Sonntag, 27. Dezember 2015

Hefezopf | Neujahrsbrezel

Eine Neujahrs-Brezel gehört zum Jahreswechsel bei uns einfach dazu - es ist schließlich so Brauch. Ob als Brezel oder Zopf geformt, das sogenannte Neujährchen soll vor Krankheit, Unglück und Hunger schützen, und außerdem Verbundenheit, Gesundheit und Glück bringen. Natürlich will ich es mir in diesem Jahr nicht nehmen lassen, das Hefegebäck selbst zu backen. Und schon stellte sich die Frage: Wie gehe ich das am besten an? 

Rezepte für Hefezopf gibt es wie Sand am Meer, aber welches nimmt man? Wird der Zopf auch schön fluffig, aber nicht zu süß? Frische Hefe oder Trockenhefe? Milch oder Wasser in den Teig? Ein Ei oder kein Ei? Fragen über Fragen. Kein Wunder also, dass mich diese Auswahl etwas überforderte. Zum Glück bloggte Rebecca kurz vor Ostern auf ihrem Blog Rehlein backt ein schönes Rezept für fluffigen Hefezopf, das mir sehr zugesagt hat und das ich auch nur ein kleines bißchen abgewandelt hab. Es gab sogar eine Flechtanleitung mit Bildern, aber meine Fähigkeiten, diese umzusetzen, waren irgendwie sehr beschränkt, weswegen ich einfach freestyle geflochten habe.


Hefezopf

 200ml Buttermilch
1 Würfel frische Hefe
500g Mehl
50g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
50g warme Butter

1 Eigelb
1 EL Milch
etwas Hagelzucker 

Die Buttermilch in einem kleinen Topf etwas erwärmen, die Hefe hinein bröseln und und mit den Fingern umrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Mehl in eine Rührschüssel sieben, dann Zucker, Salz, ein Ei und die Hefe-Milch hinzugeben. Mit den Knethaken des Mixers für einige Minuten zu einer Teigkugel verarbeiten. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort (z.B. auf der Fußbodenheizung oder an einem sonnigen Platz) ohne Zugluft gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert normalerweise ca. 40 Minuten, kann aber auch schon mal über eine Stunde dauern. Geduld!

Wenn der Teig aufgegangen ist, legt ihn auf die bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn noch einmal kurz mit den Händen durch. Den Teig halbieren, daraus zwei lange, dünne Teigstränge formen und einen Zopf flechten. Eine genauer Flecht-Anleitung kann ich euch leider nicht geben, denn zwar habe ich anfangs die Tipps von Rebecca befolgt (1. beide Teigstränge über Kreuz legen, 2. die Enden des unteren Strangs rechts und links über den oberen Strang schlagen, 3. Schritt 2 wiederholen), aber irgendwann wurde es bei mir mehr spontanes, chaotisches Teig-Legen als "flechten". Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen, finde ich.

Den fertigen Zopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, abdecken und für weitere 15-20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. 
Nach der Gehzeit das Blech in den Ofen schieben und für 15 Minuten backen lassen. Für den 'Anstrich' das zweite Ei trennen und Eigelb und Milch miteinander verquirlen. Den Zopf kurz aus dem Ofen holen, gut mit der Ei-Milch-Mischung einpinseln und mit Hagelzucker bestreuen. Anschließend für weitere 10 Minuten backen lassen.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

geröstete Maronen | Weihnachtsgrüße

Heute am Heiligabend möchte ich es mir nicht nehmen lassen, euch schöne Feiertage zu wünschen. Die Adventszeit ist heute zu Ende, alle Türchen am Adventskalender sind geöffnet und das Warten auf den Heiligabend hat ein Ende. Advent heißt Ankunft und üblicherweise verbindet man mit dem Warten auf die Ankunft viele Traditionen. Adventskranz und -kalender, Weihnachtsmärkte, Tannenduft und Kerzenschein, Besinnlichkeit und zur Ruhe kommen. Mit der Besinnlichkeit und dem zur Ruhe kommen hat es leider in diesem Jahr bei mir nicht funktioniert. Und auch die Weihnachtsmarkt-Besuche kann ich an einer Hand abzählen.

Auch meine geliebten Maronen habe ich dieses Jahr nur ein einziges Mal auf dem Weihnachtsmarkt gegessen, so dass ich in diesem Jahr mal wieder selbst geröstete Maronen im Backofen gemacht habe. Das Rezept dafür ist denkbar simpel: Einfach die Maronen (mit einem Teppichmesser oder ähnlichem) kreuzförmig einschneiden, auf ein Backblech legen und im Backofen bei 180-200°C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten rösten, bis sich die Schalen an den eingeritzten Ecken nach außen biegen. Wichtig ist hierbei, dass der Schnitt tief und ruhig über die gesamte Seite der Marone geht, so lässt es sich besser (noch heiß!) schälen




Und mit diesem Mini-Rezept verabschiede ich mich nun auch in die Weihnachts-Pause und wünsche ich euch schöne Feiertage und ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben.
Leeven Jross us Kölle.

Montag, 21. Dezember 2015

was lesen!? - "Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald

Bücher gibt es in so vielen Variationen und Genre, und sie bereichern mein Leben, egal ob als Bilderbuch, Roman, Reiseführer, Wörterbuch oder Hörbuch. Aus diesem Grund möchte ich euch heute im Rahmen meiner "was lesen!?"-Reihe mal ein Hörbuch vorstellen.
Man muss ja nicht immer selbst lesen, sondern kann sich ruhig auch mal etwas vorlesen lassen. Ich persönlich lasse mir sehr gerne vorlesen und habe mir über die Jahre eine kleine Hörbuch-Sammlung angelegt. Am liebsten höre ich Hörbücher ja abends im Bett vor dem Einschlafen. Wie damals als Kind. Damals konnten wir stundenlang den Geschichten von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg zuhören; heute sind es eher die Geschichten von Miss Marple (insbesondere 16 Uhr 50 ab Paddington) oder Hercule Poirot. Mein Lieblingshörbuch ist aber Deine Juliet von Mary Ann Shaffer, das ich euch bereits hier vorgestellt habe.


Um was gehts?

Die 65-jährige Amy aus einer Kleinstadt in Iowa und die junge Buchhändlerin Sara aus Schweden beginnen eine Brieffreundschaft und tauschen sich über Bücher und ihre Liebe zu Büchern aus. Nach einigen Monaten des Briefe schreibens, lädt Amy Sara zu sich nach Broken Wheel ein. Da Sara gerade ihren Job verloren hat, nimmt sie Amys Einladung nur zu gern an und bereitet alles für ihren zweimonatigen Aufenthalt in den USA vor. Doch als Sara endlich in Broken Wheel eintrifft, erfährt sie, dass Amy einige Tage zuvor gestorben ist. Sie beschließt, trotzdem für die geplante Zeit in Broken Wheel zu bleiben und mehr über die Menschen zu erfahren, über die Amy ihr in ihren Briefen so viel erzählt hat. 
Die Dorfbewohner kümmern sich auch rührend um Sara und quartieren sie kurzerhand in Amys Haus ein. Dort entdeckt Sara Amys umfangreiche Büchersammlung, die sowohl Klassiker als auch moderne Literatur umfängt. Kurzerhand beschließt Sara mit Hilfe dieser herrenlosen Bücher einen Buchladen zu eröffnen, um der Stadt wieder mehr Leben einzuhauchen und den Bewohnern von Broken Wheel etwas von Amys Liebe zu den Büchern näher zu bringen. 
Apropos Liebe: diese darf natürlich auch nicht zu kurz kommen...


Was denke ich über das Buch?

Ich bin ehrlich gesagt etwas zwiegespalten, was dieses (Hör-)Buch angeht. Die Grundidee des Romans (sprich die Liebe zu Büchern) hat mir sehr gut gefallen, denn gerade in diesem Jahr habe ich mich selbst immer wieder dabei ertappt, wie wenig ich doch zum Lesen gekommen bin und wie schade ich diesen Zustand eigentlich finde. Lesen ist so etwas Tolles, so vielseitig und die Fantasie anregend. Sehr schön fand ich daher die Tatsache, dass Sara die Bücher von Amy nutzt, um den Buchladen zu eröffnen und dadurch eine Verbindung zu und zwischen den Bewohnern von Broken Wheel schafft. Der Buchladen ist Sara's Chance, ihre Schüchternheit abzulegen und mit ihren Mitmenschen in Kontakt zu treten, denn die Welt der Bücher ist ihr Terrain. Einige der Buchempfehlungen, die sie den Besuchern des Bücherladens macht, habe ich mir selbst auch notiert.

Besonders gut gefallen haben mir außerdem die Briefe, die sich Amy und Sara schreiben, und die uns mehr über die Einwohner von Broken Wheel und das Leben dort erzählen. Diese Briefe, die zwischen einzelnen Kapiteln eingestreut werden, finde ich ganz wunderbar. Allein die Tatsache, dass sich die beiden noch Briefe und eben keine E-Mails schreiben, finde ich wundervoll. Es mag zwar mittlerweile etwas altmodisch sein, Briefe mit der Hand zu schreiben, aber ich tue das selbst auch noch sehr gerne und häufig, weil es viel persönlicher ist. 
Sehr persönlich sind eben auch die Briefe, die Amy an Sara schreibt. Auf diese Art lernt man nicht nur Amy, sondern auch die doch etwas schrulligen Dorfbewohner immer besser kennen und schließt sie schnell ins Herz. Hingegen bin ich mit Sara ehrlich gesagt nicht richtig warm geworden. 

Ebenso erging es mir mit der Sprecherin des Hörbuchs. Es war zwar gut gelesen, aber für meinen Geschmack etwas zu eintönig, so dass es mir nach einer Weile schwer fiel, der Geschichte aufmerksam zu folgen. Aber da dies meine persönliche Empfindung ist und mir die Geschichte an sich ganz gut gefallen hat, bin ich zu dem Schluss gekommen, euch das Hörbuch trotzdem vorzustellen.

VorgestelltEin Buchladen zum Verlieben, von Katarina Bivald, ISBN-13: 978-3844515664 (Hörbuch)

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Hähnchen Tajine mit Winter-Gemüse

[Werbung] In wenigen Tagen ist schon Heiligabend und ihr habt sicherlich alle schon Pläne, was es an den Feiertagen zu essen geben soll. Klassiker wie Raclette, Fondue, Festtagsbraten oder auch Kartoffelsalat mit Würstchen kommen sicherlich in vielen Haushalten auf den Tisch. Und Silvester? Das gleiche noch mal in grün? Vielleicht habe ich ja eine Alternative für euch. 

Als ich vor einiger Zeit von Hagen Grote angeschrieben und gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, einige Produkte zu testen und ein Rezept damit zu entwickeln, habe ich sofort zugesagt. Zugegeben: Ich hatte bis dato noch nie von Hagen Grote gehört und war erst einmal etwas überfordert von der Vielfalt des Angebotes, aber je länger ich mich durch Rezepte, Küchengeräte und Lebensmittel klickte, desto konkreter wurde meine Idee für ein winterliches Gericht mit Festtags-Essen-Potential. Vielleicht nicht unbedingt für Weihnachten, aber Silvester... warum eigentlich nicht?

Neben den Zutaten für mein Gericht, fand ich auch direkt das nötige Equipment in Form einer klassischen Tajine im Angebot von Hagen Grote. Eine Tajine ist ein aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit spitzen Deckel, das üblicherweise in der nordafrikanischen Küche verwendet wird. Der Begriff Tajine bezeichnet aber gleichzeitig auch das Gericht selbst, das in einer Tajine gekocht wurde.



Hähnchen Tajine mit Winter-Gemüse 

4 Hähnchen Schenkel
1 große, rote Zwiebel
1 EL Ras-el-Hanout (marokkanische Gewürzmischung)
2 EL Olivenöl
 200ml Gemüse-Fond
100ml Wasser
 
winterliches Gemüse, zum Beispiel:
Pastinaken
Fenchel
Ur-Möhren
Süßkartoffeln

Die Zwiebel schälen und in grobe Ringe schneiden. Die Hähnchenschenkel unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und zusammen mit dem Olivenöl, Zwiebeln und Ras-el-Hanout Gewürzen in einer Schüssel vermischen und für einige Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. (Das geht natürlich auch wunderbar über Nacht)

In der Zwischenzeit das Gemüse schälen/ putzen und in mundgerechte Stücke schneiden und in die Tajine schichten. Zutaten, die eine längere Garzeit benötigen, sollten dabei mittig platziert werden. Die eingelegten Hähnchenschenkel zusammen mit den Zwiebeln und Gewürzen in eine Pfanne geben und kurz anbraten. Zwischenzeitlich den Backofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen.

Da dies mein erstes Gericht war, das ich in einer Tajine zubereitete, war ich noch etwas zöglich, was die Verwendung eben diese betraf und entschied mich daher dafür, die Hähnchen-Schenkel in der Pfanne (statt in der Tajine) anzubraten.

Die Hähnchen-Schenkel nach dem Anbraten auf das Gemüse legen. Gemüse-Fond und Wasser über Fleisch und Gemüse gießen. Die Tajine schließen und auf einem Rost auf die untere Schiene des Backofens stellen. Kaltes Wasser in die Mulde im Deckel geben und die Tajine für 70 Minuten bei 210° Grad Ober-/ Unterhitze garen. 



Ich war etwas nervös, was die Garzeit und die Zubereitung generell betraf, aber das Ergebnis konnte sich für das erste Mal sehen lassen! Das Fleisch war butterzart und ließ sich ganz leicht vom Knochen lösen. Mhhh, und das Gemüse war so unglaublich lecker; außerdem roch die ganze Wohnung nach den Gewürzen... Das wird es mit Sicherheit wieder bei uns geben! Außerdem habe ich vor, noch viele weitere Rezepte mit der Tajine zu probieren. 

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Hagen Grote, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 11. Dezember 2015

[vegan] Superfood Kugeln

Das schöne an Blogger-Veranstaltungen ist ja, dass man andere Blogger (wieder) trifft, sich austauschen und vernetzen kann. Auf diese Weise habe ich auch Sarah kennengelernt und ihren tollen Blog feiertäglich wieder entdeckt. Mit großem Interesse verfolge ich Sarah's Rezept-Reihe zum Thema "Superfoods", da mich dieses Thema und das Kochen mit sogenannten Superfoods ebenfalls sehr interessiert. Als ich dann noch las, dass Sarah ein Mitmach-Event auf ihrem Blog veranstaltet, war für mich natürlich sofort klar, dass ich ein Superfood-Rezept verbloggen möchte.
Die Idee war sofort da, denn diese leckeren Superfood Kugeln habe ich schon einige Male hergestellt und schnabbuliert. Ich kann euch sagen: sooo lecker und bestimmt einiges gesünder als Chips. Zudem kann man die Kugeln ganz nach individuellem Geschmack variieren. Die Variante, die ich euch heute zeigen möchte, ist zur Zeit meine Lieblingszusammensetzung, aber lasst eurer Fantasie beim Ausprobieren freien Lauf.

 Superfood Balls

10 getrocknete Datteln (entsteint)
10 getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
ein paar Cashewkerne
3 TL Chia-Samen
3 TL Kakao-Nibs
3 TL Kokos-Mus
1 Prise Zimt
1 EL (Back-)Kakao
3-4 TL Agavendicksaft

Das Gute an diesem Mini-Rezept ist, dass es super schnell und super einfach ist. Alle Zutaten in einen Zerkleinerer geben und für ca. 15-20 Sekunden (hier kommt es etwas auf die Zusammenstellung der Zutaten an) zerkleinern und vermischen lassen. Nun die Masse nur noch mit den Händen zu kleinen Kugeln formen - fertig! 
Am besten lässt man die fertigen Kugeln für einige Stunden im Kühlschrank stehen, dann ist die Konsistenz etwas fester und der Geschmack noch besser.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Links with Love #7 [meine Dawanda Wunschliste]

Heute zeige ich mal ganz andere Links with Love, denn ich möchte euch auf meine persönliche Wunschliste bei Dawanda spinksen lassen. Weihnachten steht schließlich vor der Türe und zum Wunschlisten schreiben ist man nie zu alt. Bei Dawanda schaue ich schon seit Jahren gerne mal vorbei, wenn ich auf der Suche nach einem Geschenk bin, denn was schenkt man jemandem, der schon alles hat und sich auch nichts Konkretes wünscht? Bei Dawanda finde ich irgendwie immer was: eine schöne Kette, ein witzige Kräuter-Flakons, ein hübsches Bild oder auch ein echt kölsche Frühstücksbrettchen. All diese Dinge und einiges mehr habe ich schon verschenkt. Logisch, dass ich bei meinen Recherchen aber auch jede Menge Produkte, die ich sehr hübsch und wünschenswert finde, auf meiner Wunschliste gespeichert habe, oder?



1) Bei der Blogst-Konferenz, über die ich euch bereits hier berichtet hatte, gab es auch einen Stand von Dawanda mit den Produkten verschiedenster Shops, die man gewinnen konnte. Mich hat neben diesem kleinen Kerlichen direkt diese Poster aus dem Shop von FORMART - Zeit für Schönes angelacht:
Ist das nicht herrlich? Könnte mein neues Lebensmotto werden und steht ziemlich weit oben auf meiner Wunschliste.

2) Im Shop koeln-liebt-mich gibt es auch viele tolle Dinge, die mein Herzchen höher schlagen lassen. Die Kölsche Krippe fand ich schon sehr cool, aber zur Zeit steh ich total auf alles, was mit Schrift zu tun hat und habe mich spontan in diesen wunderschönen Schriftzug, der perfekt zu mir und meiner Reihe über Köln passen würde, verliebt:


3) Auch wenn ich aus meiner Heimatstadt Köln nie rausgekommen bin (zum Glück!), so habe ich auf meinen Reisen mein Herz doch an London und Neuseeland verloren. Wem es ähnlich geht oder wer einen Partner oder einen Freund in einer anderen Stadt oder einem anderen Land vermisst, der findet bei Kisseny genau das richtige Geschenk mit DIY-Charakter. Die kleinen Herzen und die Verbindung dazwischen muss man nämlich selbst annähen.



4) Apropos Reisen: Ist dieses Kultur-Täschchen von Herzstich nicht süß? Ich habe es durch Zufall entdeckt und direkt mal auf meiner Wunschliste gespeichert, denn mir gefallen die Farben (ich liebe Brombeer!) und natürlich das Katzen-Muster sehr gut. Wenn ich nicht schon zwei Kultur-Täschen hätte und meine seine Flüssigkeiten im Handgepäck nicht in durchsichtige Plastiktüten packen müsste, dann wäre es sicherlich schon meins; (Kultur-) Taschen kann man schließlich nie genug haben!



5) Vertragt ihr noch ein wenig mehr Katzen-Krams? Ich hoffe doch, denn im Shop von Studio Orijin gibt es dieses süße Frühstücksbrettchen. Wem die Katze nicht zusagt, der mag vielleicht die Eule oder den Frosch? Die gibts im Shop nämlich auch. Als Katzen-Mama wünsche ich mir aber natürlich diese Brettchen.

Neben diesen handgemachten Produkten stehen natürlich noch andere Dinge auf meiner Wunschliste, wie zum Beispiel jede Menge Romane und Kochbücher, aber auch Wunsch-Träume wie eine erneute Reise nach Neuseeland und vieles mehr. Und was steht bei euch auf den Wunschlisten?

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 6. Dezember 2015

was lesen!? - "Freunde fürs Lieben" von Felicitas Pommerening [+ Verlosung]

[Verlosung in Kooperation mit der Autorin] Der November zeigt sich momentan von seiner besten Seite: frostig kalt mit Aussicht auf Schnee. Wenn es bereits am Nachmittag dunkel wird und der Regen gegen die Fenster prasselt, mag ich mich am liebsten mit den Katzen auf die Couch mümmeln, Kerzen anmachen, etwas Warmes trinken und ganz viel lesen. Und wisst ihr was? Abends und am Wochenende mach ich das dann auch.

Nachdem ich Rubinrot ausgelesen hatte, wollte ich erst etwas anderes lesen, bevor ich die übrigen beiden Bücher der Triologie von Kerstin Gier lese. Meine Wahl fiel recht schnell auf "Freunde fürs Lieben" von Felicitas Pommerening, das ich bereits vor einer kleinen Weile zugeschickt bekommen hatte. Als kleines Schmankerl darf ich außerdem ein Exemplar an einen von euch verlosen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Autorin Felicitas Pommerening, die mir zwei Examplare ihres Buches kostenfrei zur Verfügung gestellt hat.


Um was gehts?
 
Marie und Fin sind beste Freunde. Schon seit der Grundschule. Bei Fin kann Marie sich ausheulen, wenn mal wieder einer ihrer Beziehungsversuche missglückt ist. Und bei Marie kann Fin er selbst sein, und muss sich nicht für seinen Freiheitsdrang rechtfertigen. Sie könnten sich nie ineinander verlieben, und das macht die Freundschaft so perfekt. Doch eines Tages macht Fin einen unglaublichen Vorschlag: Er möchte ein Kind haben, ohne sein Single-Leben aufzugeben. Und das am liebsten mit Marie. Sie fällt aus allen Wolken. Eine absurde Idee! Oder könnte das ungewöhnliche Modell vielleicht doch funktionieren?
 

Neben der sehr treffenden Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken des Buches, gibt es außerdem auch einen tollen Buchtrailer, den ich nicht nur sehr gelungen finde, sondern auch eine klasse Idee der Autorin, um ihr Buch vorzustellen. 

Was denke ich über das Buch? 

Die Geschichte von Marie und Fin hat mir gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr lustig und macht Lust, weiter zu lesen. Obwohl man aufgrund der Buchbeschreibung bereits weiß, was Fins Wunsch und Plan ist, so wird die Geschichte nicht langweilig. Man will ja schließlich wissen, was Marie von seiner Idee hält!
Zudem mochte ich den Schreibstil und die Charaktere (nicht nur Fin und Marie) sehr gerne, so dass zügig voran kam. Nichtsdestotrotz empfand ich die Geschichte zum Ende hin als etwas schleppend und sehr wendungsreich. Für meinen Geschmack, ein paar Wendungen zu viel. Trotzdem haben mir die Geschichte als Ganzes und insbesondere das Ende gut gefallen.
 
Vorgestellt: Freunde fürs Lieben, von Felicitas Pommerening, ISBN 978-3833309984


[Verlosung - beendet -]

Falls du jetzt Lust bekommen hast, das Buch "Freunde fürs Lieben" selbst einmal zu lesen, dann hinterlass bis Sonntag, den 13.12.2015, einen Kommentar mit eine gültige Emailadresse, damit ich dich kontaktieren kann, falls du zu den beiden Gewinnern gehörst. Das Gewinnspiel endet am 13. Dezember 2015 um 24:00, danach wird der Gewinner per Los ermittelt. Der Rechtsweg und eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
 
Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 4. Dezember 2015

Freitags ist Markt [Dezember]

Juhu, es ist Freitag! Und das bedeutet nicht nur, dass für mich das Wochenende vor der Tür steht, sondern auch, dass Markt-Tag ist. Diese Woche habe ich den Freitag aus letzterem Grund besonders herbei gesehnt, denn letzte Woche habe ich köstlichste Clementinen auf dem Markt erworben. So köstlich, dass sie bereits Freitagnachmittag aufgegessen waren. 
Meine Versuche, ebenso leckere Clementinen im Supermarkt zu kaufen, sind leider kläglich gescheitert. Entweder waren sie voller Kerne oder total trocken oder die Schale war so dünn, dass ich sie nur mit Mühe schälen konnte. Alles kein Vergleich zu den Clementinen vom Markt! Ihr kennt euch also denken, was ich gleich heute Morgen gemacht habe? Ich war auf dem Markt, richtig, und habe dieses Mal nicht nur ein paar, sondern gleich kiloweise Clementinen gekauft. Die nächste Woche ist gerettet!



Ich freue mich im Dezember besonders auf Topinambur, denn ich möchte gerne noch einmal die leckere Topinambur Suppe kochen. Auch Maronen wird es jetzt wieder öfter bei uns geben; entweder zum Hände wärmen auf dem Weihnachtsmarkt oder in Form der leckeren Maronen-Creme, die ich letztes Jahr zu Weihnachten gemacht habe.


Ganz besonders freue ich mich - wie schon oben beschrieben - auf Clementinen, aber da es sich hierbei wie auch bei anderen Obstsorten, die man zur Zeit auf dem Markt bekommt, um Import-Warte handelt (also "nur" saisonal, aber nicht regional erhältlich), führe ich sie auf meinem Saisonkalender nicht mit auf. Ebenso fehlen Äpfel und Birnen auf meiner Liste, denn sie sind zwar regional als Lagerware erhältlich, haben zur Zeit aber keine Erntezeit (sind also nicht "saisonal"). Also wundert euch nicht, wenn diesen Monat die Liste recht kurz und ohne Obst daher kommt.
Auf welches Obst oder Gemüse freust du dich besonders im Dezember?

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Kastanien-Honig-Waffeln

Wie ihr ja wisst, probiere ich gerne neue Lebensmittel aus und experementiere mit ihnen herum. Als ich neulich auf dem schönen Blog der lieben Fleurcoquet (rüber klicken lohnt sich!) dieses Rezept für Kastanienplätzchen las, war es um mich geschehen! Sofort klapperte ich die Bioläden und Reformhäuser bei uns in der Nähe nach Kastanienmehl ab und wurde im dritten Geschäft sogar fündig. 

Leider gibt es den kleinen Bio-Laden bei uns im Veedel (für alle nicht-Kölner: Veedel = Stadtteil) nicht mehr seit eine Filiale einer bekannten Bio-Supermarkt-Kette eröffnet wurde. Diesen Bioladen habe ich bereits als Kind geliebt, weil es dort so lecker gerochen hat. Außerdem haben wir da ab und zu diese leckeren Honigwaffeln und Fruchtsaftbären bekommen... Mhhh, ein Stück essbare Kindheit, sag ich euch!

Aber zurück zum Kastanien-Mehl! Natürlich wollte ich meine "Beute" direkt ausprobieren und habe am Wochenende fleißig gebacken. Für Mürbeteig-Plätzchen wie von Fleurcoquet fehlte mir allerdings die Zeit und die Geduld, so dass ich mich für ein schnelles Waffel-Rezept entschieden habe. Das ging fix und hatte außerdem zum Vorteil, dass unser Waffel-Eisen, das bisher nur im Schrank stand, eingeweiht wurde.

Ihr werdet beim Rezept feststellen, dass ich nicht nur eine neue Mehl-Sorte probiert habe, sondern außerdem Zucker durch Honig ersetzt habe. Ich persönlich finde: Experiment gelungen! Mir haben die Kastanien-Honig-Waffeln sehr gut geschmeckt, weil sie nicht so süß sind und einen feinen nussigen Geschmack haben. Bei meinen Test-Essern gingen die Meinungen eher auseinander, was den Geschmack betraf, aber da ist ja jeder Jeck anders. Wer eine (herzhafte) Alternative zu klassischen Waffel-Rezepten sucht, mag es ja vielleicht mal ausprobieren.




Kastanien-Honig-Waffeln 
für ca. 10 Stück

100g weiche Butter
2 Eier
150g Dinkelmehl
150g Kastanienmehl
1 TL Backpulver
120g Honig
250ml Milch 
etwas Sprudelwasser 

Butter und Eier in eine Rührschüssel geben und mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig aufschlagen; anschließend das Mehl und das Backpulver in die Schüssel sieben. Honig und Milch dazu geben und alle Zutaten gut miteinander verrühren, so dass sich keine Klümpchen im Teig bilden. Zum Schluss noch einen Schwupps Sprudelwasser dazu geben - das macht den Teig noch mal extra fluffig. 
Nun nur noch den Teig im Waffeleisen ausbacken und genießen! Bittet beachtet hierbei die individuellen Besonderheiten eures Waffeleisens, wie Backdauer, Beschichtung etc.


Mehr Rezepte mit Honig findet ihr im Sammelpost bei Clara auf dem Blog.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Heimatschätze #2 - Der Nürburgring

Der Nürburgring. Wer kennt ihn nicht? Nicht nur bekannt für die Grand Prix Strecke, wo auch Formel 1 Rennen stattfinden, sondern vor allem für die Nordschleife. Die Grüne Hölle. 
Der Herr Bär ist großer Formel 1 Fan und verfolgt alle Rennen - natürlich inklusive Training, Qualifying, Berichterstattung und dem Rennen selbst. Kein Wunder also, dass ich mich seit wir uns kennen auch wieder mehr mit Formel 1 und dem Rennsport an sich beschäftige. Ein netter Nebeneffekt ist, dass wir bereits den ein oder anderen Ausflug zum Nürburgring gemacht haben, um dort DTM-, VLN- oder Formel 1 Rennen live zu erleben.

Vor einigen Wochen war es mal wieder soweit und wir machten uns auf den Weg in die Eifel und zum Nürburgring. Dieses Mal hatten wir allerdings keine Karten für ein Rennen, sondern einen Gutschein für eine Fahrt im Renntaxi dabei, denn ich hatte bei einer Verlosung von Pixum eine Runde auf der Nordschleife gewonnen.


Ich kann euch sagen: Ganz schön aufregend das Ganze! Sobald wir das Auto geparkt hatten, haben wir uns nämlich auf den Weg ins Fahrerlager gemacht. Dort hat man an normalen Renntagen als normaler Zuschauer gar keinen Zutritt, aber im Rahmen solcher Sonderveranstaltungen wie Renntaxifahrten eben schon. Dort angekommen wurden wir im Zelt von Adrenalin Renntaxi von zwei Mitarbeiterinnen von Pixum in Empfang genommen, mit Kaffee und Schnittchen versorgt, und ein kleines Goodiebag gab es noch obendrauf. Anschließend musste ich erst einmal zur Rennleitung, um mich dort ebenfalls anzumelden und den Haftungsausschluss zu unterschreiben. Da merkte man schon: Es wird ernst!

Zurück im Zelt ging es dann direkt weiter: Jeder Beifahrer erhielt einen feuerfesten Rennanzug und ein Band mitsamt Startzeit und Kennzeichnung des Autos. Das diente vorrangig dazu, dass die Renningenieure, die einen in das Auto setzen und anschnallen (das ist nämlich so eng da drin, dass man sich nicht selbst mit den Sportgurten anschnallen kann), einen identifizieren und dem richtigen Auto in der richten Reihenfolge zuordnen können. Hoch kompliziert alles, denn die Fahrten, an denen man als Beifahrer teilnehmen konnte, wurden insgesamt von sechs Autos durchgeführt - und für mich sahen die quasi alle gleich aus! Aber viel Zeit zum Nachdenken gab es eigentlich gar nicht, denn sobald man seinen Helm aufgesetzt hatte, ging es eigentlich auch schon los.



 


















Gleich nachdem wir die Einfahrt auf die Strecke hinter uns gelassen hatten, gab der Fahrer richtig Gas und die ersten Kurven der Grand Prix flogen nur so an mir vorbei. Zum Glück hatte man uns vorab erklärt, dass wir die Arme am besten vor dem Oberkörper überkreuzen und uns an den Gurten festhalten sollten, denn das war auch nötig! Die Wechsel von Beschleunigung, Bremsen und erneuter Beschleunigung kam so schnell und oftmals unerwartet, dass ich ganz schön durchgeschüttelt wurde. Aber nach der ersten Minuten hatte ich mich daran gewöhnt und konnte die Fahrt über die Nordschleife total genießen.
Die "grüne Hölle" präsentierte sich bei schönstem Herbstwetter und Sonnenschein von ihrer besten Seite. Wo man hinsah, überall leuchteten gelbe, rote, orangene Bäume einem entgegen! Eine wunderschöne Kulisse; nur schade, dass man während der Fahrt keine Bilder machen konnte, aber ich glaube, dazu wäre ich auch nicht in der Lage gewesen. Die Kilometerschilder und Kurven flogen nur so an uns vorbei - knapp 9 Minuten Adrenalin pur! Zum Schluss erreichten wir noch einmal eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h auf der Döttinger Höhe und dann war es auch schon wieder vorbei. 

Am liebsten wäre ich noch ein paar Runden mehr mitgefahren, denn es hat so unfassbar viel Spaß gemacht. Ich kann es jedem nur empfehlen, egal ob mit dem eigenen Auto oder als Mitfahrer im Renntaxi - sowas muss man einfach erlebt haben. Wir kommen auf jeden Fall bald wieder zum Nürburgring, auch wenn in der nächsten Formel 1 Saison der Deutschland GP in Hockenheim stattfinden wird, denn eine Fahrt im Renntaxi möchte ich unbedingt noch einmal machen.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Pixum für den tollen Gewinn bei eurem Gewinnspiel.

Leeven Jross us Kölle.
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