Mittwoch, 5. November 2014

[vegan] Herbstliches Ofengemüse mit Zaziki

 Kennt ihr das Gedicht "Herbsttag" von Rilke? 
"Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los", heißt es da in der ersten Strophe.
Ich mag Rilkes Gedichte sowieso sehr gerne, aber "Herbsttag" zählt definitiv zu meinen liebsten. Es drückt genau das aus, was wir jedes Jahr aufs neue erleben dürfen, wenn der Sommer sich dem Ende zu neigt und es (endlich) Herbst wird. Jetzt ist Zeit für Pflaumen, Kürbis, Quitten und raschelndes Laub unter den Füßen. Die Tage werden kürzer und bieten mir dadurch eine größere Motivation, mich abends noch in Küche zu stellen und etwas Leckeres zu kochen. Am liebsten natürlich etwas mit Kürbis, wie zum Beispiel das herbstliche Ofengemüse, das für mich einen perfekten Start in den November abgibt. :)


Herbstliches Ofengemüse
ein kleiner Butternut Kürbis
eine große Süßkartoffel
zwei dicke Möhren
 ein kleiner Hokkaido Kürbis
Raps- oder Olivenöl
grobes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
mediterrane Gewürze (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin und Thymian) 

Den Backofen schon mal auf 170°C Umluft vorheizen.
Den Butternut Kürbis halbieren und dann mit einem Sparschäler schälen. Den Hokkaido Kürbis braucht ihr nur zu waschen und aufzuschneiden, aber nicht zu schälen, denn seine Schale ist essbar. 
Bei beiden Kürbissen die Kerne mitsamt dem faserigen Inneren und die Strünke entfernen; anschließend in gleich große Würfel schneiden. 
Die Süßkartoffel und die Möhren ebenfalls schälen und würfeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Öl beträufeln. Nun die Gemüsewürfel darauf verteilen.
Mit Salz, Pfeffer und den mediterranen Kräutern nach Belieben würzen. Anschließend das Backblech mit Alufolie bedecken.

Das Gemüse muss jetzt für ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens garen bis es weich ist. Am besten zwischendurch einfach mal mit einer Gabel reinstechen, um zu sehen, ob es weich genug ist.
Zum Schluss die Alufolie entfernen und das Gemüse für weitere 12-15 Minuten goldbraun backen. Anrichten und gemeinsam mit dem Zaziki genießen.

 

veganes Zaziki
500g Sojajoghurt (natur, ungesüßt)
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Schnittlauch
Petersilie

Ein Sieb mit Küchenkrepp auslegen und den Sojajogurt zum Abtropfen hinein geben. 
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Je nach Belieben die Gurke waschen oder schälen und in Stifte raspeln. 

Den Joghurt in eine Schüssel geben, das Küchenkrepp entfernen und stattdessen die Gurken-Stifte zu, Abtropfen in das Sieb geben. Zwiebeln, Knoblauch und dem Zitronensaft mit dem Joghurt vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie würzen. 
Zum Schluss noch die Gurkenstifte unterrühren und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Das Rezept für das vegane Zaziki habe ich hier auf dem Blog "Vegan!" von Sigrid Weigl entdeckt und für meine Zwecke leicht abgewandelt.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

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