Sonntag, 30. November 2014

1. Advent: Dinkel-Zimt Kekse

Einen schönen 1. Advents wünsche ich euch. Seid ihr schon in vor-weihnachtlicher Stimmung? In diesem Jahr ist die Zeit so schnell vergangen, dass ich mir für die Adventszeit vorgenommen habe, es etwas ruhiger angehen zu lassen und die Tage bis Weihnachten zu genießen.
Auch für den Blog habe ich mir für die vier Adventssonntage jeweils eine Kleinigkeit überlegt, die nicht nur thematisch zu Weihnachten passt, sondern euch auch kleine Inspirationen für weihnachtliche Mitbringsel geben soll. Wie wäre es zum Beispiel mit Dinkel-Zimt Keksen? Und zu gewinnen gibt es heute auch noch etwas!


Dinkel-Zimt-Kekse

140g Dinkelmehl
40g Puderzucker
1 Messerspitze Backpulver
65g kalte Butter
1 Ei
1/2 TL Zimt

Mehl, Puderzucker und Backpulver in eine Rührschüssel sieben. Ei und Zimt hinzugeben. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dann ebenfalls in die Schüssel geben.
Alle Zutaten mit einander vermengen und gründlich zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben, den Teig noch mal gut durchkneten und anschließend ca. 1cm dick ausrollen. 
Den Keksstempel in den Teig drücken und so einzelne Plätzchen formen. Der Stempel sollte gut angedrückt werden, damit die Schrift nach dem Backen gut lesbar ist, allerdings sollte natürlich noch Teig zwischen Stempel und Arbeitsfläche vorhanden sein. Also nicht ganz durchdrücken. :)

Die gestempelten Plätzchen am Rand entlang vorsichtig ausschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 160°C Umluft auf der mittleren Schiene für ca. 15 Minuten goldbraun backen. Nach dem Auskühlen kann man die Kekse natürlich noch nach Belieben verzieren.

 





















Loss et üch schmecke!
     
Leeven Jross us Kölle.

Donnerstag, 27. November 2014

gefüllter Kürbis

Die Tage werden immer kürzer und auch wenn erst am 22. Dezember Winteranfang ist, so möchte ich mich bereits heute von der Herbstküche verabschieden. Und wie könnte ich das besser tun als - für dieses Jahr zum letzten Mal - mit einem leckeren Kürbis-Rezept?
Jetzt denkt ihr bestimmt: "Schon wieder Kürbis? Muss das sein?" - Es muss! Denn für mich gehört Kürbis ebenso sehr zum Herbst wie raschelndes Laub unter den Füßen und stürmische Winde. Daher kann es nie genug Gerichte mit Kürbis geben und man entdeckt zum Glück ja immer mal wieder etwas Neues. 

Für das Rezept für den gefüllten Kürbis habe ich mich von Sandras Rezept auf ihrem Blog Liebe geht durch den Magen inspirieren lassen und für meine Zwecke abgewandelt, denn Sauerkraut (wie im Originalrezept von Sandra) ist so gar nicht meins. Statt Kraut und Schinken kamen bei mir Hackfleisch und Kartoffeln in den Kürbis. Sehr lecker!


Gefüllter Kürbis

zwei kleine Hokkaido Kürbisse
500g Hackfleisch
zwei große Kartoffeln
eine große Zwiebel
200g saure Sahne
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Muskat
Paparikapulver (scharf)
Petersilie

Die Kürbisse gut waschen, anschließend die Deckel abschneiden und bei Seite legen. Die Kerne und das faserige Innere aus dem Kürbis rausschneiden bzw. mit einem Löffel aushöhlen. Den Backofen auf 160°C Grad (Umluft) vorheizen lassen.

Zwiebel und Kartoffel schälen und fein würfeln. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Hackfleisch dazu geben und gut durchbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
Die Kartoffelwürfel ebenfalls mit in die Pfanne geben und für ca. 5 Minuten auf kleiner Flamme mitdünsten. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

Den Herd abstellen und die saure Sahne in die Kartoffel-Hackfleisch-Mischung geben. Alles gut miteinander vermengen und anschließend mit Muskat, Paprika und Petersilie abschmecken. Gegebenenfalls nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Die Füllung am besten mit einer Schöpfkelle aus der Pfanne heben, damit die überschüssige Flüssigkeit in der Pfanne verbleibt, und in den ausgehöhlten Kürbis geben. Mit einem Löffel im Kürbis verteilen und etwas andrücken. Zum Schluss den abgeschnittenen Deckel wieder auf den Kürbis setzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kürbisse darauf platzieren. Für ca. 60 Minuten im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene garen bis der Kürbis weich ist.

Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Montag, 24. November 2014

selbstgestaltete Adventskalender

Dieses Jahr bin ich richtig in vorweihnachtlicher Stimmung. Das Wetter ist der Knaller (ich mag diese kalten, aber trockenen Tage mit viel Sonne), die Weihnachtsmärkte haben eröffnet und ich habe viele schöne Ideen für selbstgemachte Adventskalender und winterliche Deko auf verschiedenen Blogs entdeckt. 

Ich selbst bin etwas eigen, was Einrichtung, Deko und selbstgebastelte Geschenke (erhalten) angeht. Das macht es meinen Mitmenschen nicht unbedingt einfach, mich zu beschenken. Auf der anderen Seite verschenke ich aber unheimlich gerne Krams und Kleinigkeiten, von denen ich überzeugt bin, dass sie dem Beschenkten gefallen werden. In 99% der Fälle klappt das auch, und so bin ich guter Dinge, dass meine beiden selbstgemachten Adventskalender auch in diesem Jahr großen Anklang finden werden.

Bereits am 11.11., als wir hier in Köln gerade die neue Karnevals Session einläuteten, verbloggte Katja von Maedchenmitherz. einen Teeadventskalender mit Herz. Diese Idee hat es mir sofort angetan und ich beschloss, meiner Schwester (die genauso eine Tee-Tante ist wie ich) in diesem Jahr eben so einen Tee-Adventskalender zu machen. Leider besitze ich keine Nähmaschine (und bin auch sehr unbegabt, was die Bedienung einer solchen angeht), so dass mein Tee-Adventskalender nicht ganz so hübsch wie der von Katja geworden ist. Viel Herz steckt trotzdem drin und ich bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Für meine 24 Türchen habe ich im Teeladen um die Ecke ein Paket Teefilter (Größe L) und verschiedene lose Teesorten in kleinen Mengen besorgt. Die Klebezahlen habe ich im DaWanda Shop von CuteLove & Head-Beat gefunden. Statt einfacher Zahlen sind es kleine Rechenaufgaben. Sind die nicht super?

Mit Hilfe unserer Küchenwaage habe ich die Teefilter mit den verschiedenen Teesorten befüllt (so dass ein Beutel für eine kleine Kanne ausreicht), die Laschen der Teefilter umgestülpt und anschließend die Aufkleber auf der Vorderseite der Filter befestigt. Diese können ganz einfach wieder abgelöst werden, bevor der Tee in die Kanne kommt. 


Der Freund bekommt - wie in jedem Jahr - einen Adventskalender mit Fotos von uns zusammen oder mir alleine, die die schönsten Erinnerungen des vergangenen Jahres zeigen. Puh, es war gar nicht so einfach, mich auf 36 Bilder zu beschränken, aber mehr passen in das Fotoalbum leider nicht rein. 
Nachdem die Fotos ausgesucht waren, habe ich sie ausgedruckt, 24 weiße Umschläge besorgt und schöne Adventskalenderzahlen zum Ausdrucken gesucht. Auch hierzu findet man im Web eine riesige Auswahl. Ich habe mich schlussendlich für diese entschieden. 

Die ausgeschnittenen Zahlen habe ich mit Deko-Klebeband (oder auch "masking tape" genannt), das ich letztens irgendwann mal bei Tchibo entdeckt hatte, auf den Umschlägen befestigt. Bevor ich die Fotos auf die Umschläge verteilt habe, habe ich zunächste alle Umschläge einmal gelocht, damit ich sie anschließend auf einer Schnur aufziehen konnte. Fotos rein, Umschläge zu kleben, alles auffädeln und aufhängen. Fertig!
Uns gefällts und an Heiligabend, wenn das letzte Türchen geöffnet wurde, werde ich dann alle Fotos wieder in ein neues Fotosalbum kleben und noch ein wenig beschriften und dekorieren.



Wie sieht es bei euch aus? Verschenkt ihr auch Adventskalender in diesem Jahr?

Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 21. November 2014

Lasagne mit Kürbis und Pute

Als ich letztens im Rewe an der Kasse stand und wartete, fiel mein Blick auf die neue Ausgabe der "meine Familie & ich". Thema des Hefts 11/2014 war "Lasagne - mal ganz raffiniert" und auf dem Titelbild prangte eine Kürbis-Lasagne "Vitello". Es war um mich geschehen! Dieses Bild sah so lecker aus, dass ich die Zeitschrift mitnehmen und das Rezept zu Hause direkt ausprobieren musste. 
Da ich nicht so ein großer Fan von Kalbfleisch bin, habe ich das Rezept für meine Zwecke abgewandelt. 
Ich hoffe, es schmeckt euch genau so gut wie uns!
 

Lasagne mit Kürbis und Pute

600g dünne Putenschnitzel
1kg Hokkaido oder Bishofsmütze Kürbis
300g grüne Lasagne-Blätter ohne Vorkochen
200g geriebener Mozzarella
Öl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Petersilie

für die Béchamel Sauce:
150g Butter
150g Mehl
350ml Milch

Den Kürbis gut waschen, achteln und dann von den Kernen und dem faserigen Inneren säubern. Die Stücke in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. 

Die Putenschnitzel unter fließendem Wasser kurz abspülen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Fleisch darin kurz von beiden Seiten scharf anbraten, damit sich die Poren schließen und das Fleisch saftig bleibt. Nach dem Anbraten das Fleisch aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

Jetzt die Kürbisspalten in die heiße Pfanne geben und unter Wenden für einige Minuten andünsten, damit der Kürbis schon mal erhitzt und weich wird. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180°C Umluft vorheizen lassen. 

Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Mit einem Schneebesen rühren und das Mehl langsam hinzufügen. Das Mehl etwas anschwitzen lassen, bevor unter ständigem Rühren die Milch langsam dazu gegossen wird. Solange rühren bis sich eine schöne, homogene Flüssigkeit ohne Klümpchen gebildet hat. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. 

Eine Auflaufform einfetten und mit Lasagneblättern auslegen. Anschließend Fleisch, Kürbis und Soße darüber schichten. Solange wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Soße bestehen; zum Schluss mit Mozzarella bestreuen und im Backofen für 35 Minuten backen.

 Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Dienstag, 18. November 2014

was lesen!? - "Der Sünde Sold" von Inge Löhnig

Heute möchte ich euch endlich eine weitere Kategorie meines Blogs vorstellen, denn es soll ja nicht nur um Essen gehen!
was lesen!? habe ich den Bereich, in dem ich euch einen Einblick in mein Bücherregal geben möchte, getauft. Wieso ich ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen verwende? Einerseits weil ich es wichtig finde, Menschen zum Lesen zu motivieren (!), aber andererseits sehr oft vor meinem Bücherregal stehe und nicht weiß, was ich als nächstes lesen soll (?).

Lesen ist seit meiner Kindheit ein fester Bestandteil meines Lebens und ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie uns schon so früh an Bücher heran geführt haben. So gehörten Besuche in der Bücherei für uns zum Wochenende einfach dazu. Heute habe ich (leider) keinen Bibliotheksausweis mehr, aber meine Liebe zu Büchern ist nach wie vor ungebrochen. Deshalb möchte ich euch immer mal wieder Krimis, Hörbücher, Romane und Kochbücher vorstellen, die mir sehr gut gefallen haben und die ich für absolut lesenswert halte. 

Los geht es mit einem Krimi von Inge Löhnig. Vor einiger Zeit wurde ich von einer Bekannten auf die Autorin Inge Löhnig aufmerksam gemacht und lud ich mir "Der Sünde Sold" auf meinen Kindle herunter. Zum Glück, denn schon nach der Lektüre ihres Debüts war für mich klar, dass Inge Löhnig ab sofort zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. 


Um was geht es?

Agnes Gaudera versucht sich nach einem Schicksalschlag ein neues Leben in Mariaseeon, einem Dorf südlich von München, aufzubauen. Am Tag ihres Einzugs verschwindet der fünfrige Jakob spurlos. Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team suchen gemeinsam mit den Dorfbewohnern fieberhaft nach dem Kind, allerdings ohne Erfolg.
Erst Tage später wird Jakob - nackt und auf einen Holzstoß gefesselt - durch Zufall von Agnes Gaudere während ihrer Joggingrunde im Wald gefunden. Nichts deutet auf Missbrauch hin, aber Jakob ist verstört und stumm. Warum wurde er entführt und von wem? Die Ermittlungen scheinen ins Leere zu laufen, als ein paar Tage später Jakob's Erzieherin brutal ermordet wird.

Was denke ich über das Buch?

"Der Sünde Sold" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die klare Linie des Buches, die bis zur letzten Seite anhaltende Spannung und die Liebe zum Detail ließen die gesamte Geschichte für mich sehr stimmig und in sich abgeschlossen wirken, obwohl es ja erst der Einstieg um die Romanreihe rund um Kommissar Dühnfort und sein Team ist. 
Ebenso hat mich die Sprache sehr angesprochen und obwohl ich kein allzu großer Fan von wechselnden Perspektiven bin, so muss ich gestehen, dass in diesem Buch der Perspektivenwechsel zwischen Opfer, Täter und Ermittlern für noch mehr Spannung sorgt.

Auf ihrer Homepage greift Inge Löhnig den Titel ihres Buches auf und erklärt " 'Denn der Sünde Sold ist der Tod'. So steht es in der Bibel, und danach scheint der Mörder sich zu richten. Aber Sünder gibt es viele …"
In meinen Augen fasst dieses Zitat den Inhalt des Buches wunderbar zusammen und unterstreicht gleichzeitig, wie gut dieses Buch recherchiert und durchdacht wurde. Zunächst konnte ich mit dem Titel nicht allzu viel anfangen, fand ihn aber spannend und außergewöhnlich. Der Verweis auf das Bibelzitat erleichtert meiner Meinung nach den Zugang zu diesem Krimi und der behandelten Thematik.

Ich kann nur sagen: Wer gerne Krimis liest, der sollte sich die Bücher von Inge Löhnig auf gar keinen Fall entgehen lassen. 
Auch wenn ich eigentlich meine amerikanischen und skandinavischen Lieblingskrimiautoren, wie z.B. Tess Gerritsen oder Jussi Adler Olsen bereits gefunden habe und deren Krimis regelrecht verschlinge, so finde es doch sehr erfrischend, deutsche Krimis für mich wiederzuentdecken.
Ein Glück, dass eBooks auch nach den Ladenöffnungszeiten erhältlich sind, denn so konnte ich den zweiten Krimi von Inge Löhnig "In weißer Stille" gleich kaufen und mit Kommissar Dühnfort und seinem Team weiter ermitteln.

Vorgestellt: Der Sünde Sold, von Inge Löhnig, ISBN 978-3548268644

Vill Spass beim lese!

Leeven Jross us Kölle.

Samstag, 15. November 2014

Schoko-Brownie mit Kürbisspalten

Vor einiger Zeit bin ich auf den Blog der Schokoladen Fee gestoßen, die zur Zeit ein kleines Schokoladen-Event auf ihrem Blog veranstaltet. Noch bis zum 23.11. hat man Zeit, ein schokoladiges Rezept einzureichen und tolle Preise zu gewinnen. 



Da ich zur Zeit sowieso so gerne backe und ein neues Rezept ausprobieren wolle, zeige ich euch heute hier mein Rezept für das Schokoladen Event und stelle euch direkt mal die Schokoladenfee ein wenig vor:

Liebe Schokoladenfee, verrätst du uns deinen richtigen Namen und ein bißchen was über deinen Blog? Was liebst du am Bloggen am Meisten? Was gefällt dir weniger? 
Ich heiße Alexandra und zu mir gehört der Blog "SchokoladenFee". Im September 2012 ging mein erster Post online. Mein Blog handelt ausschließlich von Food. Von Rezepten mit und ohne Schokolade, über Rezensionen bis hin zu Produkttests rund ums Essen.

Am meisten liebe ich am Bloggen das was "drumherum" passiert. Das Backen/ Kochen (durch meinen Blog stehe ich öfters in der Küche als ohne, da ich noch bei meiner Mutter wohne). Ich liebe außerdem das Fotografieren, auch wenn meine Lieblingsmotive nicht Food, sondern Landschaften und mein Hund sind. Außerdem finde ich es super, neue Menschen kennenzulernen, die mein Hobby teilen. Nicht so gut finde ich, dass ich durch meinen Blognamen eigentlich nicht viel Spielraum habe. Wenn jemand neues meinen Blog betritt und dort als erstes einen Post über DIY-Bilderrahmen, etc. findet, der denkt sich doch erstmal, "Was hat das mit Schokolade zu tun?" - jedenfalls würde ich das denken. Außerdem nimmt so ein Blog schon sehr viel Zeit in Anspruch, aber da ich Spaß daran habe ist es nicht so schlimm. ;)

Und gibt es etwas an deinem Blog, das besonders erwähnenswert ist?
Etwas besonders Erwähnenswertes an meinem Blog? Da fällt mir spontan nichts zu ein, außer das ich mit viel Leidenschaft backe und ich merke wie meine Foodfotos über die Zeit immer besser werden. Außerdem denke ich, dass alles, was man mit Spaß/ Leidenschaft/ Liebe macht, besonders ist. :)

Vielen Dank für die Vorstellung. Jetzt habe ich noch eine gemischte Tüte mit fünf Fragen für dich, um dich ein bißchen besser kennen zu lernen. So würde ich zum Beispiel gerne wissen, ob du gerne Post-its benutzt? (Ich liebe Post-Its und finde sie seeehr praktisch.)
Post-It's benutze ich eigentlich nicht sehr viel, das liegt allerdings nicht daran, dass ich sie nicht mag... Wenn ich welche parat habe verwende ich sie, allerdings würden sie bei meinen Lieblingsbackzeitschriften (Sweet Dreams oder Lecker Bakery) nicht viel Sinn machen, da ich die Post-its dann auf jede Seite kleben müsste. :)

Wann war das letzte Mal, dass du jemandem einen Brief auf Papier geschrieben hast?
Zählen hier auch Briefchen in der Schule, die während einer langweiligen Stunde rumgegeben werden? Wenn ja, dann war das erst Freitag der Fall. Den letzten abgeschickten, handgeschriebenen Brief habe ich letztes Jahr an eine Foodbloggerin verschickt.
Wenn ich in den Urlaub fahre, schreibe ich Postkarten und da ich mich nicht kurzfassen kann, steht dort mehr als nur "Hier ist es schön, das Wetter ist gut, wir waren am Strand... bis in einer Woche dann..". Es fällt mir immer schwer ein Ende zu finden, am liebsten würde ich da tatsächlich einen Brief schreiben, aber das wäre dann ja ohne Bild des Urlaubsortes.

Was ist für dich das Beste, was man zum Frühstück essen kann?
Ich esse unwahrscheinlich gerne Laugenbrötchen, trocken oder belegt, am liebsten mit einem hart gekochten Ei.

Und was ist dein Lieblings Obstkuchen?
Meinen absoluten Lieblingsobstkuchen habe ich in diesem Jahr entdeckt, das Rezept stammt aus der Sweet Dreams Zeitschrift (mit Johannisbeeren). Ich habe eine Erdbeer-Wolkentorte daraus gemacht und hier verbloggt: http://schokoladen-fee.blogspot.de/2014/06/erdbeer-wolkentorte-sweet-dreams.html

Was liest du zur Zeit, also welches Buch kann man auf deinem Nachttisch finden?
Da ich noch bzw. wieder zur Schule gehe, komme ich derzeit nicht viel zum Lesen; angefangen habe ich aber bereits mit "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce (Ich würde selbst auch gerne mal Pilgern gehen). Danach werde ich mal wieder einen Thriller lesen - "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund liegt bereits auf meinem Nachttisch bereit.

Herzlichen Dank, Alexandra, für das Interview und die kleine Vorstellung von dir und deinem Blog. Und hier kommt nun endlich mein Beitrag zu deinem Schokoladen-Event: mein Schoko-Brownie mit Kürbisspalten.




Schoko-Brownie mit Kürbisspalten


Für den Teig: 

250g Zartbitterschokolade
75g Butter
150g Zucker
2 Eier
50g Mandeln
100g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
200g Kürbisfleisch mit Schale (Hokkaido in dünnen Spalten)


Für die Streusel: 

50g (gemahlene) Mandeln
75g weiche Butter
50g Zucker
1 Prise Salz
100g Mehl

Für den Teig 200g Schokolade in Stücke brechen, mit Butter und Zucker im Topf unter Rühren langsam schmelzen. Eier leicht verquirlen, nach und nach unterrühren. Die Masse anschließend in eine Rührschüssel umfüllen.
Mehl, Kakao und Backpulver zu geben und unterrühren. Zu guter Letzt noch die Mandeln und restliche Schokolade hacken und zum Teig dazu geben. Alles noch einmal gut verrühren.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Hälfte des Teigs in eine quadratische, gefettete Backform mit losem Boden geben und glatt streichen. Nun die Hälfte der Kürbisspalten auf der Schokomasse verteilen und diese mit Kürbis vollständig bedecken.
Den Vorgang mit dem restlichen Teig und den Kürbisspalten wiederholen und leicht andrücken.
Für die Streusel die Mandeln fein mahlen, z.B. mit einem Pürierstab, und in eine Schüssel geben. Butter, Zucker, Salz und Mehl dazu geben und mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu Streuseln verarbeiten.
Die Streusel ggf. mit den Händen noch etwas nachformen und auf den Kuchen streuen.
Den Kuchen für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Vor dem Auslösen aus der Form abkühlen lassen.





















Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.

Mittwoch, 12. November 2014

[vegan] klassiche Kürbissuppe

Früher mochte ich Kürbis ja gar nicht und war immer froh, wenn der Herbst vorbei war und Kürbis keine Gefahr mehr darstellte. Aber wie ich in letzter Zeit des Öfteren las, verändert sich der Körper alle sieben Jahre. So hat sich wohl auch meine Kürbis-Phobie über die Jahre hinweg ausgewachsen, denn heute freue ich mich richtig auf Herbst und Kürbiszeit. 
Insbesondere Kürbissuppe gibt es momentan sehr häufig bei uns. Ganz klassisch mit Hokkaido Kürbis, oder auch mal mit Süßkartoffel und Butternutkürbis. 

Was ist euer liebstes Rezept für Kürbissuppe?

Kürbissuppe

2kg Hokkaido Kürbis
2 große Möhren
2 große Kartoffeln
600ml Gemüsebrühe
200ml weißen Traubensaft, trockenen Weißwein oder Brühe
2 kleine Zwiebeln
 Sonnenblumenöl zum Anbraten
Salz
Pfeffer
Paprikapulver, scharf
Petersilie
Kürbiskernöl

Den Hokkaido Kürbis gut waschen; anschließend aufschneiden und vierteln. Die Kerne mitsamt dem faserigen Inneren entfernen; anschließend in gleich große Würfel schneiden. 
Die Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln ebenfalls schälen und würfeln.


In einem großen Topf das Fett zum Anbraten erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Kürbis-, Kartoffel- und Möhrenwürfel dazu geben und kurz bei mittlerer Temperatur mit andünsten. Aufpassen, dass nichts anbrennt.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, so dass das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist. Für ca. 40 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. 

Wenn das Gemüse weich ist, den Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab (oft auch "Zauberstab" genannt) durch pürieren. 
Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Petersilie würzen.

Topf noch mal auf den Herd stellen und auf kleiner Flamme unter Rühren weiter erwärmen. 
Nach Belieben so viel Brühe, weißen Traubensaft (für die Süßen unter euch) oder trockenen Weißwein (für alle die, die es eher herzhaft mögen) hinzu geben, bis die Konsistenz der Suppe dem jeweiligen Geschmack entspricht. Zwischen "wie Babybrei" und "flüssiger gehts nicht" ist alles erlaubt!





















Vor dem Servieren kann man die Suppe mit Kürbiskernöl und noch etwas Petersilie dekorieren.

Das Brot auf dem dritten Bild habe ich übrigens nach dem Rezept von Nadine von Dreierlei Liebelei nachgebacken. 

Dieses Rezept möchte ich gerne zur Sammlung auf Tierfreitag hinzufügen, denn diese Homepage  dient der Sammlung von rein pflanzlichen Rezepten, die ohne jegliche Ersatzprodukte oder Imitate zubereitet werden. 

Loss et üch schmecke! 

Leeven Jross us Kölle.

Sonntag, 9. November 2014

Fastelovend zesamme!

Fastelovend zesamme! De jecke Zick geiht widder loss. Am Elfter im Elften öm Elf Ohr Elf weed de Sessjoon äöffnet. Do jöckt et un kribbelt et eine en dä Fingerspetze. Jetz es widder Zick för Danz un Stippeföttche, Schunkele un Gesang. Nä, wat schön! Dreimol vun Hätze Kölle Alaaf!
Un domet ehr Immis och ald ens e bessche met dä kölsche Kultur gewennt gemaht wäädt, han ich üch en kleine Kölsch-Kunde metgebraht. Häste all verstonn?

Auf unseren Dom, den Rhein und die Seilbahn sind wir besonders stolz.

[Kleine Übersetzung: Fastelovend zusammen! Die verrückte Zeit geht wieder los. Am Elften im Elften um Elf Uhr Elf wird die Session eröffnet. Da juckt und kribbelt es einen in den Fingerspitzen. Jetzt ist wieder Zeit für Tanz und Stippeföttche, Schunkeln und Gesang. Nein, wie schön! Dreimal von Herzen Kölle Alaaf!
Und damit ihr Nicht-Kölner auch mal ein bißchen mit der kölschen Kultur vertraut gemacht werdet, habe ich euch eine kleine Kölsch-Kunde mitgebracht. Hast du alles verstehen können?]

Ganz wichtig: Das Kölsche Grundgesetz!
"Die Kölner sind ein ganz eigenes Volk, mit einem ganz eigenen Bier und einer ganz eigenen Sprache: dem Kölsch.
Wenn der Immi – so nennt der Kölner jeden, der nicht aus Köln kommt – erstmals die Stadt am Rhein betritt, sollte er sie da kennenlernen, wo sie am mediterransten ist. Vielleicht in einem dieser "rituellen Versammlungsstätten der hiesigen Eingeborenen", wie Konrad Beikircher, Wahl-Kölner, Kabarettist und Immi, Kölns Brauhäuser und Kneipen nannte. Und da steht der Besucher dann mittendrin in der kölschen Lebensart. Dem Immi – auf Hochdeutsch dem Imitierten – wird dabei auffallen: der Kölner trinkt aus merkwürdigen stangenartigen Gläsern eine helle gelbe Flüssigkeit – Kölsch genannt. Von diesem Bier mächtig in Fahrt gebracht, versucht er sich dann redend die Welt zu erschließen. Und das vollbringt er in einer singenden, schwer verständlichen Sprache, deren manchmal recht plastische Bilder den Nagel auf den Kopf treffen, ohne zu verletzen. [...]

Das Kölsch [...] war schon in alten Zeiten nicht nur Schmierstoff für Zunge und Gemüt, sondern auch ein großer Wirtschaftsfaktor. Die Biersteuer machte im mittelalterlichen Köln ein Drittel des Stadthaushaltes aus. Und selbst Kaiser Maximilian I., der 1505 in Köln weilte, kurbelte den Kölschkonsum an. Maximilian war auf dem Weg zu einem Bankett beim Rat der Stadt. Durch einen Platzregen aufgehalten, stellte sich seine Majestät in eine Toreinfahrt der Schildergasse, damals eine der Hauptverkehrsstraßen Kölns. Dort blieb er nicht lange stehen. Denn er bekam ein Angebot, das er nicht ausschlagen konnte.
"Max, kum erinn, mir han he jet zo drinke, mir han he jet zo müffele, un mir künne öhntlich fiere.- Max, komm herein. Wir haben etwas zu trinken, wir haben etwas zu essen, und wir können hier auch ordentlich feiern." [...]


In Köln werden eigentlich drei Sprachen gesprochen: reines Hochdeutsch, reines Kölsch und Hochdeutsch mit Knubbeln. [...] Aber merke: der Kölner benutzt eigentlich sehr selten G's, denn ihm gerät fast jedes G zu einem J. So gibt es Jenossen statt Genossen und den lieben Jott statt den lieben Gott. Und es wird auch aus den meisten T's ein D. Also statt "zu trinken" sagt der Stadtführer hier zo drinke. Zo meint unter anderem zu und ist eine althochdeutsche Sprachform. Und das gilt wohl für die meisten Dialekte, dass in ihnen noch ältere Sprachformen lebendig sind. Kölsch ist eine weiche, singende, sehr bildhafte Sprache. Und sie ist äußerst nuancenreich. Zo müffele heißt nicht einfach nur zu essen, sondern meint, still vergnügt in kleinen Bissen etwas zu speisen, also mit Genuss essen. In der kölschen Sprache spiegelt sich außerdem die Stadtgeschichte wieder. Köln war freie Reichsstadt, durch napoleonische Truppen französisch besetzt und später zu Preußen geschlagen. Das hat auch die kölsche Sprache beeinflusst.

Das Brauhaus ist ein sozialer Ort, an dem Menschen der verschiedensten Art zusammenkommen, sich an die blank gescheuerten Tische setzen, den Alltag hinter sich lassen, im anheimelnden Lärmpegel von Hunderten von kleinen Gesprächen ein Bier trinken und Geschichten erzählen – wahre und gut erfundene. [...]

Der berühmte Kölner Klüngel ist schon sprichwörtlich geworden. Das Wort kommt aus einer sehr alten deutschen Sprachform, dem mittelhochdeutschen klungelin. Und das heißt Knäuel. Klar – im übertragenen Sinn bezeichnet Klüngel oder Knäuel ein undurchsichtiges Beziehungsgeflecht zwischen Personen. Regelungen persönlicher oder öffentlicher Angelegenheiten werden heimlich mit Hilfe von Verwandten oder Freunden getroffen. Dazu gab's in Köln früher den Spruch:
"Der Klüngel verschaff dem eine e Pössje, dem andere en Ämpche und dem drette en riche Frau. – Der Klüngel verschafft dem einen einen Posten, dem anderen ein Amt und dem dritten eine reiche Frau." 

Wer es nicht so gut mit dem Klüngel hat, der kann immerhin maggeln. Maggeln kommt von der alten Sprachform makeln oder maken, was machen heißt. Wer maggelt, der macht heimlich Geschäfte oder treibt etwas, ohne dass der andere es weiß. Auch nicht gerade ein gradliniger Weg. Maggeln wird im rheinisch gefärbten Alltagsdeutsch heute noch gebraucht, wenn man etwas nicht so ganz ordentlich ausführt, dann hat man es halt irjenswie jemaggelt. Kommen wir jetzt zu dem Wort Fisternöllche – ganz wichtig. Das Wort muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Fisternöll – oder wie hier in der Verniedlichung Fisternöllche – ist ein kölsch-ripuarisches Wort. Wieder ist dabei etwas Heimliches im Spiel. Diesmal eine heimliche kleine Liebelei.

Der Kellner – in Köln auch Köbes genannt – tauscht übrigens so lange ein leeres gegen ein volles Glas Kölsch aus, bis der Gast ausdrücklich sagt, dass er genug hat – und das kann manchmal zu spät sein. Das Kölsch wird übrigens in Stangen serviert. Das sind lange schmale Gläser mit 0,2 Litern Inhalt. Diese Stangen gibt es nur in und um Köln. Und bezahlt wird, was auf dem Bierdeckel steht.[...]

Kölsch ist übrigens ein eingetragenes geschütztes Warenzeichen, und nur die Brauereien in Köln und Umgebung dürfen dieses Bier so nennen. [...] Kölsch ist natürlich gesund. Es spült die Nieren, der Hopfen beruhigt die Nerven, und die Bierhefe macht dank ihres Vitamin-B-Gehaltes eine gute Haut."


Diesen netten Artikel habe ich auf der Homepage der "Deutschen Welle" gefunden und wenig gekürzt.Wer den ganzen Artikel lesen möchte, findet ihn hier.


Leeven Jross us Kölle.

Freitag, 7. November 2014

TasteTwelve [Kooperation + Verlosung]

Update: Der Gewinner steht fest!

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und es wird in Zukunft sicherlich wieder ein Giveaway geben.

Ganz altmodisch habe ich alle Teilnehmer auf Zettel geschrieben, in einen Lostopf geworfen, gut vermischt und einen Zettel heraus gezogen. 
Und der Gewinner ist... Sabine alias Kaoskoch! Herzlichen Glückwunsch! 

Und natürlich herzlichen Dank an Jochen Schmelzer von TasteTwelve für den schönen Preis.

 *****

Der November fängt schon gut an, denn es gibt etwas zu gewinnen bei Little Tiger!

Ich hatte euch ja bereits am Freitag von meinem Besuch auf der eat&style berichtet. Unter anderem hatte ich euch auch von meiner Begeisterung für die TasteTwelve Restaurantführer und dem netten Gespräch mit dem TasteTwelve Geschäftsführer Jochen Schmelzer erzählt.
Tja, was soll ich euch sagen? Samstag morgen flatterte eine sehr liebe Email von Jochen in meinen Posteingang. Voll des Lobes für meinen Blog und den Artikel über die eat&style, und dem Vorschlag, doch einen der Restaurant-Führer auf meinem Blog zu verlosen. Da war ich erstmal baff und bin vor lauter Stolz gleich ein paar Zentimeter gewachsen.
Dieses Angebot habe ich natürlich nur zu gerne angenommen, denn ich LIEBE Verlosungen und freue mich ungemein, meine erste eigene Verlosung nun zu starten. :)

Was gibt es zu gewinnen?


In Kooperation mit Jochen Schmelzer von TasteTwelve verlose ich einen TasteTwelve Restaurantführer im Wert von 34€. Der Gewinner darf sich die Stadt natürlich aussuchen.





















Was müsst ihr tun, um an der Verlosung teilzunehmen?

Geht auf www.tastetwelve.com, sucht euch einen von sieben Restaurant-Führern aus und hinterlasst mir einen Kommentar, für welche Stadt ihr gerne einen TasteTwelve Restaurantführer gewinnen möchtet.Wer mehr als einmal in den Lostopf hüpfen möchte, hat dazu die Chance, indem ihr mir auf Instagram, Facebook, Bloglovin oder Twitter folgt.  Mehrere Klicks sind natürlich erlaubt und mehr als erwünscht. Vermerkt das Liken und Folgen bitte auch hier im Kommentar, damit ich weiß, wie oft ich euren Namen in den Lostopf werfen darf. :-)Bitte hinterlasst mir eure Emailadresse, damit ich euch im Falle des Gewinns benachrichtigen kann.



Bis wann läuft die Verlosung?

Ihr habt bis Donnerstag, den 06. November 2014, um 24:00 Zeit, euren Kommentar abzugeben. Anschließend werde ich einen Zettel aus dem Lostopf ziehen und den Gewinner benachrichtigen. Den TasteTwelve Restaurantführer bekommt ihr anschließend direkt vom TasteTwelve Team zugeschickt.

Ich wünsche euch allen viel Glück und toitoitoi!

Leeven Jross us Kölle!
Nika

PS: Herzlichen Dank an Jochen Schmelzer und das Team von TasteTwelve für die Bereitstellung des Preises.

Mittwoch, 5. November 2014

[vegan] Herbstliches Ofengemüse mit Zaziki

 Kennt ihr das Gedicht "Herbsttag" von Rilke? 
"Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los", heißt es da in der ersten Strophe.
Ich mag Rilkes Gedichte sowieso sehr gerne, aber "Herbsttag" zählt definitiv zu meinen liebsten. Es drückt genau das aus, was wir jedes Jahr aufs neue erleben dürfen, wenn der Sommer sich dem Ende zu neigt und es (endlich) Herbst wird. Jetzt ist Zeit für Pflaumen, Kürbis, Quitten und raschelndes Laub unter den Füßen. Die Tage werden kürzer und bieten mir dadurch eine größere Motivation, mich abends noch in Küche zu stellen und etwas Leckeres zu kochen. Am liebsten natürlich etwas mit Kürbis, wie zum Beispiel das herbstliche Ofengemüse, das für mich einen perfekten Start in den November abgibt. :)


Herbstliches Ofengemüse
ein kleiner Butternut Kürbis
eine große Süßkartoffel
zwei dicke Möhren
 ein kleiner Hokkaido Kürbis
Raps- oder Olivenöl
grobes Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
mediterrane Gewürze (z.B. Basilikum, Oregano, Rosmarin und Thymian) 

Den Backofen schon mal auf 170°C Umluft vorheizen.
Den Butternut Kürbis halbieren und dann mit einem Sparschäler schälen. Den Hokkaido Kürbis braucht ihr nur zu waschen und aufzuschneiden, aber nicht zu schälen, denn seine Schale ist essbar. 
Bei beiden Kürbissen die Kerne mitsamt dem faserigen Inneren und die Strünke entfernen; anschließend in gleich große Würfel schneiden. 
Die Süßkartoffel und die Möhren ebenfalls schälen und würfeln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Öl beträufeln. Nun die Gemüsewürfel darauf verteilen.
Mit Salz, Pfeffer und den mediterranen Kräutern nach Belieben würzen. Anschließend das Backblech mit Alufolie bedecken.

Das Gemüse muss jetzt für ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens garen bis es weich ist. Am besten zwischendurch einfach mal mit einer Gabel reinstechen, um zu sehen, ob es weich genug ist.
Zum Schluss die Alufolie entfernen und das Gemüse für weitere 12-15 Minuten goldbraun backen. Anrichten und gemeinsam mit dem Zaziki genießen.

 

veganes Zaziki
500g Sojajoghurt (natur, ungesüßt)
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Schnittlauch
Petersilie

Ein Sieb mit Küchenkrepp auslegen und den Sojajogurt zum Abtropfen hinein geben. 
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden. Je nach Belieben die Gurke waschen oder schälen und in Stifte raspeln. 

Den Joghurt in eine Schüssel geben, das Küchenkrepp entfernen und stattdessen die Gurken-Stifte zu, Abtropfen in das Sieb geben. Zwiebeln, Knoblauch und dem Zitronensaft mit dem Joghurt vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie würzen. 
Zum Schluss noch die Gurkenstifte unterrühren und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.

Das Rezept für das vegane Zaziki habe ich hier auf dem Blog "Vegan!" von Sigrid Weigl entdeckt und für meine Zwecke leicht abgewandelt.


Loss et üch schmecke!

Leeven Jross us Kölle.
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