Dienstag, 19. September 2017

Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen

Die Erntesaison für Erbsen aus heimischem Anbau neigt sich langsam dem Ende zu, aber wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich viel zu faul bin, frische Erbsen zu kaufen und aus den Schoten heraus zu pulen. Stattdessen greifen wir immer auf tiefgekühlte Erbsen zurück, denn das spart viel Zeit und ist bequemer.

Wie es damals zu diesem Rezept kam, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Wahrscheinlich musste es mal wieder schnell gehen und da sind eben "Fertigprodukte" wie TK-Erbsen und Gnocchi aus dem Kühlregal in den Einkaufskorb gewandert. Nach ein paar Experimenten bezüglich der Menge(nverhältnisse) und ob nun Schmand oder saure Sahne besser ist, haben wir mittlerweile unser perfektes Rezept für Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen gefunden und kochen es immer wieder gerne.



Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen

500g Gnocchi (aus dem Kühlregal)
500g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
ca. 250g TK-Erbsen
150g Schmand

Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Petersilie

Vorbereitend in einem Topf ca. 3l Wasser zum Kochen bringenn und das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. 

Etwas Fett in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Fleisch zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten. Einige Minuten unter Wenden garen, dann mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. 

Sobald das Wasser kocht, etwas Salz ins Wasser einrühren und die Gnocchi hineingeben. In der Zwischenzeit Erbsen und Schmand in die Pfanne geben, unterrühren und kurz mitgaren lassen. 

Sobald die Gnocchi nach ca. 3-4 Minuten an die Oberfläche steigen, sind sie fertig und können entweder in ein Sieb abgegossen werden oder mit einem Schaumlöffel heraus genommen werden. 
Die Gnocchi nun ebenfalls in die Pfanne geben, den Herd ausschalten, alle Zutaten gut miteinander verrühren und mit Petersilie abschmecken.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 14. September 2017

#NikaSchwimmt - Great Scottish Swim | Zurück auf Anfang

Und so schließt sich der Kreis. Zwei Jahre nachdem ich zum ersten Mal an einer Freiwasser Veranstaltung teilgenommen habe und im wunderschönen Loch Lomond eine halbe Meile geschwommen bin, bin ich wieder zurück in Schottland. Ich werde wieder eine halbe Meile schwimmen, doch dieses Mal im direkten Anschluss daran noch 5km laufen. 

Ursprünglich war es mein Plan gewesen, an jedem der fünf Great Swim Veranstaltungen einmal teilzunehmen. Der Great Scottish Swim, an dem wir im August 2015 teilnehmen, war der Auftakt. 2016 folgten dann der Great East Swim in Suffolk und der Great London Swim, so dass geplant war, in diesem Jahr noch nach Manchester und Windermere zu reisen. Leider wird jedoch der Great Manchester Swim nicht mehr angeboten, so dass ich mich mit dem Gedanken anfreunden musste, dass der Great North Swim in Windermere meine letzte Veranstaltung sein würde.

Nachdem ich in Windermere spontan doch 'nur' eine halbe Meile geschwommen bin und dabei einmal mehr feststellte, wie schön die Great Swim Veranstaltungen doch sind, überlegte ich einige Wochen hin und her. Es ließ mir keine Ruhe, dass ich nun nicht - wie ursprünglich geplant - fünf Mal schwimmen würde, und so reifte langsam die Idee, noch einmal in Schottland zu schwimmen. Dort, wo alles begann.



Und so kam es, dass ich mich Ende August in Begleitung meines Herrn Bärs in Schottland wieder fand und meine Startunterlagen für den Aquathlon des Great Scottish Swims in Händen hielt. Eine halbe Meile schwimmen und in direktem Anschluss 5km laufen. Das klingt doch erst einmal gar nicht so schlecht und nach dem Debakel beim Swim&Run Cologne im letzten Jahr wollte ich mich noch einmal der Herausforderung eines solchen Wettkampfs stellen, zumal ich meine Pläne bezüglich Triathlon revidiert hatte.

Im Gegensatz zum Swim&Run im letzten Jahr fühlte mich dieses Mal wesentlich besser vorbereitet. Ich hatte im Frühjahr nochmal das Thema "Kraulen" in Angriff genommen und auch das Laufen wieder für mich entdeckt. Beides dieses Mal allerdings mit System: Technik-Kurse fürs Schwimmen und ein Trainingsplan fürs Laufen. 

Hoch motiviert und gut vorbereitet machte wir uns also auf nach Schottland, verbrachten eine Nacht in Oban und erreichten Samstag Mittag dann Loch Lomond - einen der schönsten Orte, die ich kenne. 💛

Ausblick vom Conic Hill über Loch Lomond | August 2012

Wenn man in Loch Lomond schwimmt, dann weiß man direkt wieder, warum jeder Teilnehmer bei den Great Swim Veranstaltungen einen Neopren Anzug tragen muss. Wasser-Temperatur: 15°C - und das im schottischen Hochsommer. 😄 Immerhin hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter, denn statt dem angesagtem Regen gab es Sonne pur bei angenehmen 17°C, so dass ich auch kein schlechtes Gewissen gegenüber dem Herrn Bär haben musste, dass ich ihn im Regen stehen lasse, während ich schwimme und laufe. 

Der Start war für 16h als Abschluss des Veranstaltungstages angesetzt und ich machte mich bereits eine gute Stunde vorher aus den Weg zum Umkleide-Zelt, um von Jeans und T-Shirt in meinen Neopren zu wechseln, was erfahrungsgemäß bei mir etwas länger dauert. Aber schließlich war es geschafft und ich konnte eine halbe Stunde vor dem Start in den Startbereich einchecken, meine Laufkleidung in der Wechselzone platzieren und mich in der acclimatization zone schon mal an die Wassertemperatur gewöhnen. Dann noch eine kurze Wettkampfbesprechung, ein kleines Warm-Up, ein schneller Kuss von meinem Herrn Bär und schon ging es ab ins Wasser.

And so the adventure begins
Hui, ganz schön kaltes Wasser...






















Anders als noch vor zwei Jahren bei meiner ersten Teilnahme gewöhnte ich mich dieses Mal sehr schnell ans Wasser und fand sehr schnell in meinen Rhytmus. Trotz der besuchten Technik-Kurse schwamm ich auch dieses Mal wieder die gesamte Strecke Brust, da dies zum einen am Kräfte sparendsten war und zudem im Freiwasser den riesigen Vorteil bietet, dass man sieht, wo man hin schwimmt. Während ich mich also von Boje zu Boje hangelte, genoß ich die wunderschöne Natur um mich herum und versuchte gleichzeitig, mich nicht allzu sehr von den anderen Schwimmern um mich herum aus dem Konzept bringen zu lassen.

Nach 25 Minuten erreichte ich wieder das Ufer und machte mich in der Wechselzone gleich daran, aus meinem Neo heraus und in meine Laufklamotten zu kommen. Glücklicherweise hatte ich mich entschieden, sowohl den Sport-BH als auch meine Kompressions-Beinstulpen bereits zum Schwimmen unter dem Neo zu tragen, denn das erleichterte nicht nur das Ausziehen des Neos, sondern auch das Wechseln in Lauftight, Shirt und Schuhe. Schnell noch die Startnummer am Band hochgezogen, Musik in die Ohren und Kopfbedeckung auf, und schon ging es los auf die Laufstrecke.


Ich lief also los und fühlte mich so als wäre ich noch nie in meinem Leben gelaufen. Meine Beine waren eiskalt und unsagbar schwer, mein Oberkörper immer noch nass vom Schwimmen und mein Puls jenseits von gut und böse. An Rhytmus war erst einmal nicht zu denken. Alles, was ich auf dem ersten Kilometer denken konnte, war: Wer hatte diese bescheuerte Idee, nochmal einen Swim&Run zu machen? 

Aber alles Jammern und Fluchen half nichts. Denn auch wenn ich auf dem ersten Kilometer fast die ganze Zeit darüber nachdachte, ob es nicht sinnvoller wäre, aufzugeben und in die Wechselzone zurück zu gehen, war Aufgeben eben doch keine Option. Und es wurde besser. Mir wurde langsam wärmer, die Beine fanden ihren Takt und der Puls pendelte sich in einem akzeptablen Bereich ein - bis ich kurz nach Kilometer 1 dem Weg folgend rechts abbog und erkannte, dass es von nun an erst einmal ein ganzes Stück bergauf gehen würde. 😳

Ein Mann, mit dem ich kurz zuvor in der Wechselzone noch ein paar Worte gewechselt hatte, überholte mich am Beginn des Anstiegs und ich versuchte - laut schnaubend wie eine alte Dampflock - irgendwie an ihm dran zu bleiben, um mich nicht ganz alleine diesen blöden Hügel hoch kämpfen zu müssen. Die Beine fühlten sich an wie Betonklötze, der Puls schoss sich bei 180 ein und der Kopf hatte nun auch wirklich keine Lust mehr. So gar nicht. 
Aber als ich sah wie mein Mitstreiter einige Meter vor mir stehen blieb und ins Gehen überging, war dieser Gedanke plötzlich da: Egal wie langsam du bist, du wirst nicht gehen und du wirst nicht aufgeben! - Also lief ich in Schneckentempo weiter, überholte meinen gehenden Mitstreiter und wiederholte immer wieder diesen Gedanken bis endlich die Kilometer 2 Fahne und der Zenit des Hügels in Sicht kamen.

Die Aussicht, die man von Balloch House aus über Loch Lomond hat, ist atemberaubend und entschädigt so einiges. Ich genoß also die Aussicht während ich auf zunächst ebener Strecke weiter trabte, zurück in meinen Takt fand und diesen auch bergab beibehielt, um den Puls wieder etwas runter zu kommen. 
Schon erreichte ich die nächste Fahne und wusste, dass ich nun schon mehr als die Hälfte geschafft hatte und dass der Rest der Strecke mehr oder weniger eben sein würde. Die wenigen Streckenposten gaben sich außerdem redlich Mühe beim Anfeuern, entlockten mir sogar ein dankbares Lächeln und motivierten mich, auf den letzten Metern noch mal einen Zahn zu zu legen, so dass ich schließlich nach knapp 35 Minuten das Ziel erreichte.


Erschöpft, aber mindestens genauso glücklich und stolz tauschte ich im Zielbereich meinen Zeitmessungs-Chip gegen Medaille und Finisher T-Shirt, bevor ich gemeinsam mit dem Herrn Bär meine nassen Sachen aus der Wechselzone holte und wir uns langsam auf den Weg zu unserer Unterkunft für die Nacht machten. 
Nach einer großen Tasse Tee und einem Schwätzchen mit unseren AirBnb-Gastgebern, einer langen, heißen Dusche und schließlich in trockene Kleidung gehüllt, fühlte ich mich wie ein neuer Mensch und realisierte langsam, was ich gerade geleistet hatte; was Badekappe, Startnummer und Medaille beweisen:  
Ich habe den Aquathlon (800 Metern schwimmen | 5 Kilometern laufen) beim Great Scottish Swim gefinished. 

Und ich könnte nicht glücklicher oder stolzer aus mich sein.

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 9. September 2017

was lesen!? - Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan

Matthias Steiner ist vor allem als Gewichtheber und Goldmedaillen-Gewinner im Superschwergewicht bei den olympischen Spielen 2008 in Peking bekannt. Seit er seine Karriere als Gewichtheber beendet hat, nahm er innerhalb eines Jahres 45kg ab und arbeitet seither als Motivations-Coach und Buchautor. 

Neben seinem ersten Buch "Das Leben erfolgreich stemmen", das sowohl seine Lebensgeschichte als auch Ratgeber ist, erschien bereits 2015 "Das Steiner Prinzip: Vom Schwergewicht zum Wohlfühl-Ich", indem er seinen Abnehmweg und seine Abnehm-Prinzipien vorstellte. Dass Matthias Steiner seit seinem 18 Lebensjahr Typ 1 Diabetiker ist, hat ihn dabei auf seinem Weg zum Wunschgewicht nicht aufgehalten - im Gegenteil, denn sein Prinzip lautet: die Motivation hochhalten, Ziele setzen, den eigenen Körper kennenlernen und das Leben genießen.

Das merkt man auch seinem zweiten Buch "Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan" an, das er mit seiner Frau Inge gemeinsam geschrieben hat. Wie der Titel des Buches verrät, gliedert es sich in 12 Trainingswochen. Jedes dieser zwölf Kapitel thematisiert außerdem einen konkreten Aspekt aus dem Bereich Ernährung und Abnehmen, wie beispielsweise Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette, sowie die drei Hauptmahlzeiten eines Tages, Trinken, Richtig einkaufen und planen sowie Zucker und Co.


Vorgestellt: Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan, von Inge & Matthias Steiner, ISBN-13: 978-3-517-09606-3

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 1. September 2017

Freitags ist Markt [September]

Auch diesen Monat habe ich mir wieder Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit - insbesondere im Büroalltag - gemacht, denn diesen Monat ziehen wir mit dem Betrieb in ein neues Bürogebäude. Das bedeutet für mich zum einen, dass ich nicht mehr zu Fuß zur Arbeit gehen kann, aber eben auch, dass meine Marktbesuche am Freitag nicht mehr möglich sein werden. 

Das brachte mich dazu, über Nachhaltigkeit im Büroalltag nachzudenken. Neben den Klassikern wie Papier einsparen oder Leitungswasser trinkenviel mir ziemlich schnell ein, dass sich im neuen Büro vieles ändern wird, was Überlegungen bedarf. Es wird dort nämlich keine Kantine mehr geben, in der näheren Umgebung leider kaum Einkaufsmöglichkeiten (schon gar keinen Wochenmarkt) und auch der Anfahrtsweg wird deutlich länger sein. 

Was meinen Arbeitsweg betrifft, so werde ich auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad umsteigen. Was Frühstück und Mittagessen betrifft, so werde ich weiterhin mein Essen selbst mitbringen und vor Ort zubereiten. 
Um aber nicht alles Obst und Gemüse von zu Hause mit ins Büro schleppen zu müssen, überlege ich zurzeit mir diese Lebensmittel, beispielsweise mit der Ökokiste, direkt ins Büro liefern zu lassen. 
Nach einem schönen und nachhaltigen Thermobecher und nach schönen Brot- und Aufbewahrungsdosen suche ich beim Avocado-Store, den ich euch - auch für schöne Geschenkideen - nur ans Herz legen kann.


Der Saisonkalender im September läutet den Herbst ein oder um es mit anderen Worten zu sagen: Hurra, es ist Kürbiszeit! Wie ihr ja bereits wisst, liebe ich Kürbis-Gerichte aller Art und freue mich, dieses Jahr wieder neue Rezepte zu entwickeln und Altbewährtes erneut zu kochen.
Aber auch in Punkto Obst hält der September wieder Abwechslung bereit. Wir verabschieden uns von den meisten Beeren und begrüßen dafür Quitten, Weintrauben und Zwetschgen. Oh, wie sehr liebe ich Pflaumen und Zwetschgen - ganz besonders als Obstkuchen vom Blech oder vielleicht dieses Jahr als neue Crumble Kreation


Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im September? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Rezept-Ideen. 
 
Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 29. August 2017

[Kochbuchvorstellung] Sommerhähnchen mit Pfirsich, Honig und Lavendel

Diana Henry gehört zu Großbritanniens beliebtesten Journalisten rund ums Kochen, schreibt eine wöchentliche Kolumne im Sunday Telegraph und wurde 2013 bei den Fortnum & Mason Food & Drink Awards als Kochbuchautorin des Jahres ausgezeichnet - und doch hatte ich noch nie von ihr gehört, bevor ich ihr bereits neuntes Kochbuch Alle meine Hähnchen erhielt. Manchmal bin ich wirklich ein Spätzünder, was solche Schätzchen betrifft.

Alle meine Hähnchen hat mir schon beim ersten Durchblättern sehr gefallen, denn neben einer schönen Haptik und ansprechenden Aufmachung machen vor allem die wunderbaren Fotos auf dem Cover und im Buchinneren Lust, direkt die ersten Rezepte nachzukochen. Auch auf den zweiten Blick überzeugte mich das Buch - allein schon durch die große Auswahl an Gerichten (ganze 122 Rezepte sind hier in einem Band vereint).


Freitag, 25. August 2017

[vegan] Porridge mit Aprikosen

Ein Porridge Rezept im August? Nun ja, wenn das Thermometer morgens grade mal 10 Grad anzeigt und die Temperaturen auch gegen Mittag nicht höher als 16 Grad klettern, darf es auch im Sommer schon mal Porridge zum Frühstück sein. Außerdem stehen momentan viele sportliche Events an und da eignet sich ein leicht bekömmliches, lange satt machendes und energiespendendes Frühstück am sogenannten Race Day einfach am besten.

Um dem ganzen noch eine extra Portion Eiweiß zu verleihen, eignen sich getrocknete Aprikosen und Feigen besonders gut, enthalten sie doch mehr als dreimal soviel Protein wie frische Früchte. Wer dennoch in den Sommermonaten nicht auf frisches Obst im Frühstück verzichten möchte, ist mit Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeere (diese haben übrigens grade auch Saison) gut beraten. Wer es exotischer mag, der greift am besten zu Avocado, Banane oder Ananas.

Ich habe mich dieses Mal für frische Aprikosen entschieden, da ich die Saison ausnutzen möchte - und weil es auf Fotos besser aussieht 😉 Denn sind wir mal ehrlich: Haferbrei mit ordentlich Zimt oder meiner eigenen Porridge Gewürzmischung sieht nicht gerade hübsch aus. Übrigens kann man durch Unterschied zwischen getrockneten und frischen Aprikosen auch durch ein paar Mandeln wett machen. Probiert's einfach mal aus.


Porridge mit Aprikosen

60g Haferflocken
300ml Mandelmilch
3-4 Aprikosen
1 TL Porridge Gewürzmischung

Die Mandelmilch in einem Topf aufkochen lassen, dann erst die Haferflocken einrühren. Unter wiederholtem Rühren die Haferflocken für ca. 10 Minuten köcheln lassen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Den Topf vom Herd nehmen und das Porridge noch für ein paar Minuten bis zur gewünschten Konsistenz andicken lassen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen in kleine Stücke oder schmale Streifen schneiden. Ich schneide meist eine Aprikose sehr klein und rühre die Stückchen unter das Porridge; die andere Aprikose nutze ich in Scheiben geschnitten zur Dekoration. 

Das fertige Porridge in eine Schüssel füllen, Aprikosen unterrühren oder darauf verteilen und nach Belieben noch etwas Gewürzmischung oder klassischer Weise einfach nur eine Prise Salz hinzugeben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Montag, 21. August 2017

Die Sache mit dem Abnehmen: Meine Tipps rund um WeightWatchers

Vor über zwei Jahren habe ich mich auf den Weg in Richtung Wunschgewicht gemacht - und habe mein erstes, großes Ziel fast erreicht. In der Zwischenzeit habe ich ein paar Artikel über Die Sache mit dem Abnehmen geschrieben - einen Rückblick, über meinen Neustart mit WeightWatchers nach fast einem Jahr Pause und einen Zwischenstand in diesem Mai.

Als ich nun überlegte, noch einmal etwas zum Thema Abnehmen zu schreiben, war für mich schnell klar, dass es kein weiterer Zwischenstands-Bericht über meine Abnahme werden sollte, sondern stattdessen etwas allgemeiner Erfahrungen und kleine Tipps beeinhalten sollte. 
Meine Wahl fiel schlussendlich auf Tipps rund um Weightwatchers, da mir dieses Programm zu Beginn sehr geholfen hat, meinen Startpunkt in Punkto Abnehmen markiert und ich hoffe, dem ein oder anderem damit helfen zu können.

Weight Watchers, Erfahrungsbericht

Donnerstag, 17. August 2017

[Oma's Rezept] Milchreis mit Zimt + Zucker

Wenn man im August statt lauen Sommerabenden mit Kerzen und Wein auf dem Balkon verregnete Wochenenden mit Teelichtern und heißem Tee auf der Couch verbringt, habe ich wirklich das Gefühl, der Herbst sei schon da. Das beudetet dann für mich: Zeit für Soulfood und neue Folgen meiner Lieblingsserie.

Gutes kann in solchen Momenten so einfach sein und eine Schüssel voll Milchreis, wie meine Oma ihn gemacht hat, das pure Glück bedeuten. Denn den besten Milchreis und Pudding gab es immer bei meiner Oma, die solche Desserts stets in den kleinen Iittala Glasschälchen mit dem Tröpfchen Design servierte. Leider hab ich selbst keins dieser Schüsselchen, aber das Rezept für den Milchreis musste trotzdem unbedingt auf dem Blog verewigt werden.



Milchreis mit Zimt + Zucker 

125g Mochi Reis
350ml Milch
75ml Sahne
Zimt
Zucker

Milchreis selbst zu kochen, benötigt etwas Zeit und Geduld, aber es lohnt sich. Einfach Mochi Reis (auch bekannt als süßer Reis) abwiegen und zusammen mit Milch und einem kleinen Teil Sahne in einem Milchtopf aufkochen lassen. Den Milchreis solange auf sehr kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für circa 40 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen hat. In eine Schale umfüllen, mit Zimt + Zucker bestreuen und am besten lauwarm genießen.

Laut meiner Oma verhindern sowohl der Schuss Sahne als auch die Verwendung eines Milchtopfs (die haben einen dickeren Boden als normale Töpfe) das Anbrennen - und es schmeckt direkt aus dem Topf einfach am besten.

Weitere Rezepte meiner Oma, wie ihr Nuß-Brot oder die Kartoffelsuppe, findet ihr über diesen Link.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 13. August 2017

[vegan] Quinoa-Spinat Suppe + Moringa Dip

[Werbung] Wenn bei uns der Fernseher eingeschaltet wird, dann meist nur für die Nachrichten oder um Serien auf DVD oder über Netflix zu schauen, denn das reguläre Fernsehprogramm ist doch etwas - nun ja – durchwachsen. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es dann doch ein paar Programme gibt, die ich gerne anschaue: Geschickt eingefädelt, Ewige Helden, Schrankalarm und nicht zu vergessen: Die Höhle der Löwen. Anfang September startet die vierte Staffel und ich bin jetzt schon gespannt, welche Start-Up Unternehmen dieses Mal ihre Ideen den Investoren vorstellen.

Als ich vor kurzem von der erst 2016 in Bocholt gegründeten Familienmanufaktur GrünHochZwei eine E-Mail bekam, ob ich nicht ein oder zwei Produkte von ihnen testen möchte, musste ich direkt an eben diese Sendung denken und fragte mich kurz, ob die beiden Gründer wohl dort auch vorgesprochen haben? 😉
Ein paar Klicks über die Homepage überzeugten mich von den Superfood-Produkten mit hochqualitativen Nährstoffen aus ökologischem Bio-Anbau. Auch den passenden Slogan („Was sich damals bei den beiden Gründercousins in der Schule schon angedeutet hat, haben wir jetzt in einem Geschäftsmodell umgesetzt. Bio können wir, Chemie nicht!“) fand ich sehr sympathisch und suchte mir aus dem Produktangebot zwei Artikel aus, um diese auf Herz und Nieren zu testen. 

Neben meinen eigenen Rezepten, wie der gefülltenAubergine mit Quinoa, dem grünen Smoothie (nun mit Moringa gepimpt) oder meinem heißgeliebtem Superfood Frühstück, die ich noch mal mit den Produkten von GrünHochZwei kochte, suchte ich mir aus der Rezeptdatenbank der Jungs noch zwei neue Rezepte zum Ausprobieren und Testen heraus. Natürlich zwei grüne Rezepte, schließlich sind es Produkte von GrünHochZwei. 😜



Donnerstag, 10. August 2017

was lesen!? - "Der Judas Code" von James Rollins

Seid ihr noch auf der Suche nach einer spannenden Urlaubs-Lektüre? Dann hab ich wieder eine Buchempfehlung für euch. Bereits im April hatte ich den dritten Teil der SIGMA-Force Reihe von James Rollins - Das Messias-Gen - vorgestellt, nachdem ich das Buch im Urlaub regelrecht verschlungen hatte. Erneut in den Bann dieser Agenten-Romane gezogen, entschied ich mich, mir nun alle erhältlichen Teile zuzulegen und mit der Reihe nochmal ganz von vorne zu beginnen. Und so las ich Sandsturm und Feuermönche (beide Teile hatte ich bislang nur als Hörbuch gehört), überflog noch einmal Das Messias-Gen und schnappte mir anschließend den vierten Teil: Der Judas-Code.

Auch wenn die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind und die vorherigen Bücher nicht zwingend kennen muss, um der Geschichte folgen zu können, so empfiehlt es sich bei diesem Teil zumindest den Vorgänger bereits gelesen zu haben und somit die Vorgeschichte präsent zu haben.Und außerdem wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den Agenten der SIGMA-Force weiter geht.

um was geht's?

1293: Marco Polo ist gemeinsam mit seinem Vater und Onkel nach 17 Jahren im Dienst Kublai Khans auf dem Heimweg ihrer Expedition in China, doch auf der langen, zwei Jahre währenden Überfahrt nach Italien bricht an Bord der 14 Schiffe eine entsetzliche Krankheit aus, für die es keine Heilung zu geben scheint. Nur zwei Schiffe und 18 Männer erreichen schließlich den Heimathafen Venedig, doch über die Tragödie dürfen sie kein Wort verlieren.


Mehr als 800 Jahre später treten die gleichen Symptome erneut auf und drohen eine weltweite Epidemie auszulösen. Und wieder einmal ist die Gilde der SIGMA-Force einige Schritte voraus und versucht, eine Heilungsmethode für den soganannten Judas-Code zu entwickeln. Doch Ziel der Gilde ist dabei nicht die Rettung der Menschheit, sondern Macht. Denn wer sowohl den genetischen Code des Krankheitserregers als auch das einzige Heilmittel entwickelt, beherrscht die Welt. 

Während die Gilde ein Kreuzfahrtschiff, das Erkrankte von den indonesischen Inseln evakuiert hat, kapert und in ihre Gewalt bringt, um an Bord Experimente mit der geheimnisvollen Krankheit durchzuführen, hat die SIGMA-Force ganz andere Probleme. Commander Grayson Pierce ist untergetaucht und scheint mit den Feinden gemeinsame Sache zu machen...

Was denke ich über das Buch?

Der Judas-Code ist der vierte Teil der SIGMA-Force Reihe und zeitlich zwei Jahre nach seinem Vorgänger Der Genesis-Plan angesiedelt, auch wenn man das Gefühl hat, dass die beiden Bücher auch nahtlos ineinander übergehen könnten. Alte Bekannte wie Monsignore Vigor Verona, der mittlerweile zum Präfekt des vatikanischen Geheimarchivs ernannt wurde, und Dr. Lisa Cummings unterstützen erneut die SIGMA-Force - ebenso wie die Gilde-Agentin Seichan, die in diesem Teil an der Seite von Commander Gray Pierce kämpft. 


Besonders mag ich an diesem Buch, dass die Geschichte von Anfang an Fahrt aufnimmt und durch den stetigen Wechsel der Schauplätze Spannung aufbaut. Teilweise muss man ein ganzes Kapitel warten, um herauszufinden, was mit bestimmten Personen geschehen ist, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
James Rollins betritt mit diesem Band thematisch wieder ganz neues Terrain und spinnt eine spannende Story vor dem historischem Hintergrund der Expedition Marco Polos. Die Erlebnisse der Expedition wurden durch den Literat Rustichello im Buch Die Beschreibung der Welt zu Papier gebracht, jedoch schwieg Marco Polo bis zu seinem Tod über den Verbleib der übrigen Schiffe und deren Besatzungen. 

Auch wenn es sich hierbei um eine fiktive Geschichte handelt, so recherchiert James Rollins den historischen Kontext, geografische Gegebenheiten und Schauplätze sowie medizinische Details sehr genau und schafft es, sie dem Leser verständlich aufzubereiten, so dass man Geschehnisse, Ortswechsel und auch Krankheitsbilder nachvollziehen kann. Von mir gibt es auch für diesen Teil - wie auch für die ganze SIGMA-Force Reihe - eine klare Empfehlung. Der nächste Teil liegt schon auf meinem Nachttisch bereit...

Vorgestellt: Der Judas-Code, von James Rollins, ISBN-13: 978-3442372164

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 4. August 2017

Freitags ist Markt [August]

Ich weiß nicht genau, ob es mit dem kurzzeitigen Herbstwetter zu tun hat, aber kaum ist der August da, hat mich das Putz-Fieber gepackt! Zusammen mit dem Herrn Bär hab ich nicht nur die Wohnung auf Vordermann gebracht, sondern auch das Auto durfte mal wieder in die Waschstraße, um von außen und innen gereinigt zu werden. Herrlich! Als nächstes war dann mein Kleiderschrank dran, denn auch dort musste dringend mal ausgemistet werden, da mir viele Kleidungsstücke - Abnahme sei Dank! - nicht mehr passen.

Über die liebe Sunray vom Blog The Organized Cardigan bin ich auf einen schönen Artikel passend zu meinem Sommer-Putz aufmerksam geworden. Schaut doch mal beim Ö Mag vorbei, wo Svenja aka Apfel Mädchen über die Vorzüge von Minimalismus schreib - und gleich eine passende Anleitung dabei hat. 
Nachhaltigkeit betrifft ja nicht nur Lebensmittel und das Thema einkaufen...



Der Saisonkalender im August ist prall gefüllt - und bietet so viel Abwechslung wie kaum ein anderer Monat. Äpfel und Birnen sind frisch erhältlich und auch wenn man dieses Obst das ganze Jahr über aus Lagerware bekommt, so dürfen die beiden auch im Sommer in meine Einkaufstasche hüpfen - neben ganz vielen Aprikosen, Nektarinen und Pfirsichen versteht sich!

 
Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im August? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Rezept-Ideen. 

 
Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Links with Love #13 - Sport Essentials

Nachdem ich euch in meinem letzten Blogpost das Buch Triathlon - Optimales Training für (Quer-)Einsteiger vorgestellt habe und wir sozusagen eh grade beim Thema Sport sind, kam mir die Idee, euch einen kleinen Einblick in meinen Kleiderschrank zu gewähren und ein wenig über meine Sport-Klamotten zu plaudern. Und was passt da besser als endlich mal wieder eine Runde Links with Love für euch zusammen zu stellen? Hier sind sie also: meine Sport Essentials.

Übrigens: Auf der Suche nach einer deutschen Entsprechung, war ich doch sehr überrascht, das Wort "Essential" im Duden zu finden. Da mir Wortbedeutungen wesentliche Sache unpassend bzw.  unentbehrliches, lebenswichtiges Gut als Synonym doch etwas übertrieben vorkamen, bleibt es also beim Anglizismus - schließlich geht es nur um Sportsachen. 
Der Übersichtlichkeit halber habe ich mich entschieden, meine Sportkleidung, Hilfsmittel und Ausrüstung nach Sportart sortiert aufzulisten. Das finde ich persönlich praktischer, da es einen Läufer wahrscheinlich nicht interessiert, welche Yoga Blöcke oder welche Schwimmbrille ich zu Hause habe.

Mittwoch, 19. Juli 2017

was lesen!? - "Triathlon - Optimales Training für (Quer-)Einsteiger"

Am 18. Februar 1978 stand nach 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen und einer Gesamtzeit von 11:46:40 der erste "Iron Man" fest: Gordon Haller. Heute, fast 40 Jahre später ist Triathlon beliebter denn je und neben der Originaldistanz des Ironman gibt es heute weitere Wettkampfdistanzen, die vom der Sprint-Distanz bis zur klassischen Lang-Distanz reichen. 

Auch ich hatte mir Ende letzten Jahres in den Kopf gesetzt, in diesem Jahr an einem Triathlon über die Volks-/ Sprintdistanz teilzunehmen. Ein großes Ziel - von dem ich mittlerweile Abstand genommen habe. Obwohl ich an mehreren Kraul-Kursen teilgenommen habe und meine Technik deutlich verbessern konnte, merkte ich bereits im Frühjahr, dass mir der Spaß am Schwimmen und somit auch die Motivation für regelmäßiges Training fehlen. Mit dem Radfahren verhielt es sich ähnlich: Hin und wieder mit dem Rad zur Arbeit oder in die Stadt zu fahren, reicht nicht aus, um sich auf seinen ersten Triathlon vorzubereiten.

Das Buch Triathlon - Optimales Training für (Quer-)Einsteiger von Dr. Matthias Marquardt und Manuela Dierkes möchte ich euch trotzdem - oder gerade deshalb - vorstellen. Ich bin mir sicher, es hält viele Information, Tipps und Planungshilfen für all diejenigen bereit, die mit dem Gedanken spielen, mit dem Volkssport Triathlon zu beginnen oder sich an neue Distanzen heran wagen wollen.

Das Buch gliedert sich in insgesamt 12 Kapitel. Nach einer Einführung Triathlon für jedermann, indem die historischen Hintergründe sowie die verschiedenen Distanzen vorgestellt werden, wird direkt die alles entscheidende Frage gestellt: Sind Sie fit für Ihren Triathlon? Ein Check-Up beim Arzt ist ebenso wichtig wie das richtige Bewusstsein für seinen eigenen Körper und die Kenntnis über die richtige Trainingssteuerung und Pulsmessung.

Die drei folgenden Kapitel widmen sich den einzelnen Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Zu jeder Sportart werden zahlreiche Tipps zur Technik und richtigen Körperhaltung, zu Ausrüstung und Hilfsmitteln, sowie zur Verletzungsprophylaxe ergeben. Ergänzt wird dies durch weitereführende Kapitel, die Athletiktraining, Planung des Trainings, Wechseltraining und Tipps zur optimalem Ernährung behandeln.

Abgerundet wird das Buch durch das sehr wichtige Kapitel Die Zeit danach: Regeneration und umfangreichen Trainingsplänen für Einsteiger auf der Sprint- und Olympischen Distanz ("Ziel: Finish with smile"), sowie zusätzlichen Schwimmtrainingsplänen mit verschiedenen Schwerpunkten (wie Technik, Temposteigerung und Freiwasser), so dass man am Ende des Buches bereit ist, sich ins Abenteuer Triathlon zu stürzen und mit dem Training zu beginnen.

Auch wenn Triathlon für mich zurzeit nicht der richtige Sport für mich ist, so finde ich das Buch sehr gut und kann es guten Gewissens an Triathlon-Interessierte weiterempfehlen. Mich persönlich hat es in meiner Entscheidung, dieses Jahr nicht an einem Triathlon teilzunehmen, unterstützt. Vielleicht ist es für euch hingegen genau die Motivation, die es braucht, um mit diesem Sport zu beginnen.

Vorgestellt: Triathlon, von Dr. Matthias Marquardt und Manuela Dierkes, ISBN-13: 978-3-517-08765-8

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 8. Juli 2017

Freitags ist Markt [Juli]

Freitags ist Markt - auch wenn ich im Juli ausnahmsweise einen Tag zu spät dran bin. Und dabei hab ich so einen tollen neuen Laden in Köln entdeckt, von dem ich euch unbedingt berichten wollte. Aber lieber zu spät als nie, also alle Kölner: aufgepasst! 

Kennt ihr schon den Laden The Good Food? Ich habe Geschäft und Blog auch gerade erst entdeckt - und war sofort restlos begeistert. Ein Lebensmittelgeschäft, wo man Obst mit markanten Stellen, unperfektes Gemüse, Backwaren vom Vortag und Lebensmittel kurz vor oder nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, welches aber noch gut ist. 

Ist das nicht ein Knaller Laden? Ich für meinen Teil bin ganz begeistert und finde: Das sollte es öfter geben! Gibt es ein solches Lebensmittelgeschäft vielleicht bei dir in der Nähe bereits? Erzähl mir davon und schreib es gerne in die Kommentare. Ich würde gerne eine Liste/ Übersicht über solche Geschäfte (deutschlandweit) anlegen.



Wenn ich mir so den Saisonkalender von Juli ansehe, fällt mir einmal mehr auf, dass mein kleiner Blog bald schon drei Jahre besteht. In dieser Zeit haben sich eine Menge Rezepte angesammelt -
passend zu jeder Saison. Im Juli möchte ich euch noch einmal die Rezepte für Gefüllte Aubergine, Lachs auf Mangold und Kartoffelsalat mit Bohnen und Speck ans Herz legen. An besonders heißen Tagen empfiehlt sich außerdem Frischer Tomatensalat mit Zitronendressing und Gazpacho Andaluz. Stöbert einfach mal im Archiv und schaut, was euch anspricht.

PS: Kennt ihr eigentlich schon das Rezept für Pflaumenkuchen mit Hefeteig? Das war eins meiner ersten Rezepte und ich freue mich jedes Jahr wieder auf die Pflaumen-Zeit.

 
Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im Juli? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Rezept-Ideen. 

 
Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 24. Juni 2017

Liebe deine Stadt: Feels like coming home

Eine Woche auf Dienstreise. London. Endlich. Nach all den Jahren wieder für mehr als ein Wochenende in der City. Kollegen treffen, neue Kontakt knüpfen. Zuvor noch neue Kleidung kaufen. Dresscode: Business Professional Attire. Ungewohnt und doch irgendwie schön, mich so schick gekleidet zu zeigen. Vorfreude.
Endlich Sonntag. Viel zu heiß, schlecht geschlafen, dreimal umgepackt. Nachmittags noch ein Lauf-Event, zum Glück nur die 5km. Neue Bestzeit bei 28 Grad. Schnell nach Hause, duschen und weiter zum Flughafen. Ungewohnt Gepäck aufzugeben, dafür keine Flüssigkeiten an der Sicherheit vorzuzeigen. 

Flug verspätet, trotzdem schön. Wolkenloser Himmel, wunderschöner Blick über die Stadt. Landung in Heathrow, Passkontrolle, ewig lange Gänge. Endlich im Zug Richtung Paddington. Nur 15 Minuten bis in die Stadt. Es ist warm, es ist voll, es ist wie immer. Feels like coming home.
Warten aufs Taxi. Alle stehen in einer Reihe und warten geduldig. Ich liebe diese Gelassenheit und die schwarzen Taxen. Fahrt durch die fast menschenleeren Straßen der City. Immer noch fast 30 Grad. Offene Fenster, Londoner Luft und dieses Gefühl, nach Hause zu kommen. 


Fünf Tage in der City zwischen Bank, Monument, Leadenhall Market, The Gherkin und Tower Hill. In der Mittagspause schnell zu GAP und M&S. Es ist Sale und das Pfund steht so gut wie lange nicht mehr. Abends kaltes Cider und Fingerfood im Pub, eine Fahrt auf der Themse. Die Sonne scheint, 33 Grad bis in die späten Abendstunden. Kein casual friday, aber ein langes Mittagessen mit dem Lieblingskollegen. In London ist das Leben leichter. 
 
Kurz vor Feierabend zurück in Jeans und Converse. Rushhour in der City. Liverpool Street, Stansted Express, Flughafen Romantik. Final Call und noch gar kein Flugzeug in Sicht. Flug verspätet. Abschied nehmen von London, Vorfreude auf Köln. Verliebt in zwei Städte. Sonnenuntergang über den Wolken. Landung kurz vor Mittagnacht. Immer noch 20 Grad und vertraute Kölner Luft. Feels like coming home. 


Zu spät für die S-Bahn. Wieder eine Taxifahrt. Dieses Mal mit dem Mitternachtskrimi auf Deutschlandfunk. Zwei Fellknäuel, die zur Begrüßung ganz verschlafen zur Tür getapst kommen. Die Tasche auspacken, kurz vor 1 Uhr bei offenem Fenster duschen. Das frisch bezogene Bett als Willkommensgruß vom Herrn Bär. 28 Grad im Schlafzimmer, aber endlich das eigene Bett.  

Willkommen daheim, Reisende.

Freitag, 9. Juni 2017

Obst- und Gemüsenudeln | Kichererbsen-Karotten-Kuchen

Low-Carb Gerichte mit Gemüsenudeln sind bereits seit Jahren in aller Munde und insbesondere Zucchini-Spaghetti (auch Zoodles genannt) sind der Trend schlechthin - da erzähle ich euch sicher nichts Neues. Obwohl ich Zucchini, Möhren, Gurke und Co. sehr gerne mag, als Nudelersatz kam es bei uns bisher noch nicht auf den Tisch. Zeit, dies zu ändern und Neues auszuprobieren.

Da kam mir das Buch Obst- & Gemüsenudeln gerade recht, denn wer will schon immer nur Zucchini-Nudeln essen? Zucchini haben schließlich nur im Sommer Saison und auf Dauer auch etwas langweilig. Zoé Armbruster arbeitet in ihrem Kochbuch nämlich auch mit Birne, Rote Beete, Rettich, Butternutkürbis und Pastinake, so dass man für jede Jahreszeit das passende Rezept findet. 

Das Buch teilt sich ganz klassisch in drei Teile: Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts. Im ersten Teil finden sich sieben Rezepte für Salat, Kartoffelpuffer und Frühlingsrollen. Den meisten Platz wird den sechszehn Hauptgerichten eingeräumt. Hier finden sich neben klassichen Zucchinispaghetti auch Suppen, Gerichte mit Fisch, Risotto und Burger - natürlich alles mit Obst- und Gemüsespiralen kombiniert. Den Abschluss bieten sieben Dessert-Ideen, bei denen mich vor allem Milchreis mit Birne und Lavendel oder das Holunder-Birneneis am Stil angesprochen haben.

 Vorgestellt: Obst- und Gemüsenudeln, von Zoé Armbruster, ISBN-13: 978-3-8094-3689-8

Freitag, 2. Juni 2017

Freitags ist Markt [Juni]

Juhu, der Sommer ist das. Zumindest von den Temperaturen und Sonnenstunden her, aber gestern war außerdem der meteorologische Sommeranfang. Sommer ist zwar nicht meine liebste Jahreszeit (es geht doch nichts über den Herbst), aber ich freue mich sehr auf die große Auswahl an Gemüse, Obst und Beeren in diesen Monaten.



Was das Thema Nachhaltigkeit angeht, so habe ich natürlich auch in diesem Monat wieder neue Tipps für euch. Einen Tipp schrieb mir die liebe Frauke vom Blog Fräuleins wunderbare Welt in die Kommentare unter mein Rezept für selbstgemachte Gemüsebrühe, das ich im März verbloggt habe. Frauke schrieb:
"Ich mach mir neuerdings auch sehr gerne Brühe selbst! Deshalb lege ich nun immer die Gemüsereste/-abfälle (z. B. der Strunk vom Broccoli) in eine große Dose, die ich extra dafür im Gefrierschrank habe. Sobald ich die nächste Brühe ansetze habe so ganz nebenbei schon einiges, was ich da noch mit reinschmeißen kann, das Geschmack abgibt und was sonst im Müll gelandet wäre."
Vielen Dank, liebe Frauke, für deinen Kommentare und den tollen Tipp. 

Nun werfen wir aber einen Blick auf den Saisonkalender für Juni. Neben einer großen Palette Gemüse, gibt es auch ganz viel Obst und Beeren. Rhabarber, Stachelbeeren, Kirschen... Hach, ich gerate direkt ins Schwelgen, wenn ich den Saisonkalender und die Marktstände sehe.
Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im Juni? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Rezept-Ideen. 
Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 13. Mai 2017

Die Sache mit dem Abnehmen: Zwischenstand im Mai

Ich liebe es, zu planen. Stundenlang kann ich mich mit einem Thema beschäftigen, das Für und Wider abwägen, recherchieren, notieren und vergleichen. Sei es das nächste Urlaubsziel oder nur der Kauf einer neuen Pulsuhr - ohne Plan (im weitesten Sinne) geht bei mir nichts. Kein Wunder also, dass mich das Projekt Sparkle&Shine sofort angesprochen hat als ich erstmals durch die liebe Sunray davon erfuhr. 
Das Projekt Sparkle & Shine 2017 wird von Missi auf ihrem Blog Himmelsblau geführt; ein Blog, das mir durch die liebevolle Gestaltung und breit gefächerten Themengebiete direkt ans Herz gewachsen ist. Spätestens als ich ihre Rubrik #RunMissiRun und Missis Sportrückblicke entdeckte, war mir klar, dass ich hier sehr viel für mich selbst mitnehmen kann.

Bei Sparkle & Shine geht es darum, sich zum Jahreswechsel Vorsätze für das Jahr zu setzen und diese monatlich auf kleinere Etappen-Ziele runter zu brechen, um mit Struktur und Planung seine Ziele zu erreichen. Wie ihr bereits in meinem Silvester Beitrag lesen konntet, lautet mein großes Ziel für dieses Jahr: Achtsamkeit mir selbst gegenüber. Oder anders ausgedrückt: Sport treiben, auf meine Ernährung achten, weiter Abnehmen. Auch das Wort "Triathlon" fiel in diesem Zusammenhang, aber das ist ein anderes Thema. 😉

Abnehmen WW WeightWatchers Erfahrungen
Mein Abnehm-Motto 💞

Nachdem ich mich also ein bißchen ins Projekt Sparkle & Shine eingelesen hatte, war ich gleich Feuer und Flamme, erstellte mir einen Runtastic-Account und pflegte dort fleißig meine sportlichen Aktivitäten ein. Das motiviert mich sehr und führt einem dann doch nochmal ganz neu vor Augen, was man alles so geleistet hat.

Daraus ergab sich unter anderem mein Neustart im Januar und seitdem hat sich einiges getan. Mein Sport-Pensum hat sich wieder erhöht (nachdem ich gesundheitsbedingt zwei Monate gar keinen Sport machen konnte) und mein Fitbit Armband animiert mich, so viel zu Fuß zu gehen, wie noch nie! Neben dem Outdoor-Kurs, zu dem ich mich bereits ganz zu Beginn meines Abnehm-Weges angemeldet hatte und der mich joggend durch den ersten Winter brachte, habe ich in den Osterferien an einen Schwimm-Technik-Intensiv-Kurs teilgenommen gemacht und war zwei Wochen lang jeden Morgen um 8:00 im Wasser. Neu ausprobiert habe ich Vacu-Walk, also bei Unterdruck auf einem Laufband walken, und natürlich neue Jillian Michaels DVDs für meinen Sport zu Hause. 

Auch mit der Ernährung klappt es seit meinem Wiedereinstieg bei WW sehr gut. Ich schreibe mir jeden Samstag einen Essensplan für die Woche, komme erstaunlich gut mit meinem Punkte-Budget zurecht und freue mich sehr, dass die Waage fast jede Woche eine Abnahme anzeigt. Seit dem Neustart Ende Januar habe ich in fast zwanzig Wochen weitere 11,5 Kilo und eine weitere Kleidergröße verloren, und bin sehr stolz auf meine bisherige Abnahme von insgesamt 26,5 Kilo. So darf es gerne weiter gehen, denn ich bin noch lange nicht am Ziel. 

Mein Abnehmweg
Niemals aufgeben 🌟

Nun möchte ich auch blogtechnisch in die Spur kommen, sprich: wieder mehr und strukturierter Bloggen, neue Rezepte ausprobieren, den Spaß am Fotografieren und Schreiben wiederfinden, mehr übers Reisen bloggen. Und was eignet sich besser dafür als Sparkle & Shine Ziele für Mai und Juni in den vier vorgeschlagenen Kategorieren zu formulieren?

Im Bereich Mind stehen die beiden bevorstehenden Fortbildungen im Fokus. Ich möchte diese bewusst wahrnehmen und wie eine kleine Auszeit aus dem Arbeitsalltag betrachten und genießen. Besonders auf die Woche in London freue ich mich sehr, da dies schon lange ein Herzenswunsch von mir war.
Im Bereich Soul möchte ich trotz vollem Terminkalender Zeit für meinen Herrn Bär und mich einplanen. Pärchen-Zeit, um schon lang geplante Ausflüge zu machen, essen zu gehen oder einfach nur gemeinsam Zeit zu verbringen. 
Im Bereich Heart ist das wichtigstes Ziel für das Jahr 2017 verankert, damit ich es nicht aus den Augen verlieren. Klar formuliert heißt das für mich zurzeit (noch): dieses Jahr an einem Triathlon über die Schnupper- oder Volksdistanz teilzunehmen und einen 10km Lauf zu absolvieren.

So der Plan. Und nun schlüpfe ich in meine Lauf-Schuhe und absolviere meinen für heute geplanten Lauf.

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 5. Mai 2017

Freitags ist Markt [Mai]

Anfang der Woche erhielt ich ganz unerwartet einen Kommentar zum Rezept für Auberginen-Zucchini-Kuchen, das ich vor beinahe zwei Jahren veröffentlich habe, und habe mich ganz besonders darüber gefreut. Denn hier kam mein Nachhaltigkeits-Tipp vom letzten Monat (Vorräte aufbrauchen und gezielt einkaufen, um das Wegwerfen von Lebensmittel zu vermeiden) indirekt zum Einsatz.

Auf der Suche nach einem Nachhaltigkeits-Tipp für diesen Monat, musste ich nicht lange überlegen, denn in den letzten Wochen beschäftigte mich immer zu ein Thema beziehungsweise einem Blog und dem gleichnamigen sozialen Projekt "Für Leib und Seele". Denn Laura beschäftigt sich nicht nur mit Themen wie gesunder Ernährung, die sie mittlerweile und eher zufällig auf eine vegane Ernährung umgestellt hat, und Vermeidung von Plastik-Müll, sondern auch mit sozialer Gerechtigkeit, einer bewussten Lebensweise und Glücksmomenten. 

Mein Tipp diesen Monat lautet daher: Schaut mal bei Laura und auf ihrem Blog Für Leib und Seele vorbei, denn auch wenn ihr (genau wie ich) nicht vorhabt, euch rein pflanzlich zu ernähren, so gibt es viele schöne Rezepte und jede Menge Denkanstöße zu einem bewussten Leben zu entdecken. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und mit dem Saisonkalender für diesen Monat.



Schaut euch nur diesen Saisonkalender an! Salate, Blumenkohl, Erdbeeren und natürlich Rhabarber lassen mein Herz höher schlagen diesen Monat. Lauch, Radieschen, Kohlrabi, Spinat und Spargel zeigen uns: endlich ist der Frühling wirklich da und die Stände auf den Wochenmärkten sind üppig gefüllt und laden zum frisch Einkaufen und frisch Kochen ein. 

In meinem Blog-Archiv findet ihr jede Menge Rezepte zu den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, die ich in den letzten Jahren für euch und für mich verbloggt habe. Ich würde mich freuen, wenn ihr auch hier ein wenig stöbern und Neues für euch entdecken würdet - man kann schließlich nicht immer nur Vanille-Sauce essen. 😉
Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im Mai? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare.

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 2. Mai 2017

selbstgemachte Vanille Sauce

Wenn es um Desserts geht, bin ich etwas pingelig und stehe sowohl Sahne als auch Saucen kritisch gegenüber - und das nicht erst seit mich die Sache mit dem Abnehmen beschäftigt. Es ist mehr der Geschmack, der mir bei Fertigprodukten oft nicht zusagt und mir das eigentlich Dessert oder Stück Kuchen versaut

Als wir während der kalten Jahreszeit aber öfter Mal Bratapfel gemacht haben, durfte Vanille Sauce irgendwie nicht fehlen. Was also tun? Die Antwort ist denkbar einfach: Vanille Sauce selber machen. Ich habe also ein wenig recherchiert, Tipps und Tricks durch gelesen, Koch-Videos angeschaut und schluss endlich fest gestellt: Es ist eigentlich kein Hexenwerk, man braucht nur etwas Geduld und frische Eier.

Selbstgemachte Vanille Sauce ist etwas Feines! Nicht nur zu Bratapfel, sondern auch zu Kuchen, Schokopudding und anderen Köstlichkeiten. Also traut euch ruhig mal, eine Dessert Sauce selbst zu machen. Es lohnt sich.

selbstgemachte Vanille Sauce

Vanille Sauce

500ml Milch
1 Vanilleschote
3-4 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
2 Eier

Die Milch in einen Topf geben und langsam erhitzen. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark mit dem Messerrücken heraus kratzen und in die Milch geben. Unter Rühren die Milch kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Vanillezucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Die Zucker-Eier-Masse langsam in die noch warme Milch geben und unter ständigem Rühren zu einer zähflüssigen Sauce andicken lassen. Sollte die Milch zu kalt werden, könnt ihr sie nochmal vorsichtig und auf kleiner Flamme erhitzen. Aber aufgepasst: Die Masse darf nicht heißer als ca. 75°C werden, da sonst die Eier gerinnen.


Vanille Soße selber machen

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 27. April 2017

was lesen!? - "Der Genesis-Plan" von James Rollins

Als ich letzte Woche meinen Koffer für unseren Mallorca-Urlaub packte, landete ich irgendwann automatisch auch vor meinem Bücherregal, dennn Urlaubs-Lektüre muss schließlich sein. Wie schon im vergangenen Jahr, als ich den Roman "Feuerflut" von James Rollins mit auf unsere einwöchige AIDA-Tour nahm, entschied ich mich auch jetzt wieder für einen Teil der SIGMA-Force Reihe.

Da ich mir "Sandsturm" und "Feuermönche" (die ersten beiden Teile der Reihe) bereits als Hörbuch vom fantastischen Wolfgang Pampel habe vorlesen lassen, entschied ich mich, dieses Mal den dritten Teil - "Der Genesis-Plan" - einzupacken. Wie erwartet wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht.


um was geht's?

In einem Kloster in den Bergen Nepals bricht unvermittelt die Hölle los: Nur wenige Minuten dauert der blindwütige Amoklauf der buddhistischen Glaubensbrüder – dann ist keiner von ihnen mehr am Leben …Und die Männer sind lediglich die ersten Opfer einer unglaublichen Verschwörung, die nur ein einziges Ziel verfolgt: die Schöpfung einer neuen Welt auf den Ruinen der Apokalypse! 

Allein Painter Crowe kann den grausamen Plan jetzt noch vereiteln. Doch dem brillanten Geheimagenten von der SIGMA Force bleibt nicht mehr viel Zeit: Denn auch er zeigt bereits die ersten Symptome jenes rätselhaften Wahnsinns, der Menschen in Bestien verwandelt …  


Was denke ich über das Buch? 

Nach kurzen Vorbemerkungen des Autors zum historischen Hintergrund und wissenschaftlichem Gehalt, beginnt die Geschichte ganz unvermittelt im Mai 1945 mitten in Deutschland, mitten in den letzten Tagen des Dritten Reichs. Ein etwas überraschender Einstieg in die Geschichte und den Kontext, der viel weiter reicht, als die Kurzbeschreibung des Buchrückens zunächst vermuten lässt.

Rasant geht es weiter: in Kopenhagen soll der Director der SIGMA Force, Grayson Pierce eine scheinbar einfache Observation vornehmen; zeitgleich kämpft sein Kollege Painter Crowe in einem abgelegenem Kloster im Himalaya ums Überleben. Und was hat das Tierreservat im Zululand, Südafrika mit der ganzen Geschichte zu tun? 

Der Roman nimmt von der ersten Seite an Fahrt auf, die Schauplätze wechseln stetig und die Ereignisse überschlagen sich, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Fasziniert von den wissenschaftlichen und historischen Aspekten der Geschichte googlete ich immer wieder Einzelheiten - um festzustellen, dass Realität, Historie und Fiktion sehr gut recherchiert und mit einander verwoben werden.

In meinen Augen ein weiterer, rundum gelungener SIGMA-Force Roman. Von mir gibt es wieder eine klare Lese-Empfehlung - nicht nur für Der Genesis-Plan, sondern die gesamte SIGMA-Force Reihe von James Rollins.

Vorgestellt: Der Genesis-Plan, von James Rollins, ISBN-13: 978-3-442-36795-6 

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.
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