Montag, 15. Februar 2016

Bratapfel Muffins [+ Verlosung]

 
[Werbung] Vor einiger Zeit wurde ich eingeladen, die Simply Yummi App zu testen. Simpy Yummi? Das klang schon mal lecker, aber ich hatte bislang noch nie von dieser App gehört. Generell kannte ich bis dato keine Apps mit Backrezepten. Aber warum eigentlich nicht, gibt es doch für alles mögliche heutzutage eine App fürs Smartphone. 
Ich hüpfte also direkt mal in den App Store und lud mir die Simply Yummi App runter. Mir fiel neben dem hübschen Logo direkt positiv auf, dass die App vollkommen kostenlos ist, da sie von Bosch präsentiert/ gesponsert wird.Auch der erste Eindruck von der App selbst fiel sehr positiv auf: übersichtlich und ansprechend gestaltet. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und schön bebildert. 


Zur Zeit beinhaltet die App 51 Rezepte, aufgeteilt auf sechs Kategorien: Brownies & Bars, Cookies & Sweets, Torten, Tartes & Pies, Kuchen, Muffins & Cupcakes - da ist für jeden Geschmack und sowohl für Anfänger als auch für Profis etwas dabei. Ergänzt wird die App zudem noch durch einen Bereich mit Backtipp Videos. Hier findet man zum Beispiel Tipps zur Stäbchenprobe, zum Eiweiß steif schlagen oder zur Verarbeitung von Gelantine.

Die Rezepte sind mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung mit Text und Bildern gestaltet, außerdem gibt es zu sehr vielen Rezepten auch ein Video mit den einzelnen Schritten. Sehr praktisch fand ich hierbei, dass die Videos nach einem kurzen Teil automatisch anhalten, so dass man den beschriebenen Schritt erst einmal in Ruhe ausführen kann, ohne Sorge zu haben, bereits den nächsten Schritt zu verpassen.
Bei jedem Rezept steht außerdem dabei, wie viel Zeit und welche Utensilien benötigt werden, sowie die Nährwerte pro Stück. Außerdem lässt sich die Stückanzahl - und somit die Menge der Zutaten - ganz einfach ändern, falls man bspw. nur 6 statt 12 Muffins machen möchte.

Mein Fazit: Mir persönlich gefällt die Idee und Umsetzung der App sehr gut. Die vielen Bilder und Videos, sowie die sehr gute Usability der gesamten App haben mich überzeugt und ich möchte gerne noch mehr Rezepte, zum Beispiel Pumpkin Bars, Double Chocolate Cookies und den Orangen-Himbeer-Kastenkuchen, ausprobieren. Dennoch wird die App Kochbücher und -Zeitschriften nicht ersetzen, sondern ist für mich ein zusätzliche Quelle für Rezepte. 

Die App findet ihr zum kostenlosen Download im App Store und bei Google Play. Für alle, die wie ich neben der tollen App auch weiterhin gerne Kochzeitschriften lesen, darf ich zudem in Kooperation mit falkemedia ein Jahresabo für das Sweet Paul Magazin verlosen! So kommt ihr in den Genuss von App und Magazin - super, oder?






















Nun möchte ich euch aber erst einmal das Rezept vorstellen, dass ich mit Hilfe der App gebacken habe. Da die Auswahl recht groß ist, habe ich lange hin und her überlegt, welches Rezept ich ausprobieren sollte. Spontan sprachen mich die "Handpies mit Pfirsichfüllung" aus der Kategorie Cookies & Sweets an, doch ich fand, dass sie doch zu sehr meinen Mürbeteig-Kirschtalern ähnelten. Schlussendlich habe ich mich für die Apfel-Zimtmuffins entschieden, da ich fand, dass diese wunderbares Soulfood für verregnete Wintertage sind. 

Natürlich konnte ich es mal wieder nicht lassen, das Rezept doch ein klein wenig nach meinem Geschmack zu verändern und in Bratapfel Muffins umzutaufen, denn ich finde sie schmecken und duften wie Bratäpfel aus dem Ofen. Ich schreibe euch bei der Zutatenliste in Klammern dahinter, was ich genau verändert habe. Wer liebe das Original-Rezept einmal ausprobieren möchte, findet es natürlich in der App.


Bratapfel Muffins 

2 Äpfel
100g Butter
50g Rohrrohzucker (statt 75g weißer Zucker)
1 Päckchen Burbon Vanillezucker (zusätzlich)
200g Naturjoghurt (statt 90g Joghurt + 90ml Apfelsaft)
1 Ei
225g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt (statt 1/2 TL)

eine handvoll gehackte Walnüsse (zusätzlich)

Vorbereited den Backofen auf 180° Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Muffinblech entweder einfetten oder mit Papierförmchen bestücken. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden; die Walnusskerne grob hacken.
Butter, Zucker, Burbon Vanille Zucker und Zimt in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer schaumig aufschlagen. Anschließend das Ei und den Joghurt hinzufügen und unterrühren. Zuletzt Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben und alles gut mit einander verrühren. 

Die Apfelstücke und Walnüsse unter den Teig heben und den Teig auf die zwölf Mulden des Muffinblechs füllen. Die Muffins für 20-25 Minuten auf der unteren Schiene des Backofens backen (Stäbchenprobe machen). Nach der Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen und die Muffins in der Form etwas abkühlen lassen. Dann erst aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen.


[Verlosung beendet]

Was du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen? Hinterlass bis Montag, den 22.02.2016, einen Kommentar und verrate mir, was für ein Rezept du gerne mal hier auf meinem Blog lesen würdest.

Das Gewinnspiel endet am 22. Februar 2016 um 24:00, danach wird der Gewinner von mir per Los ermittelt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen. Durch deine Teilnahme an dieser Verlosung erklärst du dich damit einverstanden, dass ich deine Adresse im Falle eines Gewinns zwecks Versand an falkemedia weitergebe. 

Herzlichen Dank an meinen Kooperationspartner falkemedia für die Zusammenarbeit.

Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 13. Februar 2016

Pfirsich-Kiwi Smoothie

Wie bereits beim Mini-Rezept für frischen Orangensaft erwähnt, ernähre ich mich nicht nur von saisonalem und regionalem Obst und Gemüse, sondern auch ich esse sehr gerne exotische Früchte, wie Banane, Mango, Kiwi und Passionsfrucht. Dabei versuche ich darauf zu achten, von wo die Früchte nach Deutschland importiert werden und lange Transport-Wege zu vermeiden. Gerade bei Kiwis, die auch in Europa (u.a. Italien, Griechenland oder Frankreich) angebaut werden, frage ich nach dem Herkunftsland; sie müssen ja nicht unbedingt aus Chile oder Neuseeland importiert sein. 

Die Kiwis für meinen Smoothie stammen aus Italien und ich habe sie, ebenso wie die Orangen und Zitrone aus Spanien, bei uns auf dem Wochenmarkt gekauft. Einzig der Pfirisch hat zur Zeit wahrlich keine Saison mehr, denn diese geht nur von Juli bis September. Aus diesem Grund habe ich aber bereits im Sommer vorgesorgt und mir einen kleinen Früchte-Vorrat im Tiefkühlfach angelegt. Das Obst einfach klein geschnitten in Gefrierbeutel geben, luftdicht verschließen, bis zum Winter einfrieren und bei Bedarf die gewünschte Menge Pfirsch-Würfel mit in den Mixer geben. Das hat zum einen den Vorteil, dass ich auch im Januar Pfirsich in meinem Smoothie genießen kann, zum anderen ist der Smoothie auch schön gekühlt und erfrischend.



Pfirsich-Kiwi Smoothie

1 Banane
1 Zitrone
2 Orangen
2 Plattpfirsiche
2 gelbe Kiwi 


Die Früchte schälen, in kleine Stücke schneiden (dann hat der Mixer es etwas leichter) und in ein hohes Gefäß, z.B. einen Messbecher, geben. Gefrorene Früchte, wie die Pfirsiche, sollte man am besten zuvor etwas antauen lassen. 100ml kaltes Wasser hinzugeben und alle Zutaten mit dem Stabmixer gut durch pürieren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Fertig! 

Da ich keinen Standmixer/ Blender besitze, mixe ich meine Smoothies mit dem Stabmixer oder manchmal auch mit meinem Smoothie-Maker, wenn ich den Smoothie direkt mitnehmen möchte. Das funktioniert wunderbar, wer aber einen Standmixer o.ä. mit mehr Power besitzt, sollte natürlich besser diesen benutzen.

Was ist euer liebster Smoothie? Welchen Mixer nutzt ihr? Ich freu mich auf eure Rezepte und Tipps.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 10. Februar 2016

[vegan] Bulgur Salat mit Kichererbsen und Bohnen


Erinnert ihr euch noch an das "Koch die Tüte ohne Tüte"-Event an dem ich im vergangenen Juni teilgenommen habe? Ich hatte damals eine Blumenkohl-Brokkoli Suppe gekocht - ganz ohne Tütchen - und mich gewundert, dass in der Tüten-Suppe nur 4% Brokkoli und 2% Blumenkohl enthalten sind. Und der Rest? Tja, das sind unter anderem Palmöl, Weizenmehl, Glukose, Fruktose, Milcheiweiss, Gewürze und Aromen. Also nichts für vegan lebenden Menschen oder Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten, dabei kann man Gemüsesuppen so einfach selbst kochen und auf eventuelle Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen rücksicht nehmen.

Apropos selber kochen: Anfang letzter Woche ertappte ich mich in der Mittagspause mal wieder selbst dabei, wie ich zu einem fertig abgepacktem Bulgur-Salat griff. Die Zutaten-Liste war recht kurz und lies sich soweit ganz gut: 57% Bulgur, jeweils 9% Kichererbsen und Kidney-Bohnen. Sprich der Produktname setzt sich aus 75% der Zutaten zusammen (und nicht nur 6% wie bei der Tüten-Suppe). Immerhin.

Trotzdem dachte ich mir beim Essen so: Das kannst du doch eigentlich selbst machen und dann als Mittagessen mit ins Büro nehmen. Das ist zum einen kostengünstiger, zum anderen weiß man eben ganz genau was drin ist und kann nach seinem Geschmack würzen. Die Kombination der Grundzutaten Bulgur, Kichererbsen und Bohnen hat mir schon sehr gut geschmeckt, weswegen ich dies so für mein Rezept übernommen habe; bei der Würzung habe ich es dann jedoch etwas weniger scharf gemacht als der fertige Salat aus dem Supermarkt.


Bulgur Salat mit Kichererbsen und Bohnen 

150g Bulgur
300ml Wasser
225g Kichererbsen
225g Kidneybohnen

1 kleine Zwiebel
3-4 EL Tomatenmark
2 EL Feigenessig
2 EL Sonnenblumen Öl
2 TL Zitronensaft
bis zu 6 EL Wasser

Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Petersilie 
1 Prise Zucker

Den Bulgur in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser bedecken. Den Topf auf den Herd stellen und die Flüssigkeit kurz aufkochen lassen, anschließend den Bulgur für circa 10 Minuten auf kleinster Flamme köcheln lassen bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Den Bulgur in eine Schüssel umfüllen, mit einer Gabel auflockern und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Kidneybohnen und Kichererbsen abspülen (die Kichererbsen müssen ggf. noch von der Haut befreit werden) und zum Bulgur dazu geben. Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und in ein Gefäß, z.B. einen Meßbecher, geben. 

Essig, Öl, Wasser, Zitronensaft und Tomatenmark dazu geben und alles gut mit einaneinder verquirrlen. Petersilie, Salz und Pfeffer dazu geben, außerdem mit Paprika und einer Prise Zucker abschmecken und dann zum Bulgur geben Alle Zutaten gut mit einander vermischen und lauwarm oder kalt servieren.


Und natürlich möchte ich mit diesem Rezept auch auf mein Blog-Event "Das Jahr der Hülsenfrüchte" aufmerksam machen. Schaut vorbei und teilt euer Rezept mit mir:
http://www.littletigersblog.de/2016/03/blog-event-das-jahr-der-hulsenfruchte.html


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 8. Februar 2016

was lesen!? - "Urnahrung" von Dr. Mathias R. Schmidt

Auf dem Blog Fleurcoquet von Kathrin lese ich besonders gerne die "Ackermomente" Berichte und staune über soviel Disziplin und Fleiß, die sicherlich mit dem Bestellen eines Stück Ackers neben dem normalen Alltag einher gehen. Ich finde das klasse, was Kathrin da macht. Aber ganz ehrlich? Ich selbst wäre schlicht und ergreifend zu faul dafür, um ein solches Projekt bei Wind und Wetter und zu jeder Jahreszeit durchzuführen. Trotzdem finde ich es schon wichtig, zu wissen, wo mein Essen herkommt und kaufe daher ja auch am liebsten auf dem Markt ein. Da bekomme ich beim Bauern meines Vertrauens übrigens nicht nur Obst und Gemüse aus der Region (vom eigenen Hof), sondern auch Fleisch von Hochlandrindern aus eigener Aufzucht. 

Aber zurück zum eigentlichen Thema, schließlich soll dies kein zweiter Wochenmarkt-Post werden, sondern eine Buchempfehlung. Denn passend zu meiner "Freitags ist Markt"-Reihe und zu meiner aktuellen Detox-Woche, möchte ich euch heute ein Buch vorstellen, dass sich mit regionaler, saisonaler und naturbelassener Ernährung beschäftigt. Für mich ist dies ein spannendes Thema und daher bin ich auch so begeistert von diesem Buch



Um was gehts?

Urnahrung trifft den Nerv der Zeit und legt das Augenmerk auf Obst-, Gemüse- und Wildkräuter Sorten, die schon vor Urzeiten von Menschen in unseren Breiten gesammelt und verzehrt wurden. Einige Lebensmittel sind uns wohl bekannt, andere sind etwas in Vergessenheit geraten oder kommen grade wieder in Mode, wie etwa Topinambur, Postelein oder Steckrübe.

Das Buch teil sich in folgende fünf Kapitel

Kapitel 1: Wild wachsende Kräuter
Kapitel 2: Altbewährte Kultursalate und Blattgemüse
Kapitel 3: Köstliche Knollen, urige Rüben und Fruchtgemüse 
Kapitel 4: So bunt, so saftig, so gesund - heimische Früchte von Bäumen und Sträuchern
Kapitel 5: Getreibe und Nüsse: Nützlich und lecker

und wird von einer Einleitung, drei Experteninterviews zu den Themen Kräuter, 'altes Gemüse' und Äpfeln, dem Schlusswort und hilfreiche Internetadressen für die weiterführende Recherche ergänzt. Innerhalb der einzelnen Kapitel gibt es neben der Vorstellung der einzelnen Lebensmittel auch passende Rezepte, Praxis- und Anbautipps sowie Hinweise zur richtigen Lagerung und Aufbewahrung. Ein Rezeptverzeichnis am Ende des Buches hilft beim Wiederfinden der Rezepte.

Was denke ich über das Buch?

Das Buch Urnahrung ist eine kleine Hommage an altbewährte, naturbelassane Nahrung, die zum Teil in Vergessenheit geraten ist. Zurück zu den Wurzeln - das ist hier mehr als nur ein Sprichwort, denn es geht den beiden Autoren darum, das Bewusstsein für regionale, saisonale und vor allen Dingen natürlich Produkte wieder zu erwecken bzw. zu schärfen.

Besonders interessant fand ich das Kapitel rund um die wilden Kräuter, denn mit diesem Thema hatte ich mich bislang noch gar nicht beschäftigt. Einige Kräuter waren mir zwar bekannt, wie etwas die Brennessel, Löwenzahn oder auch Wiesenklee, aber was macht man damit? Und was sind Scharbockskraut, Gundermann oder Storchschnabel?
Beim Blattgemüse kamen mir schon deutlich mehr Sorten bekannt vor, unter anderem waren Mangold, Rucola, Feldsalat und Grünkohl vertreten - und Quinoa! Ich wusste zwar, dass es sich bei Quinoa um ein sogenanntes Pseudogetreide handelt, aber dass es wie auch Spinat, Mangold und Amaranth zur Familie der Fußschwanzgewächse zählt, war mir neu. Wieder etwas gelernt und viele Rezepte (nicht nur aus diesen beiden Kapiteln) für mich entdeckt!

Die Aufmachung und Einteilung des knapp 350 Seiten starken Buches hat mir sehr gut gefallen. Es lädt dazu ein, sich mit den vorgestellten Produkten näher und ganz gezielt zu beschäftigen. Man muss es nicht in einem Rutsch durchlesen, sondern kann sich ganz gezielt Anregungen und Tipps für einzelne Sorten holen. Die Rezepte und Anbau-Tipps empfinde ich zudem als sehr gute thematische Mischung und großes Plus! Zwar beschränkt sich das Buch auf wenige Produkte, dafür erhalten diese aber auch genügend Aufmerksamkeit, und, anders als in klassichen Kochbüchern, erhalte ich hier viele Hintergrundinformationen über Herkunft, Saison und Nutzen für den menschlichen Organismus.

Ein tolles, sehr gelungenes Buch, das ich allen, die sich mit Ernährung und ausgefallenen, in Vergessenheit geratenen Sorten auseinander setzen möchten, nur empfehlen kann.

Vorgestellt: Urnahrung, von Tanja-Gabriele Schmidt und Dr. Mathias R. Schmidt, ISBN-13: 978-3-442-22100-4

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 5. Februar 2016

Freitags ist Markt [Februar]

Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, hat wahrscheinlich schon mitbekommen, dass ich zur Zeit eine Detox-Woche anhand des Plans aus dem Buch "SOS - Schlank ohne Sport. Das Kochbuch" mach. Getreu dem Motto: Detox statt Karneval. Heute ist bereits Tag 3 und es stehen Obst und Gemüse auf dem Speiseplan - gut, dass heute Markt ist und ich mich mit ausreichend frischen Lebensmitteln eindecken kann.


Leider gibt es in diesem Monat nichts Neues auf dem Saisonkalender. Alles bleibt gleich zum Januar. Es ist Winter und die Natur schöpft neue Kraft für Frühjahr und Sommer, wenn es wieder Hochsaison für Obst und Gemüse sein wird. Auf dem Marktständen hingegen gibt es eigentlich jede Woche etwas Neues zu entdecken; Angebot und Nachfrage variieren eben. Neu für mich entdeckt habe ich Press-Orangen und Grapefruit (aus Spanien, Zypern und Israel importiert) aus denen sich wunderbar Saft zum Frühstück machen lässt. Ein ganz klassisches "Rezept" habe ich euch ja bereits hier verraten, aber ich experimentiere zur Zeit noch mit anderen Varianten, so dass es bald neue Ideen für Smoothies und Frühstücks-Saft mit Orangen und Co. geben wird. 

Was diesen Monat sonst noch auf dem Saisonkalender steht, seht ihr wie immer auf dem "Kalenderblatt".


Besonders freue ich mich im Februar auf Feldsalat, Wirsing und Petersilienwurzel. Hierfür habe ich nämlich auf verschiedenen Blogs ganz tolle Rezepte gesehen, z.B. für Wintersalat mit Granatapfelkernen bei Fleurcoquet, Schnelle Wirsing-Pasta bei Schöner Tag noch oder Kartoffel-Eintopf mit Wirsing und knusprigem Speck bei Sia's Soulfood. Aus der Petersilienwurzel will ich eine Art Bratkartoffeln machen, mal sehen wie das so wird.  

Auf welches Gemüse freust du dich besonders im Februar? 

Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 2. Februar 2016

Süßkartoffel Chips

Als ich vor einigen Wochen ein Bild von meinen Süßkartoffelchips (meinen ersten, selbstgemachten Chips überhaupt!) auf Twitter teilte, wurde ich direkt nach dem Rezept gefragt. Das fand ich sehr schön, denn es ist auch eine Art von Bestätigung für mich, dass das, was ich hier auf Little Tiger veranstalte, gut ist. Wer freut sich nicht, über so positive Rückmeldung? Daher an dieser Stelle auch an euch ein ganz großes Dankeschön fürs Lesen, Kommentieren, Folgen, Liken, Teilen. Schön, dass ihr da seid!
Und wie versprochen kommt nun auch endlich das Mini-Rezept für Süßkartoffel-Chips.


Süßkartoffel Chips

1 Süßkartoffel
2 EL Oliven Öl
Salz
Pfeffer
Paprika rosenscharf
Thymian
Oregano

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffel schälen und anschließend in dünne Scheiben schneiden. Da die Scheiben idealerweise die gleiche Dicke haben sollten, benutzt man hierfür am besten einen Hobel oder einen Scheibenschneider.

Die Scheiben in eine Schüssel geben, Öl und Gewürze dazu geben, und gut miteinander vermischen. Bei der Auswahl des Öls und der Gewürze könnt ihr euch natürlich frei austoben und ganz nach eurem persönlichen Geschmack würzen.

Die gewürzten Süßkartoffel-Scheiben auf das Backpapier geben. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die einzelnen Scheiben sich nicht gegenseitig überlappen, sondern frei und einzeln liegen, damit sie im Ofen schön knusprig werden können (ggf. ein zweites Blech nutzen). Das Blech auf die mittlere Schiene des heißen Ofens geben und die Scheiben für 25-30 Minuten backen bis sie knusprig und leicht gebräunt sind. 
Nach der Hälfte der Backzeit wenden; hierfür am besten zwei kleine Kuchengabeln benutzen. So hat das Wenden bei mir wunderbar geklappt.

Habt ihr auch schon mal Chips selbst hergestellt? Kartoffel, Wirsing oder etwas ganz anderes?

Loss et üch schmecke!

Leven Jross us Kölle.

Samstag, 30. Januar 2016

Mürbe-Wölkchen

Der Januar neigt sich dem Ende zu, Karneval steht vor der Tür und das Wetter kann sich gerade irgendwie nicht entscheiden. Ob wir beim Rosenmontagszug wohl Sonnenschein, Regen oder gar Schnee haben werden? Ich bin gespannt. Was beim Zooch auf keinen Fall fehlen darf, ist gute Verpflegung: Kölsch, Frikadellchen, Käse-Sticks und natürlich Mutzemandeln! Das Rezept habe ich euch bereits letztes Jahr vorgestellt und so dachte ich, dieses Jahr muss eine leckere Alternative her. 

Nach ein wenig Recherche bin ich auf den tollen Blog von Shia gestoßen und habe mich begeistert doch Rezepte, Informationen und ihren zweiten Blog (Zero Waste) geklickt. So viele tolle Rezepte, so viel Neues zu entdecken und das meiste davon auch noch vegan! Das fand ich sehr spannend, so dass ich gleich eines ihrer Rezepte ausprobieren wollte. Ein klein wenig habe ich ihr Rezept für Snow Puffs abgewandelt und heraus gekommen sind dabei diese leckeren Mürbe-Wölkchen.


Mürbe-Wölkchen (ca. 40 Stück)

 240g Dinkelmehl
2 EL Stärke
50g Puderzucker
1 Päckchen Burbon Vanille Zucker
160g Margarine (Zimmertemperatur)
75g gemahlene Haselnüsse

+ Puderzucker zum Bestreuen

Vorbereitendend den Backofen auf 160°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mehl, Stärke und Puderzucker abwiegen und in eine Schüssel sieben, dann Vanillezucker und Margarine dazu geben und mit den Knethaken des Mixers vermengen. 
Zuletzt noch die gemahlenen Haselnüsse in die Schüssel geben und mit einem Löffel oder Teigschaber kurz unterrühren.

Aus dem fertigen Teig mit den Händen kleine Kugeln formen und mit etwas Abstand zueinander auf das Backpapier setzen. Je nach Größe der Kugeln reicht der Teig für 35-40 Stück.
Wenn aller Teig verbraucht ist, die Kekse auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für ca. 20 Minuten backen. Die Kugeln sollten auch nach der Backzeit noch schön hell und nicht goldbraun sein.  (ggf. Stäbchenprobe bei einer Kugel machen)
Zu guter Letzt die noch warmen Mürbe Wölkchen mit Puderzucker bestäuben und dann abkühlen lassen. 


Meine Mürbe Wölkchen sind nach dem Original-Rezept von Cake Invasion entstanden, das wunderbar zur derzeitigen #ichbacksmir Aktion passt. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Spinat-Ziegenkäse Muffins

Gestern ist mir echt was Blödes passiert. Ich wollte ein neues Rezept online stellen, doch statt auf "Veröffentlichen" zu klicken, habe ich irgendwie den falschen Knopf erwischt und den gesamten Beitrag gelöscht. Alles futsch!
Ihr könnt euch vorstellen, wie ich erst fassungslos den Bildschirm meines Laptops anstarrte und dann leicht panisch zu googlen begann, wie ich diese ziemlich dumme Aktion wieder rückgängig machen könnte. Leider vergebens: der Beitrag ist entgültig gelöscht, der Text in den Weiten des Internets verschollen. 

Aber sehen wir mal das Positive an der Sache: Immerhin habe ich die Bilder zum Rezept noch auf dem Laptop gespeichert, so dass ich in den nächsten Tagen den Beitrag rekonstruieren kann. Da das aber nicht so hoppla-hopp von heute auf morgen geht (Bloggen ist eben doch zeitintensiver als man denkt), habe ich flugs ein Ersatz-Rezept aus meinem Entwürfe-Ordner hervor gekramt. Dieses Rezept für herzhafte Muffins wollte ich euch sowieso schon seit Längerem zeigen, wieso also nicht heute? Lecker ist es auf jeden Fall und das andere, verloren gegangene Rezept schreibe ich dann nochmal neu auf.




Spinat-Ziegenkäse Muffins

 300g TK-Blattspinat
3 Eier
250ml Milch
150ml Oliven-Öl
470g Dinkelmehl
1 EL Backpulver
125ml grünes Pesto
150g Ziegen Frischkäse

Den Blattspinat auftauen lassen und in einem Sieb abtropfen lassen. Sobald der Spinat aufgetaut ist, den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte drücken. Eier, Milch und Oliven-Öl in einem anderen Gefäß mit einander vermischen und zu den trockenen Zutaten geben. Alle Zutaten mit einem Löffel oder Spatel glatt rühren, dann den abgetropften Spinat dazu geben und unterrühren. Zuletzt noch Pesto und den Ziegenfrischkäse unter die Masse heben.

Den Teig in die Muffinförmchen füllen und im heißen Backofen für 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Nach dem Backen die Muffins für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, erst dann die Muffins heraus heben und noch lauwarm genießen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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