Dienstag, 25. Oktober 2016

[Herbstküche] Quark-Törtchen mit Pflaumen

Vor einigen Tagen wurden in Berlin die Food Blog Awards 2016 vergeben und ich habe mich sehr gefreut, zu hören, dass die liebe Kathrin von Fleurcoquet den zweiten Platz in der Kategorie "Bester Blog Nachhaltigkeit" gewonnen hat. Kathrins Blog gehört zu meinen Lieblingsblogs und ich freue mich immer, wenn es neue "Ackermomente", Berichte über ihre thematischen Dinner oder eben neue Rezepte gibt. 
Im August postete sie ein Rezept für beerigen Quarkauflauf und ich wusste sofort: Den mach ich im Herbst mal mit Pflaumen. Nun ist der Herbst da und ich habe mich daran gemacht, aus dem Quarkauflauf kleine Frischkäse-Joghurt-Küchlein mit Pflaumen zu machen, denn wie das so oft bei mir ist: Wenn ich Lust habe zu backen, fehlt die ein oder andere Zutat und es muss ein wenig improvisiert werden. Kein Quark im Haus, aber Frischkäse und Joghurt? Das klappt auch sehr gut. Ich bin also etwas vom Originalrezept abgewichen und habe auch eine andere Form gewählt (um sie mitnehmen zu können), aber lecker war es trotzdem...



Quark-Törtchen mit Pflaumen
ergibt 16 Mini Kuchen / Muffins

3 Eier
70g brauner Zucker
300g Frischkäse
200g Naturjoghurt
1 TL Backpulver
50g Gries
4 Pflaumen

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß in einem hohen Gefäß (z.B. einem Messbecher) zu Eischnee schlagen. In einer Schüssel das Eigelb mit Zucker, Frischkäse, Joghurt, Backpulver und Gries zu einem Teig verrühren. 

Die Plaumen waschen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden. Die klein geschnittenen Pflaumen unter den Teig rühren; anschließend vorsichtig den Eischnee unterheben. Nun den Teig in Muffin- oder kleine Kuchenformen oder eine Auflaufform umfüllen und für ca. 25 Minuten im Backofen backen lassen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Links with Love #11 [Ideen für Halloween]

Ist es wirklich schon über fünf Monate her, seit ich euch das letzte Mal mit meinen #Linkswithlove versorgt habe? Unglaublich, aber wahr. Es wird also dringend Zeit, euch meine neusten Entdeckungen aus den Weiten des Internets zu präsentieren.
Dieses Mal habe ich mich auf die Suche nach schönen Ideen für Halloween begeben, denn in zwei Wochen ist es schon wieder so weit und es heißt: "Süßes, sonst gibt's Saures!". Obwohl ich selbst nie Halloween gefeiert habe, so kann ich mich doch mittlerweile mit diesem 'Feiertag' anfreunden und ich glaube, dass es für Kinder eine schöne Sache ist.
Wie man Halloween (nicht nur für Kinder) kreativ und lecker gestalten kann, habe ich im Internet recherchiert und meine Lieblingsideen für euch zusammen getragen.


Ein Besuch bei Rebekka & Jenny vom Blog RheinherztElbe durfte bei meiner Recherche natürlich nicht fehlen, gehören die beiden doch zu meinen Lieblingsbloggern (und das nicht nur, weil sie mit so tollen DIY-Ideen als Urlaubsvertretung bei mir vorbei geschaut haben). Und natürlich wurde ich auch hier wieder einmal fündig: Ein Schaurig schöner Halloween Drink (Vielen Dank, dass ich euer tolles Foto benutzen darf! ❤️), der sich sehen lassen kann und jeden Menge weitere Links, Tipps und Rezepte im Rahmen der #Halloweenbloggerparade gibt es hier zu entdecken!
© RheinHerztElbe.de
Auf Sallys Blog und Youtube Kanal Sally's Welt bin ich vor einigen Monaten über einen Spendenaufruf für die kleine Ilayda (#helpilayda) aufmerksam geworden. Ich fand die Aktion und Sallys Engagement fantastisch, habe selbst ein paar Euros gespendet und schaue seitdem immer wieder gerne auf Sallys Blog und ihrem Youtube Channel vorbei. Kein Wunder also, dass ich mich auch bei ihr nach leckeren Halloween Ideen umgeschaut habe und unter anderem dieses Rezept für Baiser-Geister und diese wunderschöne Motivtorte "Hotel Transsilvanien 2" im Tipsy Turvy Look entdeckt. Für eine Motivtorte reicht meine Backkunst zwar nicht, aber die Baiser-Geister werde ich sicherlich bald mal nachmachen.

Bei Kirsten vom Blog Gelbkariert musste ich natürlich auch vorbei schauen, denn schließlich hat mir die liebe Kirsten nicht nur die Logos für mein Projekt #NikaSchwimmt gestaltet, sondern auch immer wunderbare DIY-Ideen auf ihrem Blog. Auch zum Thema Halloween bin ich fündig geworden: eine Nähanleitung für eine Wimpelkette, um noch ein wenig mehr Deko in die vier Wände zu bringen. 
Wusstet ihr übrigens, dass ihr Kirstens Handlettering-Werke bei artboxONE kaufen könnt?

© Gelbkariert
Bei Vera vom Blog Nicest Things wurde ich gleich mehrfach fündig, denn hier gibt es nicht nur wunderbare DIY Dekoideen, mit denen ihr euer zu Hause mit Fledermauszweigen, großen Leuchtgeistern und Halloween Teelichtern schön gruselig gestalten könnt, sondern auch einen wunderbaren Sweet Table in black and white mit schwarzem Geisterkuchen und Baiser-Gespenstern (den musst ihr euch anschauen!) und eine tolle Friedhofcreme (aka Tiramisu) mit süßen Grabsteinkeksen, für die es direkt noch die Vorlage zum kostenlosen Download dabei gibt. 

Apropos "free printable": Bei Renate vom Blog Titatoni habe ich super schöne DIY Halloween Papiertüten entdeckt, die perfekt sind, um Kindern ein paar Süßigkeiten oder gesunde Naschereien zu überreichen. Es muss ja nicht immer das x-te Mini-Plastiktütchen Gummibärchen sein. Warum nicht selbst mischen und Brausetaler, Fledermäuse und Gummi-Spinnen so ganz ohne Plastik verpacken? 

Bei Nina vom Blog Törtchen - Made in Berlin habe ich bereits bei Instagram ganz tolle Törtchen und Cupcake Ideen für Halloween gesehen und musste mich direkt zu ihrem Blog rüber klicken, um mir anzuschauen, wie denn diese grünen Alien-Cupcakes gemacht werden. So viel verrate ich euch schonmal: Avocado spielt hier eine Hauptrolle.

© Törtchen - Made in Berlin

Ich hoffe, dass meine kleine Auswahl hat euch gefallen und einige Anregungen gegeben, wie ihr Halloween kreativ und lecker gestalten könnt. 
Vielen Dank an Rebekka und Jenny, Nina und Kirsten, dass ich eure Bilder verwenden darf! 

Happy Halloween und leeven Jross us Kölle!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

[Oma's Rezept] Marmor-Guglhupf

Es gibt Kuchen, für die brauch man eigentlich gar kein Rezept mehr, denn es sind Klassiker, die man schon unzählige Male gebacken hat und jederzeit mal eben schnell backen könnte, wenn sich spontan Besuch ankündigt. Meist sind eben dieser Klassiker aber auch die ersten Kuchen, die man irgendwann mal selbst und ohne Backmischung, dafür aber mit einem Rezept aus einem Backbuch gebacken hat. Marmor-Guglhupf ist genau so ein Klassiker für mich und gleichzeitig eine schöne Kindheitserinnerung.

Als ich vor Kurzem Geburtstag hatte, habe ich überlegt, welchen Kuchen ich für meine Gäste am Nachmittag backen möchte. Da ich ein Septemberkind bin, war recht schnell klar: Pflaumenkuchen mit Hefeteig vom Blech soll es geben. So wie früher, als wir meinen 5. Geburtstag bei uns im Schrebergarten gefeiert haben und es diesen wunderbaren Obstkuchen gab. Eine essbare Kinderheitserinnerung. 
Dieses Stichwort schwirrte dann noch ein paar Tage in meinem Kopf rum bis mir klar wurde, dass auch der zweite Kuchen eine solche essbare Kinderheitserinnerung sein sollte. Marmorkuchen. Nach dem Rezept aus dem uralten Sanella-Backbuch von 1975, das schon ganz verknickt ist, aber mit dem ich damals backen gelernt habe.


Marmorkuchen Schweizer Art

200g Margarine
300g Zucker
5 Eier
400g Mehl
3 TL Backpulver
1/8l Milch
100g halbbittere Schokolade
1 Päckchen Vanillin-Zucker

200g Puderzucker
25g Kakao
25g Palmin / Kokosöl
5-6 EL Wasser oder Rum

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen. Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Nacheinander fünf Eier darunterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit Milch ebenfalls unterrühren. Eine Napfkuchenform mit etwas Margarine ausfetten und die Hälfte des Teiges einfüllen. 

Die Schokolade zerbröckeln und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Gemeinsam mit dem Vanillin-Zucker unter den restlichen Teig in der Rührschüssel geben, gut vermischen und auf den hellen Teig geben. EIne Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen für ca. 80 Minuten backen lassen. 

Den fertigen Kuchen vollständig auskühlen lassen und mit einem Guß aus Puderzucker, Kakao, geschmolzenem Palmin/ Kokosöl und Wasser/ Rum beziehen. 
Ich habe auf die Glasur verzichtet, da ich nicht so ein großer Fan von Glasur oder Puderzucker auf Kuchen bin, aber da es zum Originalrezept dazu gehört, habe ich es hier mit aufgenommen. Ihr könnt also selbst entscheiden, ob ihr den Kuchen mit oder ohne Glasur machen wollt oder ihn vielleicht nur mit Puderzucker bestreut.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 7. Oktober 2016

Freitags ist Markt [Oktober]

Entschuldigt die Pause auf dem Blog, aber vor lauter Geburtstag feiern, Besuch haben und High Season auf der Arbeit bin ich nicht dazu gekommen, etwas Neues für euch zu verbloggen. Vermutlich wird es in den nächsten Wochen auch eher so weiter gehen, aber ich gebe mein Bestes und natürlich darf heute am ersten Freitag des Monats der aktuelle Saisonkalender nicht fehlen! 
Und somit sage ich voller Freude: Hallo Oktober! Schön, dass du da bist und wieder wunderbares Obst und Gemüse für uns bereit hälst. In den Supermärkten wird man ja bereits jetzt erschlagen von Halloween- und Weihnachtsartikel; ein Glück, dass zumindest im Gemüseregal erst einmal Herbt sein darf. Mit Äpfeln, Kürbis, Nüssen, Rotkohl und Zwetschgen.


Was den Saisonkalender betrifft, so freue ich mich im Oktober ganz besonders auf Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kürbis. Seit wir letzte Woche im Rahmen meines Geburtstags die erste Kürbissuppe der Saison gekocht haben, bin ich wieder im absoluten Kürbis-Fieber und freue mich schon darauf, euch mein neuestes Kürbis-Rezept schon ganz bald präsentieren zu können.
Auf welches Gemüse oder Obst freust du dich besonders im Oktober? Welches passende Rezept, mit Zutaten aus dem aktuellen Saisonkalender, möchtest du gerne mit mir teilen? Die Liste ist bis zum 31.10.2016 geöffnet und ihr habt hier die Möglichkeit, eure Blogposts zu verlinken. Alle Rezept aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, die zum Saisonkalender im Oktober passen, sind herzlich willkommen.     

Wie könnt ihr euch eintragen?
 

  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen. 




Leeven Jross us Kölle.
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