Samstag, 9. September 2017

was lesen!? - Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan

Matthias Steiner ist vor allem als Gewichtheber und Goldmedaillen-Gewinner im Superschwergewicht bei den olympischen Spielen 2008 in Peking bekannt. Seit er seine Karriere als Gewichtheber beendet hat, nahm er innerhalb eines Jahres 45kg ab und arbeitet seither als Motivations-Coach und Buchautor. 

Neben seinem ersten Buch "Das Leben erfolgreich stemmen", das sowohl seine Lebensgeschichte als auch Ratgeber ist, erschien bereits 2015 "Das Steiner Prinzip: Vom Schwergewicht zum Wohlfühl-Ich", indem er seinen Abnehmweg und seine Abnehm-Prinzipien vorstellte. Dass Matthias Steiner seit seinem 18 Lebensjahr Typ 1 Diabetiker ist, hat ihn dabei auf seinem Weg zum Wunschgewicht nicht aufgehalten - im Gegenteil, denn sein Prinzip lautet: die Motivation hochhalten, Ziele setzen, den eigenen Körper kennenlernen und das Leben genießen.

Das merkt man auch seinem zweiten Buch "Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan" an, das er mit seiner Frau Inge gemeinsam geschrieben hat. Wie der Titel des Buches verrät, gliedert es sich in 12 Trainingswochen. Jedes dieser zwölf Kapitel thematisiert außerdem einen konkreten Aspekt aus dem Bereich Ernährung und Abnehmen, wie beispielsweise Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette, sowie die drei Hauptmahlzeiten eines Tages, Trinken, Richtig einkaufen und planen sowie Zucker und Co.


Vorgestellt: Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan, von Inge & Matthias Steiner, ISBN-13: 978-3-517-09606-3

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 1. September 2017

Freitags ist Markt [September]

Auch diesen Monat habe ich mir wieder Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit - insbesondere im Büroalltag - gemacht, denn diesen Monat ziehen wir mit dem Betrieb in ein neues Bürogebäude. Das bedeutet für mich zum einen, dass ich nicht mehr zu Fuß zur Arbeit gehen kann, aber eben auch, dass meine Marktbesuche am Freitag nicht mehr möglich sein werden. 

Das brachte mich dazu, über Nachhaltigkeit im Büroalltag nachzudenken. Neben den Klassikern wie Papier einsparen oder Leitungswasser trinkenviel mir ziemlich schnell ein, dass sich im neuen Büro vieles ändern wird, was Überlegungen bedarf. Es wird dort nämlich keine Kantine mehr geben, in der näheren Umgebung leider kaum Einkaufsmöglichkeiten (schon gar keinen Wochenmarkt) und auch der Anfahrtsweg wird deutlich länger sein. 

Was meinen Arbeitsweg betrifft, so werde ich auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad umsteigen. Was Frühstück und Mittagessen betrifft, so werde ich weiterhin mein Essen selbst mitbringen und vor Ort zubereiten. 
Um aber nicht alles Obst und Gemüse von zu Hause mit ins Büro schleppen zu müssen, überlege ich zurzeit mir diese Lebensmittel, beispielsweise mit der Ökokiste, direkt ins Büro liefern zu lassen. 
Nach einem schönen und nachhaltigen Thermobecher und nach schönen Brot- und Aufbewahrungsdosen suche ich beim Avocado-Store, den ich euch - auch für schöne Geschenkideen - nur ans Herz legen kann.


Der Saisonkalender im September läutet den Herbst ein oder um es mit anderen Worten zu sagen: Hurra, es ist Kürbiszeit! Wie ihr ja bereits wisst, liebe ich Kürbis-Gerichte aller Art und freue mich, dieses Jahr wieder neue Rezepte zu entwickeln und Altbewährtes erneut zu kochen.
Aber auch in Punkto Obst hält der September wieder Abwechslung bereit. Wir verabschieden uns von den meisten Beeren und begrüßen dafür Quitten, Weintrauben und Zwetschgen. Oh, wie sehr liebe ich Pflaumen und Zwetschgen - ganz besonders als Obstkuchen vom Blech oder vielleicht dieses Jahr als neue Crumble Kreation


Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im September? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Rezept-Ideen. 
 
Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 29. August 2017

[Kochbuchvorstellung] Sommerhähnchen mit Pfirsich, Honig und Lavendel

Diana Henry gehört zu Großbritanniens beliebtesten Journalisten rund ums Kochen, schreibt eine wöchentliche Kolumne im Sunday Telegraph und wurde 2013 bei den Fortnum & Mason Food & Drink Awards als Kochbuchautorin des Jahres ausgezeichnet - und doch hatte ich noch nie von ihr gehört, bevor ich ihr bereits neuntes Kochbuch Alle meine Hähnchen erhielt. Manchmal bin ich wirklich ein Spätzünder, was solche Schätzchen betrifft.

Alle meine Hähnchen hat mir schon beim ersten Durchblättern sehr gefallen, denn neben einer schönen Haptik und ansprechenden Aufmachung machen vor allem die wunderbaren Fotos auf dem Cover und im Buchinneren Lust, direkt die ersten Rezepte nachzukochen. Auch auf den zweiten Blick überzeugte mich das Buch - allein schon durch die große Auswahl an Gerichten (ganze 122 Rezepte sind hier in einem Band vereint).


Freitag, 25. August 2017

[vegan] Porridge mit Aprikosen

Ein Porridge Rezept im August? Nun ja, wenn das Thermometer morgens grade mal 10 Grad anzeigt und die Temperaturen auch gegen Mittag nicht höher als 16 Grad klettern, darf es auch im Sommer schon mal Porridge zum Frühstück sein. Außerdem stehen momentan viele sportliche Events an und da eignet sich ein leicht bekömmliches, lange satt machendes und energiespendendes Frühstück am sogenannten Race Day einfach am besten.

Um dem ganzen noch eine extra Portion Eiweiß zu verleihen, eignen sich getrocknete Aprikosen und Feigen besonders gut, enthalten sie doch mehr als dreimal soviel Protein wie frische Früchte. Wer dennoch in den Sommermonaten nicht auf frisches Obst im Frühstück verzichten möchte, ist mit Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeere (diese haben übrigens grade auch Saison) gut beraten. Wer es exotischer mag, der greift am besten zu Avocado, Banane oder Ananas.

Ich habe mich dieses Mal für frische Aprikosen entschieden, da ich die Saison ausnutzen möchte - und weil es auf Fotos besser aussieht 😉 Denn sind wir mal ehrlich: Haferbrei mit ordentlich Zimt oder meiner eigenen Porridge Gewürzmischung sieht nicht gerade hübsch aus. Übrigens kann man durch Unterschied zwischen getrockneten und frischen Aprikosen auch durch ein paar Mandeln wett machen. Probiert's einfach mal aus.


Porridge mit Aprikosen

60g Haferflocken
300ml Mandelmilch
3-4 Aprikosen
1 TL Porridge Gewürzmischung

Die Mandelmilch in einem Topf aufkochen lassen, dann erst die Haferflocken einrühren. Unter wiederholtem Rühren die Haferflocken für ca. 10 Minuten köcheln lassen bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Den Topf vom Herd nehmen und das Porridge noch für ein paar Minuten bis zur gewünschten Konsistenz andicken lassen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen in kleine Stücke oder schmale Streifen schneiden. Ich schneide meist eine Aprikose sehr klein und rühre die Stückchen unter das Porridge; die andere Aprikose nutze ich in Scheiben geschnitten zur Dekoration. 

Das fertige Porridge in eine Schüssel füllen, Aprikosen unterrühren oder darauf verteilen und nach Belieben noch etwas Gewürzmischung oder klassischer Weise einfach nur eine Prise Salz hinzugeben.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Montag, 21. August 2017

Die Sache mit dem Abnehmen: Meine Tipps rund um WeightWatchers

Vor über zwei Jahren habe ich mich auf den Weg in Richtung Wunschgewicht gemacht - und habe mein erstes, großes Ziel fast erreicht. In der Zwischenzeit habe ich ein paar Artikel über Die Sache mit dem Abnehmen geschrieben - einen Rückblick, über meinen Neustart mit WeightWatchers nach fast einem Jahr Pause und einen Zwischenstand in diesem Mai.

Als ich nun überlegte, noch einmal etwas zum Thema Abnehmen zu schreiben, war für mich schnell klar, dass es kein weiterer Zwischenstands-Bericht über meine Abnahme werden sollte, sondern stattdessen etwas allgemeiner Erfahrungen und kleine Tipps beeinhalten sollte. 
Meine Wahl fiel schlussendlich auf Tipps rund um Weightwatchers, da mir dieses Programm zu Beginn sehr geholfen hat, meinen Startpunkt in Punkto Abnehmen markiert und ich hoffe, dem ein oder anderem damit helfen zu können.

Weight Watchers, Erfahrungsbericht

Donnerstag, 17. August 2017

[Oma's Rezept] Milchreis mit Zimt + Zucker

Wenn man im August statt lauen Sommerabenden mit Kerzen und Wein auf dem Balkon verregnete Wochenenden mit Teelichtern und heißem Tee auf der Couch verbringt, habe ich wirklich das Gefühl, der Herbst sei schon da. Das beudetet dann für mich: Zeit für Soulfood und neue Folgen meiner Lieblingsserie.

Gutes kann in solchen Momenten so einfach sein und eine Schüssel voll Milchreis, wie meine Oma ihn gemacht hat, das pure Glück bedeuten. Denn den besten Milchreis und Pudding gab es immer bei meiner Oma, die solche Desserts stets in den kleinen Iittala Glasschälchen mit dem Tröpfchen Design servierte. Leider hab ich selbst keins dieser Schüsselchen, aber das Rezept für den Milchreis musste trotzdem unbedingt auf dem Blog verewigt werden.



Milchreis mit Zimt + Zucker 

125g Mochi Reis
350ml Milch
75ml Sahne
Zimt
Zucker

Milchreis selbst zu kochen, benötigt etwas Zeit und Geduld, aber es lohnt sich. Einfach Mochi Reis (auch bekannt als süßer Reis) abwiegen und zusammen mit Milch und einem kleinen Teil Sahne in einem Milchtopf aufkochen lassen. Den Milchreis solange auf sehr kleiner Flamme und unter gelegentlichem Umrühren für circa 40 Minuten köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen hat. In eine Schale umfüllen, mit Zimt + Zucker bestreuen und am besten lauwarm genießen.

Laut meiner Oma verhindern sowohl der Schuss Sahne als auch die Verwendung eines Milchtopfs (die haben einen dickeren Boden als normale Töpfe) das Anbrennen - und es schmeckt direkt aus dem Topf einfach am besten.

Weitere Rezepte meiner Oma, wie ihr Nuß-Brot oder die Kartoffelsuppe, findet ihr über diesen Link.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 13. August 2017

[vegan] Quinoa-Spinat Suppe + Moringa Dip

[Werbung] Wenn bei uns der Fernseher eingeschaltet wird, dann meist nur für die Nachrichten oder um Serien auf DVD oder über Netflix zu schauen, denn das reguläre Fernsehprogramm ist doch etwas - nun ja – durchwachsen. Fairerweise muss ich aber zugeben, dass es dann doch ein paar Programme gibt, die ich gerne anschaue: Geschickt eingefädelt, Ewige Helden, Schrankalarm und nicht zu vergessen: Die Höhle der Löwen. Anfang September startet die vierte Staffel und ich bin jetzt schon gespannt, welche Start-Up Unternehmen dieses Mal ihre Ideen den Investoren vorstellen.

Als ich vor kurzem von der erst 2016 in Bocholt gegründeten Familienmanufaktur GrünHochZwei eine E-Mail bekam, ob ich nicht ein oder zwei Produkte von ihnen testen möchte, musste ich direkt an eben diese Sendung denken und fragte mich kurz, ob die beiden Gründer wohl dort auch vorgesprochen haben? 😉
Ein paar Klicks über die Homepage überzeugten mich von den Superfood-Produkten mit hochqualitativen Nährstoffen aus ökologischem Bio-Anbau. Auch den passenden Slogan („Was sich damals bei den beiden Gründercousins in der Schule schon angedeutet hat, haben wir jetzt in einem Geschäftsmodell umgesetzt. Bio können wir, Chemie nicht!“) fand ich sehr sympathisch und suchte mir aus dem Produktangebot zwei Artikel aus, um diese auf Herz und Nieren zu testen. 

Neben meinen eigenen Rezepten, wie der gefülltenAubergine mit Quinoa, dem grünen Smoothie (nun mit Moringa gepimpt) oder meinem heißgeliebtem Superfood Frühstück, die ich noch mal mit den Produkten von GrünHochZwei kochte, suchte ich mir aus der Rezeptdatenbank der Jungs noch zwei neue Rezepte zum Ausprobieren und Testen heraus. Natürlich zwei grüne Rezepte, schließlich sind es Produkte von GrünHochZwei. 😜



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