Sonntag, 29. November 2015

Advents Deko

Einen schönen 1. Advent wünsche ich euch. Heute möchte ich euch unsere Adventsdeko und unseren diesjährigen "Adventskranz" zeigen. Unser Adventskranz kommt aber gar nicht in Form eines Kranzes daher, sondern besteht aus vier schönen grünen Kerzen (passend zur Wohnzimmer-Tapete) und vier Tannenzapfen, die ich mit goldene Sprühfarbe bearbeitet habe, damit auch ein wenig Glitzer in die Wohnung kommt.
Wir mögen es eher schlicht und natürlich, weswegen wir dezent und mit Naturmaterialen wie eben Tannenzapfen die Wohnung dekorieren. Zusätzlich habe ich noch ein paar kleine Fimo-Figuren gemacht und ebenfalls gold angesprüht.




Die Idee, aus Fimo mit Hilfe von Keks-Ausstechern hübsche (Geschenk-)Anhänger zu basteln, habe ich vor ein paar Tagen auf einem anderen Blog gesehen und musste es sofort nachbasteln! Leider weiß ich nicht mehr, auf welchem Blog das war und kann daher nicht dorthin verlinken. Falls sich jemand angesprochen fühlt, oder es weiß, wo möge er sich doch bitte bei mir melden! :-)

Ihr braucht nur etwas Fimo (ich habe weißes Fimo soft genommen) und Plätzchenausstecher dafür. Einfach das Fimo in den Händen warm kneten, wie Teig ausrollen und mit den Förmchen ausstechen. Anschließend die fertigen Figuren für 30 Minuten im 110°Grad heißen Backofen trocknen, damit sie fest werden. Wer mag, macht vorher noch ein kleines Loch hinein, dann kann man es als Geschenk- oder Tannenbaumanhänger verwenden.



Weil ich Kerzenlicht so gerne mag (es sieht nicht nur schön aus, sondern heizt auch das Wohnzimmer schön an), haben wir außerdem ein sternförmiges Holztablett mit verschiedenen Teelichtern und einem grünen Holzhirsch aufgestellt und im Wohnzimmer noch weitere Tannenzapfen und Fimofigürchen aufgestellt.

Und wie sieht euer Adventskranz bzw. eure Adventsdeko in diesem Jahr aus?
Wer noch auf der Suche nach Anregungen ist, findet noch mehr Ideen zu selbstgerechten Adventskränzen bei Carmen.

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 27. November 2015

Little Tiger besucht... Streifenliebe

Heute darf ich bei der lieben Nicole von Streifenliebe zu Gast sein und freue mich ganz besonders über diese Einladung, denn sie erfolgte im Rahmen ihrer Reihe "Bloggerfreundschaften". Insgesamt elf Fragen hat Nicole mir über mich, meinen Blog und Bloggerfreundschaften gestellt, die ich natürlich gerne beantwortet habe. Alle Antworten findet ihr heute bei StreifenLiebe. Klickt einfach aufs Bild und lest mal, was ich so zu erzählen hatte.


http://www.streifenliebe.de/2015/11/bloggerfreundschaften-10.html

Vielen Dank, liebe Nicole, für die Einladung und deine Freundschaft.

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 26. November 2015

[vegan] Focaccia mit Meersalz

Das Sprichwort "Brot und Salz, Gott erhalt's!" hat vermutlich jeder von euch schon einmal gehört, denn es ist ein alter Brauch, zur Hochzeit oder zum Einzug in ein neues Heim Brot und Salz zu schenken. Die Grundnahrungsmittel Brot und Salz stehen hierbei für gute Wünsche für den Beschenkten, wie etwa Wohlstand, Gemeinschaft und Sesshaftigkeit.
Als ich vor ein paar Wochen bei einer lieben Freundin zur Einweihungsparty nach Unna eingeladen wurde, war für mich sofort klar, dass ich ihr ein kleines Gast-Geschenk in Form von Brot und Salz machen wollte. Aber diese Idee würden wahrscheinlich noch andere Gäste haben... Kurzerhand habe ich mich dafür entschieden, Brot und Salz in einem Focaccia mit groben Meersalz und Thymian zu verbinden. Das schmeckt nicht nur unglaublich gut, sondern war gleichzeitig auch ein kleiner Beitrag zum Buffet.
Und was ist persönlicher, als etwas Selbstgemachtes zu verschenken?


Focaccia mit Meersalz

250 g Weizenmehl
250g Dinkelmehl
5 g Salz
350 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe 
100 ml Olivenöl
Fleur de Sel 
Thymian Zweige

Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und dann zum Mehl dazu geben.
Kleiner Tipp von meiner Oma: am besten mit den Fingern rühren, dann kann man die Temperatur viel besser einschätzen, denn das Wasser sollte nicht wärmer als 40°C werden. Hefen sind ab einer Temperatur von 40°C nicht mehr so triebstark, aber genau diesen Effekt wollen wir ja ausnutzen.

Mehl, Salz, Hefe und Wasser vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Bevor der Teig ca. 20 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort (z.B. in der Nähe des Heizkörpers oder auf der Fußbodenheizung) gehen muss, beträufelt man die Teigkugel noch mit dem Olivenöl.
Backblech mit Backpapier auslegen. Wenn der Teig gut aufgegangen ist, aus der Schüssel nehmen und auf dem Backblech mit den Händen zu einem Fladen ziehen. Der Teigfladen sollte ca. 2 cm dick sein. Den Teig nochmals zudecken und für weitere 20 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.


Nach dem zweiten Gehen den Fladen mit einer Gabel einstechen und mit dem Fleur de Sel bestreuen. Anschließend in den Backofen geben und ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Kleiner Tipp: Nachdem man das Brot aus dem Ofen geholt hat, sollte man es mit einem sauberen, trockenen Tuch bedeckt abkühlen lassen, damit die Feuchtigkeit im Brot verbleibt und es schön weich und fluffig bleibt.




Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 24. November 2015

Blätterteig-Nester mit Apfel

Na, hattet ihr ein schönes Wochenende? Ich hab ein sehr schönes Wochenende hinter mir, denn während der Herr Bär zu Hause auf die beiden Stubentiger aufgepasst hat, war ich in Berlin und habe mein Patenkind besucht. Und wisst ihr, was wir da noch gemacht haben? Wir sind mit Pinguinen geschwommen!
Zugegeben, eine Glasscheibe trennte uns von einander, aber das hat man kaum bemerkt. Das war so cool und sehr, sehr spannend. Ein Glück, dass wir eine Unterwasserkamera dabei hatten und so ganz viele tolle Bilder im und unter Wasser machen konnten. Vielleicht sollte ich mal einen Blogbeitrag darüber schreiben... was meint ihr?

Jetzt bin ich wieder zu Hause, freue mich auf die Zeit mit meinem Herrn Bär und habe wie versprochen ein neues Rezept für euch dabei. Vor ein paar Tagen hatte ich euch ja auf meiner Facebook-Seite gefragt, welches Rezept ihr gerne als nächstes hier auf dem Blog lesen wollt. Zur Auswahl standen Apfel-Blätterteignester oder Birnen-Walnuss-Küchlein. Leider lautete die einzige Antwort "Beide", so dass ich nun doch selbst entscheiden musste und einfach alphabetisch vorgehen werde. Klingt logisch, oder?

Passend zum Herbst präsentiere ich euch also ein Apfel-Rezept. Dieses ist übrigens durch Zufall entstanden, als ich ein kleines Dessert mit fertigen Blätterteig aus dem Kühlregel ausprobieren wollte. Man braucht nur wenige Zutaten, die Zubereitung dauert maximal 30 Minuten und man kann die kleinen Nester wunderbar auch zwischendurch Naschen oder für unterwegs mitnehmen.

Blätterteig-Nester mit Apfel

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregel
3 große Äpfel (z.B. Braeburn)
1 EL Zucker
1 TL Zimt

Vorbereitend den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig aus der Verpackung nehmen und auf dem Backpapier ausrollen. Mit einem Messer den Teig in acht gleichgroße Rechtecke teilen.

Die Äpfel waschen, schälen und entkernen. Anschließend in kleine Stücke schneiden (etwa die Größe wie bei Obstsalat). Die Apfelstücke zusammen mit Zimt und Zucker in eine beschichtete Pfanne geben und auf mittlere Flamme einige Minuten ‚anbraten‘ bzw. karamellisieren lassen, bis die Apfelstücke weich sind. Die Pfanne vom Herd nehmen und jeweils 1-2 EL des Apfelgemischs mittig auf ein Teigstück geben. Die Ecken des Teigs zur Mitte hin falten und etwas andrücken.

Das Blech für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens backen. Nach dem Backen etwas auskühlen lassen und die Nester am besten lauwarm genießen.

Mhh, einfach nur lecker und sehr wandelbar! Wenn ihr keine Äpfel vertragt oder mögt, könnte ihr die Nester auch mit anderen Obstsorten füllen. Als nächstes möchte ich die Blätterteig-Nester mit Birnen zubereiten, danach vielleicht mit einer anderen Sorte Äpfeln und Rosinen oder im Sommer mit Aprikosen und Nektarinen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 20. November 2015

Meine erste Blogst-Konferenz - ein kleines Fazit

Am 14. und 15. November fand die diesjährige Blogst-Konferenz in Köln statt. Quasi ein Heimspiel für mich. So eine Gelegenheit wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so saß ich (wie viele andere Blogger auch) am Tag des Ticketverkaufs leicht angespannt vor meinem Laptop und drückte kurz vor 18h wie wild die F5-Taste, um den Browser zu aktualisieren. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es für die jährliche Konferenz nur 200 Tickets gibt und diese innerhalb von Sekunden (!) ausverkauft sind. Quasi wie die Karten für die Loss mer singe Sitzung (die Kölner unter euch werden wissen, was ich meine). 
Wie durch ein kleines Wunder schaffte ich es nicht nur, dass mein Browser sich im genau richtigen Moment aktualisierte und ich sogar noch die Anzahl der gewünschten Tickets auf 2 ändern konnte, ohne direkt den Hinweis "Diese Veranstaltung ist ausverkauft." zu erhalten. Ich konnte mein Glück gar nicht richtig fassen und tippte mit einer Mischung aus Schock (es schien wirklich geklappt zu haben) und Panik (es könnte ja doch noch etwas schief gehen) Namen, Adressen und Kontoverbindungen ein und machte Luftsprünge als ich kurze Zeit später die Email mit den Tickets erhielt. 

Und schwupps ist der Sommer vorbei, der November schon ein paar Tage alt und das BLOGST-Wochenende da. Früh war es am Samstagmorgen als ich mich mit dem Himbeerprinzesschen (für die ich das zweite Ticket ergattet hatte) am Heumarkt traf, um mit dir von dort aus zum Veranstaltungsort (direkt am Dom - herrlich!) zu laufen.
Trotz der frühen Stunde herrschte dort schon ordentlich Trubel: Anmelden, Jacke aufhängen, Platz suchen, Kaffee holen, in den prall gefüllten Goodie-Bag der Sponsore spinksen... und dann ging es auch schon los! 

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Organisatorinnen Clara und Ricarda und ein paar Worten zu den schrecklichen Ereignissen in Paris, die jeden von uns tief betroffen gemacht haben, begannen die Vorträge.
Einen sehr gelungenen Einstieg schaffte Angelika Schwaff von Reisefreunde, die einen inspirirenden Vortrag zum Thema "Wohin geht die Reise?" hielt und mir persönlich Lust machte, über die Ausrichtung meines Blogs, Kooperationen, mögliche Themen für das kommende Jahr und meinen Blog als Marke nachzudenken. Mein Fazit: Et bliev nix wie et wor! Schauen wir mal, was die Zukunft so bringt für mich und Little Tiger.
Ebenso gelungen und ansprechend fand ich den darauf folgenden Vortrag von Caro Grävendieck vom Blog Sodapop Design zum Thema "Newsletter". Ganz ehrlich? Beim Lesen dieses Programmspunktes auf der Agenda war mein erster Gedanke: "Newsletter? Brauch ich nicht für meinen Blog. Und außerdem: wann soll ich den bitte noch machen?" Nach Caros Vortrag dachte ich dann allerdings: "Das ist schon eine coole Sache, wenn man es richtig und für seinen Blog individuell aufzieht." Mein Fazit lautet daher: Et kütt, wie et kütt! Und wer weiß, vielleicht schreibe ich wirklich bald einen Newsletter für meinen Blog.

Das Highlight des ersten Tages war mit Sicherheit für viele (mich eingeschlossen) der Vortrag von RA Christian Solmecke zum Thema Social Media Recht. Sehr spannend, sehr unterhaltsam und vor allen Dingen sehr lehr- und hilfreich - insbesondere für (noch) neue Blogger wie mich. 
Brauche ich ein Impressum? Was muss im Impressum drin stehen? Welche Bilder darf ich auf meinem Blog und meinen Social Media Kanälen verwenden? Wie kennzeichne ich Kooperationen mit Unternehmen in meinen Beiträgen richtig? Was tun, wenn mein Blog geklont wurde? 
Fragen über Fragen - die nun dank Christian Solmecke geklärt wurden.
Mein Fazit: Et hätt noch immer jot jejange! Damit das auch zukünftig so bleibt und ich keine Abmahnungen oder Schlimmeres befürchten muss, habe ich fleißig mitgeschrieben und werde (hoffentlich) alle Tipps, Tricks und Hinweise richtig umsetzen.

Auch am zweiten Konferenz-Tages ging es gleich spannend los und zwar mit dem Vortrag von Stefan Munko über Twitter und was ein kleiner Punkt eigentlich für eine große Wirkung haben kann. Ein sehr authentischer und unterhaltsamer Vortrag, voller Tipps wie man "Twitter für den Blog effektiv nutzen" kann. Fazit: Jotjemaht! Ab jetzt wird wieder mehr getwittert.
Der für mich schönste Vortrag wurde von Anki Wijnen über Instagram gehalten. Instagram zählt zu meinen Lieblings-Apps und ist definitiv mein liebster Social Media Kanal für meinen Blog. Die Instagram-Community ist einfach so nett, flauschig und unterstützend! Außerdem gibt es so viele tolle Bilder zu bestaunen, also wer noch keinen Account hat, sollte jetzt mal drüber nachdenken. Auch wenn ich Instagram schon länger nutze und es sehr intuitiv ist, so war Ankis Vortrag eine echte Bereicherung für mich, denn es ging nicht nur um die App an sich, sondern auch um Bildsprache, Bildgestaltung, Bildbearbeitung und wie Bilder auf uns wirken. Und ganz wichtig dabei: Sei du selbst und finde deinen eigenen Stil. Fazit: Superjeil!

Ihr findet mich natürlich auch auf Instagram, Twitter und Co. 

 


Neben diesen etwas ausführlicher beschriebenen Vorträgen, die mich sehr interessiert und inspiriert haben, gab es aber eben auch Programmpunkte, die mich entweder gar nicht interessiert oder nicht überzeugt haben. Aber: Was willste mache? Jeder Jeck ist anders.  Bei 200 Teilnehmern kann und muss man es auch nicht jedem immer recht machen. Und das ist auch gut so, denn während ich viel Neues über rechtliche Aspekte, die Nutzung von Twitter und Kooperationen mit Unternehmen lernen konnte, waren genau diese Themen für manche Blogger ein alter Hut. Dafür fiel jedoch mein Fazit bei den Vorträgen zu Selbstständigkeit, Reputation und Trends wie Snapchat, Periscope und Co. eher so aus: Wat soll dä Quatsch? Kenner mer nit, bruche mer net, fott domet. 
Und das ist ganz und gar nicht abwertend gemeint, sondern meine persönliche Empfindung, verbunden mit der Erkenntnis: Ich muss nicht jeden Trend mitmachen und das Bloggen auch nicht zu meinem Beruf machen. Mein Leben, mein Blog, meine Regeln.


Zwei voll gepackte Tage BLOGST-Konferenz liegen nun also hinter mir. Ich habe viel gehört, gesehen und gelernt; mein Fazit ist geschrieben, neue Ideen stehen auf meiner to-do-Liste, alte Projekte sind wieder in den Sinn gekommen und vor allen Dinge wurde viel geschwad und verzällt. Es war ganz wunderbar, dass auch immer wieder Zeit war, andere Blogger (im echten Leben) kennenzulernen und neue Bloggerfreundschaften zu schließen. Und wenn ich ehrlich bin, so war das der schönste und wichtigste Teil dieser zwei Tage für mich. Vielen Dank für die schönen zwei Tage mit euch, Himbeerprinzesschen, RheinherztElbe, TheOrganizedCardigan, Queerbeet natürlich kochen, Fleurcoquet und feiertäglich Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder im 'echten Leben', auf der ein oder anderen Veranstaltung oder einfach nur mal so im kleinen Kreis (das ist ja irgendwie doch schöner als inmitten von über 200 Leuten). Von einander lesen werden wir auf jeden Fall.

In diesem Sinne: Macht et jot und vielleicht bis zum nächsten Jahr.

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 18. November 2015

was lesen!? - "Rubinrot" von Kerstin Gier

Es gibt so Bücher, die wollte ich unbedingt haben und dann stehen sie doch jahrelang ungelesen im Schrank, weil dann doch ein anderes Buch dazwischen kommt oder ich wenig Zeit zum Lesen habe oder oder oder... Es gibt viele Gründe und viele Bücher in meinem Regal, die dieses Schicksal erlitten haben. Eines davon ist "Rubinrot" von Kerstin Gier (okay, zugegeben: Eigentlich sind es alle drei Bände der Edelstein-Triologie), aber dank unseres kleinen Buchclubs war ich nun aber gezwungen, dieses Buch endlich zu lesen - und nun frage ich mich, warum erst jetzt?



Um was gehts?

Auf den ersten Blick wirkt Gwendolyn Shepherd wie ein ganz normaler Teenager. Doch in ihrer Familie gibt es viele Geheimnisse: Großtante Maddy hat seltsame Visionen, Gwendolyn selbst kann Geister sehen und ihre Cousine Charlotte soll eine Zeitreisende sein. Doch als Gwendolyn und nicht Charlotte plötzlich unkontrollierte Zeitsprünge macht und sich im London des frühen 20. Jahrhundert wiederfindet, wird schnell klar, dass Gwendolyn die sogenannte Gen-Trägerin ist.

Diese Erkenntnis ändert alles und stellt Gwendolyns Leben völlig auf den Kopf, denn innerhalb kürzester Zeit muss sie nun all das lernen, aus was ihre Cousine jahrelang vorbereitet wurde. Fremdsprachen, Umgangsformen, Fechten und natürlich Geschichte. Außerdem erfährt sie nun vom Geheimbund, der sogenannten "Loge des Grafen von Saint Germain", den "Wächtern", die zum Schutz der Zeitreisenden bestimmt sind und dem Chronografen - einer Maschine, die die Zeitsprünge kontrollierbar macht. 

Zum Glück kann Gwendolyn nicht nur auf die Hilfe ihrer besten Freundin Leslie hoffen, sondern wird außerdem auch von Gideon de Villiers, dem einzigen anderen Zeitreisenden ihrer Generation, begleitet und unterstützt.


Was denke ich über das Buch?

Ich habe schon immer gerne die Bücher von Kerstin Gier gelesen, weil mir ihr Schreibstil sehr zugesagt hat, so dass für mich klar war, dass ich auch ihre Jugendbücher lesen möchte. Den erste Teil der Edelstein Triologie Rubinrot hab ich sehr schnell durchgelesen, denn die Geschichte ist von Anfang an spannend und gut aufgebaut. Natürlich müssen zunächst einmal die Charaktere eingeführt und vorgestellt werden. Angefangen mit Gwendolyn und ihrer etwas verrückten Familie, aber natürlich auch mit Gwendolyns Schulfreunden, allen voran Gwendolyns liebenswerte und sehr aufgeweckte beste Freundin Leslie, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
Spätestens ab dem Punkt, an dem Gwendolyn ihren ersten Zeitsprung macht, war ich gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, wann sie das nächste Mal einen Zeitsprung machen und in welchem Jahr sie dann wohl landen würde.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem die Aufteilung der Kapitel, die jeweils mit Zitaten, Einträgen aus den Büchern der Wächtern oder einer Übersicht über die verschiedenen Zeitreisenden und ihre Beziehung zu einander eingeleitet werden. Das macht es etwas leichter, den Überblick über die stetig wachsende Anzahl an Personen und bestimmte Ereignisse zu behalten. 
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir Rubinrot sehr, sehr gut gefallen hat und ich sehr froh bin, dass ich die anderen beiden Bände der Triologie bereits im Regal stehen habe und direkt weiter lesen kann.

VorgestelltRubinrot, von Kerstin Gier, ISBN 978-3-401-06334-8 

Vill Spass beim lese! 

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 15. November 2015

[vegan] Rote Beete-Kokos Suppe

Nachdem ich heute festgestellt habe, wie wenig Suppen-Rezepte es auf Little Tiger erst gibt, habe ich beschlossen, dass dies schleunigst geändert werden muss. Zum Glück ist der Sommer vorbei und wir steuern gradewegs auf die Suppen- und Eintopf Saison zu, so dass ich davon ausgehen, dass ihr nichts dagegen habt, wenn es in den nächsten Wochen (und jetzt direkt zweimal hintereinander) Suppen-Rezepte für euch gibt.

Den Anfang macht eine Rote-Beete-Kokos Suppe, die zugleich mein allererstes Rote Beete Rezept ist. Die Farbe ist schon mal der Knaller, oder? Farblich also schon mal 1a! Das Auge isst schließlich mit, aber auch geschmacklich bin ich sehr zufrieden. Die Kombination von Roter Beete und Kokos war für mich genau das richtige. Und wer weiß: Vielleicht gibt es diesen Winter ja noch mehr Rote Beete Gerichte von mir…


Rote Beete-Kokos Suppe

1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Chili Schote
ca. 2 EL Sonnenblumenöl
500g Rote Beete (gekocht + vakuumiert)
400ml Kokosmilch
bis zu 200ml Wasser
Salz
Pfeffer
Thymian

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden, anschließend die Rote Beete aus der Verpackung nehmen, kurz abspülen und würfeln. Da Rote Beete sehr abfärbt, habe ich sicherheitshalber Einmalhandschuhe angezogen und ein Plastikschneidebrett verwendet.

Das Öl einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Die Rote Beete dazu geben und unter Wenden kurz mit andünsten. Anschließend mit Kokosmilch und 100ml ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und für circa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
 
Dann den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Nochmals mit Gewürzen abschmecken und ggf. noch etwas Wasser dazu geben, falls die Konsistenz noch zu dickflüssig ist. Mit frischem Thymian garnieren und servieren.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 9. November 2015

[vegan] Radieschen Suppe

[Werbung] Hattet ihr auch so gutes Wetter am Wochenende? Bei uns zeigte das Thermometer knapp über 20°C im Schatten an - und das im November! Und doch merkt man sonst deutlich: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken (zumindest nachts), der Winter klopft zaghaft an die Tür. Jetzt ist die Zeit, um sich mit einer großen Tasse Tee, dicken Kuschelsocken und einem guten Buch auf die Couch zurück zu ziehen. Jetzt ist die Zeit um Marmeladen und Kompott  einzukochen, Früchte zu trocknen, Eintöpfe zu kochen und Nüsse zu knacken. 

Wie ihr auf dem Saisonkalender für November sehen könnt, stehen nun ganz andere Obst und Gemüsesorten auf dem Speiseplan. Besonders für Suppen-Liebhaber ist jetzt die richtige Zeit, um mal etwas Neues auszuprobieren. Ich habe mir fest vorgenommen, in diesem Herbst und Winter ganz viele neue Gemüsesorten auszuprobieren, unter anderem Radieschen und Rote Beete. Da ich diesen noch recht skeptisch gegenüber stehe, habe ich mir gedacht, ich nähere mich dem ganzen Thema mal in der Suppen-Variante. Experiment geglückt! Ihr könnt euch also schon mal auf eine Rote Beete Suppe, eine neue Variante von Kürbissuppe und eine Rotkohl-Suppe freuen, aber den Anfang macht heute mein Radieschen-Experiment:


Radieschen Suppe

500g Radieschen
300g Kartoffeln
1 rote Zwiebel
2 EL Sonnenblumenöl
400ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
frisches Schnittlauch

Die Radieschen waschen, die Blätter abschneiden und in dünne Stifte schneiden. Die Kartoffeln und Zwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einen Topf geben und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Kartoffeln und Radieschen dazu geben und kurz mitandünsten.  Ruhig jetzt schon mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Alle Zutaten gut verrühren und bei mittlerer Hitze für ca. 25 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist.

Nach der Garzeit etwas abkühlen lassen, dann mit dem Pürierstab zu einer cremigen Suppe pürieren. Nochmals abschmecken, mit etwas frischem Schnittlauch anrichten und servieren. 
Die Suppe schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut. Also einfach das, was übrig bleibt, über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Mikrowelle kurz erwärmen.


Dieses Rezept ist in Kooperation mit Tchibo entstanden. Im Text findet ihr die Links zu Tchibos Lieblingsstücken, die ich während der Zubereitung meiner Suppe testen durfte und die mich überzeugt haben.
 
Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 6. November 2015

Freitags ist Markt [November]

War das nicht ein wundervoller, goldener Oktober? Ich konnte mich gar nicht sattsehen an diesen wunderschönen Herbstfarben der Bäume und bin so dankbar, dass wir noch mal richtig Sonne tanken konnten, bevor die Tage nun kürzer und dunkler werden. Ich bin sehr gespannt, was der November wettertechnisch für uns bereit halten wird. Ein Blick auf den Saisonkalender für den nächsten Monat verrät uns jedenfalls, dass der Winter vor der Türe steht. 

Der Saisonkalender für November ist wesentlich kürzer als noch in den Sommermonaten, insbesondere was die Auswahl von Obst aus regionalem Anbau betrifft. Dies ist auch der Grund, warum in meinem Saisonkalender zum Beispiel keine Mandarinen oder Orangen aufgeführt sind. Diese haben zwar im Herbst und Winter ihre Haupterntezeit und sind auch auf dem Wochenmarkt zu finden, aber sie stammen eben nicht aus regionalem Anbau, sondern werden importiert. Da mir neben der Saisonalität eben auch die Regionalität am Herzen liegen, führe ich diese Produkte nicht mit auf.




Ich freue mich im November besonders auf Rotkohl, Feldsalat und natürlich ganz viel Kürbis und Maronen. Wie bereits bei meinem letzten Freitags ist Markt Beitrag angedeutet, habe ich mich auch endlich an Rote Beete heran gewagt und eine leckere Suppe kreiiert, dessen Rezept ich natürlich bald mit euch teilen werde. 
Ebenso könnt ihr euch auf Rezepte mit Birnen und Äpfel freuen, denn wenn es schon wenig regional angebautes Obst auf dem Speiseplan gibt, dann möchte ich euch wenigstens mit dem ein oder anderem Rezept Anregungen und neue Ideen (für etwas Abwechslung) geben.
Auf welches Obst oder Gemüse freust du dich besonders im November?

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 3. November 2015

Mürbeteig-Kirschtaler

[Werbung] Bei uns im Team hat es sich so eingebürgert, dass man landestypische Süßigkeiten aus dem Urlaub mitbringt. Wir mümmeln halt eben gerne und am liebsten gemeinsam. Das Leckerste, was bisher mitgebracht wurde, war italienisches Mürbeteig Gebäck mit Kirschfüllung. Ein echter Klassiker und sehr landestypisch wie ich lernen durfte - und soooo lecker! Kein Wunder also, dass dieses Mitbringsel ratzfatz aufgegessen war und da niemand von uns geplant hat, sobald noch mal nach Italien in Urlaub zu fahren, habe ich mich der Aufgabe verschrieben, diese Mürbeteig-Kirsch-Köstlichkeiten nachzubacken.

Hoch motiviert wollte ich mich also ans Backen machen, aber ein Blick in unseren Vorratsschrank dämpfte meinen Enthusiasmus ganz gewaltig, denn eine Großfamilie Mehlmilben hatte es sich dort bequem gemacht! Also hieß es wegschmeißen und Schränke auswaschen statt backen. Ihr könnt euch vorstellen, wie meine Laune an diesem Tag war, denn nicht genug, dass ich nicht backen konnte, nein, ich musste auch noch jede Menge Lebensmittel wegwerfen und das finde ich richtig doof. Die Anfrage, die mich ein paar Tage später von Tchibo erreichte, ob ich nicht ein paar ihrer Produkte testen wollte, kam mir gerade recht. Denn seitdem bewahren wir Mehl, Zucker, Nüsse und andere Vorräte luftdicht und Milben-sicher in Portionierdosen auf. Problem gelöst und endlich kann wieder gebacken werden, ohne Angst zu haben, dass wieder Milben im Mehl zu finden sind.



Kirschtaler

250g Kirschen (frisch oder aus dem Glas)
25-50g Puderzucker
1-2 TL Speisestärke

250g Dinkelmehl (Typ 603)
125g kalte Butter
70g Zucker
1 Päckchen Burbon Vanille Zucker
1 Ei

Für die Kirsch-Füllung die Kirschen waschen und entsteinen, falls dies erforderlicher ist. Kirschen aus dem Glas einfach in ein Sieb geben und kurz abtropfen lassen. Mit einem Messer vierteln, ggf. mit etwas Wasser in einen kleinen Topf geben und auf kleiner Flamme erhitzen, damit die Früchte weich werden. Mit dem Pürierstab die Früchte pürieren, dann mit Puderzucker und Speisestärke mischen und aufkochen lassen bis eine zähflüssige, marmeladige Masse entsteht. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Für den Teig Mehl, Zucker, Vanillezucker und ein Ei in eine Rührschüssel geben. Kalte Butter direkt aus dem Kühlschrank nehmen und in kleine Flöckchen geschnitten zu den anderen Zutaten geben. Mit einem Messer grob durch die Zutaten hacken und auf diese Weise miteinander vermengen. Anschließend mit den Händen vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine Kugel formen, etwas platt drücken und in Frischhaltefolie einwickeln.
Den Teig so eingewickelt in den Kühlschrank legen und für mindestens eine Stunde durch kühlen lassen. 

Den gekühlten Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem Glas oder einem runden Ausstechet ca. 7cm große Kreise ausstechen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180° Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen und ein Backblech mit einer Dauerbackmatte auslegen.

Die Hälfte der Kreise auf dem Backblech verteilen, jeweils ca. 1 TL der Kirschfüllung in die Mitte geben und einen zweiten Teigkreis als Deckel darüber leben. Mit dem Stil eines Teelöffels ringsherum den Rand etwas andrücken, so dass die beiden übereinander liegenden Teigkreise verbunden sind und die Füllung nicht auslaufen.
[Kleine Randbemerkung: Das hat bei mir mal besser und mal schlechter funktioniert, je nachdem wie viel Kirschfüllung ich in die Mitte des unteren Kreises gegeben hatte. Also keine Panik, wenn etwas von den Kirschen heraus gedrückt wird beim Verschließen der Teig-Taler. Übung macht ja bekanntlich den Meister.]

Zuletzt die verschlossenen Teigtaler oben kreuzförmig einritzen und ab den Ofen damit. Für ca. 22-25 Minuten goldbraun backen. 


Dieses Rezept ist in Kooperation mit Tchibo entstanden. Im Text findet ihr die Links zu Tchibos Lieblingsstücken, die ich fürs Backen meiner Kirschtaler testen durfte und die mich überzeugt haben.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 1. November 2015

[Oma's Rezept] Nuß-Brot

Heute besuche ich endlich mal wieder meine Oma und freue mich schon sehr darauf, mit ihr zusammen zu kochen, zu backen und zu quatschen. Natürlich werde ich auch wieder fleißig die Rezepte mitschreiben, damit ich diese in meiner Sammlung habe und für euch nachbacken und verbloggen kann. Das Rezept für Oma's Erdbeermarmelade kennt ihr je bereits; heute zeige ich euch schon mal das Rezept für Oma's Nuß-Brot, das sich beim Marmeladen Rezept mit aufs Bild geschlichen hatte.
Brot selber machen ist einfacher als ich gedacht hatte und es schmeckt so gut! Wenn ich es sebst backe, dann weiß ich, was ich hab und welche Zutaten im Brot enthalten sind (oder eben nicht, wie zum Beispiel Konservierungsstoffe). Außerdem kann man Brot prima einfrieren, egal ob am Stück oder bereits in Scheiben geschnitten, damit es nicht schlecht wird, wenn man ein großes Brot oder mehrere Sorten backen möchte.

Wie ist das bei dir? Hast du auch alte Familien-Rezepte, die du gerne verwendest?


Nuß-Brot 

 400g Roggenmehl (Typ 1150)
200g Weizenmehl (Typ 1050)
40g Hefe
10g Salz
500ml Buttermilch
1/2 Tasse Wasser
2 EL Essig oder Zitronensaft
200g Haselnüsse (oder Walnüsse)

Buttermilch, Wasser und Hefe in einen Topf geben und erwärmen.
Tipp von meiner Oma: am besten mit den Fingern rühren, dann kann man die Temperatur viel besser einschätzen, denn die Milch sollte nicht wärmer als 40-45°C werden. 

Mehl in eine Rührschüssel sieben, Salz, Essig/Zitronensaft und Hefe-Milch hinzugeben. Alle Zutaten für mindestens fünf Minuten mit den Knethaken des Mixers verrühren, anschließend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit eine Kastenform (30cm Länge) einfetten und bemehlen. Dem Teig nach der Gehzeit die Nüsse hinzufügen und gut unterkneten. Den Teig in die Kastenform füllen und in eine Plastiktüte stellen. Diese gut verschließen und den Teig in der Form für mindestens 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Nach der Gehzeit die Kastenform auf die mittlere Schiene des heißen Backofens stellen und für 10 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 180°C senken und das Brot für weitere 50 Minuten backen lassen. Nach der Backzeit in der Form auskühlen lassen.



Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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