Mittwoch, 12. April 2017

Vanille Häschen aus Quark-Öl Teig

Plätzchen ausstechen macht man nur an Weihnachten? Blödsinn! Das geht zu Ostern genau so gut, dachte ich mir. Man braucht nur ein paar hübsche Ausstecher (ich habe unseren Hasen-Ausstecher verwendet), einen schnell zusammen gerührten Quark-Öl-Teig und schon kann es ans Ausstechen und verzieren gehen.

Wenn ihr mich fragt, dann sind die kleinen Hasen eine schöne Ergänzung zum klassischen Oster-Lamm auf der Kaffee-Tafel am Ostersonntag und eignen sich hübsch verpackt als kleines Mitbringsel. Außerdem schmecken sie so wunderbar nach Vanille und Frühling. 


Vanille Häschen aus Quark-Öl-Teig 

250g Magerquark
75ml Milch, 1,5 % Fett
3 EL Sonnenblumenöl
3 EL flüssiger Honig oder Reissirup
 1 Ei (Größe M)
1 Prise Salz 

400g Dinkelmehl (Typ 630)
1 Päckchen Weinstein- Backpulver
2 gestrichene TL gemahlene Vanille

etwas Mehl für die Arbeitsplatte
Kovertüre, Streusel oder Zuckerguss zum Verzieren 

Quark-Öl Teig ist eine wunderbare Alternative zum klassischen Hefeteig, schnell angerührt und auch für Backanfänger geling sicher. Hierzu Quark, Milch, Öl, Honig, Ei und Salz in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren.

Mehl abwiegen und mit Backpulver und Vanille mischen. Erst dann die trockenen Zutaten in einem Schwung zur Quark-Öl Masse geben und mit den Knethaken des Mixers oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Backofen in der Zwischenzeit schon mal auf 160°C Umluft vorheizen lassen und zwei Backbleche mit Backpapier oder einer Backmatte auslegen. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf dünn ausrollen. Mit den Ausstechförmchen Kekse ausstechen, mit etwas Abstand zueinander auf die vorbereiteten Backbleche legen.

Die Kekse vorgeheizten Backofen für bei 160°C Umluft für 12 Minuten backen bis die Kekse leicht gebräunt, aber noch fluffig sind. Nach dem Abkühlen können die Kekse nach Belieben mit Schokolade, Zuckerguss oder Streuseln verziert werden.

  Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 7. April 2017

Freitags ist Markt [April]

Der Frühling ist da und ich habe Lust, draußen zu sein, die Sonne zu genießen und den ersten Rhabarber einzukaufen. Aber auch der Frühjahrsputz steht bei uns noch an und nicht nur die Fenster haben es bitter nötig, sondern ebenso die Vorratsschränke. Eine gute Gelegenheit, mal nachzuschauen, was sich dort alles an Lebensmitteln findet.
Ich erzähle euch nichts neues, wenn ich sage, dass jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel weggeschmissen werden - und ich kann mich da leider auch nicht von frei machen. Umso wichtige finde ich es, sich dessen bewusst zu werden und öfter gezielt und frisch einzukaufen; vorher die Schränke zu öffnen und zu schauen, was noch alles vorrätig ist. Das verhindert nicht nur, dass Lebensmittel irgendwann weggeschmissen werden, sondern bringt einen auch dazu, neue Rezepte und Variantionen auszuprobieren.


Im April ist der Saisonkalender noch recht kurz, obwohl die Stände auf dem Markt eine größere Auswahl an Obst und Gemüse bieten. Aber da sich mein Saisonkalender nur auf Produkte aus frischer, heimischer Ernte bezieht und Import- oder Lagerware nicht berücksichtigt, entsteht diesen Monat dieser, übersichtliche Saisonkalender.
Ich freue mich sehr, dass der erste junge Spinat endlich da ist und auch Spargel und Rhabarber haben nun ihre Zeit.

Auf welches Gemüse freust du dich besonders im April? Und was hast du im Vorratsschrank entdeckt, das aufgebraucht werden muss?

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 29. März 2017

[Grundrezept] selbst gemachte Gemüsebrühe

Heute möchte ich gerne ein einfaches Grundrezept für leckere Gemüsebrühe mit euch teilen. Auf die Idee haben mich sowohl Luna vom Blog L'elegant Country Life mit ihrem Rezept für gekörnte Gemüsebrühe, als auch Sigrid vom Blog Madam Rote Rübe mit ihrem Rezept für eingesalzenes Suppengrün für Gemüsebrühe gebracht.

Wir benutzen dieses Grundrezept sehr gerne als Basis für alle möglichen Suppen und Eintöpfe (da darf das gekochte Gemüse wie auf den Rezept-Fotos zu sehen auch gerne drin bleiben), genießen sie aber auch oft pur oder mit Einlage wie Brühwürstchen oder Maultaschen.


Grundrezept: Gemüsebrühe

2 Möhren
250g Knollensellerie 
1 Stange Lauch
1 große Zwiebel
ein Bund frische Petersilie

etwas Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer 
1,5L Wasser

Die Möhren, Sellerie und Lauch putzen und in grobe Stücke oder Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und das Gemüse für einige Minuten unter Wenden darin andünsten. Mit Wasser ablöschen und zum Kochen bringen. 

Nun mit Salz, Pfeffer und grob gehackter Petersilie würzen und für eine dreiviertel Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Brühe sollte sich nun um gut ein Drittel reduziert haben und kann durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgegossen werden.

So schnell habt ihr eine leckere und gesunde Gemüsebrühe - garantiert ohne Zusätze oder Geschmacksverstärker. In Schraubgläsern luftdicht verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die Brühe für einige Tage; ihr könnt sie aber auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 22. März 2017

Gewürzmischung für Porridge

Ich bin ein echter Spätzünder, was Porridge anbelangt. Das mag damit zusammen hängen, dass ich bislang immer den falschen Porridge gegessen habe, dessen Farbe und Geschmack nicht gerade Appetit anregend waren. Das änderte sich erst, als ich von meiner Tante zum Geburtstag ein Paket zimtigen Apfel-Porridge von 3 Bears geschenkt bekam. Im ersten Moment beim Auspacken dachte ich mir nur: "Oh man. Porridge. Ausgerechnet Porridge!", dabei meinte sie es nur gut und war extra in die Kölner Innenstadt zur Gertrude No. 20 gefahren, um etwas Besonderes für mich zu besorgen. 

Nun ja, nachdem die Packung dann drei Monate lang bei uns in der Küche herum stand und hübsch aussah, der Herr Bär schon anfing zu meckern, wann ich das denn endlich mal essen oder weg räumen würde, und ich mich wieder vermehrt mit dem Thema Abnehmen beschäftigte, fasste ich mir Ende Januar endlich ein Herz und probierte es aus. Und siehe da: Porridge kann richtig lecker schmecken und macht lange satt. Seit dieser Erkenntnis habe ich mir ziemlich häufig morgens Porridge mit Mandelmilch angerührt, in Tupper gepackt und genüsslich auf der Arbeit gefrühstückt, was natürlich zur Folge hatte, dass die Packung ziemlich schnell leer war.

Nachschub zu besorgen wäre gar nicht das Problem, aber auf Dauer doch recht kostspielig. So kam mir dann die Idee, mir eine eigene Gewürzmischung für Porridge zusammen zu stellen und diese dann morgens auf meine mit Mandelmilch angerührten zarten Haferflocken zu geben. Das schmeckt anders - besser! -, denn ich mische genau die Gewürze zusammen, die ich mag und die für mich die perfekte Gewürzmischung ergeben. 

Gewürzmischung für Porridge

Samstag, 18. März 2017

Low-Carb Walnussbrot

Eine Sache, die ich an meinem Job besonders mag, sind meine Kollegen. Eine Grundvoraussetzung, finde ich, wenn man durchschnittlich 8 Stunden am Tag miteinander im Büro verbringt und so einiges von den anderen mitbekommt. Natürlich wissen meine Kollegen auch, dass ich weiter abnehmen möchte und seit Januar wieder mit WeightWatchers mein Essen plane und kontrolliere. 

Für meine Kollegen ist es normal, dass ich mittags nicht mit in die Kantine gehe, sondern entweder Essen dabei habe oder mir Salat oder Joghurt besorge. Neben lieben Worten, wie sehr man mir die bisherige Abnahme von 20kg ansieht, unterstützen mich meine Kollegen aber auch, indem sie mit mir zusammen die Mittagspause mit einem Spaziergang verbringen oder mir gesunde und kalorierenarme Rezepte mitbringen. 

Wie dieses Rezept für Low-Carb Walnussbrot. Meine Kollegin hatte an der Supermarkt-Kasse ein Heft von essen&trinken "Low Carb Spezial" entdeckt und es direkt mal für uns eingepackt. Da waren echt leckere Gerichte dabei, die noch darauf warten, ausprobiert zu werden. Und da mich die Brotaufstriche am meisten ansprachen, dachte ich mir, ich fang direkt mal mit Brot und Aufstrich an und habe dieses Low-Carb Walnussbrot gebacken. Sehr lecker - sagt auch der Herr Bär.


Low-Carb Walnussbrot

100g Walnusskerne
50g geschrotete Leinsaat
50g Weizenkleie
50g Kichererbsenmehl
1 TL Backpulver
1 TL Salz
2 Eier
250g Magerquark

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Umluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen lassen. Die Walnüsse grob hacken und die Hälfte der Nüsse mit Leinsaat, Weizenkleie, Kichererbsenmehl, Salz und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und bei Seite stellen. 
Eier und Quark in eine zweite Schüssel geben und glatt rühren. Dann erst die trockenen Zutaten dazu geben, unterrühren und für 10 Minuten quellen lassen. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf geben und mit feuchten Händen zu einem Brotlaib formen. Die restlichen Walnusskerne darüber streuen und das Brot dann im heißen Backofen für 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und vor dem Schneiden vollständig abkühlen lassen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Freitag, 3. März 2017

Freitags ist Markt [März]

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen im März! Nachdem ich im Januar den Tipp gab, Lebensmittel unverpackt einkaufen, und im Februar direkt mit dem Einkauf von saisonalem und regionalem Obst und Gemüse weiter machte, möchte ich heute nochmal ein paar Worte zum Thema Plastik vermeiden verlieren.
Dass es im Alltag gar nicht so einfach ist, Plastik zu vermeiden, das weiß ich selbst. Ich muss nur einen Blick durch unsere Küche schweifen lassen, wo sich Tupper-Dosen, Trinkflaschen und allerlei Küchenhelfer (zum Teil) aus Kunststoff finden. Lebensmittel sind teilweise auch in Plastik verpackt - vor allem Nudeln, Müsli und Aufschnitt. Schaut man mal im Bad vorbei, sieht es nicht viel besser aus: Duschgel, Zahnpasta und Co - alles in Plastik verpackt. 

Keine Sorge, ich will jetzt hier nicht den Moral-Aposteln spielen und euch dazu bewegen, ab sofort komplett und für immer auf Plastik zu verzichten - das tue ich selbst ja auch nicht -, aber ich möchte ein Bewusstsein dafür schaffen. Plastik vermeiden fängt im Kleinen an. Die großen Supermärkte werben gerade damit, dass sie die Plastiktüten abschaffen und durch Papiertüten ersetzen. "Uiuiui", denkt man sich da, "Ihr habt den Trend aber früh erkannt!". Nun ja - besser spät als nie. Ich persönlich gehe am liebsten mit meinem Stoff-Beutel einkaufen und habe fest vor, mir diesen Monat auch einen kleinen Stoffbeutel für Brötchen und Brot zuzulegen, damit ich mir beim Bäcker nicht für jedes Brötchen eine Tüte geben lassen muss. Die ist zwar nicht aus Plastik, sondern aus (beschichtetem) Papier, aber es muss ja trotzdem nicht sein.



Nun aber genug über Nachhaltigkeit und die Vermeidung von Plastik geredet, weiter geht es mit dem Saisonkalender für März! 

Dienstag, 28. Februar 2017

[Winterküche] Apfel-Birnen Crumble

Wie ihr bestimmt an meinen letzten Blog-Artikeln gemerkt habt, passiert momentan ganz viel bei mir und ich beschäftige mich seit Beginn des Jahres wieder ganz viel mit Ernährung, Sport und Dingen, die mir gut tun. Neben persönlicheren Artikel rund um die Sache mit dem Abnehmen und den neuen #MontagsMotivation Beiträgen sollen dabei aber natürlich auch gutes Essen und leckere Rezepte nicht zu kurz kommen. 

Deshalb probiere ich momentan wieder viel Neues aus, suche nach gesünderen Alternativen und schaue natürlich auch bei anderen Bloggern vorbei, um mir Anregungen und Tipps rund um eine gesündere, zuckerreduzierte Ernährung zu holen. Insbesondere bei der lieben Hannah vom Blog Projekt: Gesund leben finde ich immer wieder viele Informationen rund um das Thema Zucker und alternativen Süßungsmitteln. Da ich gerne neue Produkte ausprobiere und beim letzten Einkauf nun auch bei uns endlich Kokosblütenzucker einziehen durfte, habe ich diesen direkt mal in ein saisonal- und regionales Rezept verarbeitet: Apfel-Birnen Crumble mit Zimt - Soulfood pur!


Soulfood, Crumble, Winterküche
Apfel-Birnen Crumble

3 große Äpfel
3-4 reife Birnen

75g Dinkelmehl
60g Kokosblütenzucker
75g kernige Haferflocken
75g weiche Butter
ganz viel Zimt 😋

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Birnen und Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Das kleingeschnittene Obst mischen und in eine Auflaufform geben.

Mehl, Zucker, Zimt, Haferflocken und weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit einander vermengen. Ich hab hierzu einfach die Hände genommen, ihr könnt natürlich auch die Knethaken des Mixers benutzen. Alles gut vermischen, so dass Streusel entstehen. Die fertigen Streusel über die Apfel-Birnen-Mischung geben und leicht andrücken.

Den Crumble auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für ca. 45 Minuten backen bis die Streusel leicht gebräunt sind und am besten noch warm genießen.



Apfel-Birnen Streusel, Crumble

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 18. Februar 2017

Die Sache mit dem Abnehmen: Neustart im Januar 2017

Im Juni vergangenen Jahres habe ich in meinem Blog-Artikel "Die Sache mit dem Abnehmen: Ein Rückblick" ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert, was meinen persönlichen Abnehmweg betrifft. Seitdem sind einige Monate vergangen und viel passiert, daher dachte ich mir, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um euch von meinem Neustart mit WeightWatchers und dem Status Quo zu erzählen.

Wie bereits im Juni-Beitrag erzählt, kam ich mit dem neuen WeightWatchers Feel Good Programm, das Ende 2015 mit seinen SmartPoints das bisherigen ProPoints Programm ablöste, so gar nicht zurecht. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, dann muss ich gestehen: Ich wollte damit nicht zurecht kommen. 

Denn plötzlich wurden Lebensmittel nicht mehr nur anhand ihrer Kalorien in Punkte umgewandelt, sondern eine komplexe Formel gewichtet alle Nährwerte, so dass Produkte mit viel Zucker höher bepunktet werden als Lebensmittel mit gleicher Kalorien-Anzahl, aber anderer Nährwert-Zusammensetzung. An sich eine gute Sache, aber damals wollte ich das nicht einsehen, denn das hätte ja bedeutet, dass ich mir für einen Kinderriegel nicht mehr nur 3 Punkte, sondern gleich 6 Punkte von meinem Tagesbudget abziehen müsste! 

Also habe ich meine WW-Mitgliedschaft gekündigt, ein paar Wochen lang mit Hilfe einer kostenlosen App Kalorien gezählt und Detox statt Karneval gemacht. Das Ende vom Lied war: Als ich am Aschermittwoch (10. Februar 2016) meine Detox-Woche beendete, hörte ich auch auf, Kalorien zu zählen und redete mir ein wenig ein, dass ich auch so weiter abnehmen würde. Die Faulheit siegte - jedenfalls, was das "Tracking" meiner Ernährung anbelangt - und die Zahl auf der Waage stagnierte. Wochenlang. Monatelang. Fast ein Jahr.

Samstag, 11. Februar 2017

[Winterküche] Suppen für die kalte Jahreszeit

Wie ihr sicher schon gemerkt habe, halte ich noch Winterschlaf und das Bloggen fällt mir momentan schwer. Seit meiner Rückkehr aus Neuseeland, habe ich noch mehr das Gefühl, zwischen den Jahreszeiten festzuhängen. Natürlich war mir klar, dass uns in Deutschland nicht der Frühling erwarten würde, aber auf etwas wärmere Temperaturen hätte ich mich trotzdem gefreut. Als ich allerdings heute Morgen aus dem Fenster sah und feststellte, dass es heute Nacht geschneit hat, dachte ich: Okay, wir haben wirklich Winter!

Winter ist für mich absolute Soulfood-Zeit. Da darf es schon mal öfter gute Hausmannskost mit Rotkohl und Roularden, Pasta in allen Variationen oder eben wärmende Suppen sein. Ich liebe Suppen! Nichts wärmt einen mehr von Innen auf als eine gute, heiße Suppe. Meine liebsten Suppen-Rezepte der letzten zwei Jahre habe ich euch noch einmal zusammen getragen, damit ihr gut und gesund durch die kalten Tage kommt.

vegan Suppe Soulfood

Diese rote Linsen Suppe habe ich Ende Dezember als Abschluss für mein Blog-Event Das Jahr der Hülsenfrüchte verbloggt und sie ist eine meiner Lieblingssuppen. Schnell zubereitet, wunderbar wärmend und zudem sehr eiweißreich. Ein Klassiker und außerdem wunderbar wandelbar.

Für die Kürbis-Liebhaber unter euch, habe ich natürlich auch jede Menge Suppen für euch: zunächst natürlich eine klassische Kürbissuppe mit Hokaido und eine Butternut-Süßkartoffel Suppe. Auch sehr lecker sind Süßkartoffel-Topinambur-Eintopf und Topinambur-Suppe - ein echter Winter-Klassiker.

Soulfood

Erinnert ihr euch noch an das Chili con carne, das ich im Herbst verbloggt habe? Für mich ebenfalls ein richtiges Soulfood, das ohne viel Schnickschnack daher kommt und doch von jedem ein klein bißchen anders gekocht wird. Egal ob in großen Mengen für eine Feier oder nur ein kleiner Topf mit scharfen Gewürzen, um sich zu wärmen: Chili geht im Herbst und Winter einfach immer.

Aber auch für mich ganz neue Kreationen haben in den letzten zwei Jahren den Weg in unsere Küche und auf meinen Blog gefunden. Die Rote Beete Kokos Suppe zum Beispiel. Für viele von euch gehört Rote Beete vielleicht standardmäßig auf den Speiseplan, bei uns ist genau das Gegenteil der Fall. Rote Beete und ich? Niemals! dachte ich immer, aber in Form einer Suppe oder auch als Carpaccio kommt es ab und an auf den Tisch.

Hausmannskost wie bei Oma

Und dann gibt es natürlich noch die Suppen aus der Kategorie "Familien-Rezepte", die sich auf dem Blog finden. Dazu gehören die klassische Linsensuppe mit Würstchen und Speck, wie mein Vater sie immer machte, und natürlich die Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe, die wir schon als Kinder geliebt haben und die ich bis heute sehr gerne koche.

Das Rezept für die Kartoffelsuppe, die ihr auf dem Bild sehen könnt, stammt von meiner Oma und ist ein richtiges Nachkriegszeit-Essen, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut. Die Kartoffelsuppe ist schnell gemacht und lässt sich mit frischen Kräutern und Gewürzen noch nach Belieben verfeinern. Warum nicht auch mal etwas Lachs dazu servieren? Oder frisches Brot? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

In diesem Sinne: Loss et üch schmecke! und kommt gesund durch den Winter.


Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 3. Februar 2017

Freitags ist Markt [Februar]

Auch in diesem Monat möchte ich wieder ein paar Worte zum Thema Nachhaltigkeit verlieren, bevor ich euch den Saisonkalender für Februar präsentieren. Mein Tipp aus dem Beitrag für den Januar Saisonkalender war, Lebensmittel unverpackt einkaufen. Mein nächste Tipp wäre, regional und saisonal einzukaufen - etwas, was gar nicht so einfach ist und manchmal konträr zum Vorsatz, Plastik zu vermeiden und Lebensmittel unverpackt einzukaufen steht. 
Ramona von becoming green hat es letzte Woche in einem Tweet bei Twitter auf den Punkt gebracht: "Und da isser wieder, mein innerer Konflikt: regional & in Plastik verpackt kaufen oder unverpackt, aber importiert.." - Mit diesem Konflikt sehe ich mich auch wieder konfrontiert und um ehrlich zu sein: Es ärgert mich maßlos, denn weder will ich der Wirtschaft das Signal geben, dass Plastik-Verpackungen (z.B. bei Bio-Gurken!) in Ordnung sind, lange Transportwege bei importierte Ware sind es aber auch nicht. Wie gehst du mit diesem Problem um?

  
Obst und Gemüse Saison Februar und Winter

Ich würde mich sehr über Kommentare von euch zum beschriebenen Problem freuen, nun aber endlich zum Saisonkalender für Februar, der leider dem von Januar sehr gleicht. Es ist eben Winter und wir müssen uns noch ein paar Monate gedulden, bis es wieder frisches Obst, Beeren und Frühlingsgemüse gibt. An dieser Stelle muss ich auch gestehen, dass ich nicht nur saisonal einkaufe, denn so ganz ohne Tomaten, Gurke, Paprika und Kohlrabi komme ich dann doch nicht durch den Winter.
 
Aber natürlich wird bei uns auch viel mit saisonalem Gemüse gekocht. Rotkohl zum Beispiel haben wir zum ersten Mal selbst gekocht und was soll ich euch sagen? Ein Gedicht! Viel leckerer als der Rotkohl aus dem Glas und dabei zum Glück nicht so süß, denn wir haben auf Zucker verzichtet und stattdessen nur mit Äpfeln und Traubensaft gesüßt. Auch mit Lauch kochen wir zurzeit sehr gerne, unter anderem Hackfleisch-Käse-Lauch Suppe oder Kartoffel-Lauch-Auflauf. 

Auf welches Gemüse freust du dich besonders im Februar? Welches passende Rezept, mit Zutaten aus dem aktuellen Saisonkalender, möchtest du gerne mit mir teilen? Die Liste ist bis zum 28.02.2017 geöffnet und ihr habt hier die Möglichkeit, eure Blogposts zu verlinken. Auch alte Rezepte aus vergangen Jahren, also auch bereits veröffentliche Beiträge, die zum Saisonkalender im Februar passen, sind herzlich willkommen.     

Wie könnt ihr euch eintragen?
 

  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen. 


 
Leeven Jross us Kölle.

Montag, 30. Januar 2017

[Winterbäckerei] Hausfreunde

Seit anderthalb Wochen bin ich nun wieder zurück aus Neuseeland und musste direkt mal feststellen: Der Winter ist da und es ist ganz schön kalt in Köln. Da hilft nur eins: Backen! 😁 
Eins unserer liebsten Keks-Rezepte nennt sich Hausfreunde. Wo dieser Name herkommt, kann ich euch leider nicht sagen, aber eins weiß ich: Sie schmecken köstlich. Nüsse, Rosinen und Schokolade - eine wunderbare Kombination, zudem sind Hausfreunde ein sehr schnelles Rezept und Anfänger geeignet. Einfach alles zusammen rühren, gleich große Laibe formen und dann ab in den Backofen.



Montag, 23. Januar 2017

[Oma's Rezept] klassische Kartoffelsuppe

Pünktlich zum Wochenbeginn und meine Rückkehr in den Arbeitsalltag möchte ich mich auch bei euch offiziell aus dem Urlaub zurück melden. Die verganenen Wochen und die Reise nach Neuseeland waren Balsam für die Seele und es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich wieder voll und ganz zu Hause angekommen bin und mich an die etwas anderen Temperaturen hier gewöhnt habe. Auch werde ich mir in den nächsten Wochen Gedanken dazu machen, wie es mit Little Tiger in 2017 weiter geht und wie ich mein Blog in Zukunft gestalten möchte. 

Wie schon in meinem Silvester-Beitrag Be the change | Vorsätze für das neue Jahr erzählte, habe ich mir für das neue Jahr einiges vorgenommen - und das bedeutet nun mal auch, dass ich meine Prioritäten neu ordnen und vielleicht nicht ganz so häufig und regelmäßig wie in den vergangenen zwei Jahren bloggen werden.

Heute habe ich aber erst einmal ein neues Rezept für euch dabei. Eins, das mir sehr am Herzen liegt, denn es stammt aus einem echten Familien-Erbstück: dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Oma. Diese schlichte Kartoffelsuppe, die ein typisches Nachkriegs-Essen ist, habe ich an Weihnachten für meine Familie gekocht und wir waren alle begeistert. Gute, deftige Hausmannskost at its best!

Dienstag, 17. Januar 2017

Apfel-Nuss-Cupcake | Gastbeitrag von Meine Torteria

Heute habe ich meine liebe Blogger-Freundin Anja von Meine Torteria zu Gast, während wir noch in Neuseeland sind (ich hoffe, ihr folgt mir alle auf Instagram und Facebook, wo es viele Fotos zu sehen gibt!). Zwar geht unsere Reise langsam zu Ende und wir haben unseren letzten Stop Christchurch bereits erreicht, aber bevor es auf den langen Rückflug nach Deutschland geht, brauche ich eine Stärkung. Da kommen mir die Cupcakes von Anja grade recht! Sehen die nicht gut aus?


Mittwoch, 11. Januar 2017

Pinker Smoothie | Superfoods im Glas

"And it was all yellow" summe ich vor mich hin, während ich diesen Blogpost schreibe, denn müsste ich ein Lied auswählen, dann wäre es mit Sicherheit "Yellow" von Coldplay. Warum? Weil ich einen total coolen zweifarbigen Smoothie machen wollte - unten gelb, oben pink - aber dieser Versuch so richtig daneben ging und fast nur gelb zu sehen war. Tja, manchmal kommt es eben anders als man denkt.

Die Idee zu den zweifarbigen Smoothies habe ich übrigens von Hannah Frey. Als ich im April an einen Workshop zum Thema Clean Eating von ihr besuchte, war eines der Gerichte, die wir in Kleingruppen kochen bzw. mixen sollten, ein bunter Smoothie: Unten grün, oben pink. Sah auf dem Rezept und Hannahs Bildern auch total toll aus, klappte leider bei meiner Gruppe nicht so ganz und die Schichten vermischten sich. Macht ja nix, dachte ich mir. Das probierst du irgendwann nochmal in Ruhe zu Hause aus. Gesagt, getan. 

Leider wieder nix mit zwei gleich hohen, hübsch getrennten Schichten, stattdessen ein Glas voll gelber Bananen-Milch mit einem pinken etwas in der Mitte. Nachdem ich irgendwann aufhören konnte, über dieses wenig ansehnliche Gebräu zu lachen und schnell ein paar Fotos geschossen hatte, hab ich den Smoothie kurzerhand nochmal komplett umgerührt. Voilà! Ein pinker Smoothie war geboren. Ich persönlich finde, das sieht viel hübscher aus und das Auge trinkt schließlich mit, oder?


Freitag, 6. Januar 2017

Freitags ist Markt [Januar]

Wie in meinem Silvester-Beitrag angekündigt, ist es einer meiner Vorsätze für das neue Jahr, (Plastik-)Müll zu reduzieren und euch im Rahmen meiner Freitags ist Markt Reihe mit Anregungen zum Thema Nachhaltigkeit zu versorgen. Mein erster Tipp kommt wahrscheinlich wenig überraschend für euch: Lebensmittel unverpackt einkaufen. 
Das geht ganz wunderbar auf dem Wochenmarkt, beim Bauern im Hofladen, aber auch im Supermarkt. Nutzt es aus, dass ihr euch die Paprika selbst aussuchen und zusammen stellen könnt statt das klassische 3er-Paket in Plastikfolie kaufen zu müssen. Nutzt es aus, dass ihr genau so viele Kartoffeln, Möhren, Äpfel, Birnen und Mandarinen kaufen könnt, wie ihr wirklich braucht statt in Kilo-Packungen.

Auch andere Lebensmittel, wie Nudeln, Reis, Nüsse und Brot kann man verpackungsfrei einkaufen. In mehr als 20 deutschen Städten gibt es mittlerweile sogenannte unverpackt Läden - und auch Köln hat dieser Trend nun endlich erreicht, denn hier eröffnete im November Tante Olga ihr Geschäft. Abgefüllt werden die Produkte in Gläser, Dosen und Stoffelbeutel, die man selbst von zu Hause mitgebracht hat. Ein toller Trend, wie ich finde! Und auch wenn ich wahrscheinlich nicht allzu oft dort einkaufen, weil das Geschäft in einem ganz anderen Stadtteil liegt, so verzichte ich schon lange auf Plastiktüten und - verpackungen im Supermarkt und habe mir auch angewöhnt, mit einem Stoffbeutel beim Bäcker die Brötchen zu holen.
Abgefüllt wird in mitgebrachte Dosen oder Baumwollsäckchen. – Quelle: http://www.ksta.de/23956314 ©2016


In mehr als 20 Städten in Deutschland gibt es bereits verpackungsfreie Geschäfte – Tendenz steigend. – Quelle: http://www.ksta.de/25025376 ©2016

In mehr als 20 Städten in Deutschland gibt es bereits verpackungsfreie Geschäfte – Quelle: http://www.ksta.de/25025376 ©2016
 
Obst und Gemüse Saison Januar und Winter

Nun aber zurück zum Saisonkalender für Januar! Ich selbst bin zurzeit in Neuseeland und erlebe im Januar also den hiesigen Hochsommer. Kein Wunder, dass es mir da etwas schwer fällt, mir über heimisches Wintergemüse Gedanken zu machen, auch wenn ich mich schon wieder ein bißchen auf zu Hause und selbstgekochtes, deutsches Essen freue. 
Aus Sellerie und Lauch werde ich demnächst Gemüsesuppe zubereiten; auch will ich endlich mal Rotkohl selbst kochen, um nicht mehr das fertige aus dem Glas zu benutzen. Ihr seht also mal wieder: Auch Foodblogger greifen auf fertige Produkte zurück - aber auch dies ist ein Vorsatz für das neue Jahr: mehr frische, selbstgekochte Hausmannskost (am liebsten nach Oma's Rezepten).
Obst und Gemüse Saison regional und saisonal im Januar
Auf welches Gemüse freust du dich besonders im Januar? Welches passende Rezept, mit Zutaten aus dem aktuellen Saisonkalender, möchtest du gerne mit mir teilen? Die Liste ist bis zum 31.01.2017 geöffnet und ihr habt hier die Möglichkeit, eure Blogposts zu verlinken. Auch alte Rezepte aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, die zum Saisonkalender im Januar passen, sind herzlich willkommen.     

Wie könnt ihr euch eintragen?
 

  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen. 
 

 
Leeven Jross us Kölle.
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