Freitag, 1. Juli 2016

Freitags ist Markt [Juli]

Freitags ist Markt - lautet der Titel meiner persönlichen Saisonkalender-Reihe und das schon seit einem Jahr. Wow, wie die Zeit verfliegt! Nun haben wir jeden Monat bereits einmal beleuchtet, aber natürlich möchte ich euch auch zukünftig mit einer Übersicht von Obst und Gemüse aus regionalem und saisonalem Anbei versorgen. Also keine Panik: Freitags ist Markt geht weiter und wird pünktlich am 1. Freitag des Monats veröffentlich. 

Apropos pünktlich: Wisst ihr, wer die aktuelle Runde von Freitags ist Markt fast vergessen hätte? Richtig: ich! Ein Glück, dass es mir heute noch einfiel, dass sowohl Freitag als auch ein neuer Monat ist und ich es noch irgendwie hinbekommen habe, euch mit dem aktuellen Saisonkalender zu versorgen. Auf den Markt habe ich es heute zwar nicht geschafft, aber ich hoffe sehr, dort nächste Woche endlich mal wieder ausgiebig einkaufen zu können.


Von Spargel und Rhabarber mussten wir uns nun leider verabschieden, aber dafür hält der Juli andere Köstlichkeiten bereit. Jetzt ist Zeit für Auberginen, Staudensellerie und Tomaten. Gibt es etwas besseres als Tomaten direkt vom Strauch? Hach, da werden Kindheitserinnerungen an lange Sommer in unseren Schrebergarten wach.

Hat jemand von euch zufällig einen Schrebergarten oder sogar ein Stück Ackerland zum bestellen? Sowas fände ich ja richtig toll, auch wenn es mit viel Arbeit verbunden und in der Stadt leider nicht so einfach ist. Aber wenn ich so an die Gemüsebeete, Obstbäume und  Sträucher zurück denke, komme ich direkt ins Schwärmen. Aprikosen, Brombeeren, Pflaumen! Mhhh, köstlich und definitiv meine Highlights im Juli.
Auf welches Gemüse oder Obst freust du dich besonders im Juli? Welches passende Rezept, mit Zutaten aus dem aktuellen Saisonkalender, möchtest du gerne mit mir teilen?  Die Liste ist bis zum 31.07.2016 geöffnet und ihr habt hier die Möglichkeit, eure Blogposts zu verlinken. Alle Rezept aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, die zum Saisonkalender im Juli passen, sind herzlich willkommen.     

Wie könnt ihr euch eintragen?
 

  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen. 


Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 30. Juni 2016

was lesen!? - "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce

Ganz herzlichen Dank für eure vielen und so tollen Rückmeldungen zu meinem letzten Artikel über "Die Sache mit dem Abnehmen". Ich habe mich riesig darüber gefreut und fühlte mich geehrt, dass ihr mein Projekt als so beeindruckend empfindet. Man selber sieht das manchmal anders und denkt sich Och, alles halb so wild! , aber wenn ich dann eure Reaktionen so lese, dann macht sich eher das Gefühl von Stolz in mir breit und ich bin selbst erstaunt und beeindruckt, von dem, was ich schon geschafft habe. 

Für mich ein Anlass, darüber nachzudenken, was mich beeindruckt und da viel mir direkt das Buch Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry wieder ein. Gerade als ich begonnen hatte, dieses Buch zu lesen, schrieb Laura auf ihrem Blog Laura Lean's Kitchen ein paar Zeilen über das Phänomen "Generation U = Unbeeindruckt". Ich fühlte mich gleich ertappt, gibt es doch wenig, was mich wirklich tief beeindrucken kann. 
Höher, schneller, weiter - nicht nur, was moderne Medien und Unterhaltungsprogramme betrifft, sondern auch Lebenstil, Freizeitgestaltung und Reisen. Am liebsten 20 Länder in drei Jahren bereisen - warum nicht? Es ist doch möglich. Fliegen ist günstiger denn je, Kreuzfahrten werden immer beliebter und Visa-Bestimmungen oder andere Einreise-Hürden weniger. Ich möchte mich davon gar nicht ausnehmen, wo ich doch sehr gerne reise, aber ich merke auch, dass eine Nummer kleiner und Heimat, wie auf Baltrum oder in Bayern, auch sehr schön ist. Es muss ja nicht immer Panama sein. 😉

Aber zurück zum Buch. Während ich also die fiktive Pilgerreise des Harold Fry lesend verfolgte, dachte ich: Ja, so etwas würde mich tatsächlich beeindrucken. Sowohl das Pilgern an sich (was ja auch immer beliebter wird), als auch die Intention dahinter, so einen Weg auf sich zu nehmen, um jemand anderen zu helfen oder zu sich selbst zurück zu finden.  
Egal, ob man pilgert oder wie ich schwimmtEntschleunigung, Achtsamkeit, bewusster leben und wieder mal von etwas beeindruckt zu sein, tut uns allen mal ganz gut. Also schnappt euch ein gutes Buch, vielleicht sogar dieses, und lasst es dieses Wochenende mal ruhig an gehen.


Um was gehts?

Als Harold eines morgens einen Brief seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie Hennessy bekommt, ist er schockiert. Quennie schreibt ihm, um sich zu verabschieden. Sie ist an Krebs erkrankt und lebt in einem Hospiz in Berwick upon Tweed

Harold will ihr seinerseits einen Brief schreiben, doch was antwortet man auf einen solchen Abschiedbrief und die Diagnose Krebs im Endstadium? Es tut mir sehr leid. Alles Gute ? Wie verabschiedet man sich von einem Menschen, den man seit 20 Jahren nicht gesehen hat und der über 750 Kilometer entfernt im Norden Englands lebt? 

Harold schreibt ein paar schnelle Zeilen und macht sich auf zum nächsten Briefkasten, doch dann läuft er einfach weiter, bis zum nächsten und übernächsten Briefkasten. Er spricht mit einem Mädchen an der Tankstelle, deren Namen er nicht weiß, aber die ihm mit der Aussage, dass wenn man fest an etwas glaubt, alles schaffen kann, Mut macht. Und so beschließt Harold, weiter zu laufen. Vom Süden Englands bis ganz in den Norden nach Berwick-upon-Tweed. Zu Queenie. Ohne Vorbereitung oder geeignetes Schuhwerk läuft er 1009 km in 87 Tagen bis er schließlich das Hopiz und Queenie erreicht...

Was denke ich über das Buch? 


Ich möchte nicht zu viel verraten oder vorweg nehmen, denn man muss dieses Buch ohne Detailkenntnisse von vorne bis hinten lesen und Harolds Reise miterleben. Wie Harold seine Reise ganz unvorbereitet beginnt, so stolpert man als Leser durch die ersten Kapitel der Geschichte und weiß noch nicht genau, was einen erwarten wird. Doch je länger man liest und je weiter Harold läuft, desto mehr wird man Teil seiner Geschichte. Man fiebert mit Harold mit, man leidet mit ihm. 

"Die Leute glauben, ich laufe durch England, weil es zwischen mir und Queenie damals eine Romanze gegeben hat, aber das stimmt nicht. Ich bin gelaufen, weil sie mich gerettet hat und ich mich nie dafür bedankt habe.", schreibt Harold am Ende seiner Reise an das Mädchen von der Tankstelle und fasst auf diese Weise eigentlich selbst zusammen, um was es in diesem Buch geht. Es geht um Vergangenes, Schuld, Vorwürfe und verpasste Chancen, aber vor allem geht es darum, dass es nie zu spät es, einen Neuanfang zu wagen.

Vorgestellt: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, von
Rachel Joyce, ISBN-13: 978-3810510792

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 26. Juni 2016

Die Sache mit dem Abnehmen: Ein Rückblick.

Bitte entschuldigt die lange Pause auf dem Blog, aber irgendwie war ich in den letzten Wochen so mit Arbeit, Schwimmen und anderen Terminen beschäftigt, dass ich nicht zum Bloggen gekommen bin. Den Bericht vom Swim&Run in Cologne und dem Great East Swim im Rahmen meines Projekts "Schwimmen für den guten Zweck" schulde ich euch noch. Ich habe es nicht vergessen - versprochen!

Heute möchte ich aber zunächst über die Sache mit dem Abnehmen schreiben, denn genau heute vor einem Jahr habe ich (ernsthaft) begonnen, abzunehmen. Ich bin übergewichtig seit ich 13-14 und habe schon öfter versucht, Gewicht zu verlieren, auf meine Ernährung zu achten und mehr Sport zu treiben, aber irgendwie wollte sich die Waage nicht nach unten bewegen - im Gegenteil! Schleichend wanderten die 17kg, die ich während meines dreimonatigen Auslandaufenthalts in Australien und Neuseeland verloren hatte, wieder auf meine Hüften bis ich schließlich mein Höchstgewicht wieder erreicht hatte. Das war einerseits frustriend, aber andererseits auch irgendwie der Normalzustand für mich. Es war mir bisher immer möglich, die zwickende Jeans halt eine Nummer zu kaufen oder etwas weitere, scheinbar kaschierende Oberteile zu tragen; auch körperlich ging es mir ja gut: Keine Gelenkbeschwerden, Blutdruck- und Blutzuckerwerte noch im akzeptablen Normbereich. Der Druck war also noch nicht groß genug. 

Gespräche mit einer lieben Freundin, die selbst dabei war, einige Kilos abzunehmen, und meinem Arzt brachten im vergangenen Juni dann die Wendung. Ich fühlte mich verstanden, aber nicht gemaßregelt. Irgendwie legte sich in meinem Kopf ein Schalter um und der Gedanke "Ich will abnehmen. Ich fange jetzt damit an." verfestigte sich. Aber wie sollte ich es angehen? Ich holte mir Informationen aller Art ein und hatte schnell das Gefühl: Wie man machts, macht man es verkehrt! 

Ein aktuelles Foto von mir - mit Kater Tomke. 😸

Die Informationsflut überrollte mich förmlich. Friss-die-Hälfte, Low Carb, Paleo, zuckerfrei oder doch lieber vegan? Diäten und Ernährungsweisen gibt es mittlerweile fast wie Sand am Meer. Manche Trends setzen sich durch, andere bleiben eben nur ein Trend.
Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Thema Ernährungsumstellung und Ernährungsweisen, um meinen Weg zu finden. Das hieß für mich aber auch: Schluss mit den Ausreden. Schluss mit guten Vorsätzen für das neue Jahr. Warum auch bis zum nächsten Monatsanfang oder gar bis Neujahr warten? Für mich war klar: Ich fange heute damit an und schiebe es nicht wieder vor mir her. Ich habe mich schlussendlich für WeightWatchers entschieden und mitten im Juni letzten Jahres damit begonnen, Punkte (zu diesem Zeitpunkt sogenannte ProPoints) zu zählen.  

Bei dieser Entscheidung für WeightWatchers (WW) haben mir sowohl Gespräche mit Freunden, die ebenfalls WW machten, aber auch meine Recherche im Internet sehr geholfen. Hierbei war ich auf einige Erfahrungsberichte von anderen Bloggern gestoßen, habe diese mit großen Interesse gelesen und war sehr dankbar dafür, dass diese Menschen nicht nur viele Informationen zum WW-Programm, sondern auch ihre persönlichen Erfahrungen geschildert haben. Für mich war es eine große Hilfe und schlußendlich auch der Grund, warum ich heute selbst über WW und meine Erfahrungen damit blogge. Vielleicht hilft es ja jemandem da draußen, der gerade das Internet nach Artikeln wie diesem durchforstet.

Mit WeightWatchers und Sport-DVDs von Jillian Michaels fing es an.
Ich persönlich habe mit ProPoints Programm von WeightWatchers sehr gute Erfahrungen, denn ich konnte essen, was ich wollte, ohne auf etwas bestimmte Nahrungsmittel vollständig verzichten zu müssen, auch wenn ich nach wie vor offen für andere Ernährungsformen bin und sehr gerne vegetarisch oder vegan koche, auch mal Paleo ausprobiere und die gute, alte Hausmannskost für mich wieder entdeckt habe. Auch mit dem Thema Zucker, Zuckerersatzstoffe und Light-Produkten habe ich mich beschäftigt und auch eine Detox-Woche (nach dem Programm von Katharina Bachmann) gemacht. Wer hierzu noch mal mehr lesen möchte, findet im Blog-Archiv sowohl meine Buchvorstellungen von "Goodbye Zucker - zuckerfrei glücklich in 8 Wochen" (von Sarah Wilson) und von "SOS - Schlank ohne Sport. Das Kochbuch" (von Katharina Bachmann) und meinen Erfahrungsbericht zum SOS-Detox-Programm.  

Nachdem WeighWatchers das ProPoints Programm durch ein neues, sogenanntes SmartPoints Programm abgelöst hat, kam ich mit dem Punktezählen mit der WW-App gar nicht mehr klar und entschied mich - erneut nach einiger Recherche im Internet und diesem YouTube Video von Christin Garcia - dafür, meine Mitgliedschaft bei WW zu kündigen und stattdessen die kostenlose App Yazio zu nutzen. Dort zählt man zwar kcal statt Punkte (kleiner Tipp: Teilt man die kcal durch 40, erhält man einen entsprechenden ProPoints Wert), aber die Lebensmitteldatenbank ist ähnlich umfangreich, ich kann die beim Sport verbrannten Kalorien eintragen und komme sehr gut damit zurecht (auch wenn gestehen muss, die App in den letzten Monaten sehr wenig genutzt zu haben).

Sport durfte im letzten Jahr natürlich auch nicht fehlen, aber auch hier musste ich mich erst mal ganz neu orientieren. Zwar war ich im Fitnessstudio angemeldet, fühlte mich dort jedoch nicht mehr wohl und war entsprechend oft dort. Meinen Einstieg in den regelmäßigen Sport habe ich durch das "Shred - Schlank in 30 Tagen" Programm von Jillian Michaels geschafft. Zunächst habe ich mich 30 Tage durch "Shred für Einsteiger" gekämpft (und kann jedem Sport-Neuling nur empfehlen, mit diesem Programm zu beginnen), und erst danach das bekanntere, Original Shred-Programm absolviert. 
Eine Yogamatte hatte ich eh schon zu Hause, die DVDs kosten nicht die Welt und als Gewichte nutzte ich zunächst Wasserflaschen. Als ich merkte, dass mir dieses Training zu Hause sehr viel Spaß macht und effektiv ist, kaufte ich mir kleine Hanteln und schließlich auch ein Bellicon, um die Cardio-Übungen wie Hampelmänner gelenkschonender absolvieren zu können. Auch hier waren es wieder andere Blogger, wie die liebe Kossi, die mich inspiriert und bei denen ich mich informieren konnte. 
Nebenbei meldete ich mich zu einem Aqua-Fit und einem Outdoor-Lauf-Kurs ab, die mich durch Herbst und Winter brachten, und es kamen weitere Sport-DVDs für zu Hause dazu. Auch zogen neue Sportklamotten in meinem Kleiderschrank ein. Man könnte meinen: Typisch Frau! Neu Sportart? Erstmal shoppen! 😉 Naja, ein bißchen belohnen muss man sich ja schließlich auch, oder?

Einige meiner Hilfsmittel: Ein Journal von WeightWatchers, mit dem man sein Essen 'kontrollieren' kann, Sport-DVDs und Yogamatte für den Sport zu Hause, Schwimmbrille und wasserdichter iPod fürs Schwimmbad, sowie meine Pulsuhr von Polar. Außerdem habe ich noch kleine Hanteln für die Workouts mit Jillian Michaels, ein Bellicon, Yogablöcke, jede Menge mehr DVDs und bin Mitglied im Fitnessstudio.

Fazit: In den vergangenen 365 Tagen habe ich 17,4 kg abgenommen und bin sehr stolz darauf. Am wöchentlichen Wiegetag (bei mir samstags) zeigte die Waage meist eine Abnahme, manchmal aber auch eine Zunahme und eine zeitlang kein Veränderung an. So ist das manchmal eben. Seit drei Monaten stagniert mein Gewicht übrigens, wobei ich zugeben muss, in dieser Zeit auch mehr sonderlich konsequent Punkte bzw. Kalorien zu gezählt zu haben, sondern fast nur intuitiv gegessen habe. Die Hauptsache für mich ist, dass ich es angegangen bin und einen großen Schritt in Richtung gesünderes Leben gemacht habe. Schauen wir mal, was das nächste Jahr bringen wird. Ich habe mein Ziel jedenfalls fest vor Augen und werde weiter daran arbeiten, es zu erreichen. Die Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio, in dem ich mich wirklich wohl fühle, meine wöchentliche Outdoor-Sport-und-Laufgruppe, das sporteln mit Jillian Michaels DVDs zu Hause, mein Projekt "Schwimmen für den guten Zweck", sowie die Unterstützung vom Herrn Bär, meiner Familie und Freunden tragen dazu bei, dass ich mein großes Ziel irgendwann erreichen werde. In meinem Tempo und auf meine Art. 

Was mein Projekt #nikaschwimmt eigentlich ist und wie ihr mich dabei unterstützen könnt, erfahrt ihr in meinem Post (einfach aufs Logo klicken).
http://www.littletigersblog.de/2016/03/schwimmen-fur-den-guten-zweck.html
Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 17. Juni 2016

Quark-Nuss Stangen

Die Tage stellte ich auf Twitter die Frage, ob nicht ein oder mehrere nette Blogger-Kollegen Lust hätten, mich während meines Urlaubs im September zu vertreten. Zwar werden wir in unserem Ferienhäuschen in Holland eine Internetverbindung haben, aber zwei Wochen lang mal nicht an den Blog denken zu müssen, ist doch auch mal schön - vor allem, wenn man mit dem Liebsten im Urlaub ist und das Meer vor der Nase hat.

Dankenswerterweise meldeten sich gleich drei Freiwillige, unter anderem die liebe Daniela. Auf Daniela's Foodblog schaue ich sehr gerne vorbei, denn dort finde ich immer wieder leckere, meist saisonale Rezepte, die ohne viel Schnickschnack auskommen und trotzdem super lecker aussehen und schmecken. Woher ich das weiß? Na, ich probiere viele Rezepte von Daniela aus. Meine Version eines Rezepts, das ich schon mehrfach nachgebacken habe, möchte ich euch heute vorstellen. Das Original-Rezept findet ihr hier noch mal.

Quark-Nuss Stangen
für 16-18 Stangen

350g Dinkelmehl (Typ 603)
50g Kastanienmehl (oder gemahlene Haselnüsse) 
1/2 Würfel frische Hefe
1 Prise Salz
125ml Milch
80g Honig
50ml Sonnenblumenöl
2 Eier

250g Magerquark
1 gehäufter TL Vanillezucker
50g gemahlene Haselnüsse

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe hinein bröseln, eine Prise Salz drüber streuen und Sonnenblumenöl, Milch, Eier und Honig dazu geben. Alle Zutaten mit den Knethacken des Mixers auf langsamer Stufe mehrere Minuten durch kneten bis sich ein zäher Teig gebildet hat. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (z.B. auf der Fußbodenheizung) stellen und den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Den Teig nochmal kurz durch kneten und auf bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Quark, Vanillezucker und gemahlene Haselnüsse in eine Schüssel geben, miteinander vermengen und auf den ausgerollten Teig streichen. Den Teig einmal in der Mitte zusammen klappen und in 16-18 Streifen streichen. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die einzelnen Teigstreifen an den Enden nehmen, gegeneinander drehen und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen. Die Teigstangen noch einmal für 15 Minuten gehen lassen. In den Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen lassen. Die Stangen auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 10-12 Minuten goldbraun backen. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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