Samstag, 15. November 2014

Schoko-Brownie mit Kürbisspalten

Vor einiger Zeit bin ich auf den Blog der Schokoladen Fee gestoßen, die zur Zeit ein kleines Schokoladen-Event auf ihrem Blog veranstaltet. Noch bis zum 23.11. hat man Zeit, ein schokoladiges Rezept einzureichen und tolle Preise zu gewinnen. 



Da ich zur Zeit sowieso so gerne backe und ein neues Rezept ausprobieren wolle, zeige ich euch heute hier mein Rezept für das Schokoladen Event und stelle euch direkt mal die Schokoladenfee ein wenig vor:

Liebe Schokoladenfee, verrätst du uns deinen richtigen Namen und ein bißchen was über deinen Blog? Was liebst du am Bloggen am Meisten? Was gefällt dir weniger? 
Ich heiße Alexandra und zu mir gehört der Blog "SchokoladenFee". Im September 2012 ging mein erster Post online. Mein Blog handelt ausschließlich von Food. Von Rezepten mit und ohne Schokolade, über Rezensionen bis hin zu Produkttests rund ums Essen.

Am meisten liebe ich am Bloggen das was "drumherum" passiert. Das Backen/ Kochen (durch meinen Blog stehe ich öfters in der Küche als ohne, da ich noch bei meiner Mutter wohne). Ich liebe außerdem das Fotografieren, auch wenn meine Lieblingsmotive nicht Food, sondern Landschaften und mein Hund sind. Außerdem finde ich es super, neue Menschen kennenzulernen, die mein Hobby teilen. Nicht so gut finde ich, dass ich durch meinen Blognamen eigentlich nicht viel Spielraum habe. Wenn jemand neues meinen Blog betritt und dort als erstes einen Post über DIY-Bilderrahmen, etc. findet, der denkt sich doch erstmal, "Was hat das mit Schokolade zu tun?" - jedenfalls würde ich das denken. Außerdem nimmt so ein Blog schon sehr viel Zeit in Anspruch, aber da ich Spaß daran habe ist es nicht so schlimm. ;)

Und gibt es etwas an deinem Blog, das besonders erwähnenswert ist?
Etwas besonders Erwähnenswertes an meinem Blog? Da fällt mir spontan nichts zu ein, außer das ich mit viel Leidenschaft backe und ich merke wie meine Foodfotos über die Zeit immer besser werden. Außerdem denke ich, dass alles, was man mit Spaß/ Leidenschaft/ Liebe macht, besonders ist. :)

Vielen Dank für die Vorstellung. Jetzt habe ich noch eine gemischte Tüte mit fünf Fragen für dich, um dich ein bißchen besser kennen zu lernen. So würde ich zum Beispiel gerne wissen, ob du gerne Post-its benutzt? (Ich liebe Post-Its und finde sie seeehr praktisch.)
Post-It's benutze ich eigentlich nicht sehr viel, das liegt allerdings nicht daran, dass ich sie nicht mag... Wenn ich welche parat habe verwende ich sie, allerdings würden sie bei meinen Lieblingsbackzeitschriften (Sweet Dreams oder Lecker Bakery) nicht viel Sinn machen, da ich die Post-its dann auf jede Seite kleben müsste. :)

Wann war das letzte Mal, dass du jemandem einen Brief auf Papier geschrieben hast?
Zählen hier auch Briefchen in der Schule, die während einer langweiligen Stunde rumgegeben werden? Wenn ja, dann war das erst Freitag der Fall. Den letzten abgeschickten, handgeschriebenen Brief habe ich letztes Jahr an eine Foodbloggerin verschickt.
Wenn ich in den Urlaub fahre, schreibe ich Postkarten und da ich mich nicht kurzfassen kann, steht dort mehr als nur "Hier ist es schön, das Wetter ist gut, wir waren am Strand... bis in einer Woche dann..". Es fällt mir immer schwer ein Ende zu finden, am liebsten würde ich da tatsächlich einen Brief schreiben, aber das wäre dann ja ohne Bild des Urlaubsortes.

Was ist für dich das Beste, was man zum Frühstück essen kann?
Ich esse unwahrscheinlich gerne Laugenbrötchen, trocken oder belegt, am liebsten mit einem hart gekochten Ei.

Und was ist dein Lieblings Obstkuchen?
Meinen absoluten Lieblingsobstkuchen habe ich in diesem Jahr entdeckt, das Rezept stammt aus der Sweet Dreams Zeitschrift (mit Johannisbeeren). Ich habe eine Erdbeer-Wolkentorte daraus gemacht und hier verbloggt: http://schokoladen-fee.blogspot.de/2014/06/erdbeer-wolkentorte-sweet-dreams.html

Was liest du zur Zeit, also welches Buch kann man auf deinem Nachttisch finden?
Da ich noch bzw. wieder zur Schule gehe, komme ich derzeit nicht viel zum Lesen; angefangen habe ich aber bereits mit "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce (Ich würde selbst auch gerne mal Pilgern gehen). Danach werde ich mal wieder einen Thriller lesen - "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund liegt bereits auf meinem Nachttisch bereit.

Herzlichen Dank, Alexandra, für das Interview und die kleine Vorstellung von dir und deinem Blog. Und hier kommt nun endlich mein Beitrag zu deinem Schokoladen-Event: mein Schoko-Brownie mit Kürbisspalten.




Schoko-Brownie mit Kürbisspalten


Für den Teig: 

250g Zartbitterschokolade
75g Butter
150g Zucker
2 Eier
50g Mandeln
100g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
200g Kürbisfleisch mit Schale (Hokkaido in dünnen Spalten)


Für die Streusel: 

50g (gemahlene) Mandeln
75g weiche Butter
50g Zucker
1 Prise Salz
100g Mehl

Für den Teig 200g Schokolade in Stücke brechen, mit Butter und Zucker im Topf unter Rühren langsam schmelzen. Eier leicht verquirlen, nach und nach unterrühren. Die Masse anschließend in eine Rührschüssel umfüllen.
Mehl, Kakao und Backpulver zu geben und unterrühren. Zu guter Letzt noch die Mandeln und restliche Schokolade hacken und zum Teig dazu geben. Alles noch einmal gut verrühren.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Hälfte des Teigs in eine quadratische, gefettete Backform mit losem Boden geben und glatt streichen. Nun die Hälfte der Kürbisspalten auf der Schokomasse verteilen und diese mit Kürbis vollständig bedecken.
Den Vorgang mit dem restlichen Teig und den Kürbisspalten wiederholen und leicht andrücken.
Für die Streusel die Mandeln fein mahlen, z.B. mit einem Pürierstab, und in eine Schüssel geben. Butter, Zucker, Salz und Mehl dazu geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu Streuseln verarbeiten.
Die Streusel ggf. mit den Händen noch etwas nachformen und auf den Kuchen streuen.
Den Kuchen für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Vor dem Auslösen aus der Form abkühlen lassen.





















Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 12. November 2014

[vegan] klassiche Kürbissuppe

Früher mochte ich Kürbis ja gar nicht und war immer froh, wenn der Herbst vorbei war und Kürbis keine Gefahr mehr darstellte. Aber wie ich in letzter Zeit des Öfteren las, verändert sich der Körper alle sieben Jahre. So hat sich wohl auch meine Kürbis-Phobie über die Jahre hinweg ausgewachsen, denn heute freue ich mich richtig auf Herbst und Kürbiszeit. 
Insbesondere Kürbissuppe gibt es momentan sehr häufig bei uns. Ganz klassisch mit Hokkaido Kürbis, oder auch mal mit Süßkartoffel und Butternutkürbis. 

Was ist euer liebstes Rezept für Kürbissuppe?

Kürbissuppe

2kg Hokkaido Kürbis
2 große Möhren
2 große Kartoffeln
600ml Gemüsebrühe
200ml weißen Traubensaft, trockenen Weißwein oder Brühe
2 kleine Zwiebeln
 Sonnenblumenöl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, scharf
Petersilie
Kürbiskernöl

Den Hokkaido Kürbis gut waschen; anschließend aufschneiden und vierteln. Die Kerne mitsamt dem faserigen Inneren entfernen; anschließend in gleich große Würfel schneiden. 
Die Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln ebenfalls schälen und würfeln.


In einem großen Topf das Fett zum Anbraten erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Kürbis-, Kartoffel- und Möhrenwürfel dazu geben und kurz bei mittlerer Temperatur mit andünsten. Aufpassen, dass nichts anbrennt.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, so dass das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist. Für ca. 40 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. 

Wenn das Gemüse weich ist, den Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab (oft auch "Zauberstab" genannt) durch pürieren. 
Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Petersilie würzen.

Topf noch mal auf den Herd stellen und auf kleiner Flamme unter Rühren weiter erwärmen. 
Nach Belieben so viel Brühe, weißen Traubensaft (für die Süßen unter euch) oder trockenen Weißwein (für alle die, die es eher herzhaft mögen) hinzu geben, bis die Konsistenz der Suppe dem jeweiligen Geschmack entspricht. Zwischen "wie Babybrei" und "flüssiger gehts nicht" ist alles erlaubt!





















Vor dem Servieren kann man die Suppe mit Kürbiskernöl und noch etwas Petersilie dekorieren.

Das Brot auf dem dritten Bild habe ich übrigens nach dem Rezept von Nadine von Dreierlei Liebelei nachgebacken. 

Dieses Rezept möchte ich gerne zur Sammlung auf Tierfreitag hinzufügen, denn diese Homepage  dient der Sammlung von rein pflanzlichen Rezepten, die ohne jegliche Ersatzprodukte oder Imitate zubereitet werden. 

Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 9. November 2014

Fastelovend zesamme!

Fastelovend zesamme! De jecke Zick geiht widder loss. Am Elfter im Elften öm Elf Ohr Elf weed de Sessjoon äöffnet. Do jöckt et un kribbelt et eine en dä Fingerspetze. Jetz es widder Zick för Danz un Stippeföttche, Schunkele un Gesang. Nä, wat schön! Dreimol vun Hätze Kölle Alaaf!
Un domet ehr Immis och ald ens e bessche met dä kölsche Kultur gewennt gemaht wäädt, han ich üch en kleine Kölsch-Kunde metgebraht. Häste all verstonn?

Auf unseren Dom, den Rhein und die Seilbahn sind wir besonders stolz.

[Kleine Übersetzung: Fastelovend zusammen! Die verrückte Zeit geht wieder los. Am Elften im Elften um Elf Uhr Elf wird die Session eröffnet. Da juckt und kribbelt es einen in den Fingerspitzen. Jetzt ist wieder Zeit für Tanz und Stippeföttche, Schunkeln und Gesang. Nein, wie schön! Dreimal von Herzen Kölle Alaaf!
Und damit ihr Nicht-Kölner auch mal ein bißchen mit der kölschen Kultur vertraut gemacht werdet, habe ich euch eine kleine Kölsch-Kunde mitgebracht. Hast du alles verstehen können?]

Ganz wichtig: Das Kölsche Grundgesetz!
"Die Kölner sind ein ganz eigenes Volk, mit einem ganz eigenen Bier und einer ganz eigenen Sprache: dem Kölsch.
Wenn der Immi – so nennt der Kölner jeden, der nicht aus Köln kommt – erstmals die Stadt am Rhein betritt, sollte er sie da kennenlernen, wo sie am mediterransten ist. Vielleicht in einem dieser "rituellen Versammlungsstätten der hiesigen Eingeborenen", wie Konrad Beikircher, Wahl-Kölner, Kabarettist und Immi, Kölns Brauhäuser und Kneipen nannte. Und da steht der Besucher dann mittendrin in der kölschen Lebensart. Dem Immi – auf Hochdeutsch dem Imitierten – wird dabei auffallen: der Kölner trinkt aus merkwürdigen stangenartigen Gläsern eine helle gelbe Flüssigkeit – Kölsch genannt. Von diesem Bier mächtig in Fahrt gebracht, versucht er sich dann redend die Welt zu erschließen. Und das vollbringt er in einer singenden, schwer verständlichen Sprache, deren manchmal recht plastische Bilder den Nagel auf den Kopf treffen, ohne zu verletzen. [...]

Das Kölsch [...] war schon in alten Zeiten nicht nur Schmierstoff für Zunge und Gemüt, sondern auch ein großer Wirtschaftsfaktor. Die Biersteuer machte im mittelalterlichen Köln ein Drittel des Stadthaushaltes aus. Und selbst Kaiser Maximilian I., der 1505 in Köln weilte, kurbelte den Kölschkonsum an. Maximilian war auf dem Weg zu einem Bankett beim Rat der Stadt. Durch einen Platzregen aufgehalten, stellte sich seine Majestät in eine Toreinfahrt der Schildergasse, damals eine der Hauptverkehrsstraßen Kölns. Dort blieb er nicht lange stehen. Denn er bekam ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte.
"Max, kum erinn, mir han he jet zo drinke, mir han he jet zo müffele, un mir künne öhntlich fiere.- Max, komm herein. Wir haben etwas zu trinken, wir haben etwas zu essen, und wir können hier auch ordentlich feiern." [...]


In Köln werden eigentlich drei Sprachen gesprochen: reines Hochdeutsch, reines Kölsch und Hochdeutsch mit Knubbeln. [...] Aber merke: der Kölner benutzt eigentlich sehr selten G's, denn ihm gerät fast jedes G zu einem J. So gibt es Jenossen statt Genossen und den lieben Jott statt den lieben Gott. Und es wird auch aus den meisten T's ein D. Also statt "zu trinken" sagt der Stadtführer hier zo drinke. Zo meint unter anderem zu und ist eine althochdeutsche Sprachform. Und das gilt wohl für die meisten Dialekte, dass in ihnen noch ältere Sprachformen lebendig sind. Kölsch ist eine weiche, singende, sehr bildhafte Sprache. Und sie ist äußerst nuancenreich. Zo müffele heißt nicht einfach nur zu essen, sondern meint, still vergnügt in kleinen Bissen etwas zu speisen, also mit Genuss essen. In der kölschen Sprache spiegelt sich außerdem die Stadtgeschichte wieder. Köln war freie Reichsstadt, durch napoleonische Truppen französisch besetzt und später zu Preußen geschlagen. Das hat auch die kölsche Sprache beeinflusst.

Das Brauhaus ist ein sozialer Ort, an dem Menschen der verschiedensten Art zusammenkommen, sich an die blank gescheuerten Tische setzen, den Alltag hinter sich lassen, im anheimelnden Lärmpegel von Hunderten von kleinen Gesprächen ein Bier trinken und Geschichten erzählen – wahre und gut erfundene. [...]

Der berühmte Kölner Klüngel ist schon sprichwörtlich geworden. Das Wort kommt aus einer sehr alten deutschen Sprachform, dem mittelhochdeutschen klungelin. Und das heißt Knäuel. Klar – im übertragenen Sinn bezeichnet Klüngel oder Knäuel ein undurchsichtiges Beziehungsgeflecht zwischen Personen. Regelungen persönlicher oder öffentlicher Angelegenheiten werden heimlich mit Hilfe von Verwandten oder Freunden getroffen. Dazu gab's in Köln früher den Spruch:
"Der Klüngel verschaff dem eine e Pössje, dem andere en Ämpche und dem drette en riche Frau. – Der Klüngel verschafft dem einen einen Posten, dem anderen ein Amt und dem dritten eine reiche Frau." 

Wer es nicht so gut mit dem Klüngel hat, der kann immerhin maggeln. Maggeln kommt von der alten Sprachform makeln oder maken, was machen heißt. Wer maggelt, der macht heimlich Geschäfte oder treibt etwas, ohne dass der andere es weiß. Auch nicht gerade ein gradliniger Weg. Maggeln wird im rheinisch gefärbten Alltagsdeutsch heute noch gebraucht, wenn man etwas nicht so ganz ordentlich ausführt, dann hat man es halt irjenswie jemaggelt. Kommen wir jetzt zu dem Wort Fisternöllche – ganz wichtig. Das Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Fisternöll – oder wie hier in der Verniedlichung Fisternöllche – ist ein kölsch-ripuarisches Wort. Wieder ist dabei etwas Heimliches im Spiel. Diesmal eine heimliche kleine Liebelei.

Der Kellner – in Köln auch Köbes genannt – tauscht übrigens so lange ein leeres gegen ein volles Glas Kölsch aus, bis der Gast ausdrücklich sagt, dass er genug hat – und das kann manchmal zu spät sein. Das Kölsch wird übrigens in Stangen serviert. Das sind lange schmale Gläser mit 0,2 Litern Inhalt. Diese Stangen gibt es nur in und um Köln. Und bezahlt wird, was auf dem Bierdeckel steht.[...]

Kölsch ist übrigens ein eingetragenes geschütztes Warenzeichen, und nur die Brauereien in Köln und Umgebung dürfen dieses Bier so nennen. [...] Kölsch ist natürlich gesund. Es spült die Nieren, der Hopfen beruhigt die Nerven, und die Bierhefe macht dank ihres Vitamin-B-Gehaltes eine gute Haut."


Diesen netten Artikel habe ich auf der Homepage der "Deutschen Welle" gefunden und wenig gekürzt.Wer den ganzen Artikel lesen möchte, findet ihn hier.


Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 7. November 2014

TasteTwelve [Kooperation + Verlosung]

Update: Der Gewinner steht fest!

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und es wird in Zukunft sicherlich wieder ein Giveaway geben.

Ganz altmodisch habe ich alle Teilnehmer auf Zettel geschrieben, in einen Lostopf geworfen, gut vermischt und einen Zettel heraus gezogen. 
Und der Gewinner ist... Sabine alias Kaoskoch! Herzlichen Glückwunsch! 

Und natürlich herzlichen Dank an Jochen Schmelzer von TasteTwelve für den schönen Preis.

 *****

Der November fängt schon gut an, denn es gibt etwas zu gewinnen bei Little Tiger!

Ich hatte euch ja bereits am Freitag von meinem Besuch auf der eat&style berichtet. Unter anderem hatte ich euch auch von meiner Begeisterung für die TasteTwelve Restaurantführer und dem netten Gespräch mit dem TasteTwelve Geschäftsführer Jochen Schmelzer erzählt.
Tja, was soll ich euch sagen? Samstag morgen flatterte eine sehr liebe Email von Jochen in meinen Posteingang. Voll des Lobes für meinen Blog und den Artikel über die eat&style, und dem Vorschlag, doch einen der Restaurant-Führer auf meinem Blog zu verlosen. Da war ich erstmal baff und bin vor lauter Stolz gleich ein paar Zentimeter gewachsen.
Dieses Angebot habe ich natürlich nur zu gerne angenommen, denn ich LIEBE Verlosungen und freue mich ungemein, meine erste eigene Verlosung nun zu starten. :)

Was gibt es zu gewinnen?


In Kooperation mit Jochen Schmelzer von TasteTwelve verlose ich einen TasteTwelve Restaurantführer im Wert von 34€. Der Gewinner darf sich die Stadt natürlich aussuchen.





















Was müsst ihr tun, um an der Verlosung teilzunehmen?

Geht auf www.tastetwelve.com, sucht euch einen von sieben Restaurant-Führern aus und hinterlasst mir einen Kommentar, für welche Stadt ihr gerne einen TasteTwelve Restaurantführer gewinnen möchtet.Wer mehr als einmal in den Lostopf hüpfen möchte, hat dazu die Chance, indem ihr mir auf Instagram, Facebook, Bloglovin oder Twitter folgt.  Mehrere Klicks sind natürlich erlaubt und mehr als erwünscht. Vermerkt das Liken und Folgen bitte auch hier im Kommentar, damit ich weiß, wie oft ich euren Namen in den Lostopf werfen darf. :-)Bitte hinterlasst mir eure Emailadresse, damit ich euch im Falle des Gewinns benachrichtigen kann.



Bis wann läuft die Verlosung?

Ihr habt bis Donnerstag, den 06. November 2014, um 24:00 Zeit, euren Kommentar abzugeben. Anschließend werde ich einen Zettel aus dem Lostopf ziehen und den Gewinner benachrichtigen. Den TasteTwelve Restaurantführer bekommt ihr anschließend direkt vom TasteTwelve Team zugeschickt.

Ich wünsche euch allen viel Glück und toitoitoi!

Leeven Jross us Kölle!
Nika

PS: Herzlichen Dank an Jochen Schmelzer und das Team von TasteTwelve für die Bereitstellung des Preises.

Mittwoch, 5. November 2014

[vegan] Herbstliches Ofengemüse mit Zaziki

 Kennt ihr das Gedicht "Herbsttag" von Rilke? 
"Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los", heißt es da in der ersten Strophe.
Ich mag Rilkes Gedichte sowieso sehr gerne, aber "Herbsttag" zählt definitiv zu meinen liebsten. Es drückt genau das aus, was wir jedes Jahr aufs neue erleben dürfen, wenn der Sommer sich dem Ende zu neigt und es (endlich) Herbst wird. Jetzt ist Zeit für Pflaumen, Kürbis, Quitten und raschelndes Laub unter den Füßen. Die Tage werden kürzer und bieten mir dadurch eine größere Motivation, mich abends noch in Küche zu stellen und etwas Leckeres zu kochen. Am liebsten natürlich etwas mit Kürbis, wie zum Beispiel das herbstliche Ofengemüse, das für mich einen perfekten Start in den November abgibt. :)


Herbstliches Ofengemüse
ein kleiner Butternut Kürbis
eine große Süßkartoffel
zwei dicke Möhren
 ein kleiner Hokkaido Kürbis
Raps- oder Olivenöl
grobes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
mediterrane Gewürze (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin und Thymian) 

Den Backofen schon mal auf 170°C Umluft vorheizen.
Den Butternut Kürbis halbieren und dann mit einem Sparschäler schälen. Den Hokkaido Kürbis braucht ihr nur zu waschen und aufzuschneiden, aber nicht zu schälen, denn seine Schale ist essbar. 
Bei beiden Kürbissen die Kerne mitsamt dem faserigen Inneren und die Strünke entfernen; anschließend in gleich große Würfel schneiden. 
Die Süßkartoffel und die Möhren ebenfalls schälen und würfeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Öl beträufeln. Nun die Gemüsewürfel darauf verteilen.
Mit Salz, Pfeffer und den mediterranen Kräutern nach Belieben würzen. Anschließend das Backblech mit Alufolie bedecken.

Das Gemüse muss jetzt für ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens garen bis es weich ist. Am besten zwischendurch einfach mal mit einer Gabel reinstechen, um zu sehen, ob es weich genug ist.
Zum Schluss die Alufolie entfernen und das Gemüse für weitere 12-15 Minuten goldbraun backen. Anrichten und gemeinsam mit dem Zaziki genießen.

 

veganes Zaziki
500g Sojajoghurt (natur, ungesüßt)
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Schnittlauch
Petersilie

Ein Sieb mit Küchenkrepp auslegen und den Sojajogurt zum Abtropfen hinein geben. 
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Je nach Belieben die Gurke waschen oder schälen und in Stifte raspeln. 

Den Joghurt in eine Schüssel geben, das Küchenkrepp entfernen und stattdessen die Gurken-Stifte zu, Abtropfen in das Sieb geben. Zwiebeln, Knoblauch und dem Zitronensaft mit dem Joghurt vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie würzen. 
Zum Schluss noch die Gurkenstifte unterrühren und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Das Rezept für das vegane Zaziki habe ich hier auf dem Blog "Vegan!" von Sigrid Weigl entdeckt und für meine Zwecke leicht abgewandelt.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 31. Oktober 2014

zu Besuch auf der eat&style


Letzte Woche war die eat&style zu Gast in Köln und ich habe es mir nicht nehmen lassen, direkt am Freitag nach der Arbeit vorbei zu gehen. Ab 17h gab es sogar ein vergünstigtes "Happy Hour" Ticket für nur 6€ (statt regulär 14€), was mich natürlich noch mal mehr freute.

Leider wurd dieses "Food-Festival" in meinen Augen etwas stiefmütterlich behandelt und stand im Schatten anderer, parallel stattfindenden Messen. So wurde man an den großen Eingängen vorbei geleitet und musste durch einen Nebeneingang die Halle 3 betreten. 
Huch, ganz schön düster da drinnen. Das kenne ich von anderen Messen aber anders. Aber gut, vielleicht ist das ja das Konzept der eat&style. 
Nach ein paar Minuten hatte ich mich dran gewöhnt und habe mir meinen Weg in das obere Stockwerk der Halle gebahnt, um erst einmal die Stände und Aussteller zu besichtigen und mich durch die Angebote zu probieren.

Wein, Käse, Wurst, Kekse, Pfeffer und Gewürze, Senf, Bier, Schokolade, Obst und Gemüse... Es gab eigentlich alles und bestimmt für jeden Geschmack etwas. Ich probierte also ein wenig hier, ein wenig da und ließ mich von den ganzen Eindrücken inspirieren. Fest steht für mich jetzt nämlich, dass ich unbedingt mal selbst Schokolade herstellen möchte und endlich einen Patisserie- oder Tortenback-Kurs zu belegen. (Mit Kochkursen habe ich ja schon Erfahrung, aber davon berichte ich euch ein ander Mal)
frische Produkte vom Bio-Bauern - einfach köstlich!
In der Showküche wurde fleissig gekocht.
Ich hatte mir im Vorfeld ganz fest vorgenommen, nichts zu kaufen, auch wenn die Messepreise natürlich sehr verlockend sind. Und dann diese Auswahl an Back- und Kochbüchern! Ein Traum. Ich habe in vielen geblättern und in Gedanken meine Wunschliste für Weihnachten verlängert. Sehr interessant fand ich Anbieter wie "Hello Fresh", die wöchentlich Kochboxen liefern. Bisher kannte ich nur Bio- und Gemüsekisten, aber direkt alle Zutaten für das mitgelieferte Rezept? Interessant.

Am Stand von Home of Cake habe ich mich etwas länger aufgehalten, weil ich erstmal alles bewundern, bestaunen und natürlich auch fotografieren musste. So hübsche Etageren und Tortenplatten! In meinem Kopf suchte ich schon nach einem Plätzchen im Schrank für eine dieser Schmuckstücke, aber ich hielt mich dann doch zurück. Kommt auch auf die Wunschliste bzw. wahrscheinlich werde ich eher selbst etwas hier von verschenken.




Halloween Torte am Stand von SiliKoMart

Direkt gegenüber von "Home of Cake" war der Stand von "SiliKoMart" angesiedelt, der meine Aufmerksamkeit mit einer super tollen Halloween-Torte auf sich zog. Ich bin wirklich kein Fan von Halloween und zelebriere diesen Tag auch gar nicht, aber die Torte (insbesondere die kleinen Kürbisse und die Katze) fand ich so klasse, dass ich mich direkt in einem Gespräch über Fondant, Torten und Küchenhelfer wieder fand.

Und hier - das muss ich nun doch gestehen - konnte ich dann nicht mehr widerstehen und musste doch eine Kleinigkeit kaufen. Denn neben der Torte gab es jede Menge Kuchen- und Plätzchenformen aus Silikon zu bewundern. Bisher habe ich erst zwei Silikonbackformen, bevorzuge jedoch immer noch die klassischen Feinblech Formen von Kaise.
SiliKoMart ist übrigens eine italienische Marke mit ausgefallenen Motiven und Produkten, und die Damen am Stand waren so lieb und hilfsbereit, dass es mir ziemlich schwer fiel, mich für ein Produkt zu entscheiden. Schlussendlich habe ich mich für die "Cookie Choc" Keksausstecher entschieden, denn ich liebe Butterkekse mit Schokoplatte oben drauf. Jetzt kann ich nicht nur meine Kekse selbst ausstehen, sondern gleich noch die Schokoladen-Plättchen in winterlichem Design herstellen, essen und verschenken.

Nachdem der Bann gebrochen war, shoppte ich schließlich doch mehr, als ich eigentlich wollte. Ein paar Stände weiter lockte mich nämlich das entzückende Cover der aktuellen "Einfach Hausgemacht" Ausgabe. In Kochzeitschriften zu blättern mache ich sowieso sehr gerne, aber schöne Cover, anständiges Papier und ein schlichtes Design überzeugen mich einfach. Und schwupps... schon hatte ich nicht nur die aktuelle Ausgabe der "Einfach Hausgemacht" und der "Landlust" in meinem Goodie-Bag, sondern auch gleich ein Jahresabo abgeschlossen. Ich freu mich jetzt schon auf sechs Ausgaben im kommenden Jahr!

Allein für die Einfach Hausgemacht hat es sich schon gelohnt, die eat&style zu besuchen, denn mir war mir diese Zeitschrift bisher noch vollkommen unbekannt. Aber schon nach der Lektüre der ersten Ausgabe weiß ich: Das ist genau mein Ding. Etwas hochpreisiger, dafür aber mit einer tollen Haptik und schönem Design.

Apropos Haptik. Mein Highlight war das Gespräch mit Jochen Schmelzer, dem Geschäftsführer von TasteTwelve. Selten habe ich mich auf Anhieb so gut mit jemandem verstanden und unterhalten; und selten habe ich jemanden getroffen, der ohne jede Arroganz so von sich überzeugt ist. Ich war schwer beeindruckt - nicht nur von Jochen, sondern auch von seinem Produkt, dem "TasteTwelve"-Restaurantführer.
Das TasteTwelve Buch überzeugt mich vor allem durch die hochwertige Qualität und das Konzept.
Wer jetzt denkt "Kenn ich alles schon..." von Groupon oder anderen Gutscheinbüchern, der sollte nicht vor schnell urteilen, denn das TasteTwelve ist eben anders. Frei nach dem Motto "12 Restaurants laden Sie zum Essen ein" kann man zwölf Mal im Jahr einen schönen Abend mit gutem Essen genießen - ohne das Gefühl haben zu müssen, aufgrund eines Gutscheins nachteilig behandelt zu werden.
Schlichte, aber sehr schöne Aufmachung der einzelnen Seiten.
Das TasteTwelve Buch gibt es mittlerweile für Köln, Hamburg, Stuttgart, Wien, Düsseldorf, Berlin und München. Die Ausgabe 2015 ist vom 01. Dezember 2014 bis zum 31. Dezember 2015 für volle 13 Monate gültig und in meinen Augen das perfekte Weihnachtsgeschenk.

Für Kölner gibt es neben den 12 Einladungen ins Restaurant außerdem noch einen 2-für-1 Gutschein für den Saunabereich des Neptunbads. Wer schon mal im Neptunbad war, weiß wie toll die Saunalandschaft dort ist.

Hach, ich bin in dieses Buch verliebt! Die Haptik, das Design, die Auswahl der Restaurants... Auch wenn ich eigentlich kein Freund davon bin, Gutscheine zu verschenken, so muss ich gestehen, dass mich dieses Gutscheinbuch eben doch überzeugt hat und aus diesem Grund unterm Weihnachtsbaum landen wird.


 
Das waren also meine Eindrücke von der eat&style. Nach Hamburg und Köln ist die eat&style noch in München (31.10.-02.11.), Berlin (14.-16.11.) und Stuttgart (21.-23.11.) zu Gast. Wer also dieses oder an den kommenden Wochenenden noch nichts vor hat, kann ja mal vorbei schauen. Ich finde, es lohnt sich.


Hier noch einmal eine Übersicht meiner Ausbeute:

Euch viel Spaß auf der eat&style und leeven Jross us Kölle.
Nika

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Pflaumenkuchen mit Hefeteig

Pflaumenkuchen mit Hefeteig
(für zwei Tarteformen mit einem Durchmesser von 28cm oder ein Backblech)

1kg Pflaumen
500g Dinkelmehl (Typ 630)
180ml Buttermilch
70g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1/2 Würfel frische Hefe
100g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
80g Butter
1 Ei
1 Prise Salz 
brauner Zucker

Alternativen: Weizenmehl (Typ 405) statt Dinkelmehl; Vollmilch statt Buttermilch, Äpfel statt Pflaumen.


Mehl, Salz, Zucker und Vanillin-Zucker in einer Schüssel mischen und in der Mitte eine Mulde drücken. Die Buttermilch in einem Topf leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Kleiner Tipp von meiner Oma: am besten mit den Fingern rühren, dann kann man die Temperatur viel besser einschätzen, denn die Milch sollte nicht wärmer als 40-45°C werden.  Hefen sind ab einer Temperatur von 40°C nicht mehr so triebstark, aber genau diesen Effekt wollen wir ja ausnutzen.

Hefemilch in die Mulde geben und zu mit den trockenen Zutaten vermengen. Zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.
Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Für die Tarteform sollte man die Pflaumen zusätzlich noch in dünne Scheiben schneiden; für das Blech kann man sowohl halbierte Pflaumen als auch Scheiben benutzen.


Die Butter und das Ei zum Teig geben, und zu einem glatten Hefeteig verkneten. Nun muss der Teig zugedeckt und an einem warmen Ort (z.B. in der Nähe des Heizkörpers oder auf der Fußbodenheizung) circa 60 Minuten gehen, bis sich die Menge ungefähr verdoppelt hat.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze bzw. 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech oder zwei Tarteformen gut einfetten. Den Hefeteig nochmals durch kneten und auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen. Das Blech bzw. die Formen mit dem Teig auskleiden, dünn mit den gemahlenen Nüssen oder Mandeln bestreuen und mit Pflaumen belegen. Bei den Tarte-Formen bietet es sich an, die Pflaumenscheiben kreisförmig von außen nach innen zu legen.


Für ca. 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach 30 Minuten die Pflaumen mit braunem Zucker bestreuen, dann karamellisiert sich der Zucker bis zum Ende der Backzeit noch schön.


Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Fahrradtour von Poll nach Zündorf

Köln hat so viel mehr zu bieten, als nur die Altstadt und den Dom. Wir genießen vor allem die Nähe zum Rhein - so ein Fluß wertet jede Stadt auf, wenn ihr mich fragt!

Heute möchte ich euch die rechte Rheinseite ein wenig vorstellen, denn die letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers wollten wir uns nicht entgehen lassen und so hieß es am vergangenen Wochenende raus in die Natur und raufs auf Fahrrad. Wir haben das tolle Wetter ausgenutzt und sind am Rhein entlang von Poll nach Zündorf geradelt. Leider hatte nicht nur wir diese Idee und die Fuß- und Radwege waren entsprechend voll. ;-)

 





 





Von Poll über Westhoven, Ensen und Porz bis nach Zündorf und zurück.

Gleich zu Beginn lockte an den Poller Wiesen nicht nur die Poller Strandbar, die bei 24°C noch einmal ihre Tore öffnete, sondern auch die Sonnenterrasse des Germania Ruder- und Tennisclubs. Aber wir blieben standhaft und fuhren weiter stromaufwärts am Poller Fischerhaus vorbei und passierten die Rodenkirchener Brücke, von wo aus man einen tollen Blick auf das linksrheinisch gelegene Rodenkirchen und das Boothaus "Alte Liebe" hatte.


Weiter ging es ein Stück durch das alte Militärgelände der ehemaligen Belgischen Kaserne in Westhoven bis nach Ensen. Hier machten wir eine kurze Pause, um was zu trinken und um ein paar Fotos vom Rhein und dem Weißer Bogen zu machen. Sobald wir die St. Josef Kirche in der Porzer City passiert haben, ist es nicht mehr weit bis zum Yachthafen Zündorf und zur Groov. Auch hier waren wieder Himmel und Menschen unterwegs!


 
 
Die Groov war ursprünglich eine Insel im Rhein, bis sie 1849 mit dem Ufer verbunden wurde. Heute ist die Groov unter den Kölnern als "Freizeitinsel" bekannt und aufgrund von Sandstrand, Tretbootverleih, Kinderspielplatz und Minigolfplatz sehr beliebt. Besonders schön finde ich die alten Gebäude des Zündorfer Marktplatzes, die heute jede Menge Restaurants und Cafes mit schönen Außenterrassen beherbergen.




Nachdem wir die Fahrräder angeschlossen hatte, haben wir erstmal Pause gemacht, was getrunken und uns in die Schlange vor der Eisdiele eingereiht. Leider war es überall so voll, dass wir nirgends einen Platz bekommen haben. Stattdessen sind wir zum Rheinufer gegangen, wo die kleine Fußgänger- und Fahrradfähre Krokolino Zündorf mit Rodenkirchen verbindet. Direkt neben der Anlegestelle ist ein Stückchen Strand, aber leider war der Sand vom Morgentau noch so nass, dass wir uns dort auch nicht hinsetzen konnten.


Eigentlich hatten wir geplant, mit der Fähre überzusetzen und auf dem Heimweg am linken Rheinufer entlang von Weiss, über Rodenkirchen und Bayenthal bis zur Neustadt-Süd zu fahren und dort dann über die Südbrücke wieder zurück nach Poll zu fahren. 
Ein Blick auf die Warteschlange und schnell war klar, dass wir den Rückweg auch wieder rechtsrheinisch antreten würden, denn wir hatten keine Lust, zwanzig Minuten zu warten, um überzusetzen. Beim nächsten Mal dann. Schön war es trotzdem, denn wir konnten Sonne, frische Luft, leckeres Eis und Zeit zu zweit genießen. 
 

Alles in allem waren wir fast vier Stunden unterwegs und haben die Sonne genossen. Für die Fahrtstrecke von jeweils 10km pro Richtung haben wir mit Pausen für Fotos jeweils 45 Minuten gebraucht.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bißchen Lust, auf eine Fahrradtour zur Groov machen. Egal ob man wie wir rechtsrheinisch oder doch linksrheinisch radeln möchte, ein Ausflug zur Groov lohnt sich auf jeden Fall. 


Leeven Jross us Kölle.
BLOG DESIGN BY BELLA LULU INK