Mittwoch, 26. August 2015

[vegan] Nektarinen-Tomaten-Chutney

[Werbung] Nachdem der Sommer letzte Woche bei uns eine kleine Pause eingelegt hat (15°C und drei Tage Regen), ist es anschließend noch mal freundlicher und sommerlicher geworden. Blauer Himmel, Sonne, 27°C und eine leichte Brise. So könnte es meiner Meinung nach noch etwas länger bleiben. Wir haben die schönen Spätsommer-Tage für kleine Fahrradtouren, ausgiebiges Abendessen auf dem Balkon und einen Grillabend mit Freunden genutzt. Fürs Grillen steht uns zwar nur ein Mini-Kugelgrill zur Verfügung, aber für das Grillgut von vier Personen reicht die Kohle zum Glück immer aus. Es geht doch nichts über Grillen mit Holzkohle!

Natürlich dürfen auch die Beilagen nicht fehlen. Salat, Brot, Saucen und Kräuterbutter sind ein Muss. Da wir dieses Mal für das Besorgen von Brot, Kräuterbutter und Saucen zuständig waren, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, zumindest eine Komponente selbst herzustellen. Kräuterbutter ist schnell selbstgemacht, klar, aber irgendwie nichts Besonderes und die gekaufte Butter (ihr wisst bestimmt, welche Marke ich meine) schmeckt ebenso gut. Also habe ich im Internet nach eine exotischen Alternative gesucht und bin bei den Küchengöttern auf ein Rezept für "Spätsommer-Chutney" gestoßen, das ich nach meinem Geschmack abgewandelt habe. Mhhh, super fruchtig und sommerlich. Ein schöner Dip, der mit Brot oder Geflügel vorzüglich schmeckt.


Nektarinen-Tomaten-Chutney

2 Nektarinen
250g gelbe Kirschtomaten
100g getrocknete Aprikosen
1 Schalotte
150g Zucker
150ml Weißweinessig
1 Chili Schote

Die Nektarinen und die Chili-Schote waschen, vierteln und entkernen. Die Kirschtomaten ebenfalls waschen und vierteln; die Schalotte schälen und fein würfen. Die Nektarine und die Aprikosen in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten in einen ausreichend großen Topf geben, den Zucker und den Essig dazu geben und alles mit einander verrühren. 
Den Topf auf den Herd stellen die Zutaten unter gelegentlichem Umrühren zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren und das Chutney für 30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
Nach der Kochzeit das Chutney etwas abkühlen lassen. Wer mag kann mit dem Pürierstab die großen Stücke noch etwas verkleinern (so habe ich es gemacht). Das fertige Chutney in Gläser mit Schraubverschluss umfüllen und bis zum Verzehr (oder Verschenken) kühl und dunkel lagern.




Zu einem gelungenden Grill-Abend gehören neben Grillgut und Beilagen natürlich auch Getränke. Als Bionade bei mir anfragte, ob ich nicht Lust hätte, die verschiedenen Sorten zu testen und für meinen Sommer-Star 2015 abzustimmen, musste ich nicht lange überlegen! Ich sagte gerne zu und ein paar Tage später erreichte mich ein dunkelblauer Karton mit insgesamt 12 Flaschen Bionade. Für unseren Grill-Abend waren wir also bestens versorgt und ich war mir sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein würde.

Zur Auswahl standen die Sorten Kräuter, Zitrone-Bergamotte, Litschi, Ingwer-Orange und Holunder. Seitdem ich vor einigen Jahren das erste Mal Bionade probiert habe, ist Holunder ganz klar mein Favorit, so dass ich mir als erstes eine rote Flasche sicherte. Erst mal auf vertrautem Terrain beginnen und sich dann langsam zu den für mich exotischen Sorten vor-testen - so meine Devise.
 

Hach, eine eiskalte Bionade Holunder ist schon was Feines. Und erinnert mich immer an die kleinen Kinos in Köln, wo ich mir meist eine Flasche Holunder gönne. Auf Holunder folgte Litschi. Mhhh, nicht schlecht, aber nicht so meins. Und Kräuter? Mal was ganz anderes und eher herb als süß, aber mir etwas zu stark. 
Als nächstes probierte ich Ingwer-Orange. Nun ja, was soll ich sagen? Ich mag einfach keinen Ingwer, auch wenn die Knolle noch so gesund ist. Zu guter Letzt probierte ich noch Zitrone-Bergamotte - und war begeistert! Scheinbar ist diese Sorte bisher komplett an mir vorbei gezogen, hat sich aber im Test zu meiner Lieblings-Sommer-Sorte entwickelt. Holunder passt für mich eher zum Herbst und Winter.


 
[Kooperation mit Bionade // Die Verlosung ist bereits beendet.]
Und was ist deine Lieblingssorte? Verrate es mir und gewinne mit etwas Glück einen von zwei Kartons á 12 Flaschen Bionade mit deinen Lieblingssorten.  

Was du dafür tun musst? 
  • Hinterlass bis Sonntag (30.08.2015) einen Kommentar, in dem du mir deine Lieblingssorte abstimmst nennst.
  • Bitte hinterlass eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst.
  • Das Gewinnspiel endet am 30. August 2015 um 24:00, danach werden die beiden Gewinner per Los ermittelt.
  • Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Durch deine Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an meinen Sponsor Bionade weitergebe.

Hier sind noch einmal alle 5 Kandidaten: Kräuter, Litschi, Holunder, Inger-Orange und Zitrone-Bergamotte.


Vielen Dank an das Team von Bionade, die mir ihre Produkte kostenlos zum Test und für die Verlosung zur Verfügung gestellt haben.

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 23. August 2015

Zucchini-Haselnuss Muffins

Zum Abschluss meine Zucchini Woche habe ich Muffin Rezept für euch, denn Muffins müssen nicht immer süß sein. Das Rezept habe ich bereits vor einigen Monaten im Rahmen der Geburtstagsfeier meiner Schwester ausprobiert; dort sind auch die Fotos entstanden als wir gerade das Buffet fertig aufgebaut hatten. Es sind also eher Schnappschüsse von ein wenig verknautscht aussehenden Zucchini-Haselnuss Muffins, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Die Muffins waren eine schöne Bereicherung zum Buffet im handlichen Finger-Food-Häppchen Format.

Da dies der letzte Teil meiner kleinen Themenreihe rund um die Zucchini ist, möchte ich euch gerne noch mal die übrigen Rezepte verlinken:

Zucchinisuppe mit Birne 
Auberginen Zucchini Kuchen 
Zucchini Lasagne

Außerdem möchte ich dieses Rezept auch gerne beim Knusper Sommer, einer Aktion auf dem Blog  Knusperstübchen, einreichen:
http://knusperstuebchen.net/2015/06/21/knuspersommer2015/

Lasst es euch schmecken und falls ihr eins meiner Rezepte nachkocht/ -backt, würde ich mich sehr über eine Nachricht (vielleicht sogar mit Bild) freuen, ganz egal ob hier auf dem Blog in den Kommentaren oder auf Facebook, Instagram oder Twitter. Nun kommt aber endlich das Rezept!


Zucchini-Haselnuss Muffins

250g Zucchini
200g Dinkelmehl
1/2 Päckchen Backpulver
75g gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
Pfeffer
80ml Sonnenblumenöl
2 Eier
350g Naturjoghurt

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.
Die Zucchini waschen, das untere Ende abschneiden und die Zucchini dann mit einer Gemüsereibe fein raspeln, bis nur noch das obere Ende übrig ist. Die Zucchini-Raspel in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit Joghurt, Eier und Öl in eine Rührschüssel geben und glatt rühren. Die abgetropften Zucchini-Raspel noch einmal ausdrücken, ebenfalls in die Rührschüssel geben und unterrühren. Dann erst Mehl und Backpulver in die Rührschüssel sieben, und die gemahlenen Hasenüsse, Salz und Pfeffer dazu geben. Alle Zutaten noch einmal kurz vermischen und dann den Teig in die Papierförmchen füllen.
Auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die fertigen Muffins kurz in der Form etwas abkühlen lassen, dann auf ein Kuchenrost stellen und vollständig erkalten lassen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 21. August 2015

Zucchini Lasagne

Heute Abend bekomme ich eine neue Lieferung Zucchini aus dem Garten eines Bekannten und bin schon sehr gespannt, wie viel Kilo Zucchini das wohl werden. Das schöne an einem Kleingarten ist ja, dass man die Ergebnisse seiner Arbeit sehen und essen kann, und vor allen Dingen weiß man, wo das Obst und Gemüse herkommt. Dass eine Zucchini aus dem eigenen Garten dann nicht besonders viel Ähnlichkeit mit einer Zucchini aus dem Supermarkt hat, ist im Übrigen dann auch sehr wahrscheinlich. Ich finde das super und hätte sehr gerne einen eigenen Schrebergarten oder zumindest eine Wohnung mit Gartennutzen, wo man ein kleines Gemüsebeet anlegen kann. Das ist zur Zeit noch ein Wunschtraum, aber vielleicht ja irgendwann mal. Bis es soweit ist, hole ich mein Obst und Gemüse auf dem Markt bzw. lass mich von netten Bekannten mitversorgen.

Heute ist schon Freitag und somit Teil 3 meiner Zucchini-Woche dran! Nach Zucchini-Birnen-Suppe und Auberginen-Zucchini-Kuchen gibt es heute eine Zucchini-Lasagne für euch. Keine Weltneuheit, aber für mich war es die erste Lasagne ohne Nudelplatten. Normalerweise machen wir ganz klassische Lasagne mit Béchamel, hin und wieder auch mal eine vegetarische Gemüse-Lasagne. Aber Lasagne ohne Nudeln? Das gabs bei uns noch nie und der Herr Bär war zunächst mehr als skeptisch. Völlig zu unrecht, wie sich herausstellen sollte, denn die Zucchini-Lasagne schmeckt richtig gut und ist eine schöne, leichte Alternative für den Sommer.


Zucchini Lasagne

1kg Zucchini
grobes Meersalz
1 Zwiebel
500g Hackfleisch
etwas Öl
Salz
Pfeffer
Basilikum
Oregano
Petersilie
500ml passierte Tomaten
200g geriebener Käse

Die Zucchini waschen und der Länge nach in circa 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Backblech legen und mit groben Meersalz einreiben und mit Küchenkrepp abdecken, damit das Wasser aus der Zucchini gezogen wird und die Lasagne später nicht verwässert (leider ist meine Lasagne trotz dieser Vorbereitung etwas wässrig geworden).

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Das Hackfleisch dazu geben und anbraten. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano und Petersilie würzen. Wenn das Hackfleisch durch gebraten ist, mit den passierten Tomaten ablöschen, gut verrühren und etwas einkochen lassen.

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und das Salz von den Zucchini-Scheiben abreiben. Abwechselnd Zucchini-Scheiben und Hackfleisch-Soße in eine Auflaufform schichten. Die oberste Schicht Soße mit geriebenem Käse bestreuen und die Lasagne für 45 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 19. August 2015

Auberginen-Zucchini-Kuchen

Ich hoffe, das Rezept für die Zucchinisuppe mit Birne hat euch gefallen und geschmeckt. Wenn ihr eins meiner Rezepte nachkocht, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir eine Rückmeldung dazu gebt, ganz egal ob in den Kommentare, auf Facebook, Instagram oder per Mail. 

Heute gibt es direkt ein neues Zucchini-Rezept für euch. Dieses habe ich aus dem Kochbuch "Bauernmarkt & Biokiste" adaptiert. Im Original-Rezept werden nur Auberginen verwendet, aber da ich neben Auberginen auch Zucchini auf dem Markt gekauft hatte, durften beide Gemüsesorten in den Kuchen.
Das schöne an diesem Rezept ist, dass man es gut vorbereiten kann und es schnell und relativ simpel zubereitet ist. Außerdem schmeckt es sowohl warm als auch kalt sehr gut und eignet sich daher auch perfekt zum Mitnehmen ins Büro oder zur nächsten Grillparty.


Auberginen-Zucchini-Kuchen
(für eine 18cm Springform)

500g Aubergine
250g Zucchini
1 Zwiebel
Öl
3 Eier
100g Creme Fraiche
125g Mozzarella
Pfeffer
Salz
Oregano
ggf. Rosmarin und Thymian

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheuzen lassen. Aubergine und Zucchini waschen, von den Strünken befreien und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Öl in der Pfanne andünsten. Auberginen-Stücke dazugeben und unter Wenden für 5 Minuten mitbraten. Dann erst die Zucchini dazu geben und das Gemüse für weitere 5 Minuten anbraten.

In der Zwischenzeit den Mozzarella in kleine Stücke schneiden, die Creme Fraiche in eine Schüssel füllen und die Eier dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Wer mag fügt noch etwas Rosmarin und Thymian hinzu. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen; die Wände der Form mit Butter einfetten. 

Die Pfanne vom Herd nehmen, die Mozzarella-Stücke unter das Gemüse heben und dann die Masse in die Springform geben. Die Eier-Mischung darüber gießen und vorsichtig umrühren, so dass sich die Flüssigkeit gut verteilt. Für 1 Stunde auf der mittleren Schiene des Backofens goldbraun backen lassen.
Nach der Backzeit erst einige Minuten in der Form auskühlen lassen, dann erst den Kuchen aus der Form lösen. Schmeckt sowohl warm als auch kalt sehr gut.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 17. August 2015

Zucchinisuppe mit Birne


Heute möchte ich mit euch in eine kleine Themen-Woche rund um die Zucchini starten. Zucchini haben gerade Hochsaison und man findet sie in allen Formen und Farben des gelb-grünen Farbspektrums auf dem Wochenmarkt. Ich habe mich reichlich mit Zucchini eingedeckt und freue mich auch immer riesig, wenn mir jemand eine Zucchini aus eigenem Anbau schenkt. Die schmecken ja immer noch am besten!

Apropos Geschmack: Diese Suppe schmeckt fantastisch! Deshalb habe ich dieses Rezept auch unbedingt als erstes mit euch teilen wollen. Die Kombination von Zucchini und Birne mag im ersten Moment etwas ungewöhnlich erscheinen, aber erwies sich als sehr lecker. Ich bin ja sowieso eine Suppen-Tante und freue mich schon auf Herbst und Winter, wo es wieder mehr Eintöpfe und Suppen gibt. Auch diese Zucchinisuppe mit Birne wirds dann öfter geben, denn die Zucchini-Saison reicht noch bis in den Oktober hinein.


Zucchinisuppe mit Birne
(aus "Mälzer & Witzigmann: Zwei Köche - ein Buch")

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
etwas Olivenöl
200g Kartoffeln
1kg Zucchini
2 reife Birnen
1,2l Gemüsebrühe
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Petersilie
ggf. Creme Fraiche

Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Kartoffeln schälen und fein würfeln. Die Zucchini waschen, halbieren und in Würfel schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin kurz andünsten. Dann die Kartoffel- und Zucchiniwürfel dazu geben und für weitere 2-3 Minuten mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen, und für 20 Minuten köcheln lassen.

Die Birnen waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Birnenstücke und den Zitronensaft in den Topf geben und für mindestens 5 Minuten mit kochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Nochmals mit Gewürzen abschmecken und ggf. etwas Creme Fraiche dazu geben. 


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 16. August 2015

was lesen!? - "Pilates für Anfänger" von Darcey Bussell

Pilates ist für mich ein guter Ausgleich zum Arbeitsalltag am Schreibtisch und eine Wohltat für meinen Rücken, daher freue ich mich auf meine wöchentliche Pilates-Stunde. Natürlich kann man Pilatesübungen auch wunderbar zu Hause machen, denn es Bedarf nicht vieler Hilfsmittel. Sportkleidung und eine Matte (oder Decke) und schon kann es los gehen. Onlinestreams und DVDs sind natürlich ebenfalls gute Hilfsmittel, aber um ehrlich zu sein, bevorzuge ich Bücher als Inspirationsquelle. Mein liebstes Pilates-Buch möchte ich euch heute vorstellen.


 
Um was gehts?

Darcey Bussell wurde 1969 in London geboren und wurde im Alter von 13 Jahren in die berühmte Royal Ballet School aufgenommen. Nach fünf Jahren schloss sie ihr Studium ab und trat anschließend dem Ensemble des Sadler'sWells Royal Ballet, wo sie bereits nach kurzer Zeit mit nur 20 Jahren Primaballerina wurde. 
Während ihrer Karriere tanzte Darcey Bussell unzählige Hauptrollen der großen Balletklassiker und wurde 1995 in den Rang eines Officer of the Order of the British Empire (OBE) erhoben. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Angus und ihren zwei Töchtern lebt sie in Sydney. 2007 beendete Darcey Bussell ihre Karriere als Bühnentänzerin; seitdem ist sie unter anderem Kinderbuchautorin, Präsidentin der Royal Academy of Dance und Jury-Mitglied bei der BBC Sendung Strictly Come Dancing (dem Pendatn zur deutschen Tanz-Show Let's Dance).
 

Ihr Buch Pilates für Anfänger ist in fünf Abschnitte eingeteilt: In der Einleitung erfahren wir etwas über Darcey Bussell selbst und ihre Gründe, dieses Buch zu schreiben, und über Joseph H. Pilates und seine Methode. Das Pilates-1-x-1 erläutert die Grundphilosophie und zeigt anhand von sieben Übungen die wichtigsten Prinzipien. Das Kapitel Warm-Up/ Beweglichkeit legt den Fokus auf das richtige Aufwärmen vor dem Training und zeigt außerdem wichtige Dehnübungen, um den Körper beweglich zu halten. Das zentrale Kapitel sind die Übungsprogramme für die verschiedenen Muskelgruppen, wo die klassischen Pilates Übungen einzeln vorgestellt, ausführlich erklärt und bebildert werden, um vor allem Anfänger umfassend an Pilates heran zu führen. Das abschließende Mini-Programm fasst noch einmal einige Übungen aus den Kapiteln Warm-Up und Übungsprogramm zusammen, und ist ein vollständiges Pilates-Training für jeden Tag. 


Was denke ich über das Buch? 

Pilates für Anfänger von Darcey Bussell ist mein absolutes Lieblingsbuch zum Thema Pilates. Es ist ein sehr schön gestaltetes Übungsbuch, das reich bebildert eine Vielzahl von klassischen Pilates-Übungen vorstellt und die jeweiligen Bewegungsabläufe erklärt.
Sehr gut gefällt mir vor allem die Gestaltung der knapp 200 Seiten, die sehr schön hell und einladend wirken. Die Aufmachung ist in sich sehr stimmig und trotzdem gibt es eine klare Unterteilung der einzelnen Abschnitte. Sowohl die Auswahl der Übungen als auch die Erklärungen und die Bilder machen das Buch sehr anfängertauglich. Kleine Tipps und Hinweise für welche Muskeln oder Körperregionen die jeweiligen Übungen gut sind, geben dem Buch außerdem noch einmal eine persönliche Note, was ich persönlich sehr schön finde.
Wer mehr über Pilates erfahren und es vielleicht auch mal ausprobieren möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren.

Vorgestellt: Pilates für Anfänger von Darcy Bussel, erschienen im Dorling Kindersley Verlag, ISBN 3-8310-0865-5 

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 14. August 2015

[vegan] Gazpacho Andaluz

Ich war heute früh schon auf dem Markt und habe meinen Korb bis oben hin mit Obst und Gemüse befüllt. Insbesondere mit Zucchini, denn für die nächste Woche habe ich für den Blog eine Themenwoche rund um die Zucchini geplant. 
Ebenso wie Zucchini haben auch Tomaten zur Zeit Hochsaison. Tomaten, Tomaten, Tomaten! In allen Größen und Farben liegen sie körbeweise an den Ständen aus, und da ich Tomaten schon seit Kindertagen liebe, musste ich auch hier kräftig zuschlagen: kleine gelbe Tomaten für ein Nektarinen-Tomaten Chutney (das Rezept kommt auch ganz bald) und große, rote, sonnengereifte Tomaten für mein Gazpacho, das ich heute zeigen möchte.

Ebenso wie das Rezept für den Tomatensalat mit Zitronendressing stammt auch dieses Rezept aus dem Kochbuch "Mälzer & Witzigmann: Zwei Köche - ein Buch" und ist für mich ein ideales Sommer-Rezept ohne großen Aufwand, aber dafür mit jeder Menge saisonaler Zutaten.




Gazpacho Andaluz
(aus "Mälzer & Witzigmann: Zwei Köche - ein Buch")

1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
400g Salatgurke
400g rote Paprika
600g reife Tomaten
Salz
Pfeffer
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
1 EL Essig
frischer Basilikum


Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Salatgurken schälen, längs vierteln und von den Kernen befreien. Die Paprika waschen, vierteln, entkernen und in feine Stücke schneiden. Die Tomaten ebenfalls vierteln und den Stielansatz entfernen. 
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Olivenöl und Essig dazu geben, dann alles mit dem Stabmixer zu einer feinen Suppe pürieren. Ein paar Basilikumblätter waschen und fein schneiden, dann zur Suppe geben.

Die Suppe für mindestens 6 Stunden kalt stellen und durchziehen lassen. Nach der Kühlzeit die Suppe durch ein feines Sieb oder ein sauberes Geschirrtuch sieben. Vor dem Servieren noch einmal mit den Gewürzen, sowie ggf. Öl und Essig noch einmal abschmecken. Mit ein paar Basilikum-Blättchen garnieren und kalt servieren. 


Diese Rezept passt wunderbar zum Tierfreitag, weswegen ich es dort eintragen werde.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 12. August 2015

Lachs auf Mangold

Vor einigen Wochen sprangen mir auf dem Wochenmarkt die bunten Farben des Mangold direkt ins Auge. Ich war hin und hergerissen, ob ich welchen mitnehmen sollte oder nicht, denn ich hatte bis dato noch nie Mangold gegessen. Wie bereitet man Mangold zu? Nach was schmeckt er? Mag ich das überhaupt? Fragen über Fragen in meinem Kopf, aber schlussendlich siegte die Neugier und ein großer Bund Mangold landete in meinem Einkaufskorb.

Zu Hause habe ich dann erst einmal meine Kochbücher zu Rate gezogen und mich etwas inspirieren lassen. Schnell hatte ich die ersten Ideen im Kopf: Vielleicht einen Kartoffel-Mangold-Stampf? Da würden die Kartoffeln wahrscheinlich den Mangold Geschmack überdecken. Oder eine Roulade? Bestimmt lecker, aber viel zu mächtig für warme Sommertage. 
Also weiter überlegen. Als ich dann mit Erschrecken feststellte, dass es noch gar kein Fisch Rezept auf Little Tiger gibt, war klar: Das muss sich dringend ändern! Ich bin zwar nicht der große Fisch-Esser, aber für ein schönes Stück Lachs kann man mich hin und wieder doch begeistern. Warum also nicht Lachs auf Mangold? Ein leichtes Sommeressen mit saisonalem Gemüse. Was will man mehr?

Die Zubereitung des Mangold war dann auch viel einfacher als gedacht (ähnlich wie Spinat in einer Pfanne andünsten bis die großen Blätter etwas zusammen gefallen sind und weich werden) und so entstand dieses gesunde, leichte und blitzschnelle Sommeressen.




Lachs auf Mangold

250g Wildlachs
1/2 kleine Zwiebel
500g Mangold
125ml Gemüsebrühe
1 EL Sahne
Pinienkerne
etwas Öl
grobes Meersalz
Pfeffer


Vorbereitend die Pinien- oder Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne kurz anrösten; anschließend aus der Pfanne holen und beiseite stellen. 
Den Mangold waschen, die dicken Strünke unterhalb der Blätter abschneiden und anschließend die Blätter in circa handteller-große Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Dann den Mangold dazu geben und kurz anbraten. Mit Gemüsebrühe und ggf. einem Eßlöffel Sahne ablöschen und zugedeckt auf kleiner Flamme einige Minuten dünsten lassen, bis der Mangold zusammen gefallen ist. Gelegentlich umrühren und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Währendessen in einer zweiten Pfanne den Lachs von beiden Seiten anbraten, bis er gar ist. Das ist von verschiedenen Faktoren, z.B. der Dicke des Lachsfilets, eurem Herd (wir haben einen Gasherd) und der Art der Pfanne abhängig. Aber generell gilt: das Lachsfleisch sollte nicht mehr glasig aussehen und schön fest sein (so fest wie die Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger an eurer Hand). Ob ihr während des Bratens oder danach würzt, überlasse ich euch. In diesem Punkt scheiden sich die Geister.

Sobald der Lachs gar ist, den Mangold auf einem Teller anrichten, den Lachs darauf platzieren und sofort servieren.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 10. August 2015

Liebe deine Stadt: Die Flora - Festhaus und Botanischer Garten


Ene Besuch em Zoo, oh, oh, oh, oh
Nä wat es dat schön, nä, wat es dat schön.
Ene Besuch em Zoo, oh, oh, oh, oh,
Dat es esu schön, dat es wunderschön.

Ein Besuch des Kölner Zoos ist definitiv lohnenswert, aber Köln-Riehl hat noch viel mehr zu bieten, denn direkt neben Zoo und Aquarium liegt die Flora mit ihrem Festhaus und dem botanischen Garten. Nach einer dreijähriger Renovierungs- und Sanierungszeit erstrahlt die im Juni 2014 wieder eröffnete Flora in neuem Glanz.


Die Flora mit ihrem botanischen Gärten gehört zu meinen Lieblingsplätzen in Köln und hat unbedingt einen Platz in meinen "Heimatschätzen" verdient. Es ist eine kleine, grüne Ruhe-Oase mitten in der Stadt - und unweit der Seilbahn. Ganz nebenbei erwähnt: Ich LIEBE die Seilbahn und hätte am liebsten eine Jahreskarte dafür, aber davon berichte ich euch wann anders, denn heute möchte ich euch ja die Flora zeigen.



Das schöne an der Flora ist, dass sie so vielseitig ist. Neben vielen verschiedenen Führungen, Vorträgen und Ausstellungen, finden auch regelmäßig Konzerte statt. Außerdem kann man die Räumlichkeiten im Festhaus für Veranstaltungen, egal ob Hochzeit oder Abschlussball, mieten. Auch ohne konkreten Anlass lohnt sich ein Besuch der Flora, denn die Botanischen Gärten und Schaugewächshäuser sind das ganze Jahr über geöffnet und der Eintritt ist kostenlos. Also einfach mal spazieren gehen, die Ruhe genießen und die Seele baumeln lassen.












 










Ach ja, für das leibliche Wohl wird in der Flora natürlich auch gesorgt. Das Gartenlokal trägt den hübschen Namen "Dank Augusta" und lädt zum Picknick auf der Sonnenterrasse ein. Leider war es bei unserem letzten Besuch in der Flora sehr voll - auch im Dank Augusta -, so dass wir leider kein Plätzchen auf der Terrasse ergattern konnten und auch nicht in den Genuss der kleinen Köstlichkeiten kamen. Aber so haben wir wenigstens einen Grund, der Flora baldmöglichst noch mal einen Besuch abzustatten. Am liebsten natürlich per Seilbahn.



Warst du schon mal in der Kölner Flora? Magst du botanische Gärten generell genauso gerne wie ich und hast vielleicht noch einen Geheimtipp? Ich freue mich sehr über Kommentare und Anregungen.  

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 7. August 2015

Freitags ist Markt [August]

Freitags ist Markt! Pünktlich zum ersten Freitag des neuen Monats melde ich mich mit dem Saisonkalender für August. Natürlich war ich auch heute morgen wieder auf dem Markt, habe unseren Wocheneinkauf für Obst und Gemüse erledigt, und nach neuen Sorten Ausschau gehalten. Heute sind neben Salat, Paprika und Tomaten, vor allem Birnen, Zwetschgen und Pilze in meinem Körbchen gelandet! Denn ein neuer Monat bedeutet auch, dass wieder Bewegung in den Saisonkalender und in meine Küche kommt. 



Leider müssen wir uns entgültig von Erdbeeren verabschieden, aber zum Glück gibt es noch jede Menge anderer Obst-Sorten, die noch etwas länger Saison haben. Vor allem die Beeren haben noch einmal Hochsaison, aber auch die ersten Birnen, Äpfel, Zwetschgen, Pfirsiche und Nektarinen sind jetzt an den Obstständen zu finden. 

Außerdem haben Salate und Pilze ab August Saison: Eisbergsalat, Lollo Rosso und Rucola werden jetzt geernet, und auch Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge haben jetzt ihre Zeit. Vor allem auf die Pfifferlinge freue ich mich jedes Jahr, allerdings stehen alle heimischen Pfifferling-Arten unter Artenschutz und dürfen ausschließlich für den Eigenbedarf gesammelt werden, so dass die zum Verkauf angebotenen Pilze meist aus Osteuropa stammen. Steinpilze und Champignons bieten eine Alternative aus regionalem Anbau.



Wie ihr seht, hat der Saisonkalender diesen Monat ganz schön viel Zuwachs bekommen, unter anderem mit den ersten Herbst-Vorboten. (Nächsten Monat startet schon die Nuss-Saison) Ich wünsche euch viel Spaß beim Einkaufen, Kochen und Backen! Egal ob ihr auf dem Markt oder im Supermarkt einkauft: Achtet doch mal auf die Herkunftsländer und greift auch mal zur regionalen und saisonalen Produkten.

Auf welches Obst oder Gemüse freust du dich besonders im August?

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 4. August 2015

frischer Tomatensalat mit Zitronendressing

An Buchläden kann ich nur schwer vorbei gehen. An Kochbüchern ebenso wenig. Kein Wunder also, dass ich einen kurzen Blick risikieren musste als ich zufällig entdeckte, dass die Mayersche eine große Auswahl an Kochbüchern reduziert hatte. Nachdem ich einige Exemplare angesehen und nichts für mich gefunden hatte, wollte ich eigentlich schon wieder gehen als ich aus dem Augenwinkel einen interessante Namen sah: Witzigmann. Schon war mein Interesse geweckt, denn ein Kochbuch von Eckart Witzigmann zum Schnäppchenpreis lässt man nicht liegen.

Es passiert mir nicht oft, aber als ich zu Hause das Kochbuch von Tim Mälzer und Eckart Witzigmann "Zwei Köche ein Buch" aufschlug und es durchblätterte, sprach mich sofort das erste Rezept, das ich las, an. Generell gefallen mir Optik, Haptik und Aufmachung des Buches sehr gut, und auch die Kapitelaufteilung ist sehr interessant. Neben den klassischen Kapiteln wie Salate, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Geflügen und Desserts, gibt es auch einige außergewöhnliche Kapitel wie Eier oder Ofengerichte. Wie gesagt sprach mich direkt das erste Rezept an, welches ich gerne mit euch teilen möchte.


frischer Tomatensalat mit Zitronendressing
(aus "Mälzer & Witzigmann: Zwei Köche - ein Buch")

400g gemischt Tomaten (rote und gelbe Strauch- und Kirschtomaten)
1/2 kleine rote Zwiebel
grobes Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zucker
Saft 1/2 Zitrone
2 EL Olivenöl
2 Stängel Basilikum

Die Tomaten waschen, vom Strunk entfernen und klein schneiden (je nach Größe halbieren, vierteln oder achteln). Die Zwiebel schälen und eine Hälfte in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebelstücke zusammen mit den Tomaten in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Alle Zutaten vermengen und für einige Minuten ziehen lassen. Eventuell das ausgetretene Wasser abgießen.
In einer zweiten Schale Olivenöl und Zitronensaft vermischen. Die Zitronen-Öl-Mischung ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und über die Tomaten geben. Den Basilikum waschen und die Blätter von den Stängeln abzupfen. Den Tomatensalat anrichten und mit Basilikum garnieren.



Diese Rezept passt wunderbar zum Tierfreitag, weswegen ich es dort eintragen werde.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 1. August 2015

Gefüllte Aubergine mit Quinoa

Letzte Woche lachten mich auf dem Markt diese wunderschönen Auberginen an und ich musste sie einfach mitnehmen. Eine richtige Idee, was ich damit kochen könnte, hatte ich noch nicht, aber Hauptsache ich hatte diese Auberginen! Natürlich habe ich nicht nur Auberginen gekauft, sondern auch Zucchini, Mangold, Pilze, Spinat und jede Menge Obst, so dass sich viele Möglichkeiten für neue Gerichte ergaben.

Zum Glück ist bei uns im Veedel immer freitags Markt, so dass ich nicht lange aufs Wochenende warten muss, um in Ruhe das gekaufte Obst und Gemüse zu verwerten und neue Gerichte zu kreieren. Also stand ich samstags hochmotiviert in der Küche, blätterte in Kochbüchern und überlegte, was ich mit dem ganzen Gemüse, insbesondere mit den Auberginen, anstellen könnte. Gemüselasagne? Die steht auch noch auf meiner "Will ich mal ausprobieren"-Liste, aber dann würde man die schönen Farben der Auberginen ja gar nicht mehr sehen! Also was anderes. Schnell war klar, dass ich die Aubergine nur halbieren und irgendwie befüllen wollte, und so entstand recht schnell meine neuste Kreation: Gefüllte Aubergine mit Quinoa. 

Zum Thema Quinoa musste ich mich aber erst einmal etwas einlesen, denn dies ist mein erstes Gericht mit diesem Superfood. Quinoa ist zwar in aller Munde (hahaha!), aber an mir war auch dieser Trend bisher vorbei gegangen. Aber besser spät als nie, und so informierte ich mich kurz, wie man Qunioa am besten zubereitet und verarbeiten kann. Et voilà! 
Mir hat es super gut geschmeckt und ich kann euch nur raten, neue Produkte auszuprobieren. Es lohnt sich.




Gefüllte Aubergine mit Quinoa

100g weißer Quinoa
2 Auberginen
1 kleine Zucchini 
1/2 kleine Zwiebel
200g Creme Fraiche
1 EL Limetten- oder Zitronensaft
grobes Meersalz
Pfeffer
frische Petersilie
Oregano
etwas Olivenöl
 
Den Quinoa in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gut abbrausen, um die Bitterstoffe abzuspülen. Anschließend etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Quinoa daran für 1-2 Minuten anbraten. So können sich die Aromen besonders gut entfalten.
Den Quinoa dann zusammen mit 200ml Wasser in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel zum Kochen bringen. Sobald der Quinoa kocht, die Temperatur senken und den Quinoa für 15 Minuten köcheln lassen. Hierbei gelegentlich umrühren. Anschließend den Quinoa vom Herd nehmen und für 5 Minuten im Topf ruhen lassen. 

Die Aubergine und die Zucchihi waschen und halbieren. Das Fruchtfleisch der Aubergine mit einem Löffel heraus kratzen und klein würfeln. Zucchini und eine halbe kleine Zwiebeln ebenfalls klein würfeln. Die Pfanne nochmals erhitzen und Zwiebel-, Zucchini- und Auberginenwürfel darin etwas anbraten. Anschließend zum Quinoa geben und gut miteinander vermischen. 

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze (oder ca. 180°C Umluft) vorheizen lassen. Etwas Olivenöl in eine Auflaufform geben, verteilen und die Auberginen-Hälften mit der ausgehöhlten Seite nach oben in die Auflaufform legen.
In einer kleinen Schüssel das Creme Fraiche mit Limetten- oder Zitronensaft mischen und mit Salz, Pfeffer, Oregano und frischer Petersilie abschmecken. Die Creme Fraiche Mischung zu Quino und Gemüsewürfeln geben. Alle Zutaten mit einander verrühren und in die Auberginen-Hälften geben. Die Auflaufform auf die mittlere Schiene des Backofens stellen und für 30-40 Minuten (je nach Dicke der Aubergine) backen bis die Aubergine weich ist.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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