Montag, 28. September 2015

[vegan] Superfood-Frühstück mit Quinoa, Chia und Cranberry

Seit Wochen freue ich mich darauf, euch dieses Rezept zu präsentieren, denn es super gesund, passt wunderbar zum Herbst und ist so unfassbar lecker! Außerdem ist es mal wieder eine meiner experimentellen Kreationen, ein Frühstücks-Rezept (das gab es bisher in dieser Form ja auch noch nicht auf Little Tiger) und ich liebe die Fotos. Ihr merkt: ich bin ganz aus dem Häuschen, was dieses Rezept betrifft, und hoffe so sehr, dass ihr mein super Quinoa Frühstück auch so toll und lecker findet wie ich.

Ja, ich weiß, Quinoa ist zur Zeit super hip und in, aber da müsst ihr jetzt durch, denn ich bin auf den Geschmack gekommen. Nach meinen ersten Versuchen mit Quninoa als herzhaftes Gericht (zur Erinnerung: gefüllte Aubergine mit Quinoa), wollte ich auch mal eine süße Variante ausprobieren und - tadaaa! - heraus kam eine Schüssel Frühstücks-Glück und ein neues Lieblingsrezept.


Qunioa Frühstück
(für 2 Portionen)

100g weißer Quinoa
300ml Mandeldrink ungesüßt
2 TL Agaven-Dicksaft
50g Cranberries
1 handvoll Walnuss-Kerne
1 TL Chia Samen
1 EL Kakao-Nibs
1-2 Birnen 

Den Quinoa in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gut abbrausen, um die Bitterstoffe abzuspülen. Anschließend den Quinoa zusammen mit der ungesüßten Mandelmilch in einen kleinen Topf geben und für 18-20 Minuten köcheln lassen bis die meiste Flüssigkeit verkocht ist bzw. vom Quinoa aufgesogen wurde. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

In der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und die Birnen waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den aufgequollenen Quinoa mit der restlichen Mandelmilch in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Mit Agavendicksaft süßen und anschließend mit Chia, Kakao-Nibs, Birnen-Stückchen, Cranberries und Walnusskernen garnieren. 

Schmeckt sowohl noch lauwarm als auch kalt sehr gut und macht lange satt. Natürlich könnt ihr die Zugaben zum Quinoa nach eurem individuellen Geschmack variieren, z.B. eine andere Nuss- oder Obstsorte wählen.




Loss et üch schmecke!



Leeven Jross us Kölle.

Montag, 21. September 2015

Hallo Herbst! - Endlich ist wieder Kürbis-Zeit

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist der Herbst meine liebste Jahreszeit und ich freue mich sehr, dass er nun endlich da ist. Endlich gibt es wieder Kastanien, endlich gibt es wieder Kürbis! Wie sehr haben wir uns auf den Beginn der Kürbiszeit gefreut und die erste Hokkaido-Suppe genossen. 

Auf dem Blog von Frl. Moonstruck sah ich dann vergangene Woche, dass sie noch einmal alle Kürbis-Rezepte aus ihrem Archiv hevorgeholt hatte, und dachte: Hey, das ist eine super Idee! Das mache ich auch. Und so klickte ich mich durch mein Blog-Archiv des letzten Jahres - und schwupps, hier kommt meine kleine, aber feine Sammlung an Kürbis-Rezepten. Einfach auf die Bildunterschrift klicken und schon gelangt ihr zum Rezept.

gefüllter Kürbis mit Kartoffeln und Hack


herbstliches Ofengemüse mit veganem Zaziki


Kürbissuppe
 
Brownie mit Kürbis-Spalten


Lasagne mit Pute und Kürbis


Auch wenn Kürbissuppe unser Favorit bleiben wird, so bin ich selbst gespannt, welche neuen Ideen und Rezepte in diesem Jahre dazu kommen werden. 

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 18. September 2015

was lesen!? - "Die Töpfenhexe" von Vera Ruoff

Es gibt Bücher, mit denen verbinde ich ganz viele Kindheitserinnerungen. Die Janosch Geschichten von Tiger und Bär liebe ich über alles, vor dem Neunauge beim Kleinen Wassermann grusel ich mich noch heute, mit der Kleinen Hexe wollte ich immer mal zur Walpurgisnacht - und der Töpfchenhexe hätte ich gerne ein Töpfchen geschenkt. Kennt ihr die Töpfchenhexe überhaupt? Ich glaube, es ist eher eins der unbekannteren Kinderbücher, aber so schön und sehr empfehlenswert, auch wenn es schon ein paar Jahre älter ist.


Um was gehts?

Die Töpfchenhexe lebt mit ihrem Kater
Schluribumbi in ihrem kleinen Haus und hat eine große Leidenschaft: Sie sammelt Töpfchen in allen Größen, Farben und Formen. Jeden Montag muss sie ihre Töpfchen putzen, doch manchmal kann sie sich gar nicht merken, welcher Wochentag gerade ist. Zum Glück hat sie den Zauberer Suseldrus zum Freund, der sie daran erinnert.
Bisher hat die Töpfchenhexe 99 Töpfchen gesammelt und ihr größter Wunsch ist es, das 100. Töpfchen zu bekommen. Aber wie? Zum Glück hat Zauberer Suseldrus schon eine Idee...

Was denke ich über das Buch? 


Die Töpfchenhexe ist für mich ein kleiner Schatz unter den Kinderbüchern. Allein die Illustrationen von Franz Josef Tripp, der unter anderem auch die Kinderbücher von Michael Ende und Ottfried Preußler bebildert hat, finde ich schon ganz wunderbar. Leider kann man das Buch nicht mehr regulär bestellen, sondern muss entweder auf Flohmärkten oder gebraucht danach suchen. Wer also zufällig ein Exemplar findet, sollte es unbedingt kaufen, seinen Kindern oder Enkeln vorlesen oder weiterverschenken. Ich selbst habe das Buch letztes Jahr von meiner Schwester zu Weihnachten bekommen, weil sie genau wusste, wie gerne ich dieses Buch als Kind gelesen habe.

Vorgestellt: Die Töpfchenhexe, von Vera Ruoff, ISBN 978-0133242911

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 15. September 2015

Apfel-Birnen Streuselkuchen

Hurra, der Herbst ist da und verwöhnt uns mit frischen Äpfeln und Birnen aus heimischen Anbaugebieten. Keine Frage also, dass ich zur Zeit ganz viel Birne, Apfel, Zwetschgen und Co. esse. Entweder roh oder weiterverarbeitet - hach, es gibt so viele schöne Rezepte für die Herbstküche!

Meine Kollegen freuen sich immer, wenn ich meine neusten Kreation - insbesondere Kuchen - mitbringe, und ich freue mich über direktes Feedback und weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann. Streusel zum Beispiel. Wenn ich etwas so gar nicht kann, dann ist es Streusel für Kuchen herstellen. Egal welches Rezept ich zu Rate ziehe, ich bekomme es einfach nicht hin. Wie ihr auf den Bildern zu diesem Rezept sehen könnt, hat es auch bei diesem Blechkuchen nicht funktioniert und meine "Streusel" erinnern eher an Riemchen als an klassische Streusel. Aber was soll's! Geschmeckt hat der Kuchen dennoch vorzüglich.

Apfel-Birnen Streuselkuchen vom Blech

200g saure Sahne
170g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Backpulver
375g Mehl
3 Birnen
3 Äpfel

100g Butter
150g Zucker
ca. 275g Mehl
1 Eigelb

Ein Backblech mit Alufolie auslegen und den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen. Das Obst waschen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. 

Für den Teig die saure Sahne mit dem Zucker in einer Rührschüssel verrühren. Nach und nach die Eier dazu geben. Backpulver und Mehl in die Schüssel sieben und alle Zutaten gut miteinander vermixern. Den Teig auf das Backblech geben und glatt streichen. Die Apfel- und Birnenstreifen abwechselnd in Bahnen auf dem Teig verteilen. Das Obst sehr eng legen und leicht andrücken.

Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl und ein Eigelb in eine Schüssel geben. Die Zutaten mit den Händen zu einem bröseligen Teig verkneten und die entstandenen Streusel über dem Obstbelag verteilen, so dass dieser gut bedeckt ist. Den Blechkuchen für ca. 30 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze backen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 8. September 2015

Zwetschgen-Kuchen

Der Herbst hält Einzug, das erste Laub sammelt sich auf den Straßen und Wegen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf diese Jahreszeit - auch aus kulinarischer Sicht! Denn nun ist die Zeit für Kürbis, Rote Beete und Zwetschgen! Eben richtiges Soulfood, wenn die Tage wieder kürzer und regnerischer werden.
Als ich vor einigen Wochen dieses tolle Rezept bei Rehlein backt gelesen habe, war klar: Das probiere ich sowohl mit Nektarinen (wie im Original Rezept), aber auch mit Zwetschgen aus. Schön saisonal und regional. Es geht zwar eigentlich nichts über Zwetschgen-Kuchen vom Blech (schön mit Hefeteig-Boden, mhhhh!), aber warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Ein Rührteig ist schnell gemacht und durch das Obst bleibt er auch schön saftig und frisch. Mit Apfel habe ich diesen Kuchen übrigens auch schon gemacht und bin nach wie vor sehr begeistert vom Grundrezept; ein echter Allrounder eben.


Zwetschgen-Kuchen
(für eine 18er-Springform)

50g zimmerwarme Butter
50g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
2 EL Joghurt
150g Dinkelmehl
1/2 Pck. Weinstein-Backpulver
10-12 Zwetschgen

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und die Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend Butter, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer cremig rühren. Die Eier und den Joghurt dazu geben und kurz unterrühren. Dann erst Mehl und Backpulver mischen, in die Rührschüssel sieben und noch mal alles Zutaten für einige Minuten mixern. Den Großteil der Zwetschgen-Stücke (gut 3/4) unter den Teig heben.

Eine Springform einfetten und bemehlen. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Zum Schluss die restlichen Zwetschgen-Stücke auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Den Kuchen auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens für 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen nach dem Backen für einige Minuten in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig erkalten lassen (z.B. auf einem Rost).

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 4. September 2015

Freitags ist Markt [September]

Die Zeit verfliegt nur so. Schwupps, schon ist der August rum und ich möchte euch am Markttag den Saisonkalender für September präsentieren. Meteorologisch befinden wir uns bereits im Herbst - und das zeigt sich auch im Saisonkalender, in den wieder jede Menge Bewegung gekommen ist. Die Pfifferling-Saison habe ich leider komplett verpasst, aber dafür gibt es wieder anderes Obst und Gemüse, auf das man sich im nächsten Monat freuen kann.


Ganz besonders freue ich mich auf den Beginn der Kürbis Saison. Herbst ist für mich absolute Kürbiszeit und in den nächsten Wochen wird es sicherlich mehr als einmal leckere Kürbissuppe geben. 
Auch auf die Rote Beete freue ich mich ein wenig, denn ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr endlich über meinen Schatten zu springen und der kleinen Knolle eine Chance und mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Wie gut, dass ich letzte Woche in Schottland eine köstliche Rote-Beete-Suppe gegessen habe - na, wenn das kein Zeichen ist, dass wir noch Freunde werden! 
Apropos Suppe: Rotkohl-Suppe steht ebenfalls auf meiner "muss ich unbedingt mal kochen"-Liste. Ihr seht, ich freue mich riesig auf den Herbst und die herbstlichen Rezepte. Hier aber nun endlich mein marktfrischer Saisonkalender für den September.

Auf welches Obst oder Gemüse freust du dich besonders im September?

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 2. September 2015

Links with Love #4 [Lieblingssongs]

Heute möchte ich euch im Rahmen der 5 Links with Love einige Lieder vorstellen, die nicht nur zu meinen Lieblingsliedern zählen, sondern auf ihre ganz eigene Weise für bestimmte Punkte auf meinem Lebensweg stehen. Sozusagen die Lieder meines Lebens. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür, dass ich nicht zu jedem Lied en détail beschreibe, welche Begebenheit damit für mich verknüpft ist, aber ein paar Worte werde ich schon darüber verlieren und auch die schönste Stelle des Liedes noch mal aufschreiben.



Hast du auch einen oder mehrere Songs, die dich schon dein Leben lang begleiten? Schreib es mir doch einfach in die Kommentare.


°°°°°

1) Müsste ich mich für ein Lied entscheiden, um mich selbst zu beschreiben, dann wäre dies definitiv Supergirl von Reamonn. Es passt irgendwie zu mir.

“It's okay. I got lost on the way, but I'm a supergirl and supergirls don't cry.”

Auch die aktuelle Cover-Version von Anna Naklab feat. Alle Farben finde ich sehr schön! Kennt ihr die schon? Welche findet ihr besser?

2) Im Rahmen des Programms unseres Abi-Balls durfte sich jeder von uns einen Song aussuchen. Ich habe mich für Iris von den Goo Goo Dolls entschieden und bin auch 9 Jahre später immer noch sehr zufrieden mit meiner Wahl. 

"And I don't want the world to see me 'cause I don't think that they'd understand
When everything's made to be broken, I just want you to know who I am"

Gab es diese Tradition auch bei deinem Schulabschluss-Ball? Welches Lied hast/ hättest du dir ausgesucht?

3) Mit I would stay von Krezip verbinde ich vor allem die Gründe für meine verfrühte Rückkehr aus dem Ausland und alles, was im Anschluss daran so passiert ist. (Für meine Zeit in London steht übrigens der Song London still von The Waifs. So ein tolles Lied.)

"If I could I would stay"

Ich bringe mir auch gerne CDs aus dem Ausland mit. So habe ich in Australien Missy Higgins und in Kolumbien Choc Quib Town für mich entdeckt, die hier sehr unbekannt sind.

4) Kaum zu glauben, aber Breakfast at Tiffany's von Deep Blue Something ist von 1995 und seit ich ihn das erste Mal gehört habe, finde ich ihn toll. Damals lief der Song gefühlt 275x pro Tag im Radio und auch wenn ich mit meinen damals 9 Jahren den Bezug zum gleichnamigen Film noch überhaupt nicht verstanden habe, so verbinde ich seit je her schöne Erinnerungen an mein erstes Sommercamp damit. Außerdem finde ich, ist dieser Song einfach super positiv und macht einem (jedenfalls mir) immer gute Laune.

"And I said well that's, the one thing we've got" 

Was ist dein Gute-Laune-Song schlechthin?

5) Oh weia, Nothing Else Matters von Metallica ist ja noch älter (veröffentlicht 1992) und definitiv ein Klassiker, oder? Für meinen Herrn Bär und mich ist es außerdem unser Lied, denn als wir uns die ersten paar Mal getroffen haben, lief jedes Mal dieses Lied. Entweder im Cafe oder im Autoradio. Unabhängig von einander haben wir diesen Zufall bemerkt und erst als wir schon zusammen waren und den Song noch mal hörten, festgestellt, dass der andere es auch bemerkt hatte. Tja, so war das mit uns und Nothing Else Matters.

"Trust I seek and I find in you"

Hast du auch so ein Lied, das du mit einem bestimmten Menschen verbindest?


°°°°°

Das waren meine 5 Netzfundstücke zum Thema "Lieder meines Lebens". Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt und mir ein wenig über die Lieder erzählst, die dir wichtig sind und dich an Situationen und Menschen erinnern.

Leeven Jross us Kölle.
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