Sonntag, 24. Juli 2016

Nektarinen-Pfirsich Kuchen

Erinnert ihr euch noch an den Zwetschgen Kuchen vom vergangenen Herbst? Der ist so saftig, fluffig und lecker - hach, ich freue mich jetzt schon so auf die Zwetschgen Zeit, wenn ich ihn endlich wieder backen kann. Bis es soweit ist, probiere ich einfach andere Sachen aus. Und da von Mai bis September Nektarinen und Pfirsiche Saison haben, hüpfen eben diese in meine neuste Kuchenkreation.
Das Original-Rezept für diesen Kuchen habe ich im Kochbuch "Gesund kochen ist Liebe" gefunden, das ich euch bereits auf dem Blog vorgestellt habe. Im Buch bzw. auf Veronikas Blog Carrots for Claire nennt er sich "Last-pMinute Apfelkuchen aus der Pfanne", falls jemand die Original-Variante nachbacken möchte. 

Eine liebe Freundin von mir ist schon ganz lange Fan vom Blog Carrots for Claire und natürlich auch sofort nach Erscheinen im Besitz des tollen Kochbuchs. Seitdem verwöhnt sie uns des Öfteren mit Blütenpollengebäck oder ihrer speziellen Variante des Last-Minute Apfelkuchens aus der Pfanne, den sie allerdings mit Aprikosen und karamellisiserten Walnüssen macht. Ein Gedicht!  
Und so kam es, dass ich desletzt (als ich spontan Lust hatte, etwas zu backen) das Buch hervor holte, unsere Schränke nach Zutaten durchsuchte und schließlich meine eigene Version dieses wunderbaren Kuchens machte.


Nektarinen-Pfirsich Kuchen
(für eine Backform mit 26cm Ø)

50 g natives Kokosöl 
190 g Dinkelvollkornmehl
30g gemahlene Mandeln
1 TL Weinstein-Backpulver 
 ½ TL gemahlene Vanilleschote
etwas Zimtpulver
75 ml Agavendicksaft
150 ml Milch
1 Ei

1 Nektarine
2 Plattpfirsiche
1 EL gemahlene Mandeln
1 TL (Kokosblüten-)Zucker


Vorbereitend den Backofen auf 180°C Grad Umluft (oder 200°C Ober/Unterhitze) vorheizen lassen,  den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Das Kokosöl abmessen und schmelzen; das geht ganz wunderbar auf der warmen Heizung oder ganz kurz in der Mikrowelle.

Das Mehl zusammen mit gemahlenen Mandeln, Backpulver, Vanille und Zimt in eine Rührschüssel geben und kurz verrühren. Das flüßige Kokosöl, Agavendicksaft, Milch und das Ei dazu geben und mit den Schneebesen des Mixers verquirlen. Den Teig in die Springform geben und glatt streichen. 

Die Nektarine und die beiden Plattpfirsiche abwaschen, entkernen und in Spalten schneiden. Die Obstspalten auf dem Teig verteilen; dabei einige Stücke ruhig in den Teig drücken, um ein gutes Verhältnis zwischen Teig und Obst zu haben. Zum Schluss die gemahlenen Mandeln und etwas Zucker über dem Obst verteilen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Ofens für ca. 25 Minuten backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 19. Juli 2016

fruchtiger Sommer-Salat mit Walnüssen

Hot town, summer in the city sang schon einst Joe Cocker und hier ist er nun: Sommer in Köln. Diese wenigen Tage, an denen der Himmel blau und die Luft klar ist, man sich keine Gedanken darüber macht, was man anzieht, und die Abende wunderbar lang sind. Solche Tage verbringt man am besten am Badesee und die Abende im Open Air oder Biergarten - die Küche kann dann getrost kalt bleiben. 
Apropos kalte Küche: Da wir quasi unterm Dach wohnen und es in der Wohnung genau so warm ist wie draußen, kommen aufwendige Gerichte oder Ofengerichte an solchen Tagen nicht in Frage und so gibt es viel Wassermelone, Eis und Salat. Da Blattsalate oft so schnell welk werden, lasse ich diese im Sommer gerne weg und probiere stattdessen neue Kombinationen aus. Das schöne an Salat ist ja: Es gibt so viele Varianten und jeder kann sich seinen Salat nach eigenem Geschmack zusammen stellen.


fruchtiger Sommer-Salat mit Walnüssen

4 Strauchtomaten
1 Salatgurke
1 rote Paprika
1 orange Paprika
2 Möhren
1 Dose Mais
2 Birnen
2 Plattpfirsiche

1 handvoll Walnusskerne
Essig & Öl nach Wahl, z.B. Mango Essig und Walnuss Öl
Pfeffer & Salz
frische Kräuter

Tomaten, Gurke, Paprika, Birne und Pfirsich waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Salatschüssel geben. Die Möhren schälen, je nach Geschmack in dünne Scheiben oder Stifte schneiden und ebenfalls in die Salatschüssel geben. Den Mais abgießen, abspülen und untermischen. 

Ein paar Walnusskerne klein hacken und unter den Salat mischen. Aus Essig und Öl eine Salatsoße ganz nach dem eigenen Geschmack anrühren und mit Gewürzen und frischen Kräutern abschmecken.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 13. Juli 2016

was lesen!? - "Feuerflut" von James Rollins

Ich liebe es, Hörbücher zu hören. Schon als Kind habe ich unheimlich gerne Kassette gehört, sei es nebenher beim Spielen oder abends zum Einschlafen. Heute fehlt mir leider oft die Zeit dafür, aber auf langen Autofahrten oder abends im Bett nehme ich mir gerne die Zeit, mir vorlesen zu lassen und so hat eine stetig wachsende Anzahl an Hörbuch-CDs ihren Weg in mein Regal gefunden. Um eventuellen Platzproblemen vorzubeugen und meinen Geldbeutel etwas zu schonen, nutze ich zusätzlich Audible. Das ist nicht nur sehr praktisch für unterwegs, sondern auch in puncto Neuentdeckungen und Empfehlungen gold wert, so bin ich nämlich auf die (Hör-)Bücher von James Rollins und seiner "Sigma Force"-Reihe gestoßen. 
Gelesen werden James Rollins' Hörbücher von Wolfgang Pampel, dessen Stimme ich bereits von den Dan Brown Hörbüchern kannte und sehr gerne mag. Nachdem ich bereits "Sandsturm" und "Feuermönche" gehört habe, habe ich mir von "Feuerflut" nun das Taschenbuch für den Urlaub besorgt. Das ist zwar Band 7 der Sigma-Force Reihe, aber da die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind, muss man die Reihenfolge nicht zwingend einhalten oder die vorherigen Bücher kennen.


um was geht's?

Zwei Freunde brechen zu einer Wanderung zu einer sagenumwogenen Höhle in die Rocky Mountains auf und finden schließlich in der Höhle mumifizierte Leichen und goldene Platten mit seltsamenen Schriftzeichen. Doch bevor sie dem Geheimnis der Höhle auf den Grund gehen können, wird einer der beiden ermordert. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und zieht zudem Archäologen zu Rate, aber bevor diese mit Bergung der Funde beginnen kann, erschüttert eine gewaltige Explosion den Tatort.

Was hat die gewaltige Explosion verursacht? War es ein Anschlag der Ureinwohner dieser Region? Augenzeugen berichten von einer jungen Indianderin, die unmittelbar vor der Explosion mit wichtigen Beweisstücken aus der Höhle geflohen ist. Die Söldner der Geheimorganisation Gilde nehmen die Verfolgung durch die Wälder auf und schnell wird klar, dass sie nur eine Chance hat der Gilde zu entkommen: Sie muss ihren Onkel Painter Crowe, seines Zeichen der SIGMA Force, erreichen. Doch wird er ihr glauben schenken? 


Was denke ich über das Buch?

Bisher kannte ich die Bücher rund um die SIGMA Force wie gesagt nur als Hörbuch. Feuerflut nun selbst zu lesen war nun eine neue Erfahrung, weil mir beim Lesen immer noch die Stimme von Wolfgang Pampel im Kopf herumgeisterte. Ein Vorteil beim Buch ist natürlich, dass man noch mal kurz zurück blättern kann, wenn man einzelne Personen nicht direkt zu ordnen kann, denn wie auch bereits die anderen Bücher der SIGMA-Force Reihe spielt Feuerflut an verschiedenen Schauplätzen (neben den Rocky Mountains unter anderem auch Island und Japan) und involviert jede Menge Charaktere.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte direkt Fahrt aufnimmt und bis zur letzten Seite die Spannung hält. Man möchte also gar nicht aufhören zu lesen und ich war sehr froh, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe und somit teilweise stundenlang in die Geschichte eintauchen konnte. Von mir eine klare Lese-Empfehlung - nicht nur für Feuerflut, sondern die gesamte SIGMA-Force Reihe von James Rollins.

Vorgestellt: Feuerflut, von James Rollins, ISBN-13: 978-3442374724

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Schoko-Bananen-Küchlein

Juhu, bald ist Wochenende! Das heißt, Zeit um ein wenig zu backen, zu kochen und zu bloggen. Es wird aber auch langsam mal wieder Zeit für ein neues Kuchenrezept! Ich weiß gar nicht mehr, wann wir das letzte Mal über Kuchen gesprochen haben und dabei geht Kuchen ja bekanntlich immer.
In ein paar Tagen steht außerdem unser Unternehmens-Sommerfest an und es wurde ein Kuchen-Wettbewerb ausgeschrieben. Klar, dass ich daran teilnehmen will! Punkte wird es für Aussehen, Geschmack und Originalität geben und ich habe beschlossen, die beiden all-time-favourites meiner Kollegen zu machen: Schoko-Käsekuchen und veganen Schoko-Kirsch-Kuchen. Zwei Klassiker sozusagen. Für euch habe ich heute aber eine neue Kreation im Gepäck: Schoko-Bananen-Küchlein!




Schoko-Bananen Küchlein
(aus "Mini-Kuchen", GU Verlag)

1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
100ml Milch

250g Dinkelmehl
50g Butter
2 Eier
75g Ahornsirup
1 Bio-Zitrone
2 Bananen
50g Zartbitter Schokolade 

Milch, Zucker und Hefe in einen Topf geben und erwärmen, so dass sich die Hefe auflöst. 
Tipp von meiner Oma: am besten mit den Fingern rühren, dann kann man die Temperatur viel besser einschätzen, denn die Milch sollte nicht wärmer als 40-45°C werden.

Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und die Hefe-Milch, die Eier und den Ahornsirup hinzugeben. Die Butter schmelzen und ebenfalls dazu geben. Alle Zutaten für einige fünf Minuten mit den Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verarbeiten; anschließend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen. Die Bananen schälen und jeweils eine in kleine Stücke schneiden bzw. in Scheiben. Die Zitrone heiß abwaschen, abtrocken und die Schale fein abreiben. Anschließend die Zitrone auspressen und den Saft mit den Bananen-Stücken vermischen.

Anschließend die Schokolade fein hacken und zusammen mit den Bananenstückchen unter den aufgegangenen Hefeteig heben. Den Teig nun auf zwölf Förmchen aufteilen und mit den Bananenscheiben belegen. Die Kuchen auf der mittleren Schiene des heißen Backofens für ca. 25 Minuten backen lassen. Anschließend mindestens 10 Minuten in der Form auskühlen, bevor die Kuchen aus den Förmchen gelöst werden und zum vollständigen Abkühlen auf ein Kuchenrost gestellt werden.




Da ich das Backbuch als Set mit zwölf Mini-Silikonförmchen (je 100ml Fassungsvermögen) gekauft habe,  musste ich die Förmchen zuvor nicht einfetten. Falls ihr keine Silikon-Förmchen habt, könnt ihr auch etwas größere Muffin-Förmchen aus Papier (z.B. diese oder diese) benutzen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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