Freitag, 2. Dezember 2016

Freitags ist Markt [Dezember]

Ein neuer Monat, die ersten Türchen am Adventskalender sind bereits geöffnet und am Sonntag feiern wir bereits den zweiten Advent, kurz gesagt: Der Dezember ist da und mit ihm der neue Saisonkalender. Noch etwas übersichtlicher als im November und so ganz ohne Obst, dafür aber mit jeder Menge Wintergemüse. 

Obst bekommt ihr natürlich auf den Marktständen - vor allem Birnen und Äpfel (aus heimischem Anbau) und Orangen und Clementinen (aus dem Ausland) -, aber da ich euch hier einen Überblick darüber geben möchte, was zurzeit in heimischen Anbaugebieten geerntet wird, müssen wir bis zum Beginn der Rhabarber Zeit im April leider ohne auskommen.
 

Was den Saisonkalender für Wintergemüse betrifft, so freue ich mich im Dezember ganz besonders auf Feldsalat, Rotkohl, Sellerie und Topinambur. Mit diesen Zutaten lässt sich ein wunderbares Weihnachtsessen zaubern. Wie wäre es mit Feldsalat mit Orangenzesten oder einer Topinambur Suppe zur Vorspeise? Und leckerem Rotkohl mit Apfel und einem Sellerie-Kartoffelstampf als Beilage zum Braten? Hmm, da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen und wir sind noch nicht mal beim Nachtisch (wie wäre es mit Maronen Creme?) angekommen. Egal was ihr an Heiligabend zum Essen macht: Loss et üch schmecke!
Auf welches Gemüse oder Obst freust du dich besonders im Dezember? Welches passende Rezept, mit Zutaten aus dem aktuellen Saisonkalender, möchtest du gerne mit mir teilen? Die Liste ist bis zum 31.12.2016 geöffnet und ihr habt hier die Möglichkeit, eure Blogposts zu verlinken. Alle Rezept aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, die zum Saisonkalender im Dezember passen, sind herzlich willkommen.     

Wie könnt ihr euch eintragen?
 

  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen. 
Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 29. November 2016

[Herbstküche] Kürbis-Hack-Pfanne

Ein paar Rezepte aus meiner Herbstküche habe ich noch für euch, bevor wir uns voll und ganz der Advents- und Weihnachtszeit widmen können. Gerade die Vorweihnachtszeit kann es schon mal stressig werden, denn Jahresabschluss, Weihnachtsfeiern und Vorbereitungen für die Festtage stehen an, obwohl Advent doch eigentlich Ruhe und Besinnlichkeit bedeuten sollte. Ich finde, da sollte es wenigstens beim Kochen des Abendessens schnell gehen, um mehr Zeit für liebe Menschen und Kekse backen zu haben. 😜


Deshalb kann man dieses Rezept auch auf zwei verschiedene Arten zu bereiten: Entweder ganz vorbildlich mit frischen Zutaten und alles selbst gemacht, oder die Ruckizucki-10-Minuten-Variante mit Tiefkühl-Kürbis, der in Stücke geschnitten und vorgegart daher kommt, und Fertig-Soße aus dem Supermarkt. Das schmeckt genauso gut, ist dann allerdings nicht mehr laktosefrei. Probiert einfach beide Varianten mal aus und entscheidet selbst. 😊


Kürbis-Hack-Pfanne

1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 650g)
oder 450g TK-Kürbis (Hokkaido oder Butternut)

1 kleine rote Zwiebel
400g gemischtes Hackfleisch

2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten in Stücken
100ml Reis Sahne
Salz
Pfeffer
frische Kräuter 
oder alternativ 400g Tomaten-Sahne Soße (z.B. von Cucina (Aldi Süd)) 

Für die "alles selbst gemacht" Variante, den Kürbis waschen (und ggf. schälen, wenn ihr euch für eine Kürbissorte mit nicht essbarer Schale entscheidet) vierteln und vom Kerngehäuse befreien. Es sollten jetzt ca. 400-450g Kürbisfleisch übrig sein. Die Kürbisviertel in ca. daumendicke Scheiben schneiden und dann in kleine, mundgerechte Stücke würfeln. 

Die Zwiebel schälen, fein hacken und mit etwas Öl in der Pfanne andünsten. Die Kürbiswürfel zu erst dazu geben und für einige Minuten andünsten; dann das Hackfleisch dazu geben und alles zusammen anbraten bis das Hack gut durch ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann Tomatenmark dazu geben und unterrühren.
Die Tomaten mit dem Stabmixer zerkleinern und in die Pfanne geben. Zuletzt noch die (Reis-)Sahne und frische Kräuter dazu geben, alles gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten köcheln lassen bis das Kürbisfleisch schön zart ist.

Bei der "Ruckzuck"-Variante sparen wir uns das Kürbis schälen und zerkleinern und gehen direkt dazu über, die Zwiebelstücke zusammen mit dem Hackfleisch in der Pfanne anzubraten. In dieser Variante kommt erst das Hackfleisch in die Pfanne, dann erst die tiefgefrorenen Kürbisstücke. Statt Tomatenmark, zerkleinerten Tomaten, Sahne und Gewürze hinzuzugeben, wird nur noch die fertige Tomaten-Sahne-Sauce hinzugegeben und alle Zutaten köcheln für 3-4 Minuten. Und schon ist alles fertig!


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Samstag, 26. November 2016

Liebe deine Stadt: Weihnachtsmärkte in Köln

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Willkommen im Advent, ihr Lieben! Mir kommt es total surreal vor, aber wir feiern tatsächlich schon den ersten Advent. Der Endspurt bis Weihnachten ist eingeläutet und seit dieser Woche haben auch die acht (ständigen) Weihnachtsmärkte in Köln geöffnet. Kennt ihr schonn alle? Welchen habt ihr in den letzten Jahren am liebsten besucht? Ich habe euch eine Übersicht über die Weihnachtsmärkte in und rund um Köln zusammen gestellt und wünsche euch viel Spaß beim Schmökern, Planen und den Besuchen.



Der wohl bekannteste Weihnachtsmarkt ist der große Weihnachtsmarkt am Kölner Dom, der auch Markt der Herzen genannt wird, mit dem großen Lichterzelt und dem umfassenden Bühnenprogramm. Der Weihnachtsmarkt mit seinen 150 Buden ist in der Zeit vom 21.11. bis 23.12. täglich geöffnet (So-Mi 11-21h; Do+Fr 11-22h; Sa 10-22h). Alle weiteren Infos, sowie einen Übersichtsplan über die Buden und das Programm, findet ihr hier.

Sonntag, 20. November 2016

was lesen!? - "Eat Train Love" von Kristin Woltmann

Vor ein paar Monaten hatte ich schon einmal ein wenig über "Die Sache mit dem Abnehmen" erzählt und habe mir fest vorgenommen, euch bald noch einmal ein Up-Date dazu zu schreiben. Soviel sei euch schonmal verraten: Es gibt neue, sportliche Ziele und Projekte, neue Pläne und Literatur - und ganz viele neue Sportklamotten. 😄  
Was die Literatur betrifft (ich lese mich ja in neue Sportarten gerne ein - aber mehr dazu an anderer Stelle im Up-Date) habe ich unter anderem das Buch "EAT TRAIN LOVE: Ganzheitlich gesund mit Clean Eating und Yoga" von Kristin Woltmann für mich entdeckt, das ich euch heute gerne vorstellen möchte.

Kristin ist selbst auch Bloggerin und schreibt auf www.eattrainlove.de bereits seit 2012 über Ernährung, Yoga- und Lauftraining, und ein aktives, gesundes und glückliches Leben - hier ist der Name "Eat Train Love" wirklich Programm.  Ihr gleichnamiges Buch ist im Mai 2016 erschienen und ist eine gute (analoge) Ergänzung zu ihrem Blog, auf dem ich sehr gerne lese und stöbere.


Um was geht es?

Kristin's Buch EAT TRAIN LOVE ist so etwas wie ein Best-Of ihres Blogs, das vor allem den Fokus auf eine gesunde Ernährung (oder auch Clean Eating, wie der Trend so schön heißt) legt und sich im zweiten Teil des Buches mit Yoga als Element der Bewegung und dem bewussten Denken und Spüren befasst.
Es geht darum, sich gut um seinen Körper zu kümmern - sowohl mit ganzheitlicher, gesunder Ernährung als auch ausreichend Bewegung und Meditation. Ihr Buch, das im Mai 2016 erschienen ist, trifft somit den Nerv der Zeit (und der aktuellen Trends von Clean Eating und Yoga) und verbindet beide Themengebiete auf knapp 180 Seiten miteinander. 


Ein Konzept, das in meinen Augen Sinn macht und von mir gerne angenommen und ausprobiert wird. Ein anderes Buch zu diesem Thema stammt von Tara Stiles, die mich bereits 2015 mit ihrem Buch "Dein Yoga, dein Leben" für Clean Eating und eine neue Yoga-Routine begeistern konnte. Eine schöne Rezension dieses Buches findet ihr bei Nicole von Streifenliebe.
Das Buch von Kristin Woltmann legt den Fokus sehr stark auf das Ernährungskonzept Clean Eating und beschäftigen sich die ersten Kapitel mit den verschiedenen Aspekten des Clean Eatings: das Kennenlernen, einen Einstieg finden, erste Herausforderungen (z.B. der Zeitaufwand und Essen bei der Arbeit, im Restaurant und im Urlaub) meistern und schließlich sich mit Clean Eating gesund und bewusst ernähren und die vielen Möglichkeiten dieses Konzepts entdecken. Im sechsten Kapitel präsentiert Kristin Woltmann ihre Lieblingsgerichte, bevor sie im letzten Teil ihre Yoga-Rituale vorstellt und einige Informationen rund ums Thema Yoga gibt.

Was denke ich über das Buch?

Als erstes ist mir die sehr schöne, bunte Aufmachung des Buches aufgefallen. Die einzelnen Kapitel sind farblich von einander abgegrenzt, so dass man sehr schön sehen kann, in welchem Teil des Buches man sich gerade bewegt. Sehr gut gefällt mir außerdem, dass die einzelnen Kapitel jeweils mit einem passenden Zitat eingeführt werden und dass es innerhalb des Kapitels Unter-Überschriften und sich optisch absetzende Info-Boxen mit Tipps und Tricks gibt. Das lockert die Themen-Blöcke etwas auf, ohne den Lesefluss zu stören.

Der Teil mit den Rezepten kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz, denn gerade was Tipps für die Küche, Rezepte und Co. betrifft, bevorzuge ich Kochbücher. Dennoch ist es eine schöne Inspirationsquelle (und auf dem Blog findet man ja noch mehr Rezepte), um einen Einstieg ins Clean Eating zu finden und daraus dann meine eigenen Rezepte zu kreieren. Die "Clean-Eating-Einkaufsliste" (Seite 35) und der "Baukasten für deine grünen Smoothies" (Seite 76) stellen ein gutes Gerüst dar, um einen Einstieg zu finden.
Etwas versteckt im Buchumschlag findet man zudem "Kristins 7 einfache Clean-Eating-Regeln" und eine Übersicht über den Saisonkalender von Obst und Gemüse; einerseits geht es dort ein wenig unter, aber andererseits muss man nicht mehr lange danach suchen, wenn man weiß, wo sich der Saisonkalender versteckt und man schnell etwas nachschauen möchte.

Vom Yoga-Teil am Ende des Buches war ich etwas enttäuscht. Zwar sind die drei Yoga-Workouts schön zusammen gestellt und auch einheitlich bebildert, aber es spricht mich nicht so sehr an, wie andere Yoga-Bücher oder Videos. Auch in diesem Bezug greife ich lieber auf Kristins Blog und YouTube-Kanal zurück, da diese abwechslungsreicher sind (z.B. auch viele Tipps rund ums Thema Laufen beeinhalten) und es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Alles in allem finde ich das Buch in Hinblick auf Clean Eating sehr gut, aber in Hinblick auf Yoga und HIIT-Training würde ich euch den Blog empfehlen.

Vorgestellt: Eat Train Love, von Kristin Woltmann, ISBN-13: 978-3424152999

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
BLOG DESIGN BY BELLA LULU INK