Montag, 25. September 2017

Schoko-Brezel-Cupcakes

Als mich Nicola im April 2015 anschrieb und zum Kölner Blogger-Stammtisch einlud, war ich ganz schön aufgeregt, da mein Blog doch grade mal ein halbes Jahr alt war und ansonsten bestimmt nur alte Hasen da sein würden. Meine Nervosität legte sich sehr schnell und ich lernte an diesem Abend viele tolle Blogs und super nette Bloggerfreunde aus Köln kennen. Bereits einen Monat später traf ich mich wieder mit Nicola, aber dieses Mal direkt bei ihr zu Hause zum gemeinsamen Backen. Cupcakes sollten es werden - absolutes Neuland für mich! 

Nachdem wir mit saisonal wunderbar passenden Rhabarber-Baiser-Cupcakes begonnen hatten, wagten wir uns am späten Nachmittag dann auch noch an ein Rezept von Dreierlei Liebelei, das wir gerne nachbacken wollten: Schoko-Brezel-Cupcakes mit Erdnussbutter und Karamell. Allein der Name dieser Köstlichkeiten war schon eine Verheißung, aber dann noch Nadine's Bilder dazu? Uns lief bereits bei den Vorbereitungen das Wasser im Mund zusammen!

Unser gemeinsames Backen war ein voller Erfolg und das Rezept für die Rhabarber-Baiser-Cupcakes veröffentlichte ich auch schon kurz darauf auf meinem Blog (bevor die Rhabarber Saison sich schon wieder dem Ende zuneigte), aber das Rezept und die Bilder unserer Schoko-Brezel-Cupcakes verstaubten etwas auf meiner Festplatte, während ich auf den richtigen Moment wartete, um diese endlich zu veröffentlichen. Heute soll es nun endlich so weit sein, denn für welche Jahreszeit eignen sich diese schokoladig-salzigen Schmuckstücke besser als für den Herbst, wenn die Tage kürzer werden und man wieder mehr Zeit und Muße fürs Backen hat?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und genießen!


Schoko-Brezel-Cupcakes mit Erdnussbutter

Für die Ganache:
240g dunkle Schokolade
200g Sahne
ca. 70g weiche Erdnussbutter

Für den Teig:
130 g dunkle Schokolade
170 g Butter
zwei Eier
70 g Zucker
ein Teelöffel Vanillezucker
50g Salzbrezeln (im Mixer zermahlen) + ein paar für die Deko
ein Esslöffel Mehl
eine Prise Salz  

Zunächst die Ganache für die Cupcakes vorbereiten, da diese für mindestens vier Stunden im Kühlschrank durch kühlen muss. Dafür die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine Rührschüssel geben. Die Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Die heiße Sahne über die Schokoladenstückchen schütten, zwei bis drei Minuten warten und dann mit einem Löffel umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Für den Teig die dunkle Schokolade in Stücke brechen, zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und für mindestens fünf Minuten mit dem Mixer hell, cremig und schaumig aufschlagen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen.

Die Schokoladen-Butter-Masse zu den aufgeschlagenen Eiern geben, dann die zermahlenen Brezeln, Mehl und eine Prise Salz bereits miteinander verrührt ebenfalls unter den Teig mischen. Den Teig gleichmäßig auf 12 Muffin-Förmchen verteilen und im heißen Backofen für etwa 18 Minuten backen (Holzstäbchentest!) und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Die Ganache aus dem Külschrank nehmen und mit dem Handrührgerät aufschlagen. Dann die weiche Erdnussbutter einrühren, bis eine spritzfähige Masse entsteht und diese mit einer großen Sterntülle auf die Cupcakes spritzen. Die fertigen Cupcakes mit einigen Salzbrezeln verzieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 22. September 2017

was lesen!? - Faszienyoga von Mattheus Els

Von Faszien hörte ich vor fünf Jahren zum ersten Mal als meine damalige Pilates-Trainerin uns darauf aufmerksam machte und gezielt Übungen auf die Faszien ausrichtete. Mittlerweile ist das Thema Faszien ja schon fast ein alter Hut und so ziemlich jeder scheint, dem allgemeinen Gesundheits-Trend folgend eine Blackroll zu besitzen, um sich regelmäßig zu rollen. Gut so, denn die Funktion der Faszien sollte man nicht unterschätzen.

Da ich aber meine Blackroll dann doch seltener nutze als ich es sollte und stattdessen lieber laufe oder Yoga, Pilates, Bodybalance und Co. mache, habe ich mich auf die Suche nach einem für mich passendem Yoga-Buch gemacht, um mich noch mehr in das Thema einzulesen und neue Ideen für das Yoga zu Hause zu bekommen. 

In meinem Bücherregal befinden sich bereits "Dein Yoga, dein Leben" von Tara Stiles (von dem ich mir ehrlich sagt etwas mehr erhofft hatte) und "Yin Yoga: Sanfte Übungen für innere Kraft und Harmonie" von Christine Ranzinger, welches ich sehr gut finde und weiterempfehlen kann. Neben der schönen Gestaltung des Buches hat es mir gut gefallen, dass sich die Autorin mit dem Thema Faszien beschäftigt hat und ihnen ein ganzes Kapitel widmet. Dies war für mich der Ausgangspunkt, nach weiteren Yoga-Bücher mit Schwerpunkt Faszien zu suchen; und schlussendlich bin ich wieder im Irisiana Verlag fündig geworden. 


Faszienyoga - Die effektivsten Übungen für jeden Bindegewebstyp, von Mattheus Els
Das Buch ist, nach einem kurzen, sehr interessantem Vorwort, in fünf Teile gegliedert. Die ersten beiden Kapitel beschäftigen sich zunächst mit der Frage "Was sind Faszien?" und dem Thema "Biotensegrity - wie wir uns bewegen" um die theoretische Basis zu schaffen. Mit klarer Sprache und sehr guten Grafiken vermittelt Mattheus Els die Grundlagen der Faszien und das Prinzip des Rolfing und thematisiert im dritten Kapitel "Mein Faszienyoga" (wie schon im Vorwort) die Besonderheit seines Prinzips und die Entwicklung dorthin.
"Ich experimentiere schon seit Langem damit, Konzepte aus dem Rolfing in meine Yogastunden zu integrieren, beispielsweise das Biotensegrity-Konzept. Dieser Weg führt weg von der klassischen Anatomielehre, wie sie die Schulmedizin bis heute vermittelt, hin zur Bewegung über das Bindegewebe." 

Dienstag, 19. September 2017

Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen

Die Erntesaison für Erbsen aus heimischem Anbau neigt sich langsam dem Ende zu, aber wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich viel zu faul bin, frische Erbsen zu kaufen und aus den Schoten heraus zu pulen. Stattdessen greifen wir immer auf tiefgekühlte Erbsen zurück, denn das spart viel Zeit und ist bequemer.

Wie es damals zu diesem Rezept kam, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Wahrscheinlich musste es mal wieder schnell gehen und da sind eben "Fertigprodukte" wie TK-Erbsen und Gnocchi aus dem Kühlregal in den Einkaufskorb gewandert. Nach ein paar Experimenten bezüglich der Menge(nverhältnisse) und ob nun Schmand oder saure Sahne besser ist, haben wir mittlerweile unser perfektes Rezept für Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen gefunden und kochen es immer wieder gerne.



Gnocchi-Pfanne mit Erbsen und Hähnchen

500g Gnocchi (aus dem Kühlregal)
500g Hähnchenbrustfilet
1 Zwiebel
ca. 250g TK-Erbsen
150g Schmand

Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Petersilie

Vorbereitend in einem Topf ca. 3l Wasser zum Kochen bringenn und das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden, die Zwiebel schälen und fein würfeln. 

Etwas Fett in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Fleisch zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten. Einige Minuten unter Wenden garen, dann mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. 

Sobald das Wasser kocht, etwas Salz ins Wasser einrühren und die Gnocchi hineingeben. In der Zwischenzeit Erbsen und Schmand in die Pfanne geben, unterrühren und kurz mitgaren lassen. 

Sobald die Gnocchi nach ca. 3-4 Minuten an die Oberfläche steigen, sind sie fertig und können entweder in ein Sieb abgegossen werden oder mit einem Schaumlöffel heraus genommen werden. 
Die Gnocchi nun ebenfalls in die Pfanne geben, den Herd ausschalten, alle Zutaten gut miteinander verrühren und mit Petersilie abschmecken.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 14. September 2017

#NikaSchwimmt - Great Scottish Swim | Zurück auf Anfang

Und so schließt sich der Kreis. Zwei Jahre nachdem ich zum ersten Mal an einer Freiwasser Veranstaltung teilgenommen habe und im wunderschönen Loch Lomond eine halbe Meile geschwommen bin, bin ich wieder zurück in Schottland. Ich werde wieder eine halbe Meile schwimmen, doch dieses Mal im direkten Anschluss daran noch 5km laufen. 

Ursprünglich war es mein Plan gewesen, an jedem der fünf Great Swim Veranstaltungen einmal teilzunehmen. Der Great Scottish Swim, an dem wir im August 2015 teilnehmen, war der Auftakt. 2016 folgten dann der Great East Swim in Suffolk und der Great London Swim, so dass geplant war, in diesem Jahr noch nach Manchester und Windermere zu reisen. Leider wird jedoch der Great Manchester Swim nicht mehr angeboten, so dass ich mich mit dem Gedanken anfreunden musste, dass der Great North Swim in Windermere meine letzte Veranstaltung sein würde.

Nachdem ich in Windermere spontan doch 'nur' eine halbe Meile geschwommen bin und dabei einmal mehr feststellte, wie schön die Great Swim Veranstaltungen doch sind, überlegte ich einige Wochen hin und her. Es ließ mir keine Ruhe, dass ich nun nicht - wie ursprünglich geplant - fünf Mal schwimmen würde, und so reifte langsam die Idee, noch einmal in Schottland zu schwimmen. Dort, wo alles begann.



Und so kam es, dass ich mich Ende August in Begleitung meines Herrn Bärs in Schottland wieder fand und meine Startunterlagen für den Aquathlon des Great Scottish Swims in Händen hielt. Eine halbe Meile schwimmen und in direktem Anschluss 5km laufen. Das klingt doch erst einmal gar nicht so schlecht und nach dem Debakel beim Swim&Run Cologne im letzten Jahr wollte ich mich noch einmal der Herausforderung eines solchen Wettkampfs stellen, zumal ich meine Pläne bezüglich Triathlon revidiert hatte.

Im Gegensatz zum Swim&Run im letzten Jahr fühlte mich dieses Mal wesentlich besser vorbereitet. Ich hatte im Frühjahr nochmal das Thema "Kraulen" in Angriff genommen und auch das Laufen wieder für mich entdeckt. Beides dieses Mal allerdings mit System: Technik-Kurse fürs Schwimmen und ein Trainingsplan fürs Laufen. 

Hoch motiviert und gut vorbereitet machte wir uns also auf nach Schottland, verbrachten eine Nacht in Oban und erreichten Samstag Mittag dann Loch Lomond - einen der schönsten Orte, die ich kenne. 💛

Ausblick vom Conic Hill über Loch Lomond | August 2012

Wenn man in Loch Lomond schwimmt, dann weiß man direkt wieder, warum jeder Teilnehmer bei den Great Swim Veranstaltungen einen Neopren Anzug tragen muss. Wasser-Temperatur: 15°C - und das im schottischen Hochsommer. 😄 Immerhin hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter, denn statt dem angesagtem Regen gab es Sonne pur bei angenehmen 17°C, so dass ich auch kein schlechtes Gewissen gegenüber dem Herrn Bär haben musste, dass ich ihn im Regen stehen lasse, während ich schwimme und laufe. 

Der Start war für 16h als Abschluss des Veranstaltungstages angesetzt und ich machte mich bereits eine gute Stunde vorher aus den Weg zum Umkleide-Zelt, um von Jeans und T-Shirt in meinen Neopren zu wechseln, was erfahrungsgemäß bei mir etwas länger dauert. Aber schließlich war es geschafft und ich konnte eine halbe Stunde vor dem Start in den Startbereich einchecken, meine Laufkleidung in der Wechselzone platzieren und mich in der acclimatization zone schon mal an die Wassertemperatur gewöhnen. Dann noch eine kurze Wettkampfbesprechung, ein kleines Warm-Up, ein schneller Kuss von meinem Herrn Bär und schon ging es ab ins Wasser.

And so the adventure begins
Hui, ganz schön kaltes Wasser...






















Anders als noch vor zwei Jahren bei meiner ersten Teilnahme gewöhnte ich mich dieses Mal sehr schnell ans Wasser und fand sehr schnell in meinen Rhytmus. Trotz der besuchten Technik-Kurse schwamm ich auch dieses Mal wieder die gesamte Strecke Brust, da dies zum einen am Kräfte sparendsten war und zudem im Freiwasser den riesigen Vorteil bietet, dass man sieht, wo man hin schwimmt. Während ich mich also von Boje zu Boje hangelte, genoß ich die wunderschöne Natur um mich herum und versuchte gleichzeitig, mich nicht allzu sehr von den anderen Schwimmern um mich herum aus dem Konzept bringen zu lassen.

Nach 25 Minuten erreichte ich wieder das Ufer und machte mich in der Wechselzone gleich daran, aus meinem Neo heraus und in meine Laufklamotten zu kommen. Glücklicherweise hatte ich mich entschieden, sowohl den Sport-BH als auch meine Kompressions-Beinstulpen bereits zum Schwimmen unter dem Neo zu tragen, denn das erleichterte nicht nur das Ausziehen des Neos, sondern auch das Wechseln in Lauftight, Shirt und Schuhe. Schnell noch die Startnummer am Band hochgezogen, Musik in die Ohren und Kopfbedeckung auf, und schon ging es los auf die Laufstrecke.


Ich lief also los und fühlte mich so als wäre ich noch nie in meinem Leben gelaufen. Meine Beine waren eiskalt und unsagbar schwer, mein Oberkörper immer noch nass vom Schwimmen und mein Puls jenseits von gut und böse. An Rhytmus war erst einmal nicht zu denken. Alles, was ich auf dem ersten Kilometer denken konnte, war: Wer hatte diese bescheuerte Idee, nochmal einen Swim&Run zu machen? 

Aber alles Jammern und Fluchen half nichts. Denn auch wenn ich auf dem ersten Kilometer fast die ganze Zeit darüber nachdachte, ob es nicht sinnvoller wäre, aufzugeben und in die Wechselzone zurück zu gehen, war Aufgeben eben doch keine Option. Und es wurde besser. Mir wurde langsam wärmer, die Beine fanden ihren Takt und der Puls pendelte sich in einem akzeptablen Bereich ein - bis ich kurz nach Kilometer 1 dem Weg folgend rechts abbog und erkannte, dass es von nun an erst einmal ein ganzes Stück bergauf gehen würde. 😳

Ein Mann, mit dem ich kurz zuvor in der Wechselzone noch ein paar Worte gewechselt hatte, überholte mich am Beginn des Anstiegs und ich versuchte - laut schnaubend wie eine alte Dampflock - irgendwie an ihm dran zu bleiben, um mich nicht ganz alleine diesen blöden Hügel hoch kämpfen zu müssen. Die Beine fühlten sich an wie Betonklötze, der Puls schoss sich bei 180 ein und der Kopf hatte nun auch wirklich keine Lust mehr. So gar nicht. 
Aber als ich sah wie mein Mitstreiter einige Meter vor mir stehen blieb und ins Gehen überging, war dieser Gedanke plötzlich da: Egal wie langsam du bist, du wirst nicht gehen und du wirst nicht aufgeben! - Also lief ich in Schneckentempo weiter, überholte meinen gehenden Mitstreiter und wiederholte immer wieder diesen Gedanken bis endlich die Kilometer 2 Fahne und der Zenit des Hügels in Sicht kamen.

Die Aussicht, die man von Balloch House aus über Loch Lomond hat, ist atemberaubend und entschädigt so einiges. Ich genoß also die Aussicht während ich auf zunächst ebener Strecke weiter trabte, zurück in meinen Takt fand und diesen auch bergab beibehielt, um den Puls wieder etwas runter zu kommen. 
Schon erreichte ich die nächste Fahne und wusste, dass ich nun schon mehr als die Hälfte geschafft hatte und dass der Rest der Strecke mehr oder weniger eben sein würde. Die wenigen Streckenposten gaben sich außerdem redlich Mühe beim Anfeuern, entlockten mir sogar ein dankbares Lächeln und motivierten mich, auf den letzten Metern noch mal einen Zahn zu zu legen, so dass ich schließlich nach knapp 35 Minuten das Ziel erreichte.


Erschöpft, aber mindestens genauso glücklich und stolz tauschte ich im Zielbereich meinen Zeitmessungs-Chip gegen Medaille und Finisher T-Shirt, bevor ich gemeinsam mit dem Herrn Bär meine nassen Sachen aus der Wechselzone holte und wir uns langsam auf den Weg zu unserer Unterkunft für die Nacht machten. 
Nach einer großen Tasse Tee und einem Schwätzchen mit unseren AirBnb-Gastgebern, einer langen, heißen Dusche und schließlich in trockene Kleidung gehüllt, fühlte ich mich wie ein neuer Mensch und realisierte langsam, was ich gerade geleistet hatte; was Badekappe, Startnummer und Medaille beweisen:  
Ich habe den Aquathlon (800 Metern schwimmen | 5 Kilometern laufen) beim Great Scottish Swim gefinished. 

Und ich könnte nicht glücklicher oder stolzer aus mich sein.

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 9. September 2017

was lesen!? - Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan

Matthias Steiner ist vor allem als Gewichtheber und Goldmedaillen-Gewinner im Superschwergewicht bei den olympischen Spielen 2008 in Peking bekannt. Seit er seine Karriere als Gewichtheber beendet hat, nahm er innerhalb eines Jahres 45kg ab und arbeitet seither als Motivations-Coach und Buchautor. 

Neben seinem ersten Buch "Das Leben erfolgreich stemmen", das sowohl seine Lebensgeschichte als auch Ratgeber ist, erschien bereits 2015 "Das Steiner Prinzip: Vom Schwergewicht zum Wohlfühl-Ich", indem er seinen Abnehmweg und seine Abnehm-Prinzipien vorstellte. Dass Matthias Steiner seit seinem 18 Lebensjahr Typ 1 Diabetiker ist, hat ihn dabei auf seinem Weg zum Wunschgewicht nicht aufgehalten - im Gegenteil, denn sein Prinzip lautet: die Motivation hochhalten, Ziele setzen, den eigenen Körper kennenlernen und das Leben genießen.

Das merkt man auch seinem zweiten Buch "Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan" an, das er mit seiner Frau Inge gemeinsam geschrieben hat. Wie der Titel des Buches verrät, gliedert es sich in 12 Trainingswochen. Jedes dieser zwölf Kapitel thematisiert außerdem einen konkreten Aspekt aus dem Bereich Ernährung und Abnehmen, wie beispielsweise Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette, sowie die drei Hauptmahlzeiten eines Tages, Trinken, Richtig einkaufen und planen sowie Zucker und Co.


Vorgestellt: Das Steiner Prinzip: Dein 12-Wochen-Plan, von Inge & Matthias Steiner, ISBN-13: 978-3-517-09606-3

Dienstag, 5. September 2017

[Oma's Rezept] Gnocchi mit Zucchini Sauce

Immer wenn wir meine Oma besucht haben, hat sie vorher am Telefon gefragt, was wir zu Mittag essen wollen. Und meistens lautete unsere Antwort: Gnocchi mit Zucchini Sauce. Dabei muss man aber wissen, dass damit die Gnocchi von Barilla (und nicht etwa klassische Gnocchi aus Kartoffeln) gemeint sind. Barilla - auch so etwas, das mich immer an meine Oma erinnern wird, denn wenn schon Pasta, dann aber bitte die Gute von Barilla.

Oma's Gnocchi mit Zucchini Sauce ist so ein einfaches, schnelles Gericht und gleichzeitig richtiges Soulfood. Genau das richtige Essen für Spätsommer-Abende, Herzschmerz und Liebeskummer Phasen oder für einfach für Tage, an denen es schnell gehen muss. Es mag nicht das hübscheste Gericht sein, aber dafür ein sehr leckeres, das wir gerne und oft kochen - aber natürlich nur mit Barilla no 85. 😉


Gnocchi mit Zucchini Sauce

 500g Barilla Gnocchi
1kg Zucchini
1 große Gemüsezwiebel 
etwas Öl für die Pfanne
150g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + rosenscharf

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, dann erst Salz und die Nudeln ins kochende Wasser geben. Die Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen. 

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, mit einer Küchenreibe fein raspeln und zum Abtropfen in ein Sieb geben. Mit den Händen die Zucchini-Raspeln ins Sieb drücken, um das überschüssige Wasser etwas heraus zu drücken.

Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in eine tiefe, große Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Zucchini dazu geben und kurz mitandünsten. Ruhig jetzt schon mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 8 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Zuletzt den Schmand an die Zucchini geben und bei schwacher Hitze noch ein paar Minuten ziehen lassen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut verrühren, servieren und genießen. 💛


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 1. September 2017

Freitags ist Markt [September]

Auch diesen Monat habe ich mir wieder Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit - insbesondere im Büroalltag - gemacht, denn diesen Monat ziehen wir mit dem Betrieb in ein neues Bürogebäude. Das bedeutet für mich zum einen, dass ich nicht mehr zu Fuß zur Arbeit gehen kann, aber eben auch, dass meine Marktbesuche am Freitag nicht mehr möglich sein werden. 

Das brachte mich dazu, über Nachhaltigkeit im Büroalltag nachzudenken. Neben den Klassikern wie Papier einsparen oder Leitungswasser trinkenviel mir ziemlich schnell ein, dass sich im neuen Büro vieles ändern wird, was Überlegungen bedarf. Es wird dort nämlich keine Kantine mehr geben, in der näheren Umgebung leider kaum Einkaufsmöglichkeiten (schon gar keinen Wochenmarkt) und auch der Anfahrtsweg wird deutlich länger sein. 

Was meinen Arbeitsweg betrifft, so werde ich auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad umsteigen. Was Frühstück und Mittagessen betrifft, so werde ich weiterhin mein Essen selbst mitbringen und vor Ort zubereiten. 
Um aber nicht alles Obst und Gemüse von zu Hause mit ins Büro schleppen zu müssen, überlege ich zurzeit mir diese Lebensmittel, beispielsweise mit der Ökokiste, direkt ins Büro liefern zu lassen. 
Nach einem schönen und nachhaltigen Thermobecher und nach schönen Brot- und Aufbewahrungsdosen suche ich beim Avocado-Store, den ich euch - auch für schöne Geschenkideen - nur ans Herz legen kann.


Der Saisonkalender im September läutet den Herbst ein oder um es mit anderen Worten zu sagen: Hurra, es ist Kürbiszeit! Wie ihr ja bereits wisst, liebe ich Kürbis-Gerichte aller Art und freue mich, dieses Jahr wieder neue Rezepte zu entwickeln und Altbewährtes erneut zu kochen.
Aber auch in Punkto Obst hält der September wieder Abwechslung bereit. Wir verabschieden uns von den meisten Beeren und begrüßen dafür Quitten, Weintrauben und Zwetschgen. Oh, wie sehr liebe ich Pflaumen und Zwetschgen - ganz besonders als Obstkuchen vom Blech oder vielleicht dieses Jahr als neue Crumble Kreation


Auf welches Obst und Gemüse freust du dich besonders im September? Ich freu mich wie immer über eure Kommentare und Rezept-Ideen. 
 
Leeven Jross us Kölle.
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