Dienstag, 5. Mai 2015

Rhabarberwähe

Juhu, endlich ist Rhabarber Zeit! Rhabarber ist ein Gemüse, das ich früher nicht möchte. So gar nicht mochte. Heute freue ich mich auf den ersten Rhabarber, den es ab April auf dem Wochenmarkt gibt. Trotzdem mag ich Rhabarber nur in bestimmten Kombinationen. Kuchen ist da definitiv meine liebste Variante; mit Rhabarber-Kompott hingegen kann man mich nach wie vor jagen. 
Das Rezept für Rhabarberwähe habe ich im Kochbuch "Unsere Landküche", das ich euch bereits hier vorgestellt habe, entdeckt und seitdem gehört es zu den meist gebackenen Rezepten im Frühling.

Was ist euer Lieblingskuchen für den Frühling?
 

Rhabarberwähe

180g Mehl
50g Zucker
100g kalte Butter
1 Eigelb
ca. 5 EL kaltes Wasser

750g Rhabarber
1 Päckchen Vanillinzucker
200g saure Sahne
3 Eier
120g Zucker
50g gemahlene Mandeln

Das Mehl in eine Rührschüssel sieben, den Zucker und die kalte Butter in Flöckchen dazu geben. Das Ei trennen und das Eigelb ebenfalls in die Schüssel geben. Die Zutaten mit den Händen zu Bröseln zerreiben, etwas Wassser dazu geben und anschließend zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) ruhen lassen. 

Die saure Sahne zusammen mit den drei Eier, Zucker und Vanillinzucker in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verquirlen. Den Rhabarber waschen, schälen und die Enden abschneiden. Die Stangen in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden und ebenfalls unter die saure Sahne rühren. 

In der Zwischenzeit eine Springform einfetten und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Form legen; dabei einen Rand formen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die gemahlenen Mandeln daraufstreuen. Die Rhabarber-Sahne-Mischung auf dem Boden verteilen. 
Die Rhabarberwähe auf der mittleren Schiene im heißen Ofen 35-40 Minuten goldbraun backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 2. Mai 2015

[Kochbuchvorstellung] Der kleine Küchenfreund

Durch Zufall habe ich letztens bei Depot eine kleine Kochbuch-Reihe mit dem Namen "Der kleine Küchenfreund" entdeckt und zwei der Hefte direkt mal gekauft. Beim Durchblättern im Laden hat mir die Aufmachung der kleinen Hefte im Postkarten-Format sehr gut gefallen: schlichte Zeichnungen, schöne Zitate zum jeweiligen Thema des Buches und eine kleine Sammlung von Rezepten. Insgesamt umfasst das Heft nur 24 Seiten, aber für mich hat es die ideale Größe um als kleine Aufmerksamkeit oder als Gastgebergeschenk durchzugehen. 


Aus der Reihe "Der kleine Küchenfreund" sind übrigens noch viel mehr Bücher im Hölker Verlag erschienen. Da ist wirklich für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei. Da ich diese Hefte bisher nicht kannte, bin ich froh, diese beiden durch Zufall im Geschäft entdeckt zu haben. Es werden sicherlich noch viele zum Verschenken und selber Behalten folgen.


Vorgestellt: Lass den Topf nicht hängen - Suppen für die Seele, erschienen im Hölker Verlag, ISBN 978-3881178518 und 
Interessiert dich die Bohne? - Rezepte für die Kaffee-Zeit, erschienen im Hölker Verlag, ISBN 978-3881178976

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 29. April 2015

Maronen-Haselnuss Kuchen

Die liebe Katharina ist mit ihrem Blog www.katharinakocht.com einer der Gründe, warum ich selbst meinen Blog Little Tiger erstellt habe und hier unter anderem Rezepte veröffentliche. Auf der Suche nach Rezepten mit Maronen bin ich vergangenes Jahr auf ihren Blog aufmerksam geworden. 
Katharinas Blog ist nicht nur einer der ersten Blogs, die ich lese, sondern auch eins ihrer Rezepte steht schon ganz, ganz lange auf meiner Nachback-Liste: Maronen-Nuss-Kuchen. Zwar ist eigentlich gar keine Maronen-Zeit, aber zum Glück bekommt man vorgegarte Maronen das ganze Jahr über. Und wenn ich mir das stürmische Wetter vor dem Fenster so betrachte, frage ich mich dann doch, ob Maronen-Haselnuss Kuchen nicht doch genau das richtige für dieses Aprilwetter ist...
Ich habe die Zutatenliste ihres Originalrezepts etwas abgewandelt, weil ich verschiedene Zutaten (wie z.B. Haselnussöl) nicht zu Hause hatte und habe außerdem auf Marmelade zum Bestreichen verzichtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich.

Maronen-Haselnuss Kuchen

200g gegarte Maronen
25ml Walnussöl
3-4 EL Wasser
40g Sonnenblumenöl
2 Eier
75g brauner Zucker
75g gemahlene Haselnüsse
25g Dinkelmehl (Typ 630)

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine kleine Springform mit 18cm Durchmesser einfetten.
Die Maronen aus der Packung nehmen, kurz abwaschen und mit einem Messer in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Walnussöl und dem Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zerkleinen, bis eine cremige Maße entsteht. 

Die Eier trennen, das Eiweiß mit dem Mixer steif schlagen und kurz beiseite stellen. Eigelb zusammen mit dem braunen Zucker in eine Rührschüssel geben und verrühren. Sonnenblumenöl (oder flüssige Butter), gemahlene Haselnüsse und die Maronenmaße hinzugeben. Das Dinkelmehl ebenfalls in die Schüssel sieben und alle Zutaten gut mit einander verrühren. Jetzt das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter die Maße heben.

Den Teig in die gefettete Springform geben und für 35 Minuten auf der mittleren Schiene des heißen Backofens backen. Stäbchenprobe machen. Den fertigen Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann erst heraus lösen und ggf. vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreuen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 26. April 2015

Apfel-Muffins

Ich werfe sehr ungern Lebensmittel weg und versuche daher, nicht allzu viel auf Vorrat zu kaufen und alles zu verwenden, bevor es nicht mehr genießbar ist. Aber was tun, wenn noch zwei kleine Äpfel übrig sind und außerdem eine Rolle Blätterteig im Kühlschrank liegt? - Richtig, man kramt in seiner Rezeptsammlung nach dem Rezept für Apfel-Muffins, das man irgendwann mal gelesen und sich ausgedruckt hatte. Nach kurzer Suche fand ich schließlich den Zettel mit diesem Rezept von Clara Frost wieder und habe mich gleich ans Werk gemacht. Da im Originalrezept die Einheiten zum Teil in EL angegeben waren, habe ich bei meinen Muffins alle Zutaten einzeln gewogen und die für mich geeigneste Mischung zusammen gestellt.

Apfel-Blätterteig Muffins

 1 Rolle fertigen Blätterteig
1-2 Äpfel
etwas Zitronensaft
100g Schmand
1 Päckchen Vanillin Zucker
1 Ei
50g brauner Zucker
50g gemahlene Haselnüsse
1-2 TL Zimt

Vorbereitend ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit etwas Zitronensaft (ca. 2 EL) mischen. Den Blätterteig ausrollen, in zwölf gleichgroße Stücke (im Idealfall Quadrate) schneiden und in die Mulden im Muffinblech legen. Die Apfelstücke auf die Blätterteigstücke verteilen.

Den Schmand in die Schüssel geben und mit Vanillinzucker, braunem Zucker, gemahlenen Haselnüssen und Ei mischen. Je nach Geschmack 1-2 TL Zimt hinzugeben und alle Zutaten gut verrühren. Das Schmandgemisch über die Apfelstücke geben und die Blätterteigecken locker in der Mitte zusammenfalten.

Das Muffinblech auf die mittlere Schiene des heißen Backofens geben und für circa 30 Minuten backen bis der Blätterteig gebräunt ist.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 23. April 2015

was lesen!? - "Feuer" von Karen Rose

Betrachtet man sich mein Bücherregal, so stellt man schnell fest, dass ein Großteil meine Bücher Krimis oder Thriller sind. Auffallend ist außerdem meine Sammelleidenschaft für die Werke einzelner Autoren, wie z.B. Karen Rose.
Obwohl die meisten Cover das Wort Thriller ziert, so würde ich die Bücher von Karen Rose eher dem Genre Romantic Suspense zu ordnen, denn neben dem Verbrechen steht auch jede Menge Romantik im Vordergrund der Geschichte. Eine Mischung, die viele Frauen anspricht - mich eingeschlossen.


Um was gehts?

Vier College Studenten zünden einen leerstehenden Neubau an, um ein Zeichen gegen den Bau zu setzen, und müssen mit Entsetzen feststellen, dass sich ein Mädchen im Haus befand. Sie ahnen nicht, dass sie beobachtet und gefilmt wurden, bis sie Nachrichten und ein Video, das sie beim legen des Brandes zeigt, erhalten. Der Erpresser gibt der Clique unmissverständliche Anweisungen, ein Warenhaus in Brand zu setzen - sie müssen gehorchen und setzen in den folgenden Tagen eine Brandserie in Gang, welche die Feuerwehr von Minneapolis in Atem hält. Aber auch der Druck auf die vier Freunde wird immer stärker und kurz darauf stirbt der erste von ihnen bei einem Autounfall. Aber war sein Tod wirklich ein Unfall?

Was denke ich über das Buch?

In ihrem elften Krimi, der wie sein Vorgänger Todesstoß erneut in Minneapolis spielt, stehen Detective Olivia Sutherland und Feuerwehrmann Hunter im Vordergrund - und natürlich entwickelt sich zwischen den beiden eine Romanze, so dass Fans von Karen Rose voll auf ihre Kosten kommen. Die Kombination von spannender Story um die Brandserie und Liebesgeschichte gefällt mir sehr gut und macht Feuer für mich zu einem idealem Einstieg für alle, die bisher noch nichts von Karen Rose gelesen haben. 

An sich sind die Bücher von Karen Rose in sich abgeschlossen, es gibt jedoch Verzweigungen zwischen einzelnen Romanen (insbesondere zwischen denen, die in der gleichen Stadt spielen), so dass es an sich ratsam ist, die Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Insbesondere bei Feuer gibt es zahlreiche Verweise auf die Handlung und Personen des vorherigen Buches Todesstoß, so dass es hilfreich (aber nicht zwingend notwendig) sein kann, auch Todesstoß gelesen zu haben.
Wer genau wissen möchte, wie die Bücher zusammen hängen, schaut am besten auf der offiziellen Homepage von Karen Rose vorbei (klick).

Vorgestellt: Feuer, von Karen Rose, ISBN 978-3426503010

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 20. April 2015

[Wok] veganes Gemüsecurry mit Mie-Nudeln

Für mich fängt der Frühling im Wok an! Aus diesem Grund habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert, die halbe Feinkostabteilung unseres Supermarktes leer gekauft und jede Menge frisches Gemüse auf dem Markt besorgt, um den Frühling gebührend zu begrüßen. Rote und gelbe Paprika, orangene Möhren, grüner Babyspinat - diese Farben machen einfach Lust auf Frühling, frische Blumen und Sonnenschein.
Kombiniert mit Mienudeln, Kokosmilch und Thai Green Curry ergibt sich ein super leckeres, veganes Gemüsecurry mit leichter Schärfe.



Gemüsecurry mit Mie-Nudeln

 2 TL Sesamöl
1-2 TL Thai Green Curry Paste
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Dose Kokosmilch
2 TL Soja Soße
1 TL Reisessig
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 Möhre
50g Babyspinat
ca. 180-200g Mie Nudeln

Vorbereitend das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Erst den Wok, dann das Sesamöl darin erhitzen. Die Thai Green Curry Paste für 1-2 Minuten im Öl anbraten, dann an den Rand schieben und stattdessen die Frühlingszwiebeln in der Mitte des Woks andünsten. Mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen, Sojasoße und Reisessig unterrühren und kurz aufkochen lassen.

Das kleingeschnittene Gemüse und die restliche Kokosmilch in den Wok geben und für einige Minuten auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen. Währenddessen die Mie Nudeln nach Packungsanweisung kochen (ca. 2 Minuten in kochendem Wasser) und dabei gut umrühren, damit sich die Nudeln von einander lösen.

Die Nudeln abgießen, kalt abschrecken und ebenfalls in den Wok geben. Alles gut miteinander verrühren und heiß servieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 16. April 2015

Schoko-Scones

Wie sehr ich London liebe, habe ich euch ja bereits hier erzählt. Auch der britischen Küche bin ich nicht abgeneigt, egal ob Shepherd's Pie, Crumble oder Scones. Gerade Scones kann man in England wunderbar am Nachmittag zur Teatime genießen. Ob mit Marmelade, Butter oder Sahne: Scones schmecken wunderbar zum Tee.
Vor Ewigkeiten habe ich auf dem Blog von Mia (Kuechenchaotin) ein super Rezept für Schoko-Scones entdeckt und auf meine "muss ich unbedingt mal nachkochen"-Liste gepackt. Ganz so hübsch wie Mias Scones sind meine zwar nicht geworden, aber geschmeckt haben sie trotzdem vorzüglich.

Schoko-Scones

230g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
30g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
60g Butter
75g Schokotropfen
160ml Buttermilch

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Mehl und Backpulver in eine Rührschüssel sieben. Salz, Zucker und Vanillinzucker hinzugeben. Anschließend die Butter in kleinen Flöckchen zu den trockenen Zutaten geben und mit den Händen zu einem krümeligen Teig kneten. 

Dann erst Buttermilch hinzufügen und alles zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Zuletzt die Schokotropfen hinzugeben und unterkneten. Ich habe hierfür die Knethaken meines Mixers benutzt und den Teig auf kleiner Stufe einige Minuten geknetet.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal mit den Händen durchkneten, erst zu einer Kugel formen und dann zu einem ca. 2 cm dicken Kreis ausrollen. Mit einem Messer oder einem Teigschaber achteln und auf einem Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Im heißen Ofen für ca. 15 Minuten backen bis die Scones goldbraun sind.
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 13. April 2015

Buttermilch mit Blutorangensaft

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende und seid gut in die neue Woche gestartet. Bei den warmen Temperaturen gestern hatte man wirklich das Gefühl, der Frühling sei endlich da. Sonne pur, kaum ein Wölkchen am Himmel, hin und wieder eine frische Brise. 
Ich habe den gestrigen Tag mit Freunden in der Sauna verbracht; den Großteil davon im Saunagarten und Außenschwimmbecken. Herrlich! So ein Sauna-Tag ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch für meinen Vitamin-Haushalt. Die Sonne sorgte für reichlich Vitamin D, ein großes Glas Buttermilch mit Blutorange für Vitamin C. 

Buttermilch mit Fruchtsaft ist für mich eine ideale Kombination und tolle Erfrischung für warme Tage. Aber auch im Winter trinke ich es sehr gerne und versorge mich so mit Vitamin C. 
Was ist euer Lieblingsgetränk für warme Tage?



Buttermilch mit Blutorangensaft

250ml Buttermilch
150ml Blutorangensaft

250ml Buttermilch in ein großes Glas geben. Anschließend je nach Geschmack 150ml oder etwas mehr Blutorangensaft hinzu geben und mit einander verrühren. Besonders lecker ist natürlich frisch gepresster Blutorangensaft. Die Erntezeit von Blutorangen ist Dezember bis März, so dass ich im Sommer oft auf erntefrisch gepressten Blutorangensaft aus dem Kühlregal im Supermarkt zurück greife.

Loss et üch schmecke!
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