Samstag, 30. Mai 2015

[vegan] Kichererbsen Flammkuchen

Ich unterbreche meine Erdbeer-Woche kurzzeitig wegen einer wichtigen Mitteilung: das #ichbacksmir Thema im Monat Mai lautet "Flammkuchen". Ich habe schon einmal an dieser Aktion von Tastesheriff mitgemacht, und zwar zum Thema "Lieblingskuchen". Mein Rezept dazu waren Schoko-Käsekuchen Würfel. Mhhh, die waren vielleicht lecker. Jetzt hab ich passend zum neuen Thema einen neuen Lieblingskuchen für den Frühling: Flammkuchen mit Kichererbsen-Mehl und roten Zwiebeln. Schnell gemacht, ultra lecker und das beste daran: Er ist vegan, lactosefrei und glutenfrei. Somit ein Allrounder und für so gut jeden geeigent. Hach, ich komme ins Schwärmen. Nun aber erstmal das Rezept für euch.

Kichererbsen Flammkuchen

200g Kichererbsen Mehl
1 Prise Salz
1 Prise Currypulver
75ml Wasser
 2 EL Olivenöl

150g Soja Frischkäse natur (z.B. "wie Frischkäse" von Heirler)
Saft 1/4 Zitrone
1 rote Zwiebel
Salz
Pfeffer
frische Petersilie

Vorbereitend den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Kichererbsen Mehl zusammen mit je einer Prise Salz und Currypulver in eine Schüssel sieben. 75ml Wasser und 2 EL Olivenöl hinzugeben, und alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 

Den fertigen Teig dünn ausrollen und auf das Backpapier legen. In einer Schüssel nun den Soja Frischkäse mit dem Zitronensaft verrühren und auf dem Teig verstreichen. Anschließend nach Belieben mit Salz, Pfeffer und frische Petersilie würzen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebelstücke großzügig auf dem Frischkäse verteilen und den Flammkuchen im heißen Backofen für 20 Minuten knusprig backen.

Loss et üch schmecken!

Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 28. Mai 2015

[vegan] Erdbeer-Bananen Smoothie mit Orange

Endlich gibt es auch deutsche Erdbeeren auf dem Markt zu kaufen. Da ich sehr gerne saisonal und regional einkaufe, musste ich mich sehr lange gedulden, aber ist die Erdbeer-Zeit endlich da. Wir haben uns für dieses Jahr auch ganz fest vorgenommen, auf dem Feld selbst pflücken zu gehen, aber wie ich uns und unsere Terminkalender kenne, schaffen wir es vermutlich wieder nicht und müssen auf die Erdbeeren vom Markt zurück greifen. Aber da die Erdbeer-Saison ja grade erst begonnen hat, gebe ich die Hoffnung noch nicht auf, sondern genieße Erdbeeren in jeder erdenklichen Form, z.B. als Smoothie.

Erdbeer-Bananen Smoothie mit Orange

500g Erdbeeren
1 große Banane
1 Orange

Die Erdbeeren waschen, von den grünen Blättern befreien und halbieren. Die Banane schälen und in dicke Scheiben schneiden. Die Orange halbieren und mit Hilfe einer Zitruspresse auspressen. Den Orangensaft zusammen mit dem Obst in ein hohes Gefäß geben und gut durch pürieren. 
Eventuell etwas Wasser dazu geben, falls der Smoothie zu dickflüssig ist.


Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 26. Mai 2015

was lesen!? - "Der Erdbeerpflücker" von Monika Feth

Kennt ihr das? Ich seid am Bahnhof oder am Flughafen und müsst noch ein wenig Zeit totschlagen? In solchen Situationen gehe ich am liebsten in einen Bücherladen, stöbere ein bißchen durch die Auslage und füge das ein oder andere Buch meiner Wunschliste hinzu. Eine zeitlang habe ich mir in jeder Stadt, in der ich mindestens eine Nacht verbracht habe, ein Buch gekauft und Ort und Kaufdatum auf der Innenseite des Umschlags vermerkt. So hatte ich immer einen Grund, ein Buch zu kaufen und außerdem eine schöne Erinnerung. 

Meistens ist das Cover ausschlaggebend, ob ich das Buch in die Hand nehme und mir die Beschreibung durchlese oder nicht. So ging es mir damals auch als ich das Buch "Der Erdbeerpflücker" das erste Mal sah. Die Erdbeeren auf dem Cover sprachen mich direkt an, so dass ich einen zweiten Blick riskierte. Den Titel fand ich eher ungewöhnlich - insbesondere in Kombination mit dem Zusatz "Thriller". Mein Interesse war geweckt und das Buch durfte direkt mit, auch wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist (aber das muss ja nichts schlechtes sein - im Gegenteil!).


Um was gehts?

Jette und ihre Freundinnen Caro und Merle wohnen gemeinsam in Bröhl, einer kleinen Gemeinde Nahe Köln, in einer WG. Caro ist über beide Ohren in einen älteren Mann verliebt, weiß jedoch weder seinen Namen noch kann sie ihn ihren Freundinnen vorstellen. Als sie kurz darauf ermordet wird, stehen Jette und Merle vor einem Rätsel. Wer ist der Täter? War es Caros mysteriöser Freund?
Jette schwört auf Caros Beerdigung öffentlich, den Mörder zu finden und weiß nicht, dass sie den Täter damit auf sich aufmerksam macht und sich selbst in große Gefahr bringt. Denn Caros Mörder ist näher als Jette glaubt und arbeitet als Erdbeerpflücker während der Saison auf den Feldern rund um Bröhl...

Was denke ich über das Buch?

Der Erdbeerpflücker ist ein gelungener Auftakt zur Buchreihe rund um Jette und ihre Freunde, und lesenswerter Jugendthriller. Zwar ist der erste Teil des Buches noch geprägt von der Vorstellung der Charaktere, familiären Konstellationen und Beschreibung des WG-Lebens der Mädchen, aber durch die außergewöhnliche und geschickt wechselnden Erzählperspektiven nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf. 
Die Geschichte wird vor allem aus Sicht von Jette, Merle und dem Erdbeerpflücker erzählt, so dass man als Leser den Entwicklungen immer einen kleinen Schritt voraus ist und schnell voraus ahnt, welche Wendungen die Geschichte noch nehmen wird. Einmal in den Bann der Geschichte gezogen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, ob Jette der Gefahr noch entkommen würde.

Vorgestellt: Der Erdbeerpflücker, von Monika Feth, ISBN 978-3570302583

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 24. Mai 2015

Maulfwurfkuchen [Gastbeitrag von kindderachtziger]

Es ist schon ein paar Monate her, seit die liebe Katja von maedchenmitherz.de bei mir auf dem Blog zu Gast war, um ihr 'Projekt Heimat' vorzustellen (wer das noch mal nachlesen möchte, findet hier noch mal Katja's Beitrag ). Umso mehr freue ich mich, dass ich heute Silke begrüßen darf. 
Silke schreibt auf ihrem Blog "Kind der Achtziger" über das Ruhrgebiet, Heimatgefühl, Rezepte, Erlebnisse und DIY-Ideen. Zum Besuch auf meinem Blog hat Silke netterweise den Kuchen gleich selbst mitgebracht... ;-)

 
 ♥ ♥ ♥

Als Nika mich fragte, ob ich einen Gastbeitrag bei ihr schreiben möchte, war ich erstmal völlig aus dem Häuschen. Schließlich blogge ich erst seit gut einem halben Jahr und ich hätte mir nie zu träumen gewagt, dass mir nach dieser recht kurzen Zeit ein anderer Blogger schon sein Vertrauen schenkt. An dieser Stelle liebe Nika, vielen Dank dafür.

Nach einiger Zeit des Überlegens und Abwägens, worüber ich denn schreiben möchte, habe ich Nika dann zwei Rezepte zur Auswahl gestellt, die ich gerne verbloggen würde. Sie hat sich für den Maulwurfkuchen entschieden. Vor einigen Wochen war dieser Kuchen ein spontaner Wunsch des Liebsten, den ich gerne erfüllt habe. Bei Chefkoch erst mal nach Rezepten geschaut, doch waren die meisten entweder mit Banane (nicht so mein Fall) oder mit viel Sahne (verträgt der Liebste nicht so gut und geht auch auf die Hüften ;)). Schließlich habe ich dann aus zwei Rezepten eine eigene Kreation zusammengestellt, die allen Testern sehr gut schmeckte. Die Creme des Kuchens erwies sich als so lecker und vielseitig, dass ich sie auch für Cupcakes verwendet habe. Doch dazu zum Ende des Beitrags mehr. Zunächst einmal das Rezept für den Maulwurfkuchen:

Zutaten
für den Teig
200 g raumwarme, weiche Butter
1 Pck. Vanillezucker
150 g Zucker
5 Eier
100 g Mandeln (gemahlen oder gehackt)
100 g Mehl
4 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver

für den Belag
500 g Erdbeeren
ggf. Banane (dann weniger Erdbeeren)

für die Creme
1 Pck Sahnesteif
1 Pck. Vanillezucker
200-250 ml Sahne (hier Rama Cremefine)
400 g Frischkäse (Buko leicht)
Kaltschale Erdbeere (alternativ Götterspeise Zitrone etc. je nach Geschmack)
Zitronensaft (etwa von einer ½ Zitrone)
6 EL Zucker

Zubereitung
Den Backofen auf 200°C Umluft (bei anderen Herdarten bitte entsprechend anpassen) vorheizen. Die gewürfelte Butter mit einem Päckchen Vanillezucker und dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln einrühren. Die Mandeln, das Mehl, den Kakao und das Backpulver mischen. Die Mischung nach und nach einrühren, dann staubt es nicht so sehr. Den Rührteig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm) füllen und glatt streichen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 25 Min. backen, mit der allseits bekannten Stäbchenprobe zwischendurch prüfen, ob er schon fertig ist. Je nach Backofen kann ja die Backzeit variieren. Den Teig abkühlen lassen (ggf. auf ein Gitter stürzen). Denn abgekühlten Kuchen bis auf einen ca. 2 cm dicken Boden und einen schmalen Rand mit einem Löffel aushöhlen. Die ausgelösten Krümel sehr fein zerbröseln.

Die Erdbeeren putzen und vierteln - ggf. die Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das Obst auf dem ausgehöhlten Boden verteilen. Sahnesteif und das Päckchen Vanillezucker zur Sahne geben, diese steif schlagen. Den Frischkäse mit Zucker und Zitronensaft anrühren. Die Kaltschale mit etwa einem Becher Wasser vermischen und gut durchrühren, wer Götterspeise verwendet diese nach Packungsanleitung zubereiten ggf. etwas weniger Wasser verwenden, damit die Creme nicht zu flüssig wird. Diese dann zum Käse hinzufügen und die Sahne unterheben. Die Creme kuppelförmig auf die Früchte häufen und bis zum Tortenrand ziehen. Kuchenbrösel aufstreuen und andrücken. Den Kuchen bestmöglich bis zum Aufschneiden kalt stellen. Damit euch nun noch mehr das Wasser im Mund zusammen läuft, hier ein Beweisfoto:

Anlässlich einer Babyparty für einen zu erwartenden kleinen Erdenbürger sowie für die Taufe 
meiner Nichte habe ich die Creme ohne Kaltschale – je nach Konsistenz etwa 2-3 Päckchen Sahnesteif zusätzlich - zubereitet und in einen Spritzbeutel gegeben. Die Muffins damit dekorieren und mit Streusel nach Belieben verzieren. Die Cupcakes nach Möglichkeit bis zum Verzehr und zur Lagerung angefallener Reste kalt stellen, so kann man sie bis zu 5 Tage frisch halten, doch meistens ist schon vorher alles verputzt. Sicherlich ist es auch möglich die Creme mit Lebensmittelfarbe zu versetzen, um ihr einen zusätzlichen Effekt zu verleihen, nur mit flüssigen Farben vorsichtig sein, damit die Konsistenz der Creme noch ausreichend fest bleibt. Die Ergebnisse seht ihr hier: 


So nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken, ich hoffe der Kuchen schmeckt euch genauso gut wie mir. Ich könnte schon wieder loslegen, während ich diesen Post schreibe.

Ganz liebe Grüße,
Silke von kindderachtziger.ruhr


 ♥ ♥ ♥
Vielen lieben Dank, Silke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Gastbeitrag zu verfassen. Wenn ihr noch mehr von Silke lesen wollt, dann hüpft doch mal rüber auf ihren Blog www.kindderachtziger.ruhr ! 

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 22. Mai 2015

Einmal Sushi bitte!

[Werbung] Vor einigen Wochen flatterte eine Kooperationsanfrage in mein Email Postfach: Lieferheld würde mich gerne zum Sushi essen und testen einladen! Nun muss ich direkt mal gestehen, dass ich erst einmal in meinem Leben (und zwar in Sydney) Sushi gegessen habe und somit wahrlich nicht zu den Sushi Experten zähle. 
Sollte ich die Kooperationsanfrage dennoch annehmen? Oder vielleicht gerade deshalb? Sushi online bestellen und liefern lassen? Warum eigentlich nicht! Egal ob über die Homepage oder über die Lieferheld-App: das Bestellen war kinderleicht. Postleitzahl eingeben, das gewünschte Sushi Restaurant anklicken, Essen auswählen, online bezahlen und entspannt zu Hause auf die Lieferung warten.

Ich habe mich nach einiger Recherche (für mein Liefergebiet kamen insgesamt 11 Restaurants in Frage) für die Sushi Mii Bar entschieden und die folgenden Speisen bestellt:

Lachs Maki
Thunfisch Maki
Gurke Maki
Brazilian Maki (mit Zitronenschale, Chilipulver)
Nigiri Sake (Lachs)
Nigiri Maguro (Thunfisch)
Uromaki Inside Out vegetarisch (Avocado, Gurke, Paprika, Frischkäse)
Sommerrolle mit Hähnchenbrust (Reisnudeln, Salat mit Reisblatt ummantelt)

Direkt nach der Bestellung erhielt ich per Email eine Bestellbestätigung und die Information über die voraussichtliche Lieferzeit von 60 Minuten. Für die doch recht umfangreiche Bestellung fand ich das völlig in Ordnung und als es bereits 50 Minuten später klingelte, war ich positiv überrascht. Die Mitarbeiterin, die mir das Essen überreichte, war sehr höflich und erklärte mir noch einmal kurz, welches Gericht ich in welcher Box finden würde. Das war für mich als Sushi-Neuling sehr hilfreich. Gabeln, Stäbchen, Servietten, drei Glückskekse und jede Menge Sojasoße waren außerdem dabei. Alle Speisen waren gut verpackt und sehr hübsch angerichtet, so dass es uns schwer fiel, erst noch Fotos zu machen. Viel lieber hätte ich mich direkt ans Testen gemacht!



Zunächst habe ich die beiden Nigiri probiert - köstlich! Besonders das Nigiri Sake (mit Lachs) hat mir sehr gut geschmeckt. Das Fleisch war fest, gleichzeitig aber auch zart und schmeckte fast gar nicht nach Fisch, sondern dezent nach den Gewürzen. Ein gutes Zeichen, denn frischer Fisch soll ja bekanntlich nicht "fischig" schmecken.

Weiter ging es mit der Sommerrolle, die ebenfalls super lecker war. Sehr frisch, sommerlich und leicht mit einer tollen Minz-Note. Zum Glück hatte ich zwei bestellt, denn ich liebe Sommerrollen, weil sie im Gegensatz zur Frühlingsrolle nicht frittiert werden. Als nächstes probierte ich die Uromaki Inside Out Rolle, die vegetarisch mit Avocado, Gurke, Paprika und Frischkäse gefüllt war. Sehr schön anzusehen und ebenso lecker im Geschmack. 



Zu guter Letzt habe ich die verschiedenen Maki Sorten probiert. Die Lachs und Thunfisch Maki waren sehr lecker, allerdings im Vergleich zur unglaublich leckeren Nigiri etwas langweilig. Auch die Gurken Maki schmeckten sehr gut und avancierten kurzzeitig zu meinem Maki-Favoriten, bis ich die Brazilian Maki probierte, von denen ich sehr angetan war. Leicht scharf und würzig, aber durch die Zitronenschale auch schön frisch. 
Gut gefallen hat mir an den Maki, dass die Rollen in kleinen, mundgerechte Stücke portiniert und sehr fest gewickelt waren. So musste ich keine Sorge haben, dass sie mir beim Essen oder beim in die Soße tunken auseinander fallen würden.

Mein Fazit: Sushi ist toll und sehr vielfältig. Alle getesteten Produkte haben mir sehr gut geschmeckt, egal ob vegetarisch, mit Fisch oder mit Hühnchen in der Sommerrolle. Die Produkte waren alle sehr frisch, das Preis-Leistungsverhältnis für mich stimmig und der Service bei der Lieferung sehr gut. 
Kurz gesagt: Hier bestelle ich gerne noch einmal.

Herzlichen Dank an Lieferheld, die mir kostenlos einen Gutschein zur Verfügung gestellt haben.

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Pizza mit jungem Spinat und Möhren

Freitags ist Markt bei uns im Stadtteil und ich liebe es, meine Mittagspause dort zu verbringen und fürs Wochenende einzukaufen. Brot, Eier, Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, Blumen. Das volle Programm. Die meiste Zeit verbringe ich tatsächlich am Stand vom Bauern aus der Region und decke mich dort mit regionalem und saisonalem Obst und Gemüse ein. Zur Zeit sind das vor allem Rhabarber, Erdbeeren, Salat, Kohlrabi, Champignons, Bundmöhren und ganz viel Spinat. 

Spinat habe ich schon immer gerne gegessen, allerdings eher als fertigen Rahmspinat. Lieblingsessen als Kind? Kartoffeln, Rahmspinat und Spiegelei. Das gabs zum Glück auch einmal die Woche bei uns, so dass mein Spinat-Hunger stets gestillt wurde. Mittlerweile esse ich auch Blattspinat sehr gerne und freue mich daher, wenn es auf dem Markt den ersten, jungen Spinat aus Deutschland gibt. Ein Bund Möhren dazu und schon hab ich meinen Pizzabelag. Die Kombination von orangenen Möhren und grünem Spinat macht nicht nur optisch was her, sondern ist auch super lecker. Im Frühjahr ist dies daher meine Lieblingspizza.


Pizza mit jungem Spinat und Möhre

150g Weizenmehl
150g Dinkelmehl 
1/2 Würfel frische Hefe
1 Prise Salz
150ml lauwarmes Wasser
1 EL Sonnenblumenöl
250ml passierte Tomaten
Pfeffer
Oregano
ca. 200g junger Spinat
1-2 Möhren
200g geriebener Käse 

Das Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe hinein bröseln, eine Prise Salz drüber streuen und 1 EL Sonnenblumenöl dazu geben. Mit einer Gabel etwas Mehl über die Hefe schaufeln, dann erst das lauwarme Wasser über das Mehl gießen und alles für 10 Minuten ruhen lassen.
Anschließend alle Zutaten mit den Knethacken des Mixers auf langsamer Stufe mehrere Minuten durch kneten bis sich ein zäher Teig gebildet hat. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (z.B. auf der Fußbodenheizung) stellen und den Teig ca. 30-45 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze (oder 200°C Umluft) vorheizen lassen. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den jungen Spinat putzen und große Blätte ggf. halbieren. Sobald der Teig aufgegangen ist, diesen noch einmal kurz mit den Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und dann flach in Form eines Rechtecks ausrollen. 
Den ausgerollten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, die passierten Tomaten darauf verteilen und mit Pfeffer und Oregano nach Belieben würzen. Spinat und Möhrenscheiben darauf verteilen und zu letzt mit Käse bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen bis der Käse geschmolzen und der Teig goldbraun ist.



(Dies ist mein Beitrag zum Monats-Motto "Spinat" bei der Mädchenküche

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 18. Mai 2015

Momentaufnahme [Schreibzeit]

Es ist mal wieder so weit. Ich schreibe ein bißchen was in eigener Sache und beteilige mich damit an der "Schreibzeit" von Bine. Jeden Monat veröffentlicht Bine einen Post zu einem bestimmten Thema und lädt uns alle ein, uns ebenfalls zu diesem Thema Gedanken zu machen. Im Februar haben wir zum Beispiel über das Bloggen an sich gequatscht. Erinnert ihr euch? Ich hatte meine "two cents" hier dazu beigetragen. Nachdem ich im März (Thema: "Mein Blog - ein privates Tagebuch?") und April (Thema: "Demut") ausgesetzt habe, weil ich meine Gedanken zu den Theman irgendwie nicht aufs Papier bzw. auf den Blog bekommen habe, freue ich mich, in diesem Monat wieder dabei zu sein. Los geht's!

Im Moment…

denke ich viel über die Zukunft nach. Ich merke selbst, wie sehr ich mich im letzten Jahr verändert habe und versuche, meine Lebensplanung entsprechend anzupassen. Klappt noch nicht so wirklich, aber ich arbeite dran.

mag ich, dass es abends so lange hell ist. Wie jedes Jahr freue ich mich auf die Zeit, wenn die Tage so lang sind, und weiß einmal mehr die verschiedenen Jahreszeiten zu schätzen.

mag ich nicht, zu wenig Zeit zu haben, um meinen Ansprüchen und anderen Menschen gerecht zu werden. Kurz gesagt: meine Work-Life-Balance ist nicht im Gleichgewicht und ich als Waage mag so etwas gar nicht. 

fühle ich mich relativ ausgeglichen und innerlich zufrieden, auch wenn es immer noch Baustellen in meinem Leben gibt.

trage ich Converse, Jeans und Shirt. Wie immer eigentlich. Zu Hause allerdings am liebsten den viel zu großen Kapuzenpullover vom Herrn Bär.

brauche ich mehr freie Zeit. Mehr Zeit für mich, mehr Zeit für uns. 

nervt mich Lärm, insbesondere Verkehrslärm und die Tatsache, dass sich unser Vermieter seit Jahren weigert, neue Fenster einzubauen, die dieses Problem lösen könnten. 

will ich am liebsten Urlaub haben (ja, schon wieder!) und ans Meer fahren. 

höre ich viele alte CDs. Erst letzte Woche habe ich die "So schmeckt der Sommer"-CD von Lagnese wieder entdeckt. 20 Jahre alt, total 90er. Herrlich! Noch älter, aber genauso gut ist die CD "Kribbeln im Bauch" von Pe Werner. Hach, was habe ich diese Kassette (!) damals geliebt. Die lief bei mir rauf und runter. Jetzt hab ich mir endlich die CD gekauft und die Lieder direkt mal auf den iPod gezogen für unterwegs.

mache ich mir viele Gedanken um meinen Blog und genieße das richtig, denn ich hab viele schöne Beiträge für die nächsten Wochen geplant. Zwar schmeisse ich meine Planung jeden zweiten Tag wieder um, aber es kommen auch immer wieder neue Aktionen wie die Schreibzeit 'dazwischen'. :)

esse ich viel Rhabarber, denn so lange die kurze Saison noch andauert, muss ich das einfach ausnutzen.

trinke ich meistens Wasser. Am liebsten mit viel Sprudel, aber wenig Natrium. Tee, Faßbrause (am liebsten Orange) und Radler sind aber zur Zeit auch nicht zu verachten.

vermisse ich London. Jetzt es ist bald schon wieder ein Jahr her, dass ich das letzte Mal dort war. Am liebsten würde ich den ganzen Sommer dort verbringen, aber zur Zeit sieht es fast so aus, als würde noch nicht einmal ein Wochenendtrip drin sein.

bedaure ich, nicht näher am Meer zu wohnen. Das wäre schön...

träume ich von London und Neuseeland. Davon, nochmal für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen und dort zu leben und zu arbeiten. Das ist zwar total unrealistisch, aber träumen darf man ja.

danke ich meinen Schwestern, weil sie mich so lieben, wie ich bin, wir uns alles sagen können und nichts zwischen uns steht.

Das war meine Momentaufnahme. Wenn ihr auch gerne an der Schreibzeit teilnehmen möchtet, dann schaut einfach mal auf Bines Blog www.waseigenes.com vorbei.

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 17. Mai 2015

[vegan] Rhabarber Muffins

Die Stände auf dem Markt und die Regale im Supermarkt sind voll von grünen und roten Rhabarberstangen. Solange die Rhabarber-Zeit noch andauert, muss ich sie ausnutzen - und mal wieder etwas Neues ausprobieren. Schon länger wollte ich mal Backen mit Agaven-Dicksaft als Zuckerersatz ausprobieren, ebenso Kuhmilch durch andere "Milch"-Arten ersetzen. Warum nicht gleich alles auf einmal ausprobieren? Meine neuste Kreation ist nicht nur vegan geworden, sondern schmeckt auch richtig gut. Weniger süß, dafür schön fruchtig nach Rhabarber. Solltet ihr unbedingt auch mal ausprobieren.




Rhabarber Muffins

190g Dinkelmehl
70g Weizenmehl
100g Agaven-Dicksaft
150ml Dinkel-Drink
125g Margarine
1 Päckchen Burbon-Vanillezucker
3 TL Backpulver
250g Rhabarber

Vorbereitend den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Rhabarber waschen, schälen und in dünne Stücke schneiden. 

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben. Den Agaven-Dicksaft, die Dinkelmilch und die weiche Margarine, sowie den Zucker hinzufügen und alle Zutaten für mehrere Minuten mit dem Mixer verrühren. Zuletzt die Rhabarberstücke unterheben und den Teig auf die 12 Papierförmchen aufteilen. 

Für 20 Minuten im vorgeheiztem Backofen backen. Stäbchenprobe machen! Anschließend vollständig auskühlen lassen.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 15. Mai 2015

Haferflocken Brot

Schon bevor wir unsere KitchenAid bekommen haben, habe ich total gerne mit anderen über Rezepte, Blogs und Küchengeräte ausgetauscht. Ein Glück, dass es in meinem Umfeld Menschen gibt, denen es genauso geht. So gibt es in der Mittagspause fast nichts Schöneres für mich, als mich mit meiner lieben Kollegin Katja über Thermomix und KitchenAid auszutauschen. Was sind die Vor- und Nachteile? Was kann man alles damit machen? Wo findet man Rezepte und Anregungen? Kurz gesagt: Küchenplausch deluxe!
Natürlich tauschen wir bei dieser Gelegenheit auch Rezepte aus und ich bin immer ein dankbarer Abnehmer für neue Rezepte und Ideen. Das Haferflocken-Brot ist eines davon und ich habe es nur leicht abgewandelt (im Originalrezept waren keine gemahlenen Nüsse vorhanden, aber ich mag den leicht nussigen Geschmack).

Haferflocken Brot 

475g kernige Haferflocken
25g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
500g Magerquark
3 Eier
2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz


Vorbereitend den Backofen auf 150°C Umluft oder 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen lassen. Eine 26er Kastenform entweder einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Magerquark in eine Rührschüssel geben; die Haferflocken hinzugeben und mit einem Eßlöffel kurz unterrühren. Die gemahlenen Nüsse, Eier und das Backpulver, sowie eine Prise Salz in die Schüssel geben und alle Zutaten gut mit einander verrühren. Den fertigen Teig in die Kastenform umfüllen, glatt streichen und für ca. 60 Minuten im heißen Backofen backen lassen. (Stäbchenprobe machen)


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Little Tiger besucht... Liebling, ich Blogge - Jetzt!

Heute gibt es wieder mal eine Buchvorstellung von mir, allerdings mit einer kleinen Besonderheit: Den Post findet ihr nicht hier auf meinem Blog, sondern bei Alina auf ihrem Blog "Liebling ich blogge jetzt". Alina bloggt viel über ihre Familie und ihre Rolle als Mama, aber auch über Mode, Ernährung und ihren Kampf gegen die Pfunde.
Als ich mir Gedanken darüber machte, welcher Art mein Gastbeitrag sein könnte, war schnell klar, dass ich gerne eine Buchvorstellung über meinem liebstes Pilates-Buch machen wollte. Gesagt getan, und heute könnt ihr also auf Alinas Blog meinen Beitrag zu "Pilates für Anfänger" von Darcey Bussell lesen. (einfach aufs Bild klicken)


http://lieblingichbloggejetzt.com/gastbeitrag-was-lesen-pilates-fuer-anfaenger-von-darcey-bussell/

Einmal war ich ja schon auf einem anderen Blog zu Gast, nämlich bei der lieben Schokoladenfee, wo ich diese leckeren Mandelsplitter vorstellen durfte. Außerdem war Katja von maedchenmitherz.de bei mir hier auf dem Blog zu Gast und hat etwas über ihre Projekt Heimat erzählt. 


Hast du Lust, mal einen Gastbeitrag bei mir zu schreiben? Oder suchst du gerade Blogger, die "Urlaubsvertretung" oder einen Gastbeitrag auf deinem Blog machen würden? Sprich mich einfach an. Ich komme gerne zu Besuch. :)

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 11. Mai 2015

Schweinefleisch süß-sauer

Wenn ich mir mittags schon mal was auf die Hand hole und keine Lust auf ein Brötchen vom Bäcker, sondern etwas Warmes habe, dann fällt meine Wahl oft auf asiatisches Essen. Gebratene Nudeln mit Gemüse, Reis und Frühlingsrollen oder eben Schweinefleisch süß-sauer.
Spätestens seit meinem Urlaub in Vietnam, wo wir unter anderem einen Kochkurs gemacht haben und die asiatische Küche noch besser kennen gelernt haben, steht dieses Gericht auf meiner "mal selber kochen"-Liste ziemlich weit oben. Und da ich seit wir einen Wok haben sowieso viel mehr asiatisch angehaucht koche und Zutaten wie Sojasoße, Reisessig und Sesamöl zu Hause habe, brauchte ich auch gar nicht mehr so viele Zutaten extra hierfür kaufen. Für den ersten Versuch bin ich sehr zufrieden, auch wenn Übung auch hier sicherlich den Meister macht.


Schweinefleisch süß-sauer

1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 kleine Dose Ananas in Stücken
400g Schweinefilet
2 EL Reisessig
2 1/2 EL Tomatenmark
1 EL Sojasoße
85g Zucker
1 EL Speisestärke
etwas Wasser
Pfeffer
Paprikapulver
2 EL Sesam-Öl

Vorbereitend das Fleisch in feine Streifen oder Stücke schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und in sehr dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Die Ananas abgießen und abtropfen lassen.
Das Sesamöl im Wok erhitzen und Fleisch darin scharf anbraten, dann heraus nehmen. Anschließend die Zwiebel, Paprika und Ananas zusammen im Wok andünsten. Dann ebenfalls heraus nehmen und zum Fleisch dazu geben.

In einer Schüssel Reisessig, Tomatenmark, Zucker, Sojasoße, Speisestärke und etwas Wasser mit einander verrühren, in den Wok geben und kräftig aufkochen lassen. Dann Fleisch, Paprika und Ananas in die Soße geben und unterrühren. Alles noch einmal für ein paar Minuten erwärmen und ggf. mit Reis servieren.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 8. Mai 2015

Whatever makes you happy

Die liebe Nicole von Streifenliebe hat mich einmal mehr mit einem ihrer Beiträge sehr beeindruckt und inspiriert. Es ging dabei um Glück und Nicole's persönliche Happy List. Bei der Aufforderung, selbst eine Liste mit zehn "kleinen, alltäglichen Dinge", die für mich Glück bedeuten, zu erstellen, musste ich nicht lange zögern, sondern habe gleich los geschrieben. Ich möchte gerne mit euch teilen, was für mich jeden Tag aufs Neue Glück bedeutet. Wie ihr gleich lesen werdet, hat meine Liste mehr als zehn Punkte und eigentlich hätte ich auch noch weiter schreiben können, aber das hätte den Rahmen doch etwas gesprengt. 
 

° nach Hause kommen

° mein Herr Bär 

° meine Schwestern

° Sonne im Gesicht und Wind im Haar

° mit Käthe und Tomke, unseren beiden Stubentiger, kuscheln

° London

° ein Bund frische Tulpen


° Wertschätzung (in jeglicher Hinsicht)  

° frische Bettwäsche

° gutes Essen

° Händchen halten mit dem Herrn Bär (geht immer und überall)

° Kinderlachen

° das Meer

° das Rascheln von Herbstlaub

° Janosch

° eine gemischte Tüte vom Büdchen


Und was macht dich glücklich?

Ich freue mich riesig auf deinen Kommentar. Wenn du selbst einen Blog schreibst, bist du natürlich herzlich eingeladen, dort einen eigenen Post zu verfassen und deine (eventuell bereits veröffentliche) "Happy-List" im Kommentarfeld zu verlinken.

Leeven Jross us Kölle.
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