Donnerstag, 20. Oktober 2016

Links with Love #11 [Ideen für Halloween]

Ist es wirklich schon über fünf Monate her, seit ich euch das letzte Mal mit meinen #Linkswithlove versorgt habe? Unglaublich, aber wahr. Es wird also dringend Zeit, euch meine neusten Entdeckungen aus den Weiten des Internets zu präsentieren.
Dieses Mal habe ich mich auf die Suche nach schönen Ideen für Halloween begeben, denn in zwei Wochen ist es schon wieder so weit und es heißt: "Süßes, sonst gibt's Saures!". Obwohl ich selbst nie Halloween gefeiert habe, so kann ich mich doch mittlerweile mit diesem 'Feiertag' anfreunden und ich glaube, dass es für Kinder eine schöne Sache ist.
Wie man Halloween (nicht nur für Kinder) kreativ und lecker gestalten kann, habe ich im Internet recherchiert und meine Lieblingsideen für euch zusammen getragen.


Ein Besuch bei Rebekka & Jenny vom Blog RheinherztElbe durfte bei meiner Recherche natürlich nicht fehlen, gehören die beiden doch zu meinen Lieblingsbloggern (und das nicht nur, weil sie mit so tollen DIY-Ideen als Urlaubsvertretung bei mir vorbei geschaut haben). Und natürlich wurde ich auch hier wieder einmal fündig: Ein Schaurig schöner Halloween Drink (Vielen Dank, dass ich euer tolles Foto benutzen darf! ❤️), der sich sehen lassen kann und jeden Menge weitere Links, Tipps und Rezepte im Rahmen der #Halloweenbloggerparade gibt es hier zu entdecken!
© RheinHerztElbe.de
Auf Sallys Blog und Youtube Kanal Sally's Welt bin ich vor einigen Monaten über einen Spendenaufruf für die kleine Ilayda (#helpilayda) aufmerksam geworden. Ich fand die Aktion und Sallys Engagement fantastisch, habe selbst ein paar Euros gespendet und schaue seitdem immer wieder gerne auf Sallys Blog und ihrem Youtube Channel vorbei. Kein Wunder also, dass ich mich auch bei ihr nach leckeren Halloween Ideen umgeschaut habe und unter anderem dieses Rezept für Baiser-Geister und diese wunderschöne Motivtorte "Hotel Transsilvanien 2" im Tipsy Turvy Look entdeckt. Für eine Motivtorte reicht meine Backkunst zwar nicht, aber die Baiser-Geister werde ich sicherlich bald mal nachmachen.

Bei Kirsten vom Blog Gelbkariert musste ich natürlich auch vorbei schauen, denn schließlich hat mir die liebe Kirsten nicht nur die Logos für mein Projekt #NikaSchwimmt gestaltet, sondern auch immer wunderbare DIY-Ideen auf ihrem Blog. Auch zum Thema Halloween bin ich fündig geworden: eine Nähanleitung für eine Wimpelkette, um noch ein wenig mehr Deko in die vier Wände zu bringen. 
Wusstet ihr übrigens, dass ihr Kirstens Handlettering-Werke bei artboxONE kaufen könnt?

© Gelbkariert
Bei Vera vom Blog Nicest Things wurde ich gleich mehrfach fündig, denn hier gibt es nicht nur wunderbare DIY Dekoideen, mit denen ihr euer zu Hause mit Fledermauszweigen, großen Leuchtgeistern und Halloween Teelichtern schön gruselig gestalten könnt, sondern auch einen wunderbaren Sweet Table in black and white mit schwarzem Geisterkuchen und Baiser-Gespenstern (den musst ihr euch anschauen!) und eine tolle Friedhofcreme (aka Tiramisu) mit süßen Grabsteinkeksen, für die es direkt noch die Vorlage zum kostenlosen Download dabei gibt. 

Apropos "free printable": Bei Renate vom Blog Titatoni habe ich super schöne DIY Halloween Papiertüten entdeckt, die perfekt sind, um Kindern ein paar Süßigkeiten oder gesunde Naschereien zu überreichen. Es muss ja nicht immer das x-te Mini-Plastiktütchen Gummibärchen sein. Warum nicht selbst mischen und Brausetaler, Fledermäuse und Gummi-Spinnen so ganz ohne Plastik verpacken? 

Bei Nina vom Blog Törtchen - Made in Berlin habe ich bereits bei Instagram ganz tolle Törtchen und Cupcake Ideen für Halloween gesehen und musste mich direkt zu ihrem Blog rüber klicken, um mir anzuschauen, wie denn diese grünen Alien-Cupcakes gemacht werden. So viel verrate ich euch schonmal: Avocado spielt hier eine Hauptrolle.

© Törtchen - Made in Berlin

Ich hoffe, dass meine kleine Auswahl hat euch gefallen und einige Anregungen gegeben, wie ihr Halloween kreativ und lecker gestalten könnt. 
Vielen Dank an Rebekka und Jenny, Nina und Kirsten, dass ich eure Bilder verwenden darf! 

Happy Halloween und leeven Jross us Kölle!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

[Oma's Rezept] Marmor-Guglhupf

Es gibt Kuchen, für die brauch man eigentlich gar kein Rezept mehr, denn es sind Klassiker, die man schon unzählige Male gebacken hat und jederzeit mal eben schnell backen könnte, wenn sich spontan Besuch ankündigt. Meist sind eben dieser Klassiker aber auch die ersten Kuchen, die man irgendwann mal selbst und ohne Backmischung, dafür aber mit einem Rezept aus einem Backbuch gebacken hat. Marmor-Guglhupf ist genau so ein Klassiker für mich und gleichzeitig eine schöne Kindheitserinnerung.

Als ich vor Kurzem Geburtstag hatte, habe ich überlegt, welchen Kuchen ich für meine Gäste am Nachmittag backen möchte. Da ich ein Septemberkind bin, war recht schnell klar: Pflaumenkuchen mit Hefeteig vom Blech soll es geben. So wie früher, als wir meinen 5. Geburtstag bei uns im Schrebergarten gefeiert haben und es diesen wunderbaren Obstkuchen gab. Eine essbare Kinderheitserinnerung. 
Dieses Stichwort schwirrte dann noch ein paar Tage in meinem Kopf rum bis mir klar wurde, dass auch der zweite Kuchen eine solche essbare Kinderheitserinnerung sein sollte. Marmorkuchen. Nach dem Rezept aus dem uralten Sanella-Backbuch von 1975, das schon ganz verknickt ist, aber mit dem ich damals backen gelernt habe.


Marmorkuchen Schweizer Art

200g Margarine
300g Zucker
5 Eier
400g Mehl
3 TL Backpulver
1/8l Milch
100g halbbittere Schokolade
1 Päckchen Vanillin-Zucker

200g Puderzucker
25g Kakao
25g Palmin / Kokosöl
5-6 EL Wasser oder Rum

Den Backofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen. Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig rühren. Nacheinander fünf Eier darunterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit Milch ebenfalls unterrühren. Eine Napfkuchenform mit etwas Margarine ausfetten und die Hälfte des Teiges einfüllen. 

Die Schokolade zerbröckeln und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Gemeinsam mit dem Vanillin-Zucker unter den restlichen Teig in der Rührschüssel geben, gut vermischen und auf den hellen Teig geben. EIne Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen für ca. 80 Minuten backen lassen. 

Den fertigen Kuchen vollständig auskühlen lassen und mit einem Guß aus Puderzucker, Kakao, geschmolzenem Palmin/ Kokosöl und Wasser/ Rum beziehen. 
Ich habe auf die Glasur verzichtet, da ich nicht so ein großer Fan von Glasur oder Puderzucker auf Kuchen bin, aber da es zum Originalrezept dazu gehört, habe ich es hier mit aufgenommen. Ihr könnt also selbst entscheiden, ob ihr den Kuchen mit oder ohne Glasur machen wollt oder ihn vielleicht nur mit Puderzucker bestreut.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 7. Oktober 2016

Freitags ist Markt [Oktober]

Entschuldigt die Pause auf dem Blog, aber vor lauter Geburtstag feiern, Besuch haben und High Season auf der Arbeit bin ich nicht dazu gekommen, etwas Neues für euch zu verbloggen. Vermutlich wird es in den nächsten Wochen auch eher so weiter gehen, aber ich gebe mein Bestes und natürlich darf heute am ersten Freitag des Monats der aktuelle Saisonkalender nicht fehlen! 
Und somit sage ich voller Freude: Hallo Oktober! Schön, dass du da bist und wieder wunderbares Obst und Gemüse für uns bereit hälst. In den Supermärkten wird man ja bereits jetzt erschlagen von Halloween- und Weihnachtsartikel; ein Glück, dass zumindest im Gemüseregal erst einmal Herbt sein darf. Mit Äpfeln, Kürbis, Nüssen, Rotkohl und Zwetschgen.


Was den Saisonkalender betrifft, so freue ich mich im Oktober ganz besonders auf Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kürbis. Seit wir letzte Woche im Rahmen meines Geburtstags die erste Kürbissuppe der Saison gekocht haben, bin ich wieder im absoluten Kürbis-Fieber und freue mich schon darauf, euch mein neuestes Kürbis-Rezept schon ganz bald präsentieren zu können.
Auf welches Gemüse oder Obst freust du dich besonders im Oktober? Welches passende Rezept, mit Zutaten aus dem aktuellen Saisonkalender, möchtest du gerne mit mir teilen? Die Liste ist bis zum 31.10.2016 geöffnet und ihr habt hier die Möglichkeit, eure Blogposts zu verlinken. Alle Rezept aus dem Jahr 2016, also auch bereits veröffentliche Beiträge, die zum Saisonkalender im Oktober passen, sind herzlich willkommen.     

Wie könnt ihr euch eintragen?
 

  1. Klick auf den blauen Button mit "add your link". 
  2. Füllt die Maske vollständig aus. Wichtig ist: Bitte gebt den Link ein, der direkt zu eurem Blogpost (und nicht zur Startseite) führt. 
  3. Sucht ein passendes Bild von eurem Rezept aus und schneidet es etwas zurecht. 
  4. Anschließend klickt ihr auf "Done" - fertig!
Außerdem ist es wichtig, dass euer Beitrag irgendwo eine Verlinkung (einen sogenannten Backlink) zu Little Tiger enthält, sonst wird euer Link vom Tool leider nicht mit in die Liste aufgenommen. 




Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 28. September 2016

[Herbstküche] Chili con Carne

Heute ist mein 30. Geburtstag und natürlich gibt es heute Abend eine kleine Feier mit Kölsch, Mett-Igel und anderen Köstlichkeiten. Damit auch wirklich alle satt werden, haben der Herr Bär und ich in den letzten Tagen schon viel eingekauft und vorbereitet. Unter anderem wird es einen riesigen Topf Kürbissuppe, eine große Käseplatte, frischen Salat, zwei verschiedene Kuchen und ein köstliches Chili con Carne geben.

Zur Feier des Tages möchte ich direkt mal mein Rezept für Chili con Carne mit euch teilen und gleichzeitig die Herbstküche einläuten. Freut euch also in den nächsten Wochen auf noch mehr herbstliche Rezepte und schaut euch auch mal im Archiv um, denn dort findet ihr schon jede Menge Rezepte mit Kürbis, Zwetschgen und Co. - heute fällt aber erst einmal der Startschuss mit meinem ganz simplen, aber so leckerem Chili.




Chili con carne

1 rote Zwiebel
500g Hackfleisch
1 Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
500ml passierte Tomaten
1 Dose Tomaten in Stücken
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Chili
Petersilie
etwas Öl für die Pfanne 
ggf. 100ml Reis Creme Cuisine

Die Zwiebel schälen, fein würfeln und mit etwas Fett in der Pfanne glasig anbraten. Das Hackfleisch dazu geben und durch braten. In der Zwischenzeit Mais und Kidneybohnen in ein Küchensieb geben, gut abspülen und erst einmal bei Seite stellen.
Zwiebel und Hackfleisch in einen Topf geben, die Tomaten in Stücken und die passierten Tomaten dazu geben und bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili nach Belieben mild oder etwas schärfer würzen und zum Schluss Mais und Bohnen dazu geben. 

Alles für ca. 15 Minuten bei gelegentlichem Rühren auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nochmals abschmecken und vor dem Servieren mit frischer Petersilie garnieren.

Wer das Chili nicht ganz so scharf, sondern eher mild und cremig mag, kann noch 100ml Reis Creme Cuisine (ich koche sehr gerne damit und kaufe sie immer bei dm) dazu geben.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Sonntag, 25. September 2016

[low carb] Putenbrust mit Brokkoli und Frischkäse

Wer mir bei Facebook und Instagram (auch auf meinem privaten Zweitaccount) folgt, wird sicherlich mitbekommen haben, dass sich meine sportlichen Aktivitäten zurzeit vom Schwimmen aufs Indoor-Cycling und Laufen verlagert haben.  Ich mache mir außerdem Gedanken, wie mein Projekt #NikaSchwimmt ab jetzt weiter gehen wird. Sobald meine Gedanken dazu ausgereift sind, lasse ich es euch wissen.

In der Zwischenzeit möchte ich euch mit neuen Rezepten versorgen, denn Sport und Essen, das gehört natürlich zusammen. Vor allem, wenn man wie ich nicht nur fitter werden, sondern auch abnehmen möchte. Und schon fragt man sich: Was soll es zu essen geben? 
Wenn ich vom Sport komme, dann muss das mit dem Essen danach am besten schnell gehen. Oder gut vorzubereiten sein. Und am besten nicht so fettig oder mit vielen Kohlenhydraten, ich war ja schließlich grade beim Sport! Aber lecker muss es sein und schnell gehen. 

Eins dieser Rezepte, die ich sehr gerne für nach dem Sport vorbereite, ist ein Pfannengericht bestehend aus Putenfleisch, Brokkoli und Frischkäse. Ein paar Zwiebeln, Gewürze und Kräuter dabei und schon ist es in circa 15 Minuten fertig. Genau die Zeit, die ich vom Sportstudio nach Hause oder nach dem Laufen zum Duschen brauche, so dass das Essen meist schon auf dem Tisch steht, wenn ich fertig bin. Danke an dieser Stelle an meinen Herrn Bär für die Unterstützung bei meinem Sportprogramm und natürlich fürs Kochen. 😘




Putenbrust mit Brokkoli und Frischkäse

1/4 rote Zwiebel
400g Putenbrustfilet
1 kleiner Brokkoli
200g Frischkäse
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß + scharf
Petersilie

Den Brokkoli vom Strunk abschneiden und in kleine Röschen teilen. Den Brokkoli in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen bis der Brokkoli bedeckt ist; etwas Salz ins Wasser geben und aufkochen lassen. Den Brokkoli nach Belieben bissfest oder etwas weicher garen. 

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer Pfanne glasig anbraten. Das Putenbrustfilet ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und anbraten. Einige Minuten garen, dann mit Salz, Pfeffer, Paprika und Petersilie würzen. 

Anschließend die Pfanne vom Herd nehmen bzw. beim Gasherd einfach die Flamme ausschalten und den Frischkäse unterrühren. Zuletzt den Brokkoli abgießen, wenn er gar ist, und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles gut miteinander verrühren und nochmals abschmecken - fertig!



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 22. September 2016

was lesen!? - "Kalte Herzen" von Tess Gerritsen

Heute ist Herbstanfang und für mich bedeutet das mitunter aus, dass die Zeit des vielen Lesens wieder beginnt. Sich im Herbst und Winter am Abend, wenn es wieder früh dunkel wird, mit einem guten Buch, einem warmen Tee und einer flauschigen Decke auf die Couch zu kuscheln - was gibt es Schöneres?
Ich will daher versuchen, in den nächsten Wochen und Monaten wieder mehr Buchvorstellunegen zu verbloggen, damit ihr für die dunkle Jahreszeit bestens gewappnet seid und immer etwas zu lesen habt. Los geht es mit einem Krimi von Tess Gerritsen, der bereits im Jahr 1996 erschienen ist und deshalb aus heutiger Sicht etwas "old school" (insbesondere, was die Technik jener Zeit betrifft) daher kommt. 

Kalte Herzen ist der erste Medizin-Krimi von Tess Gerritsen, die selbst studierte Ärztin ist und somit sehr gut ihr Fachwissen mit Fiktion und spannender Unterhaltung verweben kann. In diesem Krimi verarbeitet sie das Thema Menschen- und Organhandel - ein Thema, über das zu schreiben, ihr sehr wichtig war, und das sie auch in einem späteren Roman der Rizzoli & Isles Reihe ("Scheintot") noch einmal behandeln wird.


um was geht es?

Ein betrunkener Geisterfahrer verursucht einen schweren Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau lebensgefährlich verletzt wird und sofort ins Bayside Hospital in Boston transportiert wird. Abby DiMatteo ist dort Assistenzärztin im zweiten Jahr und übernimmt die Erstversorgung der Schwerverletzten, doch es besteht kaum Hoffnung auf Genesung.
Ihre Kollegin Vivian Chao erfährt vom Zustand der jungen Frau und erkundigt sich bei Abby, ob die Möglichkeit der Organspene bereits in Betracht gezogen wurde, da einer ihrer Patienten dringend ein neues Herz benötigt und dessen Blutgruppe mit der des Unfallopfers übereinstimmt. 

Als die junge Frau kurz darauf für hirntot erklärt wird, willigt ihr Ehemann ein, dass ihr nach ihrem Tod Organe entnommen und anderen Patientien transplantiert werden dürfen. Das Herz ist für den schwerkranken 17-Jährigen Josh O'Day bestimmt, der bereits mehr tot als lebendig ist, ganz oben auf der Spenderliste steht und die Hoffnung auf ein Spenderorgan fast schon aufgegeben hat.

Doch plötzlich meldet auch Nina Voss, Ehefrau des steinreichen Unternehmers Victor Voss, Bedarf an einem Spenderherzen an. Auch sie käme aufgrund der genetischen Gewerbemerkmale als Empfängerin des Herzens in Frage, doch sie ist bisher nicht auf der Spenderliste vermerkt und ihr Zustand ist noch nicht so lebensbedrohlich wie der von Josh O'Day. Wieso soll dieses Herz also Nina Voss transplantiert werden?

Als Abby und Vivian beschließen, dass Herz dennoch dem Jungen zu transplatieren und sich den Anweisungen des Krankenhausdirektors zu widersetzen, ahnen sie noch nicht, welche Folgen ihr Handeln haben wird und zu was Victor Voss allem fähig ist. Doch ist wirklich der Millonär ihr Feind?

Was denke ich über das Buch?

Dass ich großer Tess Gerritsen Fan bin, wisst ihr spätestens seit meiner Buchvorstellung ihres Romans Leichenraub, der ebenso wie Kalte Herzen unabhängig von ihrer Rizzoli&Isles Reihe ist. Auch dieses Buch, obwohl es ein frühes Werk von Tess Gerritsen ist und bereits 1996 veröffentlicht wurde, hat mich nicht enttäuscht. Die Thematik der Organspende ist aktueller denn je und in meinen Augen durch die Verknüpfung von Fachwissen und Fiktion sehr gut aufbereitet.

Es war ein spannender Roman, auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle schmunzeln musste, weil es nun mal Ende der 90er Jahre spielt und moderne Mobilfunktechnik, wie etwa Smartphones noch nicht erfunden waren. Da fühlt man sich beim Lesen etwas in diese Zeit zurück versetzt und stellt mit Erschrecken fest, dass es doch erst 20 Jahre her sind, dass Telefone mit Schnur ausgestattet waren und Ärzte sich über Pieper verständigten.

Ein klein wenig merkt man dem Buch an, dass es sich um eins der ersten Bücher von Tess Gerritsen handelt; insbesondere wenn man zeitnah den neusten Rizzoli&Isle Krimi liest und feststellt, wie sich ihr Schreibstil verändert und entwickelt hat. Dies tut der Geschichte selbst aber keinen Abbruch; einzig das Ende der Geschichte, wo alle Fäden des Erzählstrangs schließlich zusammen laufen und es eine Reihe von Überraschungen gibt, war mir etwas zu vollgepackt und holterdiepolter. 
Nichtsdestotrotz kann man sich gut mit den Charakteren, vor allem Abby, gut identifizieren und möchte das Buch nur ungern aus der Hand legen, bis man weiß, wer wirklich der Bösewicht ist. 

Vorgestellt: Kalte Herzen, von Tess Gerritsen, ISBN-13: 978-3442358809 

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 19. September 2016

Spätsommer-Liebling: Caprese mit Nektarine und Minze

Bevor wir am Donnerstag offiziell den Herbst willkommen heißen, möchte ich euch noch meinen Spätsommer-Liebling vorstellen: "Caprese" mit Nektarine und frischer Minze statt, wie in der klassischen Variante, mit Tomaten und Basilikum. Dank der warmen Temperaturen und vielen Sonnenstunden gibt es auf dem Markt noch Nektarinen zu kaufen und sie schmecken so gut nach Sommer. 
Als es so warm war, hatte ich gar keine Lust zu kochen und die Küche bliebt oft kalt. Aber jeden Tag meinen Sommersalat mit Nüssen? Das wäre mir auch zu langweilig gewesen, also gab es auch mal lauwarme Tomatensuppe und eben die klassische und neue Variante von Caprese im Wechsel. Herrlich erfrischend und daher mein Liebling für Spätsommer-Tage.


Caprese mit Nektarine und Minze

1 große Nektarine
1 Mozzarella
frische Minze
Mango Essig

Die Nektarine waschen, halbieren und vom Kern befreien, anschließend vierteln und in Scheiben schneiden. Achtet bei den Nektarinen darauf, dass sie schön saftig und ruhig etwas weicher sind. Dann schmeckt es einfach noch besser.
Den Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und immer abwechselnd mit Nektarinenscheiben kreisförmig auf einem Teller anrichten. Ein paar Blätter frische Minze waschen und auf dem Mozzarella verteilen. Zum Schluss etwas Mango Essig darüber geben; das gibt dem ganzen noch mal eine fruchtig-frische Note und schmeckt einfach wunderbar lecker.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle

Donnerstag, 15. September 2016

#NikaSchwimmt - Finale in London und Zeit für ein Dankeschön

Acht Wochen sind nun schon vergangen seit ich am Great Newham London Swim teilgenommen und somit mein Projekt "Schwimmen für den guten Zweck" zu einem Abschluss gebracht habe. Acht Wochen, in denen ich nicht einmal schwimmen war, sondern mal laufen oder Rad fahren. Acht Wochen, um einfach mal, was anderes zu machen.
Es mag verrückt klingen, aber ich brauchte erst einmal Abstand zu dem ganzen Projekt und es war auch so noch genug los. Nun hatte ich aber endlich die Zeit, alles noch einmal Revue passieren zu lassen, Fotos zu sichten, Dankeschön-Postkarten zu schreiben und auch hier noch einmal ein paar Zeilen zum Projekt zu schreiben.


Das Schwimmen in London war großartig. Perfektes Wetter, eine tolle Event-Location, super Atmosphäre, nur die Wasserqualität war so lala. 😝 Man soll das Wasser ja auch nicht trinken, das ist mir klar, aber im direkten Vergleich zum Fühlinger See und zum Naturschutz Resorvoir Alton Water war es doch ein kleiner Schock, als ich voller Vorfreude und sehr beherzt den Sprung ins Wasser wagte. 

BLOG DESIGN BY BELLA LULU INK