. Italien, Griechenland oder Frankreich) angebaut werden, frage ich nach dem Herkunftsland; sie müssen ja nicht unbedingt aus Chile oder Neuseeland importiert sein. 

Die Kiwis für meinen Smoothie stammen aus Italien und ich habe sie, ebenso wie die Orangen und Zitrone aus Spanien, bei uns auf dem Wochenmarkt gekauft. Einzig der Pfirisch hat zur Zeit wahrlich keine Saison mehr, denn diese geht nur von Juli bis September. Aus diesem Grund habe ich aber bereits im Sommer vorgesorgt und mir einen kleinen Früchte-Vorrat im Tiefkühlfach angelegt. Das Obst einfach klein geschnitten in Gefrierbeutel geben, luftdicht verschließen, bis zum Winter einfrieren und bei Bedarf die gewünschte Menge Pfirsch-Würfel mit in den Mixer geben. Das hat zum einen den Vorteil, dass ich auch im Januar Pfirsich in meinem Smoothie genießen kann, zum anderen ist der Smoothie auch schön gekühlt und erfrischend.



Pfirsich-Kiwi Smoothie

1 Banane
1 Zitrone
2 Orangen
2 Plattpfirsiche
2 gelbe Kiwi 


Die Früchte schälen, in kleine Stücke schneiden (dann hat der Mixer es etwas leichter) und in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Gefrorene Früchte, wie die Pfirsiche, sollte man am besten zuvor etwas antauen lassen. 100ml kaltes Wasser hinzugeben und alle Zutaten mit dem Stabmixer gut durch pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Fertig! 

Da ich keinen Standmixer/ Blender besitze, mixe ich meine Smoothies mit dem Stabmixer oder manchmal auch mit meinem Smoothie-Maker, wenn ich den Smoothie direkt mitnehmen möchte. Das funktioniert wunderbar, wer aber einen Standmixer o.ä. mit mehr Power besitzt, sollte natürlich besser diesen benutzen.

Was ist euer liebster Smoothie? Welchen Mixer nutzt ihr? Ich freu mich auf eure Rezepte und Tipps.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 16. Januar 2016

[Oma's Rezept] frischer Orangensaft

Was ihre Gesundheit angeht, so schwört meine Oma auf ein tägliches Glas frisch gepressten Orangensaft. Insbesondere zu dieser Jahreszeit, in der es auf dem Saisonkalender bezüglich frischem Obst eher mau aussieht, sind Zitrusfrüchte die besten Vitamin Lieferanten. Als ich vergangenen Freitag auf dem Markt eine Kiste mit Press-Orangen sah, musste ich gleich an meine Oma denken und habe großzügig eingekauft. 

Die Orangen und Zitrone stammen übrigens aus Spanien, die Grapefruit aus Zypern. Nach Möglichkeit solltet ihr beim Einkauf darauf achten, woher das Obst stammt und eher zu Früchten aus Europa statt aus Übersee greifen. Das erspart nicht nur dem Obst den langen Transportweg, sondern ist auch klimafreundlicher, da bei langen Transportwegen mehr CO² freigesetzt wird.


frischer Orangensaft

8 Press-Orangen
1 Zitrone
1 Grapefruit

Die Früchte halbieren und mit einer Zitruspresse auspressen. Nach Belieben mit oder ohne das Fruchtfleisch auf Gläser aufteilen und genießen. Die angegebene Menge an Früchten reicht für ca. 500-550ml Saft (je nach Größe der Früchte) und ist ein super Start in den Tag.

Zur Saft Herstellung sollte man am besten sogenannte Press-Orangen verwenden. Diese sind etwas kleiner als Ess-Orangen (z.B. Navel Orangen), enthalten weniger Fruchtfleisch, dafür aber einen höheren Saftanteil. Bei der Grapefruit solltet ihr drauf achten, dass die Frucht schön schwer ist. Das deutet auf einen hohen Saftanteil hin. Die Früchte kann man wunderbar im Kühlschrank lagern, da bleiben sie einige Wochen schön frisch und außerdem hat der Saft nach dem Pressen direkt die richtige, kühle Temperatur.


Weitere Rezepte meiner Oma findet ihr hier: Oma's Nuß-Brot und Oma's Erdbeer Marmelade. Beide Rezepte kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Zusammen mit dem frischen Orangensaft ist es für mich das perfekte Frühstück.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 16. Juli 2015

[vegan] Green Smoothie für Einsteiger

Ich zähle wahrlich nicht zu den Trendsetter. Entweder hinke ich einem Trend hinterher (meistens!) oder ich bin ihm so weit voraus, dass ihn sonst noch keiner als Trend erkannt hat. Ich persönlich finde das gar nicht so schlimm, etwas langsamer zu sein als all die Trendsetter dort draußen, denn zum einen kann ich so oftmals von Erfahrungen profitieren und zum anderen dem abklingenden Trend noch einmal ein bißchen Aufschwung geben. 

Aktuelles Beispiel: Green Smoothies.

Da ich nie ein Smoothie Fan war, ist dieser Trend quasi an mir vorbei gerauscht. Natürlich habe ich bemerkt, dass die Kühlregale im Supermarkt immer mehr Smoothies jeder Farbe aufwiesen und die Kochbuchabteilung meiner Buchhandlung deutlich mehr Bücher rund um gesunde Ernährung und die grüne Welle beherbergten. Für mich alles relativ uninteressant. Aber, seit ich meinen Blog habe und wieder mehr koche und ausprobiere, hat sich dieses Desinteresse langsam in zaghafte Neugier auf Smoothies gewandelt. Einen Erdbeer-Bananen-Smoothie habe ich euch bereits im Mai vorgestellt. Sehr lecker! Und heute wage ich mich auch endlich mal an einen grünen Smoothie heran. Allerdings in der Einsteiger-Variante mit wenig Gemüse-Anteil.

Green Smoothie

2 Kiwis
1 kleiner Apfel
eine handvoll junger Spinat
100ml Wasser

Den Apfel und die Kiwis dünn schälen, in kleine Stücke schneiden (dann hat der Mixer es etwas leichter) und in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Den Spinat gut waschen und trocken schütteln. Je nach Größe der Blätter diese noch einmal halbieren, dann den Spinat zum Obst in das Gefäß geben. 100ml Wasser hinzugeben und alle Zutaten mit dem Stabmixer gut durch pürieren. Fertig!


Da ich keinen Standmixer/ Blender besitze, mixe ich meine Smoothies mit dem Stabmixer. Das funktioniert wunderbar, aber ich befürchte das unser Stabmixer bald das Zeitliche segnen wird. Um öfter mal Smoothies zu pürieren und Nüsse zu verkleinern, hat er leider nicht genügend Power. Ein anständiger Standmixer steht daher schon auf meiner Wunschliste.

Was ist euer liebster Smoothie? Welchen Mixer nutzt ihr? Ich freu mich auf eure Rezepte und Tipps.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 14. Juni 2015

Rhabarber Sirup

Der Sommer steht vor der Tür und ich verabschiede den Frühling mit einem letzten Rhabarber Rezept für diese Saison. Das schöne am Einmachen ist ja, dass sich die Lebensmittel dann lange halten. Mit meinem Rhabarber Sirup verlängere ich mir also einfach die Rhabarber-Saison und kann nach Lust und Laune auch im Sommer oder Herbst noch ein Glas Rhabarber-Schorle genießen.


Rhabarber Sirup

 1kg Rhabarber
400g Zucker
1l Wasser
2 Zitronen

Den Rhabarber putzen und schälen (es bleiben ca. 750g Rhabarber übrig) und in kleine Stücke schneiden. In einem großen Topf das Wasser erhitzen, den Zucker hinzufügen und unter Rühren auflösen. Anschließend den Rhabarber hinzufügen und alles für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist.

Den so entstandenen Rhabarber-Saft durch ein sehr feines Sieb oder ein Küchentuch in eine Schüssel abseihen. Das übrig gebliebene Fruchtfleisch gut ausdrücken, so dass so viel Flüssigkeit wie möglich übrig bleibt. Die ausgefangene Flüssigkeit zurück in den Topf geben und mit dem Saft der zwei Zitronen vermischen. Kurz aufkochen lassen und dann in eine saubere Flasche abfüllen.


Aus dem Sirup lässt sich schnell eine leckere Rhabarber-Schorle oder Rhabarber-Limonade machen. Dazu etwas Sirup (je nach individuellem Geschmeck) in ein Glas oder Kanne füllen und mit (Sprudel-)Wasser auffüllen. Nach Belieben noch frische Minze und Zitronenscheiben dazu geben, dann schmeckt es noch frischer.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 2. Juni 2015

Erdbeer Buttermilch

Und weiter gehts in meiner kleinen Themenwoche rund um Erdbeeren. Zwar ist das Wetter heute wenig sommerlich, aber das soll sich zum Wochenende hin zum Glück ändern. Der Herr Bär und ich planen schon, was wir schönes am Feiertag unternehmen können. Vermutlich wird es eine Fahrradtour werden, obwohl ich auch große Lust hätte, auf dem Feld selbst Erdbeeren pflücken zu gehen. Aber dafür ist es glaube ich noch etwas früh. Da gönne ich den Erdbeeren lieber noch ein paar Tage Sonnenschein auf den Feldern und begnüge mich solange mit deutschen Erdbeeren aus dem Gewächshaus.
Im letzten Urlaub bin ich total auf den Geschmack von natürlicher Buttermilch gekommen. Als Kind mochte ich sowas gar nicht, weil es zu sauer geschmeckt hat, aber seit dem letzten Urlaub steh ich total auf Buttermilch. Super erfrischend und mit frischen Früchten gemixt auch gar nicht so sauer. Natürlich ist zur Zeit Buttermilch mit Erdbeeren mein Favorit, aber es geht natürlich auch mit Mango, Wassermelone, Blutorange, Heidelbeeren... Probiert es einfach mal aus!


Erdbeer Buttermilch

500g frische Erdbeeren
500ml Buttermilch

Die Erdbeeren waschen, von den grünen Blättern befreien und halbieren. Zusammen mit der Buttermilch in ein hohes Gefäß geben und gut durch pürieren.
Die Erdbeerbuttermilch auf Gläser aufteilen und genießen. Wem die Buttermilch zu herb ist, kann entweder normale Milch verwenden oder mit etwas Honig süßen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 28. Mai 2015

[vegan] Erdbeer-Bananen Smoothie mit Orange

Endlich gibt es auch deutsche Erdbeeren auf dem Markt zu kaufen. Da ich sehr gerne saisonal und regional einkaufe, musste ich mich sehr lange gedulden, aber ist die Erdbeer-Zeit endlich da. Wir haben uns für dieses Jahr auch ganz fest vorgenommen, auf dem Feld selbst pflücken zu gehen, aber wie ich uns und unsere Terminkalender kenne, schaffen wir es vermutlich wieder nicht und müssen auf die Erdbeeren vom Markt zurück greifen. Aber da die Erdbeer-Saison ja grade erst begonnen hat, gebe ich die Hoffnung noch nicht auf, sondern genieße Erdbeeren in jeder erdenklichen Form, z.B. als Smoothie.

Erdbeer-Bananen Smoothie mit Orange

500g Erdbeeren
1 große Banane
1 Orange

Die Erdbeeren waschen, von den grünen Blättern befreien und halbieren. Die Banane schälen und in dicke Scheiben schneiden. Die Orange halbieren und mit Hilfe einer Zitruspresse auspressen. Den Orangensaft zusammen mit dem Obst in ein hohes Gefäß geben und gut durch pürieren. 
Eventuell etwas Wasser dazu geben, falls der Smoothie zu dickflüssig ist.


Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 13. April 2015

Buttermilch mit Blutorangensaft

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende und seid gut in die neue Woche gestartet. Bei den warmen Temperaturen gestern hatte man wirklich das Gefühl, der Frühling sei endlich da. Sonne pur, kaum ein Wölkchen am Himmel, hin und wieder eine frische Brise. 
Ich habe den gestrigen Tag mit Freunden in der Sauna verbracht; den Großteil davon im Saunagarten und Außenschwimmbecken. Herrlich! So ein Sauna-Tag ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch für meinen Vitamin-Haushalt. Die Sonne sorgte für reichlich Vitamin D, ein großes Glas Buttermilch mit Blutorange für Vitamin C. 

Buttermilch mit Fruchtsaft ist für mich eine ideale Kombination und tolle Erfrischung für warme Tage. Aber auch im Winter trinke ich es sehr gerne und versorge mich so mit Vitamin C. 
Was ist euer Lieblingsgetränk für warme Tage?



Buttermilch mit Blutorangensaft

250ml Buttermilch
150ml Blutorangensaft

250ml Buttermilch in ein großes Glas geben. Anschließend je nach Geschmack 150ml oder etwas mehr Blutorangensaft hinzu geben und mit einander verrühren. Besonders lecker ist natürlich frisch gepresster Blutorangensaft. Die Erntezeit von Blutorangen ist Dezember bis März, so dass ich im Sommer oft auf erntefrisch gepressten Blutorangensaft aus dem Kühlregal im Supermarkt zurück greife.

Loss et üch schmecke!

Dienstag, 13. Januar 2015

gesunder Start ins neue Jahr: fruchtige Smoothies

Hallo ihr Lieben,

Ich bin wieder im Lande und wünsche euch ein verspätetes Frohes Neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Obwohl wir uns nach den Feiertagen in Richtung Süden verabschiedet haben, um Sonne zu tanken, habe ich mir bereits im Vorfeld ein paar Gedanken zum Thema 'Vitamine' gemacht und bin bei meiner Suche auf leckere Smoothies gestoßen.
Da mir Nachhaltigkeit und Saisonalität über die Jahre immer wichtiger geworden sind, habe ich mich auch über Erntezeiten informiert. Natürlich sind eigentlich alle Obstsorten das ganze Jahr über verfügbar, aber da ich am liebsten beim Bauern auf dem Wochenmarkt kaufe, habe ich mich nach dem dortigen Angebot gerichtet.  

Die Haupterntezeit für Orangen ist im Herbst und Winter (von November bis März) und versorgen uns in der kalten Jahreszeit mit vielen Vitaminen. Die meisten Apfel- und Birnensorten haben ihre Pflückreife zwischen September und Oktober; ihre Genussreife erreichen insbesondere Äpfel aber erst einige Wochen später, so dass es je nach Monat andere Sorten verfügbar sind. Besonders gerne esse ich z.B. Topaz-Äpfel, die zwischen November und März ihre Genussreife haben.
Bei Bananen ist das ganze Jahr Erntezeit, da jede Bananenpflanze eine eigene Blüte- und Erntezeit hat. Bananenpflanzen brauchen gleichmäßig warme Temperaturen von ca. 27°C und werden daher vorrangig aus Mittel- und Südamerika importiert. Die Erntezeit für Kiwis ist Ende Oktober/ Anfang November. Allerdings brauchen sie noch 3-4 Wochen Lagerzeit bis sie genussreif sind. In unserem Gemüsefach im Kühlschrank (ca. 2°C) bleiben Kiwis sogar mehrere Monate haltbar.


Kiwi & Banane

3 reife Kiwis 
2 Bananen
100ml weißer Traubensaft
eine Prise Zimt
150g Naturjoghurt

Apfel & Birne

2 kleine Äpfel
2 reife Birnen
eine Prise Chili
1 TL Honig
150g Naturjoghurt

Orange & Banane

2 Orangen
2 Banane
1/2 TL Kardamom
150ml Orangensaft

Zur Herstellung der jeweiligen Smoothies die Früchte schälen (Orange, Banane, Kiwi) bzw. waschen (Äpfel, Birnen), in kleine Stücke schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Die übrigens Zutaten wie Orangensaft, Traubensaft, Joghurt und Honig, sowie die Gewürze Zimt, Kardamom und Chili entsprechend der jeweiligen Zutatenliste hinzugeben und mit dem Pürierstab fein durchpürieren. In ein Glas umfüllen und genießen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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